1

Das große Schlachten

Akif Pirinccis „Das Schlachten hat begonnen“ reiht sich ein in die anderen Warnungen deutschsprachiger Schriftsteller vor der bunten Hölle, in die uns unsere politische Oberschicht hineintreibt: Pirinccis Text steht in einer Linie mit Botho Strauß‘ legendärem „Anschwellender Bocksgesang“ oder Ralph Giordanos „Was, Germania, ist falsch gelaufen?“. Pirinccis zornige Anklage gegen das politische Establishment, gegen die Verlogenheit von Presse und Justiz in Zeiten der „Bunten Republik“, gegen die erbärmliche Feigheit der heutigen Deutschen, verdient eine nähere Betrachtung. Aufschlussreich ist vor allem Pirinccis Verwendung bestimmter Begriffe, deren weiterreichende Bedeutung sich erst aus dem Türkischen erschließt.

(Von C. Jahn)

Die eigentliche politische Sensation in Pirinccis Text ist das Wort „Genozid“ gleich zu Beginn des zweiten Absatzes. Als erster Autor der Gegenwart spricht Pirincci tatsächlich von einem im bunten Deutschland stattfinden „schleichenden Genozid“ an einer „bestimmten Gruppe von jungen Männern“ – und er wird konkret: „deutschen Männern“. Die gesamte Brisanz dieses Wortes „Genozid“ erschließt sich deutschen Lesern erst in Kenntnis der Tabuisierung dieses Wortes in der Türkei: „Genozid“ ist in der Türkei gleichbedeutend mit „Genozid an den Armeniern“ und somit aus Sicht der türkischen Führung und der großen Mehrheit der Türken das politische Hasswort per se – der armenische Genozid wird ja stur geleugnet. Kein türkischer Autor wird dieses Wort jemals ohne eine kalkulierte Assoziation mit dem Armeniermord verwenden. Entsprechend versteht auch jeder türkische Leser vermutlich besser als der deutscher Leser Akif Pirinccis dahinterstehende Parallelsetzung zwischen dem Genozid an den Armeniern und dem „schleichenden Genozid“ an den Deutschen. Und ein türkischer Leser erfasst wohl auch deutlicher als der deutsche Leser die düstere historische Prophezeiung Pirinccis: Genau wie die Türken Kleinasien kolonisierten und dort am Ende die christliche Urbevölkerung auslöschten, werden sie auch Deutschland kolonisieren und auch hier die Urbevölkerung auslöschen. Dieser Vorgang: die mit der türkischen Kolonisation einhergehende Ausrottung der Urbevölkerung in Deutschland ist das eigentliche Thema von Pirinccis Text.

Zur Erklärung dieser Entwicklung greift Pirincci auf evolutionäre Mechanismen zurück: Die starke Gruppe verdrängt die schwache Gruppe, indem sie die Männchen tötet und die Weibchen schwängert (= vergewaltigt) und so den Fortbestand der eigenen Gene sichert. Hätte es ein deutscher Autor gewagt, eine solche These zu veröffentlichen – d.h. zu behaupten, das für die „Bunte Republik“ so charakteristische Totschlagen junger deutscher Männer durch türkische Jugendbanden sei in einem evolutionären Zusammenhang zu sehen -, die Empörung wär unvorstellbar, der Autor binnen Stunden wegen angeblicher Volksverhetzung in Haft. Bei einem türkischen Autor ist man vorsichtig: Dass die gesamte deutsche Presse den Text Akif Pirinccis – ein durch „Felidae“ immerhin doch recht bekannter Schriftsteller – ihrem Publikum so konsequent verschweigt, spricht für die Ratlosigkeit der medialen Elite angesichts einer Anklage von völlig unerwarteter Seite. Die Chancen, dass diese Taktik des gemeinsamen Totschweigens langfristig aufgeht, stehen im Fall Pirinccis allerdings schlecht: Pirinccis Text ist zu mächtig.

Für den deutschen Leser nicht unmittelbar entschlüsselbar, arbeitet Akif Pirincci auch im weiteren Textverlauf mit Begriffen, deren gesamte Tragweite sich erst aus ihrer Bedeutung im Türkischen erschließt. Schon das „Schlachten“ in der Überschrift hätte ein deutscher Autor zur Beschreibung eines genozitären, pogromhaften Massentöten vermutlich nicht verwendet: „Morden“ wäre wahrscheinlicher gewesen („Völkermord“, „Judenmord“). Pirinccis „Schlachten“ ist eine verbale Anlehnung an das türkische „kesmek“, d.h. „schneiden“. „Kesmek“ bedeutet aber auch das per Messerschnitt durch die Halsschlagader vollzogene „schächten“, einschließlich des alljährlich am Opferfest vollzogenen massenhaften Schächtens von Schafen durch Millionen türkischer Familienväter: Töten per Messer hat jeder männliche Türke dutzendmal an Schafen geübt. „Töten“ im Verständnis des durchschnittlichen türkischen Mannes ist daher immer zuerst das Töten per Messer. Kein Wunder also, dass „kesmek“ („Schafe schlachten“) in der türkischen Umgangssprache ebenfalls für das massenhafte Töten von Menschen verwendet wird – im türkischen Alltag übrigens auch wieder im Zusammenhang mit dem armenischen Genozid („Ermenileri kestik“).

Dem Begriff „Landsmann“ widmet Akif Pirincci einen ganzen Absatz. Im Deutschen klingt das Wort altmodisch – nicht aber im Türkischen, wo dieses Wort die übliche Bezeichnung von Türken untereinander ist, ganz gleich, ob diese Türken auch staatsrechtlich Türken sind oder ob man ihnen aus irgendwelchen Gründen die deutsche Staatsbürgerschaft geschenkt hat (im Türkischen aufgrund der ohnehin nur auf dem Papier vorhandenen Loyalität zu Deutschland spöttisch „Reisepassdeutsche“ genannt – „pasaport Alman“). „Landsmann“ („vatandas“) steht also im Türkischen für die unauflösbare Zugehörigkeit jedes Türken zum türkischen Volk. „Landsmann“ beinhaltet aber auch für die sich daraus ergebende unauflösbare nationale Solidarität aller Türken untereinander: Diese Solidarität kann jeder Türke von einem anderen Türken einfordern. Und genau aufgrund dieser im Türkischen mitschwingenden Bedeutung einer unauflösbaren gemeinschaftlichen Solidarität beschäftigt sich Akif Pirincci überhaupt mit diesem Wort und der dahinterstehenden Fragestellung: Warum gibt es diese landsmännische Solidarität nicht unter den Deutschen? Warum lassen sich die Deutschen einfach abschlachten, warum tun sie sich nicht zusammen und setzen sich gemeinschaftlich-solidarisch zur Wehr? Das ist eine Frage, die nicht nur Akif Pirincci beschäftigt, sondern auch zahllose wohlwollende Türken in Deutschland, die den Vorgang der schleichenden Landnahme durch die Türken/ die Türkei sehr aufmerksam beobachten und einfach nicht fassen können, dass die Deutschen dieses objektive Unrecht so völlig passiv über sich ergehen lassen.

Ausgehend von seinem evolutionären Ansatz entwickelt sich Pirinccis Text zu einer Anklage gegen die gesamte politische Oberschicht der Deutschen: die „linksgestrickten Medien“, denen er Orwellsches „Doppeldenk“ vorwirft, den Bundespräsidenten Gauck, dessen bizarre Behauptung, im Deutschland der Gegenwart würden „Menschen wegen schwarzer Haare oder dunkler Haut angegriffen“ – in einer Zeit, in der fast jede Woche Deutsche von türkischen und arabischen Tätern geprügelt, getreten oder abgestochen werden! – er als „frech lügen“ bezeichnet. Der SPD-Bürgermeister in Kirchweyhe, der eine Mahnwache im Namen des jüngst von Türken totgetretenen Daniel S. dreist in eine Veranstaltung gegen deutschen Rechtsextremismus ummünzte, nennt Pirincci ein „verkommenes moralisches Subjekt“ und einen „gefühllosen Apparatschik“. In den Grünen erkennt er völlig richtig die hauptverantwortlichen politischen Scharfmacher hinter dem schleichenden Genozid („kleine, aber in Medien und Bildung einflussreichste Partei“). Für die heute vollkommen verrottete CDU hat er nur Verachtung übrig („lecken die Ärsche von dahergelaufenen Imamen“), der buntdeutschen Justiz unterstellt er zu Recht eine Mitverantwortung für die zunehmende Türkengewalt, weil sie türkische Täter bevorzugt milde (oder überhaupt nicht) bestraft und dadurch zu weiteren Straftaten anspornt – einer der Hauptgründe nebenbei für den Hohn und Spott, den viele Türken in Deutschland für die heutige deutsche Justiz übrig haben. Und Pirinccis Anklage richtet sich gegen die Deutschen selbst: „Haufen von Duckmäusern“. Völlig richtig: Türken hätten es sich niemals bieten lassen, dass ein zweitklassiger ARD-Redakteur das staatsmediale Verschweigen der Ermordung eines jungen Türken durch eine deutsche Schlägerbande mit einem lapidaren „ohne gesellschaftliche Bedeutung“ entschuldigen würde.

Abschließend wirft Pirincci noch einmal die Frage nach dem „Warum?“ auf. Warum lassen die Deutschen das alles mit sich machen? Auch dies ist eine Tag für Tag in zahllosen gutmeinenden türkischen Familien zu hörende Frage. Die Dramatik dieser Frage wird bei Pirincci durch die Verwendung von sexualsprachlichem Vokabular noch gesteigert: „Aber es kommt selbst in der Evolution wirklich sehr selten vor, daß sie (d.h. die „der Vernichtung anheimgegebene Gruppe“) sich einfach so ficken läßt und dafür auch noch den Schwanz des Vergewaltigers küßt. Und schon gar nicht leckt man den Schwanz von demjenigen, der den eigenen Sohn gemordet hat.“ Auch „ficken“ hätte ein deutscher Autor wohl nicht verwendet: Das Wort hat im Deutschen keinen negativen Anklang, da die Derbsprache im Deutschen stets kothaft ist („ich scheiß auf dich“) – ein bekannter linguistischer Unterschied zum Englischen („fuck you“), weniger bekannt aber auch zum Türkischen. „Ficken“ („sikmek“) wird im Türkischen durchaus aggressiv verwendet („ich ficke deine Mutter“). Eine Antwort auf diese Frage, warum also die Deutschen den Schwanz des Mörders des eigenen Sohnes küssen, findet auch Pirincci nicht – außer die Deutschen für verrückt zu erklären („besitzen eine ganz spezielle Art der Meise und gehören in die Anstalt“).

Pirincci endet mit einer finsteren Prophezeiung: „Wie wird die Zukunft aussehen? Diese sich steigernde Deutsche-Totschlägerei wird medial sukzessive an ihrer Brisanz verlieren, so sehr, daß nur noch die allerschlimmsten Fälle in der Gewichtung von schweren Autounfällen Erwähnung finden werden. Es wird zum Alltag dazu gehören, man wird sich daran gewöhnen. Zum Teil ist es ja heute schon so. Und man wird sich damit abfinden müssen, daß man allmählich ‚übernommen‘ wird. Vor allem wird es ratsam sein, keine Söhne mehr zu haben. Wie gesagt, die Töchter werden es wenigstens überleben.“

Akif Pirinccis „Das Schlachten hat begonnen“ kommt somit aus zwei Gründen besondere historische Bedeutung zu. Erstmals wird den Deutschen hier durch einen namhaften Autor eine genozitäre Zukunft, d.h. die physische Ausrottung als Endergebnis der „Bunten Republik“ vorausgesagt. Diese Aussage erhält besonderes Gewicht, weil Pirincci, wie die verbalen Spuren aus dem Türkischen in seinem Text belegen, zu den Deutschen nicht allein als deutschsprachiger Schriftsteller, sondern bewusst oder unbewusst als Türke spricht und damit als Repräsentant der Haupttätergruppe des „schleichenden Genozids“. Pirinccis Warnung ist ein Schrei aus dem Lager der zukünftigen Täter, ein Kassandraruf an die Opfer. Es ist bezeichnend und erschreckend, dass bislang keine einzige große deutsche Zeitung bereit war, Akif Pirinccis Text zu drucken und ihren Lesern zur Diskussion zu stellen. Es ist eine Schande für die deutschen Zeitungen, dass sie versuchen, dem öffentlichen Publikum diesen Text zu verschweigen. In deutschen Zeitungen kommen nur die offiziellen türkischen Vereinsmeier zu Wort, geschmeidige rechtsnationale Einpeitscher, die sich als Speerspitze einer nationaltürkischen Kolonisationspolitik verstehen: Solche Leute können sich in ZEIT, FAZ und taz seitenweise ausbreiten. Für den Schriftsteller Akif Pirincci als Vertreter der vielen Hunderttausenden von wohlmeinenden Türken, die sich Deutschland verbunden fühlen und denen die Deutschen leid tun, weil sie von ihrer eigenen politischen Oberschicht belogen, betrogen und verraten werden, hat man in deutschen Zeitungen keinen Platz.

Links zum Thema:

» IB: Deutschfeindlichkeit: “Keine Belege”?
» RB: Erhitzte Debatte im Netz
» Achse: Broder verteidigt Pirincci
» Achse: Kaufmann (Dumont) distanziert sich von Pirincci
» PI: Akif Pirincci: “Ich bin mit jeder Faser Deutscher”
» taz: Deutsch, vom Ohr bis zum Arsch




Grabler und die „fehlenden Belege“ bei Pirinçci

Wir haben heute bereits über den Artikel von Radio Bremen-Redakteur Jochen Grabler (Foto l.) und die Replik von Bestsellerautor Akif Pirinçci (r.) darauf berichtet. Die Hauptkritik oder besser gesagt Nazi-Keule gegen Pirinçci begründet der frühere Wahlkampfleiter der Bremer Grünen mit fehlenden Belegen in „Das Schlachten hat begonnen“. Die entsprechenden Statistiken kann Pirinçci gar nicht liefern, da dies seitens der Politik aktiv verhindert wird.

Hierzu berichtete vor kurzem Welt Online:

Ähnlich steht es um die alte Streitfrage, ob der Zuwanderungshintergrund von Straftätern erfasst werden soll. Nachdem aus Berlin bekannt geworden war, dass dort 81 Prozent der jungen Intensivtäter Zuwanderungsgeschichte besitzen (fast ausnahmslos türkische oder arabische), forderten CDU und Polizeiverbände, auch in NRW die Zuwanderungsgeschichte zu erfassen, weil man Probleme nur lösen könne, wenn man ihr Ausmaß kenne. Auch dies lehnte Rot-Grün ab. Übrigens aus einem noblen Motiv: Den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könnte daraus allzu pauschal ein Strick gedreht werden. Wo man in diesem Streit auch stehen mag – Fakt ist: Über gruppenfeindliche Kriminalität und potenziell gewaltaffine Milieus wissen wir weniger als möglich.

Wenn man die entsprechenden Zahlen, die es trotzdem in die Öffentlichkeit geschafft haben, zusammenträgt, kann man mühelos Pirinçcis Text bestätigen. Nachfolgend ein paar Beispiele:

Michael Klonovsky schreibt in seinem Blog zu dem Totschlag in Kirchweyhe über den muslimisch geprägten Hintergrund der Täter:

18. März 2013
Gute Kunde kommt aus dem niedersächsischen Kirchweyhe, wo vor kurzem ein junger Einheimischer von einer Türkengang zu Tode getreten wurde. Die SPD dortselbst – näherhin: die des Landkreises Diepholz – hat festgestellt, es spiele „keine Rolle“, welcher Herkunft Opfer oder Täter seien. Heißt das im Umkehrschluss, die Herkunft spielt auch keine Rolle bei deutschen Tätern und ausländischen Opfern? Wie schön! Und noch was: Der Soziologe Dirk Baier vom Kriminologischen Institut Niedersachsen sagte: „Wir stellen tatsächlich fest, dass Jugendliche mit muslimischem Hintergrund, insbesondere türkisch-stämmige Jugendliche, Jugendliche aus nordafrikanischen oder arabischen Ländern, aber auch Jugendliche aus dem ehemaligen Jugoslawien, die zum Teil muslimischen Hintergrund haben, eine bis zu drei Mal höhere Gewaltrate haben als die einheimischen deutschen Jugendlichen. Grund ist aber nicht der Umstand Türke oder Muslim zu sein, sondern die damit verbundenen Schwierigkeiten im Leben.“ Ergo: Ein Muslim hat im Leben mehr Schwierigkeiten als ein Nicht-Muslim, was aber nichts damit zu tun hat, dass er Muslim ist? Und wer mehr Schwierigkeiten im Leben hat, haut halt öfter mal kräftig, bevorzugt diejenigen, die zeitlebens weniger Schwierigkeiten hatten (vorher)? Was müssen diese NSU-Figuren erst für Schwierigkeiten im Leben gehabt haben! Ja, und der Skinhead, ist er nicht ebenso eine wandelnde soziale Ursache wie der türkische Schläger?

Tatsache ist, dass hier keineswegs ein generalisierbares Islam-Problem in Rede steht, sondern eines mit vor allem jungen Männern aus muslimisch geprägten Kulturen, denen die hiesige Rechtsordnung so schnurz ist, wie sie die hiesige Lebensart und den zivilen Umgang mit Konflikten verachten und als Schwäche interpretieren. Nicht der fromme Muslim, der täglich fünfmal vor seinem Gott kniet, stört den sozialen Frieden in diesem Land, sondern es sind die Scharen perspektivloser und offenbar nicht selten auch perspektivwunschloser, sich in ihre ethnisch-kulturelle Restidentität rettender junger Männer, gegen deren Aggressivität eine überalterte Zivilgesellschaft kein anderes Mittel weiß, als sich kompensatorisch in Internet-Foren und bei Sarrazin-Lesungen – oder, was die andere Seite angeht, beim weit ungefährlicheren „Kampf gegen rechts“ – auszutoben (man hat zu Kirchwehye nach der Bluttat phantasievollerweise die Aktivitäten des „Runden Tischs gegen rechts“ forciert, auf dass keiner falsche Schlüsse aus den Vorkommnissen ziehe). Es geht also keineswegs um Muslime als solche, sondern um eine Mentalität, die zwar nicht fromm islamisch sein mag, aber sie muss mit der islamischen Kultur zu tun haben, denn bei eingewanderten Asiaten etwa findet man sie nicht. Es ist eine Mentalität archaischen Machotums, gewaltbereit, ehrpusselig, arbeitsunwillig, bildungsverachtend, kriminell. Ihr Aktionsfeld ist der öffentliche Raum, die Straße, die Schule. Ihre Schimpfwörter heißen „Opfer“, „Schweinefleischfresser“ und „Scheißdeutscher“.

Mal sehen, wie viele Totgepügelte es noch braucht, bis unsere Schwestern und Brüder vom Orden der seligen rotgrünen Herzen ihren Sozialkitsch nicht mehr aushalten und sich den Realitäten stellen. Bei deutschen Tätern mit rassistischen Motiven klappt’s ja längst. Aber die haben ohnehin wenig Zukunft.

Alice Schwarzer, die keinesfalls im Verdacht steht politisch „rechts“ zu stehen, berichtete bereits im Jahre 2003 über das gezielte Verschweigen des Täterhintergrundes bei Vergewaltigungen:

ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.

Und auch über die europaweite überproportionale Täterschaft durch Mohammedaner bei Vergewaltigungen gibt es genügende Belege, z.B. für Italien, England oder skandinavische Länder.

Dem Leiter der Radio Bremen-Rechercheredaktion sei hiermit empfohlen, seine seriösen Recherchekenntnisse einmal in der Statistik „Anzahl der Mordopfer in Deutschland von 1987 bis 2011“ bezogen auf die Täterherkunft unter Beweis zu stellen. Wir und viele andere sind gespannt auf Ihre Rechercheergebnisse, Herr Grabler!

Mordopfer in Deutschland bis 2011




Generalstab im ethnischen Brückenkopf

kolat_schaeubleEinen Volltreffer landet Götz Kubitschek bei seiner Beschreibung von islamischen Lobbyorganisationen wie der „Türkischen Gemeinde Deutschlands“ oder dem „Koordinationsrat der Muslime“. Diese wären mitnichten ein Integrationsinstrument, sondern so etwas wie der Generalstab im ethnischen Brückenkopf. Die derzeitigen Einmischungen, Infragestellungen und Unterstellungen im Vorfeld des NSU-Prozesses oder den Häuserbränden in Backnang bzw. Köln seitens der Türkei wertet er als türkischen Versuchsballon, durch den kaum verhüllt die Machtfrage in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werde.

Kubitschek greift damit ein Argument auf, das zum Kernbestand rechter Multikulturalismus-Kritik gehört: Nicht- oder schlechtintegrierte Ausländergruppen werden zur fünften Kolonne ihrer Herkunftsländer, Loyalitätsfragen werden zum außenpolitischen Druckmittel. Zum kompletten Artikel bei der Sezession gehts hier lang.

Wie treffend die Beschreibung von türkischen Nationalisten wie Kenan Kolat (Foto oben rechts mit Wolfgang Schäuble) und seiner Organisation als „Generalstab im ethnischen Brückenkopf“ ist, zeigt ein Vorgang aus dem Jahre 2009. Damals versuchte Kolat analog zu der Vorgehensweise in der Türkei, bei der brandenburgischen Landesregierung zu erreichen, dass der Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich aus den Schulbüchern Brandenburgs gestrichen wird. Die FAZ berichtete damals.

Aus der Türkei selbst waren in den vergangenen Jahren ganz offene Äußerungen zu Eroberungs- und Kolonisierungsplänen für Europa zu hören. Im Oktober 2012 kündigte Ministerpräsident Erdogan auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf, die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Und vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.




Die Macht Allahs wächst – das Abendland auf dem Weg zum Islam?

1) Fanale der Islamisierung: Hamburg-Horn und Eschweiler. Die evangelisch-lutherische Kapernaum-Kirche im Hamburger Stadtteil Horn wurde im Jahre 1961 fertiggestellt und eingeweiht, ein markanter roter Ziegelsteinbau mit einem schlanken Kirchturm und einem weithin sichtbaren Kreuz auf der Spitze. Seit 2002 ist die Kirche jedoch stillgelegt und entwidmet, eine unter bereits vielen entwidmeten Kirchen in Deutschland. Die finanzielle Last war für die Gemeinde nicht mehr tragbar, eine Folge des massiven Mitgliederverlustes um die Jahrtausendwende. Ein Hamburger Unternehmer erwarb zunächst das Gebäude, um es in eine Kindertagesstätte umzubauen. Die Umbau- und aufgelaufenen Sanierungskosten über etwa 1 Million Euro überschritten jedoch den finanziellen Rahmen des Investors, zudem ist die Außenfassade des Gebäudes denkmalgeschützt, kann also nicht nach eigenen Vorstellungen frei umgestaltet werden.

(Essay von Eberhard Kleina, Lübbecke im März 2013)

Vor einigen Wochen nun der Paukenschlag. Es wurde bekannt, daß aus der Kirche eine Moschee wird. Die Meldung schlug nicht nur in der Gemeinde und in kirchlichen Kreisen hohe Wellen, auch die säkularen Medien berichteten deutschlandweit. Aber die Würfel sind gefallen. Am 3. Oktober 2013 wird das „Islamische Zentrum Al-Nour (Licht)“ in die einstige christliche Kirche einziehen, ein hochsymbolischer Akt in der schon seit Jahrzehnten laufenden Islamisierung Deutschlands, die freilich bis heute von der Kirche und Politik heruntergespielt, in politisch links ausgerichteten Kreisen aber offen begrüßt wird. Diese erste Umwandlung eines landeskirchlichen Gotteshauses in eine Moschee ist ein nicht mehr zu übersehendes Signal für den Niedergang des christlichen Glaubens und den anwachsenden Einfluß des Islam, nicht nur in Deutschland, überhaupt in Westeuropa. Auch die anvisierte Eröffnung für den 3. Oktober 2013 ist für die Betreiber der neuen Moschee und den Islam in Deutschland von besonderer Bedeutung. Schon in den 90er Jahren wurde der 3. Oktober, der deutsche Nationalfeiertag, bewußt als „Tag der offenen Moschee“ installiert, als Symboltag für die Einladung (Da’wa) und Hinwendung Deutschlands zu Allah. Ziel ist das islamische Deutschland unter der Scharia, was man aber in der Öffentlichkeit so (noch) nicht ausspricht oder aus Verschleierungsgründen (taqiya) bestreitet.

Geschickt nutzt die muslimische Seite die Lage in Hamburg für sich. Ihr Sprecher Daniel Abdin brachte die griffige Formel: „Außen Kirche – innen Moschee.“ Nur das Kreuz auf dem Kirchturm werde man entfernen und durch den islamischen Halbmond ersetzen. Die neue Moschee stehe aber nicht nur Moslems offen, eingeladen sei jeder.

Hilflos und verlegen die Reaktion der Amtskirche. Die evangelische Bischöfin von Hamburg, Kirsten Fehrs, empfahl eine „unaufgeregte Diskussion“ zu führen, „konsensorientiert und positiv gestaltet“. Die Bischöfin beschwichtigte: „Die Kirche bleibt ein Gotteshaus.“ Ähnlich äußerte sich auch Hans-Ulrich Anke, der Präsident des EKD-Kirchenamtes in Hannover. Man vermeidet ganz augenscheinlich kritische Töne, will die ohnehin kontroverse Diskussion in der Öffentlichkeit nicht noch anheizen. Der jahrzehntelange Dialog mit dem Islam erweist sich jedoch nun als Falle. Da man von kirchlicher Seite bis heute beide Religionen als gleichwertig ansieht, die beide Wahrheiten vermittelten, Abraham als Stammvater hätten und sowieso ein und denselben Gott verehrten, nur in unterschiedlicher Art und Weise, hat man jetzt keine theologischen Argumente mehr, der Entwicklung in Hamburg entgegenzusteuern.

Man will es auch gar nicht, man setzt auf interreligiösen Dialog und Multikulturalismus. Die Kirchenbasis aber wird unruhig, hat das Gefühl etwas verloren zu haben und verdrängt zu werden, auch wenn die meisten kaum oder gar nicht am Gemeindeleben teilnahmen und nicht in den Gottesdienst gingen: „Hier wurden wir getraut. Hier wurde ich getauft und konfirmiert“. Auch außerkirchlicher Widerstand regt sich. Im März 2013 gab es eine Protestversammlung in Hamburg-Horn unter dem Motto: „Kapernaum-Kirche bleibt! Kirche als Moschee – Nee!“ Sofort taucht in solchen Fällen der Vorwurf des Rechtspopulismus und der Islamophobie (Islamfeindlichkeit) auf, Totschlag-Vokabeln, eine inhaltliche Auseinandersetzung aber unterbleibt, leider.

Deutliche Kritik am Hamburger Kirchenumwandlungs-Projekt kam sonst nur noch von katholischer Seite. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, sonst auch ein Anhänger des interreligiösen Dialoges mit dem Islam, betonte: „Die Umwandlung einer Kirche in eine Moschee ist nicht in unserem Sinne.“ Er sprach von einem „Mißgeschick“.

Ein weiteres Fanal der Islamisierung Deutschlands betrifft die Stadt Eschweiler im Raum Aachen, fast zeitgleich mit den Hamburger Vorgängen. Nach in der Vergangenheit immer wieder vorgetragenen Protesten aus der überwiegend katholisch geprägten Bürgerschaft, mußte die Turmuhrglocke der katholischen St.-Bonifatius-Kirche nachts abgestellt werden. Die Anwohner im Stadtteil Dürwiß wollten die Glockenschläge, die sie als unerträglichen Lärm empfanden, nicht mehr hinnehmen, obwohl die Glocke seit Jahrhunderten im Betrieb ist. Die Stadtverwaltung ermittelte, daß die heute gültigen Lärmschutzgrenzen tatsächlich überschritten wurden. Die Turmuhrglocke war 14 Dezibel zu laut, das bedeutete das amtliche Aus für den Glockenschlag, seit Oktober 2012 schweigt die Glocke.

Dafür aber darf seit Beginn des Jahres 2013 in derselben Stadt Eschweiler von der Moschee in der Stadtmitte, unweit des Rathauses gelegen, der Muezzin-Ruf ertönen, zunächst nur freitags. Die Lärmschutzgrenzen hält man natürlich (noch?) ein. Wer am Freitag jetzt in der Innenstadt von Eschweiler seine Besorgungen erledigt, hört in arabischer Sprache den Muezzin-Ruf. In einer ZDF-Reportage hieß es: „Nein, wir sind nicht in Ägypten oder der Türkei, wir sind in Eschweiler.“ In absehbarer Zeit dürfte mit Sicherheit der Ruf fünfmal an jedem Tag in Eschweiler zu hören sein. In den benachbarten Städten Düren, Stolberg und Herzogenrath, erschallt ebenfalls schon der Muezzin-Ruf. Die Lokalpolitiker begrüßen diese Entwicklung, auch die Medien sind voller Lob, ganz der multikulturellen Idee verpflichtet. Das Volk in seiner Mehrheit dürfte gegen den Ruf sein. Das aber erkennt man nur in Leserbriefen und Kommentaren in den Online-Ausgaben der Zeitungen.

Die Kirchenglocke schweigt, der Muezzin ertönt, eine ähnlich symbolhafte Dramatik wie die Umwandlung der Kirche in Hamburg-Horn, ein unübersehbares Fanal. Wird beides einmal in der Zukunft als Fixpunkt der multikulturellen Zeitenwende in Deutschland gelten? Oder war es schon die Rede des damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff am 3. Oktober 2010, wo er den Islam als Teil Deutschlands deklarierte? Fakt ist auf alle Fälle: Die Islamisierung Deutschlands wird immer augenfälliger, Allahs Macht wächst, eine Entwicklung, die man nicht nur in Deutschland, sondern überall in Mittel- und Westeuropa beobachten kann. Dabei sind Länder wie Frankreich und England schon ein gutes Stück voraus. Man sieht es an den zunehmenden Konflikten zwischen Einheimischen und den Zuwanderern, wobei andere religiöse Minderheiten wie Juden, Buddhisten, Hindus keine Probleme bereiten.

2) Kirche und Moschee – Glockenläuten und Muezzin-Ruf

Wenn die Hamburger Bischöfin betont, die Kapernaum-Kirche bleibe ein Gotteshaus, so ist dies eine ausgesprochen oberflächliche Aussage, um nicht zu sagen, eine unzulässige Gleichsetzung von Kirche und Moschee. Soll man des weiteren aus dem Zitat folgern, der drei-einige Gott der Bibel und der Allah des Koran seien identisch, wie eine humanistisch geprägte Denkweise annimmt?

Eine christliche Kirche ist etwas grundlegend anderes als eine islamische Moschee. Die Kirche ist ein Gebäude, in dem in Gottesdiensten der Gott des AT und des NT, der alleinige Schöpfer, angebetet, gelobt, zur Buße aufgerufen und das Evangelium von Jesus Christus verkündigt wird, in Wort und Sakrament. Die Kirche ist ein Sakralbau und dient ausschließlich gottesdienstlichen Zwecken, abgesehen eventuell von gelegentlichen musikalischen Aufführungen, die in der Regel geistliche Musik darbieten. Eine Kirche ist dem drei-einigen Gott, dem Vater, dem Sohn, dem Heiligen Geist geweiht, sie ist kein Profanbau.

Eine Moschee ist dagegen ein Multifunktionshaus, ein „Ort der Niederwerfung“ (masdschid) vor Allah. „Islam“ heißt „Unterwerfung, Hingabe“ an Allah, im Sinne von Kapitulation, „Islam“ heißt nicht „Frieden“, wie unzulässigerweise oft gesagt wird. Niemand darf sich Allah anders nahen denn als Sklave (Koran, Sure 19,93). Die Bibel spricht dagegen vom Menschen als Gottes Ebenbild (Gen. 1,27 u.a.), und wer Jesus in sein Leben aufgenommen hat, ist damit zu einem Kind Gottes geworden. Derlei Aussagen sind im Islam nicht möglich, dem Menschen geziemt vor Allah einzig die Geste des Sich-zu-Boden-Werfens, eben die Haltung des Sklaven vor seinem Herrn. Praktiziert wird das im Gebetsraum der Moschee, ihrem sakralen Bereich.

Aber zu einer Moschee gehört weit mehr als der Gebetsraum. Angegliedert ist eine Koranschule und ganz profane Einrichtungen wie Läden, wo man Halal-Lebensmittel kaufen kann, die kultisch rein sind im Sinne islamischer Reinheitsvorschriften, etwa das Fleisch geschächteter Tiere. Weiterhin gibt es Rechtsanwalts- und Arztpraxen, Reisebüro, Friseur, Restaurant, Teestube, Beerdigungsinstitut und anderes.

Um die Moschee herum konzentriert sich islamisches Leben. Da Deutschland aus islamischer Sicht ein Land der „Ungläubigen“ (kuffar) ist und somit zum „Haus des Krieges“ (dar al-harb) gehört, kommt der Moschee in unserem Land eine wichtige Identifikations-, aber auch eine Stützpunktfunktion zu. Die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek bezeichnet die Mehrzahl der deutschen Moscheen als „Keimzelle einer Gegengesellschaft“ und somit als „Hindernis für die Integration“.

Der koranische „Missionsauftrag“ bestimmt als Aufgabe und Ziel die Unterwerfung der gesamten Welt unter die Herrschaft Allahs (Sure 2,193; 8,39). Alles ist dem „Haus des Islam“ (dar al-islam) einzugliedern. Die Methode, dies Ziel zu erreichen, ist der Dschihad, der Gesamteinsatz für die Sache Allahs. Der Dschihad kann je nach Situation kriegerisch-gewaltsam erfolgen, wie es zahlreiche Suren festlegen, aber auch als allmähliche Durchdringung und immer weiter ausgedehnte Einflußnahme. Letzteres ist die gegenwärtig bei uns vorherrschende Strategie. Dabei kommt der Moschee eben die zentrale Aufgabe zu. Das Minarett mit dem Halbmond gilt als eine Art „Siegesturm als das sichtbare Zeichen in einem neu eroberten Gebiet.“ (Annemarie Schimmel, Islamwissenschaftlerin). Der Grund und Boden, auf dem die Moschee errichtet ist, ist jetzt schon Allahs Herrschaftsgebiet bis zum Jüngsten Tage des Gerichts, kann nie mehr umgewidmet werden. Eine wichtige Rolle spielt im Dschihad die Taqiya, die Verschleierung der wahren Absicht oder genauer: die Lüge für die Sache Allahs (Fatwa Nr. 19876 der Al-Azhar Universität in Kairo; siehe islaminstitut.de, 4.1.2011). Man läßt die „Ungläubigen“ (Kuffar) im Unklaren über seine wirklichen Ziele.

Oftmals wird behauptet, der Muezzin-Ruf vom Minarett sei gleichzusetzen mit dem Läuten von Kirchenglocken. Das ist ein Irrtum. Übersetzt lautet der Muezzin-Ruf :

Allah ist größer! Allah ist größer!
Allah ist größer! Allah ist größer!
Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah!
Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah!
Ich bezeuge: Mohammed ist der Gesandte Allahs!
Ich bezeuge: Mohammed ist der Gesandte Allahs!
Auf zum Gebet! Auf zum Erfolg!
Auf zum Gebet! Auf zum Erfolg!
Allah ist größer! Allah ist größer!

Die fettgedruckten Sätze sind das vollständige islamische Glaubensbekenntnis (shahada), das zu den „Fünf Säulen“, den Grundgeboten des Islam, gehört. Wer das Bekenntnis dreimal in Anwesenheit von Muslimen spricht, ist ein Muslim geworden. Und da, wo man es öffentlich ausruft, wird nach islamischer Ansicht Allahs Herrschaft proklamiert, auch wenn die „Ungläubigen“ seinen Text nicht verstehen. Mit dem Läuten der Kirchenglocken wird eben nicht das christliche Glaubensbekenntnis ausgerufen. Kirchenglocken sind ein Zeitzeichen und eine Einladung für einen bald beginnenden Gottesdienst, dienen auch dem Totengedenken bei Beerdigungen, erinnern in manchen Gemeinden an Gebetszeiten oder zeigen wie in Eschweiler die Uhrzeit an.

Kirchengebäude und Glockengeläut sind auf den drei-einigen Gott der Bibel bezogen, Moschee und Muezzin-Ruf auf den Allah des Koran. Es ist nicht derselbe Gott. Das ist nicht schwer aus Bibel und Koran zu belegen, auch wenn immer wieder anderes behauptet wird. Dazu unten Genaueres. Der Muezzin-Ruf ist eine zutiefst antichristliche Proklamation. So begrüßenswert die Kritik des Hamburger katholischen Weihbischofs Jaschke an der Umwandlung der Kapernaum-Kirche ist, so bedauerlich ist sein Eintreten für den Muezzin-Ruf. Auch Bischöfin Fehrs tritt dafür ein. Im Muezzin-Ruf wird aber der Allah verkündet, der in zahlreichen Koran-Suren befiehlt, Christen (Juden und alle anderen „Ungläubigen“) zu unterwerfen, ja, sogar sie zu töten. Die heftigen Christenverfolgungen heute in islamischen Ländern weltweit sind kein Mißbrauch islamischen Glaubens. Gott sei gedankt, daß viele Muslime menschlich besser als ihr Glaube sind und diese Tötungsbefehle nicht befolgen. Allerdings werden diese auch nicht kritisch hinterfragt, etwa von den Islamverbänden. Auch vermißt man die überzeugende Distanzierung von islamisch motivierten Gewalttaten. Bedenklich ist auch, daß die sog. Islamisten immer mehr Macht gewinnen, besonders unter Jugendlichen. Dabei ist die Unterscheidung zwischen einem moderaten Islam und einem nicht-moderaten Islamismus unsinnig und ein westliches Konstrukt. Dazu der türkische Ministerpräsident Erdogan: „Diese Bezeichnungen sind sehr häßlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam, und damit hat es sich.“ (Millioyet Turkey, 21.8.2007) Man kann davon ausgehen, daß Herr Erdogan weiß, wovon erspricht. Er dürfte die rund 20 Tötungsverse und Kampfbefehle Allahs gegen die „Ungläubigen“ und die 1.400jährige blutige Geschichte des Islam kennen..

Derlei Hintergrundwissen ist leider heute bei uns nicht die Regel, obwohl man sich informieren könnte. Die Politik, Kirchen, Gewerkschaften und andere gesellschaftlich relevante Gruppen setzen im Zusammenspiel mit den Medien weiterhin auf die multikulturelle Idee, man träumt von einer bunten weltoffenen Gesellschaft, übersieht aber, daß das mit dem Islam nicht zu machen ist. Denn Moslems sollen die „Ungläubigen“ nicht zu Freunden nehmen (Sure 5,51), „Ungläubige“ sind schlimmer als das Vieh (Sure 8,55), stehen auf der Stufe von Affen und Schweinen (Sure 5,60), werden bestenfalls als Dhimmis geduldet, als Personen minderen Rechts, wie man es heute in allen mehrheitlich islamischen Ländern beobachten kann. So hat es Allah festgelegt, gültig für immer und an jedem Ort, wo er herrscht. Je näher Moslems am Koran sind, um so integrationsblockierter sind sie, je säkularisierter sie sind, um so eher können sie eine Integration bewältigen, fragt sich nur, ob wir selbst bereit sind, unsere eigene Kultur und unseren christlichen Glauben überzeugend zu vertreten.

3) Fünfzig Jahre islamische Einwanderung nach Deutschland

Zu Beginn der 60er Jahre setzte eine Wanderungsbewegung nach Westeuropa ein. Aus den unabhängig gewordenen Kolonien in Afrika und Asien kamen Menschen, die für sich in den ehemaligen Mutterländern eine neue Existenz erhofften. Nach Deutschland, das seine Kolonien schon nach dem 1. Weltkrieg verloren hatte, kamen die damals so genannten Gastarbeiter, die man in ihren Heimatländern Spanien, Portugal, Italien, Jugoslawien angeworben hatte, da man sie als Arbeitskräfte für die blühende deutsche Wirtschaft dringend brauchte. Auf Initiative der Türkei und dann auch auf Druck der USA kamen ab 1961 (Anwerbeabkommen) dann auch türkische Arbeiter hinzu, um den NATO-Partner Türkei wirtschaftlich zu stützen, den man dringend als wichtigen Frontstaat gegen die UdSSR im Kalten Krieg brauchte.

Allgemein ging man davon aus, und die politischen Parteien bekräftigten diese Annahme, daß die Gastarbeiter nach wenigen Jahren in ihre Heimatländer zurückkehren würden, im Austausch gegen neue Arbeitskräfte aus den Entsendungsländern. Auf Betreiben der Wirtschaft gab man schon bald dieses Rotationsverfahren auf, man wollte nicht immer wieder neue Arbeiter neu anlernen. Während die westeuropäischen Gastarbeiter bis auf wenige Ausnahmen nach und nach in ihre Heimatländer zurückgingen und diejenigen, die blieben, sich problemlos integrierten und assimilierten, war dies bei den Türken zu einem beträchtlichen Teil nicht der Fall.

Durch ständigen Nachzug auf dem Wege der Familienzusammenführung und Heiratsmigration erhöhte sich bis heute ihre Zahl beständig. Auch aus anderen islamischen Ländern kamen Einwanderer und Asylsuchende, so daß sich die Zahl der Muslime in Deutschland auf gegenwärtig ca. 4 Millionen beläuft. Natürlich stellen diese Einwanderer keinen einheitlichen Block dar, die Türken stellen aber das größte Kontingent, viele mittlerweile mit einem deutschen Paß. Nicht nur durch weitere Zuwanderung, auch durch eine hohe Geburtenzahl, wächst die Zahl der Muslime in Deutschland ständig. Dem steht ein signifikanter Rückgang der einheimischen deutschen Bevölkerung gegenüber, einmal wegen einer katastrophal niedrigen Geburtenrate, zum anderen durch eine seit rund 40 Jahren katastrophal hohe Abtreibungszahl, wodurch nach Schätzung etwa 8 Millionen Kinder noch vor ihrer Geburt getötet worden sind. Deutschland vergreist, die anderen europäischen Länder auch, mit Ausnahme von Irland.

Der wachsenden Zahl der Muslime in Deutschland korrespondiert eine wachsende Zahl von Moscheen. Besonders in den letzten 15 Jahren sind viele neue Großmoscheen entstanden, oft mit Hilfe der DITIB, einem Zweig der türkischen Religionsbehörde, aber auch mit EU-Geldern und deutschen Steuergeldern. Moscheen dienen nach islamischem Selbstverständnis nicht der Integration, wie oben dargelegt. Auch muslimische Verbände wie Milli Görüs arbeiten einer Integration entgegen, nicht zuletzt der türkische Staat. Denn schon im Jahre 2008 rief der türkische Ministerpräsident Erdogan Tausenden seiner Landsleute in Köln zu, sich nicht in Deutschland zu assimilieren. „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Die deutsche Politik nahm dies kommentarlos zur Kenntnis. Schon in den 90er Jahren tauchten bisweilen Parolen auf wie: „Wir gebären euch kaputt.“ Oder im „Jugendmagazin der Muslimischen Jugend TNT“ schrieb der damalige Vorsitzende der Muslimischen Studentenvereinigung in Deutschland, der Muslimbruder Ibrahim El-Zayat: „Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen.“(TNT Nr. 1/9,1996, S.2) Weitverbreitet ist auch unter türkischen Einwanderern die Meinung, man habe nach dem 2. Weltkrieg Deutschland wieder aufgebaut, was historisch völlig abwegig ist, aber man glaubt, daraus Rechte ableiten zu können.

Die von allen gesellschaftlich einflußreichen Gruppen betriebene Politik des Multikulturalismus ist bereits heute gescheitert. Schon jetzt sind besonders in Großstädten muslimische Wohnbereiche entstanden, die Ghettocharakter haben, wo der deutsche Staat nur bedingt seine Hoheit durchsetzen kann. Dabei hatte man immer gehofft, die Integration werde sich quasi von selbst einstellen, nämlich durch die wachsende Zahl hier geborener Muslime. Die Einwanderer der dritten und vierten Generation wenden sich im Gegenteil aber verstärkt dem Islam zu. Besonderen Zulauf haben die Salafisten, die man staatlicherseits zu recht als radikal ansieht, die aber den Islam so leben, wie er im Koran und den Hadithen niedergelegt ist, die ihren Glauben also nur eins zu eins umzusetzen versuchen.

Hamburg-Horn und Eschweiler sind besonders sichtbare Zeichen einer Entwicklung, die, wenn keine Änderung erfolgt, bis zur Mitte dieses Jahrhunderts Deutschland zu einem stark islamisch geprägten Staat machen wird. Unsere Enkelkinder werden nicht mehr das einst christlich-abendländisch geprägte Land vorfinden, das es schon heute immer weniger ist. Konflikte dürften unausweichlich sein, auch peinliche Fragen der nächsten Generation.

Erstaunlich, wie stark man hier bereit ist, die eigene Kultur zurückzunehmen und der islamischen Kultur immer mehr Raum zu geben, den Einwanderern kaum eine Integrationsleistung abzuverlangen. Die Islamverbände, die zwar höchstens 10% der Einwanderer repräsentieren, haben besonders in den letzten 10 Jahren wichtige Meilensteine der Islamisierung durchgesetzt oder setzen sie gerade durch. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien genannt:

– Im Jahre 2002 hat das Bundesverfassungsgericht das schariakonforme Schächten von Tieren gestattet, eine schlimme Tierquälerei, obwohl es Tierschutzgesetze gibt und das Grundgesetz den Tierschutz vorschreibt (Artikel 20a).

– Deutsche Behörden dulden für Muslime die nach unserem Recht strafbare Polygynie (Vielweiberei). In einer Stellungnahme des Bundesfamilienministeriums im Oktober 2oo4 heißt es, Mehrehen dürften in Deutschland nicht geschlossen werden, aber: „Im übrigen sind polygame Ehen anzuerkennen, wenn sie dem Heimatrecht der in Betracht kommenden Personen entsprechen.“ Frauen aus solchen Ehen haben auch einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Ehemann. „Es ist daher rechtlich nicht zu beanstanden, wenn diese Frauen beitragsfrei familienversichert sind.“ ( Necla Kelek, Die fremde Braut, 2005, S. 168). Deutsche Krankenkassen versichern also einen Harem.

– Die höchstrichterliche Rechtsprechung hat seit langem festgelegt, daß bei Straftätern aus anderen Kulturen deren kultureller Hintergrund im Urteil mit zu berücksichtigen ist (NDR-Reportage „Wenn der Vater zum Feind wird“, November 2004) was gegenüber einheimischen Tätern zu milderen Strafen führen kann.

– In großer Eile hat der Bundestag im Dezember 2012 ein Gesetz erlassen, um das Beschneiden muslimischer (und jüdischer) Jungen straffrei zu stellen, was nach unserer Rechtstradition aber eine Körperverletzung darstellt.

– Baden-Württemberg arbeitet ein Gesetz aus, das es Muslimen gestattet, ihre Verstorbenen nach muslimischen Brauch beizusetzen. Der Staat verzichtet bei Erdbestattungen auf den Sargzwang sowie auf die Einhaltung der 48-Stunden-Frist bis zur Beisetzung, was für Einheimische aber nicht gilt.

– Der bekenntnisgebundene islamische Religionsunterricht wird momentan flächendeckend an öffentlichen Schule installiert, NRW ist Vorreiter. Die Frage ist nur: Wie geht man im Unterricht mit den antidemokratischen Aussagen im Koran um, den Gewaltaufrufen gegen „Ungläubige“ etwa, wie mit dem darin festgeschriebenen Judenhaß, der vorgeschriebenen Minderwertigkeit der Frau u.a.?

– Die ersten Bundesländer (Bremen, Hamburg) schließen einen Staatsvertrag mit islamischen Verbänden ab, unter anderem werden Feiertage für Muslime eingeführt, an öffentlichen Schulen wird konfessionsübergreifender Religionsunterricht eingeführt, in dem muslimische Lehrer auch christliche Schüler im Fach „Christliche Religion“ unterrichten können, eine völlig absurde Konstruktion. Ziel des Staatsvertrages ist letztlich, den Islam mit den christlichen Kirchen auf eine Stufe als Körperschaft des öffentlichen Rechtes zu stellen.

– In Kindergärten verzichtet man immer öfter auf christliche Bräuche wie Weihnachtsfeiern, um muslimische Kinder und ihre Eltern nicht zu provozieren.

Was für uns ein Gebot der Toleranz ist, um Integration zu ermöglichen, versteht die andere Seite als Schwäche und als ein Zurückweichen, das man keineswegs mit Achtung erwidert. Im Gegenteil, weitere Forderungen scheinen Aussicht auf Erfolg zu haben.

Wie ist es aber zu erklären, daß bereits heute mit einer relativ niedrigen Zahl von ca. 4 Millionen Moslems gegenüber ca. 78 Millionen deutschen Nicht-Moslems derartige Islamisierungserfolge zu erzielen sind? Die Antwort ist in der Identitätskrise unserer eigenen Kultur zu finden. Ein selbstbewußter, teilweise nationalistischer Islam („Ich bin stolzer Türke!“) trifft auf eine zutiefst verunsicherte und im Selbstzweifel gefangene Kultur. In Deutschland verkürzt man die eigene mehr als 1000jährige Geschichte auf die Tyrannei der 12 Jahre NS-Zeit und schämt sich wegen der Schuld der Vergangenheit (Auschwitz), in den übrigen westeuropäischen Ländern ist es eher der Kolonialismus des 19./20. Jahrhunderts, der Schuldgefühle erweckt. Derartige Selbstzweifel sind Muslimen in der Regel fremd, und das angesichts einer überaus blutigen Geschichte, angefangen von der kriegerischen Unterwerfung der arabischen Halbinsel, über die nicht endenden, jahrhundertelangen kriegerischen Dschihads nach Mittelasien bis Indien, ganz Nordafrika bis nach Mittelfrankreich, auf dem Balkan bis vor Wien, sowie die 1.300jährigen Sklavenjagden, die in Afrika zum Teil immer noch andauern, bis hin zum Genozid an den christlichen Armeniern in der Türkei von 1915 bis 1918, den man bis heute leugnet.

In unser Identitätsvakuum stößt der Islam mit seinen eigenen Wertvorstellungen. Wenn aber nicht alles täuscht, wächst in der Bevölkerung das Bewußtsein einer drohenden Gefahr, was aber kaum jemand öffentlich ausspricht, um nicht in den Verdacht des Rassismus zu geraten, was persönliche und berufliche Nachteile einbringen könnte. Allerdings ist der Islam keine Rasse. Eine sachlich fundierte Kritik muß aber in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein. Die gesellschaftlichen Eliten, Politiker u.a. im Zusammenspiel mit den Medien sehen die Islamisierung dagegen als Bereicherung im Zuge der Globalisierung an. Mit einer einheimischen Leitkultur, der Begriff wurde einst von dem Muslim und Politologen Bassam Tibi geprägt, in die Zuwanderer sich integrieren, tut man sich äußerst schwer.

4) Der Anteil der christlichen Kirchen an der Islamisierung

Theodor Heuss, der erste Präsident der damals jungen Bundesrepublik Deutschland sagte anläßlich einer Schuleinweihungsfeier im Jahre 1950 in Heilbronn: „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.“ (Th. Heuss, Reden an die Jugend, 1956, S. 32) Mit anderen Worten: Unsere Kultur beruht auf den christlich-jüdischen Wurzeln der Bibel, hat die Tradition des freien Denkens und Forschens von der altgriechischen Philosophie und Naturwissenschaft übernommen und beinhaltet schließlich die altrömische Rechts-, Staats- und Verwaltungstradition.

Die Einzigartigkeit dieser überragenden abendländischen Kultur, deren historische Fehlentwicklungen niemand außer Frage stellt, die ihre Irrwege aber immer korrigieren konnte und Großes geschaffen hat, empfinden wir heute leider nicht mehr. Insbesondere der „Hügel Golgatha“ wurde gründlich durchlöchert, stattdessen wendet man sich allmählich zwei neuen „Hügeln“ zu, die jeder Moslem auf seiner Wallfahrt nach Mekka besucht, Marwa und Safa. Sie mögen als Symbol der Islamisierung des einstigen christlichen Abendlandes gelten. Der Journalist Peter Scholl-Latour, ein ausgewiesener Islamkenner, schrieb schon vor Jahren, er fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum habe schon teilweise abgedankt, es habe keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.

Die katholische Kirche bestimmte im 2. Vatikanischen Konzil von 1962 bis 1965 in den Konzilsdokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“, daß der Gott der Bibel und der Gott des Koran identisch seien. Daran hält man bis heute fest.

Der durch das „Friedensgebet der Weltreligionen“ in Assisi bekannte frühere Papst Johannes Paul II. sprach auf seiner Marokko-Reise vom 19. – 20. 8. 1985 vor etwa 100.000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca: „Christen und Muslime haben vieles gemeinsam. …. Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt.“ Als er am 14. 5. 1999 eine irakische Delegation im Vatikan empfing und man ihm dabei einen Koran reichte, nahm er diesen an sich und küßte ihn ehrerbietig. Wochenlang gingen diese Bilder über alle arabischen Fernsehkanäle. Nach Meinung der Muslime hatte er damit den Inhalt des Koran anerkannt. Sollte der Papst nicht gewußt haben, daß er als Christ in eben diesem Koran als „Ungläubiger“ gilt, den Allah totschlagen möge (Sure 9,30), und sicherer Kandidat für die Hölle ist (Sure 98,6)? Sein Nachfolger Benedikt XVI. übte zwar 2006 dankenswerterweise und völlig zu recht in seiner Regensburger Ansprache Kritik, jedoch nur am „Propheten“ Mohammed, nicht am Islam selbst. Auf Druck der islamischen Welt, die sich zutiefst beleidigt fühlte, entschuldigte er sich wenige Tage später. Auch Benedikt hielt am gemeinsamen Gott fest. Auf seiner Türkei-Reise 2006 betonte er in Ankara, „daß Muslime und Christen an denselben Gott glauben.“ (Westfalenblatt Bielefeld, 30.11.2006) Beim Besuch der Blauen Moschee in Istanbul am 1.12.2006 schloß er, Richtung Mekka gewandt, für kurze Zeit die Augen. Ein Gebet? Die Muslime haben es so verstanden. Im Jahre 2009 in Jordanien hob er nach dem Besuch der Al-Hussein-Bin-Talal-Moschee in seiner Ansprache zweimal den gemeinsamen Gott hervor. Auch der neue Papst Franziskus soll von den Muslimen gesagt haben, daß sie den einzigen, wahrhaftigen und barmherzigen Gott anbeteten.

Die evangelischen Landeskirchen haben sich dieser Linie angeschlossen. Man verehre einen gemeinsamen Gott, allerdings in unterschiedlicher Weise. Im evangelischen Bereich gibt es ja kein Lehramt wie in der katholischen Kirche, aber viele Bischöfe, Kirchenleitungen und Pfarrer haben diese These übernommen, das Kirchenvolk jedoch ist unsicher bis skeptisch. Die evangelischen Freikirchen haben sich dem nicht angeschlossen wie auch die bibeltreuen landeskirchlichen Christen, sie sehen den Missionsauftrag Jesu an Muslimen als Aufgabe.

Man kann die Gleichsetzung Gottes in der Bibel mit dem Allah des Koran nur als den Jahrtausend-Irrtum der beiden Kirchen bedauern. Einer Islamisierung wurde dadurch Tür und Tor geöffnet. Eine Identität des Gottesbildes kann man eigentlich schon mit wenigen Hinweisen ausschließen, wenn man Bibel und Koran vergleicht: Unter den „99 schönsten Namen Allahs“ finden sich nicht die Bezeichnungen „Vater“ und „Liebe“, die für Gott in der Bibel gerade so konstitutiv sind. Gott hat sich uns Menschen selbst offenbart, Mose im brennenden Dornenbusch, durch die Propheten des AT und am sichtbarsten in der Person Jesu Christi im NT. In Jesus Christus ist Gott gar Mensch geworden, undenkbar für Allah. Eine Selbstoffenbarung Allahs gibt es nicht, er hat sich nur über den „Engel“ Gabriel, der nicht mit dem gleichnamigen Engel der Bibel identisch ist, an Mohammed gewendet. Allah ist der unerreichbar hocherhabene Weltherrscher, der sich niemals auf die Ebene von Menschen begibt. Dieser Allah verflucht das Kreuz Jesu Christi und behauptet, Jesus sei nicht gekreuzigt worden (Sure 4,157), demnach nicht von den Toten auferstanden, sondern Allah hat ihm die Kreuzigung erspart und ihn zu sich emporgehoben (Sure 3,54f). Weiterhin leugnet Allah Jesus als Gottes Sohn (Sure 72,3) und bestreitet die Drei-Einigkeit Gottes (Sure 4,171), Kernaussagen des christlichen Glaubens schlechthin. Dabei gilt für Allah die Drei-Einigkeit (Trinität) als schlimmste Sünde überhaupt, als „Sünde der Beigesellung“ (shirk), wonach Christen Gott zwei andere Personen zur Seite stellten und damit drei Götter anbeteten, was niemals verziehen werden könne (Sure 4,48). Der Gott der Bibel aber hat sich tatsächlich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart, ein Konsens mit dem Islam ist auf gar keinen Fall möglich. Zudem bezeichnet sich Allah selbst als der Listigste (Sure 3,54; 8,31), eine Eigenschaft, die laut Bibel nur dem Satan zukommt (Gen. 3,1; Eph. 6,11), wie auch laut Bibel der Antichrist Gott als Vater und Sohn ableugnet (1.Joh. 2,22f). Allahs Absicht ist es, die Hölle mit Geistern und Menschen zu füllen (Sure 32,13). Gott aber will, „daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1. Tim. 2,4)

Als ob die Gleichsetzung von Gott in der Bibel und Allah im Koran nicht schon verheerend genug wäre, geht die evangelische Kirche sogar noch einen Schritt weiter und öffnet ein weiteres Tor für den Islam dadurch, daß sie es zuläßt, daß aus der Kirche heraus das Kreuz Jesu Christi angegriffen wird. Dazu einige exemplarische Beispiele: Die weltweit erste evangelische Bischöfin, Maria Jepsen aus Hamburg, forderte schon in den 90er Jahren, man solle das Kreuz als christliches Symbol abschaffen und durch die Krippe ersetzen. Die Krippe sei ein positives und freundliches Glaubenssymbol gegenüber dem Kreuz, das ein Zeichen für Tod, Folter und Qual sei. Die Christenheit solle für die nächsten zwei Jahrtausende mit der Krippe werben. Was die Kapernaum-Kirche in Hamburg betrifft, hat Frau Jepsen ja nun vollen Erfolg. Das Kreuz verschwindet, aus dem Inneren der Kirche und vom Kirchturm, allerdings kommt nicht die Krippe, sondern der islamische Halbmond.

Im Jahre 2009 vertrat der frühere rheinische Superintendent Burkhard Müller aus Bonn in Rundfunkandachten im WDR die Meinung, daß Jesus nicht für unsere Sünden gestorben sei, daß Gott kein Sühnopfer brauche, um den Menschen vergeben zu können: „Jesus ist nicht gestorben, um uns von unseren Sünden zu befreien. Er ist gestorben, weil die Mächtigen ihn nicht leben lassen wollten.“ (Sonntagsblatt, 14/2009, 5.4.2009) In einem Interview mit einem christlichen Magazin erklärte Müller: „Ich bin pietistisch geprägt und habe erst im Theologiestudium durch die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung gelernt, die Bibel neu zu lesen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich von alten Glaubensüberzeugungen zu trennen.“ Auf die Frage, warum er nicht mehr vom Sühneopfertod Jesu sprechen mag, antwortete er: „…weil diese Vorstellung keine biblische Theologie ist, im Neuen Testament nur eine untergeordnete Rolle spielt – und vor allem, weil zu ihr das Bild eines zornigen Gottes gehört, der seinen Sohn in den Tod schickt, damit seine Ehre wiederhergestellt wird…. Der Tod Jesu war schrecklich und sinnlos, aber er wich ihm nicht aus..“ (chrismon plus rheinland, Juli 2010) Der Bonner Theologieprofessor Ulrich Eibach kritisierte Müller scharf, er verbreite Häresien (Irrlehren), seine Karikatur der Versöhnungslehre scheine notwendig gepaart zu sein mit der Leugnung der Gottessohnschaft Jesu Christi und trage so zur Zerstörung eines zentralen Inhaltes des christlichen Glaubens bei. Aber der für Müller damals zuständige Präses der rheinischen Kirche, Nikolaus Schneider, heute EKD-Präses, nahm seinen Rundfunkprediger in Schutz: Der Tod Jesu am Kreuz sei nicht als Sühneopfer für die Sünden der Menschheit zu verstehen, Jesus sei „nicht im Sinne einer stellvertretenden Übernahme von Strafe“ für die Menschen gestorben. Gott brauche kein Sühnopfer, „denn es muß ja nicht sein Zorn durch unschuldiges Leiden besänftigt werden.“ (Sonntagsblatt, ebd.; Die Welt, 28.3.2009)

Als letztes Beispiel sei Heinz Behrends genannt, der amtierende Superintendent von Northeim in Niedersachsen. Er lehne ab, erläuterte er in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung im Februar 2013, daß Jesus für die Sünden der Menschen von Gott geopfert worden sei. Er könne sich nicht vorstellen, daß Gott zornig über die Menschen sei und sein Zorn lediglich durch ein Blutopfer an seinem eigenen Sohn befriedigt werden könne. Behrends: „Was für ein blutrünstiges Gottesbild. ….Gott hat seinen Sohn nicht zur Versöhnung geopfert.“ (Idea Nr. 8, 20.2.2013, S.26)

Dies sind leider nicht die einzigen Stimmen in der evangelischen Kirche, die das Kreuz Christi als Sühneopfer ablehnen. Vereinzelt gibt es auch Stimmen in der katholischen Kirche, wie die Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann: „Wir sollten ihn (Jesus, d.Verf.) vom Kreuz herabsteigen und als Messias weiterleben und, wenn er mag, heiraten lassen, weil auf solche Weise das Bild eines schrecklichen Gottes…, der um einer heiligen Sache willen den Tod seines eigenen Sohnes will…. verblaßt und einem anderen Gottesbild Platz macht, dem Bild eines sanften Gottes, der ein Gott des Lebens und nicht des Tötens ist.“ Frau Ranke- Heinemann spricht von einer christlichen Henkertheologie. ( Der Spiegel, 46, 14.11.1988)

Als ehrliche Konsequenz müßten diese Personen eigentlich das Abendmahl abschaffen. Man fragt sich: Wie glaubhaft können diese Kirchenvertreter das Evangelium von Jesus Christus verkünden? Haben sie sich, sofern sie Amtsträger in einer evangelischen Kirche sind, nicht alle einmal freiwillig auf Bibel und Bekenntnisschriften ihrer Kirche ordinieren lassen, wo eben der Kreuzestod und die Auferstehung Jesu die Mitte des christlichen Glaubens schlechthin sind, alles ankommt auf „allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.“?(1.Kor. 2,2)

Wie ist es möglich, daß Kirchenleitungen und Synoden solche offensichtlichen Irrlehren unbeanstandet lassen? Bibeltreue Christen halten demgegenüber daran fest, daß nur durch Jesus Christus Versöhnung mit Gott geschieht, „es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.“ (Kol. 1,20) Warum versucht man, das Ärgernis des Kreuzes aufzuheben? (Gal.5,11), warum ist man zu den Feinden des Kreuzes Christi (Phil.3,18) übergelaufen? Die Bibel ist unzweideutig: „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.“ (1. Kor. 1,18)

In den beiden großen Kirchen wird also nicht nur behauptet, Gott, der Vater Jesu Christi, sei identisch mit Allah im Koran, in der evangelischen Kirche wird darüber hinaus zunehmend das Kreuz Jesu bestritten, beides eine unfaßbare Erosion des christlichen Glaubens. Der Islam nimmt das dankend an, denn besonders die Ablehnung des Kreuzes ist, wie erwähnt, die dezidierte Aussage des Koran. Auf der Basis dieses erodierten christlichen Glaubens kann man gut einen interreligiösen Dialog mit dem Islam führen. Die islamische Seite wird das zu nutzen wissen, indem man etwa gemeinsame christlich-islamische „Gottesdienste“ feiert, zuletzt am 10. März 2013 in der Münchener evangelischen St.-Lukas-Kirche. Eingeladen war der Imam Bajrambejamin Idriz (Penzberg/Oberbayern), der mit Unterstützung der Kirche und aller politischen Parteien in München eine Großmoschee am berühmten Stachus als Zentrum für den europäischen Islam errichten will. Finanziert werden soll dies Großbauprojekt vom terrorunterstützenden Staat Katar, in dem die Scharia Staatsgesetz ist. Imam Idriz selbst hat zwielichtige Vorbilder aus der NS-Zeit und Kontakte zu dubiosen islamischen Netzwerken, was dem Verfassungsschutz bekannt ist. Die „Stuttgarter Nachrichten“ haben ausführlich recherchiert. Idriz ist auch bekannt für seine ausgiebige Taqiya, gleichwohl durfte er von der Kanzel eine islamische Predigt halten und den Namen Allahs ausrufen. Angekündigt war seine Predigt nur als „Kanzelrede“. Aus islamischer Sicht ist die St.-Lukas Kirche damit eine Moschee geworden. Respekt bekommen die Kirchenleute von den Muslimen allerdings nicht, eher Verachtung, wenn man den eigenen Glauben so untergräbt. Als die zuständige Pfarrerin Beate Frankenberger ein christliches Gebet sprach, zu dem die Besucher des „Gottesdienstes“ sich erheben sollten, blieben die meisten anwesenden Muslime sitzen. Die Taqiya erlaubte es dem Imam Idriz und den anderen Muslimen, das Kreuz Jesu Christi in der Kirche (noch) zu akzeptieren. Die ganze Veranstaltung war durch die Kirchenbehörden genehmigt. Die bibeltreuen Christen, die diesen verderblichen Weg nicht mitgehen, haben wenig Einfluß auf das Handeln der Kirchen. Erfreulicherweise gab es Proteste vom „Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern“ (ABC) gegen diese unerträgliche Religionsvermischung.

Nicht verwunderlich die Tatsache, daß auch Atheisten ermutigt wurden, das Kreuz Jesu Christi anzugreifen, und zwar auf juristischem Wege. Schon 1995 klagte ein Ehepaar in Bayern bis hin zum Bundesverfassungsgericht, dessen Tochter im Klassenzimmer durch das Kreuz unzulässig beeinflußt werde. Das Gericht gab der Klage statt. Interessant wäre die Frage: Wie würde wohl in einem islamischen Land ein dortiges Gericht entscheiden, wenn christliche oder andersgläubige Eltern gegen ein islamisches Symbol in einem Klassenzimmer klagten, falls diese überhaupt wagten, eine Klage zu erheben? Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied am 3. 11. 2009, das Anbringen von Kreuzen in öffentlichen Schulen sei mit der europäischen Menschenrechtskonvention unvereinbar. (Idea Nr. 46, 2009, S. 11) Im Jahre 2013 verfügte derselbe Gerichtshof, eine englische Krankenschwester im Pflegedienst müsse der Anordnung ihres Arbeitgebers folgen und dürfe während der Arbeit kein Kreuz tragen, das verstoße gegen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Das Kreuz war nur 3 cm groß, sie trug es außerdem an einer kurzen Halskette.(Idea Nr. 4, 2013, S. 13)

Ob dasselbe Gericht in einem vergleichbaren Fall auch den islamischen Halbmond als Halsschmuck untersagt hätte oder gar den Muezzin-Ruf, wenn Nachbarn sich dadurch gestört fühlten?

Die Frage ist jetzt: Wie ist es möglich, daß in der evangelischen Kirche, die dem reformatorischen Grundsatz „Sola scriptura“ verpflichtet ist („allein die Heilige Schrift“ ist maßgebend in Glaubensdingen), das Kreuz Christi derart in Frage gestellt werden kann? Der frühere Bonner Superintendent Burkhard Müller gibt den entscheidenden Hinweis auf die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung.

Die Anfänge dieser theologischen Schule reichen zurück in das 19. Jahrhundert. Im Jahre 1835 propagierte der evangelische Theologe und Philosoph David Friedrich Strauß mit seinem Buch „Das Leben Jesu“ die Entmythologisierung der Bibel, womit er die Grundlagen der historisch-kritischen Methode in der evangelischen Theologie legte. Er bestritt, daß Jesus Christus Gottes Sohn sei, und erklärte seine Wunder und die Auferstehung Jesu zu Fabeln und Hirngespinsten, aufgrund wissenschaftlicher Kriterien, wie er meinte. In den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts führte besonders der evangelische Theologe Rudolf Bultmann, der in der Nazizeit Mitglied der „Bekennenden Kirche“ war, die historisch-kritische Theologie weiter. Diese Methode der Bibelauslegung hat sich heute an allen theologischen Fakultäten und in allen Landeskirchenleitungen etabliert und darüber hinaus. Sie hat sich besonders in den evangelischen Landeskirchen ausgewirkt, da ja hier niemand Pfarrer werden kann, ohne eine staatliche theologische Fakultät besucht zu haben.

Es geht bei dieser Methode, wie erwähnt, um die sog. Entmythologisierung der Bibel. Man will die vermeintlich mythologischen Aussagen, die in den Bereich der Legende und des Irrealen gehören, aus der Bibel herausschälen und für die heutige Zeit neu interpretieren. Denn die mythologischen Aussagen der Bibel seien zeitgebunden, sie spiegelten die Vorstellungen der Zeit wider, als die Bibel entstand, der moderne Mensch verstehe sie heute nicht mehr. Mythologisch sei demnach die Vorstellung, daß es einen Himmel und eine Hölle gebe, sei der Teufel, der Menschen versuche, und die Wunder der Bibel. Vieles sei an Jesus auch mythologisch, etwa, daß er vom Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren worden sei. Das alles sei zu hinterfragen, wie auch die Vorstellung, daß Jesus „als Gottessohn verstanden wurde, als ein großes präexistentes himmlisches Wesen, das um unserer Erlösung willen Mensch wurde, das Leiden auf sich nahm, bis hin zum Kreuz. Solche Vorstellungen sind offensichtlich mythologisch, sie waren ja auch weit verbreitet unter den Mythologien der Juden und der Heiden und wurden dann auf die geschichtliche Person Jesu übertragen.“ (Rudolf Bultmann, Jesus Christus und die Mythologie, 1964, S.14)

Der kritische menschliche Verstand ist für die historisch-kritische Theologie das Maß aller Dinge, er erforscht historisch, was in der Bibel als glaubhaft anzusehen ist und was nicht. Die verstorbene Professorin für Neues Testament an der Universität Marburg, Eta Linnemann, die Rudolf Bultmann als Lehrer hatte, war eine hochgeachtete Vertreterin dieser Methode. In den 80er Jahren brach sie jedoch durch ein persönliches und nachhaltiges Erleben des lebendigen Gottes mit der historisch-kritischen Methode, sie schreibt: „Der nicht erklärte, aber praktizierte Grundsatz alttestamentlicher und neutestamentlicher Wissenschaft ist: So wie es dasteht, kann es auf keinen Fall gewesen sein.“ (Eta Linnemann, Original oder Fälschung, 1994, S. 14) Auch in der theologischen Dunkelheit kann Gott sich Zeugen erwecken. Für den Rest ihres Lebens war Frau Linnemann unter ihren früheren Professorenkollegen allerdings eine isolierte Außenseiterin.

Für historisch-kritische Theologen wimmeln die biblischen Texte nur so von nachträglichen Hinzufügungen. Vom Koran wagt das außer wenigen Islamkritikern allerdings niemand zu sagen, obwohl gerade dieses Buch es ist, dessen Text in hohem Maße einer, zurückhaltend gesagt, undurchsichtigen Überlieferung unterliegt, was sogar nachweisbar ist. Aber islamische Gelehrte lassen ihren Koran nicht antasten. Nach historisch-kritischer Lesart gilt dagegen die Bibel nicht mehr als Quelle der Wahrheit und nicht mehr als Urkunde der Selbstoffenbarung Gottes. „Man geht mit der Bibel nicht so um, daß man sie als Gottes Wort respektiert. (Linnemann S. 11) Jesus habe sich selbst keineswegs als Messias gesehen, „Messias sei nur ein Würdetitel, Gottessohn ebenso, Retter desgleichen, den verschiedene Gruppen des Urchristentums Jesus angehängt hätten.“ (Linnemann S. 27) Das sei also nur der Glaube der frühen christlichen Gemeinden gewesen, man habe die Texte dementsprechend später „nachgebessert“. Manche scheuen sich nicht zu sagen, „Jesus sei durch solche Titel von seinen Anhängern hochgejubelt worden.“ (Linnemann S.27) Auferstanden ist er nicht, sein Grab war nicht leer. Jesus gilt in dieser theologischen Disziplin je nach Spielart nur als Sozialreformer oder als Revolutionär. Er habe ungerechte soziale Strukturen verändern wollen, etwa die Stellung der Frau aufgewertet, und sich für sozial Ausgegrenzte eingesetzt, beispielsweise für Zöllner und Prostituierte. Das hat er tatsächlich getan, aber eben als der Messias Gottes.

Die Zehn Gebote versteht man als Abbild patriarchalischer Strukturen, sowie der nomadischen und bäuerlichen Lebensweise vergangener Jahrtausende. Jesus habe sie durch das Liebesgebot ersetzt. (Linnemann S.19) Die Bibel stellt man mit den Büchern anderer Religionen auf eine Stufe, die auch Wahrheiten enthielten. (ebd. S.10) Die ca. 40 Verfasser der biblischen Bücher gelten nicht als von Gottes Geist inspiriert. Kurzum, die Bibel ist nicht länger das Buch der Bücher, wodurch unsere Kultur so entscheidend mitgeprägt wurde.

Es ist daher nicht verwunderlich, daß viele Theologen heute ein distanziertes Verhältnis zur Bibel haben und unter anderem mit dem Kreuz Jesu und seiner Bedeutung für unser ewiges Heil wenig oder nichts anfangen können. Sie sind alle durch die historisch-kritische Schule gegangen. Man wollte die Bibel für heutige Menschen verstehbar und damit akzeptabel machen, so sagte man es jedenfalls, herausgekommen aber ist eine völlige Demontage der Bibel, was aber wohl beabsichtigt war. Auch David Friedrich Strauß hat sich vom christlichen Glauben abgewendet und hat sich ohne Pfarrer bestatten lassen.

In diesem geistlichen Zustand nun trifft man auf einen selbstbewußten, durch die Masseneinwanderung importierten Islam. Auch wenn es niemand offen ausspricht und dies auch nicht die Absicht der historisch-kritischen Methode war: Damit ist man de facto ganz in die Nähe des Islam geraten, für den laut Koran die Bibel ja als von Juden und Christen verfälscht gilt (Sure 2,75; 3,78; 5,14f). Oder anders ausgedrückt: Es wird nicht durch diese Methode der Glaube an den ewigen und einzigen Gott der Bibel bestärkt, sondern abgebaut und der Übergang zum Islam vorbereitet.

Auf welchen Weg hat man sich mit der historisch-kritischen Theologie begeben? In der Tat steht der Islamisierung theologisch kaum noch etwas im Wege, vielleicht noch die Gottessohnschaft Jesu. Aber auch hier ist längst, wie erwähnt, die These im Spiel, „Gottessohn“ sei wie „Messias“ nur ein später angehängter Würdetitel. Zwar läßt man diese alten, vertrauten Begriffe stehen, beraubt sie aber ihrer von Gott gemeinten Heilsbestimmung, was man aber nicht öffentlich von der Kanzel sagt. Das reicht schon bedenklich nahe an die islamische Taqiya (Verschleierung) heran. Eine Annäherung an den Islam ergibt sich auch insofern noch, als Jesus ja auch im Koran als „Messias“ bezeichnet wird (Sure 4,157), allerdings nicht als Sohn Gottes wie in der Bibel. Bliebe als wichtiger Punkt noch die Trinität Gottes, die man weginterpretieren müßte, da diese ja von Allah absolut nicht akzeptiert wird. Die „Homo-Ehe“ in Pfarrhäusern hat man schließlich theologisch auch möglich gemacht.

Hier könnte die neue Emerging-Church-Bewegung die Vorreiterrolle übernehmen und die Trinität bis zur Unkenntlichkeit relativieren. Denn diese Bewegung vertritt manche Aussagen, die ebenso wie die historisch-kritische Theologie einen Übergang zum Islam darstellen werden. Entstanden ist sie erst in den 1990er Jahren in den USA. Sie will keine neuen Kirchen oder Gemeinden gründen, sondern in die schon bestehenden ihr Gedankengut einbringen, was auch gelingt, nicht nur im katholischen und evangelischen Bereich, sondern sogar teilweise schon im evangelikalen Bereich.

„Emerging“ heißt im Englischen „im Entstehen sein, sich herausbilden“. Es ist eine Bewegung, die sich an den postmodernen Menschen wendet und diesem die Bibel nahe bringen will. Eine ähnliche Intention hatte auch schon die historisch-kritische Methode. Der postmoderne Mensch heute folge nicht mehr dem Fortschritts- und Wissenschaftsglauben des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern er sehe Fortschritt und Wissenschaft skeptisch, oft gar als Bedrohung (Ablehnung der Atomenergie und anderes). Die Emerging-Church-Bewegung möchte Gott erfahren, ist offen bisweilen für mystische Erfahrungen. Für viele Emerging-Vertreter gibt es nicht nur den alleinigen Heilsweg in Christus, überhaupt könne man Gott in allen Religionen erfahren. Die Botschaft der Bibel versucht man an das jeweilige sozio-kulturelle Umfeld anzupassen. Hierfür hat man den Begriff Kontextualisierung geprägt, was nichts anderes bedeutet, als das Evangelium zu vermischen mit den Vorstellungen der Kultur, an die man sich wendet. Ein Beispiel mag eine neue arabische und islamfreundliche Übersetzung des Matthäus-Evangeliums sein, herausgegeben von den Wycliff-Bibelübersetzern in Verbindung mit dem Summer Institute of Linguistics (Linguistisches Sommerinstitut). Der Missionsauftrag Jesu nach Matthäus 28,19 lautet: „Tauft sie auf den Namen des Vaters, und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ Wörter, die für Muslime anstößig sind, hat man beseitigt und durch islamische Begriffe ersetzt. Der Missionsauftrag in diesem islamisierten bzw. kontextualisierten „Evangelium“ lautet jetzt: “Reinige sie mit Wasser im Namen Allahs, seines Messias und seines heiligen Geistes.“ Die Begriffe „Taufe“, „Vater“, „Sohn“ tauchen hier bewußt nicht auf. Von der Drei–Einigkeit Gottes merkt man also nichts mehr, den Titel „Messias“ beließ man, da der Islam Jesus als Messias bezeichnen kann, den „Heiligen Geist“ konnte man ebenso stehen lassen, da der Islam auch einen „heiligen Geist“ kennt, nämlich den „Engel Gabriel“. Diese Übersetzung ist eine haarsträubende Verfälschung der Bibel! Es ist überdeutlich zu sehen, daß wir auf dem Weg zum Chrislam sind, einer Mischung aus Christentum und Islam, ein fundamentaler Verstoß gegen das 1. Gebot! Wohlgemerkt aus dem Raum der Kirchen!

Wie sehr wir darüber hinaus bereit sind, in der Öffentlichkeit das Kreuz aufzugeben, das laut Theodor Heuss zu unserer europäischen Identität gehört, mag man auch an dem spanischen Fußballverein Real Madrid sehen, der das christliche Kreuz ganz bewußt aus seinem Wappen entfernt hat. Und die Stadt Garmisch Patenkirchen wirbt in einem Werbeprospekt für arabische Touristen ohne das Gipfelkreuz auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Das sei den Muslimen fremd. Schließlich will man ja die Devisen der oft schwerreichen Araber. Einen muslimischen Gebetsraum hat man aber auf der Zugspitze schon eingerichtet. Aus materiellen Gründen verschachern wir den „Hügel Golgatha“, den einst grundlegenden Bestandteil unserer Kultur. Und die Kirchen haben einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung. Was aber Deutschland und Europa geworden ist, ist es unter dem Kreuz geworden, nicht unter dem Halbmond. Es sind Beispiele wie diese, die unseren Niedergang anzeigen. Die Umwandlung der Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn und die stillgelegte Glockenuhr in Eschweiler, dafür aber den neuen Muezzin-Ruf, sind nur aktuelle und auffallende Zeichen in einer ganzen Reihe ähnlicher Beispiele.

Beschleunigt wird der Niedergangs-Prozeß durch die sog. Political Correctness, die politische Korrektheit, eine Meinungsdiktatur, der sich jeder zu unterwerfen hat. Einfußreiche Kreise in Politik, Wirtschaft, Kultur, Kirchen usw. wollen Kritik am Islam möglichst unterbinden. Der Islam wird schöngeredet, Kritik kann schnell als Ausländerfeindlichkeit und Diffamierung ausgelegt werden. Selbst sachlich fundierte und objektiv nachvollziehbare Kritik kann jemanden in die „rechte Ecke“ bringen, in die er nicht gehört. Eindeutig islamisch bedingte Erscheinungen wie „Ehrenmorde“ an muslimischen Frauen, die einen „ungläubigen“ Freund haben, werden als Einzelfälle dargestellt, wie auch die wachsende Zahl von Gewalttaten von insbesondere jungen Muslimen gegen Deutsche, wie der totgetretene Jonny K. in Berlin im Oktober 2012 und Daniel S. in Kirchweyhe bei Bremen im März 2013. In erschreckender Weise tritt hier immer mehr blanker Deutschenhaß zutage. Dabei wurden von Gerichten vor diesen beiden Morden zuweilen selbst bei schweren Verbrechen milde Bewährungsstrafen ausgesprochen (Focus 12/2013, 18.3.2013), für die Opfer und ihre Familien eine unerträgliche Belastung. Hier ist der Staat als die von Gott eingesetzte Ordnungsmacht gefordert (Röm. 13,1-4; Barmer Theologische Erklärung, Artikel 5). Die Political Correctness, die politisch deutlich links ausgerichtet ist, hat sich wie ein Mehltau über unser Land gelegt, von den Medien kräftig gefördert. Sie strebt eher in Richtung Marwa und Safa denn nach Golgatha, eine Entwicklung, die von den 57 OIC-Staaten (OIC = Organization of the Islamic Conference) begrüßt wird, die seit 1999 daran arbeiten, weltweit jede Kritik am Islam unter Strafe zu stellen. Übergangsweise versuchen wir noch ein gleichberechtigtes Miteinander der gegensätzlichen Kulturen. Deutschland und Westeuropa insgesamt aber sind reif für die Übernahme durch den Islam, wohlgemerkt: die freiwillige Übernahme! Welche Konflikte stehen uns bevor?

5) Was Christen tun können

Der Glaubensabfall der Kirchen vom Wort Gottes ist deutlich. Wir sollten an dieser Stelle nicht vergessen, daß der Islam einst seinen Anfang nahm aus einem häretischen Zweig des arabischen Christentums heraus. Etwa 60% des Korans bestehen aus Überlieferungen der Bibel, allerdings völlig entstellt. Und weite Teile der heutigen islamischen Welt waren einst durch und durch christliche Länder wie die Türkei und Nordafrika. Das bittere Schicksal der dortigen Christen, früher und heute, sollte uns eine Warnung sein.

Im 5. Buch Mose sagt Gott seinem Volk Israel: „Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des HERRN, eures Gottes,…. den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes, und abweicht von dem Wege, …. daß ihr anderen Göttern nachwandelt,…. .“ (5. Mose 11,26ff) Allah ist nicht der Gott der Bibel! Christen können keinen Kompromiß mit ihm schließen, Gott schließt das durch sein erstes Gebot aus. Israel hat in seiner Geschichte oft den Geboten Gottes nicht gehorcht, ist fremden Göttern gefolgt und hat das schmerzlich zu spüren bekommen. Auch wir dürfen nicht vergessen, daß wir alle einmal vor dem Richterstuhl Gottes erscheinen müssen (Röm. 14,10). Wir müssen Buße tun.

Im Neuen Testament hat Jesus immer wieder zu Buße und Umkehr aufgerufen und hat vor Irrlehrern und falschen Messiassen gewarnt, wie auch die Apostel nach ihm. Dieser Bußruf gilt zuerst den Kirchenleitungen und Pfarrern, Gemeindeleitungen und kirchlichen Mitarbeitern. Es geht um die Rückkehr zur Heiligen Schrift und den Glaubensbekenntnissen der Kirche. Wir müssen weg von der historisch-kritischen Theologie, hin zur historisch-biblischen Theologie. Dieser Bußruf gilt aber auch uns allen. Christen haben die Aufgabe, wie Jesus zur Buße aufzurufen. Wenn eine Rückbesinnung auf das Evangelium erfolgen sollte, könnten in Zukunft vielleicht weniger Kirchen geschlossen werden wie in Hamburg-Horn und könnte man eher bereit sein, christliche Traditionen wie die (durchaus schallreduzierte) Turmuhrglocke in Eschweiler zu schätzen. Allerdings kann man auf historisch-kritische Predigten verzichten und auf christlich-islamische „Gottesdienste“ auch.

Buße ist das eine, Mission das andere. Entweder wir missionieren die Muslime oder sie missionieren uns. Schon im Jahre 2010 betonte der amtierende türkische Außenminister Davutoglu in einem Interview mit der Zeitschrift „Turkish Review“, Europa werde durch den Austausch mit der sehr viel älteren muslimischen Zivilisation an Weisheit gewinnen und „seine eigenen zivilisatorischen Grundlagen in Frage stellen.“ An dieser Stelle wollen wir uns nicht streiten über die „sehr viel ältere muslimische Zivilisation“, es ist islamische Geschichtsbetrachtung, und die kann, sagen wir einmal, sehr „eigensinnig“ sein. Ernst zu nehmen aber ist die Absicht der Islamisierung Europas. Davutoglu führte im selben Interview weiter aus, Europa werde dank der Türkei zur Religion zurückfinden, mit einem ganz neuen, islamischeren und monotheistischeren Christentum. (Die Welt online, 21.2.2013). „Monotheistischeres Christentum“ heißt: Jesus ist hier nicht mehr Gottes Sohn, sondern nur ein Prophet, also nur ein Mensch, und starb nicht am Kreuz, Gott ist kein drei-einiger Gott mehr. Dieser Kern des christlichen Glaubens soll uns genommen werden, man will uns zu Moslems konvertieren. Wenigstens praktiziert Herr Davutoglu keine Taqiya (Verschleierung).

Wenn die Kirchen heute immer noch den Dialog mit dem Islam suchen, um gemeinsame Schnittmengen zu finden, ein „konsensorientiert und positiv gestaltetes“ Gespräch führen wollen (Bischöfin Fehrs, Hamburg), ist es von dieser Basis aus nahezu unmöglich, Muslimen Jesus Christus als den einzigen Weg in die Ewigkeit zu bezeugen: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“, sagt Jesus (Joh. 14,6). Muslime treibt die ständige Angst vor der Hölle um. Um ihr zu entgehen, versuchen sie so viele gute Werke anzusammeln wie möglich, versuchen Sünden durch religiöse Leistungen wieder gutzumachen. Laut Koran aber sind sie allesamt Kandidaten für die Hölle, aus der Allah den einen oder anderen vielleicht wieder herausnimmt (Sure 19,70ff). Allah ist unberechenbar, er verzeiht, wem er will, und straft, wen er will (Sure 3,129), Er gibt keinerlei Garantie für ein ewiges Leben, es sei denn, man ist Selbstmordattentäter. Aber hat der wirklich Allahs Garantie? Warum sagen im Unterschied dazu die christlichen Dialogpartner nicht, daß Jesus Christus, der Sohn Gottes, demjenigen das ewige Leben garantiert, der an ihn glaubt (Joh. 5,24) und daß er niemanden hinausstößt, der zu ihm kommt (Joh. 6,37)? Daß er für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und unsere Schuld bezahlt hat? Daß Sünde mehr ist als nur eine moralisch schlechte Tat, nämlich die tiefe Trennung von Gott, die durch menschliche Werke und gute Taten nicht aufzuheben ist, auch nicht durch Beachtung der Scharia, dieses religiösen Zwangsgesetzes, das selbst Kleinigkeiten des Alltags regelt und das Leben unerträglich einschnürt? Jesus ist für uns gestorben, Mohammed ist für niemanden gestorben.

Jesus hat seinen Nachfolgern aufgetragen, alle Menschen mit seinem Evangelium bekannt zu machen: „Machet zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“ (Matt. 28, 19f) Das Evangelium zu hören, darauf haben auch Muslime ein Anrecht. Auch für sie ist Jesus gestorben, auch sie hat er lieb. Tatsächlich gibt es weltweit heute so viele wie nie zuvor, die den Islam unter Todesgefahr verlassen und Nachfolger Jesu Christi werden. Gott baut seine Gemeinde auch in der islamischen Welt. Den Angriff des Islam werden wir nicht durch Waffen abwehren, sondern nur durch das Wort Gottes und Gebet für die islamische Welt. Nur Jesus Christus kann die wachsende Macht Allahs brechen. Wird das einst christliche Abendland zum „Hügel Golgatha“ zurückkehren?? Geschieht dies nicht, wird der Islam hier seine Herrschaft aufrichten. Wir haben die Wahl zwischen Segen und Fluch.


Hinweise zur verwendeten Literatur:

1) Die Bibel, nach der Übersetzung Martin Luthers, revidierte Fassung von 1984, Stuttgart, 1985

2) Der Koran, aus dem Arabischen übersetzt von Max Henning, Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel, Reclam Nr. 4206, Stuttgart 1991

3) Alle weiteren Literaturangaben und Belegstellen sind im Text enthalten.




Bunte Republik: Die Rolle der Pfarrer

Pfarrer Franz MeurerIm Rahmen der türkisch-arabischen Kolonisation unseres Landes fällt evangelischen Pfarrern und katholischen Priestern eine kommunikative Schlüsselrolle zu: Zunächst kommunizieren sie die Interessen der türkisch-arabischen Kolonisten gegenüber der bunten Regierung, anschließend tragen sie die bunte Propaganda der Regierung in ihre Gemeinden. Pfarrer und Priester erfüllen somit eine wichtige Scharnierfunktion im Kommunikationsfluss zwischen Kolonisten und deutscher Basis, allerdings immer nur in eine Richtung.

(Von C. Jahn)

In den politischen Kommunikationsprozessen der Bunten Republik übernehmen die kirchlichen Amtsträger eine kommunikative Doppelrolle:

1. Die Pfarrer als Mittler im Kommunikationsfluss der Kolonisten an die bunte Regierung

Bereits zu Zeiten der „Gastarbeiter“-Saga haben die türkisch-arabischen Kolonisten erkannt, dass die Kirchen einen Kommunikationskanal zur politischen Führungsschicht der Deutschen eröffnen konnten, den die üblichen Kommunikationsmittler aus der linken Szene nicht zu bieten hatten. Im Unterschied zu den Linken galten die Kirchen als „seriös“, die Kirchen hatten Zugang auch zu den bürgerlichen, etablierten Schichten der Deutschen. Wollte man also jenseits der linksalternativen Spontiszene, die sich in den 70er und 80er Jahren gönnerhaft ihre Prise Gastarbeiter–Folklore leistete, den Sprung in die wirkliche Politführung der Deutschen schaffen, war eine strategische Allianz mit den Kirchen unerlässlich. Da man nicht selbst Christ werden konnte, galt es, die Kirchen zu instrumentalisieren, um die eigene Religion, den Islam, in der Politik salonfähig zu machen und dank kirchlicher Anerkennung den gleichen gesellschaftlichen Rang wie das etablierte Christentum zu erreichen – ein Zwischenschritt auf dem Weg über das Christentum hinaus. In den 90er Jahren begann daher die große Zeit des vorgeblichen „Dialogs“ zwischen Pfarrern und Mollahs, eine rein zweckorientierte politische Kampagne, die aus Sicht der Kolonisten allein dem Ziel diente, der deutschen Politführung eine Gleichrangigkeit mit den Kirchen zu präsentieren und aus so gestärkter Position weiterführende Ansprüche stellen zu können. Der „Dialog“ der 90er Jahre besaß tatsächlich niemals interreligiösen Charakter, er war immer nur eine symbolische Schauveranstaltung für die Politik.

Entsprechend ist der „Dialog“ heute weitgehend beendet, die Kolonisten haben ihr Ziel erreicht. Die Politik hat die Religion der Kolonisten wie die Kolonisten selbst als in Deutschland gleichberechtigte Machtspieler anerkannt. Damit dürfte sich übrigens auch der Islam als Kommunikationsträger der Kolonisten in Bälde erledigt haben: Der Islam ist aus Sicht der Kolonisten letztlich auch nur ein Zweckmittel zur Verschleierung weiterreichender nationaler Zielsetzungen.

Blickt man auf die vergangenen 20 Jahre des „Dialogs“ zurück, stellt sich unwillkürlich die Frage, warum sich die Kirchen und so viele Pfarrer und katholische Priester so willig zum Steigbügelhalter politisch motivierter Interessen machen ließen – und noch immer machen lassen. Aus rein christlicher Sicht dürfte der „Dialog“ mit der islamischen Religion der Kolonisten schnell zu Ende gewesen sein: Von einem Propheten Mohammed ist in der Bibel nirgendwo die Rede, nach Christus kann es überhaupt keine Propheten mehr geben. Dennoch haben sich zahllose Pfarrer an diesen Veranstaltungen beteiligt und mit ihrem guten Ruf für fremde, mitunter feindselige politische Interessen gebürgt. Die wie immer gearteten Gründe für dieses Verhalten wird man der nächsten Generation deutscher Christen nicht mehr vermitteln können.

Auch heute noch sehen sich viele evangelische und katholische Amtsträger in der Funktion des politischen Steigbügelhalters. Die Forderungen der Kolonisten an die Regierung sind bekannt und naheliegend: weitere Erleichterung der Kolonisation durch Beseitigung aller Hemmnisse für die Ansiedlung ihrer eigenen nationalen Landsleute, staatliche Finanzierung der Kolonisationsbewegung durch unbeschränkten Zugang zur Sozialhilfe, Erschwerung der Abschiebung, Abschaffung der Visapflicht, Erleichterung der sog. „Einbürgerung“ – all dies dient nur der Schaffung vollendeter ethnopolitischer Tatsachen und der Fundierung eigener nationaler Machtansprüche. All diese Forderungen werden auch heute noch von beiden Kirchen unterstützt. Es sind daher nach wie vor die Kirchen, die ihre gesellschaftlich etablierte Position dazu ausnutzen, um gegenüber der Regierung als Anwälte für die Interessen der Kolonisten und somit indirekt auch fremder Staaten aufzutreten. Auch wenn die Kolonisten heute aufgrund ihrer eigenen Erstarkung deutsche Mittelsmänner aus der linken Szene und in den Kirchen kaum noch nötig haben: Die christlichen Bischöfe und Pfarrer geben all diesen Forderungen eine gern in Anspruch genommene Rückendeckung und machen sie über ihre eigenen Kommunikationskanäle gegenüber der Regierung noch deutlicher vernehmbar.

2. Die Pfarrer als Mittler im Kommunikationsfluss von der bunten Regierung in die Gemeinden

In ihrer Mittlerrolle zwischen Kolonisten und Regierung transportieren die Pfarrer eine politische Botschaft von unten nach oben, sie transportieren anschließend aber auch eine politische Botschaft von oben nach unten – und zwar von der Regierung an die deutsche Basis. Der auf Seiten der Regierung vorgenommene revolutionäre Umbau Deutschlands in einen polyethnischen Vielvölkerstaat ist für viele Deutsche bis heute nicht nur schwer verständlich, sondern auch schwer verkraftbar. Um diesen ethnopolitischen Umbau abzusichern, benötigt die Regierung also geeignete Kommunikationsträger, die den Umbau propagandistisch bewerben und kritische Gegenstimmen mundtot machen. Zu diesem Zweck bieten sich neben den üblichen Multiplikatoren wie Journalisten und Lehrern aufgrund ihrer flächendeckenden Verfügbarkeit auch Pfarrer und Priester an: Vor allem im Bürgertum und unter der deutschen Landbevölkerung genießt kaum eine andere Berufsgruppe so viel Vertrauensvorschuss wie die kirchlichen Amtsträger. Diesen Vertrauensvorschuss für eigene Zwecke auszunutzen, ist taktisches Ziel der Politik. Dabei macht es die Kirchenhierarchie der Regierung besonders leicht: Die Botschaft der Regierung wird über die Bischöfe schnell und effizient an die einzelnen Ortspfarrer durchgereicht. Das sonntägliche Loblied auf die „multikulturelle Bereicherung“ – die amtssprachliche Verklausulierung des ethnischen Pulverfasses, auf dem wir alle sitzen – gehört heute zum Standard evangelischer und katholischer Gottesdienste, die Mahnung zur „Toleranz“, d.h. der regierungsseitig gewünschten Passivität der Deutschen im Angesicht der ethnokolonisatorischen Präsenz, darf in keiner Predigt fehlen. Der brave bürgerliche Kirchgänger: Claudia Roth ist ihm vielleicht suspekt und von Herrn Gauck hält er auch nicht viel, aber wenn der Pfarrer sowas sagt, dann hat das wohl seine Richtigkeit.

Trotz ihres direkten Zugangs zur Politik kommuniziert die Kirche niemals in umgekehrter Richtung. Sie fungiert als Mittler der Botschaft der Kolonisten an die Regierung und von der Regierung wiederum an die deutsche Basis. Aber sie kommuniziert nie die Botschaft der deutschen Basis zurück in Richtung Regierung, geschwiege denn über die Regierung in Richtung Kolonisten. Bei der aktuellen Mahnwache in Kirchweyhe stand der Pfarrer demonstrativ neben dem Bürgermeister und wandte sich mit dem Gesicht gegen die Menge. Niemals würde ein Pfarrer in Zeiten der Bunten Republik in der Menge stehen und sich mit dem Gesicht gegen den Bürgermeister wenden. Er würde niemals die berechtigte Kritik an der Heuchelei der Politik, die in Kirchweyhe unter den Leuten deutlich zu hören war, gegenüber dem Bürgermeister kommunizieren. Seine Funktion ist es ausschließlich, die Heuchelei des Bürgermeisters gegenüber der Menge zu kommunizieren.

Die schleichende Landnahme durch andere Nationen, die Verdrängung der eigenen christlichen Traditionen durch eine fremde polit-religiöse Ideologie: an all diesen Vorgängen ist die Kirche, sind zahllose Pfarrer und Priester im Deutschland der sog. „Bunten Republik“ maßgeblich mitbeteiligt. Und mehr noch: Sie machen nicht nur mit, sie treiben als lokalpolitische Speerspitzen diese Vorgänge in vielen Fällen sogar selbst voran. Tausende von Pfarrern und Priestern sind heute zutiefst schuldhaft verstrickt in einen politischen und religiösen Verrat an ihren eigenen Gemeinden. Trotz aller Propaganda, die uns seitens der Regierung und von der Kanzel her paradiesisch bunte Zustände weismachen will, stehen die Zeichen auf Sturm. Eines ist daher sicher: Der Kirche wird ihr gewissenloses Steigbügelhaltertum, ihr schamloses Eintreten für die Interessen einer fremden Machtpolitik eines Tages auf die Füße fallen. Die Aufarbeitung dieses düsteren Kapitels in der Geschichte der deutschen Kirchen hat gerade erst begonnen.

(Foto oben: Der Kölner Pfarrer Franz Meurer erlangte 2007 traurige Berühmtheit, weil er die Sonntagskollekte seiner Pfarrgemeinde für den Bau der Ehrenfelder DITIB-Großmoschee spendete)




Akif Pirinçci: Das Schlachten hat begonnen

Von AKIF PIRINCCI | Zum Verständnis des Themas, das ich hier ansprechen möchte, ist es vonnöten, daß ich zunächst Ihr Gedächtnis bezüglich eines evolutionären Vorgangs auffrischen muß. Viele Leute, die mir begegnen, scheinen in der Schule bei diesem Thema nicht aufgepaßt zu haben, soweit sie es überhaupt je verstanden oder durchgenommen haben. Die Evolution ist weder ein denkendes Wesen noch ein geheimer Mechanismus, der Flora und Fauna zu Veredlung streben läßt. Sie ist lediglich ein spieltheoretisches Modell zur Erklärung von Entwicklungen und Manifestationen in der Natur, wozu auch das Verhalten des Menschen gehört.

Charles Darwins These von „Survival of the Fittest“ in seinem epochalen Werk “Die Entstehung der Arten” bedeutet eben nicht “Das Überleben der Stärkeren”, wie oft kolportiert wird, sondern “Das Überleben der Angepaßten”. Aber selbst diese Beschreibung trifft nicht den Nagel auf den Kopf, denn nichts paßt sich in der Evolution irgendetwas an, sondern durch die Umstände wird “man” angepaßt. Es gibt weder einen individuellen Willen in dem Spiel noch eine alles lenkende (Natur-)Macht.

Warum erzähle ich das? Weil es sich bei der letztmaligen Tötung eines jungen Deutschen namens Daniel S. von Türken in Kirchweyhe im Grunde um einen beispielhaft evolutionären Vorgang handelt, nämlich um den schleichenden Genozids an einer bestimmten Gruppe von jungen Männern. Dabei ist nicht einmal die Tötung selbst von Interesse, so grausam sich das auch anhören mag, sondern das “Biotop”, in dem der Genozid stattfindet. Und noch mehr dessen Folgen. Die Tat reiht sich ein in eine Serie von immer mehr und in immer kürzeren Abständen erfolgenden Bestialitäten, die zumeist von jungen Männern moslemischen Glaubens an deutschen Männern begangen werden. (Es befinden sich unter den Opfern nie Frauen. Die werden in der Regel vergewaltigt, was auch banal evolutionär zu erklären ist, aber dazu später.) Natürlich haben die Täter nur rudimentäre bis überhaupt keine Ahnung von Islam – zum Glück! Aber das Wenige, was sie beigebracht bekommen haben, vom Hörensagen kennen oder erahnen, reicht aus, um sich als “The masters of the universe” zu fühlen. Die Theorie von einfühlsamen (deutschen) Soziologen, wonach diese bestialischen Jugendlichen sich in Wahrheit als Versager und Opfer der Gesellschaft vorkämen und ihr Blutrausch ein verzweifelter Aufschrei sei, ist natürlich eine von der Migrantenindustrie, schwachsinnigen Politikern und geisteskranken linken Medienleuten bestellte Lüge, die, obwohl niemand daran glaubt, nicht einmal sie selbst, dazu dienen soll, sozusagen das öffentliche “Branding” des armen, lieben Ausländers in das Hirn der Allgemeinheit zu penetrieren. Im Gegenteil, nicht einmal ein Milliardär mit dem Aussehen eines Ryan Gosling hat so viel Selbstbewußtsein wie ein Türke oder Araber, der einem Deutschen am Bordstein das Hirn aus dem Schädel tritt.

Das Muster ist immer gleich. Eine Gruppe oder die herbeitelefonierte Kumpelschaar umstellt das Opfer nach der Jagdstrategie von Wölfen, wobei die Delta- und Betatiere stets außen herum laufen und für das einschüchternde Jagdgeheul sorgen und das Alphatier nach und nach von der Beute Stücke abzubeißen beginnt, bis am Ende alle über sie herfallen und hinrichten. Die Zahl der solcherlei Weise ermordeten Deutschen wird von offiziellen Stellen bewußt geheimgehalten, es ist aber wohl nicht übertrieben, wenn man taxiert, daß es sich um die Opferanzahl eines veritablen Bürgerkrieges handelt.

Jetzt kommen wir aber zu der evolutionären Komponente bzw. dazu, in welch einer auch für die Täter unvorhersehbar günstigen Gemengelage das alles stattfindet. Große Rolle spielen hierbei die Medien. Es geht einem deutschen Journalisten am Arsch vorbei, ob ein junger Landsmann von ihm auf offener Straße totgeprügelt wird, im Gegenteil, da ihm vom Kindergarten an der Haß auf die eigene Volkszugehörigkeit antrainiert wurde, er sogar seine berufliche Existenz riskierte, falls er für so etwas Mitgefühl zeigte, freut er sich in einer Art Übersprungshandlung sogar darüber. Upps, jetzt habe ich ein Wort gesagt, das die jüngeren Leser gar nicht mehr kennen, weil dessen Benutzung zur öffentlichen Ächtung führen könnte, und das voll nazi ist: Landsmann. In dem Wort, das an Nazität nur noch von “Landsmannschaft” übertroffen wird, stecken gleich zwei total faschistoide Wörter drin. Zunächst “Land”, was es ja eigentlich so nicht geben darf, wenn man die Sache mit den “offenen Grenzen” und “Jeder ist ein Ausländer” ernst nimmt. “Staat” vielleicht, ja, Staat ist immer gut, oder meinetwegen Staatsgebiet, aber Land? So richtig faschistoid wird es aber erst mit dem Zusatzwort “Mann”, wo wir doch inzwischen durch die Genderforschung gelernt haben, daß der Mann nur ein gesellschaftliches Konstrukt ist und, als es ihn noch gegeben hat, er nur gewalttätig, frauendiskriminierend, sexistisch, halt so ein Nazi war. Vielleicht haben Türken und Araber Landsmänner, aber wir hier in Deutschla … ähm, auf deutschem Staatsgebiet kennen so etwas nicht. Und infolgedessen haben wir auch kein Mitgefühl für unsern Landsmann.

Niemand hätte von der viehischen Ermordung von Daniel S. medial erfahren, wenn nicht durch eine Unachtsamkeit in einer lokalen Ausgabe der BILD-Zeitung darüber berichtet worden wäre und die Nachricht sich wie ein Lauffeuer durch das Internet verbreitet hätte. Überrollt von der Empörungswelle, saßen die linksgestrickten Medien nun in einer Zwickmühle. Wie bringt man das Kunststück fertig, den Leuten zu erklären, daß schon wieder ein unschuldiger Deutscher von deutschhassenden “Menschen mit Migrationshintergrund” totgeschlagen wurde, und suggeriert gleichzeitig genau das Gegenteil? Ein klassischer Fall von Doppeldenk. Vielleicht macht man es so wie der Bundespräsident Gauck in seiner Weihnachtsrede: “Sorge bereitet uns auch die Gewalt in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben”? Also einfach frech lügen? Es mußte doch, verdammt nochmal, möglich sein, das Ganze mit irgendwelchen Nazis in Verbindung zu bringen, so daß später an den Köpfen der Leser und Zuschauer in diesem Zusammenhang nur noch Bilder von glatzköpfigen Gewaltrobotern hängenbleiben!

Da kam ihnen der SPD-Bürgermeister des Ortes zu Hilfe, in dem der Mord geschah. Dieses Prachtexemplar von einem moralisch verkommenen Subjekt und ein selten gefühlsloser Apparatschik hatte nichts Eiligeres zu tun, als auf der Stelle eine Sondersitzung des “Präventivrates und des Runden Tisches gegen Rechts und für Integration” anzusetzen und spontane öffentliche Trauerbekundungen zu verbieten, nachdem die Mainstreammedien in die Geschichte eingestiegen waren. Das vordringlichste Ziel war es nun, daß bei den Trauerbekundungen und beim Begräbnis bloß keine “Rechten” anwesend sein sollten, insbesondere jedoch bestand das Ziel darin, daß die öffentliche Wahrnehmung zu diesen halluzinierten Rechten gelenkt und der deutschfeindliche, also wirklich rassistische Hintergrund des Mordes aus dem Blickfeld verbannt wurde.

Wieso ist das so? Wenn in der Türkei vier oder fünf Deutsche aus türkenfeindlichen Motiven einen Türken erschlagen hätten, wären sie innerhalb von zehn Minuten von herbeigeeilten Passanten an ihren Eiern an der nächsten Straßenlaterne aufgehängt worden. Wenn sie das überlebt hätten, wären sie in der anschließenden Nacht im Knast von “Landsmännern” des Getöteten in die ewigen Jagdgründe befördert worden, und wenn auch das nicht gelungen wäre, hätten sie eine derart hohe Haftstrafe bekommen wie es hierzulande nur noch bei Steuerbetrug der Fall ist. Man braucht keine Glaskugel, um zu prophezeien, wie die deutsche Justiz mit diesen monströsen Totschlägern verfahren wird. Nach ermüdendem Sie-wurden-als-Kind-zu-wenig-gestreichelt-Blabla wird man einen “Haupttäter” auserkoren, um die Empörung der Öffentlichkeit auf einen einzigen zu fokussieren, und scheißegal, wie viel Jahre dieser auch aufgebrummt bekommt, spätestens nach zwei Jahren wird er aus dem Knast mit Internetanschluß und Flachbildschirm rausspazieren. Denn dann haben alle die Sache längst vergessen. Die restlichen bekommen ganz, ganz drakonische Bewährungsstrafen, weil sie nicht fünfzigmal, sondern nur fünfzehnmal auf den Kopf des Opfers getreten haben. Außerdem ist so ein Knastaufenthalt für die Integration ja wohl kaum förderlich.

Nochmal, wieso ist das so? Zunächst einmal ist der sogenannte Migrant in den letzten dreißig Jahren durch eine beispiellose und pathologische Umkehrung der Werte im öffentlichen Diskurs das Objekt der Vergottung geworden, er ist ganz im gegenständlichen Sinne mehr wert als der Einheimische. Selbst seine archaischen und menschenverachtenden Sitten und seine beschissene Religion sind sakrosant und blind zu akzeptieren. Vor allem aber ist er der Fetisch einer kleinen, aber in den Medien, in der Bildung und in der gesellschaftlich anerkannten Geisteshaltung einflußreichsten Partei, nämlich der der Grünen. Der Migrant, namentlich der moslemische Migrant ist per se unentbehrlich, unschuldig, unberührbar und überhaupt eine “Bereicherung”, einfach so. Selbst wenn ein türkischer oder arabischer Migrant es selber nicht so sieht, findet er entweder kein öffentliches Gehör oder wird mit der Nazikeule zum Schweigen gebracht. Es ist eine hippiehafte Alle-Menschen-werden-Brüder-Idiologie, die inzwischen zu einem Wahn ausgeartet ist.

Der zweite Grund dafür, weshalb allmählich die Einheimischen mehr oder weniger ungestraft umgebracht werden dürfen, liegt an den Deutschen selbst. Sie sind mittlerweile zu einem Haufen von Duckmäusern pervertiert, die unter der linksgrünen Gesinnungsdiktatur in völliger Furcht um ihr gesellschaftliches Ansehen, inzwischen auch um ihre Existenz nichts mehr politisch Unkorrektes zu sagen wagen, schon gar nicht würden sie dafür demonstrieren. Denn wie wir derzeit den Medien entnehmen, wird eher ein Salafist zum Polizisten, als ein Deutscher, der sich zum Patriotismus bekennt. Zudem haben die Deutschen ihr Leben und die Verantwortung dafür zur Gänze dem Staat anvertraut. Der Nachbarsjunge ist von Ausländern erschlagen worden? Ja schade um ihn, da soll sich aber der Staat drum kümmern. Was hab ich denn damit zu tun? Nachher denkt man, ich bin ausländerfeindlich.

So weit geht der Selbsthaß und die moralische Degeneration bezüglich der “Landsmänner”, daß gestandene CDU-Politiker die Ärsche von irgendwelchen dahergelaufenen Imamen lecken und sie flehentlich darum bitten, mitten im Ort eine Moschee zu errichten, in denen Frauen einen getrennten Eingang benutzen müssen. So weit geht die Selbstverleugnung der eigenen Heimat und der Zugehörigkeit dazu, daß sogar tirolische Bands, die ihre Heimat super finden und ihr musikalisch huldigen, unter öffentlichem Druck von Preisverleihungen ausgeschlossen werden. Soweit reicht diese Geisteskrankheit, daß Antifa-Banden im Manier von SS-Horden jede Art von Gegenmeinung mit Zustimmung von Volksparteien niederschlagen und Existenzen vernichten dürfen.

Was hat das alles mit Evolution zu tun? werden Sie sich jetzt fragen. Ganz einfach: Dabei geht es um Verbesserung der Fortpflanzungschancen. Diese werden am einfachsten erreicht, indem man Gruppen bildet und andere Gruppen, die dem Ziel entgegenstehen, der Vernichtung anheimgibt. Wie gesagt, dies geschieht nicht willentlich, man tut es einfach und wartet ab. Normalerweise leistet die Gegengruppe erbitterten Widerstand oder bietet einen Kompromiß an, womit alle leben können. Aber es kommt selbst in der Evolution wirklich sehr selten vor, daß sie sich einfach so ficken läßt und dafür auch noch den Schwanz des Vergewaltigers küßt. Und schon gar nicht leckt man den Schwanz von demjenigen, der den eigenen Sohn gemordet hat. Dafür muß man wohl eine ganz spezielle Art der Meise besitzen und gehört in die Anstalt. Apropos ficken: Die (deutschen) Frauen werden wie eingangs erwähnt nicht umgebracht, sondern zumeist vergewaltigt. Die meisten Vergewaltiger sind in Europa inzwischen Moslems. Das evolutionäre Modell verlangt es, daß die Frauen eben am Leben bleiben müssen, egal ob dadurch Nachwuchs gezeugt wird oder nicht. Die Evolution ist nun einmal ein blindes, blödes Programm, aber extrem effektiv.

Wie wird die Zukunft aussehen? Diese sich steigernde Deutsche-Totschlägerei wird medial sukzessive an ihrer Brisanz verlieren, so sehr, daß nur noch die allerschlimmsten Fälle in der Gewichtung von schweren Autounfällen Erwähnung finden werden. Es wird zum Alltag dazu gehören, man wird sich daran gewöhnen. Zum Teil ist es ja heute schon so. Und man wird sich damit abfinden müssen, daß man allmählich “übernommen” wird. Vor allem wird es ratsam sein, keine Söhne mehr zu haben. Wie gesagt, die Töchtern werden es wenigstens überleben.


(Im Original erschienen auf der Achse des Guten)




Warum die ARD nicht über Daniel S. berichtete

Thomas HinrichsViele haben sich gefragt, warum in der ARD-Tagesschau nicht über die schreckliche Tat von Kirchweyhe, wo eine türkische Schläger-Bande den 25-jährigen Daniel S., der einen Streit schlichten wollte, totgetreten hat, berichtet wurde. PI-Leser Smithers schrieb an die ARD-Nachrichtenredaktion: Sehr geehrte Redaktion, weshalb schafft es diese Meldung nicht in Ihre Nachrichten? Der Fall ist vergleichbar mit dem berühmten Fall Jonny K. am Alexanderplatz in Berlin. Mit freundlichen Grüßen. Und erhielt jetzt folgende Antwort von Thomas Hinrichs (Foto), Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell:

[…]

vielen Dank für Ihre Mail vom 13. März.

Die Tagesschau ist eine Nachrichtensendung, die ihren Schwerpunkt auf Politik und Wirtschaft legt. Über Kriminalfälle berichten wir deshalb nur in Ausnahmefällen und völlig unabhängig davon, ob das Opfer Deutscher oder Migrant war. So schrecklich die tödliche Prügelattacke auf den 25-jährigen Mann in Kirchweyhe auch war, die Tat hatte keinen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Der mutmaßliche Täter soll zwar türkische Wurzeln haben; nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat die Nationalität der Beteiligten aber keine Rolle gespielt.

Anders hätte es ausgesehen, wenn der Fall politische Konsequenzen gehabt hätte, wenn also zum Beispiel die Polizei wegen schwerer Fehler in die Kritik geraten oder Forderungen nach neuen Gesetzen laut geworden wären. Dann hätten wir uns sicherlich damit beschäftigt. So aber bleibt der Vorfall ein brutaler, entsetzlicher Kriminalfall, dessen gesamtgesellschaftliche und politische Tragweite an einem nachrichtenstarken Tag nicht berücksichtigt werden kann. Auch die Versuche von Rechtsextremen, den Todesfall für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, haben an dieser Einschätzung nichts geändert. Eine Berichterstattung in der Tagesschau wäre diesen Kräften möglicherweise sogar gelegen gekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hinrichs
Zweiter Chefredakteur ARD-aktuell

» t.hinrichs@tagesschau.de




Daniel beerdigt – Gedenkstätte geschändet

Wir sehen ein Grab mit einem weißen Gesteck und drei Blumensträußen. Hier liegt Daniel S. (†25) begraben. Er wurde am 10.?März in Kirchweyhe ins Koma getreten, verstarb vier Tage später. Am Mittwoch wurde Daniel in aller Stille von seiner Familie, Freunden und Kollegen beerdigt. Ein kleiner Friedhof in Bremen. Polizisten verteilen sich rund um die Kirche und die Grabstätte, um die Angehörigen vor Freunden des Täters zu schützen. Die hatten bereits die Gedenkstätte am Tatort geschändet, ihr Kommen angekündigt. (Der Irrsin hört nicht auf! Fortsetzung auf bild.de)




Kirchweyhe, 16.3. – Deutschlandfahne verboten

Zwei Nächte schlecht geschlafen und wenn mich tagsüber die konzentrierte Arbeit nicht ablenkte, unruhig hin- und her gelaufen, immer wieder gingen mir die Nachrichten-Kommentare zu dem Mord an Daniel S. durch den Kopf. Es ist ja nicht das erste Mal, dass man von Gewaltverbrechen ausländischer Täter an Deutschen gehört hat, aber diese unfassbare Brutalität und das klare Motiv Deutschenhass brachte das Fass zum überlaufen, das Maß war voll und der Krug zerbrochen.

(Ein Erlebnisbericht von Altsachse)

Wut, Tatendrang und Lähmung – man kann doch so oder so nichts ausrichten, wechselten einander ab. Was kann man tun? Nach Kirchweyhe fahren, Gesicht zeigen! Ok, eine Mitteilung bei PI veröffentlicht: „Ich fahre nach Kirchweyhe, habe noch Plätze frei.“ Keine Reaktion, bis auf eine Antwort, es gäbe gute Verkehrsanbindungen. Mein Entschluss stand fest: ich fahre, allein. Meiner Frau habe ich nichts gesagt, die hätte versucht, mich davon abzubringen.

Handy, Fotoapparat und Deutschlandfahne eingepackt. Bis nach Kirchweyhe sind es ca. 180km, erst durch die Ravensberger Mulde, meine Heimat, dann auf der A1 durch die Norddeutsche Tiefebene. Flaches weites Land, die Felder graubraun mit Schneeresten, vereinzelte rote Häuser, Gehöfte. Hier wohnen doch Menschen, die bodenständig fest mit ihrer Heimat verwurzelt sind – wie können die eine solche Tat ohne Protest und Widerstand hinnehmen? Wie heißt es doch bei den Niedersachsen: sturmerprobt und erdverwaschen. Angesichts der Realität kann das Niedersachsenlied nur ein Karnevalskalauer sein.

Hat hier die Presse von dem Mord berichtet, oder nur desinformiert, verschleiert wie die Regionalpresse in Ostwestfalen, nach tagelangem Schweigen?

Ortseingang Kirchweyhe, eine Polizeikontrolle. Ein großer Polizist gibt Zeichen zum langsam fahren, beugt sich vor und schaut in das Wageninnere, er winkt, ich kann weiterfahren. Der Bürgermeister hat ja alle Trauerveranstaltungen wegen den „Rechten“, die den Tod von Daniel instrumentalisieren würden, verboten.

14:15 Uhr Ankunft am Marktplatz von Kirchweyhe, menschenleer, trostlos und deprimierend, ein Zentrum, in den 80er- und 90er-Jahren gebaut, ohne Gesicht und Charakter. Parke den Wagen, lasse aber die Deutschlandfahne zurück, erst mal die Lage sondieren. Frage eine Frau nach einem Blumenladen und dem Bahnhof. Einen Blumenladen wüsste sie nicht, kommt nicht von hier, zum Bahnhof gehts um die Ecke. Blumen wären nicht wichtig, Hauptsache man nimmt teil, meinte sie.

Auf dem Bahnhofsvorplatz stehen ca. 150-200 Menschen in kleinen Gruppen. Ich gehe in den Bahnhof, zum Kiosk und bestelle eine Flasche Wasser. Die Tür geht auf und eine Gruppe Südländer tritt ein. Sofort verschwindet die Bedienung in den hinteren Raum und kommt mit einem Mann, wahrscheinlich der Inhaber/Pächter wieder. Dieser sagt zu einem der Südländer, dass er wegen Hausverbot die Lokalität zu verlassen hat, der Südländer ging hinaus. Auf Nachfrage bei der Bedienung, was denn vorgefallen wäre, hob die Angestellte beide Arme und sagte: ganz, ganz übler Ärger.

kirchweyhe_moslems

Wieder draußen auf dem Bahnhofsplatz näherte ich mich dieser Gruppe von ca. zehn Südländern, ein Blick in ihre Gesichter zeigte mir Kälte und Aggressivität. Ich war mir sicher, dass in dieser Gruppe ein Teil der Türkenschläger waren, die Daniel getötet haben. Wie entsetzlich für die Familie und Freunde Daniels, wie gleichgültig mir die anwesenden Deutschen erschienen. Es kann ihnen doch nicht entgangen sein, dass hier ein Teil der Todtreter anwesend waren. Ich sprach einen alleinstehenden Mann an, versuchte mit ihm ins Gespräch zu kommen. Einsilbige Antworten, jau, jau… er wisse nichts. Dieser norddeutsche Menschenschlag ist ja für seine Wortkargheit bekannt, vielleicht war es auch Angst, sich nicht zu weit gegenüber einem Fremden aus dem Fenster zu lehnen.

Die linksextreme Antifa war auch anwesend und verteilte Flugblätter mit der Überschrift „Rechtes Gedenken in Kirchweyhe“. Darin wird der Rechtsstaat und Demokratie als Ursache für Rassismus angeprangert, dieser Staat, Nation und Kapital soll bekämpft werden. Unerträglich ist auch die Verhöhnung der Familie von Daniel und allen Trauernden dieser Hetzschrift mit der Überschrift: „Wenn Deutsche heulen…“. Das widerwärtige Pamphlet endet mit „Antifa heißt Angriff! – (kommunistische Antifa-Zusammenhänge aus Bremen)“.

Das Hetz-Flugblatt (Vorder- und Rückseite) der Antifa Roten SA.

Rechts neben dem Bahnhof standen einsatzbereite Einheiten der Polizei, davor wurde der Polizeisprecher von einem Fernsehteam interviewt: „… wir haben 15 verdächtige Personen an einer Kontrollstelle festgesetzt… wir haben das Recht auf unseren Seite, nachdem alle Veranstaltungen verboten wurden (natürlich bis auf die SPD-Propagandaveranstaltung des Bürgermeisters von Kirchweyhe- Altsachse) und kein Widerspruch eingereicht wurde, handeln wir völlig legitim“.

Ich mischte mich ein und stellte die Frage, warum Rechte nicht mit gedenken dürfen und woran die Polizisten die rechte Gesinnung erkennen. Alles dreht sich mir mit entgeisterten Blicken zu, die Kamera schwenkte.

Der Polizeisprecher war sprachlos…, er sagte lange nichts, die Erlösung – Erleichterung war ihm anzusehen, als ich sagte, dass ich hier als Rechter an der Trauerveranstaltung teilnehme würde. „Dann rede ich hier nicht mehr weiter“, sprach der große hagere Mann und wendete sich ab, mit ihm da Kamerateam.

kirchweyhe_polizisten

Ich wurde nicht verhaftet oder des Platzes verwiesen, die Lage war ruhig. Ich holte die Deutschlandfahne aus dem Auto und ging mit ihr hochhaltend und wehend zurück, direkt auf eine Polizeisperre zu, an einem schmalen Gang, der zum Bahnhof führte. Ein Polizist, eskortiert von zwei Polizistinnen, hielt mich auf und verlangte den Ausweis: „… dauert 10 Minuten, wir müssen das überprüfen“ – Warum? – „vielleicht liegt ja ein Haftbefehl vor…“ und verschwand in einem Polizeibulli mit Funkantenne. Ich wartete geduldig, länger als 10 Minuten, derweil mussten die Menschen an mir vorbei, ich hielt die Fahne tief, keiner sagte etwas, sie mussten sich bücken, krochen unter der Fahne her und gingen weiter in Richtung Bahnhof. Ein älterer Mann wurde laut: Darf man nicht mal mehr die Deutschlandfahne zeigen, wo leben wir denn.

Der Polizist kam mit dem Ausweis zurück. „Sie dürfen hier mit der Fahne nicht weiter“ – Wie – Was Warum nicht? – „Die Deutschlandfahne könnte provozieren“, antwortete ein Beamter Deutschlands.

Ich war für einen Moment sprachlos, dann entwickelte sich eine engagierte Diskussion, Menschen blieben stehen. Mit einer Deutschlandfahne provoziere ich eine Gedenkveranstaltung für einen von Türken totgetreten jungen deutschen Mann?!

Ich wendete mich einer der beiden Polizistinnen zu: „Auf dem Bahnhofsplatz stehen Linksextremisten und verteilen Flugblätter, dass unsere Demokratie und unser Staat angegriffen werden muss, da sie angeblich Rassismus und Rechtsextremismus hervorbringen, Plakate werden aufgehängt, den Teilnehmern wird Rechtes Gedenken vorgeworfen und werden verhöhnt und gedemütigt mit einer Überschrift in diesem Flugblatt ‚Wenn Deutsche heulen‘. Es sind diejenigen, die Sie auf Demonstrationen mit Brandsätzen und Steinen angreifen, und mir verweigern Sie das friedliche Gedenken mit der Deutschlandfahne?“

„Dann ist das heute so“, war ihre kurze Antwort.

Was sollte sie auch sagen? Befehlsempfänger und Werkzeug einer abartigen Politik. Hatten wir das nicht schon mal in zwei deutschen Staaten?

Nein, ich durfte die Deutschlandfahne nicht zeigen, auch nicht in der „Bannmeile“, den angeblichen Anmarschwegen der „Rechten“. Und wenn ich weitergehe? „Dann begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit und werden festgesetzt“, sagte der Polizist.

Zwei, drei Sekunden überlegte ich loszulaufen, aber dann wäre mit dieser kurzen Aktion und etwas Aufmerksamkeit meine „Teilhabe“ beendet, also ließ ich es, nahm die Fahne und stellte mich, außer der Sichtweite der Polizei, 100 Meter entfernt an der belebten Zugangsstraße zum Bahnhof auf. Teilnehmer der Trauergedenkveranstaltung mussten größtenteils hier vorbei.

kirch2

Die meisten Menschen blicken mich nicht an, gingen mit gesenktem Blick vorbei. Ob sie sich beschämt fühlten? Einige versuchten zu provozieren: „Warum stehen sie hier mit der Deutschlandfahne?“ – „Ich stehe hier, weil ich im Namen unseres Landes für den jungen Mann, den Türken totgetreten haben, Anteilnahme und Trauer zeige und dies am Bahnhof mit der Deutschlandfahne nicht darf.“ Kleinlaut oder stumm gingen sie weiter. Auch alberne Sprüche wie „ist denn heute Länderspiel“ musste ich mir anhören.

Drei große, kräftige Männer kamen auf mich zu, jetzt wird`s Ernst, dachte ich einen kurzen Augenblick. „Danke, sehr mutig, dass Sie hier stehen, mehr wollten wir nicht sagen“, drehen ab und gingen in Richtung Bahnhof. Erleichterung! Freude auch, als mich zwei junge Mädchen fotografierten, nachdem sie höflich gefragt hatten.

Es war kalt und nach einer dreiviertel Stunde war ich durchgefroren, brachte die Fahne zum Auto und ging noch einmal zum Bahnhof. Es waren noch wenige Menschen gegen 16 Uhr versammelt. An der Polizeisperre hörte ich eine Gruppe von ca. zehn Jugendlichen protestieren, sie durften nicht weitergehen, mussten wohl Rechte sein.

Mein Ziel war eine Gruppe von Antifa-Mitgliedern oder Sympathisanten. Man konnte sie leicht erkennen, die dunkle Kleidung mit Antifa-Abzeichen, aber auch die verfilzten Rasterlocken, wiesen den Weg. Ich wollte hören, was sie zu sagen haben, welche Argumente sie zu den absurden Theorien und Hassparolen in ihrer Flugschrift anführen konnten.

kirchweyhe_antifa

In der Nähe der Gruppe hing ein Plakat in einem Baum, darauf stand: „Wir trauern, aber nicht mit NAZIS!“ Darauf hinweisend versuchte ich mit einigen der jungen Antifa-Anhänger ins Gespräch zu kommen: „Ja, es ist schlimm, was übersteigerter Nationalismus anrichten kann, unter anderem war er ja mitverantwortlich für den 1. und 2. Weltkrieg.“ Nein, die Ursache der Kriege sind in den Religionen zu suchen, erhielt ich als Antwort. Wie man das denn begründen will, meine Nachfrage. Das wäre seine Meinung, kam als dürftige Antwort. Nachdem ich den Mord an Daniel S. als Rassismus gegen Deutsche darlegte, kam von einem weiteren Antifa-Jüngling eine etwas schüchterne Antwort: „Rassismus kann nicht von Minderheiten ausgehen, sondern nur von der Mehrheitsgesellschaft.“ Er wisse das, er würde ja Sozialwissenschaften studieren. Ich hatte es ganz offensichtlich noch mit Lehrlingen des Linksextremismus zu tun.

Plötzlich trat ein sehr kleiner, dürrer Mann mit braunem Hut und Krempe hervor, auf seinem Mantelkragen prangte das goldene Antifa-Abzeichen (muss wohl sowas wie ein „Obersturmbannführer“ gewesen sein) Mit verzerrtem, verbittertem Gesicht brüllte er aggressiv: „Das ist ja unverschämt, hier die Trauerfeier politisch zu instrumentalisieren.“

„Sie beeindrucken mich nicht durch ihr Geschrei, Sie sind doch diejenigen, die hier die Trauerveranstaltung instrumentalisieren“, war meine Antwort, hielt dabei das Flugblatt hoch und wies auf das Plakat. Mittlerweile hatte sich eine Gruppe von „normalen“ Deutschen um uns versammelt, aus der ich Zustimmung erhielt.

Dann knallte bei dem Antifa-Führer wohl die Sicherung durch, er riss beide Hände hoch und fuchtelte herum: „Sie können mir ja Fingerabdrücke abnehmen, ich habe aber Handschuhe an Hä, Hä,Hä…“ Das sind Psychopathen! Es reichte, es war genug für heute, ich wollte nach Hause.

Fazit

Ich schäme mich für unser Land. Wo sind die deutschen Männer, die diesen Alpträumen ein Ende bereiten können? Auch Einzelaktionen, einzelner Widerstand sind möglich. Vernetzung durch das Internet ist die Grundlage gemeinsamer Aktionen, ohne Parteien und Organisationen. Jeder hat etwas zu verlieren, seine Arbeit, Existenz, wir haben Verantwortung für unsere Familien, aber wir haben auch Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Wir haben ETWAS zu verlieren, aber leisten wir keinen Widerstand, verlieren wir ALLES!




Aykut Gülewüle an Haltestelle ins Koma getreten!

Weyhe. Am vergangenen Sonntag wurde der 25-jährige türkischstämmige Gemüsehändler Aykut Gülewüle nach einem Streit in einem Bus von einer Bande rechtsradikaler Deutscher ins Koma getreten. Aykut wollte eigentlich nur einen Streit schlichten. Denn schon während der Fahrt im Bus von der Discothek X-Plan zur Discothek Maddoxx in Weyhe, nahe Bremen, kam es zu Streitigkeiten.

(Von Tom Voß)

Fünf Rechtsradikale haben im Bus randaliert und die Fahrgäste eingeschüchtert. Per Handy riefen die Neonazis Verstärkung! An der Haltestelle am Bahnhof Kirchweyhe eskalierte die Situation. Einer der Neonazis trat Aykut G. so heftig gegen den Oberkörper, dass dieser gegen den Bus knallte und bewusstlos liegen blieb. Dann trat die Bande auf Aykut G.’s Kopf so lange ein, bis die Polizei eintraf. Der Haupttäter, Bernd W. aus Weyhe, flüchtete, konnte aber in der Nähe des Bahnhofs gefasst werden. Aykut G. fiel ins Koma, aus dem er nicht mehr erwachte. Er verstarb im Krankenhaus.

Ein Polizeisprecher: „Selbstverständlich war das eine fremdenfeindliche Tat! Wir sind tief betroffen. Neben dem Haupttäter haben wir alle beistehenden Personen, auch nicht direkt beteiligte, festgenommen.“

Staatsanwalt Gutmann: „Die nicht direkt beteiligten Personen werden wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt. Die Gruppe der 15 einschlägig bekannten Neonazis wird wegen Beihilfe zum Mord, und die fünf Rechtsradikalen aus dem Bus wegen Mordes angeklagt!“

Bundesweit wird der Akt von Fremdenfeindlichkeit zutiefst verurteilt. Schon am Sonntagnachmittag, wenige Stunden nach dem feigen Anschlag auf das Leben von Aykut G., fasste Bürgermeister Frank Lemmermann den Entschluss, den Rat der Gemeinde Weyhe einzuberufen. „Es ist eine Schande, die uns alle angeht, die uns alle betroffen macht! Der Rat hat spontan 15.000,- Euro aus Gemeindemitteln frei gemacht, um dem Opfer und der Familie des Opfers eine würdige Bestattung zu ermöglichen“, so Lemmermann. Ferner, so kündigte Lemmermann schon heute an, müsse ein Gedenkstein auf dem Platz angebracht werden, auf dem Aykut G. so feige niedergeschlagen wurde.

Am Montagmorgen traf Bundesinnenminister Friedrich in Weyhe ein, um den Tatort zu besichtigen. In seiner Begleitung waren eine Delegation aus der Türkei und der türkische Botschafter. Dieser forderte eine Lückenlose Aufklärung und erwähnte auch, dass ein Zusammenhang zur NSU-Mordserie nicht ausgeschlossen werden darf. Es sei immerhin bekannt, dass die Täter deutsche Jugendliche und somit wohl auch Neonazis waren.

ARD und ZDF berichteten in zwei Sondersendungen noch am Sonntagabend von der feigen Mordtat in Weyhe. Das Thema der Sendung von Günther Jauch „Kinderarmut in Timbuktu – Alles Schuld des Westens?“ wurde aufgrund der aktuellen fremdenfeindlichen Ereignisse in Weyhe in „Mordmob von Weyhe – Das üble Treiben der Neonazis“ geändert. In der Sendung wurde die Frage der latenten Fremdenfeindlichkeit der Deutschen im Allgemeinen thematisiert.

Am Montag hakte Frank Plasberg noch nach, der live aus Weyhe vom Runden Tisch gegen Rechts und für mehr Toleranz berichtete. Auch Anne Will am Mittwoch und Maybrit Illner am Donnerstag änderten kurzfristig das Thema ihrer Sendung. Bei Illner war erstmals die Familie des Opfers zu Gast und unter Tränen gerührt gab die Moderatorin das Spendenkonto des ZDF bekannt, das der Familie die nächste Zeit etwas erleichtern sollte.

Überhaupt rast eine Welle der Solidarität durch Deutschland. In allen Medien, auf allen Sendekanälen ist dieser feige Anschlag auf das Leben eines türkischen Mitbürgers das Thema dieser Woche gewesen. Der Spiegel widmete die kommende Ausgabe der Gewalt gegen Migranten.

Claudia Roth forderte ein sofortiges Verbot islamfeindlicher Internetseiten. „Es ist doch offensichtlich, dass das Internetblog PI-News eine erhebliche Mitschuld an dieser Schandtat trägt. Ich finde, dass der Innenminister die Pflicht hat, für die Schließung dieser Seite zu sorgen! Sich auf das Grundgesetz zu berufen reicht nicht. Man muss in solchen Fällen Grundgesetz eben Grundgesetz sein lassen!“

Cem Özdemir zeigte sich ebenfalls wütend. Er forderte, Weyhe nach dem Dorf zu benennen, aus dem Aykut Gülewüles Großeltern stammten. Außerdem sei es angebracht, den Bahnhofsvorplatz in Aykut-Gülewüle-Platz umzubenennen, so Özdemir.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing heute die Familie Gülewüle im Kanzleramt, um ihr das Beileid auszusprechen: „Ich finde, dass Fremdenfeindlichkeit keinen Platz in unserer multikulturellen Gesellschaft haben darf. Der Bundestag muss endlich geschlossen einem NPD-Verbot zustimmen“, so Merkel.

Nach einer Eilsitzung des Bundestages wurde Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke zur ersten „Problemmanagerin Rechts“ der Bundesregierung ernannt. Sie soll helfen, Rechtsradikale und Neonazis dingfest zu machen. Hierzu werden ihr erhebliche Mittel aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt, so der vorläufige Plan. Die Mittel im „Kampf gegen Rechts“ werden somit von derzeit etwa 40 Millionen Euro auf knapp 80 Millionen nahezu verdoppelt. Röpke bezweifelte allerdings, dass diese Mittel ausreichen werden.

„Deutschland muss erkennen, dass der Rechtsextremismus das dringendste Problem seit der Wiedervereinigung ist. Man muss wohl inzwischen davon ausgehen, dass jeder in Deutschland getötete Migrant oder Mensch mit Migrationshintergrund einer rechtsradikalen Straftat zum Opfer fiel. Das sieht man am Fall Weyhe sehr deutlich“, so Röpke in ihrem Statement vor der versammelten deutschen Presse.

Aktivisten der antifaschistischen Jugend Weserland haben am vorigen Abend aus Protest gegen den Faschismus und Kapitalismus spontan etwa 25 Fahrzeuge in Weyhe und Umgebung angezündet. Außerdem gingen ein Schuhgeschäft und ein „JACK WOLFSKIN“-Outdoor-Bekleidungsgeschäft in Flammen auf. Grund: Der mutmaßliche Haupttäter des fremdenfeindlichen Mordanschlags trug bei der Tat eine Jacke der Marke JACK WOLFSKIN und Turnschuhe der Marke Adidas, die in dem Schuhgeschäft auch angeboten wurden, so ein Sprecher der Antifaschistischen Aktion Bremen (AAB).

Für die kommende Woche ist eine Lichterkette vom Bahnhof Kirchweyhe bis zum Hauptbahnhof Bremen geplant. Motto: „Mehr Toleranz wagen – Zeichen gegen Rechts zeigen!“

Im Übrigen hat der Bundesanwalt die Ermittlungen sogleich an sich gezogen.




Video: Linke haben in München Narrenfreiheit

Irgendwann werden wir ein Buch schreiben über das Unfassbare, das wir seit eineinhalb Jahren auf Münchens Straßen und Plätzen erleben. Einsteins Satz über die Unendlichkeit des Universums und der menschlichen Dummheit bewahrheitet sich hierbei einmal mehr. Wer wie wir jeden Freitag und Samstag mit der geballten Borniertheit, Hinterhältigkeit, Bösartigkeit, Falschheit, Destruktivität, Aggressivität, Geistlosigkeit und Unlogik von linksrotgrünen Dauer-Gegendemonstranten konfrontiert ist, den können schon Zweifel am gesunden Menschenverstand beschleichen. Unsere letzte Kundgebung vor zwei Tagen am Sendlinger Tor stellte dies erneut eindrucksvoll unter Beweis.

(Von Michael Stürzenberger)

Die sogenannten „Anti“-Faschisten, die keine unserer bis zu drei wöchentlichen Veranstaltungen verpassen, lassen nichts unversucht, um ein ganz normales Bürgerbegehren zu torpedieren. Sie stören massivst die Verkündung von unwiderlegbaren Fakten und wollen in destruktiver sowie demokratiefeindlicher Weise das Unterschreiben von Bürgern unterbinden. Da sie argumentativ absolut nichts entgegenzusetzen haben, können sie dabei nur plärren, pfeifen, verleumden und schreien.

Es ist die geistige Bankrotterklärung von Menschen, die andere kompromisslos bekämpfen, nur weil sie eine andere Meinung haben. Wie unartige kleine Kinder wollen sie verhindern, dass die Münchner Bürger selber über das Skandalprojekt Europäisches Islamzentrum entscheiden dürfen. Diese Figuren würden nahtlos in die totalitären Diktaturen der DDR, Nordkoreas oder der Sowjetunion passen.

Diesen Linken wird in München das Recht auf Äußerung einer „opponierenden Meinung“ eingeräumt, und dabei beweist die Polizei meist eine erstaunliche Toleranz. Auch am Samstag verfolgten uns diese Dauerstörer hautnah, bedrängten uns und versuchten uns mit Dauergeplärre zu übertönen.

Der Einsatzleiter der Polizei lief währenddessen mit seinem Laustärke-Messgerät auf dem ganzen Platz herum und versuchte verzweifelt irgendwo eine Messung über 95 Dezibel zu bekommen, damit er unser Megaphon leiser drehen lassen kann. Als ihm das nicht gelang, hielt er sein Gerät direkt vor den Schalltrichter und zeigte mir triumphierend die Anzeige:

„102 Dezibel! Leiser machen, sonst nehme ich Ihnen das Ding weg!“

Die Linksverdrehten veranstalten jeden Freitag und Samstag unangemeldete Gegenversammlungen, bei denen sie unsere Infostände und Pavillons regelrecht einkesseln, wie hier am vergangenen Freitag auf dem Münchner Gärtnerplatz:

Diese Leute gehen nach strategischen Plänen vor, die u.a. von der Grünen Jugend München ausgearbeitet wurden: Sie besetzen alle Zugänge zu unserem Infostand, drücken den Passanten ihr Propaganda-Material in die Hand, mit dem wir verleumdet werden und versuchen die Bürger mit dummen Parolen über vermeintlich „volksverhetzende Rechtsextreme“ zu verschrecken.

Dieses Flugblatt der Gewerkschaft verdi beispielsweise soll den Bürgern mit der rot geschriebenen Warnung „Vorsicht Falle“ mit billigsten Verleumdungen Angst einjagen:

Diese Leute haben offensichtlich alle viel Tagesfreizeit. Selbst Freitag Mittags tauchen sie regelmäßig mit mindestens einem Dutzend Personen auf, um uns von allen Seiten zu bekämpfen.

Die Abschottung unseres Unterschriftenstandes mit riesigen Plakaten gehört zum Einsatzplan der linken Straßen-Guerilla:

Krampfhaft versuchen sie uns immer wieder in die braune Tonne zu treten. Diese linksverdrehte Aktivisten fodert allen Ernstes zum „Essen von Nazis“ auf:

Erstaunlich, dass CSU-Stadtrat Marian Offman (3.v.l., graue Kappe) immer wieder die Nähe zu diesen Figuren sucht:

Er äußerte sich am Freitag zum wiederholten Mal, dass er es als eine „Schande“ empfinde, wie wir „gegen eine Religion hetzen“. Ich kenne Herrn Offman seit Jahren aus meiner Zeit bei der CSU München und unseres gemeinsamen Wirkens beim TV-Sender Bayern Journal, aber es ist mir unmöglich, ihn mit Fakten über den Islam und Imam Idriz zu erreichen. Offman meint, er habe eine „gute Menschenkenntnis“ und „vertraue“ Idriz. Wieder einer mehr, der trotz eindeutiger Faktenlage auf diesen Wolf im Schafspelz hereinfällt. Aber bei dieser Irrationalität dürfte der politische Opportunismus angesichts von 120.000 moslemischen Wählerstimmen in München und der finanziellen Attraktivität von Katar & Co eine große Rolle spielen..

Offman erweist sich als absolut immun für Fakten, denn auch die Informationen des katholischen Theologen Wilfried Puhl-Schmidt (Bildmitte mit Mütze), der sich seit 30 Jahren mit dem Islam beschäftigt, konnten ihn in keinster Weise nachdenklich stimmen.

Viele dieser „Anti“-Faschisten sind aber nicht nur destruktiv, sondern auch regelrecht bösartig und hinterhältig. Eine Mitstreiterin geriet am Samstag in eine Diskussion mit einem Gegendemonstranten, da wir über den abartigen Mord an Daniel informierten, der in Kirchweyhe von einer Horde Türken totgetreten wurde, obwohl er schon wehr- und besinnungslos am Boden lag und nur einen Steit schlichten wollte!

Unserer Mitstreiterin wurde dann gesagt, das sei ja nur ein Einzelfall. So klärte sie ihn über 7500 deutsche Opfer fremder Täter alleine seit 1990 auf. Hier berichtet sie, was ihr dann wiederfuhr:

Wir waren am Samstag zu dritt bei der Münchner Kundgebung, um Michael und seine Truppe für das Bürgerbegehren gegen das geplante ZIEM beim Stachus etwas zu unterstützen.

Dabei wurde ich von Linken richtig schön gelinkt. Diesen „Erfahrungsbericht“ sollte sich jeder verinnerlichen, der sich an einen islamkritischen Stand stellt. Jeder weiß dann, mit wem man es zu tun hat und mit welchen Mitteln diese verlogenen Typen arbeiten.

In der Diskussion mit einem Gegendemonstranten geiferte dieser permanent, dass tagtäglich Ausländer von Deutschen angegriffen und auch getötet werden würden. Ich widersprach und berichtete von den tausenden deutschen Opfern von fremden Tätern. Er glaubte das nicht und forderte Beweise. Ich zog aus meinem Rucksack eine vierseitige Auflistung von entsprechenden Morden. Der Kerl zog sich zurück zu seinen Kumpels, von denen sich mittlerweile einige ein Bier reinzogen.

Kurz darauf kam ein Zweiter und wollte für sich ein weiteres Exemplar. Ich meinte, dass er doch das von seinem Kumpel lesen könne. Nein, der würde gleich gehen und er hätte gern ein eigenes. Da gab ich ihm ein weiteres Exemplar aus dem Rucksack. Das Ende vom Lied: Zwei Zivil-Polizistinnen nahmen meine Daten auf, weil es sich um eine Flyer-Verteilaktion gehandelt haben soll und auf dem Zettel kein Impressum stand. Der Kerl und sein Kumpel grinsten richtig fies über alle Backen!

Kurz nach diesem Vorfall sprach ich darüber mit meinem Mann und wir standen dabei wieder ziemlich nahe am Stand. Die „Vernehmung“ zuvor fand etwas weiter entfernt statt. Da kam ein Rollstuhlfahrer auf uns zu, blieb vor mir stehen und brabbelte etwas. Irgendwann bekam ich dann mit, dass ich seine Jacke zumachen sollte. Ich wollte schon loslegen, aber mein Mann riet mir, ich solle das lassen. Die Gefahr ist zu groß, dass ich möglicherweise bei dem Versuch, die Jacke zu schließen, fotografiert werden sollte, damit evtl. sexueller Missbrauch an einem Behinderten kreiert werden kann.

Der Rollstuhlfahrer fuhr ohne ein weiteres Wort zu verlieren wieder rückwärts zu seinem Platz. Warum ließ er sich seine Jacke nicht von denen zumachen, die in unmittelbarer Nähe zu ihm standen und alle Gegendemonstranten waren? Warum rollte er deswegen über den ganzen Platz? Die Situation war einfach zu merkwürdig, und wer einmal von denen gelinkt wird, wird vorsichtig.

Dass ich mir von einem Linken gestern „Die alte Fotze soll endlich abhauen“ anhören musste, ist eigentlich gar nicht mehr erwähnenswert. Solche „Nettigkeiten“ hört ja das weibliche Standpersonal öfter.

Übrigens, ist schon witzig: Man hört des öfteren „jemand wird gelinkt“ oder „es wurde getürkt“. Warum verwendet man diese Begriffe für „täuschen“ und „fälschen“? Wahrscheinlich nicht ohne Grund.

Ihre ganze Energie wenden diese Figuren auf, um uns zu bekämpfen, verleumden, diffamieren und zu stören. Am Samstag trugen sie Schilder mit der Aufschrift „Nur Affen unterschreiben hier“, was weit über 23.000 Münchner Bürger zutiefst beleidigt. Auf ihren Rücken hängten Schilder „Alles nur Bullshit“. Wir vermuten, dass wir mit noch viel mehr geistigem Dreck beworfen werden, je näher der Bürgerentscheid rückt.

Aber das Interesse der Menschen und auch der Medien wird immer größer. Am Samstag waren ein Fernsehteam aus Südkorea, ein Journalist einer Prager Zeitung und ein Redakteur mitsamt Fotograf der Süddeutschen Zeitung da.

Unser Bürgerbegehren und unsere Bewegung können zwar verleumdet, aber nicht mehr verschwiegen werden. Der Generalsekretär des bayerischen Landesverbandes, Thomas Weiß, machte den Linken daher eine klare Ansage:

Wer nun aber davon ausgeht, dass uns beim Demonstrationsrecht gleiches zusteht wie den Linken, täuscht sich: Vergangenen Montag ging ich zu einer öffentlichen Kinoveranstaltung der Münchner Grünen. Da mir aufgrund einschlägiger Erfahrungen klar war, dass ich von denen nicht hereingelassen beziehungsweise rausgeschmissen werde, nahm ich Flugblätter mit, um mein Recht der Äußerung einer „opponierenden Meinung“ wahrzunehmen.

So verteilte ich vor dem Kinoeingang auf dem öffentlichen Bürgersteig diese Flugblätter. Eine Frau, der die Grünen trotz ordnungsgemäßer Anmeldung den Zugang zum Kinosaal verweigerten, beteiligte sich daran. Ebenfalls drei andere Personen, die sich einfanden. Ruckzuck waren neun (!) Polizisten da und nach intensivem Herumtelefonieren erhielt ich von dem zwischendurch immer wieder breit grinsenden Einsatzleiter eine Anzeige wegen Durchführung einer „unangemeldeten Versammlung“.

Ich werde vermutlich wie bei der 9/11-Demo im Jahr 2011 einen Strafbescheid über ein paar hundert Euro vom Münchner Kreisverwaltungsreferat bekommen, muss mir einen Anwalt nehmen und unser Recht vor Gericht erkämpfen. Linke hingegen dürfen sich immer und überall gegenversammeln, wo und wie sie wollen. So sieht der „Rechtsstaat“ im rotgrünen München aus.

(Fotos: Bert Engel & Michael Stürzenberger)




Kirchweyhe: So manipuliert uns die Presse

Die Berichterstattung über den Mord einer türkischen Schlägerbande an Daniel S. in Kirchweyhe ist geradezu ein Paradebeispiel für die Manipulation durch die Massenpresse in Zeiten der „Bunten Republik“. Eine Analyse der Erstberichte vom 14. und 15.3. in „Focus“, „Welt“, „Spiegel“ und „Stern“.

(Von M. Sattler)

Ohne den Bericht in der Bild-Zeitung vom 14. 3., „Daniel von Schlägerbande ins Koma getreten“, wäre der Fall vermutlich genauso geendet wie alle anderen Mord- und Totschlagfälle, in denen Türken die Täter und Deutsche die Opfer waren: Die Öffentlichkeit hätte nie davon erfahren. Totschweigen, kaschieren, abstreiten und unter den Teppich kehren – das sind die brüchigen Fundamente der „Bunten Republik“. Dass die Bild-Zeitung überhaupt über diesen Mord berichtet hat, ist daher erstaunlich. Dass sie zudem die Fakten lückenlos benannte und nicht verheimlichte, dass Türken die Mörder waren, ist noch erstaunlicher. Diese Klarheit der Erstmeldung in der Bild-Zeitung war offenbar der Auslöser, dass ab dem 14.3. auch andere überregionale Zeitungen die Berichterstattung aufnahmen, erkennbar mit der Absicht, die klare und ungeschönte Darstellung der Sachlage in der Bild-Zeitung manipulativ zu verzerren.

Nehmen wir zunächst die Meldung im Focus: “Brutale Schlägerbande prügelt 25-jährigen in den Tod“ vom 14. 3. und 15.3. Der Text beginnt:

Daniel S wurde am Wochenende von einer brutalen Schlägerbande ins Koma getreten. Nun erlag der 25-jährige in Bremen seinen schweren Verletzungen. Seine Mutter sagt: ‚Sein Körper hat den Kampf aufgegeben. Dann ist er eingeschlafen‘.

Diese ersten drei Sätze legen die Linie bereits fest: Die politische Brisanz, die in der Bild-Zeitung noch durchschimmert, soll nicht thematisiert werden. Stattdessen wird der Vorfall unter dem Gesichtspunkt „allgemeine Jugendgewalt“ behandelt und die Aufmerksamkeit des Lesers schnell auf das emotionale Leid der Mutter hin abgelenkt. Für den politisch interessierten Leser sind emotionale Rührseligkeiten allerdings sekundär, und genau das ist auch der Zweck dieser raschen Hinwendung zum Herzschmerz: Der politisch interessierte Leser soll gelangweilt wegklicken.

Unter Bezug auf die Meldung der Bild-Zeitung fährt der Text fort:

Seine Mutter habe den 25-jährigen bis zuletzt begleitet. „Ich war in seinen letzten Stunden an seinem Bett. Kurz vor 4 Uhr hat sein Körper den Kampf aufgegeben. Dann ist er eingeschlafen.

Gezielt arbeitet der „Focus“ weiter mit der Bildsprache der „Bunten“ und „Gala“: weibliche Rührung, Mutterschmerz. Spätestens jetzt schaltet der politisch interessierte Leser, vor allem der männliche Leser, ab. Auch im dritten und vierten Absatz konzentriert man sich auf die emotionale Sicht der Mutter – die Darstellung der eigentlichen Sachlage wird erfolgreich verzögert. Im fünften Absatz wird der Tathergang zumindest gestreift: „Ein Haupttäter ist … 20 Jahre alt, sechs weitere sind inzwischen auf freiem Fuß.“ Eine nähere Täterbeschreibung fehlt allerdings, der Leser soll weiterhin irrtümlich annehmen, er befinde sich in einem Text über allgemeine Jugendgewalt. Nach diesem kurzen Ausflug in Richtung Sachlichkeit findet der „Focus“ im sechsten Absatz zurück zur apolitischen Rührseligkeit: „Am Tatort lag auch ein Foto des Opfers, daneben ein Zettel, auf dem Stand: Warum?“ Der irreführende Eindruck, es handele sich um eine völlig willkürliche, sinnlose Gewalttat, wird so beim Leser verstärkt: Gäbe es nämlich ein „Warum“, hätte der Focus diese Frage nach dem „Warum“ ja aufgegriffen und nach dem „Warum“ gesucht. Da sich der Focus aber mit dem „Warum“ nicht weiter beschäftigt, geht der Leser davon aus, dass es kein „Warum“ gibt und hakt die Frage ebenfalls ab.

Erst im siebten und letzten Absatz erfährt der Leser, sofern er überhaupt noch da ist, endlich nähere Einzelheiten zum Vorfall. Und erst im vorletzten Satz (!) wird versteckt die politische Brisanz angedeutet: „Am Bahnhof Kirchweyhe warteten dann angeblich bereits Freunde des jungen Türken, die dieser per Handy herbeigerufen haben soll.“ Die bemüht in den Satz gepressten Worte „angeblich“ und „soll“ schwächen die Darstellung bewusst ab: Vielleicht war alles ganz anders, der Leser soll die ganze Meldung am besten nicht so ernst nehmen. Das eigentliche politische Thema dieses Falls: dass ein Türke der Täter war, das Opfer deutsch und wir damit eine Umkehrung des politisch korrekten Täter-Opfer-Bildes haben, sich dadurch natürlich sofort die Frage nach Aufrichtigkeit oder Heuchelei der Politik stellt und guter Journalismus genau hier hätte ansetzen müssen – dass alles bleibt beim „Focus“ selbst im letzten Absatz unerwähnt.

Auch die „Welt“ konzentriert sich in ihrem Bericht vom 15.3., „Fassungslos, hilflos, nicht glauben wollen“, auf emotionale Gesichtspunkte, um weiterführende Fragen nach der politischen Brisanz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Der Text beginnt mit einem rührseligen „Vor einer Bushaltestelle im beschaulichen Kirchweyhe liegen Blumen und Kerzen“, die „Bunte“ lässt grüßen. Immerhin findet sich in der anschließenden Tatbeschreibung ein Hinweis auf die türkische Nationalität des Täters: „Dann trat der mutmaßliche 20 Jahre alte Täter, ein Mann türkischer Abstammung, weiter auf den regungslos am Boden liegenden Verletzten ein“. Dabei bleibt es dann auch, weitere Fragen werden nicht gestellt (War der türkische Täter ein rechtsextremer Grauer Wolf? War er Sympathisant von Islamisten? Hasste er Deutsche? Trat er auch deshalb auf den regungslosen Daniel S. ein, weil Daniel Deutscher war? Hätte er auch getreten, wenn Daniel ein Russe gewesen wäre? Hätte er auch getreten, wenn Daniel ein Türke gewesen wäre?). Statt nun endlich die journalistischen Fühler nach der eigentlichen Story auszustrecken, holt die „Welt“ lieber das Taschentuch heraus und widmet sich im fünften und sechsten Absatz ausführlich der örtlichen Bestürzung und Trauer – unverkennbar eine gezielte Ablenkung vom thematischen Kern.

Ohne weiter auf die Tat und mögliche Hintergründe einzugehen, endet der Bericht in der „Welt“ mit einer deutlichen Belehrung und Mahnung an den Leser: Diese Tat darf auf keinen Fall politisch unliebsam interpretiert werden! Als Mittler dieser Botschaft versteckt sich die „Welt“ hinter vermeintlichen „Experten“, in diesem Fall dem „Präventionsrat“ und dem „Runden Tisch“ von Kirchweyhe, wer immer das sein mag. Die Meinung dieser nicht näher erläuterten Gremien wird über zwei Absätze im Wortlaut wiedergegeben, der Leser soll diesen Text im Detail verinnerlichen: “Klar und deutlich entgegentreten werden wir jedem Versuch von rechtsextremen und neonazistischen Kräften, die berechtigte Empörung über die Gewalttat für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren und rassistische Hetzparolen zu verbreiten.“ Diese phrasenreiche Botschaft ist tatsächlich eine Botschaft der „Welt“ an ihre Leser, die da lautet: Jede politische Deutung dieser Tat ist eine rechtsextreme Handlung! Diese Botschaft ist der „Welt“ so wichtig, dass sie im letzten Satz indirekt wiederholt wird, indem „Präventionsrat“ und „Runder Tisch“ noch einmal zu Wort kommen: „Wer eine Straftat begehe, müsse sich dafür als Individuum und nicht als Angehöriger einer bestimmte Bevölkerungsgruppe verantworten, betonten Präventionsrat und Runder Tisch“ –Schlusspunkt, Textende. Der Leser nimmt mit: Widerspruch gegen die Meinungen des „Präventionsrats“ und „Runden Tischs“ (und damit Widerspruch gegen alle anderen amtlichen und halbamtlichen Autoritäten) sollte man für sich behalten.

Vom „Spiegel“ als politisch-korrektem Leitorgan ist im Falle türkischer Täter ohnehin kein journalistischer Selbstanspruch zu erwarten. In einer auf Pseudosachlichkeit und scheinbare Reduktion auf die Faktenlage getrimmten Meldung vom 14.3., „Niedersachsen: 25jähriger stirbt nach brutalen Tritten“, wird dem Leser jede Täterbeschreibung vorenthalten. Hätten sechs Deutsche in Kirchweyhe einen jungen Türken erschlagen, hätte die Überschrift ganz anders gelautet. Tagelang hätte ein komplettes Redaktionsteam des „Spiegel“ in Kirchweyhe jeden Stein umgedreht, um nach etwaigen türkenfeindlichen Aussagen des Haupttäters zu suche: Nachbarn interviewt, alte Schulfreunde hervorgekramt, irgendeiner hat doch immer mal was gehört. Aber selbstverständlich fragt das sonst so investigative Hamburger Nachrichtenmagazin nicht nach, ob der Herr Cihan A. im Vorfeld der Tat durch deutschfeindliche Aussagen aufgefallen sein könnte. Der „Spiegel“ wäre nicht der „Spiegel“, wenn er bei türkischen Tätern irgendwelche Fragen stellen würde.

Enttäuschend ist im Bericht des „Spiegel“ auch die sprachliche Einfallslosigkeit, mit der die Redaktion versucht, die Nationalität der Täter so bemüht zu kaschieren. Dem „Spiegel“ fällt in seinem Text nichts Besseres ein als die bekannte Stereotype von den „jungen Männern“ – ein längst auch jenseits von PI-Kreisen entschlüsselter Codebegriff für „Türken/ Araber“. Deutsche Täter sind niemals „junge Männer“. Für eine Zeitschrift, die trotz ihrer politischen Zwangsjacke durchaus mit journalistischem Schliff glänzen kann, ist das ein etwas lustloser Umgang mit Sprache, selbst manipulativer Sprache.

Der „Stern“ bringt am 14.3. eine Erstmeldung mit ähnlicher Herzschmerz-Struktur wie der oben genannte Bericht im „Focus“, ringt sich allerdings nicht einmal einen dezenten Hinweis auf die politische Bedeutung des Vorfalls ab. Ähnlich wie beim „Spiegel“ hoffte man anfangs wohl, den Vorfall über die pseudosachliche Schiene abtun zu können und sich hinter „Fakten“ zu verstecken, die die entscheidenden Fakten ungesagt lässt. Erst am 15.3. wird in dem Bericht „Nach der Trauer droht die Rache“ der politische Hintergrund angesprochen. Der Text lohnt eine nähere Betrachtung:

Als Einstieg dient das am Tatort angebrachte „Warum?“, das auch der „Focus“ bereits bemühte:

Über dem Zettel hängt ein Foto des 25-jährigen, daneben die Frage, die alle bewegt: ‚Warum?‘ Warum musste Daniel S. sterben – totgetreten mutmaßlich von einem 20-jährigen bei dem Versuch, einen Streit zu schlichten.

25-jähriger, 20-jähriger: Hier werden Opfer und Täter zunächst auf eine gemeinsame Ebene, „Jugendliche“, gehoben. Wie schon im „Focus“ wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine „normale Jugendschlägerei“ ohne jede politische Bedeutung. Für den „Stern“ erstaunlich ist dann die Antwort, die der „Stern“ auf die so demonstrativ in den Vordergrund gestellte Frage nach dem „Warum?“ gibt. Deutschlands selbsternanntes Investigativjournal Nummer Eins, jene legendäre Zeitschrift, die Staat und Regierung einst mit Enthüllungen über die Standorte der Pershing-Raketen das Leben schwer machte, das Blatt, das bis weit in die 80er als Stachel im Fleisch politischer Selbstgefälligkeit galt, hat lapidar zur Antwort: „Während Polizei und Staatsanwaltschaft nach einer Antwort auf die Frage suchen…“. Im Klartext: Wenn Polizei und Staatsanwaltschaft nach der Antwort suchen, dann ist ja alles in Ordnung. Dann braucht ja der „Stern“ nicht auch noch nach der Antwort zu suchen. Polizei und Staatsanwaltschaft: In deren Recherchen hat der „Stern“ vollstes Vertrauen.

Vom Stachel im Fleisch zum politischen Propagandablatt der Regierenden: Seine neue Rolle hat der „Stern“ längst gefunden, und er findet sie auch in seinem Bericht über Kirchweyhe: Das „Warum?“ der Tat ist für den „Stern“ uninteressant, interessant ist für den „Stern“ hingegen die Veranstaltung des „Präventionsrats“ und des „Runde Tischs“. Die Honoratioren aus Kirchweyhe: Bürgermeister, Pfarrer, Ökobauer, Lehrer, Gastwirt. Das sind die Autoritäten, an die der „Stern“ von heute glaubt.

Die auffällige Überbetonung lokaler Autoritäten (Polizei, Staatsanwaltschaft, Präventionsrat, Runder Tisch) dient im „Stern“ aber auch einem manipulativen Zweck. Ähnlich wie bereits in der „Welt“ verbirgt sich dahinter eine Warnung an den Leser: Halt Dich raus! Dem Leser soll der Eindruck vermittelt werden, der Staat und lokale Autoritäten kümmerten sich bereits um den Fall, als Leser braucht er also nicht weiter nachzufragen. Nachzufragen stört nur die Staatsanwaltschaft und den Präventionsrat, die jetzt ja ganz ordentlich ihre Arbeit machen.

Statt sich mit dem „Warum?“ zu beschäftigen oder wie in glanzvollen alten Zeiten die Arbeit der Autoritäten zu hinterfragen (Warum schweigt der Innenminister? Warum schweigt die Kirche? Warum schweigen die sonst so laut lärmenden türkischen Verbände? Hätten all diese Autoritäten auch geschwiegen, wenn bei einer „normalen Jugendschlägerei“ sechs Deutsche einen Türken totgetreten hätten? Hätte dann auch der „Stern“ genauso geschwiegen? Hätte er seinen Artikel dann genauso aufgebaut, genauso geschrieben?) widmet sich der „Stern“ ganze drei Absätze lang einem Thema, das mit der Tat in Kirchweyhe überhaupt nicht in unmittelbarem Zusammenhang steht: dem deutschen Rechtsradikalismus (… und hätte er in einem Bericht über den Mord an einem jungen Türken durch sechs Deutsche den türkischen Rechtsradikalismus der Grauen Wölfe zum Thema gemacht?).

Was der Rechtsradikalismus mit Kirchweyhe zu tun hat, ist dem „Stern“-Leser zunächst völlig unklar: Der „Stern“ hat seinen Leser ja über den ethnopolitischen Hintergrund der Tat gar nicht informiert. Der Leser also fragt sich verwirrt: War der Täter etwa rechtsradikal? Oder war das Opfer rechtsradikal? War vielleicht der Busfahrer rechtsradikal? Steckt denn mehr dahinter als eine „normale Jugendschlägerei“? Um was geht es hier eigentlich? Erst im allerletzten Satz (!!) gewährt der „Stern“ seinem Leser den entscheidenden Hinweis: „Nach der Tat kam der 20 Jahre alte Cihan A. wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.“ Keine Benennung der Nationalität natürlich, aber in Zeiten der „Bunten Republik“ hat der Leser in Deutschland längst gelernt zwischen den Zeilen zu lesen, und das weiß man natürlich auch in der Redaktion des „Stern“. Insgesamt also ein schwacher und verwirrender Abschluss – aber zwangsläufige Folge einer Berichterstattung, die vom ersten Satz an nur darauf abzielt, sich um den Kern der Sache, das „Warum?“, geschickt herumzumogeln.

Liebe Kollegen vom „Stern“! Über alle politischen Unterschiede hinweg sei daran erinnert: Ein Journalist, der aufhört nach dem „Warum?“ zu fragen, ist kein Journalist mehr, sondern macht sich zum Büttel politischer Interessengruppen, auch wenn er meint, aus „guten Gründen“ zu handeln. Es ist und bleibt das Wesenselement des journalistischen Berufes, nach dem „Warum?“ zu fragen, ganz gleich, ob die Antwort auf dieses „Warum?“ den jeweils herrschenden Autoritäten gefällt oder nicht. Ein Journalist, der es aus politischer Rücksichtnahme aufgegeben hat, nach dem „Warum?“ zu fragen, hat sich selbst aufgegeben.