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Altmedien schreiben Chemnitz erneut runter

Von PLUTO | Die Altmedien, allen voran die Öffentlich-Rechtlichen und ihre roten Ableger, sind voll im Agitations-Modus, um am Wahlsonntag einen großen Erfolg der AfD im Osten zu verhindern.  Dafür nehmen sie in Kauf, erneut fahrlässig eine ganze Stadt in Sachsen als Zentrum der Ausländerhasser zu verunglimpfen.  Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lässt seine Chemnitzer Landsleute wiedermal feige im Stich.

Jemand, der Zugang zu vertraulichen Polizeipapieren aus Chemnitz hat, muss wohl durchgestochen und für seinen strafbaren Verrat bei NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung willige Abnehmer gefunden haben. Haltungsjournalisten dieser roten Einheitsfront griffen begierig zu, als ihnen ein Bericht des Landeskriminalamtes Sachsen mutmaßlich undercover angedient wurde, wonach eine Gruppe spinnerter Rechtsradikaler aus Chemnitz im August 2018 großsprecherisch über beabsichtigte Jagden und Schlägereien mit und auf Ausländer gefaselt haben soll. Das habe angeblich die Auswertung von „Chat-Protokollen“ der „bekannten“ Tatverdächtigen durch LKA-Beamte ergeben.

Die ARD-Tagesschau, der sonst sogar grausamste Morde durch Zuwanderer regelmäßig am Intendanten-Allerwertesten vorbeigehen, nahm sofort Witterung auf und verbreitete die Meldung bundesweit: „Rechtsextreme wollten Migranten jagen“. Es habe bereits am ersten Tag der Proteste (26.8.2019) starke Hinweise für eine gezielte Jagd auf Migranten gegeben, behauptet die ARD.

Absicht: Merkels Lüge relativieren

Die Absicht dahinter ist klar und soll nach Art klassischer politischer Kriegsführung das damalige Staatsversagen von Merkel und Seibert rehabilitieren und Zweifel an den Vorwürfen gegen das furchtbare Duo wecken. Die Deutungshoheit über die „Hetzjagden“ soll zurückgewonnen und suggeriert werden:  Hat es jetzt etwa doch „Hetzjagden auf Migranten“ in Chemnitz gegeben, wie es die Kanzlerin schon immer gewusst hat?  Das hatten die Kanzlerin und ihr Großsprecher ausgerechnet auf der Beweisbasis eines linksfaschistischen „Antifa Zeckenbiss“-Videos zusammenphantasiert, um von der Volkswut abzulenken, die sich bedrohlich ballte,  nachdem der Deutsch-Russe Daniel H. im August 2018 in Chemnitz durch Messerstiche von zwei „Flüchtlingen“ ums Leben kam. Tichys Einblick hat die Fehlinterpretation des Videos durch die Kanzlerin entlarvt, ohne dass die Qualitätsmedien die Spur aufgenommen hätten. Dafür arbeiten sich NDR, WDR, SZ und andere jetzt am LKA-Leak ab.  Muss der geschasste Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen – er war der Kanzlerin in die Parade gefahren und hatte das Gegenteil behauptet – im Nachhinein sogar Abbitte bei Merkel tun? Wohl kaum.

Interessant wäre zu wissen, welche konkreten belastbaren Dokumente den Medien vorliegen. Dazu herrscht Schweigen.  Die „Enthüllungsjournalisten“ von NDR, WDR, SZ und Tagesschau beantworten auch nicht die dringend erklärungsbedürftige Frage, warum die Ermittlungen des LKA erst jetzt, knapp eine Woche vor den Landtagswahlen, den Lesern offeriert werden. Hat man sie wahltaktisch zurückgehalten, um einen vermeintlichen Scoop zu landen? Oder sind sie erst in letzter Minute durchgestochen worden, was die Frage aufwirft, ob „Qualitätsmedien“ jeden Köder ungeprüft schlucken und den Lesern weitergeben dürfen, den man ihnen hinwirft?

Faktenlage äußerst dürftig

Es handelt sich um die Auswertung von Handy-Chats einer Gruppe „Rechtsextremer“ (Frage nebenbei: von sichergestellten Handys der Tatverdächtigen oder Chats aus gehackten Handys?). Die Faktenlage ist jedenfalls äußerst dürftig. Es gebe schon „übelst aufs Maul hier“, soll einer der Demonstrationsteilnehmer am Nachmittag des 26.8.2018 geschrieben haben, und dass er „Bock“ habe „Kanacken zu boxen“. Dem „Rädelsführer“ Christian K. wird u.a. folgendes in den Mund (Chat) gelegt: er habe keine Information „ob noch eine Jagd ist“. Man glaube nicht, dass es „irgendwo Kanacken Schlachten geben wird“. „Heute Nacht, definitiv, eskaliert es.“ Und: Es gehe ihm gut , aber dem „neu Zugewanderten“ nicht, den er „erwischt“ habe. Einem Sten A. wird zugeschrieben, er habe sich so geäußert: er habe „drei Kanacken, drei Rotzer“ „weggeklatscht“. Die drei Männer hätten angeblich Messer in der Hand gehabt.

Übrig bleibt heiße Luft

Na und? Falls das überhaupt alles stimmen sollte, was kolportiert wird und worüber die Verteidiger der Beschuldigten noch taktisch-beredt schweigen, oder ob es sich am Ende nur um angeberischen Klamauk handelt, wäre den Ermittlern folgendes zu raten: Wertet doch bitte auch die Chats auf den Smartphones der „bekannten Gefährder“ muslimischer Provenienz aus, die während der Chemnitzer Demonstrationstage geführt wurden. Ein „Allahu Akbar“ wäre vergleichsweise bereits hoch verdächtig. Vielleicht findet sich noch jemand, der diese Chats an die Presse leakt.

Summa summarum bleibt fast nichts als heiße Luft übrig: Gegen einen Beschuldigten („Rädelsführer“) wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Körperverletzung angestrengt. Das wars, Sturm im Wasserglas, aber Ziel erreicht.

Die Rolle Kretschmers

Abschließend bleibt noch die schäbige Rolle des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer (CDU) zu betrachten, die dieser in der hochgejazzten „Enthüllungsstory“ spielt. Zu den Ermittlungen des LKA befragt, hielt sich Kretschmer mit Allgemeinplätzen bedeckt, berichtet die Tagesschau. Kretschmer habe sich auf Anfrage nicht zum Inhalt der Chats und seiner heutigen Sicht auf die Hetzjagddebatte äußern wollen. Das überrascht, denn Kretschmer, der sächsische Generalstaatsanwalt samt Polizeispitzen und der Präsident des Bundesverfassungsschutzes, hatten im August 2018 „Hetzjagden“ unisono in Abrede gestellt. Ist er jetzt von seinen eigenen LKA-Beamten gelinkt worden?

Jedenfalls hätte man von einem Landesvater erwarten können, dass er sich – auch wenige Tage vor der Landtagswahl – rückhaltslos vor seine Chemnitzer Bürger stellt und sie von der Mithaftung herbeigeredeter „Hetzjagd“-Vorwürfe in Schutz nimmt. Selbst wenn sich herausstellen sollte, was längst noch nicht ausgemacht ist, dass sich eine Handvoll durchgeknallter Rechtsextremer in Gewaltphantasien aufgeilten, wäre das seine landesväterliche Pflicht gewesen. Denn nach wie vor steht fest: „Hetzjagden“ gab es in Chemnitz nicht!

 

 




Jetzt amtlich: Hitlergruß-Provokateur in Chemnitz ein Linker

Das Bild des obigen Mannes mit Hitlergruß bei einer Demo in Chemnitz im August letzten Jahres ging mit tatkräftiger Unterstützung unserer gleichgeschalteten, rotversifften Medien um die Welt und sollte einen Rechtsradikalen im bösen Osten zeigen, was dem Ruf der Stadt schwer schadete. Auch die Kanzlerin entblödete sich damals nicht, in die Diskussion einzugreifen.

Jetzt kam vor Gericht heraus, dass der damals besoffene 33-Jährige mit eintätowiertem Antifa-Symbol sich eher im linken Spektrum zu Hause fühlt und der Vorsitzenden Richterin bereits bekannt war:

Die Juristin kennt den schwer alkoholabhängigen Chemnitzer seit Jahren; immer wieder stand er wegen Diebstählen, Körperverletzungen, Drogendelikten und anderen Straftaten vor Gericht.

Die Freie Presse berichtet vorbildlich von der Gerichtsverhandlung, wo der asoziale Linke natürlich nur Bewährung kriegte. Wir gehen davon aus, dass die rotversiffte Mehrheit in den Medien ihre damaligen Lügen nicht korrigieren wird.




Terrorgefahr für Weihnachtsmärkte in Sachsen: Zwei Frauen in U-Haft

Von L.S.GABRIEL | Vermutlich zähneknirschend aber doch, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen aktuell mit, dass die sächsische Generalstaatsanwaltschaft derzeit wegen vermutlich geplanter Terroranschläge auf Weihnachtsmärkte in Dresden und Chemnitz ermittle. Konkret handelt es sich bei den Verdächtigen um eine Syrerin und eine Tschetschenin, die davor schon wegen anderer Delikte inhaftiert worden waren.

Obwohl hier ganz offensichtlich ein eindeutiger Verdachtsfall gegeben ist wird das Volk für dumm verkauft und fleißig kalmiert.

Seitens der zuständigen Behörden heißt es, eine Attacke sei derzeit unwahrscheinlich und das LKA betont extra, für die Weihnachtsmärkte in Sachsen bestehe keine konkrete Terrorgefahr. Die Bedrohungslage in Deutschland und Europa sei unverändert.

Da muss man natürlich zwischen den Zeilen lesen. „Keine konkrete Terrorgefahr“ heißt nur, dass zur Stunde dieser Aussage ganz offensichtlich kein LKW auf einen Markt zuraste und akut kein Rucksackbomber mit der Hand am Auslöser gesichtet wurde. Dass die Bedrohungslage unverändert sei bedeutet, dass wir massiv gefährdet sind.

Der Bundesnachrichtendienst schrieb im Frühjahr in einer Aussendung:

Bedrohungslage nach wie vor ernst

Europa und damit auch Deutschland stehen seit vielen Jahren im Fokus des internationalen islamistisch motivierten Terrorismus. Nach Anschlägen in Madrid, London, Paris, Brüssel, Istanbul, Barcelona und Berlin ist die Bedrohungslage nach wie vor ernst.

Terroristen suchen sich zunehmend sogenannte „weiche“ Ziele. Es stehen nicht mehr nur symbolträchtige Orte und Gebäude im Zielspektrum, sondern Menschenansammlungen jeder Art.

Ein hundertprozentiger Schutz ist praktisch unmöglich. Insbesondere radikalisierte Einzeltäter, die sich nicht innerhalb eines Netzwerks bewegen, sind im Vorfeld nur schwer zu identifizieren. Gleichzeitig richtet sich die islamistische Propaganda inzwischen gezielt an solche Personen.

Zum aktuellen Fall erklärte Tom Bernhardt (Pressesprecher LKA Sachsen):

„Uns ging es mit dieser Mitteilung primär darum, die Leute entsprechend zu sensibilisieren. Es geht uns nicht darum, dass sich die Leute Sorgen machen müssen.“

Also: „Sorgen Sie sich, aber machen Sie sich keine Sorgen“. Das nennt man dann wohl Behördensprech-Wortakrobatik.

In Wahrheit ist es schlicht ein Risiko sich in großen Menschenansammlungen aufzuhalten, denn die sind für den Islam und seine „Rechtgläubigen“ äußerst anziehend. Hier aber auch noch ganz besonders Weihnachtsmärkte, die eine christliche Tradition darstellen und für die islamischen „Ich will töten-Barbaren“  somit sehr attraktiv, weil reich an beliebten Zielen sind.

Die oft propagierte Einstellung, „ich lass mich nicht einschüchtern und mir nicht mein Leben von ein paar Irren versauen“, wirkt auf die einen heroisch, auf andere naiv oder realitätsverweigernd. Jeder muss das Risiko letztlich für sich selbst abwägen. Ob naiv oder dumm, niemand sollte erfahren müssen wie es ist, wenn Dein Kind vor Deinen Augen von einem Laster überfahren und sein kleiner Körper als blutiger Matsch am Asphalt kleben bleibt oder Dein Partner, der eben noch an seinem Eierpunsch genippt hat von einer Bombe zerfetzt wird. Das sind aber die Gefahren mit denen wir nun leben – jeden Tag, überall in Deutschland.




Roland Tichy und Achim Winter über die Enthüllung des Chemnitz-Videos

Das „Hase, du bleibst hier“-Video hat die Bürger der Stadt Chemnitz in Verruf gebracht, die Bundeskanzlerin sprach von Hetzjagden, und der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz wurde in der nachfolgenden Koalitionskrise gefeuert. Tichys Einblick gelang es, die Frau, die das Video gedreht hat, ausfindig zu machen (PI-NEWS berichtete hier und hier). Achim Winter und Roland Tichy erzählen, wie es zu der Enthüllung kam.




Tichys Einblick findet Herkunft des Chemnitz-Videos heraus

Eine Hetzjagd am 26. August 2018 in Chemnitz gab es nicht. Dabei war sich die Bundeskanzlerin so sicher: Am 27. August 2018 hat Regierungssprecher Steffen Seibert die Ereignisse in Chemnitz mit den folgenden Worten kommentiert:

„Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin“. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Folgetag in einem Interview überdies:

„Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun“. Dabei stützte sie sich auf ein 19-sekündiges Video, das eine Gruppe namens „Antifa Zeckenbiss“ verbreitet hatte.

Tichys Einblick findet nun die „Urheberin“ des kurzen Videos, das für einen der größten Skandale in Deutschland sorgte und enthüllt die Hintergründe in Chemnitz. Aufgenommen wurde die Sequenz, weil eine Frau nach dem provozierenden Auftritt von zwei Männern mit Migrationshintergrund unweit des Tatorts, an dem Daniel Hillig durch Messerstiche zu Tode gekommen ist, erschrak und ihre Handy-Kamera anschaltete. Das Video dokumentiert jedoch keine Hetzjagd oder gar „Menschenjagd.“

(Auszug aus dem sehr lesenswerten Tichys Einblick-Artikel von Holger Douglas – Martin Sellner kommentiert die Enthüllung im oberen Video)




Die Luft(gewehr)nummer von Chemnitz, Teil 2

Von PLUTO | Hierzulande wird ja fast täglich von interessierter politischer Seite eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Dahinter steht meist die Absicht, etwas aufzubauschen oder kleinzureden, abzulenken oder den Focus auf vermeintlich gefährliche Subjekte zu richten. Erinnern Sie sich noch an die Horrormeldung von Merkels Generalbundesanwaltschaft? Die wollte der Öffentlichkeit den Facebook-Chat von acht depperten Sachsen und einem (!) Luftgewehr als „Umsturz Deutschlands“ eintrichtern. Jetzt haben „Investigativ“-Journalisten einiger Merkel-Medien nochmals aufwendig nachermittelt. Trotz bemühter Recherche gelang es ihnen nicht, der Story „Butter bei die Fische“ zu geben. Heraus kam lediglich eine weitere Luftnummer.

PI-NEWS hat sich diesbezüglich die aufwendigen Reportagen der Hannoverschen Allgemeinen vom 5.10. (SPD-Madsack-Konzern) und Welt am Sonntag (Springer) vom 7.10. vorgenommen. Beide Zeitungen opferten jeweils zwei volle politische Premium-Seiten ihrer Print-Ausgaben, um die magere Anklage des Bundesanwalts möglichst pompös anzufetten. In der Verwertungsbilanz für die Leser blieben jedoch nur mühsam zusammengeschusterte Verschwörungsphantasien und viel heiße Luft übrig.

Zur Erinnerung: Eine „mutmaßliche“ Rechtsterrorgruppe „Revolution Chemnitz“ soll den rechtsradikalen Umsturz der Bundesrepublik geplant haben, wie die Bundesanwaltschaft am 2.10. bestätigte. Folgende „Bewaffnung“ wurde sichergestellt: Glasflaschen, Quarzhandschuhe, Elektroschocker, ein Luftgewehr, Schlagstöcke, Computer. Die Gruppe wollte am „Tag der Einheit“ zuschlagen, nachdem sie vorher schon mal „im Testlauf“ einem Iraner eine Kopfplatzwunde zugefügt hatte. Sieben Figuren wurden verhaftet, der Rädelsführer war schon Tage vorher aus dem Verkehr gezogen worden.

Zur weiteren Aufdeckung der dürftigen Behörden-Hinweise hatten HAZ und WamS ihre härtesten Spürhunde auf die Fährte der Umstürzler gesetzt, darunter das sagenhafte RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das offensichtliche Ziel: den Schulterschluss zwischen Rechtsterroristen und dem radikalisierten Bürgertum aufzudecken; mindestens aber eine Nähe der vermeintlichen Terroristen zu Pegida und der AfD anzudichten, wenn möglich das Menetekel einer neuen, diesmal rechtsradikalen RAF an die Chemnitzer Wände zu werfen.

Aber wo nichts ist, muss man tief graben. Wenn der Volksmund davon spricht „aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“, nennt das der Witterung aufnehmende Reporter „Recherche“. Und so wühlten sich die HAZ-Schreiber zehn Jahre in Zeiten zurück, in der zwei der heute Angeklagten als Heranwachsende schon mal in einer Kameradschaft namens „Sturm 34“ Ausländer und Linke terrorisiert haben sollen und mit Bewährung davon kamen. Aus diesem Gebräu von Scheinwahrheiten und Verdächtigungen, dem Gemenge aus lauter Konjunktiven sollte für den geneigten Leser wohl folgendes hängenbleiben: aus Prügel-Skinheads sind in der zweiten Generation Strategie-Terroristen erwachsen. Als Stichwortgeber griff die HAZ dabei gern auf die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz zurück, früher Mitglied der FDJ-Kreisleitung und der SED und als solche besonders vertrauenserweckend. Sie warnt kassandrahaft vor rechten Netzwerken, zum Beispiel in der Biker-Szene.

Natürlich wird nichts unversucht gelassen, die AfD ins Spiel zu bringen. Die Rechtsterroristen seien auf der Demonstration von AfD und Pegida am 1. September in Chemnitz mitmarschiert, weiß die HAZ aus „sicherer Quelle“, nämlich aus Netzfragmenten á la „Antifa Zeckenbiss“. Ob die AfD-Prominenten Björn Höcke (Thüringen) und Andreas Kalbitz (Brandenburg) davon wussten, dafür wollen die HAZ-Spürnasen ihre Hände lieber nicht ins Feuer legen. Aber wenn man genug mit Dreck wirft, bleibt immer etwas hängen.

Mit läppischen Könnte-Sein-Halb-Wahrheiten geben sich die Sonder-Ermittler der WamS erst gar nicht ab. Für sie steht mit der „Revolution Chemnitz“ eine neue RAF – nur rechtsgedreht – in den Startlöchern. Rechtsextreme verstünden sich heute als Avantgarde eines Befreiungskampfes. Wenn Baader-Meinhof Kaufhäuser anzündeten, dann lasse sich der derzeitige Fortschritt der Radikalisierung an der ausgehobenen Terrorzelle „Revolution Chemnitz“ ablesen, lautet der Tenor der WamS-Rechercheure. Ihre Mutmaßungen basieren auf einer vertraulichen Analyse des Bundeskriminalamtes. Der Leser fragt sich besorgt, wie es denn nur möglich ist, dass WamS-Mitarbeiter über vertrauliche Behördenunterlagen verfügen, diese auch noch nach außen tragen, ohne dafür belangt zu werden?

Aber wer für das Gute kämpft, muss sich in Deutschland offenbar keine Sorgen haben. Strafbewehrt ist lediglich das Verhalten eines Justizmitarbeiters, der unerlaubt Haftbefehle nach draußen schmuggelt. Aufschlussreich ist aber an dem Vertraulich-Papier, dass die Ermittler des Bundeskriminalamtes offenbar leichtes Spiel mit dem Aushorchen der Umstürzler hatten. Diese hatten auf Facebook gechattet, sich halbautomatische Waffen für 800 Euro zu besorgen. Und die Kriminalisten hatten mitgelesen. Hatten sie vielleicht auch einen V-Mann plaziert? Wer weiß….

Doch weiter im WamS-Text. Nach den bahnbrechenden Erkenntnissen der Reporter entzündete der Funke zwischen echten Rechtsradikalen und aufgewühlten Bürgern im Zuge des Chemnitzer Mordes an Daniel Hillig. „Die Aufgewühlten duldeten die Rechtsextremisten an ihrer Seite“, lautet das sensationelle WamS-Fazit. Zur Bestätigung ihrer These haben die Rechercheure sogar mit zehn (!) Chemnitzern gesprochen, die in der Brückenstraße herumsaßen. Diese nähmen hin, dass es passiert und gäben den Rechtsextremisten das Gefühl, Teil einer größeren Bewegung zu sein, bastelten sich die „Investigativen“ der WamS ihre Verschwörungstheorie zusammen. Der Leser wird`s schon irgendwie schlucken.

Eine Verbindung von „Revolution Chemnitz“ zur AfD konstruiert die WamS nicht. Dafür hat sie ihren Text mit einer großformatigen Grafik geschmückt, der das Netzwerk der radikalen Rechten in Mitteldeutschland aufzeigen soll. Zu sehen sind kühne Striche und Pfeile mit Portraits im Briefmarkenformat, die den Verbindungs-Bogen schlagen zu allerlei „rechtem Geschmeiß“. Lutz Bachmann (Pegida) ist da abgebildet. Und der marschierte ja bekanntlich Seit an Seit mit Björn Höcke durch Chemnitz. Und hinterdrein die Nazis. Na also!




Interview Daniel Zabel in Garmisch: „Ich will mein Land vor 2015 wiederhaben“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Daniel Zabel fotografierte den Haftbefehl an die beiden Tatverdächtigen Alaa S. und Yousif A., denen die Tötung von Daniel Hillig in Chemnitz angelastet wurde, und machte ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Er wollte, dass die Bürger wissen, was geschehen ist, damit die Medien nicht mehr die Hoheit hätten, den tatsächlichen Tatablauf in Frage zu stellen, zu manipulieren oder auf eine ihnen jeweils genehme Art und Weise zu verdrehen. Daniel war davon überzeugt, dass die zu dem damaligen Zeitpunkt bekannten harten Fakten keinesfalls verschwiegen werden dürfen.

Im PI-NEWS-Interview (oben) berichtet er, was anschließend alles auf ihn einprasselte, wie seine Familie und Freunde reagierten, was er für Zuspruch bekam und wie es jetzt für ihn weitergeht. Daniel Zabel ist entschlossen, sich für sein Land einzusetzen, da seiner Meinung nach sehr vieles falsch läuft. Er hat Gesprächsangebote von zwei Parteien, der Alternative für Deutschland und den Freien Wählern. In den nächsten Tagen und Wochen wird er sich entscheiden, welchen Weg er wählt.

Jürgen Elsässer lud ihn zu der Compact-Grenzschutzkonferenz am 29. September in Garmisch-Partenkirchen ein, bei der Zabel auf der Bühne mit bewegenden Worten beschrieb, was in den Momenten nach der brutalen Tötung von Daniel Hillig in ihm vorging. Ihm wurde klar, dass er seinen Beitrag leisten will, die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Er wolle das Land wiederhaben, wie es vor dem Jahr 2015 war, die Sicherheit, sich frei bewegen zu können und die Freiheit, seine Meinung zu sagen.

Seine Situation sei nicht einfach nach seiner Suspendierung und in Kürze werde auch noch sein Gehalt um 50% gekürzt. Er habe aber viel Rückhalt aus der Bevölkerung, Spenden für seinen Gerichtsprozess und Arbeitsplatzangebote von Unternehmern erhalten:

Daniel Zabel ist ein Vobild für Zivilcourage. Es gibt nicht viele Menschen, die so wie er ihre gesicherte Existenz aufs Spiel setzen würden, um auf große Missstände hinzuweisen. Bürger mit einem solchen Charakter, Rückgrat und Gerechtigkeitsgefühl braucht es in der Politik. PI-NEWS wird gespannt seinen weiteren Werdegang mitverfolgen und wünscht ihm dazu viel Glück und Erfolg.

(Kamera Interview: Armon Malchiel; Kamera Saal: Pegida Nürnberg)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Chemnitz: Mittäter Yousif Abdullah wieder auf freiem Fuß!

Von JOHANNES DANIELS | Der Chemnitzer Tatbeteiligte an dem Mord an Daniel Hillig, Yousif Ibrahim Abdullah (22), ist ein bereits mindestens sechsfach vorbestrafter Multikrimineller. Der weitere beschuldigte Mittäter, der 22-jährige Syrer Alaa Sheikhi, belastete in den Vernehmungen durch die Polizei seinen kurdischen Kumpan schwer – daraufhin wurde der „kritische“ Haftbefehl gegen Abdullah erlassen.

Doch drei Wochen nach dem Mord an dem deutsch-kubanischen 35-Jährigen wird Yousif Ibrahim Abdullah nun aus der Untersuchungshaft entlassen. Das Amtsgericht Chemnitz hat bei einem Haftprüfungstermin am Dienstag den Haftbefehl gegen seinen Mandanten aufgehoben, teilte der Berliner Asylrechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin auf seiner Internetseite stolz mit.

Der steuerfinanzierte Advokat bezichtigte die Staatsanwaltschaft als auch das Amtsgericht Chemnitz der “Freiheitsberaubung“ Yousif Ibrahim Abdullah wider besseres Wissen!

Zeitpunkt der Haftprüfung „rein zufällig“?

Die Staatsanwaltschaft hat am frühen Nachmittag in einer Pressekonferenz die Haftaufhebung des beschuldigten Mittäters bestätigt. Die beiden tatverdächtigen Asylbewerber hatten „über ihre Anwälte“ Anträge auf Prüfung ihrer Untersuchungshaft gestellt. Der Strafverteidiger Ulrich Dost-Roxin, Anwalt des 22 Jahre alten Beschuldigten, erklärte, dass sich ein Tatverdacht gegen seinen Mandaten nicht belegen lasse. Die Beweislast in dem Haftbefehl sei „gleich null“. Der Mann hatte auch gegenüber einem Vertreter der irakischen Botschaft bestritten, an der Attacke beteiligt gewesen zu sein. Dann ist ja alles klar – im Zweifel für den Angeklagten!

„Phantasiegebilde“ der Staatsanwaltschaft – wieder „Kausales Herzversagen?“

In der Begründung seiner Haftbeschwerde schreibt Dost-Roxin, dass von der Staatsanwaltschaft im Haftbefehl aufgeführte Zeugenaussagen zu unpräzise seien, um daraus einen dringenden Tatverdacht gegen Yousif Abdullah abzuleiten. Auch der Fund zweier Messer in der Nähe des Tatorts, an denen laut Staatsanwaltschaft „blutähnliche Anhaftungen“ gefunden worden seien, sei kein Beweis für die Täterschaft seines Mandaten, weil auf den Messern keine Fingerabdrücke von Yousif gefunden worden seien.

Dass der Kurde Abdullah einer der Mittäter gewesen sein könnte, bezeichnete der Berliner Asylanwalt im Gespräch mit der „SZ“ als „Phantasiegebilde der Staatsanwaltschaft.“ „Kein Tatzeuge bezichtigte meinen Mandanten der Tatbeteiligung“, sagte Dost-Roxin.

Dost-Roxin erhob schon vergangene Woche Vorwürfe gegen die sächsischen Behörden. Er habe „Grund zu der Annahme, dass sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Amtsgericht Chemnitz wider besseres Wissen und somit vorsätzlich meinen Mandanten seiner Freiheit beraubten und noch berauben“.

Yousif Abdullah – bereits „auf Bewährung auf freiem Fuß“

Die Rechtstatsachen im veröffentlichten Haftbefehl sind symptomatisch für zehntausende ähnlich gelagerter Versagensfälle der blinden Justiz:

Der irakische Kurde Yousif Ibrahim Abdullah kommt illegal als mittelloser Flüchtling unter dem Missbrauch des Asylrechts nach Deutschland, erhält umfangreiche staatliche Sozialleistungen aus Steuermitteln, wird vielfach straffällig und dann zu einer Geldstrafe verurteilt – die er wiederum von seinen erhaltenen Sozialleistungen aus Steuermitteln bezahlen soll – Deutschland finanziert seine multikriminelle Karriere und bezahlt zugleich seine Strafen. Willkommen auf dem vollkommen verrückten Narrenschiff! Selbst für Drogenhandel und ein Körperverletzungsdelikt erhielt der „schutzbedürftige“ Nordiraker milde Bewährung.

Der eigentliche Skandal und ein weiterer Skandal!

Nach der indiskreten – aber im öffentlichen Interesse absolut fälligen – Veröffentlichung des Haftbefehls werden immer mehr unglaubliche Details zum verschwiegenen Hintergrund des Mittäters bekannt. Der 22-jährige Iraker Abdullah war mehrfach vorbestraft – und wie immer in solchen Fällen – „auf Bewährung auf freiem Fuß“! Auch eine Woche nach der Tat versäumten es Staatsanwaltschaft und Polizei, die Wohnung des dringend tatverdächtigen Mittäters in Annaberg-Buchholz bei Chemnitz aufzusuchen und vor allem auf DNA-Spuren, Umfeld und relevante Beweislasten zu durchsuchen!

Yousif Ibrahim Abdullah ist ohnehin bestens „polizeibekannt“ und ein vertrauter Dauergast des Chemnitzer „(Un-) Rechtsbetriebs“ – er wurde seit seiner Ankunft in Deutschland 2015 schon mehrfach verurteilt:

  • Am 27. Juli 2017 wegen Gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil: eine Freiheitsstrafe von acht Monaten. Sie wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt – ein fatales Linksstaat-Signal für den späteren Mörder.
  • Am 1. Juni 2016 wurde er wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu einer Geldstrafe verurteilt.
  • Am 20. September 2016 wurde er wegen schwerer Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von sage und schreibe 160 Euro verurteilt.
  • Am 30. September 2016 wird Yousif A. wegen Drogenbesitzes / Beschaffungskriminalität zu 40 Tagessätzen à zehn Euro Strafe verurteilt. Die Begleichung dieser Zahlung steht noch aus.
  • Im Februar 2017 wurde er wegen eines schweren Betrugs verurteilt, Bewährung.
  • Im März 2017 wird Yousif Ibrahim Abdullah WIEDER zu 40 Tagessätzen à zehn Euro verurteilt. Er hatte im Januar Drogen über „eine Grenze“ (?) nach Deutschland gebracht.

Yousif Ibrahim Abdullah war wie so viele straffällige Intensivtäter im Herbst 2015 eingereist und sollte nach Ablehnung seines „Asylantrags“ 2016 abgeschoben werden. Sein steuerfinanzierter Asylanwalt legte unverzüglich Einspruch ein, so erhielt Yousif Abdullah im gleichen Jahr sofort „die Duldung“ im Namen des Volkes. Berechtigte Gründe für die Duldung liegen allerdings keine vor.

Eine Bekannte: „Es ging oft um Drogen, er hat viel Cannabis geraucht, Alkohol getrunken. Yousif wurde „manchmal komisch“, ansonsten ein lieber und netter Typ. Ich weiß, dass er immer ein Messer dabei hatte, weil er oft mit viel Geld unterwegs war.“

Mit-Täter: Alaa belastet Yousif – und umgekehrt

Der weitere Mittäter an dem Chemnitzer Messermord an Daniel Hillig, der 22-jährige Syrer Alaa Sheikhi, belastete in den Vernehmungen durch die Polizei seinen Friseur-Freund schwer. Seine Aussage habe auch dazu beigetragen, dass ein dringender Tatverdacht gegen den Kurden bestand. Auch Alaa ist Kurde und posiert auf seinen hunderten Facebook-Fotos oft mit Bildern des kommunistischen PKK-Massenmörders Abdullah Öcalan, sowie mit in Deutschland verbotenen Symbolen der marxistischen syrischen YPG. Yousif und Alaa, zwei bunte Bausteine im neuen, weltoffenen, multikulturellen, toleranten, weltoffenen Deutschland – so wie es sich die roten und grünen Volkshasser eben vorstellen.

Bereits mindestens sechs zumindest bekannte Vorstrafen in Deutschland – Bewährung und „geduldet“ – vom WEM? Es fragt sich, wer später für dieses völlige Staatsversagen die Verantwortung trägt? Zur Belohnung ist Yousif nun auf freiem Fuß!

Aber auch weitere acht (!!) Anstifter und Tathelfer der beiden Mörder sind immer noch auf „Freiem Fuß“ – mitten in „naziverseuchten“ Chemnitz. Daher befindet sich Yousif Ibrahim Abdullah nun auch im „Opfer- und Zeugenschutzprogramm“.

Vom Täter zum Opfer – am Tag des System-Scheibengerichts über den aufrechten Hans-Georg Maaßen. War der Zeitpunkt der Haftprüfung heute wirklich „rein zufällig“ gewählt?

Hier die Internet-Werbung des steuerfinanzierten Berliner „Rechtsanwalts“ Ulrich Dost-Roxin: „Professionelle Strafverteidigung für professionelle Kriminalität“ !




Chemnitz, Köthen und die Agitation der Massenmedien

Von MANFRED ROUHS | Wer noch zweifelte am agitatorischen Charakter des massenmedialen Betriebs in Deutschland, wurde durch die Berichterstattung über die dramatischen Ereignisse in Chemnitz und Köthen im August und September 2018 eines Besseren belehrt. So viel Belehrung, so offene, unverhohlene Parteilichkeit war selten zu lesen, zu hören und zu sehen. Manche Journalisten verloren offenbar alle Hemmungen und bemühten sich gar nicht erst, den Anschein einer halbwegs objektiven Berichterstattung zu wahren.

In Chemnitz wie in Köthen wurde jeweils ein Einheimischer von Asylbewerbern aus nichtigem Anlass getötet. Landläufig nennt man das Mord. Als aber Hans-Georg Maaßen, der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, das böse M-Wort in den Mund nahm, wurde er medial zurechtgewiesen: „Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden (…) spricht nicht von Mord, sondern von Totschlag“, rüffelte ihn selbst die als konservativ geltende „FAZ“.

Maaßen hatte die Medien gescholten und ihnen vorgeworfen, über „Hetzjagden“ auf Ausländer in Chemnitz zu berichten, die nicht nachweisbar seien. Tatsächlich wurden die einschlägigen Medienberichte lediglich mit einem aus der Antifa-Szene stammenden, kurzen Video belegt, das eine Konfrontation zweier deutscher junger Männer mit einem ihnen offenbar persönlich bekannten jungen Menschen fremder Nationalität zeigt. Verletzt wurde bei dem Vorfall offenbar niemand. Die Darstellung dieser von Aggressivität geprägten und deshalb emotional aufgeladenen Szene in den Medien als „Hetzjagd auf Ausländer in Chemnitz“ diente ganz offensichtlich dem Zweck, den legitimen Protest Tausender Bürger gegen den Mord (oder den Totschlag) von Chemnitz in Misskredit zu bringen.

Diesem Muster folgten viele andere Medienberichte über Chemnitz und Köthen: Die Tötungsdelikte von Asylbewerbern an Deutschen rückten weit in den Hintergrund. Die Bürgerproteste wurden ignoriert. Stattdessen konzentrierten weite Teile der Journaille ihre Aufmerksamkeit auf eine winzige Minderheit von Neonazis, die die Kulisse der Demonstrationen nutzte, um den rechten Arm zum Hitlergruß zu heben und stumpfsinnige Parolen zu grölen – und damit den Medienmachern genau jene Bilder zu liefern, die sie benötigen, um die Bürgerbewegungen von Chemnitz und Köthen als extremistisch in den Bann zu tun.

Wahrheit wird Lüge und Lüge wird Wahrheit, wie bei George Orwell.

Chemnitz hat in Köthen Schule gemacht. Am Anfang stand das politisch durchaus kluge und umsichtige Vorgehen des Chemnitzer Rechtsanwaltes Martin Kohlmann von pro Chemnitz, der die erste Demo nach dem Mord angemeldet hatte. Die Resonanz bei den Chemnitzern war gewaltig, das Entsetzen bei Politikern und Journalisten groß. Daraus folgte alles Weitere.

Chemnitz könnte für lange Zeit bundesweit zumindest außerhalb der westdeutschen Großstädte, in denen der Bürgerwille lange schon leer läuft und Mutlosigkeit die Gemüter beherrscht, zur Steilvorlage für eine angemessene Reaktion auf multi-kulturelle Tötungsdelikte werden. Da mögen sie zetern und agitieren, wie sie wollen: Die Bürgerproteste verändern das politische Klima in Deutschland. Sie verändern die Republik – und setzen die politische Klasse massiv unter Druck.

Das ist lange noch keine Revolution, aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.





Amtlich: Es gab keine Hetzjagd in Chemnitz

Von ARENT | Die ZDF-Sendung Frontal21 vom 11. September wollte den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer, in die Pfanne hauen. Deshalb haben sie sich den Polizeibericht in Chemnitz besorgt. Dummerweise steht darin nichts von einer Hetzjagd oder einem Pogrom.

Die Welt bringt leider nicht die Originalquelle, sondern nur ein paar Zitate. Bei diesen dürfte es sich aber um die schlimmsten handeln, die Frontal21 finden konnte, und sie werden selektiv zitiert worden sein:

Der Polizeibericht […] spreche von „Vermummten“, die sich „mit Steinen bewaffnen“ und die „Ausländer suchen“[…]

Beispielsweise heiße es: „100 vermummte Personen (rechts) suchen Ausländer.“

Selbst Frontal21 muss, bei allem Willen zur Interpretation, also zugeben, dass es keine Hetzjagd gab. Auch kein Pogrom, keine Verletzten oder Toten. Denn die würden im Polizeibericht stehen.

Stattdessen versucht Frontal21 etwas in den Polizeibericht reinzuinterpretieren:

Demnach gehe aus dem Film hervor, dass es innerhalb einer Stunde mehrfach Versuche rechtsgerichteter Gewalttäter gegeben habe, linke Demonstranten oder Ausländer zu attackieren.

Dabei fällt sofort die ideologisch eingefärbte Interpretation auf: Die Formulierung „Linke Demonstranten“ und „rechtsgerichtete Gewalttäter“ findet sich offensichtlich nicht im Polizeibericht – das ist Frontal21. Genauso die Formulierung „mehrfach Versuche rechtsgerichteter Gewalttäter gegeben habe, linke Demonstranten oder Ausländer zu attackieren.“

Die einzige Aussage, die Frontal21 hat ist:

Beispielsweise heiße es: „100 vermummte Personen (rechts) suchen Ausländer.“

Es mag sein, dass vermummte Personen gezielt nach Ausländern oder Linken gesucht haben – genauso wie Linke gerne auch Rechte attackieren. Aber wenn jemand gehetzt worden wäre, würde das im Polizeibericht stehen. Zum Beispiel „100 vermummte Personen jagen Ausländer über den Brühl“. Oder wenigstens ein Bericht über Schlägereien, Verletzte, irgendwas.

Stattdessen steht dort nicht mehr als das hier:

Gegen 21.47 Uhr vermelde der Bericht: „20 bis 30 vermummte Personen mit Steinen bewaffnet in Richtung Brühl, Gaststätte ‚Schalom’“. Wie WELT berichtete, hatten etwa ein Dutzend vermummte Neonazis das Lokal mit Steinen, Flaschen und einem Stahlrohr beworfen und „Hau ab aus Deutschland, du Judensau“ gerufen. Der Eigentümer wurde verletzt.

Zu dieser Zeit sei es am Bahnhofsvorplatz schon zu Handgemengen gekommen. „Zwei Personen mit Eisenstangen am Bahnhofsvorplatz in Richtung Brückenstraße unterwegs.“

Das ist eine komplett andere Dimension als der G20 Gipfel oder der Mord an Daniel Hillig. Alles, was vorgefallen ist: Handgemenge auf dem Bahnhofsvorplatz und ein Lokal wurde mit Steinen beworfen.

Es ist also amtlich: Die einzige Hetzjagd in Chemnitz war die auf Daniel Hillig und seine Freunde. Und der einzige Tote und die einzigen Schwerverletzten waren sie.




Maaßen soll für Merkel brennen

Von BEOBACHTER | Am Anfang war das Wort – nämlich das von Kanzlerin Angela Merkel und Regierungssprecher Steffen Seibert. Und es war falsch. Die Systempresse saugte deren „Hetzjagden“ und „Zusammenrottungen“ begierig auf wie Drogensüchtige den Joint. Nach dem Kick stehen die Fake news-Partner unglaubwürdig-nackt und auf Entzug da und haben schon ein neues Narrativ für ihre Lügensucht im Spritzbesteck. Das heißt Hans-Georg Maaßen.

Der Präsident des Bundesverfassungsschutzes hat nur seinen Job gemacht, aber im Interview einen unverzeihlichen Fehler im Deutschland des Jahres 2018 begangen: er hat die Wahrheit gesagt. Es habe in Chemnitz keine Hetzjagden gegeben! Als Überbringer politisch unkorrekter Botschaften soll er jetzt brennen. Zuvor wird er noch ein bisschen gefoltert. Maaßen soll gestehen, wo es nichts zu gestehen gibt. Der politische Hexenhammer verlangt von ihm, dass er die Anwesenheit des Teufels – sprich Hetzjagden – hätte zugeben sollen, wo doch sämtliche Experten – außer der Kanzlerin und ihrem Lügenbaron* -keine Hetzjagden wahrgenommen haben.

Maaßen hat geringe Chancen, die Tortur heil zu überstehen. Die große Fake-news-Allianz klebt im Unrecht aneinander wie Pech und Schwefel. Mitgehangen, mitgefangen. Zuzugeben, dass man sich sträflich geirrt hat, käme einer Niederlage mit unabsehbaren Folgen gleich. Entweder siegt man gemeinsam oder geht gemeinsam unter. Rettung in letzter Sekunde verheißt nur eine Flucht nach vorn nach der Devise: Haltet den Dieb!

Der mediale Kadavergehorsam verlangt nach Belohnung. Kaum ist die von Maaßen verlangte Rechenschaft via Innenministerium im Kanzleramt angelangt, wird sie schon durchgestochen. Die Kernpassagen gelangten umgehend zum Spiegel, der Süddeutschen und zur FAZ, von welchem Leak auch immer. Der Hauptadressat, Bundesinnenminister Horst Seehofer, hatte am Montag nach eigenem Bekunden noch kein Wort gelesen, da bekam er bereits Einzelheiten und Interpretationen serviert: Maaßen rudert zurück, er relativiert seine Aussagen. Die Deutungshoheit ist ein verderbliches Gut und muss schnell verarbeitet werden, da sind Merkel und Seibert Meister.

Dem obersten Verfassungsschützer wird medial vorgeworfen, er habe die Echtheit eines Videos aus Chemnitz infrage gestellt, obwohl seine Fachleute die Authentizität noch gar nicht überprüft hätten. Hallo? Und was ist mit Merkel, Seibert und den Medien selbst? Haben die die Echtheit des berüchtigten Zeckenbiß-Videos überprüft, als sie „Hetzjagden“ und „Zusammenrottungen“ regierungsamtlich herausposaunten und sich auf diese wenigen Sekunden (ungeprüfte) Filmaufnahmen bezogen? Deutschlands oberster Verfassungsschützer hat sich immerhin vorsichtigerweise ein verbales Hintertürchen offen gelassen, während die Presse u.a. „Hetzjagden“, „Mob“, „marodierende Horden“ als unumstößliche Tatsachen propagierte. Um vom Mord an Daniel Hillig abzulenken, wie man inzwischen unterstellen muss.

Maaßens Rettungsanker heißt Seehofer. Bisher hat er ihn gestützt, was – nüchtern betrachtet – nicht viel heißt. Sollte er ihn aber fallen lassen, so kurz vor der Bayern-Wahl, fällt er vermutlich mit.

*Angesichts der Debatte über die Deutungshoheit von „Hetzjagden“ könne man „Lügenbaron“ als eine semantische Variante von Regierungssprecher ansehen, meint das Wissenschaftsportal ScienceFiles.




Video: Jasinna analysiert „Hetzjagd“-Video von Chemnitz

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der kurze „Hetzjagd“-Videoclip aus Chemnitz dürfte in die Mediengeschichte als ungerechtfertigte Grundlage für eine der übelsten Diffamierungskampagnen gegen völlig zurecht demonstrierende Bürger einer Stadt eingehen. Die dreiste Lügenpropaganda von vermeintlichen „Hetzjagden“ oder gar „Pogromen“ durch „Rechte“ auf Ausländer diente vielen Mainstream-Medien, dem Regierungsapparat und einigen linksgestörten Politikern als hochwillkommenes Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Skandal, dem Mord an einem deutschen Bürger durch drei „Flüchtlinge“.

Die Youtuberin Jasinna analysiert dieses Video an den entscheidenden Stellen und zeigt auf, dass die beiden Migranten überhaupt keine Angst vor den Patrioten hatten, sondern sich ihnen zuwendeten und vermutlich im verbalen Disput befanden. Es dürfte zu Provokationen gekommen sein, worauf ein Deutscher etwa zehn Meter einem Migranten hinterherrennt, einen Arschtritt versucht und dann stehenbleibt. Alle anderen blieben auch ganz ruhig stehen. „Hetzjagden“ sind etwas völlig anderes.

Wenn man sich ansieht, welch dreiste Beleidigungen sogenannte „Schutzsuchende“ in Chemnitz gegenüber Deutschen aussprachen, beispielsweise dieser Libanese, der in Chemnitz Bürgern und Polizisten „Ihr Arschlöcher“ und „Ich ficke diese Stadt“ entgegenschrie, kann man schon nachvollziehen, dass dem Patrioten in dem besagten Video mal kurz der Fuß juckte. Obwohl natürlich jede Form von Gewalt, und sei sie noch so unbedeutend, zu verurteilen ist.

Diese völlig unspektakuläre Szene wurde von „Antifa Zeckenbiss“ allen Ernstes als Beleg für frei erfundene „Hetzjagden“ überall in der Stadt auf alles, was eine dunklere Hautfarbe habe, verwendet. Enorm viele Medien übernahmen diese Fake News ungeprüft und sorgten mit dieser üblen Phantasie von verlogenen Linksradikalen nicht nur für einen nationalen, sondern auch internationalen Skandal. Der Käse wurde geglaubt und massenhaft weiterverbreitet. Zu gerne wollte man mit diesem Popanz von blutsaufenden Nazis den aufsässigen Sachsen eins reinwürgen. Es wird eine Zeit dauern, bis dieser Imageschaden für den derzeit mutigsten deutschen Volksstamm wieder behoben ist.

Hier das gesamte Video von Jasinna zu den Ereignissen rund um Chemnitz, andere Ermordungen durch „Flüchtlinge“ und die lückenhafte Berichterstattung durch die „Tagesschau“:

Auch am Dienstag sorgte der Videoclip aus Chemnitz noch für Schlagzeilen. So hat Verfassungsschutzpräsident Maaßen gegenüber Bundesinnenminister Seehofer erklärt, dass er das Video nicht als „Fälschung“, sondern als „Falschinformation“ bezeichnet habe. Zudem zeige es eben keine Hetzjagd und könne daher auch kein Beweis für weitere in der Stadt sein. In meiner Rede bei Pegida Dresden am Montag bin ich auch auf meine Erlebnisse in Chemnitz eingegangen:

(Kamera Dresden: Armon Malchiel)