- PI-NEWS - https://www.pi-news.net -

Schulleiter will Religionsunterricht „mit Hilfe des Islams“ retten

Seit sechs Jahren berichtet PI-NEWS schon über Bernhard Koolen [1], den wohl islamophilsten Schulleiter Deutschlands im Stadtgymnasium Dortmund (Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage). Verwaltungsgerichte haben Koolen schon mehrmals wegen seines Mobbings gegenüber einem islamkritischen Lehrer gerügt, den er rechtswidrig suspendiert hatte.

Christlich-konservative Eltern wandten sich in Scharen von der Schule ab, Muslime hingegen meldeten ihre kleinen DITIB-Soldaten umso mehr an. Nun setzt Koolen noch einen drauf: Er möchte den christlichen Religionsunterricht „mit Hilfe des Islams“ retten.

Die WeLT [2]“ spricht von einem „bislang einzigartigen“ Projekt in Deutschland, das der Schulleiter in Kooperation mit dem örtlich zuständigen Erzbistum in die Wege geleitet hat.

Die Zeitung selbst setzt schon im Titel ein großes „Fragezeichen“ hinter diese Idee und deckt auf, dass die Öffentlichkeit gezielt außen vor gelassen wurde: „Um nicht schon von vornherein Abwehrreflexe auszulösen, hat das Erzbistum Paderborn sein Projekt ohne große Ankündigungen anlaufen lassen“.

Von nun an werden kleine DITIB-Soldaten also mit katholischen und evangelischen Kindern gemeinsam im Unterricht beten. Nach PI-NEWS-Informationen war die Mehrheit des Kollegiums des Stadtgymnasiums klar gegen die brachiale Durchsetzung dieses Konzepts durch Schulleiter Koolen. Doch dieser hatte die christlichen Familien zu sehr von dieser Schule vergrätzt, sodass nicht mehr genug Anmeldungen zustande kamen, um einen christlichen Religionsunterricht vollzukriegen.

Kontakt:

Schulleiter Bernhard Koolen
Heiliger Weg 25
44135 Dortmund
Tel: 0231-50 23 136
Fax: 0231-50 10 769
E-Mail: bernhardkoolen@gmx.de [3] oder stadt-gymnasium@stadtdo.de [4]


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)

Like

Dortmund: Islamisches Opferfest im Gymnasium

geschrieben von PI am in Islam,Islam-Kollaboration,Islamisierung Deutschlands,Schule | 75 Kommentare

koolen [5]Das Stadtgymnasium Dortmund (heute eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage [6]„)wurde im Jahr 1543 als evangelische Gelehrtenschule gegründet und war bis zur Jahrtausendwende bei christlich-konservativen Eltern hoch im Kurs. Doch der demographische Wandel im Ruhrgebiet verlangt seinen Tribut: Als offenbar erstes Gymnasium der Bundesrepublik führte Schulleiter Bernhard Koolen (Foto) 2011 einen alljährlichen „muslimischen Gottesdienst“ an Weihnachten ein (PI berichtete [7]). Der Imam Ahmad Aweimer, der die „Premiere“ eröffnete, war zuvor als Häftling in einem israelischen Gefängnis gewesen.

Um bei der immer fordernder auftretenden [8] muslimischen Klientel weiter zu punkten, setzt man inzwischen noch einen drauf: Das jährliche muslimische „Opferfest“ in der Schulaula! Im Bericht [9] heißt es:

Nach den Begrüßungsworten durch die Schulleitung erfolgte ein Rezitations-Wettbewerb zwischen den SchülerInnen, aber auch die Eltern wurden in ihrem Wissen mit einem unterhaltsamen Quiz zum Opferfest getestet. Den Höhepunkt des Festes bildete das Theaterstück zur Abrahamsgeschichte, in dem die SchülerInnen die Zeit nach Abraham inszenierten. Um die Spannung zu halten, blieb das Ende der Geschichte offen, die Fortsetzung wird im nächsten Jahr erfolgen. Anschließend trugen einige SchülerInnen ihre selbstgeschrieben Rapsongs vor, die sie im Unterricht vorbereitet hatten.

Ist Schulleiter Bernhard Koolen masochistisch veranlagt? Die vernichtenden Berichte von PI [10] sowie anderer, auch linksliberaler Medien aus den letzten Jahren haben ihn offenbar nicht beeindruckt. Als seriöse Beweisquelle für das Fehlverhalten dieses Schulleiters sind inzwischen auch mehrere rechtskräftige Gerichtsurteile von Verwaltungsgerichten online. Mal hatte Koolen einen islamkritischen Lehrer suspendiert [11], ein anderes Mal wollte er diesem Lehrer die Verbeamtung auf Lebenszeit streitig machen. In beiden Fällen unterlag Koolen vor Gericht, insbesondere das Urteil des Verwaltungsgerichts Münster aus 2014 legt erhebliche Missstände an dieser Schule und insbesondere immenses Fehlverhaltens des Direktors offen.

Auf der Schulhomepage [12] lädt die Schule ein:

Gerne könnt ihr uns aber gemeinsam mit euren Eltern am Tag der offenen Tür besuchen, wenn wir am Samstag, den 26.11.2016 von 9.00 bis 13.00 Uhr die Vielfältigkeit unserer Schule unter Beweis stellen!

» Urteil aus 2014 [13]
» Urteil aus 2015 [14]

Kontakt:

Schulleiter Bernhard Koolen
Heiliger Weg 25, 44135 Dortmund
Tel: 0231-50 23 136
Fax: 0231-50 10 769
E-Mail: bernhardkoolen@gmx.de [3], stadt-gymnasium@stadtdo.de [4]


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)

Like

Gericht rügt erneut islamophilen Schulleiter

geschrieben von PI am in Islamisierung Deutschlands,Kampf gegen Rechts™,Schule | 58 Kommentare

koolen [15]Der Dortmunder Skandal-Schulleiter Bernhard Koolen (Foto) ist erneut wegen Mobbings von einem Verwaltungsgericht gerügt worden. In vergangenen Fällen ging es um rechtswidrige Suspendierungen und unbegründete Disziplinarmaßnahmen gegen den islamkritischen Lehrer Daniel Krause [11]. Vor wenigen Tagen hat das Gericht zu der Frage entschieden, ob es rechtmäßig war, dass Koolen diesem Lehrer per schriftlichem Gutachten die Eignung zur Verbeamtung auf Lebenszeit abgesprochen hatte. Wegen dieses Gutachtens war die Probezeit des Lehrers um ein Jahr verlängert worden; nach Ablauf jenes Jahres wurde die Bewährung durch einen Schulleiter einer anderen Schule festgestellt. Wie nun vor Gericht herauskam, hätte die Probezeit jedoch niemals verlängert werden dürfen; stattdessen hätte die Verbeamtung auf Lebenszeit unverzüglich stattfinden müssen.

Bernhard Koolen hatte in einem Gutachten von 2014 die Feststellung der „Nicht-Bewährung“ auf Basis seiner totalitären politisch korrekten Gesinnung begründet. Die letzte Seite aus dem Gutachten liegt PI vor. Darin bezieht sich Koolen auf ein länger zurückliegendes Gespräch vom 16. Mai 2012, in dem er Krause mit Sanktionen gedroht hatte, falls dieser Lehrer weiterhin mit islamkritischen und israelfreundlichen T-Shirts im Unterricht erscheinen sollte:

Gerade einmal zweieinhalb Wochen nach diesem Gespräch hält Herr Dr. Krause auf einer Veranstaltung der rechtsextremen Organisation Pro NRW eine Hetzrede, die dann zu seiner Entfernung von unserer Schule führte. Fazit: Wenn wir den Maßstab der Schulleitungsbesprechung vom 16.05.2012 zugrunde legen, sollte Herr Dr. Krause eine allerletzte Chance bekommen, die festgestellten Defizite in seinem Lehrerverhalten zu beheben. Er hat sie nicht genutzt, sondern sich stattdessen auch noch für die Hassparolen einer rechtsextremen Organisation einspannen lassen. Dieser Umstand lässt übrigens auch ganz erhebliche Zweifel an der Fachkompetenzen eines Lehrers für Sozialwissenschaften und Politik aufkommen.

Bereits im Mai 2014 hatte das Verwaltungsgericht festgestellt [16], dass die Rede bei Pro NRW in keinster Weise zu beanstanden sei:

Gemessen an diesen Grundsätzen ist die vom Kläger gehaltene Rede disziplinarrechtlich nicht zu beanstanden; sie stellt bereits keine außerdienstliche Pflichtverletzung dar. Der Kläger hat die Rede außerhalb des Dienstes gehalten. Ein strafbares Verhalten liegt ohnehin nicht vor. Bei verständiger Würdigung kann die Rede nur als engagiertes Plädoyer gegen die Homophobie des Islamismus verstanden werden. Angesichts der vielfach dokumentierten verfassungsfeindlichen Tendenzen des Islamismus in Deutschland u. a. in den Verfassungsschutzberichten und der offenen Homophobie des Islamismus ist dies nicht zu beanstanden. Bei verständiger Würdigung kann die Rede auch nicht als Relativierung des Rechtsextremismus verstanden werden. Soweit der Kläger den Rechtsextremismus bzw. den Kampf gegen Nazis erwähnt, geht es ihm ersichtlich nur darum, darauf hinzuweisen, dass der Islamismus gegenüber dem Rechtsextremismus eine unterschätzte Gefahr ist. Dies mag man anders sehen wollen, eine solche Äußerung ist aber ohne Zweifel von der Meinungsäußerungsfreiheit des Klägers gedeckt.

Aus ähnlichem Grund stellten die Richter nun vor wenigen Tagen fest, dass Krause Schadensersatz vom Land NRW dafür erhalten muss, dass seine Probezeit als Beamter ohne hinreichenden Grund, sondern aus „politischen Gründen“ willkürlich verlängert worden war. Bernhard Koolen, im Urteil als „Beklagter“ bezeichnet, wird im Urteil stark kritisiert:

Sofern der Beklagte hingegen aus dem vorangegangenen Auftritt des Klägers auf der Veranstaltung von Pro NRW Rückschlüsse auf seine charakterliche Eignung zu ziehen beabsichtigte, ist maßgeblich zu berücksichtigen, dass die dort getätigten Äußerungen keinen durchgreifenden dienstrechtlichen Bedenken unterlagen, sondern vielmehr von der Meinungsäußerungsfreiheit des Klägers gedeckt waren. (aus dem neuen Urteil, Anhang „2“)

Dass die immens lange Serie an rechtswidrigen Maßnahmen seitens der Schulleitung von der Schulbehörde stets abgesegnet wurden und erst von Gerichten wieder gekippt werden mussten, lässt Schlimmes bezogen auf den Zustand am Stadtgymnasium Dortmund sowie an ähnlich infiltrierten Schulen befürchten.

Schulleiter Bernhard Koolen lässt sich in seinem politisch korrekten Eifer jedenfalls nicht aufhalten, wie zahlreiche von ihm verfasste Artikel auf der Homepage seiner Schule zeigen. Die Überschrift „Das Stadtgymnasium trauert [17] um die Terroropfer von Paris!“ erweist sich beim Lesen des Textes schnell als Augenwischerei. Denn der größte Teil der Zeilen nimmt nicht die Opfer des islamischen Terrors in Schutz und greift auch keineswegs die hierfür verantwortlichen Moslems an, sondern warnt stattdessen offensichtlich vor PEGIDA (verklausuliert als („menschenfeindliche Parolen rechtsradikaler Hassprediger und Brandstifter“), Weiter heißt es:

Wir sind eine multikulturelle, multireligiöse und multiethnische Schule und stolz auf gelebte Vielfalt.

Mit Vielfalt könnten in diesem Fall gemeint sein: Schiiten, Sunnisten, Salafisten und Antifa. Das Motto vom „Tag der offenen Tür“ vom vergangenen Wochenende ist ebenfalls ein trauriges Paradebeispiel dafür, wie tief sogar schon Gymnasien in Deutschland gesunken sind. Das eher nach Kindergarten oder Grundschule klingende Motto lautete: „Gemeinsam sind wir bunt [18]“.

Kontakt:

Schulleiter Bernhard Koolen
Heiliger Weg 25, 44135 Dortmund
Tel: 0231-50 23 136
Fax: 0231-50 10 769
E-Mail: bernhardkoolen@gmx.de [3], stadt-gymnasium@stadtdo.de [4]

Like

Dubioses gerichtsbekanntes Dortmunder Gymnasium wird „Schule ohne Rassismus“

geschrieben von PI am in Islam-Kollaboration,Islamisierung Deutschlands,Schule | 57 Kommentare

bernhard_ koolen [19]Mehrfach unterlag das islamophile Stadtgymnasium Dortmund bereits vor Gericht, nachdem Schulleiter Bernhard Koolen (Foto) die Grundrechte von politisch Andersdenkenden eklatant mit Füßen getreten hatte (PI berichtete [7]). Nun schmückt sich diese – bundesweit in Verruf geratene Lehranstalt – auch noch mit dem Siegel „Schule ohne Rassismus [20]“.

Dazu heißt es:

Die Schule blickt auf eine Zukunft mit mehr Zivilcourage und einem besseren, gemeinschaftlicheren Umgang innerhalb der Schülerschaft und aller Beteiligten am Schulleben.

Gerade an dieser Schule ist es jedoch vor allem der radikale Islam, der einem humanistischem Schulklima im Weg steht. Als erstes staatliches Gymnasium bundesweit etablierte es einen „muslimischen Schulgottesdienst“, von dem alle nicht-muslimischen Schüler ausgeschlossen waren und der vom radikalen Imam Ahmed Aweimer geleitet worden war.

Aweimer war aufgrund seiner radikalen Ansichten bereits zwischenzeitig in Israel verhaftet worden und ätzt heute im Ruhrgebiet [21] regelmäßig gegen die Grundwerte der freiheitlichen Gesellschaft. Wer sich als Lehrer oder Schüler gegen dieses Schul-Islamisierung wehrte, wurde vom Schulleiter Bernhard Koolen schikaniert bzw. sogar vom Dienst suspendiert. Auch die Bild-Zeitung [22] hatte darüber berichtet, wie der islamkritische Buchautor und Lehrer Daniel Krause vor Gericht seinen Prozess gegen diese Suspendierung gewann. Koolen jedoch zeigte Verachtung gegenüber dem Rechtsstaat [23] und entblößte sich mit anmaßender Richterschelte.

In einem weiteren Gerichtsurteil wurde ein Jahr später öffentlich, dass an dieser Schule in vielerlei Hinsicht eine angespannte bis unerträgliche Atmosphäre herrscht: Mobbing unter Kollegen, Verschleppung diverser Amtsvorgänge [16] etc.

Laut Wikipedia hieß das Stadtgymnasium in früheren Zeiten „Adolf-Hitler-Gymnasium“. Und bekanntlich nutzte schon Hitler seine Kriegspolitik dafür, von innenpolitischen Abgründen abzulenken. Mit dem gleichen Prinzip geht nun die Dortmunder Schule vor: Das Sich-schmücken mit dem Projekt „Schule ohne Rassismus“ soll den Blick davon ablenken, wie sehr dieses Gymnasium mit Unterrichtsausfall aufgrund organisatorischen Missstände zu tun hat. Bereits seit 2012 berichtete die Regionalpresse [24] immer wieder von den eklatanten Unterrichtsausfällen an dieser Schule, gegen die sich auch die Schüler aus berechtigter Zukunftsangst regelmäßig auflehnen.

Auch in diesem Schuljahr besteht dieses Problem am Stadtgymnasium weiter fort, so ein Bericht der „Ruhr-Nachrichten [25]“. Statistiken der Stadt Dortmund zeigen weiterhin, dass das Stadtgymnasium, gemessen an den Anmeldezahlen [26], die unbeliebteste Schule der ganzen Stadt ist.

Vielleicht sucht man hinsichtlich dieser Anmeldezahlen nun stärker als je zuvor die „Rettung“ durch die Migrantenklientel. Statt erst einmal die Erfüllung der Grundaufgabe „Unterricht“ sicherzustellen, floss die Energie am Stadtgymnasium zuletzt leider eher in verzweifelte politisch tendenziöse Projekte. Neben dem Schulleiter war insbesondere der strebsame Schülervertreter Felix Starzonek (18) federführend, von dem auch der Bericht auf der Homepage [12] namentlich unterzeichnet ist.

Kontakt:

Stadtgymnasium Dortmund
Heiliger Weg, 25
44135 Dortmund
Telefon: 0231-50 23 136
Telefax: 0231-50 10 769
E-Mail: stadt-gymnasium@stadtdo.de [4]


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse trotz aller Kontroversen in der Sache um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise)

Like

Lehrer Krause siegt auch in zweiter Instanz

geschrieben von PI am in Islamaufklärung,Meinungsfreiheit | 39 Kommentare

[27]Vor einigen Tagen hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Landes NRW einen endgültigen Schlussstrich unter eine rechtswidrige Suspendierung gezogen: Eigentlich hatte der islamkritische Lehrer Daniel Krause (Foto) schon im Juni vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen seinen Prozess gegen seine Zwangsbeurlaubung klar gewonnen (PI berichtete) [28]. Die dortigen Richter hatten nämlich keine Berufung zugelassen. Über diese Nichtzulassung legte die Gegenseite unter Federführung des umstrittenen Dortmunder Schulleiters Bernhard Koolen [23] jedoch offiziell Beschwerde bei der nächsthöheren Instanz, also beim OVG ein.

Das OVG zeigte jedoch Rückgrat gegenüber der repressiven Behördenwillkür und bestätigte vor einigen Tagen das Urteil der ersten Instanz. Im Urteil aus Münster heißt es konkret:„Das Zulassungsvorbingen bietet keine schlüssigen Argumente, die ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der Erwägungen des Verwaltungsgerichts wecken könnten“. Dem Schulleiter Bernhard Koolen ist es demnach „nicht gelungen, die dargestellten entscheidungstragenden Annahmen des Verwaltungsgerichts durchgreifend in Frage zu stellen“.

Mit diesem Urteil war in juristisch fachkundigen Kreisen gerechnet worden. Denn Krauses einziges „Verbrechen“ war es, dass er im Juni 2012 zufällig bei einer friedlichen Demonstration von „Pro NRW“ vorbeigekommen war und sich spontan entschlossen hatte, ein paar Worte gegen radikale Salafisten ins Megaphon zu sagen. Dass dieses keine Suspendierung rechtfertigt, war spätestens nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Düsseldorf klar: Dieses hatte kürzlich klargestellt, dass der stellvertretende Pro NRW-Chef Wolfgang Palm weiter Polizeibeamter sein darf (PI berichtete) [29]. Wenn selbst der stellvertretende Parteivorsitz bei Pro NRW einem Beamtenverhältnis rechtlich nicht entgegensteht, dürfte eine einmalige spontane Rede erst recht kein Problem darstellen.

Im PI-Kommentarbereich gab es nach dem Gelsenkrichener Urteil Mutmaßungen, ob die Richter im rotgrünen NRW gar einen „Schwulenbonus“ oder „Grünen-Wähler-Bonus“ oder „Veganer-Bonus“ für Daniel Krause parat gehalten hatten. Doch das Verwaltungsgericht Düsseldorf hatte vor wenigen Wochen auch einen heterosexuellen, nicht-linken und „fleischfressenden“ Beamten im Kampf gegen seine Suspendierung gestärkt: Die Richter in der Landeshauptstadt hatten klargestellt, dass Palm weiter Polizeibeamter sein darf.

Spätestens nach jenem Urteil zugunsten von Palm war klar, dass auch Daniel Krause vor Gericht endgültig gewinnen wird: Denn wenn selbst eine hohe Parteifunktion bei Pro NRW einem Beamtenverhältnis rechtlich nicht entgegensteht, dürfte eine einmalige spontane Rede erst recht kein Problem darstellen.

Für nonkonforme Beamte sind dieses auf jeden Fall erfreuliche Urteile: Meinungsfreiheit geht vor Behördenwillkür! Die Verwaltungsgerichte nehmen nach wie vor ihre Funktion ernst, die Grundrechte von uns Bürgern gegen den übermächtigen Staat zu schützen.

Das Urteil als pdf gibts auf Citizen Times… [30]

Like

Nach verlorenem Prozess: Dortmunder Schulleiter Bernhard Koolen ätzt mit Richterschelte

geschrieben von PI am in Islamisierung Deutschlands,Kampf gegen Rechts™,Schwule | 79 Kommentare

Nach verlorenem Prozess: Dortmunder Schulleiter Bernhard Koolen ätzt mit Richterschelte [23]Der vor Gericht unterlegene Schulleiter Bernhard Koolen (Foto) präsentiert sich als „schlechter Verlierer“. In einer Pressemitteilung [31] auf der Homepage des Stadtgymnasiums Dortmund lässt er peinliche Richterschelte betreiben. Man werde die Suspendierung des islamkritischen Lehrers aufrechterhalten, ob das Gericht dieses nun wolle oder nicht.

Das Gericht hatte bekanntlich klar geurteilt, dass der Lehrer Daniel Krause seinen Beruf und seinen Beamtenstatus behalten dürfe (PI berichtete) [28]. Nun legt sich Bernhard Koolen voller Querulanz direkt mit der Justiz an. Dabei hatte das Gericht die Berufung gegen das Urteil nicht zugelassen.

„Gegenüber ausländer- und islamfeindlichen Äußerungen von Lehrkräften darf es keine Toleranz geben“, heißt es in dieser Pressemitteilung. Das Irrsinnige daran: Krause hatte sich keineswegs auf die Kategorie „Nationalität“ bezogen und somit nie etwas gegen „Ausländer“ gesagt. Der Lehrer hatte sogar von „Islamismus“ statt „Islam“ gesprochen. Dass der „Islamismus“ die freiheitlich-demokratische Grundordnung bedroht, ist auch die offizielle Einschätzung sämtlicher deutscher Verfassungsschutzbehörden. Kein Wunder also, dass der Richter zugunsten des Lehrers entschieden hatte.

Ironischerweise bekommt Koolen nun sogar Gegenwind aus seinem eigenen, nämlich dem „linken“ Lager. Bekannte linke Islamkritiker wie die Kommunistin Mina Ahadi, der Neo-Marxist Hartmut Krauss und der alt-linke Professor Egon Flaig haben an diesem Dienstag einen Aufruf im Internet veröffentlicht (siehe: hintergrund-verlag.de [32], atheisten-info.at [33] und gegenislam.wordpress.com [34]). Darin bekunden sie Solidarität mit dem Lehrer Daniel Krause und fordern die Bezirksregierung [35] dazu auf, von „Racheakten“ abzusehen. Zudem betonen sie:

Wir wehren uns entschieden dagegen, dass nun berechtigte, ja im Sinne der Verteidigung unserer Verfassungs- und Lebensordnung notwendige Kritik am Islam als „ausländerfeindlich“ stigmatisiert wird. Eine solche Diffamierung, im vorliegenden Fall auch als Racheakt für einen verlorenen Prozess motiviert, werfen wir der Bezirksregierung Arnsberg in deren Pressemitteilung vom 27.6.2013 vor.

Wir fordern die Bezirksregierung Arnsberg dazu auf, sich einer emanzipatorischen Islamkritik zu öffnen anstatt diese zu verunglimpfen. Die vorliegende Situation sollte als Anlass hierfür gesehen werden. Wir rufen die Verantwortlichen dazu auf, nicht wegzusehen, wenn weltweit und hierzulande in muslimischen Gesellschaften, Sozialmilieus und Parallelgesellschaften die Rechte von Frauen, Andersgläubigen und Schwulen beständig verletzt werden.

Die Dortmunder Eltern haben offenbar schon längst kapiert, dass man Bernhard Koolen und seinem Gymnasium keine Kinder anvertrauen darf. Wie PI berichtete [36] ist das Stadtgymnasium Dortmund, gemessen an den offiziellen Anmeldezahlen, die unbeliebteste Schule der Region [37] geworden.

Kontakt:

» Bernhard Koolen: stadt-gymnasium@stadtdo.de [4]
» Bezirksregierung Arnsberg: poststelle@bezreg-arnsberg.nrw.de [38]

Like