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Ansbach: Merkels lautes Schweigen

angela_merkelEs ist Donnerstagmittag, mehr als drei (!) Tage nach Ansbach. Merkel, kalt wie ein toter Fisch, hat es bislang nicht für nötig gehalten, den Nagelbombenanschlag von Ansbach persönlich zu verurteilen – wie schon nach Würzburg zieht sie es vor, nur über Sprecher in indirekter Rede zu kommunizieren. Mit ihrem demonstrativen eigenen Schweigen sendet die schlaue Hexe zwei wichtige politische Botschaften: eine Botschaft an die Opfer und eine Botschaft an das bombende Dreckspack.

(Von Martin)

Man stelle sich vor, in Ansbach hätte ein deutscher Neonazi auf einer türkischen Hochzeitsfeier eine Nagelbombe gezündet, um sich „an Türken zu rächen“. Die Hexe wäre noch in derselben Nacht direkt aus ihrer Uckermark per Hubschrauber eingeflogen – mit im Gefolge der gesamte Hofstaat: Gauck, Gabriel, Maas. Alle diese politischen Selbstdarsteller hätten sich vor Ort in Ansbach um die Mikrophone der Presse gedrängt, um endlich ihr Statement von der „widerlichen rassistischen Tat“ loszuwerden.

Aber bei einem widerlichen syrischen Rassisten, der sich gezielt „an Deutschen rächen“ wollte, gelten für das Weib und ihre Speichellecker andere politische Wertmaßstäbe: In Merkels Buntem Reich sind eben nicht alle Menschen gleich lebenswert. Wie schon nach dem vorangegangenen Anschlag in Würzburg hat das Weib erneut tagelang keinen Ton von sich gegeben – nicht einmal ein menschliches Wort persönlichen Mitleids für die Opfer. Stattdessen kommunizierte sie wie nach Würzburg auch nach Ansbach ausschließlich mittels indirekter Rede: eine „Vize-Regierungssprecherin“ ließ uns ausrichten, Frau Merkel „sei erschüttert“.

Dass Merkel sich durch diese indirekte Kommunikation von anderen westlichen Politikern abhebt, die nach islamischen Anschlägen sofort zum Ort des Geschehens eilen und sich dort deutlich äußern – Obama, Hollande –, hat seine Gründe. Sehr viel mehr als Obama und Hollande ist Merkel persönlich mit den Attentätern verbunden. Sie war es ja, die jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen ihrer anarchischen ethnischen Siedlungspolitik – jeder soll kommen – und einem steigenden Sicherheitsrisiko für die deutschen Eingeborenen stets vehement abgestritten hat. Sie war es, die sich selbst einem Mindestmaß an Einhaltung der staatlichen Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit diesen wahllos und chaotisch hereindrängenden Menschenmassen grundsätzlich verweigert hat. Mehr noch als Obama und Hollande hat sich Merkel nichts, gar nichts sagen lassen, sie hat alles ganz allein entschieden – alles, was jetzt über uns hereinbricht, ist daher ebenfalls ganz allein ihr Werk.

Merkel trägt an den Taten des bombenden Mörderpacks insgesamt also eine sehr viel größere persönliche Mitverantwortung als Obama und Hollande. Kritik an diesem Dreckspack trifft deshalb immer auch Merkel selbst – ebenfalls sehr viel stärker als Obama und Hollande. Merkels Hände sind nicht nur schmutzig, weil das Weib – wie etwa Hollande – jahrelang grundlegende staatliche Schutzpflichten vernachlässigt hat. Merkels Hände sind deutlich schmutziger: Merkels Hände sind blutig.

Ihr Schweigen wird daher vor allem von ihrer Motivation bestimmt, die Aufmerksamkeit, die dem Anschlag von Ansbach zuteil wird, nicht noch weiter zu steigen – weil jede Aufmerksamkeit für den Anschlag unweigerlich das Augenmerk auch auf ihre persönliche Verquickung mit dieser ganzen dreckigen Szenerie der Täter richtet. Und jeder Blick auf den erkennbaren Zusammenhang zwischen ihrer anarchischen Politik und deren ganz konkreter Folgewirkung, nämlich verstümmelten Menschen auf der Straße, kratzt an ihrer Macht. Der Spaß hört nämlich sogar für hartgesottene Katzbuckler in der CDU auf, wenn Blut fließt. Natürlich nicht weil Blut fließt, sondern weil dieses Blut eben doch einen großen Teil der deutschen Wähler im kommenden Wahljahr davon abschrecken dürfte, ihr Kreuz bei der Nagelbombenpartei CDU zu machen.

Wäre die Täter-Opfer-Konstellation eine andere, würde das Weib natürlich auch eine andere Kommunikationsstrategie fahren. Wären der Täter deutsch und die Opfer türkische Mitbürger gewesen, wäre diese Konstellation politisch im Zuge der Einschüchterungspolitik ideal instrumentalisierbar: Mehr Aufmerksamkeit für Ansbach würde in diesem Fall bedeuten: mehr Einschüchterung der Deutschen, mehr Schaden für den innenpolitischen Gegner, mehr Nutzen für die Hexe. Genau aus diesem Grund wäre Merkel in Nullkommanichts am Mikrophon gewesen, wenn in Ansbach ein deutscher Neonazi auf einer türkischen Hochzeit gebombt hätte. Aber Opfer deutsch, Täter ein mieser syrischer Halunke – diese Kombination ist für sie politisch riskant, da steckt sie selber mit drin. Es gilt also: Je weniger Aufmerksamkeit für Ansbach, desto weniger Aufmerksamkeit für ihre eigene schmutzige Rolle.

Die Botschaft dieser Kommunikationstaktik an die deutschen Opfer ist eindeutig: Ihr seid keiner Rede wert. Auch das bombende Mörderpack wird die Botschaft verstanden haben: Bomben gegen Deutsche in Deutschland – das macht nichts, das wird von der Regierung stillschweigend geduldet.

(Angeblich soll sie heute – drei Tage danach – doch noch etwas dazu zu sagen haben, wir warten…)




Linken-Politiker setzte sich gegen Abschiebung des moslemischen Bombers von Ansbach ein

harald_weinbergDer Bundestagsabgeordnete der Linken Harald Weinberg (Foto) hatte sich 2015 mit einem Schreiben an sie Stadt Ansbach dafür stark gemacht, dass Mohamed Daleel (kl. Foto), der Rucksackbomber von Ansbach (PI berichtete) nicht abgeschoben werde. Daleels Asylantrag war im Dezember 2014 abgelehnt worden, er erhielt einen Abschiebebescheid, da er bereits in Bulgarien und danach in Österreich einen Antrag auf Asyl gestellt hatte. Der Dschihadist erhob Einspruch gegen die Abschiebung nach Bulgarien und jammerte, er sei in Bulgarien misshandelt worden, unternahm zwei angebliche Selbstmordversuche und bekam tatkräftige Unterstützung von Harald Weinberg, der offenbar den Gutmenschen der Invasionslobby gerne mal behilflich ist.

Mohamed Daleel galt, laut Behörden, wie viele Gäste der Kanzlerin, als „psychisch instabil“. Gemäß Staatsanwaltschaft stand er „unter Betreuung“, womit eine staatliche Vormundschaft gemeint ist. So gesehen, war der Dschihadist dann wohl auch rechtlich irgendwie ein Sohn De Maizieres.

Weinberg sagt: „Immer wieder treten Aktivisten der Flüchtlingshilfe an mich heran, bitten mich um Hilfe bei abgelehnten Flüchtlinge. So war es auch in diesem Fall.“

Und so ersuchte er die Stadt, den Asylbetrüger nicht abzuschieben, bis die medizinische Behandlung in Deutschland abgeschlossen sei. Das ist doppelt staatsfeindlich, zum einen wird mit so einer Einflussnahme der Betrug eines Verbrechers unterstützt (illegale Einreise ist laut Gesetz immer noch eine schwere Straftat) und zum anderen werden dem deutschen Steuerzahler auch noch Kosten für eine medizinische Behandlung aufgebürdet, die auch in Bulgarien erfolgen könnte.

Stattdessen blieb er, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) setzte die Abschiebung aus. Sonntagnacht versuchte er dann mit einem Sprengstoffrucksack ein Musikfestval im bayerischen Ansbach zu bereichern, wo sich zu dem Zeitpunkt rund 2.500 Menschen befanden, als das nicht gelang, sprengte er sich vor dem Eingang in die Luft und hinterließ uns Drohungen für künftige Attentate seiner islamischen Brüder im Blutrausch.

„Ich bin kein Psychiater, kann nicht in die Menschen reinschauen und wäge von Fall zu Fall ab, ob ich helfe. Nach allem, was ich damals wusste, würde ich heute wieder so entscheiden“, so Weinberg.

Eben, er hat offensichtlich keine Ahnung und im Interesse des deutschen Volkes handelt er mit derartigen Aktionen schon gar nicht. (lsg)

» E-Mail: harald.weinberg@bundestag.de




Video: Täter von Ansbach droht mit Autobomben

daleelDie dem IS nahestehende Nachrichtenagentur „Amaq“ veröffentlichte vor einigen Stunden Fotos und ein Video, das den syrischen Suizidbomber Mohammed Daleel (Foto), der sich am Sonntagabend in Ansbach in Bayern in die Luft sprengte zeigen soll. Darin droht der in Deutschland „schutzsuchende“ Asylbetrüger: „Ich schwöre, wir werden Euer Leben verderben und Eure Häuser sprengen.“ Er gelobt dem IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi  Treue und droht Deutschland mit Autobomben.

Ob das Video, in dem nur eine vermummte Gestalt zu sehen ist, wirklich Mohammed Daleel zeigt ist nicht zu verifizieren. Es ist aber egal, welcher koranhörige Moslem da in die Kamera spricht, es ist egal ob es Mohammed, Ali, Achmed oder Abdulla ist. Der nächste von unserer Kanzlerin eingeladene Mörder wartet so oder so schon auf seinen Auftritt. (lsg)

Hier das Video mit deutschen Untertiteln:




Bomber von Ansbach wurde „geduldet“

anbach_unterkunftMittlerweile gaben italienische Medien den Namen des islamischen Selbstmordattentäters bekannt, der gestern Abend in Ansbach einen Rucksack mit einer Bombe zur Explosion brachte und damit 15 Menschen verletzte, vier davon schwer (PI berichtete). Etliche Menschen sind traumatisiert. Mohammed Deleel (27, englische Medien schreiben auch Daleel) ist über die Balkanroute nach Bulgarien gekommen. Dort gab er sich der IS-Krieger als syrischer Bürgerkriegsflüchtling aus und bekam subsidiären Schutz zuerkannt. Der angeblich „Schutzsuchende“ ist dann aber nach Germoney weitergereist und stellte hier den nächsten Asylantrag. Updates nächste Seite:

Am 2.12.2014 wurde sein Asylgesuch abgelehnt und die Abschiebung angeordnet. Vermutlich hat Mohammed Deleel (Foto links) dagegen geklagt, denn Bundesinnenminister de Mazière sprach von einer „verwaltungsgerichtlichen Bestätigung im einstweiligen Verfahren“. Dagegen lief der Asylbetrüger mit einem ärztlichen Attest auf, das ihm „psychische Labilität“ aufgrund von Suizidgefahr bestätigte. Er soll zwei Suizidversuche unternommen haben und landete zwischenzeitlich in einer psychiatrischen Klinik. Die Abschiebung wurde aufgrund des Attests aufgehoben. Es folgt eine sogenannte „Duldung„. Ein Aufenthalt wird dann „geduldet“, wenn sich eine Abschiebung nicht durchführen lässt.

Erst am 13.7.2016 erhielt Mohammed Deleel eine erneute Ausreiseaufforderung mit einer Abschiebeandrohung nach Bulgarien. Was hier gefehlt hat, liegt auf der Hand: Solche sich hartnäckig widersetzenden Fälle gehören umgehend in Abschiebehaft! Stattdessen wird die Sicherheit der einheimischen Bevölkerung auf’s Spiel gesetzt. Es ist total unerheblich, ob sich dieser penetrante Psycho zusätzlich als IS-Krieger sah. Auch ohne IS war er eine tickende Zeitbombe. Ein politisch motivierter Asyl-Terrorist. Mittlerweile wurde bekannt, dass der „psychisch Labile“ Gewaltvideos vom IS auf mehreren Handys und Facebook-Accounts gesammelt hat (siehe Updates unten).

Dass Mohammed Deleel nach Angaben von de Mazière beim Einchecken ins deutsche Sozialsystem „sicherheitsüberprüft“ wurde, zeigt, dass der deutsche Staat uns nicht vor dem Durchknallen der „Schutzsuchenden“ schützen kann. Auch den den syrischen Macheten-Schlächter aus Reutlingen bezeichnete der Minister als „sicherheitsüberprüft“. Es sei in solchen Fällen nicht auszuschließen, dass ein Bezug zum IS bestünde, gleichwohl könne es sich aber um eine „Kombination mit psychischer Labilität“ handeln. „Ich verstehe, dass viele Menschen unsicher sind und sich Sorgen machen. Wir werden alles dafür tun, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. […] Wir sollten unser Verhalten nicht ändern. Wir sollten unser freiheitliches Leben weiterführen“, sagte der Minister. Und zu unserer Beruhigung: Es würden Schleierfahndungen im Grenzbereich stattfinden. Sollten nach diesen Fällen Gesetzesänderungen notwendig sein, werde er diese anstoßen.

Dass es eine sofortige polizeiliche Festsetzung bis zur vollzogenen Abschiebung braucht, liegt wohl auf der Hand! Nur so kann man das Untertauchen und Ausrasten der Allah-gläubigen Asylbetrüger konsequent verhindern.

De Mazière wurde auf der Pressekonferenz gefragt, ob er weiterhin den „Flüchtlings-Optimismus“ der Kanzlerin teile und bejahte dies sofort. Die meisten der zu uns gekommenen Menschen seien verfolgt oder „erwarten ein besseres Leben“. Das klingt nett und harmlos. Auch Mohammed Deleel hatte offenbar eine Erwartungshaltung auf ein „besseres Leben.“ Sonst hätte er sich nicht illegal nach Germoney aufgemacht.

Innenminister Joachim Hermann sagte schon nachts in der Pressekonferenz, der abgelehnte Asylbewerber sei polizeibekannt gewesen:

„Es gab Vorfälle, mit denen der Mann die Ansbacher Polizei zuvor beschäftigt hat.“

Im Anschluss an die Pressekonferenz konkretisierte er dies noch und sprach unter anderem von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er sagte, dass man wegen solcher Delikte nicht abschieben könne. Dabei war der Asylantrag bereits am 2.1.2.2914 abgelehnt worden. Offenbar lässt der deutsche Staat selbst abgelehnte Kriminelle noch weiter im Land herumlaufen. Bei dem Täter fand man eine fette Rolle 50-Euro-Scheine – Drogengeld?

Vermutlich war der im Hotel Christ (Foto) residierende „Schutzsuchende“ Drogenkonsument, wenn nicht gar Dealer und hat in Deutschland möglicherweise weitere Menschen mit Rauschgift geschädigt. Für seinen Lebensunterhalt kam derweil das Sozialamt der Gemeinde Ansbach auf.

Am Montagmorgen führte das SEK in der Unterkunft eine Razzia durch:

razzia

Nach 28.868 tödlichen islamischen Terrorattacken seit 9/11 steht in Deutschland nun die wichtige Frage im Raum, ob der Syrer mitten in der belebten Altstadt von Ansbach ganz einfach nur Selbstmord begehen wollte oder ob es sich um einen der zahlreichen klassischen islamischen Selbstmordanschläge handelte, mit denen der Koran die Gläubigen unter Umgehung der Grabesstrafen ohne Umwege ins Paradies lockt. Da der Täter tot ist, gibt es kein Strafverfahren, wo diese Frage von Relevanz wäre. Trotzdem muss Motiv natürlich geklärt werden, denn wenn es sich um einen „blitzradikalisierten“ IS-Schläfer handelte, könnte er Hintermänner haben.

Um 5 Uhr morgens schrieb der Focus zum Islam-Bezug:

Der Täter von Ansbach litt in der Vergangenheit unter psychischen Problemen. Die Polizei wollte indes nicht ausschließen, dass sich der psychisch labile Mann radikalisiert hatte.

Der Tagesspiegel wagt sich weiter vor:

Der Täter habe vor dem Anschlag hektisch telefoniert, hieß es am Montag zudem in Sicherheitskreisen. Mit wem, ist allerdings noch offen. Derzeit werden die zwei Handys, die Mohammed D. besaß, ausgewertet. Dass er zwei Mobiltelefone hatte, könnte ein Indiz auf eine klassisch terroristische Vorbereitung auf den Anschlag sein, hieß es. Terroristen von IS und Al Qaida benutzen bei Angriffen regelmäßig mehrere Handys, um das Risiko zu mindern, dass die Sicherheitsbehörden die Telekommunikation rasch mitbekommen.

Es bleibe allerdings unklar, ob Mohammed D. sich umbringen wollte, sagten Sicherheitsexperten. Der Syrer sei dabei gewesen, den Rucksack abzulegen. Dann kam es zur Explosion. Es sei denkbar, dass Mohammed D. den Sprengsatz mit einer Fernzündung zur Explosion bringen wollte, möglicherweise über eines seiner beiden Handys, hieß es in Sicherheitskreisen.

Der zuständige Staatsanwalt sagte noch in der Nacht, er ermittele wegen 12-fachen versuchten Mordes. Die Zahl der Opfer wurde heute auf 15 erhöht.

Der Staatsanwalt ist aber nicht mehr zuständig. Gerade eben wurde bekannt:

Bayerns Innenminister Herrmann geht von einem „islamistischen Hintergrund“ der Tat aus. Auf einem Laptop und sowie zwei Handys des Täters wurden „Gewaltvideos mit islamistischer Ausrichtung und salafistischem Inhalt“ gefunden.

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Hier wird Selbstmordattentäter Mohammed Daleel abtransportiert.

Wir werden den Beitrag bei weiteren Neuigkeiten ergänzen. Hier die neusten Meldungen:

+++ Wer Video-Aufnahmen in Ansbach gemacht hat, soll sie bei der Polizei hochladen.

+++ Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, hier speziell dem IS.

+++ Ein Dolmetscher mit Täterkontakt wurde von der Polizei festgenommen.

+++ Attentäter Mohammed Daleel stammt aus Aleppo, wo er angelich Jura studiert hat. (Eigenauskunft? Papiere?)

+++ IS gibt bekannt: „Er war ein Soldat des Islamischen Staates“

+++ Auf einem seiner zahlreichen technischen Geräte (mehrere Handys, Laptop) gibt es eine Anschlagsdrohung des Täters persönlich. Er spricht auf dem Video von einem Racheakt gegen Deutsche im namen Allahs. Als Vergeltung für die Ermordung von Moslems.

+++ Terror-Video vom IS auf Täter-Handy gefunden. IS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi kündigt darin Racheakt gegen Deutschland an wegen „Islam in den Weg stellen und Muslime umbringen.“

+++ Mohammed Deleel hatte sechs Facebook-Accounts vollgestopft mit Islam-Gewalt.

+++ Täter baute Bombe in der Flüchtlingsunterkunft.+++ In seinem Hotelzimmer befand sich Diesel, Nitroverdünner, Salzsäure und Metallteile.

+++ Bombe bestand aus Nitroverdünner, Benzin, Kieselsteinen und scharfen Metallteilen. Zutaten in mehreren Baumärkten besorgt.

+++ Die Bombe war so gebaut, dass möglichst viele Menschen getötet werden sollten.

+++ Die Nagelbombe traf vor allem Gäste in „Eigens Weinstube“. Sie lagen blutüberströmt auf dem Boden. Der Pfarrer der St. Gumbertus-Gemeinde: „Einige waren am Arm verletzt, andere bluteten an den Beinen, einige hielten sich Kleidungsstücke auf blutende Kopfwunden“.

+++ Der Syrer hatte erfolglos versucht, ohne Eintrittskarte auf das Open-Air-Gelände zu gelangen.

+++ Zu den rund 200 Beamten, die am Abend aus ganz Bayern zusammengezogen wurden, gehört auch eine Polizeihundertschaft aus München: „Wir waren erst am Freitag und Samstag beim Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum eingesetzt.“

+++ Bundesinnenminister de Mazière auf der PK: „Ein Bezug zum internationalen Terrorismus des sogenannten Islamischen Staates ist aus meiner Sicht ebenso wenig auszuschließen wie das Vorliegen einer besonderen Labilität dieser Persönlichkeit oder eine Kombination von beidem“

+++ Innenminister Herrmann: „Nachdem er einen Rucksack mit Sprengstoff hatte, in dem gleichzeitig auch viele scharfkantige Metallteile gepackt waren, die ja geeignet sind, im Zusammenhang mit einer solchen Bombe dann möglichst viele Menschen im Umkreis zu verletzen, müssen wir davon ausgehen, dass es keine reine Selbstmordtat war, sondern dass er möglichst viele Menschen mit ins Verderben stürzen wollte. Das ist die Situation eines typischen Selbstmordanschlags.“

+++ Innenminister Herrmann (CSU): „In der Summe deuten all diese Funde auf einen islamistischen Bezug hin, der Bezug zu einer islamistischen Organisation ist allerdings noch offen.“

+++ Scheuer (CSU): „Wir brauchen eine Registrierungsrevision aller nach Deutschland gekommener Flüchtlinge. Eine Selbstauskunft ist nicht ausreichend. Jeder einzelne Flüchtling muss von den Behörden persönlich angehört und genau überprüft werden, um einen Generalverdacht zu verhindern.“ Wer in Deutschland das Gastrecht missbrauche, müsse sofort abgeschoben oder – wenn das nicht möglich sei – umgehend „unter Kontrolle untergebracht“ werden.

+++ Am 2.12.2014 wurde sein Asylgesuch abgelehnt und die Abschiebung angeordnet.

+++ Nach einer Klage des Syrers gegen seine Abschiebung wurde diese vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Februar 2015 ausgesetzt. Als Grund dafür wurden zwei Selbstmordversuche des Syrers angegeben. Der Syrer erhielt daraufhin eine Duldung, die am 25. Februar 2015 aber aufgehoben wurde. Knapp 16 Monate danach, am 13. Juli 2016, wurde Daleel mitgeteilt, daß er Deutschland verlassen müsse.

+++ Am 13.7.2016 Aschiebe-Bescheid nach Bulgarien, rechtskräftig am 27.7.2016, ab da 30 Tage Zeit zur Ausreise. Bomber hat keine Klage gegen den Bescheid eingelegt.

+++ Daleel wurde juristisch vom Linken-Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg unterstützt.

+++ Mohammed Daleel hat in drei Ländern Asylanträge gestellt: Bulgarien, Österreich, Deutschland.

+++ Das hat er beim BAMF erzählt: „Ich fürchte mich vor dem Tod und Demütigung. Ich will keine Waffen gegen Menschen tragen. Ich habe Angst vor einer Rückkehr nach Syrien, weil ich zu einem Mörder werden könnte.“

+++ N24 nudelt immer wieder durch, dass der Täter abgeschoben werden sollte, verschweigt aber, dass es nicht nach Syrien, sondern nach Bulgarien gehen sollte.

+++ Pro Asyl Sprecherin: „Eine eigene Instanz, die prüft, ob Geduldete ausgereist sind, gibt es nicht. Wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde, bekommen Betroffene eine Aufforderung zur Ausreise mit der Frist, in der Regel innerhalb von 30 Tagen auszureisen. In dieser Zeit melden sie sich in der Regel bei den Ausländerbehörden und erklären, warum eine Abschiebung nicht möglich ist. Wenn die Asylbehörde entscheidet, dass Abschiebungshindernisse vorliegen, werden sie wiederum für einen weiteren Zeitraum geduldet.“

+++ Der Syrer hatte eine Rolle von 50-Euro-Scheinen bei sich.

+++ Der abgelehnte Asylbewerber hatte eigenes Hotelzimmer.

+++ Es gab Razzien in der Unterkunft.

+++ Nach 15 Monaten Aufenthalt besteht bei Geduldeten Hartz IV Anspruch (Sozialamt übernimmt Kosten für Unterkunft und Heizung, Jobcenter zahlt 399 Euro monatlich). Dazu Anspruch auf medizinischer Versorgung.

+++ Mitarbeiter des Sozialamts fanden den Täter freundlich und nett.

+++ Die Atteste wegen „psychischer Labilität“ wurden offenbar mehrfach ausgestellt.

+++ Die Suizidversuche werden von Mittelfrankens Vize-Polizeipräsident Roman Fertinger als „oberflächlich“ bezeichnet. Er habe sich an den Handgelenken geritzt.

+++ Innenminister Herrmann: medizinische Gründe dürften eine Abschiebung nicht verhindern. Er stellt in Frage, dass der Ansbacher tatsächlich ernsthafte Selbstmordversuche verübt hatte. Er spricht von jemandem, der sich möglicherweise die „Pulsadern geritzt“ habe.

+++ Der Attentäter war wegen Drogen- und Nötigungsdelikten polizeibekannt.

+++ Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag sagte, stand er „unter Betreuung„.

Live-Ticker: Merkurnordbayern.de, Focus, Bayerischer Rundfunk, web.de, gmx.ch

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Im Hotel Christl bastelte Mohammed Dallel die Rucksack-Bombe mit Zutaten aus dem Baumarkt.

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Mohammed Daleels Unterkunft ist nicht weit vom historischen Kern der Barockstadt Ansberg entfernt, wo er die Bombe explodieren ließ.

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Hier wird das Zimmer des Attentäters durchsucht. Das Hotelzimmer mit Balkon, das der geduldete illegale Ausländer Mohammed Daleel alleine bewohnte, wurde vom Sozialamt bezahlt. Dazu hatte er Anspruch auf Hartz IV in Höhe von 399 Euro und auf medizinische Versorgung inkl. Klinikaufenthalt.

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Die Explosionsstelle mit dem Rucksack. 15 Menschen wurden durch die Nagelbombe verletzt, vier davon schwer.

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Insgesamt wurden in dieser Woche zehn Menschen getötet und 60 verletzt, darunter eine Schwangere und viele Jugendliche. Von den Tätern wurde einer von Polizisten erschossen, zwei richteten sich selbst hin. Einer wurde festgenommen.




+++EILMELDUNG+++ Ein Toter, mehrere Verletzte bei Sprengstoffanschlag in Ansbach

ansbach2Kurz nach 22 Uhr kam es am Sonntag in der Innenstadt von Ansbach in Mittelfranken vor dem Eingang einer Musikveranstaltung zu einer Explosion. Dabei wurde ein Mann getötet und etwa zehn Personen verletzt. Erst ging man von einer Gasexplosion aus. Die Bürgermeisterin von Ansbach sprach bereits früh von einem Sprengsatz. Nun geht auch das bayerische Innenministerium nicht mehr von einem Unfall, sondern von einer geplanten Detonation mindestens eines Sprengkörpers aus. Die Innenstadt ist komplett abgeriegelt. Die Einsatzkräfte sind im Großeinsatz, auch ein Helikopter und das Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) sind vor Ort. Die Polizei hat im Stadthaus eine provisorische Einsatzzentrale eingerichtet. Die Musikveranstaltung mit rund 2.500 Besuchern wurde abgebrochen.

Die PI-Berichterstattung wird hier fortgesetzt.

Update 16.40 Uhr: Bayerns Innenminister Herrmann geht von einem „islamistischen Hintergrund“ der Tat aus. Auf einem Laptop und sowie zwei Handys des Täters wurden „Gewaltvideos mit islamistischer Ausrichtung und salafistischem Inhalt“ gefunden.

Update 15.25: Bundesinnenminister de Mazière gab auf einer PK bekannt, dass sowohl der Bomber aus Ansbach, als auch der Macheten-Schlächter aus Reutlingen „sicherheitsüberprüft“ waren. Der Bomber aus Ansbach heißt Mohammed D.

» Ticker bei n-tv

Sein Asylantrag wurde am 2.12.2014 abgelehnt und die Abschiebung angeordnet. Dies wurde in einer einstweiligen Verfügung des Amzsgerichtes bestätigt. Daraufhin reichte de Asylbewerber ein ärztliches Attest wegen „psychischer Labilität“ ein. Er soll zwei Suizidversuche mit entsprechender Klinikbehandlung hinter sich haben. Die Abschiebung wurde aufgehoben. Am 13.7.2016 erhielt er eine erneute Ausreisaufforderung mit einer Abschiebeandrohung nach Bulgarien, falls er nicht selbstständig ausreist. De Mazière wurde gefragt, ob er weiterhin den Flüchtlings-Optimismus der Kanzlerin teile und bejahte dies. Die meisten Flüchtlinge kämen nicht in böser Absicht, sondern weil sie verfolgt seien oder „ein besseres Leben erwarten“. Auf die Frage, ob die Identitätsverschleierung der Flüchtlinge ein zunehmendes Problem sei, sagte der Minister, man müsse mehr gegen die Radikalisierung der hier lebenden Flüchtlinge tun. Für Terroreinsätze würde laut „Weißbuch“ in Zukunft auch die Bundeswehr zur Verfügung stehen. Dies sei laut BVerfG ohne Verfassungsänderungen vom GG gedeckt.

Update 13.50: Insgesamt 15 Verletzte, vier davon schwer, drei konnten nach Hause gehen. Einige Opfer seien erheblich traumatisiert. Innenminister Hermann: „Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat.“ Laut Herrmann war der Täter polizeibekannt. Justizminister Bausback: „Islamistischer Terror hat Deutschland erreicht.“ Der Täter soll dabei gewesen sein, den Rucksack abzustellen, als die Bombe explodierte. Er hatte mehrere Handys dabei und telefonierte vorher. Die Bundesregierung warnt vor Generalverdacht gegen Flüchtlinge. Laut Bundesinnenministerium sollte der syrische Attentäter Mohammed D. eigentlich nach Bulgarien abgeschoben werden. Sprecher: „Ich kann Ihnen zur Stunde nicht sagen, warum diese Abschiebung nicht vollzogen worden ist.“ US-Kasernen in Ansbach erhöhen ihre Sicherheitsvorkehrungen.  Die Spurensicherung hat die Sachen des Täters aus einem Hotel in Ansbach geholt. Der abgelehnte Asylbewerber im Duldungsstatus war regelmäßiger Kunde des Sozialamts und dort als „freundlich, unauffällig und nett“ bekannt. Außerdem hatte er sich erfolglos in einem Schnellrestaurant beworben.

Update: 03.46  UhrPressekonferenz mit dem bayerischen Innenminister: Beim Attentäter handelt es sich um einen 27-jährigen, polizeibekannten Syrer, einen „Flüchtling“ aus einer Ansbacher Unterkunft, der sich seit zwei Jahren in Deutschland aufhielt und dessen Asylantrag bereits vor einem Jahr abgelehnt worden war. Der Innenminister bestätigt, der Attentäter wollte mit einem Sprengstoffrucksack das Festgelände betretet, wurde daran gehindert und zündet dann vor dem Eingang die Sprengladung. Er starb infolge der Detonation und 12 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Weiteren Berichten zufolge wurden im Umkreis des Explosionsherdes Metallteile gefunden, möglicherweise handelte es sich um eine Nagelbombe.

02.55 Uhr – Innenministerium bestätigt, der Tote ist der Tatverdächtige
02.10 Uhr – Unbestätigten Berichten zufolge sprechen Einsatzkräfte von einem explodierten Rucksack. Kurz vor der Detonation sei einem Mann mit einem Rucksack der Eintritt zum Musikfestival verweigert worden. Ob das im Zusammenhang steht ist auch nicht geklärt

Zweite Pressekonferenz mit Innenminister Herrmann:

Erste Pressekonferenz von unmittelbar nach dem Geschehen mit der Bürgermeisterin von Ansbach und der Einsatzleitung: