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Bombe in Moschee tötet 30 Moslems – kaum ein Medium berichtet

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | In einer Moschee in Afghanistan explodierte Mitte Februar eine Bombe. 30 Moslems starben. Die Detonation erfolgte im Bezirk Daulat Abad nordwestlich von Masar-i-Scharif. Dort befindet sich das größte Feldlager der Bundeswehr außerhalb Deutschlands. Aber nahezu die komplette deutsche Medienlandschaft verschwieg den Vorfall.

Warum, wird klar, wenn man sich genauer ansieht, was hier geschah. Denn es handelte sich nicht um einen Anschlag auf eine Moschee, dann wäre mit Sicherheit breit berichtet worden. Nein, in der Moschee wurde an einer Bombe gebastelt. Und zwar von den Taliban. Die Allah-Krieger machten wohl einen Fehler beim Zusammenbau des Sprengsatzes, so dass sich 30 Dschihadisten selbst in die Luft jagten.

Das afghanische Verteidigungsministerium informierte am 13. Februar über die Einzelheiten. Unter den 30 Toten seien sechs Ausländer, was darauf schließen lässt, dass die ebenfalls in Afghanistan operierenden Terrorgruppen al-Qaida und Islamischer Staat an diesen Anschlagsvorbereitungen beteiligt waren.

Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid dementierte zwar und behauptete, dass die Explosion in einem „leeren Raum“ erfolgt sei und es „keine Opfer“ gegeben habe. Aber das ist natürlich eine ganz bewusste Verschleierung des Geschehens, praktizierte Taqiyya, Täuschung der Ungläubigen.

Autobomben und am Wegesrand deponierte Sprengsätze gehören zu den Standardwaffen der radikal-islamischen Taliban im Kampf gegen die Regierung in Kabul, die als Feind des Islams angesehen wird. Am gleichen Tag, als die Meldung über die Explosion in der Moschee bekannt wurde, zündete ein Selbstmordattentäter eine Autobombe bei einem Kontrollpunkt in der Südprovinz Kandahar. Zwölf Polizisten wurden verletzt. In Kunar, östlich von Kabul, wurden bei einem Angriff fünf Polizisten getötet.

Über die Bombenexplosion in der Moschee berichteten in Deutschland nur der Focus und t-online. Für alle anderen Mainstream-Medien stimmte vermutlich das Narrativ nicht: Erstens waren Moslems nicht die Opfer, sondern selbst die Täter. Zweitens macht sich die Nachricht nicht sonderlich gut fürs Islam-Image, wenn in einer Moschee Bomben gebaut werden. Schließlich sind Moscheen doch „Gotteshäuser“, in denen nur gebetet wird. Oder?

Man muss es immer und immer wieder betonen: Der Islam ist eben bei weitem nicht nur eine Religion, sondern vor allem auch eine Politische Ideologie. Dieser Politische Islam macht einen Großteil des Gesamtkonstruktes Islam aus, hat einen weltlichen Machtanspruch mit Kampf- und Kriegs-Legitimation, bestimmt Gesetze und regelt das Zusammenleben der Menschen bis ins Detail.

So sind Moscheen in der 1400-jährigen Geschichte des Islams schon immer nicht nur Orte zum Beten, sondern auch Treffpunkte für Versammlungen, Beratungen und auch Planungen von Kriegszügen gewesen. Daher wundert es nicht, dass die Taliban ihre Bombe in einer Moschee zusammenbauten.

Nach dem Truppenabzug der USA und der NATO wird aus Afghanistan mit Sicherheit wieder ein Zentrum des fundamentalen Politischen Islams werden. Es muss dann nur noch eine Führungsfigur mit imperialem Anspruch wie Osama bin Laden auftauchen, dann werden von dort die Radikalisierungs-Impulse wieder in die Welt hinausgesendet werden. Und dann beginnt auch wieder der Terror-Export. Anschläge von der Größenordnung wie 9/11 könnten dann auch in Europa stattfinden.

In den 20 Jahren, in denen die Alliierten in Afghanistan stationiert waren, wurde versäumt, das Problem ideologisch anzugehen. In den Schulen hätte ein ganze Generation von jungen Afghanen im Sinne der Demokratie erzogen werden können. Das afghanische Volk ist genauso wenig genetisch auf Burka programmiert wie das persische auf Tschador, wo vor der Machtübernahme des Politischen Islams 1979 die Frauen genauso unterwegs waren wie im Westen:

Ähnlich sah es in den 70er Jahren auch in Kabul aus, wie es „Die Presse“ im März 2018 dokumentierte:

Menschen können zu Totalitarismus oder eben zur Demokratie erzogen werden. In Deutschland wurde ab 1945 entnazifiziert, und genauso hätte man Afghanistan „entislamifizieren“ können. Durch konsequentes Verbot des Politischen Islams, was auch das Ende der Scharia bedeutet hätte. Der Rest-Islam wäre auf das Spirituelle und Soziale begrenzt gewesen. Im Irak hat man dies auch versäumt. Es wären gewaltige Kraftanstrengungen gewesen, die sich aber letztlich gelohnt hätten. Anstelle dessen hat man bewusst die Augen vor dem wirklichen Problem verschlossen.

Das Problem ist global. Solange dieses fundamentale Gedankengut in den Köpfen tickt, solange das Mutterland Saudi-Arabien die Welt mit zig Milliarden Dollar islamisiert, solange re-islamisierte Länder wie die Türkei einen Ideologie-Export durchführen, solange Islamische Republiken wie der Iran und Pakistan einen Terror-Export betreiben, so lange wird dieser Kampf im Westen gegen Dschihadisten, Terroristen und antidemokratische Unterwanderung weitergehen. Wir können uns in unseren demokratischen Ländern nicht in einer Wagenburg verschanzen. Das Problem muss global an der ideologischen Wurzel gepackt werden.

Und das geht nicht gegen Menschen, sondern für Menschen. Für ihre Freiheit. Und unsere. Geistige wie körperliche.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Afghanistan: Taliban nach Truppenabzug vor erneuter Machtübernahme

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Es gehört keine große Phantasie dazu, um zu vermuten, was in Afghanistan passiert, wenn im Herbst die Truppen der USA Afghanistan komplett verlassen haben. Als Stichtag haben sich die Amerikaner bezeichnenderweise den 20. Jahrestag des bisher größten Terror-Anschlags des Politischen Islams am 11. September 2001 herausgesucht, der maßgeblich von Afghanistan aus geplant worden war.

Da die USA das weitaus größte Truppenkontingent in Afghanistan stellen, macht ein weiterer Verbleib auch für die NATO aus Sicherheitsaspekten heraus keinen Sinn mehr. In den nächsten Monaten sollen sich auch ihre Soldaten nach und nach zurückziehen.

Experten wie Simon Diggins, der ehemalige britische Militärattaché in Kabul, befürchten, dass ein Abzug den Taliban „grünes Licht für die Übernahme“ gibt. Die Allah-Krieger werden das entstehende Machtvakuum sofort ausnützen.

Dann dürfte aus Afghanistan wieder ein Islamischer Staat mit der strengen Scharia als Gesetzgebung werden. Frauen werden dann die wenigen Rechte, die sie unter der jetzigen Regierung mit Unterstützung der Alliierten bekommen haben, wieder verlieren. Lehrerinnen in Schulen werden dann sehr schnell der Vergangenheit angehören, denn die Taliban verbieten Frauen das Arbeiten. Mädchen dürfen die Schule dann auch nur noch bis zu ihrem 8. Lebensjahr besuchen. Bis dahin wird ihnen nur der Inhalt des Korans gelehrt.

Wikipedia hat dokumentiert, was die Taliban während ihrer Herrschaft den Frauen vorgeschrieben haben:

Ab dem Alter von acht Jahren dürfen Mädchen nicht mehr mit Männern in direktem Kontakt stehen, die nicht mit ihnen blutsverwandt oder angeheiratet sind.

Frauen dürfen nicht ohne einen männlichen Blutsverwandten und ohne Burka auf die Straße.

Sie dürfen keine Schuhe mit hohem Absatz tragen, damit kein Mann die Schritte einer Frau hören und dadurch erregt werden kann.

Sie dürfen in der Öffentlichkeit nicht laut sprechen, da kein Fremder die Stimme einer Frau hören soll.

Alle Fenster im Erdgeschoss und im ersten Stock sollen zugemalt oder abgeschirmt werden, damit Frauen in ihren Wohnungen von der Straße aus nicht gesehen werden können.

Das Fotografieren oder Filmen von Frauen ist strengstens verboten, ebenso das Zeigen von Bildern mit weiblichen Personen in Magazinen, Büchern, Zeitungen, Geschäften oder im eigenen Heim.

Frauen dürfen sich nicht auf der Terrasse oder dem Balkon ihrer Wohnung oder Hauses aufhalten.

Frauen dürfen nicht im Radio, TV und öffentlichen Versammlungen auftreten.

Sie dürfen keinen Nagellack auftragen und auch keine farbenfrohe Kleidung tragen, da dies als sexuell attraktiv angesehen wird.

Ein Erlass der Taliban aus dem Jahre 1996 lautete:

„Wenn sich Frauen mit modischer, geschmückter, enger und reizvoller Kleidung außer Haus zeigen, werden sie von der Islamischen Scharia verdammt und kommen niemals in den Himmel.“

Verboten ist Frauen auch das Fahren mit Fahrrad oder Motorrad. Sie dürfen ohne ihren Mann kein Taxi benutzen. Die Taliban hatten auch getrennte Busbetriebe eingeführt, damit sich Männer und Frauen nicht im selben Bus befinden.

Die gezwungene Zurückgezogenheit der Frauen löste während der Taliban-Herrschaft im Islamischen Emirat Afghanistan von 1996 bis 2001 oft Stress, Isolation und Depressionen aus. Eine Umfrage unter 160 Frauen ergab laut Wikipedia, dass 97 Prozent Symptome einer schweren Depression aufwiesen. 71 Prozent klagten über eine Verschlechterung ihres körperlichen Wohlbefindens.

Die Kabuler Schriftstellerin Latifa schrieb in ihrem Buch „Mein verbotenes Gesicht: Aufwachsen unter den Taliban“, das im März 2002 veröffentlicht wurde:

„Die Wohnung gleicht einem Gefängnis oder Krankenhaus. Die Stille lastet schwer auf uns allen. Da niemand von uns etwas macht, haben wir auch nichts, worüber wir reden können. Unfähig, unsere Gefühle preiszugeben, ziehen wir uns in unsere eigene Angst und Verzweiflung zurück. Da wir alle im gleichen schwarzen Loch sitzen, ist es sinnlos, immer und immer wieder zu wiederholen, dass wir nicht klar sehen können.“

Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte am 28.01.2002 eine Buchbesprechung:

„Diese Biografie der 21-jährigen Afghanin, die heute im Exil in Paris lebt, ist ein einfühlsamer Bericht einer Frau aus der Stadt, die durch den Einmarsch der Taliban aus einem modernen Leben in ein Gefängnis gerät. Die gemeinsam mit einer Journalistin geschriebene Lebensbeschreibung macht eindringlich deutlich, wie jäh sich das Leben eines modernen Teenagers unter der Gewaltherrschaft der Taliban veränderte.“

Dieses sowohl aufsehenerregende wie auch schockierende Buch wurde 2003 auf deutsch herausgebracht. Aus der Rezension des Kulturmagazins Perlentaucher:

„Zunächst wehrt sich Latifa gegen die von den Taliban erlassenen Vorschriften, doch ihr Entsetzen über die neue Unfreiheit weicht bald panischer Angst. Denn Prügelstrafen für kleinste Vergehen und öffentliche Demütigungen untermauern die rabiate Herrschaft der Taliban. Latifa kämpft gegen die überwältigenden Gefühle von Hilflosigkeit und Verzweiflung. Mutig gründet sie eine illegale Schule für junge Mädchen bei sich zu Hause. Bis sie vor der Unterdrückung in ihrer Heimat fliehen kann. Mit schmerzhafter Deutlichkeit beschreibt Latifa, wie ihre Welt zerstört wurde im Namen einer fanatischen Weltanschauung.“

Diese fanatische Weltanschauung ist der Politische Islam. Und der droht jetzt zurückzukehren, wenn die alliierten Truppen im Herbst aus Afghanistan abgezogen sind. Die Taliban werden alles dransetzen, die Macht wiederzubekommen und die Scharia in ihrem kompletten Umfang als geltendes Gesetz zu installieren.

Diese Taliban berufen sich, wie auch al-Qaida und der Islamische Staat, auf den Koran und den Propheten Mohammed. Der Begriff „Taliban“ kommt vom arabischen „Talib“ und bedeutet „Schüler“. Das Islamische Emirat Afghanistan, das die Taliban 1996 errichteten, wurde vom Mutterland des Islams, Saudi-Arabien, diplomatisch anerkannt. Außerdem vom Nachbarland, der Islamischen Republik Pakistan, und den Vereinigten Arabischen Emiraten, zu denen Dubai, Abu Dhabi und Schardscha gehören. Der Emir von Schardscha finanzierte übrigens die Moschee von Imam Bajrambejamin Idriz im oberbayerischen Penzberg.

Wenn die Taliban ihr Herrschaftssystem errichtet haben, könnte es auch zum Wiederaufbau der Ausbildungslager kommen, in denen die Attentäter von 9/11 und anderen Terroranschlägen gedrillt wurden. Der Export von Terroristen in die westliche Welt könnte die nächste Folge sein. Auch Deutschland könnte dann hiervon in Form von Terror-Attentaten betroffen sein.

In den 20 Jahren, in denen die Alliierten in Afghanistan waren, wurde es versäumt, auf die Ausschaltung des Politischen Islams hinzuarbeiten. Man hätte eine ganze Generation junger Afghanen modern und mit demokratischer Gesinnung erziehen können. Bevor die Taliban das Leben in Afghanistan bestimmten, konnten junge Frauen in den 70er Jahren so in Kabul herumlaufen, was auch „Die Presse“ thematisierte:

Aber dieses große Problem des Politischen Islams wurde einfach ausgeklammert. So bekämpften die Alliierten immer nur Terror-Symptome an der Oberfläche, gingen aber nie die Problematik an ihrer Wurzel an: Den ideologischen Grundlagen im Politischen Islam.

Diese existentielle Bedrohung stellt sich in allen Ländern unserer Welt, in denen Moslems einen beträchtlichen Gesellschaftsanteil stellen und ihre fundamental orientierten Kräfte Zug um Zug an der Umwandlung der Gesellschaft in einen Islamischen Staat arbeiten.

Dies gilt es frühzeitig zu unterbinden. So, wie es die österreichische Regierung vormacht: Durch Verbot des Politischen Islams.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Totale Unterordnung der deutschen Politik

Von WOLFGANG HÜBNER | Zum Entsetzen der transatlantischen Vasallen in Deutschland verwirklicht Joe Biden jetzt das, was Donald Trump in die Wege geleitet hat: den bedingungslosen Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan. Damit verbunden ist natürlich auch das Ende der deutschen Verwicklung in ein militärpolitisches Abenteuer, das so negativ endet wie bislang alle Interventionen in dieses verwüstete Land. Viele Milliarden Steuergelder, etliche Soldatenleben und jede Menge Menschenrechtsillusionen hat diese Bündnispartnerschaft Deutschland gekostet, dazu einen Strom von Flüchtlingen, der in den kommenden Monaten noch einmal stark zunehmen dürfte. Kurzum: Eine katastrophale Bilanz.

Doch es kann noch viel schlimmer kommen. Denn der Hauptgrund für den US-Abzug ist leider nicht späte Einsicht in die Realitäten, sondern die Konzentration der amerikanischen Militärmacht auf die zunehmende Konfrontation mit Russland und China. Diese Konfrontation wird derzeit in und um die Ukraine vorangetrieben. Und zwar nicht von Russland, wie es in allen westlichen Medien gemäß der Nato-Propaganda verbreitet wird. Sondern von den USA und eben dieser Nato, die ohne die gigantische amerikanische Kriegsmaschinerie überhaupt nicht existieren könnte. Denn die Nato baut ihre militärischen Strukturen in Ost- und Zentraleuropa, vor allem in Polen, weiter aus. Und sie modernisiert die ukrainischen Streitkräfte mit Offensivwaffen.

Aggressive westliche Konfrontationspolitik im Ukraine-Konflikt

Der Besuch von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Kiew, das Telefonat von Biden mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Anfang April und die erneuerten US-Garantien für die Souveränität der Ukraine sind deutliche Signale, zu denen auch kürzlich gefasste Beschlüsse der Regierung in Kiew gehören, die Krim von Russland zurückzugewinnen. Es kann kein Zweifel bestehen, dass ein solcher Versuch zu einem Krieg mit hohem Eskalationspotential führen würde. Die Moskauer Führung reagiert auf all das ebenfalls mit militärischen Maßnahmen. Das kann bedauert und kritisiert werden, liegt aber realpolitisch in der verhängnisvollen Logik dieses Konflikts.

Was macht die Bundesregierung in dieser für Europa so gefährlichen Situation? Merkel beteuert die Gefolgschaftstreue für den aggressiven Kurs der Biden-Administration und der Nato. Von einer eigenständigen deutschen Außen-, geschweige denn Militärpolitik kann keine Rede sein. Doch die neuen Herren in Washington sind ja diejenigen, die man sich im Kanzleramt so dringend gewünscht hat. Und diese Machthaber haben bereits kurz nach der Skandalwahl in den USA sehr deutlich gemacht, was sie gerade von Deutschland erwarten: Mehr Militärausgaben, mehr Bereitschaft zum Konflikt mit Russland und China, eine größere deutsche Rolle in internationalen Konflikten.

Biden-USA erwarten unbedingte deutsche Gefolgschaftstreue

Ben Hodges, der ehemalige Oberbefehlshaber der amerikanischen Landstreitkräfte in Europa, hat diese Erwartungen der neuen US-Regierung Ende November 2020 deutlich genug in einem FAZ-Beitrag formuliert und kommt darin zu dem Fazit: „Präsident Biden wird erwarten, dass Deutschland für die Vereinigten Staaten nicht nur der wichtigste, sondern zukünftig auch der stärkste Verbündete ist.“ In Anbetracht der sich zuspitzenden internationalen Lage und der nicht veränderbaren Geographie ist das für Deutschland und das deutsche Volk eine existenzgefährdende Erwartung.

Die bisherigen Stellungnahmen von Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas lassen nur den Schluss zu, dass sich die derzeitige Berliner Führung außenpolitisch völlig dem Kurs der Biden-USA und der Nato unterordnet. Dagegen ist im deutschen Interesse massiver parlamentarischer wie außerparlamentarischer Widerstand geboten. Und dieser ist keinesfalls weniger wichtig als der Widerstand gegen die zerstörerischen und demokratiefeindlichen Maßnahmen im Virusgeschehen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Was macht eigentlich die Bundeswehr noch in Afghanistan?

Von GUNTHER | Der Einsatz in Afghanistan und dem Irak neigt sich für einige US-Soldaten dem Ende zu. Das sorgt bei der deutschen Systempresse für Entsetzen. Die Bundesregierung und die, warum auch immer noch über 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges, bestehende NATO sollten laut Süddeutscher Zeitung „ein Signal senden“.

Auch die Tagesschau sieht Afghanistan in heillosem Chaos versinken, wenn die anderen NATO-Staaten ihrer Verpflichtung (welcher?) nicht nachkommen und die durch den Abzug der Amerikaner entstandenen Lücken im Truppenkontingent auffüllen. Lediglich das „Neue Deutschland“, das seit Beginn des Afghanistaneinsatzes für eine Beendigung eben dieses war, sieht das Ganze eher gelassen und betont ein bereits bestehendes Friedensabkommen mit den Taliban und den Abzug deutscher Truppen als Möglichkeit. Ob der möglicherweise zukünftige Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte Joe Biden den Schritt Trumps, mit dem der noch amtierende seinem diesbezüglichen Wahlversprechen nachkommt, rückgängig macht, steht noch in den Sternen.

Warum aber dieses ganze Aufhebens um ein staubiges Stückchen Fels, an dem sich bereits Alexander der Große abmühte? Der 2001 begonnene Einsatz hatte zweifelsohne das Ziel oder zumindest die Rechtfertigung der Rache für die Anschläge des 11. Septembers. Da die Taliban, damals Herrscher über das Land, den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge Osama bin Laden nicht rausrücken wollten. Aber auch der geopolitische Wert dieses Großmächtegrabes sollte nicht unterschätzt werden. Liegt doch Afghanistan zwischen China, Indien, Pakistan, dem Iran und den Russland nahestehenden Staaten Zentralasiens. Außerdem würde ein zu schneller Abzug die Taliban wieder an die Macht kommen lassen, ähnlich wie bei dem russischen Rückzug aus Afghanistan, was den gesamten Einsatz vollends überflüssig machen würde.

Panikartig wird vor neuen Flüchtlingswellen, Terrorwellen gewarnt und daran appelliert, dass die Wellen von Humanität, die westliche Militärs in diesem Land angerichtet haben, nicht vergebens sein dürfen. Bei all dem Geplätscher aus dem Meer der Befürworter fehlt aber eine wichtige Frage: Warum sollte Deutschland überhaupt weiter an diesem Einsatz teilnehmen? Wenn beinahe die Hälfte der noch verbliebenen US-Soldaten das Land verlässt, warum sollte die Bundeswehr dies nicht auch als Ausstiegsmöglichkeit sehen?

Vor Invasionsströmen aus Zentralasien sollte sich seit dem Einmarsch der mongolischen Volksarmee am Ende des zweiten Weltkrieges eigentlich keiner mehr Sorgen machen. Denn zwischen der Hindukuschrepublik und unserem Land liegen viele andere Staaten, die sicher bereitwillig für die ein oder andere finanzielle Zuwendung die Goldsucher aus dem Land der gesprengten Buddhas aufnehmen würden.

Auch der geopolitische Vorteil, der ohnehin fast gänzlich der alleinige Vorteil des Großen Bruders von jenseits des Atlantiks ist, hätte bei Zeiten durch gute Beziehungen zu Russland ebenso gut, wenn nicht sogar besser herausgeholt werden können. Nun liegt es an Merkel und Maas, sich zumindest mit China und Indien gut zu stellen.

Doch wie es derzeit aussieht, haben es die beiden ebenso wie bei diversen anderen von ihnen verantworteten Fehlschlägen auf ein weiter so in Afghanistan abgesehen. Statt das Leben deutscher Soldaten zu schonen und sich auf die Zustände im Inneren der bunten Republik zu konzentrieren, die von Tag zu Tag mehr den Zuständen in Afghanistan ähneln, wird Trump für den längst überfälligen Rückzug und den lange angekündigten Abmarsch aus Afghanistan gerügt und auf einen kriegstreiberischen Biden gehofft.




Erzieherin wegen Vergewaltigung eines 15-jährigen Afghanen vor Gericht

Von EUGEN PRINZ | Wenn eine Frau und ein männlicher Flüchtling in einem Vergewaltigungsprozess aufeinander treffen, ist die Rollenverteilung normalerweise nicht schwer zu erraten. In einem Verfahren vor dem Landgericht Landshut war es ausnahmsweise einmal umgekehrt: Die 45-jährige Erzieherin Manuela M. war angeklagt, im Jahr 2015 einen (angeblich) 15-jährigen minderjährigen unbegleiteten Flüchling (MUFL) vergewaltigt zu haben.

Die zweifache Mutter hatte damals als Erzieherin in der betreuten Wohngemeinschaft für minderjährige Flüchtlinge in Kumhausen (Landkreis Landshut) gearbeitet, wo sie den Afghanen kennenlernte. Dieser war laut offizieller Registrierung erst 15 Jahre alt, wurde aber – wen wundert es – von allen Zeugen wesentlich älter geschätzt. Es muss nicht ausdrücklich erwähnt werden, dass er natürlich keinerlei Ausweisdokumente vorweisen konnte.

Im Verfahren gegen Manuela M. trat der Geflüchtete auf Kosten der Steuerzahler als Nebenkläger auf und bezichtigte die Erzieherin, gegen seinen Willen mit ihm ungeschützten Geschlechtsverkehr vollzogen zu haben.

Am ersten Verhandlungstag schilderte die Angeklagte den Vorfall genau umgekehrt: Das angebliche Opfer hätte sich nachts in ihr Zimmer geschlichen und ihr die Hose heruntergezogen. Zum Geschlechtsverkehr sei es jedoch nicht gekommen, weil sie den Afghanen abwehren konnte. Dummerweise fanden sich aber DNA-Spuren des MUFL in ihrem Körper (sprich: Sperma in der Vagina). Darunter litt natürlich die Glaubwürdigkeit der Angeklagten, weshalb das Gericht eher der Version des jungen Flüchtlings zugeneigt war.

Hat das Geschlecht von Täter und Opfer bei der Urteilsfindung eine Rolle gespielt?

Man hielt Manuela M. jedoch zugute, dass der Afghane am Tag danach erst noch überall damit geprahlt hatte, mit ihr im Bett gewesen zu sein, bevor beschloss, dass es eigentlich eine Vergewaltigung war. Zudem hatte der Flüchtling seiner „Erzieherin“ versichert, er sei bereits 22 Jahre alt, was auch eher seinem Aussehen entsprach. Das Gericht ging ferner davon aus, dass die Erzieherin das Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihr und dem minderjährigen Flüchtling nicht bewusst ausgenutzt hatte. Da es zudem schwer vorstellbar ist, dass eine Frau mit einer Körpergröße von 160cm einem MUFL mit der Statur eines erwachsenen Mannes Gewalt antun kann, wurde sie freigesprochen.

An dieser Stelle sei der Gedanke erlaubt, wie das Urteil wohl gelautet hätte, wenn ein weiblicher Flüchtling und ein männlicher Erzieher Gegenstand des Verfahrens gewesen wären.

„Minderjähriger“ Flüchtling wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Altersfeststellung

Eine große Rolle bei dem Freispruch spielte ferner die vehemente Weigerung des Opfers, einer medizinischen Altersfeststellung zuzustimmen. Wen wundert es, hätte er doch dann vermutlich sein „Rundum-Sorglos-Paket“ aus Abschiebeschutz, erstklassiger Unterbringung, Betreuung und Bespaßung für gute 5000 Euro monatlich eingebüßt.

Ohnehin zeigte der Afghane kein großes Interesse an der Verhandlung. Dem ersten Sitzungstag blieb er fern und bei zweiten kam er lediglich, um seine Aussage
zu machen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Danach verließ er den umgehend Gerichtssaal, um sich wichtigeren Dingen zu widmen.

Jedenfalls ließ sich ohne die Altersbestimmung auch der Tatvorwurf des sexuellen Mißbrauchs eines Schutzbefohlenen nicht halten, denn die entsprechende Bestimmung im Strafgesetzbuch verlangt beim Opfer ein Alter unter 16, bzw. 18 Jahren:

§ 174 StGB
Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen

Wer sexuelle Handlungen

  1. an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist,
  2.  an einer Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit

vornimmt oder an sich von dem Schutzbefohlenen vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Zweifel, dass es zum Geschlechtsverkehr zwischen der Erzieherin und dem Afghanen gekommen war, hatte das Gericht jedoch nicht. Es steht fest, dass sich die 45-jährige Frau mit dem jungen Asylbewerber vergnügt hatte.

Ein Einzelfall? In dieser Dreistigkeit sicherlich schon, aber auch sonst sind die Motive der Flüchtlingshelfer äußerst fragwürdig, glaubt man einer Insiderin.

Etwa 80% der Flüchtlingshelfer handeln aus egoistischen Motiven 

Die langjährige Flüchtlingshelferin und Buchautorin Katja Schneidt hat in einem Interview mit der JUNGEN FREIHEIT (Ausgabe Nr. 5/19) hochinteressante Details zu diesem Thema geliefert. Sie schätzt den Anteil von Flüchtlingshelfern, die sich nicht aus Idealismus engagieren, sondern aus egoistischen Gründen auf etwa 80%.

Die Motivlage: Die meisten tun es, weil ihnen langweilig ist und sie Anerkennung suchen. Es geht ihnen um Unterhaltung, sozialen Kontakt, Streicheleinheiten für das Ego oder sie wollen einfach zu den „Guten“ gehören.

Mitunter handeln die Flüchtlingshelfer sogar sozial abträglich. Sie tun alles dafür, dass sich am Status des Asylbewerbers nichts ändert, damit sie ihn weiter betreuen können. Das geht soweit, dass sie ihren Schützling geradezu bedrängen, gegen eine negativen Asylbescheid Einspruch einzulegen, damit ihnen der Gegenstand ihres Hobbys weiterhin erhalten bleibt. Manche Flüchtlingshelfer halten ihre Klienten sogar davon ab, Deutschkurse zu besuchen, weil sie Gesellschaft möchten, so Katja Scheidt. Und diese Frau weiß, wovon sie spricht, denn sie ist seit 27 Jahren in der Flüchtlingshilfe tätig und bestens vernetzt.

Flüchtlingshelfer tragen eine Mitverantwortung an den Zuständen in Deutschland

Der Autor hat seit jeher die Meinung vertreten, dass die Flüchtlingshelfer zu einem nicht geringen Teil die Flüchtlingskrise zu verantworten haben. Hätte es diese selbsternannten Samariter nicht gegeben, wäre der Regierung nichts anderes übrig geblieben, als die Grenzen frühzeitig zu schließen und wir hätten heute ein friedlicheres Deutschland.

Dann noch zu erfahren, aus welchen Motiven heraus die meisten Flüchtlingshelfer handeln, erfüllt mit großer Bitterkeit.




Wittenburg: Geduldeter Afghane schneidet Rentner die Kehle durch

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Samstag um zwei Uhr morgens schnitt ein 20-jähriger Afghane einem schlafenden 85-jährigen deutschen Rentner in Wittenburg, Mecklenburg-Vorpommern, die Kehle durch. Die eigene Tochter, die im Raum Zwickau in der „Flüchtlings“-Hilfe aktiv ist, hatte ihrem Vater seinen Mörder als Hilfsarbeiter vermittelt. Der „Asyl“-Antrag des „schutzsuchenden“ Afghanen war abgelehnt, er wurde aber bis Januar 2019 in Deutschland „geduldet“. Das wäre mit Sicherheit auch noch verlängert worden, denn laut der vielen linksgrün gestörten Realitätsverweigerer in der deutschen etablierten Politik darf ja kein „Goldstück“ nach Afghanistan abgeschoben werden, da es dort angeblich „nicht sicher“ sei. Für wen eigentlich – für Moslems?

Vielmehr ist es jetzt in Deutschland für Nicht-Moslems nicht mehr sicher. Seitdem unser Land aufgrund Merkels Einverständnis mit hunderttausenden fundamentalen Mohammedanern geflutet wird, in deren Betriebsanleitung das Ermorden von minderwertigen Andersgläubigen zigfach befohlen wird, auch in der grausamen Variante des Kopfabschneidens, besteht potentiell für jeden, der in konfliktbeladenen Kontakt mit diesen tickenden Zeitbomben gerät, akute Lebensgefahr.

Es ist bisher nicht bekannt, was der Auslöser für dieses Kehledurchschneiden war. Vielleicht hat der Rentner ja ein falsches Wort über den Islam oder den „Propheten“ gesagt, was auch im Fall der Christin und fünffachen Mutter Asia Bibi jetzt zu rasenden Tötungswünschen von zig zehntausenden pakistanischen Moslems führt.

Der Moslem flüchtete nach der Ermordung des Rentners, der ihm einen Arbeitsplatz ermöglichte, wurde aber noch am Samstag Nachmittag gefasst. Die Morgenpost bezeichnet ihn als „jungen Mann“. Warum nicht gleich verniedlichend „Bub“, wie der Bundesliga-Trainer Christian Streich aus Freiburg den ebenfalls afghanischen Moslem und Mörder von Maria Ladenburger geradezu fürsorglich nennt? Man fragt sich auch, warum die Polizei den Killer zunächst in ein Krankenhaus brachte – hat er sich beim Halsdurchschneiden etwa selbst mit dem Messer an seinem Händchen verletzt, der arme Bub?

Am Samstagnachmittag wurde der Gesuchte an der A24 bei Geesthacht in Schleswig-Holstein von der Autobahnpolizei aufgegriffen, wie Steffen Baudler vom Polizeipräsidium Rostock sagte. Die Beamten hätten den jungen Mann zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Überprüfung der Identität habe sich herausgestellt, dass es sich um den Tatverdächtigen handelte. Er sitzt den Angaben zufolge bereits in U-Haft in Neustrelitz; er habe sich bisher nicht zur Tat geäußert.

Auch die BILD nennt ihn „jungen Afghanen“, was fast so klingt, als ob er aufgrund seiner Jugend wohl noch etwas „ungestüm“ und „heißblütig“ sei, womit man die Tat eventuell zu relativieren versucht. Und es wird gleich in vorauseilendem Gehorsam hinzugefügt, dass es bisher keine Hinweise auf eine religiöse Motivation gebe:

Was den jungen Afghanen zu der Tat trieb, ist derzeit noch völlig unklar. Das Mord-Messer wurde noch nicht gefunden, der Mann selbst hat sich bisher noch nicht zu der Tat geäußert.

Hinweise auf eine religiöse oder politische Motive gibt es derzeit nicht, es wurde auch nichts gestohlen.

Auch in der Videoreportage des ndr weist die Sprecherin der Schweriner Staatsanwaltschaft darauf hin, dass man „sicher davon ausgehe“, dass es „keinen religiösen oder politischen“ Hintergrund für den Mord gebe. Und das, ohne zu wissen, was es zuvor für Auseinandersetzungen zwischen dem Rentner und dem Moslem gab.

Ein Haushaltshelfer, der im Hause des bedauernswerten Rentners lebt, beobachtete den barbarischen islamischen Ritualmord über die Kamera des installierten Babyphones. Er dachte zunächst, dass der Afghane dem alten Mann die Decke richtet. Aber der Moslem hatte anderes im Sinne.

Im August arbeitete der Afghane auf Empfehlung der Tochter als „Pfleger“ bei dem Rentner, aber nur eine Woche lang, da ihn die Tätigkeit möglicherweise überforderte. Jetzt habe er „Hilfsarbeiten“ durchgeführt, wie die Morgenpost meldet. Zum Halsdurchschneiden reichten die Fähigkeiten der afghanischen „Fachkraft“ offensichtlich:

Der Mann war mit dem Opfer persönlich bekannt und im August 2018 für eine Woche mit der Pflege des Rentners betraut. Derzeit sollte er Hilfsarbeiten am Haus des Opfers ausführen. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes erlassen.

Nach der Tat, die sich den Angaben zufolge am frühen Samstagmorgen gegen 2.00 Uhr ereignete, war der Verdächtige zunächst geflohen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan, der noch bis Ende Januar 2019 über einen Duldungsstatus einer sächsischen Behörde verfügt.

Er lebte in einer Flüchtlingsunterkunft im Raum Zwickau, sagte Lange. Im Raum Zwickau sei die Tochter des Opfers in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie habe dem jungen Mann den Job bei ihrem Vater vermittelt.

Die erste typische Reaktion auf den Brutalmord durch einen etablierten Politiker liefert der Focus:

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) reagierte erschüttert auf die Tat von Wittenburg. Er warnte davor, die Tat für politische Zwecke zu instrumentalisieren und sie dafür zu missbrauchen, zu Hass und Gewalt aufzurufen.

Ich war in den vergangenen drei Wochen zu insgesamt sechs Aufklärungs-Kundgebungen über den Islam in Deutschland unterwegs, in Hamburg, Krefeld, Coesfeld, Erfurt und zwei Mal Stuttgart. Dort haben wir es wie schon in den vielen Jahren zuvor erlebt, wie hochaggressiv Moslems reagieren können, wenn der Quell ihrer Identität und ihres Selbstbewusstseins, der Islam, kritisiert wird.

In Stuttgart bekam ich am Samstag mehrere Morddrohungen, ein Moslem versuchte mich anzugreifen und konnte von fünf Polizisten nur mit Mühe überwältigt werden, Videobericht folgt. In Krefeld applaudierten gut 20 Moslems und riefen „Allahu Akbar“, als ich von dem islamischen Terror-Anschlag in Mumbai erzählte, bei dem mein früherer Chef Ralph Burkei und weitere 173 „Ungläubige“ getötet wurden. Unzählige Male wurde ich bei diesen Veranstaltungen von Moslems als „Schmutz“, „Hurensohn“, „dreckiger Lügner“, „Schwein“, „Hund“ etc.pp. beleidigt. Meine Mutter werde „gefickt“, ich wurde bedrängt und geschubst.

Die meisten Menschen in unserem Land haben noch nicht die geringste Ahnung, was in unser Land hineingeschwappt ist und sich immer stärker in unserer Gesellschaft verfestigt: Der fundamentale Islam, der die Freiheit und Demokratie dieses Landes zerstören wird, wenn er erst einmal Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung erreicht hat. Die ersten, die es erleiden müssen, sind Schulkinder der jüngeren Jahrgänge, was in vielen Städten schon jetzt der Fall ist. Außerdem Bewohner von bereits stark islamisierten Stadtvierteln, die sich dort völlig fremd fühlen und überdies in diesen islamisch besetzten Zonen auch nicht mehr erwünscht sind. Die Scharia-Polizei war schon unterwegs und wird mit Sicherheit wieder auftauchen. Die gemesserten, überfallenen und beraubten Menschen sowie belästigten, begrapschten und vergewaltigten Frauen haben schon ihre ersten Erfahrungen mit der „Bereicherung“ durch die „multikulturelle“ Veränderung hierzulande machen müssen.

Daher ist die Aufklärung über das feindliche und hochaggressive Wesen der islamischen Ideologie so immens notwendig. In den kommenden Tagen und Wochen werden wir hier bei PI Zug um Zug die Videos dieser mehrstündigen Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) der vergangenen Wochen veröffentlichen, die einen tiefen Einblick in die islamischen Denk- und Verhaltensweisen liefern. Dabei hat sich sehr viel Denkwürdiges ereignet, was den Menschen weiter die Augen öffnen wird. Die Bevölkerung muss darüber informiert werden, mit was sie es zu tun hat, auf was sie sich einzustellen hat und was dringend verändert werden muss.

Während die etablierten Politiker über Diesel-Fahrverbote und ähnlichen Unfug diskutieren, müssen wir informierten Bürger das überlebenswichtige und wichtigste Thema in unserem Land und Europa, den Umgang mit dem Islam, in die Öffentlichkeit drücken. Damit es in die Parlamente gespült wird und über die AfD den anderen Parteien aufgezwungen wird: Der Islam muss entweder umfassend entschärft oder aus Deutschland entfernt werden.

Wir haben nicht mehr allzuviel Zeit, dieses Problem zu lösen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Darmstadt: „16“-jähriger Afghane sticht zehn Mal in Ex-Freundin

Hier in der Darmstädter Schepp Allee stach der 16-jährige "Flüchtling" aus Afghanistan zwei Tage vor Heiligabend mindestens zehnmal mit einem Springmesser auf den Oberkörper seiner 17-jährigen Ex-Freundin ein.

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Die Messerstecherei von Afghanen gegenüber ihren Ex-Freundinnen geht unverdrossen weiter: Wie jetzt bekannt wird, hat in einem Darmstädter Park ein vermeintlich „16“ Jahre alter Afghane sein Springmesser mindestens zehnmal in den Oberkörper seiner 17-jährigen Ex-Freundin gerammt. Die grausame Tat geschah bereits zwei Tage vor Weihnachten, wurde aber erst jetzt bekannt, da das Mädchen den versuchten Ehren Schandmord ausnahmsweise überlebte. Das Darmstädter Echo meldet:

Es war zwei Tage vor Heiligabend, als ein 17-jähriges Mädchen in der Schepp Allee gegen 20.45 Uhr Opfer einer Messerattacke wurde. Der mutmaßliche Täter ist ihr Ex-Freund, ein 16-jähriger Flüchtling aus Afghanistan. Nach Angaben der Darmstädter Staatsanwaltschaft soll der junge Mann mindesten zehnmal mit einem Springmesser auf den Oberkörper des Mädchens eingestochen haben.

Zeugen hörten die Schreie der Jugendlichen und alarmierten Polizei und Rettungswagen – keine Sekunde zu früh. Denn das 17-jährige Opfer kämpfte angesichts der schweren Verletzungen um das Leben. Mittlerweile ist die Jugendliche außer Lebensgefahr. Sie konnte aber bislang noch nicht zu der Tat vernommen werden.

Der Tatverdächtige, der als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland kam und in einer Wohngruppe in Darmstadt lebt, wurde kurz nach der Tat festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft.

Die Welt ergänzt, dass der Afghane laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft vermutlich ohne Papiere eingereist sei und „deutlich älter“ aussehe, so dass jetzt eine Altersprüfung vorgenommen werde. Bei seinem versuchten Schandmord sei er noch von einer anderen Person begleitet worden. Das Opfer, das einen Tag nach der Stich-Orgie nicht mehr in Lebensgefahr schwebte, soll eine Marokkanerin sein, die in Darmstadt lebt.

In Deutschland befinden sich mit Stand 31. Dezember 2016 exakt 252.590 Afghanen. Ihre Zahl hat sich seit 2010 verfünffacht. 2017 dürften nach den bis zur Jahresmitte vorliegenden Statistiken noch einmal mindestens 20.000 hinzugekommen sein. Es geht also stramm auf die 300.000 zu. Das bedeutet, das die Scharia geballt in unser Land eingedrungen ist. Laut der Studie „The World’s Muslims: Religion, Politics and Society“ vom April 2013, im Bayernkurier veröffentlicht, befürworten 99 Prozent der Afghanen in ihrem Land das brutale islamische Scharia-Recht als offizielles Gesetz. 84 Prozent sind für die Steinigung von Ehebrechern, 81 Prozent für Amputationsstrafen, 79 Prozent für die Todesstrafe bei Religionsabtrünnigen. Nur 24 Prozent halten „Ehrenmorde“ an Frauen für niemals gerechtfertigt.

Das tummelt sich jetzt fast 300.000-fach in Deutschland. Natürlich tickt dieser Koranchip nicht in jedem Einzelnen der bei uns eingedrungenen afghanischen Mohammedaner. Wer in seiner Heimat beispielsweise für die Bundeswehr arbeitete und deswegen dort jetzt seines Lebens bedroht ist, dürfte hier wohl keine Schwierigkeiten machen. Aber in der Masse haben wir es mit einer riesigen tickenden Zeitbombe zu tun. Jede junge Frau, die sich mit einem moslemischen Afghanen einlässt, sollte wissen, dass sie mit ihrem Leben spielt, sollte sie eine solche Beziehung beenden. Ganz abgesehen von dem minderwertigen Frauenbild, dem sie sich mittelfristig zu unterwerfen hat.

All das müsste in eindringlichen Warnungen über die Massenmedien verkündet werden, um die eigene weibliche Bevölkerung inklusive der bei uns lebenden ausländischen Frauen zu schützen. Aber stattdessen wird immer noch Willkommens-Propaganda gefunkt und vor Ort organisiert man von Bürgermeistern und Pfarrern unterstützte Kuppel-Treffpunkte. Der Irrsinn galoppiert weiter..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger ist seit 35 Jahren selbstständiger Journalist, u.a. bis Ende 2008 für das Bayern-Journal auf RTL und SAT.1-Bayern, als dessen Chef Ralph Burkei im Mumbai Opfer eines islamischen Terroranschlages wurde. 2003/2004 arbeitete er als Pressesprecher der CSU-München mit der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier zusammen. Von 2014 bis 2016 war er Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine Videos bei Youtube haben bisher über 20 Millionen Zugriffe. Zu erreichen ist er über seine Facebookseite.




Deutschland jubelt – Haschmatullah F. ist wieder da!!!

Von JOHANNES DANIELS | Die gute Nachricht: Die von der Politik lang avisierte „Rückführung Illegaler“ klappt prima. Die schlechte Nachricht: Es wird in die falsche Richtung rückgeführt!

Die noch schlechtere Nachricht: „Haschmatullah F.“ wird nicht der einzige Fall einer Rückführungs-Rückführung bleiben. Und für die Luxus-Flugkosten von Pakistan zurück ins deutsche Dumpfbackenparadies wird nur einer zur Klasse gebeten: SIE, der deutsche Steuerpflichtige.

BILD jubelt mit: „Haschmatullah von Freunden empfangen“

„Zuhause bei Freunden“ und nach einer für ihn beschwerlichen und traumatisierenden Odyssee über Pakistan landete der laut allen Willkommens-Medien „zu Unrecht abgeschobene afghanische Flüchtling“ Haschmatullah F. am Donnerstag letztendlich direkt in seiner neuen alten Wahlheimat Germoney.

Dem Anlass der freudigen Rückkehr des verlorenen Sohnes entsprechend, wurde unverzüglich eine medienwirksame Pressekonferenz anberaumt. Bei der Asylpropaganda-PK in Tübingen lagen sich Haschmatullah, Flüchtlingsverbandsfunktionäre, „sein“ Anwalt Markus Niedworok und „seine“ Dolmetscherin in den Armen: „Ich hätte nie gedacht, dass es klappen wird!“. Wir auch nicht.

Er könne vor Freude kaum still sitzen, sagte die Dolmetscherin. Mit einem Visum der deutschen Botschaft in Pakistan ausgestattet, war der 23-jährige in Frankfurt am Main gelandet und von Ehrenamtlichen feierlich nach Tübingen begleitet worden. Der Jo-Jo-Afghane Haschmatullah bedankte sich bei der Bundesregierung dafür, dass er nach drei Monaten endlich zurückgeholt wurde. „Sie haben meine Probleme dadurch gelöst“. Dafür hat Deutschland wieder ein Problem mehr. Als er von der Rückholaktion erfahren hat, habe er „wieder Lebensmut“ gefasst.

Haschmatullahs Kampf gegen das Bamf – „im Namen des Volkes“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte zunächst die Abschiebung des illegal eingereisten Mannes erlaubt, obwohl „sein“ Anwalt dagegen am Verwaltungsgericht Sigmaringen qua Eilantrag klagte. Das Gericht hatte deswegen (irrig) angeordnet, dass Haschmatullah schnellstens zurückgeholt werden muss. Das BAMF schob ihn trotz seiner „Klagen“ verfassungskonform gem. Art 16 a GG in das sichere Drittland Bulgarien ab, in dem er als erstes registriert wurde. Der Flüchtling hatte am 8. Juni „Will Asyl“ gefordert. Aus Sicht des BAMF, Europäischem Recht / Dublin-3-Vorschriften und des Deutschen Grundgesetzes ist aber immer noch Bulgarien und nicht Deutschland für den Asylforderer zuständig.

Das sei allerdings „falsch“ gewesen und müsse nun „rückgängig gemacht werden“, betonte der baden-württembergische Re-Re-Migrations-Richter in seinem rechtsbeugenden Urteil „in Namen des Volkes“. Die anhängige Klage des Mannes gegen seine Abschiebung hätte eine „aufschiebende Wirkung“ – er hätte nach Ansicht des Deutschen Narrenanstalt-Richters also nicht abgeschoben werden dürfen. Bevor Haschmatullah nach dem Urteil aus Bulgarien zurückgeholt werden konnte, flogen die Behörden am bulgarischen Goldstrand das Goldstück schnurstracks nach Afghanistan aus, angeblich auf eigenen Wunsch. Denn Afghanistan ist immer noch heimeliger als das bulgarische Sozialsystem.

Eine Sprecherin des BAMF: „Die Bearbeitung der beteiligten Behörden führte durch eine Verkettung von Umständen im vorliegenden Fall dazu, dass die aufschiebende Wirkung der Klage vor der Überstellung nicht berücksichtigt werden konnte“.

„Bündnis Bleiberecht“ begrüßt den Asyl-Bumerang

Abschiebungen nach Afghanistan seien wegen der dortigen Gefahrenlage umstritten und werden von Menschenrechtsorganisationen kritisiert. „Wir begrüßen, dass das BAMF die Vorgaben des Verwaltungsgerichts Sigmaringen eingehalten und Hashmatullah F. von Afghanistan nach Deutschland zurückgeholt hat”, erklärte Andreas Linder vom Bündnis Bleiberecht in Tübingen. Das Bündnis forderte aus diesem Anlass generell einen fairen Umgang mit afghanischen Asylsuchenden in Deutschland. Kritik kam auch von der Organisation Pro Asyl, die dem BAMF „Pannen” bei F.s Asylverfahren vorwarf. Diese hätten zur „rechtswidrigen Abschiebung” geführt.

Der migrationspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion in Stuttgart, Daniel Lede Abal, forderte vom BAMF eine „bessere Qualität” bei Entscheidungen. „Es kann nicht sein, dass amtliche Schlampereien über menschliche Schicksale entscheiden”, sagte er. Haschmatullah sei in ein Flugzeug gesetzt worden. „Das ist unerhört und muss aufgearbeitet werden”, sagte Abal.

Pro Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt moniert auch die Verrohung der Sprache: “Es wird von „Rückführungen“ geredet, um zu verdecken, wie brutal das Ganze vor sich geht“. Nach Ansicht der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl soll der Begriff „Rückführung“ eindeutig das Vorgehen der EU beschönigen. Er beklagt, immer wieder werde versucht, bestimmte Begriffe in die Flüchtlingsdebatte einzubringen. „Rückführung“ oder „Abschiebung“ – auch wenn die Begriffe juristisch identisch sind, macht es also sehr wohl einen Unterschied, welcher Begriff verwendet wird. Dies geschehe laut „Deutschlandfunk“ zwar meist ohne Absicht, habe aber dennoch großen Einfluss auf die Wahrnehmung mittels sprachlich-struktureller Gewalt gegen Geflüchtete. Wir geben Günter Burkhardt gerne recht, die perfide Tollhaus-Farce ist tatsächlich brutal. Brutal hirnrissig. Auch die Auslandspresse lacht über die total bekloppte Gutdeutschen-Klapse.

Durch illegale Rückführung wird Haschmatullah jetzt „legal“

Denn die Ironie des imbezilen Schauspiels direkt aus der Sockenschuss-Anstalt kommt stante pede: Haschmatullah kann durch den Direktimport des Goldstücks aus Pakistan nach Frankfurt nun endgültig nicht mehr nach Bulgarien abgeschoben werden, wie es die Dublin-Verordnung für ihn vorsieht. „Da die Einreise mit einem Visum erfolgt, welches die deutsche Botschaft in Islamabad ausgestellt hat, ist Deutschland für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig geworden”, teilte das BAMF schuldstolz mit. „Der Antragsteller wird wieder zeitnah einen Anhörungstermin erhalten, in dem er seine verfolgungsrelevanten Gründe darlegen kann.” Die BAMF-Sprecherin wollte sich nicht zu der Frage äußern, ob Haschmatullah der erste abgeschobene Asylbewerber ist, der wegen eines Verfahrensfehlers zurückgeholt werden muss. Sicherlich aber nicht der letzte bei derzeit über 420.000 laufenden Asylverfahren in Deutschland.

Von Afghanistan wieder zurück nach Absurdistan, denn jedes Goldstück ist ein wichtiges „Talent“ der menschenverachtenden Asylindustrie Deutschlands. Sehr zur Freude des G.I.A.Z. (Größter Idiot Aller Zeiten), dem deutschen Steuerpflichtigen in seinem lustigen Hamsterrad.

Deutsche Soldaten und Steuerzahler bluten für Haschmatullah

Bislang haben deutsche 54 Soldaten ihr Leben für Menschen wie Haschmatullah geopfert – für den Wiederaufbau und die „Friedenssicherung“ seines Landes. Denn unsere Sicherheit muss bekanntermaßen „am Hindukusch verteidigt werden. Die Bundesregierung beziffert die Kosten des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan in den vergangenen zehn Jahren auf 6 Milliarden Euro plus 2,0 Milliarden Euro für „Wiederaufbau und Entwicklung“. Das ist allerdings Fake-News. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt die Gesamtkosten des deutschen Afghanistan-Einsatzes präziser und realistischer auf 45–47 Milliarden Euro ein.

Insch’allah – Willkommen zuhause Haschmatullah!




Achtjährige Braut in der Hochzeitsnacht abgeschlachtet

Der Islam ist die grausamste, menschenverachtendste Ideologie, die es gibt. Wer sich nach dem ewig gültigen Buch der Grausamkeiten, dem Koran orientiert und danach lebt, tut Sachen wie die im folgenden Beitrag beschriebenen. Er tut damit nicht etwa etwas Verbotenes, nein wer sich so verhält gilt wohl als gläubiger Moslem. Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt. So steht es in den wichtigsten Hadith- Sammlungen der Sunniten, wie al-Buhari (gest. 870) (“Manaqib al-Ansar, 20, 44)

(Von L.S.Gabriel)

Seit heute Vormittag findet sich der nachfolgende Bericht in englischer Sprache auf Facebook. Personen mit schwachen Nerven, Kindern oder Jugendlichen raten wir von der Lektüre ab.

Das achtjährige Mädchen, dessen Geschichte hier erzählt wird, hat weder ihren 9. noch zehnten Geburtstag erlebt, das Kind erlebte nicht einmal die zweite Nacht nach seiner Hochzeit. Ihr Name ist unbekannt. Meine Quelle rief mich letzte Woche gegen 21.30 Uhr an, um mir ihre Geschichte zu erzählen. Anfangs dachte ich, es würde ein kurzes Gespräch sein, doch ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Es passierte in einem Dorf in Khashrood Bezirk Nimruz Provinz in Afghanistan.

Eine Ärztin vom zentralen Krankenhaus in Sarandsch Stadt, die ungenannt bleiben möchte, bestätigte den Vorfall. Allerdings, als die Umstände bekannt geworden waren, war es für das Kind schon spät. Man hätte dem Mädchen in dem abgelegenen Dorf einfach nicht mehr helfen können.

Das Mädchen war eine von vier Töchtern eines Mannes in seinen späten 30er-Jahren. Aus unbekanntem Grund gab er seine Tochter dem Mullah des Dorfes. Er erhielt dafür für eine große Menge Geld. Es ist in Afghanistans ländlichen Gebieten durchaus üblich junge Mädchen und alte Männer im Austausch von Schulden oder Wertgegenständen zu verheiraten. Der Mullah ist weit über 50 Jahre alt und steht der Moschee des Dorfes vor, in dem der Vorfall sich zutrug. Er ist bereits verheiratet und hat viele Kinder.

Die beiden Familien hielten ein Stammestreffen ab um sich über den Preis, den die Familie des Bräutigams an die der Braut zu zahlen habe einig zu werden und um einen Hochzeitstermin zu vereinbaren und sie planten eine Hochzeit. Die Hochzeit und Nekah (der religiöse Prozess, in dem eine Frau offiziell mit einem Mann verheiratet wird) fand statt und die 8 Jahre alte Braut wurde die 2. Frau des mehr als fünfzigjährigen Mullahs.

Die Festveranstaltung war vorbei und die Sonne war untergegangen – es war Zeit, um Sex zu haben mit der achtjährigen Braut.

Das Mädchen war gerade 8 Jahre alt und jeder versteht, dass sie nichts wusste über Sex, Hochzeit, Liebe, Jungfräulichkeit oder sexuelle Themen; nicht einmal Grundlegendes. Zum einen weil sie noch ein Kind war, nicht einmal ein Teenager und zum anderen, weil in diesem Teil des Landes niemand über solche Dinge spricht, es gibt da keine Aufklärung über gesundes Sexualleben.

Der Mullah zog der Braut die Kleider aus, freute sich über seinen neuen Besitz und näherte sich ihr um mit der achtjährigen Braut Geschlechtsverkehr zu haben. Der Mullah war ein großer Mann und hatte aufgrund seines mächtigen Körperbaues auch einen sehr großen Penis. Er warf sich auf sie und versuchte in sie einzudringen. Mehrmals versuchte er das, doch ihre Vagina war zu eng und der Mullah war frustriert. Das Mädchen war von zartem Körperbau und hatte eine sehr enge Vagina-Öffnung.

Der Mullah verhielt sich nicht besser als ein Tier: Er nahm das scharfe Messer, das er immer mit sich trug und riss damit von der Klitoris abwärts bis zum Anus die Scheide des Mädchens auf, um die Öffnung für seinen Penis zu vergrößern. Natürlich fing sie an zu bluten. Der Mullah tat aber nichts um ihre Blutung zu stillen oder ihre Wunden zu versorgen. Er war zu verärgert darüber, dass er keinen Sex bekommen hatte.

Das Mädchen hatte ihren  Schal in den Mund gestopft, versuchte nicht zu weinen oder ihre Stimme zu erheben, da im Raum nebenan die Verwandten waren.

In einigen Gebieten Afghanistans ist es üblich, dass der Bräutigam ein Stück Stoff bringt, dass vom Blut der Frau getränkt ist, als Beweis dafür, dass er sie entjungfert habe und sie somit noch Jungfrau gewesen war.

Der Mullah drang in die stark blutende Vagina des Kindes ein und hatte Geschlechtsverkehr mit ihr. Auf einem Bett, das mit Blut getränkt war. Dann stand er auf und reinigte sich mit einem Tuch.

Das Mädchen hatte nun alles verloren und es gab niemanden der ihm helfen konnte. Den Mullah um Hilfe bitten wäre eine Schande für ihn und für die Familie des Mädchens (die bei einer Tasse Tee im Nebenzimmer saß, und die sie töten würde). Die acht Jahre alte Braut blutete und erlitt einen traumatischen Schock wegen der Vergewaltigung und der schweren Blutungen. Sie verlor sehr viel Blut, das kann ich mit Bestimmtheit sagen. Sie blutete und blutete bis in die frühen Morgenstunden. Um fünf Uhr am nächsten Morgen, als die Sonne aufging starb sie.

Laut Mullah war sie blass und ihre Augen waren offen, als sie starb. Das Bett, wie er es beschrieb, war rot von ihrem Blut in dem sie lag. Das Betttuch war nicht mehr erkennbar. Die ganze Nacht war Blut auf schon geronnenes Blut geflossen. Sie war blass, weil kein Blut mehr in ihrem Körper war. Ihre Augen waren offen. Ihre Hände waren zum Gebet gefaltet während sie zitternd starb.

Der Mullah ersuchte einen Freund der Familie sauber zu machen und sich eine Geschichte über den Tod des Mädchens einfallen zu lassen. Der Mann tat was der Mullah verlangte und beseitigte das Blut und alles was blutig war. Dann wickelten sie die Tote in weiße Kleider und teilten den anderen mit, dass sie gestorben war.

An diesem Morgen betrauerte die Familie den Tod des Mädchens ohne nach einer richtigen Erklärung für ihren Tod zu suchen. Dann nahmen sie ihren Körper und begannen die religiöse Waschung.

Weil der Mullah großen Einfluss im Dorf hatte, wagte keine der Frauen, die den geschundenen Körper des Mädchens wuschen Fragen zu stellen oder nach dem Grund für ihre Wunden um die Vagina zu suchen.

Um 10 Uhr versammelten sich alle auf dem Friedhof und begruben die acht Jahre alte Braut. Ihr Leben endete.

Der enge Freund des Mullahs, der alles wusste, war sehr aufgeregt und erzählte die Geschichte meiner Quelle, die dann mich anrief und sie mir erzählte.

Ein anderer Arzt, den ich in Sarandsch fragte, er hatte keine Kenntnis von dem Fall, aber er erinnert sich, dass er die nun tote Braut behandelt hatte als sie 4 oder 5 Jahre alt war. Auch dieser Arzt bat mich, ihn nicht zu nennen aber er sagte mir, dass er „zutiefst traurig sei, dass Vorfälle wie diese noch passieren in Afghanistan“.

Er sagte die Gründe warum Afghanistan keine Zukunft hätte seien Idiotie und unzivilisierte Verhaltensweisen und Traditionen.

Diese Geschichte, ist genauso passiert, wie sie mir nach Angaben des engen Freundes des Mullahs erzählt wurde, unmittelbar nachdem die Leiche des Mädchens begraben worden war. Angeblich hatte der Mullah „ein schlechtes Gewissen“ wegen dieser Vorkommnisse.

Mustafa Kazemi
Kriegsberichterstatter
Afghanistan

Diese Geschichte ist vermutlich nur eine von tausenden, die sich so oder so ähnlich in islamischen Ländern ereignen. Wir werden nicht verhindern können, dass diese schrecklichen Dinge in diesen Regionen weiterhin geschehen, aber wir müssen alles dafür tun, dass diese kranken, abartigen Gepflogenheiten niemals Einzug halten in unsere Welt.




Islamisch motivierter Genozid

In Afghanistan hat unter den Taliban ein Völkermord an Menschen stattgefunden, die nicht „islamisch aussehen“ (Foto: afghanische Kinder). Der Islam, so seine Verkünder, sei eine Religion, die allen Menschen offenstehe, egal welchen Aussehens und welcher Hautfarbe. Jeder Mensch sei ein guter Moslem, solange er nur die islamischen Regeln einhalte. So weit die Theorie.

In der Praxis sieht es ein wenig anders aus: In den Augen vieler Moslems gibt es einen idealen islamischen Phänotyp. Dieser Phänotyp orientiert sich mehr oder weniger an der durchschnittlichen Ethnizität der arabischen Länder mit islamischer Mehrheitsbevölkerung. Wer also aussieht wie ein typischer Araber, das heißt schwarzhaarig und etwas dunkelhäutiger, wird als authentischerer Moslem empfunden als Menschen mit blondem Haar oder auch mit Mandelaugen, die viel eher in den Verdacht geraten, „Kafire“, also Ungläubige zu sein.

Diese ethnische Diskriminierung ist seit Bestehen des Islams in der Einstellung der Araber gegenüber Schwarzafrikanern offensichtlich: Die „Schwarzen“ (arabisch: as-sudan) taugten vielmehr als Sklaven denn als Missionierungsziele. Es ist kaum bekannt, dass das Ausmaß des arabisch-islamischen Sklavenhandels vergangener Jahrhunderte viel größer war als der transkontinentale Sklavenhandel der europäischen Kolonialherren. Die Versklavung der Schwarzen durch hellhäutigere arabisch sprechende Moslems hält im Sudan bis zum heutigen Tage an. Selbst Moslems mit schwarzer Hautfarbe fallen einem nicht zuletzt rassistisch motivierten Völkermord in Darfur anheim.

Auf der anderen Seite der Pigmentskala geraten Araber mit europidem Aussehen, wie man sie oft in Syrien und im Libanon antrifft, oder auch die zuweilen hellhäutigen Berber im Maghreb schneller unter Kafir-Verdacht als prototypische Araber. Andererseits standen sie auch nicht unter einem so starken Islamisierungsdruck, da an diesen „wie Christen aussehenden“ Arabern in den Augen der Missionare nicht unbedingt Moslems verloren waren. So kommt es, dass unter den christlichen Minderheiten in islamisch dominierten Ländern der Anteil der Schwachpigmentierten heute viel höher ist als unter den Moslems selbst. Schwarze, Europide und Asiaten sind nach dem Empfinden der religiösen Mehrheitsbevölkerung ethnisch gesehen keine prototypischen Moslems. Sie eignen sich also eher als Sklaven oder als besonders ergiebige Steuermelkkühe, zumal Christen wie auch Juden und andere nicht-moslemische Minderheiten in den islamischen Ländern wirtschaftlich durchweg erfolgreicher agieren als Moslems. Beispiele sind die christlichen Armenier in der Türkei (inzwischen fast alle ausgerottet), die maronitischen Christen im Libanon, die Bahai im Iran (inzwischen fast alle vertrieben) und die Chinesen in Indonesien.

Afghanistan ist völkerkundlich gesehen der zentrale Knotenpunkt Eurasiens, da hier alle großen ethnischen Gruppen dieses Doppelkontinents vertreten sind: Orientaliden, Indide, Sinide und Europide. Im Jahre 1978 hatten nach einer Erhebung eines afghanischen Ethnologiestudenten ca. 15% der Bewohner Afghanistans helle Haare und ca. 20% grüne oder blaue Augen. Dieser Anteil war besonders hoch in entlegenen Bergregionen, so wie in Badachschan, Paktia oder Nuristan. Etwa 20% waren tendenziell siniden Zuschnitts, hauptsächlich Hazaras, Usbeken und Turkmenen. 60% der Bevölkerung entsprachen eher entweder dem vorderasiatischen oder dem indiden Typus. Eine anschauliche Auswahl von Bildern europider Afghanen findet sich hier. Dazu gehört auch das afghanische Flüchtlingsmädchen Sharbat Gula, das durch eine Aufnahme von National Geographic weltberühmt wurde

Wie Nasim Mangal in seiner Analyse über den Rassismus in Afghanistan feststellt, grassierte auch unter strenggläubigen Moslems die Vorstellung, dass der prototypische moslemische Phänotyp eher von dunklerer Komplexität sei und dass Araber wie beispielsweise Bin Laden diesem Ideal am nächsten kämen. Helle Afghanen wurden schon immer von dunkleren Afghanen als „grünäugige Ungläubige“ gehänselt und auch diskriminiert. So konnten Afghanen mit blonden Haaren oder blauen Augen keine Mullahs werden, weil sie nicht islamisch genug aussahen. Geprägt wurde diese Vorstellung auch durch die Erfahrung mit den Kafiren („Ungläubige“), eine ethnischen Sammelbezeichnung für bis ins späte 19. Jahrhundert dem Heidentum anhängender kleiner Völkerschaften in einer unzugänglichen Hindukusch-Region namens Kafiristan. Die Kafiren waren 1978 zu über 50% europiden Aussehens, wobei dieser Prozentsatz hundert Jahre zuvor höchstwahrscheinlich weitaus höher lag. Kafiristan wurde also erst im Jahre 1896 unter dem afghanischen König Abdurrahman zwangsislamisiert und in Nuristan („Land des Lichts“) umgetauft. Nur die Kalashen, eine Splittergruppe der alten Nuristanis in einer völlig abgelegenen Region Nordwestpakistans, konnten sich bis heute ihr Heidentum bewahren.

Die Gleichsetzung von Heiden (Ungläubigen) mit Blonden und Blauäugigen hat sich in der moslemischen Populär(un)kultur Afghanistans allerdings erhalten. Darunter litten nicht nur die ehemals zwangskonvertierten Nuristaner, sondern alle Afghanen mit entsprechendem Aussehen. Die besonders kriegerischen paschtunischen Stämme der Afridi und Jaji zum Beispiel weisen ebenfalls einen besonders hohen Anteil an Europiden auf, ebenso einige zumeist tadschikische Bergbewohner in der nordöstlichen Provinz Badachschan.

Unter den Taliban hat die Gleichsetzung von islamisch mit einer orientaliden Physiognomie und die Diskriminierung der nicht diesem Typus entsprechenden Afghanen ein bisher nicht dagewesenes Ausmaß erreicht. Bekannt ist, dass an den siniden Hazaras, die im Gegensatz zu den sunnitischen Taliban schiitischen Glaubens sind, ein Völkermord verübt wurde. Anhand der „Plattnasen“ und „Schlitzaugen“ der Hazara erkannten die Taliban die schiitischen Abweichler vom wahren Glauben und machten gnadenlos Jagd auf sie. Einer der Höhepunkte war das Massaker von Yakaolang an über zweihundert Hazara-Zivilisten. Schon immer wurden die als besonders fleißig geltenden Hazaras diskriminiert und von den Paschtunen in die unwirtlichen Hochebenen Zentralafghanistans abgedrängt. In den großen Städten verdingten sie sich als Tagelöhner und Lastenschlepper. Der Völkermord der Taliban war also nur der Höhepunkt dieser jahrhundertealten Diskriminierung.

Kaum bekannt ist jedoch, dass die Taliban auch gegen die europiden Afghanen systematisch vorgegangen sind. Ein Afghane mit hellen Haaren oder Augen konnte von vorneherein schon mal kein guter Moslem sein und wurde unter den Taliban nur selten geduldet. In Kabul wurden pigmentschwache Afghanen bevorzugt von der Religionspolizei der Taliban verhaftet und unter fadenscheinigen Vorwänden oder auch direkt mit der Begründung „grünäugiger Ungläubiger“ ins Gefängnis gesteckt oder gleich umgebracht. Mir liegen Augenzeugenberichte vor, dass auf dem Land noch konsequenter gegen die Europiden vorgegangen wurde. Einigen paschtunischen Bergstämmen wurde es zusätzlich zum Verhängnis, dass sie sich als die Nachkommen der zehn verlorenen Stämme Israels betrachten, so die Barakzai und die Ismailkhel. Angehörige dieser Stämme, die zwar Moslems sind, konnten zumindest keine Taliban werden. Führende Taliban sollen, wir mir berichtet wurde, sogar die Ausrottung dieser „Abkömmlinge der Juden“ befürwortet haben. Inwieweit dieser Vorsatz in die Tat umgesetzt wurde, ist angesichts der enormen Bevölkerungsverschiebungen und Flüchtlingsbewegungen in Afghanistan kaum zu analysieren.

Die Anteil der europiden Männer (wegen der Burka-Verschleierung lassen sich Frauen nicht erfassen) im Stadtbild von Kabul ist nach meinen Beobachtungen auf vielleicht 2-3% geschrumpft, während diese Quote in den Siebziger Jahren laut Nasim Mangal noch bei über 10% lag. Diese Quote kann ich übrigens selbst bestätigen, wenn ich mir die Klassenzimmerzusammensetzung aus meiner Schulzeit in Kabul vergegenwärtige: Sogar jedes fünfte Mädchen hatte grüne oder blaue Augen. Die mögliche Erklärung, dass europide Afghanen verstärkt ins Ausland ausgewandert sind, ist nicht schlüssig. In einigen Branchen, wie etwa im Film und in der Werbung, wurden in den Siebziger Jahren europide Afghanen zwar bevorzugt, doch insgesamt waren sie nicht überproportional in der Oberschicht vertreten, so dass sie auch nicht mehr Mittel zum Auswandern hatten als dunklere Afghanen.

Zahlen über das Ausmaß der Eliminierung der Blonden und Blauäugigen gibt es nicht. Man kann nur die Vermutung anstellen, dass der rapide Rückgang der Quote der Europiden etwas mit der systematischen Ausgrenzung oder gar Vernichtung durch die Taliban zu tun hat.

(Gastbeitrag von Anahita Girishki)




Taliban dürsten auch nach deutschem Blut

Zahlreiche Medien berichten vorab über Drohungen eines hohen Talibanführers gegen deutsche Soldaten, die dieser in einem am Donnerstag erscheinenden Interview des Magazins Cicero geäußert hat. Mullah Obaidullah Achund, der zur Zeit des Talibanregimes Verteidigungsminister des islamischen Gottesstaates war, gilt als die Nummer drei der um die Rückeroberung der Macht kämpfenden Terrororganisation. Die Journalisten von „Cicero“ trafen den Topterroristen in seinem Versteck in Pakistan.

Wie n24 zitiert, werde man keinen verschonen:

„Nicht die Deutschen, nicht die Briten, nicht die Kanadier und schon gar nicht die Amerikaner. Wir werden sie alle töten, wir dürsten nach ihrem Blut.“

Da kündigen sich schwere Zeiten an. Für unsere Soldaten in Afghanistan, aber auch für diejenigen Deutschen, die bislang mit hochnäsiger Herablassung auf die bereits in schwere Kämpfe verstrickten Alliierten im Süden des Landes herabblickten, Feigheit mit Klugheit verwechselten und allen Ernstes glaubten, durch grosszügige Geschenke und angestrengtes Wegschauen als moralische Sieger aus dem Afghanistankrieg heimkommen zu können. Wenn nicht die Welt, so sollte doch wenigstens Afghanistan am deutschen Sozialarbeiterwesen genesen.

Auch Sprecher der Bundeswehr äusserten sich gegenüber den Medien gerne in diesem Sinne. Im Gegensatz zu anderen Alliierten, gemeint sind selbstverständlich stets die Amerikaner, würde man eben mit Fingerspitzengefühl und kulturellem Verständnis auf die Menschen zugehen. Soldaten, die vor Ort waren, berichteten im persönlichen Gespräch allerdings anderes. In Kabul, aber auch in den nördlichen Aussenposten verlassen deutsche Soldaten kaum noch die notdürftig befestigten Lager. Abhängen und hoffen, dass keiner angreift, ist seit längerem befohlen.
Dass es im Gebiet der Bundeswehr bisher relativ ruhig blieb, hatte sicher nicht damit zu tun, dass die Pazifistentruppe dem kriegerischen Bergvolk besonderen Respekt eingeflößt hätte. Mit kluger Politik, wenn man es denn so nennen will, hatte es schon zu tun, aber die fand nicht in Afghanistan statt, sondern an den Verhandlungstischen der Nato, wo Deutschland es verstand, für Gebiete Verantwortung zu übernehmen, die niemals Talibanland, sondern im Gegenteil Stammland der talibanfeindlichen Nordallianz waren, die an der Seite der Amerikaner den Bodenkrieg gegen die Terroristen führten.
Sollten hier, wie angekündigt, 6.000 blutdürstige Gotteskrieger Erfolge erzielen, so wäre das Scheitern der deutschen Strategie ein doppeltes: Es wäre nicht nur, wie im paschtunischen Süden Feindesland nicht unter Kontrolle gebracht, sondern ein ursprünglich wohlgesonnener Landstrich verspielt worden.
Derweil wird immer klarer, welche fragwürdige Rolle Pakistan in der Krise im mittleren Osten spielt. Wie n-tv weiter berichtet, lässt ein pakistanischer Parlamentsabgeordneter der Religiösen keinen Zweifel an seinen Sympathien für die islamischen Terroristen, ruft zum Krieg gegen Deutschland auf und macht deutlich, womit zu rechnen ist, wenn das derzeitige wackelige Regime Musharaf zu Fall kommt. Was wohl mit Sicherheit eintreten würde, wenn es zum Zusammenbruch der westlichen Front in Afghanistan, etwa durch die Flucht europäischer Mächte käme:

Auch der islamistische pakistanische Abgeordnete Maulana Noor Mohammed drohte Deutschland. „Deutschland ist ebenso ein Feind für die wahrhaft Gläubigen wie die USA“, sagte er dem Magazin. Die Deutschen schickten Kampfflugzeuge in den Kampf gegen den Islam und massakrierten muslimische Gläubige. „Ich rufe alle wahrhaft gläubigen Muslime dazu auf, Deutschland und die Deutschen genauso zu bekämpfen, wie sie uns bekämpfen“, sagte der Politiker. Auf die Frage, was geschehen werde, falls die radikal-islamische Opposition im Atomwaffenstaat Pakistan die Macht übernehmen sollte, drohte Mohammed mit dem Einsatz von Nuklearwaffen. „Jede Waffe, die Gott den wahrhaft Gläubigen in die Hand gegeben hat, ist eine Waffe, die zur Verteidigung des Islams eingesetzt werden darf, eingesetzt werden muss und auch eingesetzt werden wird“, erklärte er.




Eindrücke aus Afghanistan: Für Frauen eine Hölle

Heute erhielten wir eine Email der gebürtigen Afghanin Anahita Girishki, die in Wien Germanistik studierte und zwischen Wien und Kabul hin- und herpendelt. Sie hat bereits vor mehr als einem Jahr einen Artikel verfasst, der sich mit der prekären Lage der Frauen in Afghanistan beschäftigt. Die Lage der Frauen hat sich auch nach dem islamistischen Joch der Taliban in den großen Städten kaum verbessert.

Was natürlich mit dem (anti-)kulturellen Hintergrund, nämlich dem Islam bzw. Islamismus, zu tun hat. Der Beitrag, den wir exklusiv auf PI veröffentlichen, wurde von keiner der etwa zehn Zeitungen und Zeitschriften, denen er angeboten wurde, angenommen. Die Autorin vermutet den Grund darin, dass der Artikel klarstellt, Frauenverachtung hat etwas mit dem Islam zu tun. Die Zeitschrift Emma wollte den Beitrag eigentlich drucken, hat aber in letzter Minute ohne Angabe von Gründen einen Rückzieher gemacht. Anahta schreibt: „Als ich Ihre Seite entdeckt hatte, habe ich mich gefreut, dass es Leute gibt, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn es darum geht, Menschenverachtung in anderen Kulturen oder Religionen als solche zu benennen und nicht in einen pseudotoleranten Kultur-Relativismus zu verfallen.“ Und hier ist der Beitrag von Anahita Girishki:

Eindrücke aus der grünen Hölle – Afghanische Frauen zwischen Sklaverei und Widerstand

Torpekai und Zarghuna hatte ich im Sommer dieses Jahres kennen gelernt, als sie das Malalai-Krankenhaus im pakistanischen Rawalpindi besuchten. Die blonde Paschtunin und die brünette Tadschikin waren schon damals unzertrennlich und die dicksten Freundinnen. Wie ich selbst waren sie Mitte der Neunziger Jahre aus Afghanistan geflohen, da die Taliban sie dort nicht weiterstudieren ließen. Und wie ich hatten sie das enorme Glück, einen wohlhabenden und gebildeten Vater zu haben, der ihnen ein Studium im Ausland ermöglichte. Natürlich würde ich an dieser Stelle auch gerne unsere Mütter erwähnen, doch auf diese kommt es in Afghanistan leider auch in gebildeten Schichten kaum an, wenn es darum geht, den Kindern finanzielle Sicherheit zu geben. Torpekai und Zarghuna hatten Soziologie und Psychologie in Pakistan studiert, ich selbst Germanistik in Österreich. Mittlerweile haben wir alle drei unseren Lebensschwerpunkt wieder in Afghanistan. Was nicht heißt, dass wir dort das Leben für Frauen inzwischen für akzeptabel halten: Das krasse Gegenteil ist der Fall.

Was uns drei aber verbindet und an Afghanistan fesselt, ist der hoffnungslose Idealismus – der Wunsch, den afghanischen Menschen zu helfen. Natürlich interessiert uns vor allem das Leben der afghanischen Frauen. Doch wir sind davon überzeugt: Geht es den Frauen besser, dann geht es automatisch allen Menschen besser, also auch den Männern. Nur starke Frauen können Männern helfen, sich vom selbstzerstörerischen Joch des Fundamentalismus und des Chauvinismus zu befreien. Und auch wenn diese Aufgabe so unendlich schwierig und frustrierend erscheinen mag – jedes kleine Erfolgserlebnis, jedes kleine Mädchen, dem frau Lesen und Schreiben beigebracht hat, jede alleinerziehende Frau, der wir etwas zum Essen zuschustern konnten, jede Gattin, die wir vor ihrem gewalttätigen Ehemann verstecken konnten, zeigt uns, dass wir uns unmöglich auf dem Holzweg befinden können.

Was die Lage der afghanischen Frauen – auch nach der Vertreibung der Taliban – so unerträglich macht? Hier ein paar traurige Fakten: Frauen sind im heutigen Afghanistan noch immer nahezu rechtlos. Die Regierung Karsai macht radikalen Fundis immer mehr Zugeständnisse. Und außerhalb Kabuls regieren fast überall fanatische Kriegsherren, Drogenbarone und Geistliche, die rein gar nichts von Menschenrechten halten. Aber auch in der Hauptstadt sieht es nicht viel besser aus. Wenn ich heute durch Kabul gehe, sehe ich wieder 90% aller Frauen mit der Burka, dem Ganzkörperschleier mit Sichtgitter, herumlaufen. Die anderen 10% tragen wie ich nur ein Kopftuch, was schon als überaus mutig gilt. Der Schleier hat gar nichts mit der Religiosität der Frauen zu tun. Fast alle afghanischen Frauen, mit denen ich es zu tun hatte, und das sind Frauen aus allen Regionen und sozialen Schichten des Landes, halten Frömmigkeit für eine schlimme Marotte der Männer, unter der sie zu leiden haben. Eine Marotte, die sie tagtäglich als Unterdrückungsinstrument erleben.

Die baden-württembergische Grundschullehrerin und gebürtige Afghanin Fereshta Ludin, die in Saudi-Arabien erzogen wurde, würde gewiss keinen Kreuzzug für das Kopftuch unternehmen, wenn sie die letzten elf Jahre in Afghanistan gelebt hätte. Im sicheren Westen kann frau sich leicht den Luxus erlauben zu frömmeln, zu kopftücheln und zu islamisieren. Nein, der Schleier in Afghanistan ist für die Frauen dort wie überall in der grünen Hölle des Islamismus ein notwendiges Übel, dem man sich unterordnen muss, will man sich nicht großen Gefahren aussetzen. Gefahren durch stupid-fromme Männer, die jeder Frau, die keine Burka trägt, Prügel androhen und diese Drohung oft auch wahr machen. Aber auch Gefahren durch Männer, die beim Anblick eines entblößten Frauengesichts so in Wallung geraten, dass sie verbal und körperlich zudringlich werden.

Würde es eine Frau wagen, ganz ohne Schleier alleine durch die Stadt zu gehen, wäre ihre Vergewaltigung schnell besiegelt, wenn sie nicht vorher Opfer eines Säureattentats wurde, wie Malia, eine achtzehnjährige Krankenschwester, die es gewagt hatte, am frühen Abend mit offenem Haupthaar durch den Basar zu gehen. Das letzte, woran sie sich erinnern konnte, war ein langsam auf sie zukommender Mann mit einer Cherry-Coke-Dose in der Hand. Malias linke Gesichtshälfte ist nun für immer entstellt, und eine Operation kann sie sich nicht leisten. Es gibt mittlerweile sogar einen Schönheitschirurgen in Kabul, doch zu dem schicken nur reiche Kriegsgewinnler ihre Frauen zur Nasen- oder Busenkorrektur. Säureanschläge sind ein beliebtes Mittel religiöser Fanatiker, für die offene Frauengesichter Teufelszeug sind.

Offizielle Statistiken über Gewalt gegen Frauen gibt es in Kabul nicht. Aber fast alle Frauen aus Kabul, mit denen ich in den letzten beiden Jahren gesprochen habe, kennen in ihrem Bekanntinnenkreis mindestens eine schwer misshandelte oder vergewaltigte Frau. Die Ursachen dafür sind offensichtlich: Die überwiegende Mehrheit der jungen afghanischen Männer haben außer ihrer Mutter und ihren Schwestern noch nie eine unverschleierte Frau gesehen. Und die meisten Taliban, die in Koranschulen erzogen wurden, waren Waisenkinder und hatten sogar noch nie in ihrem Leben irgendeine Frau zu Gesicht bekommen, bis ihnen von ihrem Anführer eine Frau als Kriegsbeute zugeschustert wurde. Und wenn man von klein an eingetrichtert bekommt, dass Frauen unrein sind und vom Satan dazu erschaffen wurden, den Mann vom rechten Gottespfad abzubringen, dann ist das gestörte Verhältnis zu Frauen vorprogrammiert und artet nach der Pubertät in gemeingefährliche Sexualneurosen aus. So erklären es sich Torpekai und Zarghuna, meine beiden Psychologinnen. Und ich glaube, sie haben nicht unrecht damit.

Aber auch Torpekai und Zarghuna, die noch nie im Westen waren, wissen, dass Männer nicht unbedingt so sein müssen. Schließlich haben sie verständnisvolle und tolerante Väter und emanzipierte Mütter. Letztere gingen in den Siebziger Jahren in Kabul wie selbstverständlich unverschleiert, in engen Jeans oder sogar im Minirock herum. Und bis auf ein paar fanatische Mullahs hatte damals kaum ein afghanischer Mann öffentlich Anstoß daran genommen. Die Frauen in Kabul wissen also, dass es sich lohnt, auf bessere Zeiten zu hoffen. Sie wissen auch von Ländern, wo nicht die Eltern den Ehemann aussuchen, sondern die Frau selbst, sie wissen von Ländern, wo Frauen ein Recht auf eine eigene Sexualität haben, von Ländern, wo Frauen zumindest dem Gesetz nach die gleichen Rechte haben wie die Männer.

Der Wissensdurst der afghanischen Frauen ist enorm. Gerade in Zeiten der größten Unterdrückung hat sich Widerstand auf breiter Basis gebildet. Von gebildeten Frauen gegründete Untergrundorganisationen, von denen RAWA nur die bekannteste ist, haben die Ideen von Freiheit und Gleichberechtigung in jede afghanische Stadt und auch in so manches afghanische Dorf getragen. In geheimen privaten Schulen wurden Frauen und Mädchen alphabetisiert und unterrichtet. Im Untergrund haben sich solidarische Netze und Strukturen gebildet, die vielen Frauen in Zeiten bitterster Armut, Hunger und Gewalt das Leben gerettet haben. Diese Strukturen sind heute noch intakt und haben nichts von ihrer Bedeutung und Notwendigkeit eingebüßt. Denn noch immer sind es vor allem die Frauen, die unter den erbärmlichen Lebensbedingungen in Afghanistan leiden. Es sind Frauen, die bis zu zehn Kinder alleine erziehen müssen, da der Mann im Krieg gefallen oder sich ganz einfach abgesetzt hat. Es sind Frauen, die zu Hause und im öffentlichen Leben wehr- und rechtlos sind. Auf der Straße gelten sie bei den meisten Männern als Untermenschen, und zu Hause wartet oft ein Mann, der seine Frau ungestraft prügeln und vergewaltigen kann, da sie zu seinem Besitz gehört wie ein Möbelstück oder ein Haustier.

Es sind aber auch Frauen, die ihren derart in Not geratenen Geschlechtsgenossinnen helfen. In Städten wie Kabul, Jalalabad und Charikar gibt es private und geheime Frauenhäuser, in denen Frauen Unterschlupf finden können, die misshandelt werden oder von einem Mullah zum Abschuss freigegeben worden sind, da sie sich in ihrer Not als Prostituierte verdingt oder einem reichen Mann als Konkubine gedient haben oder da sie zu Unrecht in den Verdacht geraten sind, etwas mit einem fremden Mann gehabt zu haben. Und zum Abschuss freigegeben, das bedeutet auch heute noch nicht selten Steinigung, der furchtbarste Tod, den ein Mensch sich überhaupt vorstellen kann. Fälle von Steinigungen in den letzten Monaten sind aus den Provinzen Helmand, Oruzgan, Zabol und Paktika bekannt geworden. Frauen in einem Flüchtlingslager bei Kandahar haben mir berichtet, dass in Helmand, einer Hochburg des Mohnanbaus, zwei junge Frauen gleichzeitig gesteinigt wurden, die von einem reichen Drogenbaron als Gespielinnen gehalten worden waren. Als der Drogenboss keine Lust mehr auf sie hatte, übergab er sie der Geistlichkeit, die mit den beiden Frauen ein Exempel statuieren wollten. Diese brutale Doppelmoral ist beileibe kein Einzelfall. Viele ranghohe Taliban, so auch Mullah Omar, hielten sich Konkubinen und Lustknaben, während sie andererseits Ehebrecherinnen steinigen und Homosexuelle bei lebendigem Leibe begraben ließen.

Widerstand von afghanischen Frauen hat sich bislang nur darin beschränkt, anderen Frauen zu helfen, ihnen Unterschlupf zu geben, sie mit Nahrung oder Medizin zu versorgen und die Greueltaten von Taliban und anderen Gotteskriegern zu dokumentieren. Afghanische Frauen habe nun mal keine Waffen und keine Rechte und können daher weder militärisch noch juristisch kämpfen. Was ihnen bleibt, ist Bildung und Solidarität und Untergrundhilfe. Versuche afghanischer Frauen, nach dem Sturz der Taliban in der Politik mitzumischen, waren zum Scheitern verurteilt, abgesehen von ein paar Alibi-Ministerinnen im Kabinett von Karsai. Frauen, die es gewagt hatten, für die Loya Jirga, der verfassungsgebenden Stammesversammlung, zu kandidieren, wurden schikaniert und ausgebootet. Praktisch gilt nur in Kabul ein Rechtssystem, das ansatzweise angewendet wird, da der Fokus der internationalen Aufmerksamkeit sich nun mal hauptsächlich auf die Hauptstadt richtet. Und hier plant eine Gruppe von inzwischen mehreren hundert afghanischen Frauen, zumeist Studentinnen, ein mutiges und interessantes Projekt.

Und hier komme ich wieder auf Torpekai und Zarghuna zurück. Sie sind nämlich die Initiatorinnen dieses Projekts. Die Idee kam ihnen, als sie im Web auf das „Free State Project“ stießen. Hierbei geht es darum, dass amerikanische Libertäre einen kleinen Bundesstaat wie New Hampshire friedlich übernehmen wollen, indem sie dort massenhaft einwandern, bis sie dort eine wahlentscheidende Mehrheit bilden. Auch in der Provinz Limón Real in Costa Rica gibt es ähnliche Pläne. Wie wäre es, dachten sich Torpekai und Zarghuna, wenn man einen Bezirk hätte, indem Frauen sich selbst verwalten, wo kein Mann ihnen reinreden kann? Man müsste nur die Mehrheit in einem Stadtbezirk in Kabul bekommen. 50% Frauen gibt es sowieso schon überall. Diese müssten nur für diese Idee gewonnen werden. Dann hätte man zumindest eine Region, die ganz offiziell als Zufluchtsort für Frauen fungieren kann und in der an den Bedürfnissen von Frauen orientierte Politik sich durchsetzen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass freie Wahlen stattfinden und Frauen nicht an der Stimmabgabe gehindert werden. Das ist nur in Kabul möglich, wo internationale Beobachter (möglichst Beobachterinnen) Manipulationen unterbinden könnten. Eine weitere Voraussetzung wäre, dass die geplante kommunale Neuordnung in Kabul umgesetzt wird, wonach die Hauptstadt in mehrere Bezirke unterteilt wird, die eigene Kompetenzen bekommen. Momentan sind Torpekai und Zarghuna dabei, weltweit Unterstützerinnen für das „Women’s Freestate Project“ zu suchen. Doch sie denken schon über Afghanistan hinaus: Ihre Vision beinhaltet ein souveränes Staatengebilde irgendwo in der Welt, in dem Frauen sich selbst regieren und das als Zufluchtsort für verfolgte Frauen aus aller Welt dienen kann. Denn eines ist sicher: Afghanistan wird noch für lange Zeit eine Hölle für Frauen sein, und es ist gut möglich, dass das Quäntchen Freiheit, das Frauen in Kabul errungen haben, bald wieder durch Mullahs und Frauenhasser zunichte gemacht werden wird, vor allem wenn das weltweite Interesse an Afghanistan in den demokratischen Ländern nachlässt.