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Pandemien im Vergleich: Ist der Corona-Lockdown gerechtfertigt?

Von EUGEN PRINZ | Laut Wikipedia gab es in den vergangen 60 Jahren zehnmal eine Pandemie [1], also die weltweite Verbreitung einer Infektionskrankheit. Abgesehen von der Cholera Pandemie 1961, die mehrere Millionen Menschen das Leben kostete und HIV mit 36 Millionen Toten, war die 1968 grassierende Hongkong-Grippe die folgenreichste.

Da wir es in Deutschland mit einer überalterten Gesellschaft zu tun haben, sollte die Hongkong-Grippe eigentlich den meisten noch ein Begriff sein. Der Autor musste allerdings in den letzten Wochen bei zahlreichen Gesprächen feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Und unsere „hochgebildete“ Jugend braucht man ohnehin erst gar nicht danach zu fragen.

Die Hongkong Grippe in Zahlen

Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung: Weltweit kostete die Hongkong-Grippe bis zu zwei Millionen Menschen das Leben. Anhand der Übersterblichkeit wurden für das Gebiet der alten Bundesrepublik rund 40.000 Opfer errechnet. Die damalige DDR ist bei dieser Zahl nicht berücksichtigt.

Ist das nicht seltsam: Bis zu zwei Millionen Hongkong-Grippe Tote weltweit und bis zu 40.000 Opfer in Deutschland – und kaum jemand erinnert sich noch daran. Wahrscheinlich deshalb, weil man es damals nicht für nötig befunden hat, die Weltwirtschaft abzuwürgen und die Leute einzusperren.

Die Hongkong Grippe wurde im „Pandemic Severity Index“ (Pandemie Schweregrad Index) unter der Kategorie 2 (0,1 – 0,5% Sterbefälle) eingeordnet. Dieser Index ist insofern von Bedeutung, als dass er eine Einstufung der Gefährlichkeit einer Pandemie und einen Vergleich mit früheren derartigen Ereignissen ermöglicht.

[2]

[3]
Letalitätsraten verschiedener Viren im Vergleich mit COVID-19. Achtung: Letalitätsrate von COVID-19 ist noch nicht verifiziert

Damit machen wir einen Schwenk zur Corona-Pandemie. Das Problem ist, dass aufgrund der völlig unzureichenden Datenlage, derzeit die tatsächliche Sterberate bei den COVID-19 Infizierten nicht bestimmt werden kann.

Die gegenwärtig wohl besten Zahlen lieferte vor einigen Tagen eine von dem Virologen Hendrick Streeck durchgeführte Studie aus der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, die von der Corona-Epidemie besonders stark betroffen ist. Dort hat man für COVID-19 eine Letalitätsrate von 0,37% festgestellt [4]. Die renommierte Johns Hopkins Universität in Baltimore war bisher davon ausgegangen, dass in Deutschland 1,98% der Infizierten sterben. So wird das auch im Mainstream publiziert. Warum wir eine amerikanische Universität brauchen, um unsere „Corona-Opferzahlen“ zu bestimmen, entzieht sich der Kenntnis des Autors.

Ist der Lockdown noch gerechtfertigt?

Und damit sind wir beim Lockdown. Stimmen die Zahlen der Johns Hopkins Universität, dann besitzt COVID-19 in etwa die Gefährlichkeit der Spanischen Grippe, die von 1918 bis 1920 wütete und weltweit bis zu 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Bei dieser Zahl ist allerdings zu berücksichtigen, dass nach dem ersten Weltkrieg in vielen Ländern völlig desolate Zustände herrschten, die Bevölkerung zum Teil ausgemergelt und die Medizin bei weitem nicht so weit fortgeschritten war, wie heute. Es ist anzunehmen, dass die Spanische Grippe heutzutage deutlich weniger Todesopfer fordern würde.

Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile niemand mehr bestreitet, dass es eine hohe Dunkelziffer von Corona-Infizierten ohne oder mit nur leichten Symptomen gibt und viele COVID-19 Tote MIT, statt AN dem Virus gestorben sind, dürfte wohl eher Hendrick Streeck im Besitz der Wahrheit sein, als die Johns Hopkins Universität.

Deshalb gilt es nun, die Zahlen von Streeck so schnell wie möglich zu verifizieren oder zu widerlegen. Sollte ersteres gelingen, gibt es keinen vernünftigen Grund, den Lockdown auch nur eine Minute länger aufrecht zu erhalten.

Denn eines ist vollkommen klar: Die wirtschaftlichen Verwerfungen, die auf den Lockdown folgen und uns jahrelang begleiten werden, führen unweigerlich zu einem deutlich schlechteren Gesundheits- und Pflegesystem. Das wird wesentlich mehr Tote zur Folge haben, als wir gegenwärtig durch den Lockdown vielleicht vermeiden.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz [5] kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS [6] und den Blog zuwanderung.net [7]. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Big Brother Tilman Kuban will 1984

geschrieben von libero3.1 am in Corona | 175 Kommentare

Von WOLFGANG PRABEL | Die merkeltreue Hoftrompete WELT AM SONNTAG [10] berichtet von den Abwegen einer ehemals stolzen und aufgeklärten Partei:

„Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, fordert, dass die geplante App zur Kontaktverfolgung bei jedem Deutschen automatisch aufs Handy installiert wird, der nicht aktiv widerspricht.“

„Die Corona-App wird nicht der neue Impfstoff, aber sie kann uns dabei helfen, schneller zu unserem gewohnten Leben zurückzukehren und dabei die Infektionszahlen möglichst klein zu halten“, so der schwergewichtige Big Brother der JU, Tilman Kuban.

Ich will mich garnicht über 1984, totalitäre Überwachung und dergleichen aufregen. Die Sache scheitert bereits an technischen Hürden und persönlichen Liederlichkeiten, die in Fachkreisen längst diskutiert werden.

Hier [11] und hier [12] mal zwei Links zu Zettels Raum. Die Kurzfassung daraus, es lohnt sich auch den Langtext im Link zu lesen:

1. Es ist technisch kaum machbar, um nicht zu sagen technischer Kokolores.

„Zur Belustigung, lieber Leser: Schalten Sie mal ihr Handy ein und gehen unter Bluetooth Optionen auf alle Geräte in ihrer Nähe. Sie werden sich wundern wie viele es sind. Und Sie sind zuhause. Ich habe hier zu Hause fast ein Dutzend, auf der Arbeit etliche Dutzend. Das sind alles Geräte, die Advertisement Pakete schicken. Ein Teil davon wird von ihren Nachbarn sein. Sie können sogar von der Strasse kommen. In der Innenstadt kommen sie überall her. Ziemlich viel, oder?

Ja, sagen jetzt natürlich die Vertreter der Corona-App. Da fehlt ja auch was wichtiges. Das stimmt. Das sogeschimpfte RSSI („radio signal strengt indicator“). Simpel gesprochen: Die Empfangsstärke. Zu jedem Advertisement Paket, dass das Handy empfängt, gibt der eigentlich BT-Empfangschip auch die Signalstärke aus, mit der er das Paket empfangen hat. Theoretisch(!) kann man diese Empfangsstärke in eine Distanz umwandeln, bzw. schätzen wie weit der Sender vom Empfänger entfernt ist. Also kann man ja sagen, wie nahe man dran ist. Oder nicht? Ja, eher nicht. Denn hier kommt ein gewaltiges Problem: Funkwellenausbreitung ist ein lausiges Thema und das drückt es noch sehr harmlos aus. Wellen werden reflektiert, absorbiert, abgeschwächt und noch vielerlei Dinge mehr. Der menschliche Körper (an dem das Handy in der Regel „klebt“) besteht im wesentlichen aus Dipol-Molekülen (vulgo Wasser), und schirmt die Wellen wunderbar ab. Allerdings nur in eine Richtung. Wer also das Handy in der Gesäßtasche trägt gibt ein ganz anderes Bild ab, als jemand der es in der Hosentasche oder Handtasche trägt. „

2. Es ist politisch brandgefährlich, und das drückt es noch harmlos aus.

„So lange Menschen wie Heiko Maas, Franziska Giffey oder auch Frank-Walter Steinmeier in der deutschen Politik etwas zu sagen haben, kann man dem Staat kein solches Instrument in die Hand geben“

3. Es wird sozial nicht funktionieren.

„Die aber, die es damit nicht allzu genau nehmen, werden auch eine solche App nicht installieren und die, die es nicht nur nicht genau nehmen, sondern die Quarantäne unterlaufen, werden schlicht ihr Handy im Zweifelsfall gar nicht mitnehmen. Private Grillparty? Ohne Handy!“

Soweit Llarian auf Zettels Raum, Danisch ist auch etwas skeptisch.

Der Autor dieser Zeilen ist ein Fall von Punkt 3. Fast immer vergess ich das Funktelefon einzustecken, wenn ich das Haus verlasse. Im Sommer weiß ich auch garnicht, wo ich es hinstecken soll. Ich hab kein Prada Handtäschchen. Es hängt eigentlich immer an der Elektrostrippe und brummelt vor sich hin. Wenn ich es mal abmache, vergesse ich garantiert es wieder anzustöpseln und es liegt leer in irgendeiner Ecke. Manchmal finde ich es nicht, weil es wegen leerem Akku nicht bimmelt, wenn ich es anrufe. Die Maasi kann mir draufspielen was sie will, das ist alles für den Hintern, weil ich eine asoziale Telefonschlampe bin.

Grüße an den armen Kerl, der mein Telefon abhören muß, der langweilt sich furchtbar und kann der Führerin nicht viel melden.


(Im Original erschienen beim Prabelsblog [13])

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43 Infizierte: Corona-Chaos in Schweriner Asyl-Unterkunft

Von JOHANNES DANIELS | Asyl-Corona-Chaos im Gutmenschen-Land Germoney! Während im mittelfränkischen Fürth ein risikogefährdeter 76-jähriger Rentner mit Mund-Nasenschutz diese Woche von der dortigen Polizei eine Strafanzeige wegen „eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot [14]“ erhielt und die sächsische Sozialministerin, Petra Köpping, SPD, ankündigte, deutsche Quarantäne-Verweigerer nun unter Polizeibeobachtung in „psychiatrische Kliniken“ einzusperren [15], gelten für die archaischen Gäste des Steuerzahlers andere Regeln: Toleranz-orientiert, weltoffen und anti-rassistisch.

Verängstigte Anwohner der Schweriner Erstaufnahmeeinrichtung erheben aufgrund der konkreten Corona-Gefahr durchaus berechtigte Vorwürfe angesichts offiziell mindestens 43 infizierter „Flüchtlingen“, mindestens fünf infizierter Heimbetreuer und Flüchtlingshelfer sowie der schweren Quarantäne- und Hygiene-Missstände in der dortigen „Flüchtlingsunterkunft“.

BILD berichtet, dass es in der Asylbewerber-Einrichtung Stern Buchholz mit „550 Zuwanderern in den letzten Wochen chaotisch zugegangen [16]“ ist: Die Schweriner Behörden nahmen vorübergehend einen Bus aus dem Verkehr, weil damit zwei Quarantäne-Migranten zum ausgedehnten „Stadtspaziergang“ gefahren waren.

90 illegale Zuwanderer im Stadtbus

Auch im Heim selbst sollen Corona-Regeln – unter anderem die Abschirmung des „Quarantäne-Blocks“ – nicht im Geringsten eingehalten worden sein: In einem ehemaligen Amtsgebäude im nahen Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim), in dem die Corona-Infizierten mittlerweile separat untergebracht werden sollten, habe es ähnliche Defizite gegeben.

Viel drang laut BILD nicht an die Öffentlichkeit, Wachpersonal und die Malteser Asylindustrie-Betreiber der Einrichtung hätten „einen Maulkorb“. Zwei Malteser-Mitarbeiterinnen berichteten jedoch hinter vorgehaltenem Mund- und Nasenschutz:

„Ein Syrer und zwei Tadschiken, alle mit Corina infiziert, haben die Parchimer Einrichtung heimlich verlassen und waren tagelang verschwunden. Das sollte geheim gehalten werden!“ […] “Es gab kaum eine Trennung zwischen Quarantäne-Migranten, noch nicht getesteten Neuankömmlingen und potentiell Infizierten. Man stieg über Zäune, feierte mit den Kumpels Partys. Und draußen haben sich teilweise bis zu 90 Zuwanderer in den Stadtbus gezwängt.“

Sogar der „Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern“ wandte sich warnend an die Mecklenburger Landespolitiker unter Leitung der linken Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, da die Hygiene- und Quarantäne-Anordnungen nur mangelhaft eingehalten würden. Inzwischen hat die Polizei ihre Präsenz erhöht, „mit Passfoto-Listen der Quarantäne-Migranten“ werden am Bus die Fahrgäste überprüft. Auch in der Asylresidenz seien die Kontrollen verschärft und „die Hygiene-Standards hochgefahren“ worden. Schutzkleidung ist jetzt angeblich für alle Mitarbeiter der Asylindustrie verfügbar. Zudem wurde „ein Aufnahmestopp für Flüchtlinge“ verhängt. Natürlich.

Der Lenz ist da – und macht sich faulen Lenz

Am vergangenen Dienstag erschien Innenstaatssekretär Thomas Lenz (60, CDU) in der Erstaufnahme, um sich persönlich zu informieren. Danach erklärte er beschwichtigend: „Ich kann mit gutem Gewissen versichern, dass alles dafür getan wird, mögliche Ansteckungsgefahren zu vermeiden.“ Die Vorwürfe hätten sich als haltlos erwiesen. Sven Krüger, 54, ein betroffener Anwohner: „Seit drei Wochen sind wir permanent Zeuge geworden, wie Asylbewerber unerlaubt die Einrichtung verlassen haben. Das haben wir mehrfach zur Anzeige gebracht, bei der Polizei, bei Behörden, beim Ministerium. Überall wurde uns gesagt, man kümmere sich. Passiert ist nichts!“

Die unglaublichen aber mittlerweile verifizierten Aussagen bestätigt auch Nachbar Frank Pfitzner, 54: „Hier geht weiterhin die Post ab. Noch immer verschwinden Asylbewerber nachts durch Löcher im Zaun und werden teilweise von Autos mit bulgarischen, polnischen oder rumänischen Kennzeichen abgeholt.“ Wohl zur Spargelernte.

Den vorangemeldeten Besuch des Staatssekretärs nennen die Anwohner „eine Posse,“ die sie an Honeckers Zeiten erinnere. Pfitzner: „Es wurde vorher geputzt, es gab eine noch nie dagewesene Polizei-Präsenz, der Bus fiel aus und plötzlich liefen Asylbewerber mit Masken und nur in kleinen Gruppen. Herr Staatssekretär, kommen Sie mal, wenn Sie hier nicht angemeldet sind!“ Dessen Erklärung, alle Vorwürfe seien haltlos, empfinden die Anwohner als Affront: „Der Herr Lenz beschuldigt uns damit quasi als Lügner. Das sind wir aber ganz bestimmt nicht. Die Vorwürfe sind nichts Erfundenes, das erleben wir hier jeden Tag!“

Ausführlich ließ darauf das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommerns  Staatssekretär Lenz am Dienstagabend in einer „sehr langen Pressemeldung [17]“ berichten, dass alles falsch und die Vorwürfe haltlos [17] seien, die über die Zustände in der Erstaufnahmeeinrichtung Stern-Buchholz [18] seit über zwei Wochen in den Lokalmedien berichtet würden. Der „Nordkurier“ verfügt allerdings seit Wochen über vertrauliche Informationen [19], dass Kontaktverbote, Ausgehbeschränkungen und Hygiene-Standards im Flüchtlingsheim offensichtlich nicht korrekt eingehalten würden. Ein Asyl-Insider erklärte dem Nordkurier, dass es in der Unterkunft „drunter und drüber“ gehe.

AfD wird Kontrollbesuch verweigert

Nachdem der AfD-Opposition zuletzt ein Kontrollbesuch in der Asylbewerber-Erstaufnahme verweigert worden war, hatte der Innenausschuss nun eine Landtagsdelegation mit einem Abgeordneten pro Fraktion für den kommenden Donnerstag erlaubt. Die Linksfraktion wandte sich dabei sofort „gegen Versuche der AfD-Fraktion, die Zustände in Stern-Buchholz politisch zu instrumentalisieren“. Die AfD selbst betont, dass „alle Beteiligten in der jetzigen Lage großes Interesse daran haben sollten, die weitere Ausbreitung von Corona in der Einrichtung wirksam zu verhindern“.

CDU-Staatssekretär Lenz verschwieg in der ausführlichen Pressemitteilung allerdings arglistig eine wichtige Zahl: Dass im Flüchtlingsheim mittlerweile 43 Corona-Infektionen [20]registriert worden sind. Offenbar war für diese wichtige Zahl in der langen Mitteilung aus dem Innenministerium kein Platz mehr.

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Von Mehrheiten und Minderheiten in Krisenzeiten

Von WOLFGANG HÜBNER | Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage [21] zufolge ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen notfalls bereit, die soziale und wirtschaftliche Krisenauszeit auch bis hinein in den Sommer hinzunehmen. Immerhin (oder nur) 40 Prozent sind dagegen.

Ich halte dieses Umfrageergebnis nach meinen bisherigen Eindrücken für realistisch, wenngleich für den Beweis erschreckender Realitätsferne dieser Mehrheit. Politiker allerdings werden das Ergebnis der Umfrage genau registrieren und ihre Schlüsse daraus ziehen.

Wer kann diese deutliche Mehrheit sein? Ich will einmal vermuten: Die allermeisten derer, die ihr Geld vom Staat bekommen, der sich in diesen Wochen ja in jeder Weise so omnipotent zeigt. Also Beamte, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Pensionäre und all jene, die Transferleistungen vom Staat bekommen, um eine materielle Existenz fristen zu können.

Hinzu kommen Beschäftigte in der Sozialindustrie; jene Arbeiter und Angestellte, die auch mit Kurzarbeitergeld noch einige Monate gut zurechtkommen sowie Staatsgläubige aller Art. Vor allem aber sind es ältere und alte Menschen, die in Angst und Schrecken vor der für sie prognostizierten besonderen Gefährdung durch eine Virusinfektion leben – demographisch im alternden Deutschland eine Großmacht.

Sicher werden auch kinderlose Deutsche oder solche mit bereits erwachsenen Kindern die Situation anders betrachten als solche mit Kindern, die Kitas oder Schulen besuchen. Und dann gibt es auch diejenigen, die sich noch länger an weniger Lärm, besserer Luft und weniger Hektik erfreuen wollen.

Ihnen  gegenüber stehen wohl alle, die um ihre selbständige Existenz fürchten, die um ihren Arbeitsplatz bangen müssen sowie jene, die darum wissen, dass Renten, Pensionen, staatliche Transferleistungen und Politikerdiäten nicht von Gelddruckmaschinen garantiert werden können, sondern durch Produktivität.

Aber wie schon oben erwähnt: Das ist laut Umfrage nur eine Minderheit. Wer Politik nach Umfragen ausrichtet, ist in keiner beneidenswerten Lage.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [22] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [23] erreichbar.

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Demo gegen den Notstand: Dramatischer Live-Report aus Berlin

Im Zentrum Berlins trafen sich auch heute wieder Menschen im Rahmen der 3. Hygienedemo [24], um gegen die Restriktionen und Grundgesetz-Einschränkungen zu protestieren. Die Polizei versuchte, dies zu verhindern. Michael Mross von MMnews berichtet.

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Diese Krise wird ge(miss)braucht!

Von WOLFGANG HÜBNER | Vieles in der Virus-Krise ist noch offen, doch eines steht jetzt schon fest: Weder ihre medizinische noch ihre politisch-mediale oder ökonomische Geschichte kann bereits auch nur annähernd wahrheitsgemäß geschrieben werden. Medizinisch gibt es mehr Ungewissheiten [25] als belastbare Erkenntnisse; politisch-medial ist immerhin bereits klar, dass die Krise instrumentalisiert und auch missbraucht wird; ökonomisch zieht der kommende Orkan erst auf.

Über die medizinische Beurteilung der Virus-Krise und über die sich abzeichnenden ökonomischen Folgen soll hier mangels medizinischen Fachverstands sowie Scheu vor wirtschaftlichen Spekulationen geschwiegen werden. Nicht aber über die  offensichtliche politisch-mediale Instrumentalisierung und den Missbrauch eines Geschehens, das viele Millionen Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Das ist eine Situation, die politische Machthaber verlockt und die Macher der Massenmedien entzückt. Denn beide Gruppen, in Deutschland besonders eng verbandelt, ziehen großen Profit aus der Krise.

Wenn der lächerlichste Leitartikler, den die FAZ je hatte, also Berthold Kohler, in der Osterausgabe davon schwärmt, dass nicht Jesus, sondern Merkel „das Wunder der Auferstehung“ sei, dann ist das nicht nur ein klares Indiz für journalistische Geistesgestörtheit, sondern hat sogar einen wahren Kern: Merkel hat gemeinsam mit Nachfolgekandidat Spahn zu Beginn der Krise zwar noch mehr falsch gemacht als der böse Donald. Aber sie hat es mit massivem Sperrfeuer der ihr bedingungslos und treu ergebenen Lückenmedien und gouvernantenhaftem Phrasendreschen fürs überalterte TV-Volk mal wieder geschafft, die politikresistente deutsche Mehrheit unter Vollnarkose zu setzen.

Die aktuellen Umfrageergebnisse, die besser nicht allzu sehr bezweifelt werden sollten, sprechen eine deutliche Sprache. Für die kürzlich noch kopf- und orientierungslose Union, für Merkel, Spahn und den skrupellos opportunistischen Krisenhaudrauf Söder ist das Virus ein politischer Hauptgewinn. Deshalb sollte sich jeder realistisch darauf einrichten, dass dieser Hauptgewinn von seinen  Profiteuren noch möglichst lange ausgekostet  werden wird.

Das Versagen der Opposition

Es gehört allerdings zur Wahrheit, wie sehr die Opposition in Deutschland in dieser fundamentalen Krise versagt hat und weiterhin versagt: Die bisherigen Umfragenkönige/innen und Medienlieblinge von den Grünen sind samt Habeck/Baerbock geradezu von der Bildfläche verschwunden; die klägliche FDP erweist sich als Parodie einer liberalen Partei, die in der Stunde der Bewährung, nämlich der Verabschiedung der verfassungswidrigen Ermächtigungsbeschlüsse  im Bundestag für die Pandemie-Bekämpfung, nur den Dackel spielte, der noch nicht mal mit dem Schwanz wedelte. Von der Linken war ohnehin nichts zu erwarten, dort freut man sich vielmehr schon auf die erhofften kommenden Klassenkämpfe in den absehbaren wirtschaftlichen Verwerfungen.

Und die größte und einzige wirkliche Oppositionspartei, also die AfD? Die war in entscheidenden Wochen vollauf mit inneren Querelen beschäftigt. Sie war als Alternative für fast alles auf eine Alternative für diese Krise weder vorbereitet (was kein Vorwurf sein kann) noch bereit und fähig, eine gemeinsame öffentlichkeitswirksame politische Position zu finden (was allerdings ein Vorwurf sein soll). Ihr Abstimmungsverhalten bei den Ermächtigungsbeschlüssen war schlichtweg jämmerlich: 30 AfD-Volksvertreter machten einfach blau, der große Rest (54) enthielt sich, drei lehnten ab, zwei stimmten sogar zu (siehe nachfolgende Grafik).

Das Ergebnis der namentlichen Abstimmung am 25. März zum „Ermächtigungsgesetz“ im Bundestag für die Pandemie-Bekämpfung (Quelle) [26].

Volkswiderstand ohne Stimme

Dass es danach von verschiedenen AfD-Abgeordneten anerkennenswerte Bestrebungen gab und gibt, der Partei doch noch ein Krisenprofil zu geben, ist richtig, aber kommt beim Publikum nicht mehr an. Mit diesem Versagen der gesamten parlamentarischen Opposition sind Millionen Deutsche, die Zweifel oder begründetes Unverständnis für die verordneten Maßnahmen zur Einschränkung grundgesetzlicher Rechte haben, faktisch ohne Stimme. Und so wird der Souverän von den politisch Mächtigen derzeit behandelt wie ein unmündiges Kind.

Das lässt sich –  machen wir uns nichts vor – die Mehrheit in Deutschland offenbar sogar gerne gefallen. Aber die Minderheit, die das nicht gut findet und mit Recht um ihre Zukunft fürchtet, ist ohne politisch wirksame Stimme. Diese Erfahrung wird in der kommenden Krise nach der Krise noch eine große Rolle spielen. Es sollte nicht wundern, wenn sich bald eine ganz neue, bislang ganz unvorstellbar zusammengesetzte außerparlamentarische Opposition formieren wird.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [22] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [23] erreichbar.

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Ostervorbereitung in Zeiten der Krise

Wie feiert man in diesen Zeiten Ostern? Der NDR hat Pastor Frank Engelbrecht von der Gemeinde St. Katharinen in Hamburg aufgesucht, [27] um sich die neuen Formen des Osterfestes in Zeiten des Kontaktverbotes aufzeigen zu lassen. Das hat der NDR dort erfahren:

Statt der Orgel wird ein „schlankes Tenor-Saxophon“ für die Musik in der Kirche sorgen. Der Gottesdienst wird per Livestream mit Performances aus dem Gotteshaus kommen. Pastor Engelbrecht hat jetzt doppelt so viel Arbeit, der Mann des Wortes schildert im NDR-Video ab Minute 0:21 die neuen Herausforderungen:

„Also, das ist schon anstrengend auch. Ich merk, sobald ich eben alles doppelt mache. Also, ich schreib die Texte, ich denk mir was aus und ich muss immer wie die technische Ebene zu denken … Aber ist auch fantastisch. Was für Leute ich treffe, welche Leute zuspringen.“

Einer der „Zuspringer“ ist der „Künstler“ Arne Lösekann, der eine 360 Grad-Kamera von der Decke ins Mittelschiff hängen lässt. Die erlaubt einen Rundblick in die leere Kirche und soll während des Gottesdienstes langsam nach oben gezogen werden. Eine „performative Videoinstallation“ nennt das der „Künstler“. Und er wird für seinen „höchsten körperlichen Einsatz“ vom NDR gelobt (Min 1:52), als er eine Treppe emporsteigt, um die Kamera von oben durch ein Loch in der Decke zu justieren.

Pastor Engelbrecht preist indes seinen letzten medialen Gottesdienst-Clou an, den er per Livestream mit Gang durch die Stadt Hamburg verband und er lacht übers ganze Gesicht, als er sich daran erinnert.

Auch in der Osternacht wird er aktiv werden (Video ab 2:15), um interaktiv vom Turm der Kirche aus zuerst die Mitternacht und später dann den Sonnenaufgang zu begrüßen, so wie Germanen oder Neonazis früher die Sonnenwende. „Großartig“ findet er es, dass diesen Sonnenaufgang interaktiv jetzt sogar ein paar hundert Menschen mitverfolgen können, statt der „60 Frühaufsteher, die wir sonst haben“.

„Ostern medial auf St. Katharinen“, so das Schlusswort des NDR zu dieser Vorbereitung. Aber fehlt da nicht noch irgendwas, bis jetzt?

Nicht erwähnt wurde Jesus Christus, der am Freitag vor fast 2000 Jahren hingerichtet wurde. Der seine Solidarität und Verbundenheit mit den Menschen bis in die allerletzte Konsequenz vollzog und sich foltern und ermorden ließ.

Es ist nicht der Sonnenaufgang am Ostersonntag, der die Menschen faszinieren sollte, oder der Blick aus einer 360 Grad-Kamera in ein leeres Kirchenschiff. Jesus ist für uns Menschen gestorben, aber er ist wieder auferstanden.

Es gibt ein Leben nach dem Tod. Nach dem physischen Tod, den jeder von uns erwartet, gibt es eine Fortsetzung unseres Lebens. Das ist die Botschaft von Ostern. Zumindest aus einem, wenn auch „medialen“ Gottesdienst oder seiner Vorankündigung sollte man diese Information mitnehmen dürfen.

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Laut Gedacht #168: Scharia-Quarantäne

Ausgelassene Stimmung in Berlin-Neukölln: Mit einer großen Sause begrüßten über 300 Einwohner die ersten warmen Frühlingstage auf den Straßen des Viertels. Anlass für die Corona-Party war aber nicht nur das schöne Wetter, sondern vor Allem der Ruf des Muezzin [28], der an diesem Tag zum ersten Mal auf der Dar as-Salam-Moschee erschallte. Grund genug für viele Migranten, sich mit triumphierenden Allahu Akbar-Rufen diese Landnahme zu feiern (Mehr in Folge 168 von „Laut Gedacht“).

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Israelisches Krankenhaus entwickelt Gesichtsmaskenaufkleber

Um das medizinische Personal während des Ausbruchs des Coronavirus zu schützen, prüft das Galilee Medical Center einen Gesichtsmaskenaufkleber, [29] der Virus-Nanopartikel auffangen und abtöten soll.

Der 3D-gedruckte „Maya“-Aufkleber wurde am Technion-Israel Institute of Technology von einem Verfahrenstechnik-Team unter der Leitung von Prof. Eyal Zussman entwickelt.

Der Aufkleber enthält Nanofasern, die Nanopartikel einfangen, und Desinfektionsmittel, von denen angenommen wird, dass sie Viren in diesen Nanopartikeln abtöten können.

Das Technion-Team arbeitete in Abstimmung mit Prof. Samer Srouji, Direktor der Abteilung für Mund- und Kieferchirurgie des medizinischen Zentrums und des Oral Medicine & Dentistry Institute, und in Zusammenarbeit mit der Direktion für Verteidigungsforschung und -entwicklung des israelischen Verteidigungsministeriums.

Das israelische Gesundheitsministerium hat die erste Genehmigung für das staatliche Krankenhaus mit 723 Betten erteilt, um den einzigartigen Aufkleber zu testen.

„Dies ist eine schnelle und verfügbare Lösung, die fortschrittliche Technologien verwendet. Wir freuen uns, im medizinischen Zentrum einen Piloten zu starten, um die Anpassung des Aufklebers durch das medizinische Personal zu testen “, sagte Srouji.

Die Grafik erklärt, wie der Gesichtsmaskenaufkleber getragen werden soll.

Dr. Masad Barhoum, Generaldirektor des Galilee Medical Center, sagte, wenn der Maya-Aufkleber die Erwartungen hinsichtlich des Schutzes von Angehörigen der Gesundheitsberufe vor Infektionen erfüllt, werde das Medical Center ihn anderen Krankenhäusern in Israel und im Ausland empfehlen.

Der stellvertretende Generaldirektor Dr. Tsvi Sheleg teilte dem amerikanischen Online-Magazin ISRAEL21c [30] mit, dass das Krankenhaus auch eine spezielle transparente PVC-Box entwickelt hat, die Anästhesisten bei der Behandlung von COVID-19-Patienten besser schützt.

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BR24 – oder wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Von EUGEN PRINZ | Wann hat eigentlich der Staatsfunk das letzte Mal etwas Positives über einen AfD Mandatsträger berichtet? Besser gefragt: Hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon jemals etwas Positives über einen AfD Mandatsträger berichtet? Diese Frage kann jeder sehr leicht für sich beantworten.

Auch die bayerische AfD Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga, die ausnahmslos einen sehr moderaten Politikstil pflegt und noch nie durch irgendwelche umstrittenen Aussagen aufgefallen ist, musste nun dran glauben. AfD ist AfD. Mitgefangen, mitgehangen. Punkt. Schließlich ist man in den linksgrünen Redaktionsstuben bedingungslos dem Gesinnungsjournalismus verpflichtet und der kennt kein Maß und kein Pardon. Das ist inzwischen auch beim bayerischen Rundfunk so. Und so wurde die Feder gespitzt und ein Artikel mit dem Titel „AfD verbreitet Fake News zu Corona [31]“ veröffentlicht.

Darin heißt es unter anderem:

Auch die AfD-Landeschefin Corinna Miazga scheint auf das Thema aufzuspringen. In einem jüngst veröffentlichten Video spricht sie von „Polizeipatrouillen“ und „Passierscheinen“. Sie warnt vor „Zwangsimpfungen“ und einer „drohenden Währungsreform“. Der deutschen Wirtschaft würde „der Garaus gemacht“, so Miazga. Auf ihrem Youtube-Kanal sagt sie: „Dann wird es wirklich zappenduster. Wir könnten uns unserer gesamten wirtschaftlichen Existenzgrundlage berauben.“

Die Falsche ausgesucht

In der Regel erwischt es bei solchen Angriffen AfD Politiker, die keine Gegenöffentlichkeit aufbauen können und nicht die Möglichkeit haben, sich gegen die Jauche, die über sie ausgegossen wird, zur Wehr zu setzen.

Dies trifft allerdings nicht auf Corinna Miazga zu, wie der bayerische Rundfunk (BR) nun schmerzlich erfahren musste. Ihr YouTube Kanal [32] hat 45.500 Abonnenten, auf PI-NEWS ist sie immer wieder mal vertreten und dazu kommt noch ihre Facebook-Seite samt Anhängerschaft. Kurz gesagt, Miazga ist nicht nur Politikerin, sondern auch Influenzerin.

[33]Daher war es nicht besonders geschickt vom BR, ihr wegen des „Corona-Videos“ (PI-NEWS berichtete [34]) an den Karren zu fahren, indem man ihr fälschlicherweise die Verbreitung von „Fake-News“ unterstellt.

Ist es schon ein Torheit, dies zu tun, wenn die aufgestellten Behauptungen leicht widerlegt werden können – aber noch dümmer ist es, anderen „Fake-NEWS“ zu unterstellen, wenn man selbst nachweislich welche produziert und ausgestrahlt hat.

Beides trifft auf den bayerischen Rundfunk zu.

Soviel Ungeschicklichkeit (um es mal nett zu formulieren), war natürlich für Miazga sowohl ein gefundenes Fressen als auch weiteres Futter für ihren YouTube Kanal. Genüsslich zerlegt die attraktive AfD-Abgeordnete jede einzelne Behauptung des BR und blamiert zum Schluss den Sender bis auf die Knochen, indem sie ihm den Spiegel dann vorhält, wenn er gerade sein dümmstes Gesicht macht. Liebe Leser von PI-NEWS: Genießen sie es!

PS: Gerüchten zufolge soll man beim BR über das Video nicht erbaut sein.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz [5] kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS [6] und den Blog zuwanderung.net [7]. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Spende an den Autor [8]
» Twitter Account des Autors. [9]

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Vorläufiger Erkenntnisstand eines politisch interessierten Nicht-Virologen

Von WOLFGANG HÜBNER | 1. Die Beurteilung von wissenschaftlich-medizinisch kompetenten Personen über das Ausmaß der Gefährdung und Gefährlichkeit des Virus Covid-19 ist unterschiedlich.

2. Die Verbreitung von Covid-19 wird zumindest in entwickelten Staaten keinesfalls zu einem Massensterben führen. Die Verbreitung verursacht bzw. mitverursacht jedoch eine noch unbekannte Zahl an Sterbefällen.

3. Von diesen Sterbefällen sind alte Menschen mit gesundheitlichen Vorschädigungen sowie Menschen mit Lungenschäden offenbar besonders betroffen.

4. Es gibt bislang keinerlei gesicherte Erkenntnisse, wie groß prozentual der Anteil von Schwererkrankungen und Sterbefällen bei von Covid-19 infizierten Menschen im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung ist.

5. Es ist unklar, wie viele der verstorbenen Menschen, die mit Covid-19 infiziert waren, ursächlich an diesem Virus gestorben sind.

6. Es ist unklar, wie viele Menschen in Deutschland von Covid-19 infiziert sind. Dazu müsste es Massentests geben, die aber nicht durchgeführt werden – aus welchen Gründen auch immer.

7. Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse, wie maximaler Schutz vor der Infizierung mit Covid-19 erreicht werden kann ohne maximale Isolierung jedes Menschen vor anderen Menschen.

8. Hygienische Maßnahmen (Händewaschen, körperliche Distanzierung auch mit Hilfe sozialer Distanzierung, Schutzmasken, Desinfektionen) sollen die Infektionsgefahr reduzieren. Über die Wirksamkeit einiger dieser Maßnahmen herrschen unterschiedliche Meinungen.

9. In Deutschland gibt es inzwischen ausgefeilte Bußgeldkataloge für Verstöße gegen amtlich verfügte Einschränkungen, aber weiterhin Mangel an für geeignet gehaltenem Schutzmaterial für Mediziner und Pflegekräfte.

10. Es gibt starke Indizien dafür, dass die Infektionsgefahr sowie die Höhe der Sterblichkeit infolge Covit-19 in engem Zusammenhang mit dem Niveau des gesellschaftlichen Zustands, dem Gesundheitswesen und der Volksgesundheit der jeweiligen betroffenen Staaten stehen.

11. Obwohl Pandemien wie die jetzige im Zeitalter der Globalisierung jederzeit möglich sind, gibt es selbst in gut organisierten Staaten wie Deutschland weder ausreichende Krisenplanungen noch Vorsorge mit medizinischem Gerät noch Schutzmaterial. Das ist Politikversagen mit Todesfolgen und die fahrlässige Inkaufnahme schwerster ökonomischer Schäden.

12. In vielen Staaten der Welt führt die Gefahr des Virus Covid-19 zu einschneidenden Einschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte, zu weitgehendem ökonomischen Stillstand, Grenzschließungen zumindest für den Personenverkehr und finanziellen Hilfsmaßnahmen auf Kredit. Die Folgen davon sind unabsehbar, können aber generell als dramatisch eingeschätzt werden.

13. Sowohl in demokratisch als auch in autoritär regierten Staaten haben sich die jeweiligen Regierungen, mit wenigen Ausnahmen, zu diesen Maßnahmen entschlossen, obwohl derzeit noch völlig offen ist, ob der langfristige Schaden den erhofften Nutzen nicht bedeutsam übertreffen wird.

14. Das Verhältnis zwischen dem Souverän, also dem wahlberechtigten Volk, und seinen auf Zeit gewählten politischen Vertretern ist völlig umgekehrt worden: Nicht die Politiker [35] müssen sich für ihr Tun und Lassen vor dem Souverän rechtfertigen, sondern der Souverän muss sich vor den Politikern für sein Tun und Lassen rechtfertigen!

15. Diejenigen in Politik und Verwaltung, die über weitgehende ökonomische Einschränkungen entscheiden, haben im Gegensatz zu denjenigen, die von diesen Entscheidungen materiell und existenziell belastet werden, für sich selbst zumindest keine materiellen und existenziellen Nachteile zu befürchten.

16. Die Bekanntgabe und Begründung von als wirksam angesehenen Einschränkungen zum Schutz vor Infektionen darf nicht von Virologen, sondern ausschließlich von politischen Amtsträgern erfolgen. Nicht Virologen müssen sich vor dem Souverän  verantworten, sondern auf Zeit gewählte Politiker.

17. Die Leitmedien in Deutschland schüren eher Panik, Ängste und Bereitwilligkeit zur Beschneidung oder Aufgabe von bürgerlichen Grundrechten. Kritische Stimmen mit erwiesener praktischer oder theoretischer Kompetenz kommen entweder nicht, nur am Rande oder gar in denunziativer Absicht in den Hauptmedien zur Geltung.

18. Die wirtschaftlichen Beschränkungsmaßnahmen sind sehr ungleich verteilt und führen entsprechend zu ungerecht verteilten Belastungen insbesondere bei kleinen Selbständigen im Handel und Dienstleistungen.

19. Die finanziellen Hilfsmaßnahmen der Regierung für das In- und EU-Ausland belasten die jüngeren Generationen Deutschlands in einem schon auf mittelfristige Sicht untragbarem Maße. Die Konsequenzen werden gesellschaftliche Kämpfe sein. [36]

20. Der Versuch der deutschen Politik, die EU und damit wichtige Absatzmärkte der extrem exportorientierten deutschen Wirtschaft trotz der Virus-Rezession zu retten und zu stabilisieren, kann, wenn überhaupt, nur durch einschneidende Belastungen des arbeitenden und steuerzahlenden Teils der Bevölkerung in Deutschland realisiert werden.

Vorläufiges Fazit:

Weder generell noch in den verfügten Einzelmaßnahmen ist die Regierungsreaktion auf die Virus-Krise alternativlos. Sie wird allerdings von der – laut Umfragen – großen Mehrheit der Deutschen akzeptiert und als geeignet angesehen.

Vorläufige Perspektive:

Nach Beendigung der aktuellen Krise ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es zu weit größeren politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Verwerfungen als nach der Flüchtlings-Krise 2015 ff. kommen wird.

Der Verfasser ist für Kritik, Ergänzungen oder Verbesserungen der aufgeführten 20 Punkte dankbar.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner [22] schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite [23] erreichbar.

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