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Junge Welt gegen Broder, Ulfkotte, Achgut & PI

junge_welt_logo.pngIn dem linksradikalen und somit zwangsläufig islamophilen (die Linken und die Rechten vereinen ihr totalitäres und antisemitisches Gedankengut hervorragend im Islam) Internetauftritt der Jungen Welt holt Knut Mellenthin zu einem Schlag gegen Henryk Broders auch von uns empfohlenes Buch „Hurra, wir kapitulieren“ aus. Dabei bekommen auch PI und die Achse des Guten ihr Fett ab. Der Autor macht Broder zum geistigen Tiefflieger und Rassisten, Ulfkotte zum „fragwürdigen Sensationsjournalisten“ und Sicherheitsexperten in Anführungszeichen, PI zu einem Blog, der „hemmungslose Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus verbindet“ und die Achse des Guten zu einer Website, die fragwürdige Quellen verwendet, um ihre hetzerischen Meldungen zu verbreiten. Eine amüsante Lektüre!

Hier sind ein paar Kostproben:

In Deutschland ist Broders Buch ein Bestseller. Wäre es in Ländern wie Großbritannien oder Frankreich erschienen, hätte man dort von den 167 Seiten überhaupt nicht Notiz genommen. Das Thema wird da schon seit einigen Jahren von Autoren mit erheblich größerem geistigen Tiefgang bearbeitet. Deutschland steht auch hier wieder einmal deutlich unter dem Weltniveau. (…) Die Vorstellung, daß die Moslems nach der Weltherrschaft streben, mag zwar in den Köpfen einiger Fundamentalisten vorhanden sein. Sie ist aber sehr weit von der Realität entfernt. Tatsache ist vielmehr, daß der in der NATO vereinigte Westen einen eskalierenden Angriffskrieg gegen die moslemische Welt führt. (…)

Knut Mallenthin
JW-Autor Knut Mellenthin

Henryk Broder hat für den Irak-Krieg geworben, und er fordert jetzt von den Europäern, sie müßten den USA und Israel bei der »Entwaffnung der Mullahs«, also beim geplanten Krieg gegen Iran, helfen. In diesem militärstrategischen Kontext ist sein Buch »Hurra, wir kapitulieren« ein Beitrag zur rassistischen Vorurteilsbildung gegen die Moslems und ihre Religion, den Islam. Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus verhöhnt Broder als »feinsinnig« (S. 11), was in seinem Sprachgebrauch soviel wie »schwachsinnig und völlig überflüssig« bedeutet.

Womit Broder natürlich Recht hat, diese Unterscheidung ist etwas für Lügner oder unverbesserliche Träumer.

Wer differenziert, der kapituliert im Grunde schon, lautet die Botschaft. Broder steigert sich noch mit dem Kalauer, der Unterschied zwischen Islam und Islamismus entspreche vermutlich dem zwischen Alkohol und Alkoholismus (S. 53). Und er landet schließlich bei der von ihm offensichtlich geteilten Unterstellung, »daß der Islamismus den Islam nicht mißbrauchen, sondern ihn wörtlich nehmen könnte«

Tja, wenn man lesen kann und verstehen will, dann weiß man natürlich, dass Broder die Lage richtig einschätzt. Als nächstes wird nun – typisch – die Keule des Rechtsradikalismus geschwungen:

Nach diesem Muster reiht der Autor völlig einseitig Fallbeispiele aneinander, von denen die meisten ursächlich kaum etwas mit dem Islam zu tun haben, um seine Grundthese vom unvermeidlichen »Clash of Civilizations« zu untermauern. Den der Westen nach Ansicht Broders schon verloren hat: »Der freie Westen, der sonst bei jedem Hakenkreuz auf einer Hauswand ›Wehret den Anfängen!‹ ruft, hat gezeigt, daß er der islamischen Offensive nichts entgegenzusetzen hat.« (S. 20) Das könnte auch in einem NPD-Flugblatt stehen.

Mit genau denselben Worten hat kürzlich der Kommentarchef einer großen deutschen Zeitung die Autorin dieses Beitrages bedacht. NPD-Flugblatt scheint gerade in zu sein. Und dann kommen wir dran:

Noch am selben Tag stand die fragwürdige Meldung auf der Webseite »Politically Incorrect«, die hemmungslose Antimoslemhetze mit blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus verbindet. Seither geistert die angebliche Geschichte aus Oberösterreich durch die einschlägigen Blogs, zusammen mit aggressiv rassistischen Kommentaren, in denen sich selbsternannte Herrenmenschen über die unterstellte Dummheit der Moslems lustig machten. Motto: selbst schuld, wenn sie nichts lernen wollen!

Dass wir uns als „Herrenmenschen“ aufspielen, weil wir unsere freiheitlichen Grundwerte gegen den Islamofaschismus verteidigen, war uns bisher nicht bewusst. Und merkwürdig, wie man uns „blindem proisraelischen Hurra-Patriotismus“ unterstellt, so sehen wir bei Herrn Mellenthien „blinden proislamischen Hurra-Patriotismus“, wobei das Wort „Patriotismus“ in diesem Zusammenhang ja völlig fehl am Platze ist.

Ulfkotte und die Achse des Guten sind übrigens kein bißchen besser als wir, alle berichten über „jeden durchgeknallten Moslem“ und bedienen sich dabei fragwürdiger Quellen. Mellenthien ist – angespornt durch die Ergebnisse der mehr als fragwürdigen Quellen „Heitmeyer-Studie“ und dem Jahresbericht der EUMC – tief besorgt darüber, dass in der EU die Islamfeindlichkeit angeblich zunimmt und hebt ausgerechnet Großbritannien als Vorbild hervor, wo in Teilen bereits die Scharia gilt.

Aber wir, Herr Mellenthin, sind nicht so scharf auf die Scharia und einen Gottesstaat wie Sie. Daher werden wir weiter vor den Gefahren des Islam warnen.

(Spürnasen: Bernd Dahlenburg und Kreuzritter)




Bürger wehren sich gegen ihr Bezirksamt Pankow/Heinersdorf

Der Kragen platzte PI-Leser hanlonsrazor angesichts des Verhaltens der Vertreter des Bezirksamtes Heinersdorf wegen der geplanten Moschee: Arrogant-belehrend und diffamierend gegen die eigenen Bürger und unterwürfig-kriecherisch gegenüber der Ahmadiyya-Moslemgemeinschaft. Weil diese Mail so schön ist, veröffentlichen wir sie samt der genervten Antwort eines Herrn Dietrich vom Bezirksamt.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Dhimmis, oder sollte ich besser sagen: Alles Lob gebührt Allâh!

Koran 4/144. O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben? Sie sind mit den Ungläubigen gemeint! Und nach Lage der Dinge, werden Sie sich daran gewöhnen müssen, denn Sie haben dem Unrecht Tür und Tor geöffnet.

Zitat von Ihrer Seite: „Die Proteste der Moscheegegner richten sich im Kern gegen die freie Religionsausübung, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert ist. Die Störungen dienen nicht dem Dialog zwischen Menschen, Religionen, Kulturen und Völkern. Sie helfen ebenso wenig, Ängste abzubauen, Konflikte zu lösen oder Straftaten zu verhindern.“ Der von Ihnen zitierte Dialog mit Muslimen ist eine Einbahnstrasse – eine Einbahnstrasse zur Islamisierung! Dies steht im absoluten Gegensatz zu anderen Religionen und Kulturen, die hier in Deutschland friedlich neben- und vor allem miteinander leben!

Noch vor dem von Ihnen so arg strapazierten Artikel 4 des GG, steht der Artikel 3 Gleichheit vor dem Gesetz; Gleichberechtigung von Männern und Frauen; Diskriminierungsverbote. Allein schon dieser Artikel wird in den Dogmen des Islam verletzt. Eine Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen im Islam ist nicht existent! Koran 4/34: „Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen“ – Leider können Sie die Opfer von Ehrenmorden nicht mehr befragen. Aber durch die Duldung all dieser menschlich verwerflichen Ungeheuerlichkeiten, die im Namen Allâh’s dem Allmächtigen und anderen archaischen Ritualen begangen werden, verhöhnen Sie die Opfer mit Ihrer blinden und vordergründigen Toleranz. Selbstverständlich ist auch der Artikel 4 GG für gläubige Muslime irrelevant, da es im Islam heißt: „Niemand ist anbetungswürdig außer Allâh!“ Aber das wissen Sie ja wahrscheinlich schon! Spätestens seit Herr Dzembritzki auf dem Propaganda-Rednerpult gestanden hat.

Unabhängig von unserem Grundgesetz wird der Islam ohnehin niemals die weltlichen Gesetze der Kufr anerkennen. Sie und mithin ALLE christlichen oder atheistischen Heinersdorfer sind Bestandteil des dar al-harb, gleichgültig ob Sie dies wollen oder geschweige denn überhaupt verstehen. Koran 25/52: „So gehorche nicht den Ungläubigen…. Muslime, die Ihnen das Gegenteil erzählen, begehen die legitimierte Taqiya, eine Täuschung, die im Islam als Handlung gegenüber den Ungläubigen zulässig ist, wenn es der Sache Allahs nützlich ist.“

„Gegen Diffamierung und Verleumdung! Gegen fremdenfeindliche Propaganda!“ – Ihr Leitsatz an sich ist schon eine Diffamierung und Verleumdung von Andersdenkenden. Der Allgemeinplatz „fremdenfeindlich“ suggeriert eine grundsätzliche Ablehnung aller Fremden. Das dürfte nur bei den wenigsten Menschen in Deutschland der Fall sein! Es geht schlicht und ergreifend um eine legitime Kritik am Islam mit seinen intoleranten und fremdenfeindlichen Dogmen! Andere Fremde sind davon ja wohl überhaupt nicht betroffen. Koran 9/5: „Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt.“

Koran 9/29: „Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.“

Bevor Sie weitere verhetzende Allgemeinplätze über nicht grundlos besorgte Bürger ausgießen, wäre Ihnen anzuraten, sich mit der Materie Islam intensiver und neutral auseinanderzusetzen! Empfehlen würde ich Ihnen, zu solchen Informationen nicht nur Muslime und deren Sympathisanten heranzuziehen, sondern auch kompetente und erfahrene Orientalisten, wie Prof. Raddatz oder Prof. Udo Ulfkotte. Oder befragen Sie im Hinblick auf den Rechtsradikalismus auch nur Neonazis und deren Sympathisanten?

Man muß sich manchmal wundern, wieso es so viel Inkompetenz in der Welt gibt, wo dieses Fach doch weder in Schulen noch in Universitäten auf den Lehrplänen steht!

I. d. Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit unserer „Partnerreligion“ und ein dreifaches
Allâh Hellau! Für alle Pappnasen ist ja schließlich bald Karneval!

Und hier kommt die Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Für Ihre ausufernden Beschimpfungen haben wir leider keine Verwendung. Wenn Sie verstehen WOLLEN, dann lesen Sie bitte unvoreingenommen, sonst bringt es Ihnen nichts außer Verdruss. Es ist bezeichnend, wenn Sie „fremdenfeindliche Propaganda“ auf sich beziehen. Warum tun Sie das? Es IST doch was Schlechtes, darüber sind wir uns doch einig?

Schöne Grüße Robert Dietrich

Keine einzige sachliche Erwiderung, nur Phrasen, freche Unterstellungen („Es ist bezeichnend, wenn Sie „fremdenfeindliche Propaganda“ auf sich beziehen.“) und das übliche Geschwätz: Wer unvoreingenommen ist, der versteht auch. Aha! Richtig muss es heißen: Wer keine Ahnung hat, kann sogar am Islam noch Gutes finden. Aber das weiß der Bezirksamtsdhimmi nicht. Er informiert sich bei den Moslems, und die sagen ihm, dass sie nett sind.




Wie 20minuten.ch aus Pariser Obdachlosenhelfern Neonazis macht

clochards_paris.jpgIn welch atemberaubenden Tempo in unseren Medien die Diffamierung Andersdenkender verläuft, dafür ist die Berichterstattung über die wohltätige Organisation „Solidarität der Franzosen“ ein eindrucksvolles Beispiel, deren Suppenküche in Paris vorübergehend geschlossen wurde (wir berichteten). War gestern bei SpiegelOnline noch von einer „französischen Organisation mit Verbindung zur rechten Szene“ die Rede, so titelt man bei 20minuten.ch heute bereits mit der ultimativen Totschlagkeule „Neonazis dürfen muslimische Obdachlose diskriminieren“.

In Paris hat ein Verwaltungsgericht rechtsextremen Gruppen die Ausgabe von Schweinefleisch-Suppe an Obdachlose erlaubt. Mit dieser Aktion grenzen die Gruppen Moslems und Juden aus, denen der Verzehr von Schwein verboten ist.

Der Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë zeigte sich am Dienstagabend empört über die Entscheidung. Die Aktion verfolge mit der Ausgrenzung von Juden und Moslems ein «klar diskriminierendes Ziel», weil diese aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen dürfen. Die Initiative trage damit einen «fremdenfeindlichem Geruch».

Delanoë forderte den Polizeipräfekten von Paris auf, gegen das Urteil vom 22. Dezember vor dem Staatsrat als höchstem Verwaltungsgericht in Berufung zu gehen.

Delanoë zeigte sich zuversichtlich, dass der Staatsrat wie Verwaltungsgerichte in anderen Städten «eine andere Interpretation der republikanischen Grundsätze» geben werde.

«Jede Form der Diskriminierung, des Rassismus und des Antisemitismus muss bekämpft werden», sagte der sozialistische Politiker.

Die Pariser Polizeipräfektur hatte im Februar 2006 einer rechtsextremen Gruppe die Ausgabe von Schweinefleisch-Suppe verboten; diese hatte dagegen geklagt und nun Recht bekommen. Im Januar war auch ein Strassburg eine ähnliche Aktion der Gruppe «Elsass Solidarität» von der Polizei unterbunden worden.

Es läuft immer und überall nach demselben Muster. Wer islamkritisch ist oder aus irgendwelchen Gründen von der islamophilen Lobby als islamkritisch ausgespäht wird, wird systematisch diffamiert (siehe zum Beispiel Moscheegegner in Heinersdorf) und wirtschaftlich ruiniert (siehe zum Beispiel den Fall Udo Ulfkotte). Im Fall der „rechtsextremen“ Suppenküchenbetreiber geht es nun darum, dass diese sich einfach nur weigern, sich islamischen Vorschriften zu unterwerfen. Das reicht für das vernichtende Prädikat „Neonazi“ völlig aus. Aber warum, so fragen wir uns, warum eigentlich sucht man mit der „rechtsextremen Gruppe“ nicht den Dialog? Warum will man sie ausgrenzen? Gibt es Zwangsverheirater, Ehrenmörder, Terroristen, Pädophile, Verehrer von Massenmördern, Anhänger einer Welteroberungsideologie, Zwangsverschleierer in dieser Gruppe? Nein? Warum sind die dann schlimmer als korantreue Moslems?

» Email: online@20minuten.ch




„Pax Europa“ – ein neuer Verein gegen die Islamisierung Europas

pax_europa.jpgDer Journalist und Terrorismusexperte Dr. Udo Ulfkotte hat vor wenigen Tagen einen Verein gegründet, der wertneutral und ohne Polemik über die schleichende Islamisierung Europas aufklären will. Mit bundesweiten Aktionen wollen die Mitglieder von „Pax Europa“ für die Bewahrung der christlich-jüdischen Tradition der europäischen Kultur und für die Erhaltung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eintreten.

Im Visier haben sie dabei etwa Kindergärten und Schulen, die nach ihrer Auffassung aus vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Islam das Wertebild der künftigen Generation in Europa verändern und christliche Bräuche wie etwa die weihnachtliche Dekoration abschaffen. Der schleichenden Islamisierung Europas wird in unserer Gesellschaft und in unseren Medien viel zu wenig Beachtung geschenkt. Ulfkotte möchte dem entgegensteuern: "Wir wollen das Thema Islamisierung nicht Rechtsextremisten überlassen. Wer jetzt gegenüber den Sorgen der Bürger schweigt, der macht sich mitschuldig, wenn sie sich von der Demokratie abwenden und extremen Parteien zuwenden. Und gerade das wollen wir verhindern." Unter dem Motto "Für Europa – gegen Eurabien" will der im Internet unter akte-islam.de mit einem tagesaktuellen Nachrichtenportal auftretende Verein, der keiner politischen Partei verpflichtet ist, europaweit Druck auf Politiker ausüben, die Sorgen vieler EU-Bürger ernster zu nehmen. Ulfkotte: "In Europa lebende Muslime müssen sich unseren Werten und unserem Rechtssystem anpassen und nicht umgekehrt. Wir wollen nicht die Islamisierung Europas, sondern einen europäischen Islam."

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Will der Islamisie- rung Europas aktiv entgegentreten: Dr. Udo Ulfkotte.

Wenn Berliner Zeitungen unwidersprochen darüber berichteten, dass es an einer Schule getrennte Eingänge für arabisch- und türkischstämmige sowie für "deutsche und jüdische" Schüler gebe, dann müsse eigentlich "ein Aufschrei in der Politik die Folge sein", so Ulfkotte. Und wenn in Deutschland lebende Muslime, die nach ausländischem Recht legal mit mehreren Frauen verheiratet seien, alle Ehefrauen ohne Zusatzkosten in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichern könnten, dann stoße auch das in der Bevölkerung auf großes Unverständnis und schüre Vorurteile. "Toleranz muss Grenzen haben und auf diese wollen wir aufmerksam machen", sagt der Islam-Kritiker. Er hebt hervor: "Das gilt auch für die schleichende Einführung der Scharia. Alle Banken liefern sich heute einen Wettstreit darüber, wer die meisten Scharia-konformen Geldanlagen anbietet." Wenn Politiker öffentlich die Scharia ablehnten, ihre Einführung im Wirtschaftsleben aber beklatschten, dann zeuge das von ihrer geringen Sachkenntnis.

» Homepage von Pax Europa
» Homepage von Udo Ulfkotte
» Bücher von Udo Ulfkotte
» Email: udo@ulfkotte.de




Multikulturelle (rassistische) Realität

Multikultifundamentalisten wie C. Roth stellen uns die Frage, „in welchem Deutschland wir leben und ob wir unsere multikulturelle und multireligiöse Realität akzeptieren oder uns ihr verweigern.“ Diese multikulturelle Realität drückt sich aus in explodierenden Vergewaltigungsraten, immer offenerer, rücksichtsloserer Brutalität gegen Personengruppen die aus islamischer Sicht als minderwertig und hassenswert gelten wie Juden und Einheimische generell. Eine logische Folge islamischer Moral- und Sittenlehre gemäß Koran und Prophetenvorbild. Dem islamisch geprägten Sozialisationsprozeß folgt die Umsetzung im Alltag. Z.B. wenn 30 Moslems einer einheimischen Schülerin das Leben zur Hölle machen.

Missbrauch des Rassismusbegriffes

Gemäß den Grünen oder der EUMC haben Moslems als Heilige zu gelten. Jede Ablehnung ihrer Ethik und ihres Verhaltens, und sei es noch so brutal (Ehrenmord), pervers (Ehen mit weiblichen Kindern ab neun Jahren) oder diskriminierend (Zwangsehen) hat als nicht kritikwürdig zu gelten im Zusammenhang mit der kulturellen Ursache dieser Verbrechen: Der Lehre und den Gesetzen des Islam. Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus – offiziell gibt es das bei Moslems und im Islam nicht, sondern einzig Personen aus dem westlichen Kulturkreis sollen hierzu befähigt sein. Dieser einseitig inszenierte „Anti-Rassismus“ ist rassistisch in seiner gegensätzlichen Bewertung und Faktenakzeptanz von Diskriminierungsproblematik bei westlichen und islamischen Personen. Er folgt dem Denk- und Deutungsmuster des Rechtsextremismus, nur mit vertauschten Rollen.

Im Klima der Angst

Es wagt kaum noch jemand dieser rassistischen Dogmatik des Multikulturalismus zu widersprechen. Schlimmer noch – man wagt es kaum noch sich rassistischer, diskriminierender und fremdenfeindlicher Haltungen und Übergriffe durch Moslems zu erwehren oder diese öffentlich zu machen.

Ein Klima der Angst und der Einschüchterung ist eindeutig kein Kennzeichen einer freien, humanen Gesellschaft, sondern das einer Diktatur. Der Multikulturalismus funktioniert nun nicht nach den klassischen Mustern einer Diktatur, sondern hat eine subtile Rollenverteilung hervorgebracht. Multikulturelle Politiker und Medien setzen die moralischen Handlungs- und Diskussionsstandards und tabuisieren wichtige Problematiken. Sie verhindern eine Anpassung der Rechtssprechung zur Bekämpfung von rassistischen und diskriminierendem Kulturimport. Zugleich erleben islamische Migranten diese Thematisierungstabus als faktischen Freiraum ihre patriarchalisch-fremdenfeindliche Kultur bis weit über die Grenzen der Strafgesetzbücher weitgehend ungehindert auszuleben.

Multikulturelle Realität im Fallbeispiel

Hier ein schockierendes und erschütterndes Fallbeispiel, wie Menschen und deren Rechte preisgegeben werden auf dem Altar des Multikulturalismus.

Die junge Innsbruckerin (Anna, 13 Jahre), die von 20 bis 30 teils jungen Erwachsenen am Mittwochnachmittag misshandelt und dabei mit Handys gefilmt wurde, hat seither panische Angst. Nachdem sich Anna von ihrem 14-jährigen türkischstämmigen Freund in der Vorwoche getrennt hat, wird die 13-Jährige seit Anfang dieser Woche mit dem Tod bedroht.

Ihr Ex-Freund soll angekündigt haben: „Dir wird was passieren, du wirst schon sehen.“
Schulleitung und Polizei wussten Bescheid. Am Dienstag eskalierte die Situation: „Wenn du noch einmal Scheiße baust und redest, dann hast du irgendwann kein Gesicht mehr“, drohte ein zirka 18-jähriger am Hals tätowierter Mann vor der Schule, der auch gegenüber einem Lehrer der Hauptschule Wilten bereits meinte: „Sie reden mit einem Mann, der sehr gefährlich werden kann.“ Beim Tätowierten handelt es sich um einen Bekannten des Ex-Freunds.

Anna wandte sich an Lehrkräfte und die Direktorin der Schule, die Polizei wurde informiert. Am Mittwochvormittag wiederholte der 13-jährige Ex-Freund Annas die Drohungen: „Heute bist du dran, heute machen wir dich alle, heute wirst du sterben.“ Wieder informierte Anna ihre Lehrer, wieder wurde die Polizei von den Drohungen in Kenntnis gesetzt. Um zirka 14.30 Uhr passten dann fast 30 Personen Anna in der Leopoldstraße nahe der Triumphpforte ab. Annas beste Freundin, die sich nun ebenfalls bedroht fühlt, musste die Misshandlungen mit ansehen. Zu Anna selbst meinten die Angreifer: „Wenn du zurückschlägst und dich wehrst, gehen wir alle auf dich los und legen dich um.“

Sicher – ein extremes Beispiel von Fremdenfeindlichkeit mit islamischem Sozialisationshintergrund. Doch Bedrohungen von Einheimischen sind längst alltäglich. Nur – die Medien schweigen darüber. Und die Opfer wagen es nicht, dies öffentlich zu machen. Denn unser Rechtssystem ist nicht darauf ausgelegt die Opfer zu schützen, sondern die Rechte der Täter zu wahren und (unzureichend) Sühne zu üben. Nach Erstattung von Strafanzeige ist man vielfach weiterhin Kriminellen schutzlos ausgeliefert. Zusätzlich fürchtet man den medialen und politischen Rufmord, sobald man das „Gesetz des Schweigens“ über Opfererlebnisse speziell bei islamischen Tätern bricht. Eine Anzeige bedeutet nur noch mehr Bedrohung und zusätzlich das fast sichere Risiko extremer sozialer Ächtung bis hin zur Zerstörung der beruflichen Existenz (siehe Fall von Herrn Ulfkotte) und dem Stigma der moralischen Aussätzigkeit. Entsprechend hoch ist die Dunkelziffer bei islamisch motivierten Verbrechen.

Für Opfer islamischer Diskriminierung und Verfolgung bleibt oft nur die Wahl zwischen Unterwerfung und Flucht. So auch bei der 13 jährigen Anna – deren elementarste Rechte ein Rechtsstaat wie Österreich nicht gewillt ist, effektiv zu schützen.

Die 13-Jährige ist inzwischen aber untergetaucht. „Wir wissen nicht, was passiert, wenn sie auf die Straße geht“, erklärte Annas Mutter, und ihre Angst kommt nicht von ungefähr: Als die Anwältin der Direktorin mitteilte, dass sie Anna in einem anderen Innsbrucker Gymnasium unterbringen wolle, soll diese gesagt haben: „Tun Sie es nicht, die finden sie. Verlassen Sie das Bundesland.“

Tatmotiv basiert auf islamischer Sozialisation

Selten genug, daß über solche Vorfälle berichtet wird. Dazu hat sicher beigetragen, daß die Eltern Anwälte sind und sich zu wehren wissen. Doch gleich zu Anfang stellt das berichtende Medium klar: „Hat mit dem Islam nichts zu tun“. Als hätte der Islam keinen Einfluß auf die Werte der jeweiligen Kriminellen gehabt mit seiner totalen Durchdringung des Alltags.

Anders Wedat Gökdemir, ein in Tirol lebender türkischstämmiger Jurist: „Das ist schon aus gesellschaftlicher Sicht zu verurteilen. Was die da aufgeführt haben, ist weder mit türkischer Kultur noch mit moslemischer Religion zu vereinbaren. Auf ein Mädchen loszugehen, dazu noch in der Gruppe widerspricht dem türkischen Männerbild“, findet der Jurist am Freitag klare Worte gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Das ist eine Falschinformation. Frauen zu verprügeln ist im Koran als legitimes Recht des Mannes über die Frau verankert, um sie sexuell gefügig zu machen (4,34). Bei ungläubigen Frauen ist der islamische Mann im Rahmen des kriegerischen Djihad generell verfügungsberechtigt, was aus etlichen Hadithen hervorgeht, in denen der Prophet sogar Vergewaltigungen billigt. Ferner sind Frauen im Koran als „Acker“ beschrieben, den man nach belieben „pflügen“ darf. Hinzu kommt, daß Frauen im Rahmen islamischer Sklavenhalterei immer auch Sex-Sklavinnen waren. Der patriarchalische Besitz- und Verfügungsanspruch des Mannes über die Frau wird im islamischen Sozialisationsprozeß sogar meist dann noch tief verinnerlicht, wenn der Islam keinen bewußten, zentralen Rang im Alltag einnimmt. Vor diesem Hintergrund ist dieses Verbrechen gegen eine 13 Jährige ein rassistisch-diskriminierender Akt aufgrund des Islam.

Ziel dieses Verbrechens war es dem Opfer den Willen zur Selbstbestimmung zu brechen. Ein Tatmotiv, das im Islam keineswegs als Verbrechen gilt gemäß Koran. Entsprechend unzureichend ist das Unrechtsbewußtsein hierzu in weiten Teilen islamischer Bevölkerungen weltweit und in Europa. Folglich ist islamische Sozialisation und deren Ethik das eigentliche Tatmotiv. Dieser äußerst wichtige Umstand für präventiven Opferschutz und die Aufarbeitung des islamischen Rassismus, Frauenverachtung und Fremdenfeindlichkeit wird jedoch totgeschwiegen von Medien und Politik. Das hat den Effekt von Unterstützung dieser Verbrechen, und folgt der Logik der undifferenzierten und pauschalierenden Verheiligung von Moslems und dem Islam generell.

Weil man den Islam grundsätzlich nicht als fremdenfeindlich und diskriminierend wahrnehmen will, werden die Gefahren, die von seinem Sozialisationseinfluß ausgehen, nicht erkannt, und mißgedeutet als „Jugendbalgerei“

Vorwürfe, die Polizei nehme die Sache nicht ernst, weist er aufs Schärfste zurück. „Wenn wir von der Staatsanwaltschaft keine Informationen über eine Strafanzeige bekommen, kann man das der Polizei nicht vorwerfen. Zudem hat uns die Schule nicht mitgeteilt, dass eine Schülerin konkret bedroht wird“, sagte Zimmermann und meint weiter: „Es war lediglich von Unruhen zwischen Schülern die Rede.“

In Wirklichkeit liegt hier ein Tatmotiv vor, das in seiner Verabscheuungswürdigkeit rechtsextremistischer Fremdenfeindlichkeit in keiner Weise nachsteht.

Moslems verweigern Selbstkritik

Im Alltagsdetail zeigt sich, was auch auf die große Politik zutrifft. Moslems disqualifizieren sich ganz überwiegend selbst als Dialogpartner, weil ihnen jegliche Bereitschaft zur Selbstkritik fehlt. Nach dem oben zitierten islamischen Anwalt zeigt auch die Familie des Kriminellen keinerlei Einsicht und Schuldbewußtsein:

Darin wurde Annas Ex-Freund namentlich erwähnt, der sich inzwischen aber selbst als Opfer sieht: Annas Vater habe den Buben bedroht, gab der Vater des 14-Jährigen an. Außerdem habe sich die 13-Jährige die Verletzungen „selbst angetan, um die Angelegenheit aufzubauschen“, erzählte die ältere Schwester des Ex und zudem „habe ihr Bruder mit dem Mädchen schlussgemacht, nicht umgekehrt“.

Lage der Opfer ist verzweifelt

Für das Opfer sind solche Aussagen das typische Martyrium das weibliche Gewaltopfer ohnehin fast immer durchmachen aufgrund der verachtenden Haltung der Täter bei Sexualverbrechen. Hier kommt noch die kulturelle Dimension hinzu, und daß man sich einer anonymen, gut organisierten, zu extremer Gewalt entschlossenen Gemeinschaft gegenüber sieht. Und der eigenen Gesellschaft, der man faktisch ziemlich egal ist.

Die 13-Jährige bleibt aus Angst weiter untergetaucht. Ab Montag wird sich ein Psychologe um das Mädchen kümmern, das seit dem Angriff mit massiven psychischen Problemen kämpft. „Wir haben mit Anna gesprochen, sie will auf keinen Fall mehr in diese Schule zurück“, schildert der Vater. Anna muss Tirol verlassen und wird künftig ein Internat, vielleicht sogar im Ausland, besuchen.

Wer nicht über die Mittel verfügt wie die Eltern von Anna als Anwälte, bleibt dem islamischen Rassismus weiterhin hilf- und schutzlos ausgeliefert. Dieser Fall zeigt exemplarisch, daß die multikulturelle Akzeptanz islamischer Diskriminierungskultur Europa seiner Rechte und Freiheiten beraubt. Multikulturalismus bedeutet in der Praxis die Preisgabe elementarster Menschenrechte, weil man sich weigert den Islam als das anzuerkennen was er ist: Eine Kultur die die Menschenrechte ablehnt. Der armen Anna werden darum noch unzählige weitere Opfer samt traumatischer Erfahrungen folgen.




Der unglaubliche Fall Udo Ulfkotte

Der Autor des hochinteressanten Buches "Der Krieg in unseren Städten – Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern", Udo Ulfkotte, erzählt in dem christlichen Medienmagazin Pro, wie aus ihm ein "Krimineller" wurde. Der Beitrag, im Heft 04/2006 erschienen, ist leider online nicht verfügbar. Man kann das Heft aber wohl kostenlos hier bestellen. Der Beitrag ist sehr lang. Wir geben ihn in gekürzter Fassung wieder.

Das wertvolle Buch gibt es nur noch im Antiquariat:

Verkehrte Welt
Wer sich mit gewaltbereiten Islamisten befasst, der lebt gefährlich. Mitunter jedoch geht die Gefahr dabei nicht von den in Deutschland lebenden Islamisten aus, sondern eher von deutschen Behörden. Zur Aufgabe von Historikern gehört es, geschichtliche Abläufe mitsamt ihren Hintergründen darzustellen. Der nachfolgende Bericht wird einer späteren Generation dabei hilfreich sein, zu erklären, warum man in der christlich-abendländischen Kultur den Kampf gegen hasserfüllte radikale Islamisten sehenden Auges verloren hat.

Meine Person ist in dieser Geschichte vollkommen unwichtig. Sie ist austauschbar. Denn die dargelegten Erfahrungen haben auch andere gemacht, die sich mit dem Wirken von Islamisten in Deutschland befassen. Sie schweigen, weil sie Kinder haben. Und sie schweigen, weil sie um ihre Existenz fürchten. Als Leser sollten Sie nur wissen, dass ich Islamisten nicht etwa aus verstaubten Lehrbüchern kenne, sondern diese über etwa 15 Jahre hin in ihren Ursprungsländern beobachtet habe: in Afghanistan, im Irak, in Iran, im Libanon, in Saudi-Arabien und im Jemen, in Syrien und in den Emiraten, in Algerien und in Jordanien, in Indonesien und in Malaysia. (…)

Zwangsläufig lernt man beim Dauereinsatz in Krisen- und Kriegsregionen Mitarbeiter von Geheimdiensten kennen. Man spricht über die gewonnenen Erkenntnisse, man tauscht sich aus. Im Laufe der Jahre entsteht so ein Netzwerk. Die Türen des Bundeskanzleramtes öffneten sich, die Liste der Kontaktpersonen beinhaltete mehrere tausend Namen. Man erhielt Unterlagen zugespielt: von Geheimdiensten, von Behörden und auch von Unternehmen. Und tausend Puzzle-Teile fügten sich allmählich zu einem Gesamtbild. Mit dem 11. September 2001 wurde dieses Mosaik schlagartig von öffentlichem Interesse. In den nachfolgenden Monaten fasste ich gewonnene Erkenntnisse in Zeitungsartikeln wie auch in Büchern zusammen. An einer norddeutschen Universität lehrte ich Sicherheitsmanagement und Terrorabwehr. Viele ehrbare Beamte ließen mir – etwa am Rande von Vorträgen – unaufgefordert Erkenntnisse zukommen. Bundes- und Landesminister luden mich zu Gesprächen ein. Vor diesem Hintergrund entstand ein im Frühjahr 2003 veröffentlichtes Buch, für dessen Inhalt mich die Medien lange Zeit gescholten haben. "Der Krieg in unseren Städten – Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern" war kein der Phantasie entsprungener Report. Wahrheitsgemäß hatte ich Seite für Seite die Erkenntnisse deutscher und ausländischer Sicherheitsbehörden über das Netzwerk des Terrors in Deutschland zusammengetragen. Über die fast alle radikalen Gruppen verbindende Muslimbruderschaft, die nach außen hin den "Dialog" predigt und nach innen den Hass schürt, sowie über ihre Ableger, die sich friedfertig geben und heimlich die Gewalt unterstützen. Wenn ich rückblickend die Buchbesprechungen lese, dann wundere ich mich noch immer über den Hass und die Häme der Medien. Viele der Kritiker rückten mich vor dem Hintergrund eines von mir geforderten Maßnahmenkataloges gegen Islamisten in die rechtsextreme Ecke. Selbst als Innenminister Otto Schily in den nachfolgenden Monaten mit seinen Sicherheitspaketen und Vorschlägen meine Anregungen bei weitem übertraf, änderte sich das von mir gezeichnete Bild in den Medien nicht. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran, als Überbringer einer schlechten Nachricht an den Pranger gestellt zu werden. So freute ich mich denn, als ich im gleichen Jahr den "Staatsbürgerlichen Preis" für meine Recherchen auf dem Gebiet der Terrorabwehr erhielt. Die Laudatio hielt der bayerische Innenminister Günther Beckstein.

Zeitgleich klagten immer mehr Islamisten gegen mein Buch. Dutzende Unterlassungsverpflichtungserklärungen und angedrohte Klagen brachten mich zunächst nicht aus der Ruhe. Denn immerhin hatte ich für jeden gedruckten Satz in dem Buch mehrere behördliche Schreiben, die den Inhalt bestätigten. Innerlich frohlockte ich. Was sollten mir Islamisten schon anhaben können? (…) Dummerweise stammten die Belege für die Richtigkeit meiner Aussagen aus den Unterlagen von Sicherheitsbehörden.

Abgehörte Telefongespräche, heimlich fotografierte Islamistentreffen, Fahndungen, Austauschergebnisse zwischen europäischen Diensten. Ich hatte nicht bedacht, dass kein Geheimdienst vor Gericht seine Quellen offenbaren und den Werdegang der gewonnenen Informationen öffentlich darlegen würde. Ich stand somit allein vor Gericht. Und die Unterlagen nutzten mir nichts. Denn die Islamisten aus den Reihen der Tarnorganisationen der Muslimbruderschaft bestritten den Inhalt. Selbst wenn öffentlich zugängliche Berichte – etwa Verfassungsschutzberichte – die gleichen Aussagen trafen, die Kläger bestritten den Inhalt und klagten auch noch gegen die Behörden. Auf die Dauer wurde der ..Spaß" teuer. Bald überschritten die Prozesskosten 50.000 Euro. (…) Hätte mir damals jemand gesagt, dass zahlreiche deutsche Sicherheitsbehörden zeitgleich gegen mich wegen "Geheimnisverrats" ermittelten – ich hätte es nicht geglaubt. Denn die Vertreter der Sicherheitsbehörden sprachen mir während der Prozesse Mut zu und ließen mir weiterhin Dokumente zukommen. (…) Am 31. März 2004 durchsuchten zahlreiche Beamte mein Wohnhaus und in einem anderen Gebäude auch die Büroräume meiner Frau. Der Vorwurf: Verdacht auf Beamtenbestechung und Verdacht auf Beihilfe zum Geheimnisverrat. Ich wähnte mich wie in einem Film. Niemals hatte ich einem Beamten Geld für Informationen geboten. Seit mehr als einem Jahrzehnt hatten deutsche Sicherheitsbehörden mir aktiv Informationen zukommen lassen. Und deren Leiter hatten mich stets darin bestärkt, diese Informationen zu veröffentlichen. Doch zur allgemeinen Lebenserfahrung des Frankfurter Staatsanwaltes Rauchhaus gehörte es damals noch, dass Journalisten Informationen auch durch Beamtenbestechung bekommen. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Der Überbringer der schlechten Nachrichten wurde öffentlich hingerichtet.

Die Islamisten feierten die Verlautbarungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft im Internet. Der größte Teil der Medien stimmte in diesen Siegeschor ein. Auf einen Schlag war ich ein Krimineller. Langjährige Freunde zogen sich zurück, Nachbarn nahmen für einen ..Kriminellen" keine Pakete mehr an, meine Frau verlor ihre Existenz. Eine Außenaufnahme des Bürohauses meiner Frau in einer Boulevardzeitung mit bundesweiter Verbreitung sorgte bundesweit dafür, dass die Kunden ihres Buchhaltungs-Services vor einer vermeintlich "Kriminellen" gewarnt wurden. Weil der Mietvertrag für die Büroräume eine Kündigungsfrist von zwölf Monaten hatte, durfte meine Frau ein volles Jahr lang – ohne Kunden – Miete zahlen. Ein Kollateralschaden deutscher Sicherheitsbehörden. Zudem hatte die Universität Lüneburg in jener Zeit beschlossen, mich in den Rang eines Professors zu erheben. Nun musste erst einmal der Ausgang des Strafverfahrens abgewartet werden. Weil sich einfach kein Hinweis auf Beamtenbestechung finden ließ, folgten weitere Durchsuchungen. Zwischen März 2004 und März 2005 wurden mein Privathaus und die Büros meiner Frau jeweils zwei Mal durchsucht, mit einer weiteren Durchsuchung bei meinem Steuerberater hoffte man, einen Bewirtungskostenbeleg zu finden, auf dem vielleicht ein Beamter als Gast vermerkt war. Und obwohl ich an der Universität Lüneburg nie ein Büro unterhalten habe und die Staatsanwaltschaft Frankfurt über die bevorstehende Ernennung zum Professor unterrichtet war, durchsuchte man zum Abschluss auch noch die Universität Lüneburg – in der Hoffnung, vielleicht dort einen Bewirtungskostenbeleg zu finden, mit dem man den Verdacht auf Beamtenbestechung aufrecht erhalten könnte. (…) Das Verfahren wegen Verdacht auf Beamtenbestechung wurde im Jahre 2005 ebenso eingestellt wie das Verfahren auf Verdacht wegen angeblicher Beihilfe zum Geheimnisverrat. Dummerweise kann man eine Staatsanwaltschaft, die die Einleitung eines Verfahrens öffentlich verbreitet, nicht dazu zwingen, auch die Einstellung der Verfahren mit gleicher Klarheit öffentlich kundzutun. So besteht denn in der Öffentlichkeit weiterhin der Eindruck vor, ich hätte möglicherweise Beamte bestochen.

Statt der vorgenannten unwahren und ehrenrührigen Verdächtigungen ermittelt die Staatsanwaltschaft in der gleichen Angelegenheit nunmehr seit mehr als zweieinhalb Jahren wegen des Verdachts auf "Anstiftung zum Geheimnisverrat". Seit fast einem Jahr ist auch Anklage erhoben. Doch das zuständige Gericht, dem ich schnell belegen könnte, dass ich niemals einen Beamten zum Geheimnisverrat angestiftet habe, hat leider keine Zeit für mich. Während ich diese Zeilen verfasse, besteht noch nicht einmal der Hoffnungsschimmer, einen Termin für eine Gerichtsverhandlung genannt zu bekommen. (…) Von vielen Beamten weiß ich, dass die Finanzmittel bei der Anti- Terror-Fahndung knapp sind. Oft werden dringend erforderliche Abhöraktionen im Umfeld gewaltbereiter Islamisten von Staatsanwaltschaften und Gerichten nicht genehmigt, selbst wenn Geld für die Aktion vorhanden ist. In meinem Falle aber war und ist offenkundig reichlich Geld vorhanden. Nach Unterlagen, die ich einsehen durfte, wurde das oben genannte von mir verfasste Buch gleich von mehreren Beamten über Wochen hin Satz für Satz darauf analysiert, woher welche Erkenntnisse kamen. Es gab auch Geld für Telefonüberwachungsmaßnahmen. Wenn ich mit Journalisten telefonierte, wussten die Sicherheitsbehörden Bescheid. Zeitweise war ich "PBO" – zur polizeilichen Beobachtung ausgeschrieben. Die sechs Durchsuchungen, die Telefonüberwachungsmaßnahmen, Observationen durch von weither angereiste Spezialisten und die Auswertungen haben viel Geld gekostet – Geld, das offenkundig bei der Aufklärung terroristischer Netzwerke in Deutschland fehlt.

Nochmals zur Klarstellung: Niemand bezichtigt mich, in öffentlichen Verlautbarungen oder Büchern die Unwahrheit über die von Terrornetzwerken in Deutschland ausgehenden Gefahren verbreitet zu haben. Im Gegenteil, die Aussagen entsprechen der Wahrheit und sind offenkundig für die Öffentlichkeit so bedrohlich, dass die Verbreitung verhindert werden muss. Doch wenn man sich zu sehr auf den Überbringer einer Nachricht konzentriert, geraten manchmal die eigentlichen Gefahren vollends aus dem Blickwinkel. (…)

Das Buch "Der Krieg in unseren Städten – Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern" gibt es heute nicht mehr. Man kann es nur noch antiquarisch bei www.amazon.de und bei Ebay erwerben. Zwar haben sich fast alle darin enthaltenen Aussagen bewahrheitet, doch haben Islamisten den Verlag im Sommer 2006 gezwungen, es in aller Stille vom Markt zu nehmen. Nachdem das Buch über drei Jahre alle Prozesshürden genommen hatte und weit verbreitet war, drohten Islamisten aus Birmingham und Wien mit einer Fülle von Klagen. Klagen, die erkennbar unbegründet waren. Einer der Kläger behauptete, anders als von mir beschrieben, sei er nie Mitglied der radikalislamistischen Muslimbruderschaft gewesen. Dabei hatte der Mann seinen Asylantrag in Deutschland damit begründet, er werde in seinem Herkunftsland verfolgt, weil er Mitglied von "Al ikhwan muslimoun" sei. Das aber ist nichts anderes als das arabische Wort für: Muslimbruderschaft.

Die Androhungen der Islamisten waren begleitet von der Aussage, dass immer weitere Klagen von anderen Islamisten folgen würden, bis das Buch vom Markt sei. Verlag und Autor haben das Buch daher vom Markt genommen, nachdem nicht ein Politiker zur Unterstützung bereit war. Es hat bis heute niemanden interessiert.

Unterdessen ist ein Ende der behördlichen Ermittlungen gegen den "Straftäter" Ulfkotte nicht abzusehen: Ein Beamter ließ mich unlängst wissen, notfalls reiche ein "anonymer Hinweis" mit einem "Verdacht auf Kinderpornografie" auf meinem Rechner, um eine weitere Durchsuchung zu rechtfertigen. (…)

Ich empfinde Mitleid und Bestürzung über Politiker, die die Augen verschließen, wenn statt Islamisten jene verfolgt werden, die über Terrorstrukturen aufklären.

Unseren Lesern empfehle ich, alles zu versuchen, das hochinteressante Buch von Herrn Ulfkotte noch gebraucht zu erweben. Außerdem ist auch der wegen der Länge hier nicht veröffentlichte Teil des Artikels aus Pro sehr aufschlussreich. Wenn man sieht, wie wir uns bereits in den Händen der Islamisten befinden und ihnen nach Kräften bei der Vernichtung unserer Gesellschaftsform behilflich sind, kann man wirklich resignieren!

» Düsseldorf Blog: Pressefreiheit I – Udo Ulfkotte
» DeFacto über Udo Ulfkotte (Sendung vom 27.8.06)

(Spürnase: Berliner)