1

„Menschen, die schwanger werden können“ und „gebärfähige Körper“

Von DER ANALYST | Wie es scheint, löst eine längere Periode des Friedens, des Wohlstands und der Freiheit bei einer gewissen Anzahl von Individuen eines Volkes Degenerationserscheinungen aus, die jene, die davon betroffen sind, für die normal Gebliebenen wie behandlungsbedürftige Irre aussehen lässt.

Der  Beweis für diese These wurde am Donnerstag, dem 4. März 2021, im Deutschen Bundestag bei der Beratung über einen Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung sichern, reproduktive Gerechtigkeit ermöglichen“, erbracht.

Die Paragrafen 218, 218a, b und, c sowie die Paragrafen 219, 219 a und b zum Schwangerschaftsabbruch sollen aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Das heißt: Abtreibung möglich bis 5 Minuten vor der Geburt (überspitzt ausgedrückt). Weitere Forderungen: Die Bundesregierung soll einen Entwurf für ein „Gesetz zur Sicherung reproduktiver Rechte“ vorlegen, der auch das Schwangerschaftskonfliktgesetz ersetzt. Zudem sollen die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel und operative Eingriffe zur Empfängnisverhütung ohne Alters- und Indikationseinschränkungen durch die gesetzliche Krankenkasse (GKV) übernommen werden.

Die Kassen sollen Budgets bilden, aus denen auch die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Verhütungsmittel wie beispielsweise Kondome erstattet werden. Ebenfalls sollen Schwangerschaftsabbrüche und deren Nachsorge als Teil der Gesundheitsversorgung im Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) verankert werden und die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.

In dem Antrag finden sich Formulierungen wie „Menschen, die schwanger werden können, in der überwiegenden Mehrzahl Frauen“ und „gebärfähigen Körpern, in der überwiegenden Mehrzahl Frauenkörper“. Zudem wird davon gesprochen, dass „die biologischen Eltern immer mehr an Bedeutung verlieren“

Beatrix von Storch stellt die richtige Diagnose

Hier braucht es keinen Psychiater für die Diagnose, dass die Verfasser des Antrags nicht mehr bei klarem Verstand sind.

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der AfD, findet in ihrem Redebeitrag dazu die richtigen Worte, wo es anderen, darunter auch dem Autor, die Sprache verschlägt. Von Storch bescheinigt der Fraktion Die Linke:

„Was Sie schreiben, ist einfach nur irre. Anders ist es nicht zu bezeichnen.“

und

„Wie müssen die Linken ihre eigenen Mütter hassen, um sie derart zu entmenschlichen? Von Kindeswohl ist kein einziges Mal zu lesen, dieses existiert in der kranken, kaputten linken Welt überhaupt nicht mehr. Für die Linken sind Kinder Katalogware kulturloser Großstadt-Neurotiker, die nach Kiffen, LSD und Darkroom ihre innere Leere mit einem Kind füllen wollen.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Sollte es nach der Bundestagswahl im Herbst eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün geben, bleibt nur noch die Flucht ins Ausland.


Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des alternativen Telegram-Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle Werbung für sie zu machen.
D-NEWS – besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS




Toxische Linke und eine kontaminierte CDU

Von NADINE HOFFMANN | Die Linke hat sich ein neues Duo internationale zusammengewählt. Janine Wissler aus dem Westen und Susanne Hennig-Wellsow, die Blumen-Susi aus dem Osten, sind die neuen Spitzen der Ex-SED. Eine weibliche Zweifachführung, posaunen es die kommunistischen Trompeten, sei ganz besonders toll. Komisch. Dafür, dass die Linken das Geschlecht für ein soziales oder sollte man besser sagen sozialistisches Konstrukt halten, wirbt man absurd lautstark mit dem Geschlecht der Bundesführung.

Die Beiden wollen linke Erfolgsmodelle ausweiten, etwa den Mietpreisdeckel. Momentan reißen sich nur Bundesländer wie Berlin oder Bremen darum, den Wohnungsmarkt durch Verstaatlichung zu liquidieren, da muss nachgeholfen werden. Auch in Sachen Bildung sieht sich „Die Linke“ als Vorreiter. Frühsexualisierung, Gleichmacherei und linke Impulse in antidemokratischer Indoktrinierung gehören ausgeweitet, mindestens auf das kapitalistische Inland. Schwestern, zur Sonne, zur Unfreiheit.

Ebenfalls als Erfolg sieht Hennig-Wellsow die unter anderem durch aggressive Straßenschläger forcierte Entmachtung des Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP). Sie habe die Inthronisierung des Bösen dabei mit dem inzwischen berühmten Blumenstraußwurf von Erfurt begleitet und das sei eine große Leistung gewesen. Manch einer, der um genügend Verstand und Anstand bemüht ist, würde dieses Verhalten nicht als größte Lebensleistung erwähnen, aber für Ramelows Susanne ist ihre Biografie damit gewiss. Schade um die Pflanzen.

Gerechter soll Deutschland werden. Gerechter und gleicher. Die meisten wissen, wie das in der Realität ausgesehen hat. Janine und Susanne wissen’s nicht, macht aber nichts, denn etwas nicht zu wissen hält keinen davon ab, auch nichts zu lernen. Die einzige mit Intellekt in der linken Truppe, Sahra Wagenknecht, die weiß es, würde es aber nicht zugeben. Dazu ist sie zu sehr Steinzeitkommunistin. Und wird in ihrer Genossenschaft ohnehin gemobbt.

Die CDU-Thüringen kommentierte die Wahl der beiden alsbald mit dem Wort „toxisch“. Nun, da bin ich ausnahmsweise dabei, wenn es toxische Männlichkeit gibt, dann gibt es, um der Gerechtigkeit, Gleichstellung und der Göttin der Genderidiotie willen, auch weibliche Toxizität.

Amüsant ist allerdings, dass das ausgerechnet die CDU in Gestalt des Generalsekretärs aus dem Freistaat Thüringen sagt. Denn die zugehörige CDU-Fraktion liegt mit den Linken seit fast einem Jahr in der Koalitionskiste und wälzt sich unter anderem mit Hennig-Wellsow auf der politischen Matratze. Und jene Susanne sang vor wenigen Wochen im Plenum zum Haushalt 2021 das schnulzig-schmalzige Lied auf die Fraktionsführung der CDU, besonders auf den Vorsitzenden Prof. Mario Voigt, den sie nachts um 3 Uhr anrufen könne. Der Haushalt an sich ist schließlich eine Geburt der rot-rot-grün-schwarzen Liaison, voller linksideologischer Protzprojekte, denen die einst Konservativen zugestimmt haben, um ihrerseits den Wählern vorzugaukeln, wieviel Knete man aus den linken Taschen geleiert hat.

Herrgott im Himmel, glaubt ihr Abziehbilder eines Konrad Adenauer oder eines Franz-Josef Strauß, es fiele keinem auf, dass die CDU nicht schon längst vom linken Zeitgeist kontaminiert und innerlich vor lauter Machtgeilheit vergiftet ist? Eine CDU, die der Kanzlerin hinterherhechelt wie ein Welpe und die nicht den Stand hat, auch nur einmal gegen eine Minderheitsregierung von weltfremden Deutschlandhassern aufzumucken, riskiert die große Lippe. Und nächste Woche kuscheln die Steigbügelhalter wieder mit einer Katharina König-Preuß, die als Matriarchin der Thüringer Antifanten gilt. Wie armselig. Wie verlogen.

Und wie gefährlich. Denn die Kombo aus Linke, SPD, Grüne und CDU ist gerade dabei, dem Freistaat durch ihre Corona-Politik die Giftspritze zu verpassen. Was RRG mit E-Mobilität, Windkraft, Gender, Lehrermangel, Steuergeldverschwendung nicht allein schaffte, das kriegt diese Vierercombo hin.

Wer mit toxischen Linken ins Bett steigt, der ist mindestens genauso toxisch. Und gehört abgewählt.


(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)




Also doch: Die CDU legt sich in Thüringen mit der SED ins Bett

Von EUGEN PRINZ | Das von der Berliner Parteizentrale der CDU ausgegebene Kooperationsverbot mit der in „DIE LINKE“ umbenannten SED ist Geschichte.

In Thüringen ist nun zusammengewachsen, was zusammen gehört: Die „Vereinigte Linke“,  bestehend aus CDU, SPD, den Grünen und der umlackierten SED, hat sich in Thüringen auf eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung unter Bodo Ramelow geeinigt, die von der CDU toleriert wird. Am 4. März soll Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten gewählt werden und für den 25. April 2021 sind dann Neuwahlen geplant.

Es soll bereits im ersten Wahlgang klappen

Blumenstrauß-Werferin“ Susanne Hennig-Wellsow, die Fraktionsvorsitzende der SED im thüringischen Landtag, meint zu den Chancen ihres Parteifreundes, es im zweiten Anlauf zu schaffen, nachdem ihm die AfD unter der Führung von Björn Höcke mit einem genialen Schachzug beim ersten Mal die Tour vermasselt hatte:

„Ich gehe davon aus, dass die Wahl im ersten Wahlgang klappt.“

Grünen-Fraktionschef Dirk Adams ließ ebenfalls verlauten, seine Partei sei sich ganz sicher, dass es möglich sei, Ramelow am 4. März zu wählen. Das würde voraussetzen, dass einige CDU Abgeordnete Ramelow ihre Stimmen geben und in der Tat berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP über Spekulationen, dass eine Gruppe von mehreren CDU-Abgeordneten in der geheimen Wahl für Ramelow stimmen und so seinen Sieg im ersten Wahlgang ermöglichen wird. Die Christdemokraten schweigen sich dazu aus.

Außerdem hat sich die Vereinigte Linke noch auf einen „Stabilitätsmechanismus“ geeinigt, wie Ramelow weiter mitteilte. Dieser soll dafür sorgen, dass die  AfD bei politischen Entscheidungen im Landtag nicht „das Zünglein an der Waage“ ist. Wie das in der Praxis aussehen soll, wird sich erweisen.

Ministerpräsident Dank Tobias R.? 

„Es würde den Autor auch nicht wundern, wenn die Tat von Hanau dazu führen würde, dass die CDU ihre Kooperationsverbot mit der SED begräbt und in Thüringen dabei hilft, Bodo Ramelow wieder auf den Thron zu setzen.“

Der Verfasser ist keineswegs davon überrascht, dass sich diese am Ende seines letzten Beitrags geäußerte Vermutung so schnell bewahrheitet hat. Nach Auffassung des Autors hat Ramelow den Durchbruch bei den Verhandlungen in Thüringen dem durchgeknallten Amokläufer von Hanau zu verdanken. Dessen Wahnsinnstat hat der umlackierten SED soviel propagandistischen Wind in die Segel geblasen, dass sich die CDU einer „schnellen Lösung gegen die AfD“, die nach dem Narrativ des polit-medialen Establishments „den Boden für diesen rechten Terroranschlag bereitet hat“, nicht mehr verschließen konnte. Applaus, Applaus, kann man da nur sagen.

Ach ja, weil wir gerade beim Amokläufer von Hanau sind:


Eugen Prinz auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Spende an den Autor |
» Twitter Account des Autors.




„Die Linke“ ist NICHT die Nachfolgepartei der SED!

Von EUGEN PRINZ | In diesen Tagen haben die Alternativen Medien und die linientreuen Hofberichterstatter der Bundesregierung eine Gemeinsamkeit: Die Vorgänge in Thüringen dominieren deren Schlagzeilen.

Die Gründe dafür könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Bei den Alternativen Medien ist es das blanke Entsetzen über die nach dem Flüchtlings-Tsunami von 2015 größte Zäsur in der Geschichte unseres Landes, während die Armada der Hofberichterstatter gegenwärtig eine wahre Kärrnerarbeit leisten muss, um mit geschicktem Framing die beginnende Metamorphose der Demokratie zur Demokratur vor der deutschen Bevölkerung zu verschleiern.

Die maßlos Unterschätzte

Niemals in der Weltgeschichte wurde eine Frau so unterschätzt wie Angela Merkel. Als im Jahr 1991 Helmut Kohl „sein Mädchen“ als neue Ministerin für Frauen und Jugend präsentierte, war die Verwunderung groß, da Merkel aussah, als könne sie nicht bis drei zählen. Jetzt, knapp 30 Jahre später, hat die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda jeden ihrer politischen Gegner erledigt, Deutschland auf einen strammen Linkskurs gebracht und ist nun dabei, die Bundesrepublik nach dem Vorbild der DDR umzukrempeln. Hut ab! Das ist eine Leistung für eine Frau, von der Kohl behauptet hat,  dass sie nicht einmal richtig mit Messer und Gabel essen konnte. Zudem kann sich Merkel auf die Fahnen schreiben, dass sie „Die Linke“, jene Partei, die für die Mauertoten verantwortlich ist, hoffähig gemacht hat.

Die SED wurde niemals aufgelöst

An dieser Stelle gilt es, einen weit verbreiteten Irrtum auszuräumen: Die Linke ist nicht die Nachfolgerin der SED, sie IST die SED. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands wurde niemals aufgelöst. Sie benannte sich im Dezember 1989 zunächst in „Sozialistische Einheitspartei Deutschlands – Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS)“ um und änderte kurz darauf ihren Namen in „Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS)„. In 2007 folgte dann eine Fusion der PDS mit der „Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG)„. Anschließend häutete sich die SED erneut und nannte sich schließlich „Die Linke„.

Nachdem also lediglich Namensänderungen durchgeführt wurden, kann von einer „Nachfolgepartei“ nicht die Rede sein. Die Linke IST die SED, sie IST die mörderische Mauerschützenpartei.

Unbegreifliches Verhalten der Altparteien

Es ist unbegreiflich, dass eine Partei mit einer solchen Tradition von den Altparteien nun auch noch hofiert wird, während man die unbescholtene AfD dämonisiert und sie mit sämtlichen Schandtaten aus der Zeit von 1933 bis 1945 in Verbindung bringt – einschließlich Buchenwald. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik sah sich eine demokratisch legitimierte Partei einer solchen Hetzkampagne ausgesetzt. Wenn das so weiter geht, werden demnächst AfD-Mitglieder für vogelfrei erklärt und zum Abschuss frei gegeben.

Was die SED, pardon, „Die Linke“ betrifft, so ist abzusehen, dass es in Thüringen keine Neuwahlen zum Landtag geben wird und man folgsam im einem zweiten Anlauf Bodo Ramelow durch Stimmenthaltung ins Amt hievt.

Das Logo der künftigen Einheitspartei Deutschlands.

Ramelow gibt sich jetzt schon wieder ganz als Landesvater und betont gegenüber dem MDR, er sei bereit, jedem die Hand entgegenzustrecken. Er sei auch bereit, Mohring und Kemmerich die Hand entgegenzustrecken. Dann folgte natürlich noch das Unvermeidliche:

„Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen und die Demokratie verteidigen, dann führen uns die AfD-ler und dieser Mensch, Herr Höcke, den man gerichtlich bestätigt Faschist nennen darf, vor“.

(Bodo Ramelow im Interview mit dem MDR)

Was fällt einem da noch ein, außer das berühmte Zitat des Malers Max Liebermann:

„Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Twitter Account des Autors.




Blockflöten-CDU flirtet heftig mit SED-Nachfolgern

Von LUPO | Man hätte fast die Uhr danach stellen können: Vor der Wahl schloss der thüringische CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring noch hundertprozentig aus, jemals mit den Linken ins Bett zu steigen. Aber bereits am Wahlabend und erst recht am Morgen nach der desaströs verlorenen Wahl fiel „Mr. Bean“, wie Karikaturist Bernd Zeller den CDU-Versager wegen der Ähnlichkeit mit dem englischen Zappel-Komiker nennt, um: im ARD-Morgenmagazin zeigte sich „Mohring offen für Zusammenarbeit mit der Linken“, berichtet der Spiegel.

Der klare Wahlverlierer von der CDU (fast 12 Prozent Verlust) erweckte darin den unmissverständlichen Eindruck, dass er bereit sei, mit den Linken von Ministerpräsdident Bodo Ramelow zu kooperieren. „Wir sind bereit für so eine Verantwortung, müssen zunächst ausloten, was heißt das für Thüringen. Mir sind stabile Verhältnisse wichtiger für das Land, als dass es nur um parteipolitische Interessen geht.“

Auch seinen Berlinern Parteiführern pinkelte Mohring dabei ans Bein. „Ich brauche nicht Berlin, um zu wissen, was für Thüringen wichtig ist.“ Er habe ja gesehen, dass „Berlin nicht nützlich war in den Wochen vor der Wahl“.

Ganz klar: Mohring schmiss nur wenige Stunden, nachdem die Wahlklokale geschlossen hatten, seine vormaligen Beteuerungen über Bord und flirtete öffentlich heftig mit den SED-Nachfolgern von den Linken. Und das, obwohl CDU-Generalsekretär Ziemiak ihn noch am Sonntagabend trotz der Niederlage über den grünen Klee gelobt, aber gleichwohl im selben Atemzug eine Zusammenarbeit mit der Linken-Partei (und der AfD) kategorisch ausgeschlossen hatte. Niemand sollte glauben, dass sich die CDU und Merkel  erneut zur Blockflöten-CDU wie in der kommunistischen SED-Diktatur erniedrigen wollte.

Ziemlich harsch reagierte denn auch Carsten Linnemann im Phoenix-Interview am Montag zu Mohrings möglichen Avancen. „Das wäre das Ende der CDU“, sagte der wichtige CDU-Mittelstandsvorsitzende wörtlich.

Bei der CDU-Pressekonferenz am Montagnachmittag hatten die Großkopferten der CDU in der Berliner Adenauer-Zentrale ihren glücklosen Querschläger aus Thüringen wieder halbwegs eingefangen. Die Bundesvorsitzende Kramp-Karrenbauer und Mohring selbst ruderten eifrig zurück und stellten die „Zusammenarbeit“ mit den Linken nur noch als die Annahme eines Gesprächsangebotes seitens Ramelows dar. Das sei doch selbstverständlich und folge im übrigen nur parlamentarischen Gepflogenheiten, hieß es nun. Anschließend werde Mohring seinem Landesvorstand berichten, dann werde man weitersehen.

Mit solcherart verbaler Trickserei aus Machtgeilheit reißen sich Mohring und die Bundes-CDU weiter in den Abgrund. Das Vertrauen geht gegen Null. Denn welche Konsequenzen sollten solche Gespräche wie zwischen Linken und CDU denn haben, wenn nicht eine Stützung der SED-Nachfolgepartei dabei herausspringt?

Für die AfD kann ein Umfallen der thüringischen CDU – ob mit oder ohne Segen der Bundes-CDU –  nur von Vorteil sein. Sie wird noch gestärkter aus einer politischen Lüge der „Blockflöten“ hervorgehen.

 




Die LINKE will Dutschke-Stipendium für „kritische“ Sozialwissenschaften

Von CANTALOOP | Immer dreister und fordernder versuchen die Linksparteien ihre Partikularinteressen, namentlich natürlich den Sozialismus in all seinen Formen, erneut in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Ein Rudi-Dutschke-Stipendium für universitäre Anhänger ihrer Ideologie wäre der Traum gewesen, nachdem in Berlin (wo auch sonst?) bereits eine Straße nach dem als „Bürgerschreck“ bekannten Aufwiegler benannt wurde. Der Bundestag hat den Antrag jedoch, wider Erwarten, am 29.11.18 abgelehnt.

Die Linke wollte, dass damit Studenten und Promovenden in sozialwissenschaftlichen Fächern gefördert werden, die als Schwerpunkt ihrer Ausbildung und Forschung emanzipatorische und kritische Theorieansätze (…sic) verfolgen. Oder vereinfacht ausgedrückt: sie wollten den ohnehin schon grassierenden linken Zeitgeist noch ein wenig mehr „pushen“.

Anlässlich dieses Antrages hielten neben FDP-Kubicki auch AfD-Parteiphilosoph und Sloterdijk-Schüler Dr. Marc Jongen bemerkenswerte Reden im Plenarsaal des Bundestages.

Ho, Ho, Ho Chi 

Es ist filmisch verbürgt, dass der in der DDR sozialisierte Namensgeber dieser angedachten Förderung für aufstrebende Genossen, am Grabe seines Bruders im Geiste, Holger Meins, den Arm zum kommunistischen Gruße erhob – und mit den Worten schloss: „Holger, der Kampf geht weiter“. Bereits 1968 ereilte den „roten Rudi“ ein Attentat, das er nur knapp überlebte, um im Anschluss zum Märtyrer hochstilisiert zu werden. Es gilt als gesichert, dass die Radikalität seiner Worte die erste Generation der RAF erst zum Leben erweckt hat.

Nur ein Hauch vom mörderischen Rote-Armee Terrorismus waren sie einst entfernt, die Fischers, Kunzelmanns, Teufels und einige „Weggefährten“ mehr. Und wie viele ihrer Mitläufer und Sympathisanten sich heimlich über die Ermordung und Folterung von unbescholtenen Bürgern und Leistungsträgern im stillen Kämmerlein freuten, darüber kann man heute leider nur noch mutmaßen.

So wenige waren das nicht! Was für eine Signalwirkung ein Stipendium, dessen geistiger Vater ein offen bekennender Kommunist, Bürgerfeind und Terror-„Influencer“ war, in die Welt hinausgetragen hätte, mag man sich nur schwerlich vorstellen.

RAF-Terror im Wandel der Zeit

Heutzutage wären Baader, Meinhof und ihr gesamtes mörderisches Kampfgeschwader nach kurzer Haftzeit in den Parteien der Grünen und Linken sicherlich herzlich willkommen, könnten Karriere machen und müssten sich nicht mehr selbst richten. Der APO-Greis und vorbestrafte Terrorhelfer H.C Ströbele hat es bereits vorgemacht.

Christian Klar, die heimtückische Killerdrohne dieser RAF ist bekanntlich auch schon lange wieder auf freiem Fuß. Wie man mittlerweile weiß, leistete dieser als „Resozialisierungsauftrag“ Dienste für Dieter Dehm von der Linkspartei. Das wurde jedoch erst publik, nachdem Dehm einen Bundestag- Hausausweis für Klar beantragte. Dieses an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffende Anliegen wurde jedoch „aus Sicherheitsgründen“ abgelehnt.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Viele der immer noch zahlreichen RAF-Bewunderer in den Reihen der Linksbourgeoisie loben heute noch deren große Verdienste sowie positiven Impulse für die gesellschaftliche und sozial – ökonomische Modernisierung unserer Republik, die es ohne ihre Vordenker, zu denen man auch den Marxisten Dutschke, ihren „deutschen Che-Guevara“ und dessen Anhängerschaft zählen soll, niemals gegeben hätte.

Und diese weltabgewandten Menschen, die außerhalb ihrer eigenen Zirkel keine Autoritäten mehr anerkennen und naturgemäß in weiten Teilen immer noch die untergegangene DDR „verklären“, glauben allen Ernstes zukünftig zusammen mit den nun einrückenden Muslimen und Afrikanern in einem marxistisch-leninistischen „Gegen-Deutschland“ leben zu können, wo die Doofen arbeiten gehen, es ansonsten ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden gibt und die Linientreuen weiterhin so leben können, wie sie wollen. Nicht zu vergessen; um alle, die eine andere Meinung haben, kümmert man sich dann schon, in bewährter Weise.

Die ersten Anzeichen hierfür sind spürbar. Gleichwohl liegt bereits ein Hauch von Stalin in der Luft.

Eingeschränktes moralisches Urteilsvermögen

Dieselben Menschen, die die derzeit vorherrschenden Paradigmen wie Frieden, Freiheit und Wohlstand offenbar für überalterte Traditionen und Wertschöpfungsprozesse für imperialistisches Teufelswerk halten, können es gar nicht erwarten, bis der designierte „Migrationspakt“ greift – und unsere Heimat bis auf die Grundfeste erschüttert wird.

Alldieweil sie in ihrer infantil-naiven Weltsicht nicht zu erkennen vermögen, dass sie auch selbst von den Wirkungen betroffen sein werden. Auch wenn sie derzeit noch schön abgeschottet und staatsfinanziert in ihren prä-sozialistischen Wohlfühl- Blasen leben können. Evidenzbasierte Erkenntnisse waren eben noch nie linke Stärken.

Die Verherrlichung von Unrechts-Regimes und Terror-Paten ist also wieder opportun und legitim im gewandelten Merkel-Deutschland des Jahres 2018, auch 50 Jahre nach ´68. Und der Links-Terrorismus in all seinen Facetten erlebt derzeit eine Renaissance. Noch hat der Bundestag ihre Eingabe abgelehnt. Aber schon der nächste Versuch könnte gelingen, ihr „Held“ wäre wiederbelebt –  und der Applaus der Gehorsamen ist ihnen dann sicher.




Bremens Antisemitismusproblem

Wer im von SPD und den Grünen dominierten Bundesland Bremen die Flüchtlingspolitik der CDU-Kanzlerin kritisiert, wird umgehend mit der Nazikeule traktiert und bekommt die völlig überzogene Härte der Justiz zu spüren. Im heuchlerischen Gegenzug wird die auf stramme Lügen basierende Israelkritik und blanker Antisemitismus schleichend wieder gesellschaftsfähig getrimmt.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (67, SPD) hat im Rahmen einer Parlamentsdebatte am 27. September 2018 über die Gefährdung der inneren Sicherheit durch die Zuwanderung radikaler Migranten folgende Aussage getätigt:

„Ich würde auch demonstrieren, wenn ich sehe, dass die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende Palästinenser einfach hinrichtet.“

Dieser Satz, mit dem der Altlinke Senator tief blicken ließ, hat national wie international äußerst hohe Wellen geschlagen. Die israelische Zeitung The Jerusalem Post berichtete ausführlich und in aller Deutlichkeit über die antisemitische Entgleisung des Ministers aus Bremen.

Auch die deutschsprachige Jüdische Allgemeine (JA) berichtete entsprechend – und der Mäurer-Beitrag avancierte für diesen Tag sogar zum meistgelesene Artikel des Nachrichtenportals.

Und selbst die Landeschefin der Bremer Grünen, Alexandra Werwath, kritisierte ihren Koalitionspartner im sozialen Netzwerk Twitter in aller Deutlichkeit und warf Mäurer „antisemitische Lügenverbreitung“ vor.

Nach Mäurers halbherziger und durchschaubarer Rücknahme seiner Äußerung, ließ sich die Vize-Chefin der Unions-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann (54, CDU), zugleich Vize-Präsidentin der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft“, mit folgendem Statement in der BILD zitieren:

„Mit dieser halbherzigen Entschuldigung ist es nicht getan. Er ändert nur die Wortwahl, sein – falscher – Vorwurf bleibt. Damit macht der Innensenator Judenhass hoffähig.“

Der Achgut-Gründer Henryk M. Broder witzelte über Bremens Innensenator:

„Immer wieder schön zu sehen, wie ein Dorfpolizist reagiert, wenn er mal selbst beim Klauen erwischt wird.“

Bremens Regierungschef Carsten Sieling (59, SPD), der erst kürzlich zum unbeliebtesten Bürgermeister der 15 größten deutschen Städte gekürt wurde, sieht bisher keinen konkreten Handlungsbedarf.

Beim größten GEZ-finanzierten Regionalnachrichtensender buten un binnen (Radio Bremen) erschien kurz darauf unter dem Titel „3 Fakten zum Wirbel um Mäurers Israel-Aussage“ ein ausführlicher Beitrag, in dem Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) von allen Seiten die „Generalabsolution“ erteilt wurde (Hervorhebung durch PI-NEWS):

Hermann Kuhn, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Bremen und zugleich einer der beiden Vorstandssprecher der Bremer Grünen, hat Mäurer in der vergangenen Woche einen Brief geschrieben. In diesem kritisiert er dessen Äußerung mit den Worten: „Dieser Satz kann so nicht stehen bleiben; er stellt Ursache und Wirkung auf den Kopf und delegitimiert das Recht der israelischen Regierung, die Grenzen ihres Landes zu schützen.“ Auf Nachfrage erklärte Kuhn, dass er Mäurers Satz für grundfalsch halte. Diese als antisemitisch zu bezeichnen, sei jedoch „Quark“. Das hatte Kuhns Vorstandskollegin Alexandra Werwath zuvor getan. (…)

Am Montag ruderte Werwath auf Nachfrage zurück: „Da bin ich ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen.“ Die Äußerung sei nicht unbedingt als antisemitisch, sondern viel mehr als anti-israelisch einzuordnen.

Auch Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin sieht die Äußerung Mäurers nicht als antisemitisch an. Gleichwohl hält auch sie den Satz für falsch: „Das ist eine unsinnige Behauptung, es gibt aber einen Unterschied zwischen überzogener Kritik am Staat Israel und Antisemitismus.“ Nicht alles, was man gegen Israel sage, sei antisemitisch – selbst dann, wenn es nicht stimme. „Anders wäre es, wenn Mäurer das Vorgehen der israelischen Armee mit den Nazis verglichen hätte.“ Aber das hat Mäurer nicht getan. In den Augen von Wetzel muss man aufpassen, den Vorwurf des Antisemitismus nicht inflationär zu verwenden.

Das einzige Blatt in Bremerhaven, die Nordsee Zeitung, hat – wie uns unterschiedliche Leser in sehr deutlich formulierten Zuschriften unabhänig voneinander bestätigt haben – Mäurers antisemitische Äußerung bisher mit keiner einzigen Silbe (!) thematisiert. Ein für zahlreiche in Bremerhaven lebende Menschen jüdischen Glaubens nur äußerst schwer zu ertragender Zustand!

Umso deutlicher hat der Bremerhavener Landtagsabgeordnete Jan Timke, der mit seiner Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) über drei Mandate im Bremer Landesparlament verfügt, in seiner regelmäßig im Bremerhavener Sonntagsjournal erscheinenden Klartext-Kolumne mit der Regierungspartei SPD abgerechnet (Druckausgabe vom 14.10.2018):

Liebe Bremerhavener,
Eklat in der Bürgerschaft: Im Rahmen einer Debatte über die Gefährdung der inneren Sicherheit Bremens durch die Zuwanderung radikaler Migranten ließ sich Innensenator Ulrich Mäurer zu der Aussage hinreißen, „dass die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende Palästinenser einfach hinrichtet.“

Mit seiner Bemerkung zielte der SPD-Politiker auf die gewalttätigen Ausschreitungen von Palästinensern im Mai dieses Jahres ab. Damals feierte der Staat Israel den 70. Jahrestag seiner Gründung, was die USA zum Anlass nahmen, ihre Botschaft in die Hauptstadt Jerusalem zu verlegen. Initiiert durch die terroristische Hamas versuchten mehr als 35.000 Aktivisten im Gazastreifen, die Grenze zu Israel gewaltsam zu überwinden. Israelische Sicherheitskräfte wurden mit Brandbomben und Sprengsätzen attackiert. Die Soldaten mussten von ihren Schusswaffen Gebrauch machen – aber nicht, um Palästinenser „einfach hinzurichten“, wie Mäurer behauptet, sondern um das Territorium ihres Landes zu schützen und ihr eigenes Leben zu verteidigen!

Nach massiven Protesten aller Parteien bis hin zum grünen Koalitionspartner, der Mäurer „antisemitische Lügenverbreitung“ vorwarf, ruderte der Senator halbherzig zurück. Allerdings bedauerte Mäurer nur die Wortwahl, distanzierte sich aber nicht inhaltlich von seiner unsäglichen Äußerung. Das ist deutlich zu wenig. Mit seinem verbalen Fehltritt hat Mäurer dem Ansehen Bremens national wie international schweren Schaden zugefügt. Wenn sich der SPD-Senator nicht zu einer glaubwürdigen Entschuldigung durchringen kann, dann kann es für ihn nur eine Option geben: Den sofortigen Rücktritt von seinem Ministeramt!

Ein unbeliebter, weil farbloser Bürgermeister Sieling, ein völlig überforderter Justizsenator Günthner und jetzt die antisemitische Entgleisung von Mäurer: Für die Gruppe BIW ist klar: Die Bremer SPD hat nach 70 Regierungsjahren fertig! Höchste Zeit für einen politischen Wechsel in unserem Bundesland,
meint Ihr
Jan Timke

Daraufhin hat die Gruppenvorsitzende der Partei Die Linke im Bremerhavener Kommunalparlament, Petra Brand (67), auf Timkes Klartext-Kolumne mit einem Eintrag auf ihrer Seite beim sozialen Netzwerk Facebook reagiert, der ebenso tief blicken lässt:

Der Eintrag zeigt eine von Antisemiten und sonstigen Feinden Israels gerne präsentierte Anti-Israel-Karte, die den „palästinensischen Landverlust zwischen 1946 und 2000“ dokumentieren soll – und die mit nur wenigen Mausklicks als das enttarnt werden kann (hier, hier oder hier), was sie ist: Antisemitische Lügenverbreitung!

Auch auf diesen mittlerweile wieder gelöschten Eintrag konnten bisher, bis auf Jan Timke, keinerlei Reaktionen festgestellt werden.

 




Ueckermünde: Linker Bürgermeister via Psychiatrie in Zwangsruhestand

Darf man morgens nackt durch seinen Garten laufen und dabei randalieren? Man darf. Und als Linker? Dann erst recht, denn wir leben in einem freien Land. Und darf man es denn auch noch als linker Bürgermeister? Gewiss. Nur das Randalieren sollte eine gewisse Lautstärke nicht überschreiten und sich auf das eigene Besitztum beschränken.

Bei Gerd Walther, (ehemals) linker Bürgermeister von Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern, ist es nicht sicher, ob er die Standards linker Narrenfreiheit eingehalten hat. Ende August berichtete der Nordkurier von einigen Eskapaden des sozialistischen Arbeiter-Führers:

Er soll nackt durch seinen Garten in Vogelsang-Warsin gelaufen sein – Ueckermündes suspendierter Bürgermeister ist zwangseingewiesen worden. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um Gerd Walther zu überwältigen.

Ueckermündes suspendierter Bürgermeister Gerd Walther (parteilos) ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Am Donnerstagmorgen riefen Walthers Nachbarn in Vogelsang-Warsin den Notarzt, weil der Politiker nach ihren Angaben nackt durch seinen Garten gelaufen sei.

Die Notärztin verfügte vor Ort die Zwangseinweisung. Walther widersetzte sich und verschanzte sich im Haus. Alarmierte Polizisten eilten zu Walthers Haus. Der supendierte Bürgermeister habe erheblichen Widerstand geleistet. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und überwältigten ihn.

Gegen Walther liegen jetzt drei neue Strafanzeigen vor. Er soll einem Nachbarn die TV-Satellitenschüssel kaputt gemacht und bei einer Nachbarin Blumenkästen umgestoßen haben. Zudem erwartet ihn ein Verfahren wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt.

So weit, so gut. Hätte das ein AfD-Politiker getan, hätte Oliver Welke vom ZDF (statt den Abend bei einem Glas Wein zu genießen) mit fleckiger Hose und laufenden Kameras vor dem Haus gestanden, um die Nacht hindurch auf Material für seine „Satire“ zu lauern. Zu blöd, wieder nur ein Linker, Pech gehabt, Oli. Doch zurück zu Gerd, dem Bürgermeister.

Als Linker mit nicht auszuschließenden Wahnvorstellungen wird so einer selbst den Bestmeinendsten in seiner Gemeinde irgendwann irgendwie unheimlich, zumal das noch gar nicht mal alles war. Drogen soll er genommen haben, nein, hat er genommen, denn so etwas kann man im Blut nachweisen. „Ja, da war was“, gab er denn auch in einer Drogenbeichte zu. Das war bereits im Februar. Seitdem gab es neben den Eskapaden Krankschreibungen und sonstige Ausfallerscheinungen. Nur abtreten und den Weg freimachen für einen, der die Amtsgeschäfte leitet, das wollte er nicht.

Auch seine Partei nicht, obwohl er ausgetreten war oder wurde. Noch jetzt kursiert „Eine Hommage an die Vielen, die sich für eine soziale Gesellschaft engagieren“ im Internet, Teil 1: „Gerd Walther, Bürgermeister von Ueckermünde“.  Ein Film von Linken für Linke, in der Walther über den „Hass“ greint, der ihm widerfahren sei.

Walther wurde am Donnerstagabend in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Nicht einmal eine Gemeinde wie Ueckermünde hat die Ressourcen, sich um die wehleidigen Befindlichkeiten eines (linken) Bürgermeisters zu kümmern, der Randale macht, morgens nackt durch den Garten läuft, Drogen nimmt, krank im Bett liegt, längere Zeit nicht seine Amtsgeschäfte wahrnehmen kann, aber auf die Tantiemen und den Ruhm seines Amtes nicht verzichten will. Er wurde also in den „Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen“ versetzt. Einhellig, bei einer Gegenstimme. Die kam aus dem Lager der Linken.




Deutschland – die neue Teilung hat (längst) begonnen

Von PETER BARTELS/ Am Anfang wollten die Ossis nach Westen: Bananen, Bezahlung, bella Bavaria! Nur  ein paar schlaue Wessis zogen nach Osten: Ruinen, Wälder, weites Land! Die Zeiten haben sich geändert: Merkels neue Deutsche treiben die alten Deutschen dahin, wo Deutschland noch DEUTSCHLAND ist: Nach Sachsen, Anhalt, Thüringen, Brandenburg. Und MeckPom, natürlich …

Die zweite Teilung hat längst begonnen. Vorwärts, wir wollen zurück – nach Osten. Im Westen ist der Rubikon längst überschritten, der Point of no return erreicht: Die Umvolkung ist in vollem Gange! Die Restdeutschen fügen sich satt und träge, seit Jahren vom Frühstücks-  bis zum Abend-TV  systematisch gehirngewaschen, abgestumpft, gefügt in das scheinbar Unvermeidliche: “Die da oben machen doch sowieso was sie wollen!” Die Ostdeutschen dagegen machen aus Pflugscharen wieder Schwerter: Keinen Schritt weiter, Deutschland den Deutschen! Nicht Merkels  Türken, Syrern, Irakern und Afghanen. Schon gar nicht den Afrikanern…

Schon 2014 rieb sich die ZEIT erstaunt, aber leise die Augen: „Erstmals zogen wieder mehr Menschen von West- nach Ost-Deutschland. Damit wurde der seit der Wiedervereinigung anhaltende ostdeutsche Abwanderungstrend gestoppt, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden mit”. Und am 6. Januar 2017 wunderte sich die WELT: “Noch nie gingen so wenige Ostdeutsche in den Westen … Rekordtief! Der Osten ist attraktiv geworden, sagen die Forscher”. Und komplettierte noch bedröppelter: Nie war die Abwanderung im Westen so hoch: “Die stärkste Abwanderung in Deutschland gab es im Landkreis Fürth mit 4,2 Menschen je tausend Einwohner … und in der Stadt Würzburg mit 3,4 Abwanderungen je Tausend.” Qua vadis …

Ein Ivo Mijnssen staunt jedenfalls brandaktuell am 31. Juli 2018 in der Neuen Zürcher Zeitung pikiert: „Länder wie Tschechien oder die Slowakei suchen händeringend nach Fachkäften.” Um dann auf die aus Ivos (nomen est omen?) Sicht “kruden Vorurteile”, die “islamophobe Haltung” der Ost-Länder zu wettern: “Zuwanderer werden regelmässig als ‘Invasoren’ dargestellt, Männer als ‘potenzielle Vergewaltiger’, Frauen als ‘Gebärmaschinen’”. Die Sorge um die eigene Nation erkläre den erbitterten Widerstand gegen Flüchtlingsquoten, die Politiker wie Viktor Orban zur Schicksalsfrage emporstilisieren …

Den Schuh, der für Jedermann mit Gesundem Menschenverstand sichtbar vor der Tür liegt, zieht sich der wohlbestallte Herr Redaktor (36) mit dem Moslembart natürlich nicht an: Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, England, Österreich und Italien wollen Europa bleiben, Christlich oder nicht, jedenfalls Abendland, nicht Morgenland werden! Von Anfang an, jetzt immer lauter auch Deutschland Ost. Sie nennen sich Pegida, Identitäre oder einfach nur Deutsche…

Und wählen AfD. Die einzige Alternative zu Allahs Invasoren – die “südländisch” Aussehenden, die mit dem “dunklen Teint”. Junge, stramme “Männer”, daheim nicht selten von der Polizei gesucht, von Clans oder Stämmen als Sozialabgreifer-Vorhut vorausgeschickt, von den „Merkels“ mit Selfies, Plüschbärchen und Schranzen durch die Rote Raute in die „grenzenlose“, neue Heimat gelockt: “Alles gratis, nur “leben” müßt ihr selbst!” Und wo Liebe fehlt, geh’n sie halt Täubchen vergewaltigen im Park. Bei Rauschgift und Raub: Die Nacht der langen Messer. Am Tag geht auch, da sieht man besser…

Und je lauter Merkels neue Deutsche eine grosse oder kleine Stadt im Westen besetzten … von Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Bonn, Duisburg, Essen, Dortmund bis Pforzheim – ganze Stadtteile in NO-Go-Areas verwandelten … Minarette in den Himmel schossen … Immer mehr Kirchen zu Moscheen wurden … desto leiser, still und verschwiegen begann der EXODUS in die große, weite, freie Welt, aber eben auch von West nach Ost. Architekten und Anwälte, Arbeiter und Angestellte, Verleger und Vorstandsvorsitzende. Der oberste Ex-Führerscheinchef von der Hansestadt nach Leipzig … Der Vorstandsvorsitzende vom Tor zur Welt nach Postdam … Der ewige CDU-Staatssekretär vom schönen Hessen ins nicht minder schöne Brandenburg … Das norddeutsche  Antiqitäten-As ins  wieder wunderschöne Quedlinburg.

Die einen kamen wegen der Arbeit, die anderen wegen der Liebe, andere wegen der Heimat. Nicht wenige, weil sie Deutschland suchten. Und im Osten wiederfanden. Hier sind nicht nur die Strandpromenaden und die Strassen neu, im Gegensatz zu den verrotteten alten im Westen. Hier ist auch die Heimat in 40 Jahren SED-Besatzung nie alt geworden, jedenfalls erlaubter als sie heute nicht mal mehr in Bayern sein darf. Auch wenn ein GRÜNER aus dem Wessi-Land der Schwarzbunten gerade im Bierzelt im Wahlkampf fast jodelte. Passt scho …, auf jeden Falls demnächst zur Koalition mit der CSU. Und so wird die frühere Partei der Bayern demnächst der lieben Änschela als GRÜNES Hannemännchen voran gehen: Macht und Schmalz, Gott erhalt‘s!

Deutschland Ost dagegen hat sich für Deutschland entschieden: AfD in Sachsen: 27 % (stärkste Partei, nächstes Jahr Ministerpräsident ), Thüringen: 22,7%, Brandenburg 20,2 %, Sachsen Anhalt: 19,6%, MeckPom: 18,6%. Und die alten Zahlen von der letzten Wahl, werden bei jeder neuen Umfrage immer besser. Zahlen von denen Deutschland im Westen träumen kann. Nur mit Ostwind kommt die AfD in Gesamtdeutschland auf mühsame 16 bis 17,5%. Und auch nur dann, wenn die Meinungsmacher (früher Meinungsforscher) es zulassen. Und die West-Deutschen, weiter pennen…

Im Osten geht nicht nur die Sonne für Deutschland auf, Im Osten weht auch ein rauherer Wind. Spätestens wenn Merkels NEUE, südländischen Deutschen, die mit dem „südländischen,dunklen Teint“, Reichstag und Rest-Reich an Rhein und Ruhr übernommen haben, wird das nach dem Mauerfall weitestgehend leere, weite Land im Osten endgültig wieder dicht besiedelt werden – mit den alten, richtigen Deutschen. Dazu muß die AfD nicht mal den Schnarchsack Barbarossa im Kyffhäuser wecken …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!

 




“Bikini-Walk” is over, jetzt stöckelt nur noch die “Persönlichkeit”

Von PETER BARTELS | Der Mann stellt sich gleich im ersten Satz vor: „Guten Tag, meine Name ist Thilo Schneider und ich bin aus (der) ZEIT und aus allen Wolken gefallen“. Dann outet er sich als „weißer alter Mann“, der sich die Augen reibt, weil’s auf dem Laufsteg bei MISS GERMANY künftig nicht mehr auf den „Bikini-Walk“  ankommt, sondern auf  die „Persönlichkeit“.

Unser aller ACHGUT, wie es lebt und vor Lachen bebt. Da erinnert sich Thilo Schneider, wie früher bei einem Schönheitswettbewerb mehr oder minder schöne Frauen im Bikini über den Laufsteg stöckelten …. Weil das (aber) heute sexistisch sei, habe ein Herr Max Klemmer „mit einer „Armlänge Abstand“ den Bikini-Walk gestrichen … Weil es heute eben auf … siehe oben … ankomme …

Der „weiße alte Mann“ von PI-NEWS pflichtet dem Silberrücken von ACHGUT bei: Es gibt ja auch keine Boxenluder mehr bei der Formel 1 … Bei BILD nicht mal mehr das “Schöne Mädchen von Seite 1”, mit dem ein Howard Karpfendale einst seine Schnulzenkarriere begann … die blanken Titten auf Seite 3 gleich gar nicht. Also warum also soll dieser Herr Klemmer nicht dem verklemmten Zeitgeist hinterher klammern??

Schließlich WOLLEN die LINKEN Schrumpelschrullen, die GRÜNEN-Roten Keifzangen es ja schon lange nicht mehr “sexistisch”. Sie sind halt fast alle jenseits ihrer Tage … Und sexistisch ist nun mal, wenn Männer wohlgefällig gucken, womöglich geil glotzen. Busen, Po und/oder Beine? Alles Schweine!! Grabschen war gestern, heute reicht das Glitzern im Auge des Mannes! So fragt Thilo Schneider zurecht baff :“Aber was hat das alles mit einem wackelnden Kitzler zu tun?“ Und liefert eine für jeden Gender-Genossen/In „erschütternde Antwort: „Die gleiche Klientel, die Frauen im Bikini als ‚sexistisch‘ aburteilt, hat so gar kein Problem damit, prominent bei der ZEIT (!!) darüber zu berichten, warum sie sich Sorgen um ihre Orgasmusfähigkeit macht“, wo sie doch schon so nett mit diversen Männern und Ersatzspielzeugen experimentiert…

Dann seufzt der gute weiße Mann philosophisch weise: „Ich verstehe nicht, warum sich Frauen einerseits nicht entblöden, öffentlich über wackelnde Kitzler und Vagina-Ballons zu parlieren, andererseits Schnappatmung bekommen, wenn Frauen im Bikini – wie in jedem dämlichen Freibad oder auf Mallorca – einen Laufsteg entlang gehen. Ich krieg das nicht in meinen Kopf.“ … Ich nicht mal in die Hose, Genosse Geronto. „Immerhin“, erläutert der Thilo erleichtert: „Das Aussehen … wird (soll) bei MISS GERMANY (auch) weiter eine Rolle spielen. Denn, hört, hört, „wir wollen die Miss Germany (jetzt eben) als Persönlichkeit herausstellen“. Und dann erinnert er sich wehmütig an früher (gestern): “Ich kenne das noch so: Bei einem Schönheitswettbewerb laufen schöne Frauen im Bikini auf. Sie geben (natürlich!!) keine Antwort darauf, ob sie Orgasmusprobleme haben oder mit dem Kitzler wackeln können. Und … wenn sie jemand danach fragen würde, würden sie zurückfragen, ob der Frager … sich vor kurzem eine sehr böse Hirnhautentzündung eingefangen hat.” Vulgo: Einen an der Waffel hat …

Schließlich fragt er: “Warum treten nicht alle kommenden Schönheitsköniginnen … einfach anonym in einer Einheits-Burka an? Da könnten dann auch Renate Künast und Ralf Stegner, die beiden sympathischen Migranten der Moralininseln, mit realistischen Siegeschancen teilnehmen. So bekäme dann das Motto der “Miss Internet”, Tamar Morali, auch gleich einen ganz neuen Stumpfsinn: “Be you, do you for you, belive you can and you’ll.” Und dann juchzt der Thilo im Gender-Neusprech: „Lol, rofl, yolo!“

Was der Gutste ACHGUT-Kollege offenbar nicht weiß: Max ist der 3. Klemmer in der Damen-Dynastie.  Großvater Horst Klemmer, Residenz Grünkohl-Gemeinde Oldenburg, Niedersachsen, “erfand” den Ringelpiez vor 60 Jahren. Nachdem der nette Mann jahrelang mit seiner Bettelei um Berichte nicht nur unsereiner auf denselben ging, muß er irgendwann auch Hape Kerkeling um eine Wortspende angefleht haben. Der nette Hape ging gleich einen Schritt weiter und krächzte dem Horst Klemmer als “Lokalredakteur HORST SCHLEMMER” (mit Schnauzer und grotesken Gebiß) ein Film-Denkmal …

Der wahre Horst Klemmer krönt indes unbeirrt “seit immer”, zusammen mit Sohn Ralf alljährlich Germanys Misswahlen, immerhin in Partnerschaft mit dem EUROPA PARK Rust. Daselbst und in diversen Discos natürlich auch die “Krönungen” von Mister Germany, Miss WM, Miss EM, Miss und Mister EURO.  Max Klemmer III. hatte nun die erschütternde Idee: „Gehirn“ statt Busen, Po und Bein …Welch ein Pein!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Wiesbaden: Blamage und Sonnenstichgefahr für Hessens Linke

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn die Anti-AfD-Demonstration am Sonntag in Wiesbaden ein Vorzeichen für die anstehende Hessen-Wahl gewesen sein sollte, dann sieht es verdammt gut aus für die von der gesamten Linken attackierte Partei. Denn obwohl Linkspartei, SPD, Grüne und DGB gemeinsam zu dieser Demonstration und Kundgebung mit ihren jeweiligen Spitzenleuten aufgerufen hatten, waren nur maximal 1000 Menschen, nach Polizeiangaben sogar noch weniger, dem Aufruf gefolgt. Damit entpuppte sich die Verteufelungskoalition gegen die AfD erneut als großmäuliger aggressiver Scheinriese.

Was an Masse fehlte, wollten viele der Demo-Teilnehmer durch aggressives Verhalten gegen die beiden AfD-Parteisprecher Robert Lambrou und Klaus Herrmann wettmachen. Es war eine kluge und mutige Entscheidung der AfD-Politiker, sich dem Dialog ihren Gegnern zu stellen. Denn Dialog, also die politische Auseinandersetzung mit Worten und Argumenten, scheuen die linken Freunde der repressiven Toleranz wie der Teufel das Weihwasser. Folglich wurden Lambrou und Herrmann bei der von ihnen gesuchten Begegnung mit den Demonstranten beschimpft, bedroht und auch tätlich angegriffen (siehe Video oben).

Das blieb zwar auch dank der zahlreich aufgebotenen Polizei ohne schlimme Folgen. Es dokumentierte jedoch abermals den linken Unwillen und die linke Unfähigkeit, den politischen Aufstieg der AfD anders zu begreifen als in der halluzinierten Wiederkehr eines „Faschismus“, an dessen brutalen politischen Umgangsformen die selbsternannten „Anitfaschisten“ sich ungleich mehr orientieren als das die AfD je wollte und könnte. Und wer unter Beifall Sätze äußert wie Janine Wissler, die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, die auf der Kundgebung sagte: „Rechte Hetze kann sich nicht auf Meinungsfreiheit berufen“, macht überdeutlich, welche spezielle Variante von Demokratie unter der Regentschaft von SPD, Grünen und Linkspartei zu erwarten wäre.

Ein belustigender Aspekt des politisch so erbärmlichen Geschehens in Wiesbaden war die heiße Sonne, die dafür sorgte, dass viele Teilnehmer der Kundgebung sich nicht um die Rednertribüne scharten, sondern in den Schatten flüchteten. Wer das – ob wegen besonderer Leidensfähigkeit und/oder Fanatismus – nicht tat, riskierte einen Sonnenstich. Aber der tapfere Kampf gegen die drohende „Nazi“-Herrschaft schafft halt ständig neue Märtyrer der wahren Gesinnung.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Wagenknechts „Aufstehen“ – ein linker Knallfrosch?

Von WOLFGANG HÜBNER | Der Aufstieg der AfD zur stärksten und faktisch einzigen Oppositionspartei in Deutschland hat das etablierte Parteiensystem erschüttert. Wenn es je eine reale Chance für eine „linke“ Bundesregierung aus SPD, Grünen und Linkspartei gegeben haben sollte, so ist diese nun völlig außer Sicht. Die Grünen sind jederzeit bereit, in den weit geöffneten Schoß der Merkel-CDU zu springen; die SPD bewegt sich weiter abwärts unter 20 Prozent; die Linkspartei stagniert und kämpft mit sich selbst. Denn ausgerechnet ihre populärste Politikerin Sahra Wagenknecht schickt sich an, mit ihrer Sammlungsbewegung „Aufstehen“ die linken Puppen zum Tanzen zu bringen.

Wagenknecht und ihr Ehemann Oskar Lafontaine wollen offenbar nicht länger hinnehmen, wie die organisierte Linke sich kapitalismusunschädlich an Tummelplätzen wie Genderpolitik, Antirassismus oder der Propagierung unbegrenzter Einwanderung verrennt und so den Kontakt zur Masse der arbeitenden Bevölkerung verliert, die zunehmend ihre Hoffnungen auf die AfD setzt. Das prominente Paar, unbestritten die treibende Kraft bei „Aufstehen“, will dieser Entwicklung entgegenwirken. Wie das allerdings ohne die riskante Gründung einer neuen Partei gelingen soll, ist ein Rätsel, das schwer oder wahrscheinlich überhaupt nicht zu lösen ist.

Anscheinend gehen die Initiatoren nach dem Motto vor: „Erst mal gründen, dann mal weiter schauen“. 50.000 Menschen sollen sich schon für „Aufstehen“ aktiv zu interessieren. Darauf lässt sich etwas aufbauen, sogar etwas Linkes. Was und wie nun aufgebaut werden soll außer einer inhaltlich ziemlich diffusen Bewegung linkspolitisch Frustrierter und sozial Unzufriedener ist derzeit allerdings unklar. Und wie „Aufstehen“ die größte, schwierigste und entscheidende Hürde für das Unternehmen, nämlich das Migrationsproblem, überwinden will, erst recht.

Denn nur wenn das gelingen sollte, wird die Bewegung von Wagenknecht/Lafontaine nach einer künftigen Parteiengründung auch zu einer ernsten Herausforderung für die AfD.  Zwar haben die Initiatoren richtig erkannt, wie wenig politik- und mehrheitsfähig das von der Mehrheit der Linkspartei sowie von Teilen der SPD und Grünen verfochtene Prinzip der uneingeschränkten Grenzöffnung für Sozialasylanten aus der ganzen Welt ist und wollen deshalb sich gerade in diesem Punkt deutlich realitätsnäher positionieren. Doch dazu eine konsensfähige Formulierung zu finden, ist schon unter nur zehn kritischen Linken schwierig – wie soll das erst unter 10.000 oder gar 100.000 gelingen? Mit Formelkompromissen wird es jedenfalls nicht getan sein. Denn in dieser für das Schicksal des deutschen Volkes existenziellen Frage hat die AfD bereits jetzt eine klare, für jedermann verständliche Position ohne Wenn und Aber.

Schon ist zu lesen, dass dem Thema „Zuwanderung“ in dem in Vorbereitung befindlichen Aufruf von „Aufstehen“ weniger Raum zugestanden werden soll. Wagenknecht findet plötzlich, dieses Thema sei viel zu stark ins Zentrum der Politik gerückt.  Diese Aussage lässt auf Differenzen im Vorbereitungskreis über die Formulierung dieser speziellen Positionierung schließen – kein gutes Vorzeichen für das Projekt. Trotzdem sei der AfD und der patriotischen Bewegung in Deutschland angeraten, „Aufstehen“ nicht zu unterschätzen oder gar von vornherein als gescheitert zu betrachten.

Denn es gibt neben dem Migrationsthema auch wachsende soziale Spannungen und Missstände, die von Millionen Deutschen nicht nur wahrgenommen, sondern auch erlitten werden. Keineswegs alle davon sind allein oder ausschließlich dem Merkelschen Grenzöffnungswahnsinn zuzuschreiben. Die himmelschreienden Mängel im Pflege- und Gesundheitswesen, das enorme Ausmaß des Zeitarbeits- und Billiglohnsektors, die steigenden Mieten, aber auch die Folgen der desolaten, unterfinanzierten Infrastruktur in Verkehr, Bildung und vielen anderen Bereichen – das alles sind Themenfelder, die von der Wagenknecht/Lafontaine-Bewegung erfolgreich angesprochen werden können.

Bislang wurde die AfD noch nicht wirklich von den etablierten Parteien zur Entscheidung herausgefordert, ob sie sich zu einer patriotisch-sozialen Partei entwickeln oder ob es mehr in die Richtung rechtsliberal-konservativ gehen wird. „Aufstehen“, und das wäre eine positive Nebenwirkung des linken Projekts, könnte diesen Prozess zu einer letztlich unabwendbaren Entscheidung beschleunigen. Vielleicht werden Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine an dieser Entscheidung der AfD sogar noch weniger Freude als jetzt schon mit Katja Kipping von der Linkspartei haben. Die Politik in Deutschland wird mit „Aufstehen“ jedenfalls noch spannender. Das kann nicht schlecht sein.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.