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“Schwarz“ wird jetzt immer großgeschrieben

Von SARAH GOLDMANN | Zuerst einmal ein kleiner Kurs in (bisheriger) Rechtschreibung: Der Satz „Es gibt viele schwarze Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen“ enthält das Adjektiv oder Wie-Wort „schwarz“. Als solches bezeichnet es ein nachfolgendes Substantiv, Nomen oder Namenwort. Es wird deshalb kleingeschrieben.

Dann gibt es „die Schwarzen“ oder „Schwarze“: „Viele Schwarze haben Minderwertigkeitskomplexe.“ Oder: „Die Schwarzen in den USA haben die gleichen Rechte wie Weiße.“

Schwarze und Weiße tauchen hier als Nomen oder Namenwörter auf, sie werden großgeschrieben. Nomen schreibt man im Deutschen groß, Adjektive nicht.

Es sei denn … es handelte sich um das Adjektiv „schwarz“. Das hat durch die unselige Black-Lives-Matter-Bewegung jetzt einen so hohen, geradezu sakralen Stellenwert erhalten, dass es neuerdings in einschlägigen ideologisierten Idiotenblättern großgeschrieben wird.

Im ZEIT-Artikel  „Die Bezeichnung Onkel Tom ist eine Beleidigung“ tauchen die folgenden Sätze auf, in denen das Adjektiv „schwarz“ jeweils großgeschrieben wird:

Viele Schwarze Menschen assoziieren mit der Romanfigur negative und schmerzhafte Erfahrungen.

Es beschreibt Schwarze Menschen, die sich selbst unterordnen, um von Weißen nicht als Bedrohung wahrgenommen zu werden.

Wir hatten noch drei weitere Schwarze Jungs im Team.

Die Begründung des Blattes für die Großschreibung: Es handele sich bei „schwarz“ um eine „politische Kategorie“. Das wären aber auch „nicht zielführend“, „rückgängig machen“ oder „idiotisch“, ohne dass diese Wortverbindungen jemals deshalb an Größe gewonnen hätten. In Wahrheit dürfte es sich hier wohl eher um eine sakrale, um eine göttliche Kategorie handeln, die nun auch in der Rechtschreibung auf das „schwarz“ übertragen werden soll, so wie es ja auch im Englischen üblich ist, dass Verbindungen zu Gott großgeschrieben werden.

Und im wirklichen Leben fallen ja sogar schon deutsche Polizisten auf die Knie, wenn sie einem gottgleichen schwarzen Wesen begegnen, wie verkommen das sonst auch aussehen mag. Die Idiotenblätter und die Geschwätzwissenschaftler jedenfalls haben eine neue Sau gefunden, die sie durchs Dorf treiben können. Im Grunde könnte man darüber lachen, wäre es nicht immer wieder der totalitäre Anspruch und der Versuch, durch Bestimmung der Sprache auch unser Denken beherrschen zu wollen.




Klonovsky: Diskriminierungsgeplärr, Manipulation und staatlicher Druck

Die Zeit schlägt Alarm: „In ihrer Selbstdarstellung auf You Tube und Instagram orientieren sich junge Frauen und Mädchen weitgehend an veraltet anmutenden Rollenbildern. Das ist das Ergebnis mehrerer repräsentativer Studien zu Geschlechterdarstellungen in den sozialen Medien, die die von Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth gegründete Stiftung MaLisa in Auftrag gegeben hat. Die Geschlechterdarstellungen in den erfolgreichsten YouTube-Kanälen basieren den Studien zufolge zudem auf althergebrachten Stereotypen.“

Reichlich veraltet anmutende weibliche Rollenbilder sind seit einigen Jahren in Deutschland tatsächlich en vogue, das stimmt. Einwanderer aus einer speziellen Weltgegend betrachten Frauen als ihr Eigentum, auch diejenigen, die sie eben erst in der Disco oder auf dem Schulhof geschossen haben; die maskuline Polygamie wird Schritt für Schritt legalisiert, und der deutsche Steuerzahler darf die mit einer gewissen Folgerichtigkeit daraus enstehenden fidelen Großfamilien alimentieren; immer mehr weibliche Köpfe verschwinden unter Kopftüchern oder kompletteren Verhüllungen; minderjährige Mädchen werden neuerdings auch hierzulande zwangsverheiratet; hunderte Zwangsbeschneidungen von Mädchen finden inzwischen jährlich im einstigen Stammland der Aufklärung statt. Außerdem diskriminieren politische Hinterwäldlerinnen wie Justizministerin Barley und SPD-Chefin Nahles andere Frauen, indem sie unterstellen, sie seien zu dämlich, um ohne Quoten an gute Jobs zu kommen.

Aber das meint die feministisch bewegte Milliardärsgattin Furtwängler natürlich nicht, sie stößt sich vielmehr daran, dass hier „das Frauenbild der Fünfzigerjahre gefördert“ werde, also der deutschen Fünfzigerjahre, der Spätausläufer des sexistischen europäischen Mittelalters, eine bleierne Zeit, als man noch an Geschlechtsunterschiede bzw. Geschlechterrollen glaubte statt an die freie Wahl seines Geschlechts, und juvenile Blondinen sich reiche ältere Männer angeln mussten, um eine Filmkarriere hinlegen zu können.

„Auch in Musikvideos, die heute überwiegend über You Tube konsumiert werden, werden Frauen den Angaben nach noch immer mehrheitlich sexy und passiv inszeniert“, ächzt die Zeit-Autorin, zu deren Gunsten wir mal annehmen, dass sie sich aktiv unsexy inszeniert.

„Wenn man sieht, dass die Frauen auch in den Medien, die hauptsächlich von Jugendlichen konsumiert werden, nur ein Drittel der Protagonistinnen und Protagonisten stellen, muss man sich fragen, was mit den Strukturen nicht stimmt“, meint wiederum Frau Furtwängler, schreibt die Zeit. Dass mit den Strukturen etwas nicht stimme, wenn irgendwo zu wenige Frauen vertreten sind: Dieses Mantra kennt man inzwischen zur Genüge, und zumindest die „Tatort“-Mädels haben es geschafft, ihre numerische Gleichstellung durchzusetzen, auch wenn in der tristen Realität Kommissarinnen eher die Ausnahme sind. Nochmals: Die Maid mit dem erlauchten Namenspedigree spricht von Youtube und Instagram – „nach Angaben der Stiftung MaLisa wurden für die Studie der Universität Rostock und der Filmuniversität Babelsberg 1.000 YouTube-Kanäle analysiert, 2.000 Videos untersucht und 14 YouTuberinnen in Interviews zu ihrer Sicht auf die Branche befragt“ –, also von zwei online-Plattformen, deren angeblich „nicht stimmende“ Struktur darin besteht, dass jeder dort freien Zugang hat, wo also die völlige Freiheit der Selbstdarstellung herrscht. Und das passt Quotenforderern und Regulierern bekanntlich nicht, nie sind solche Figuren mit der Freiheit zufrieden, weil die immer zu falschen Ergebnissen führt. Gibt man Frauen und Männern die Freiheit, sich einfach so zu präsentieren, wie sie mögen, dann kehren auf einmal die sogenannten Geschlechterstereotype wieder, gegen die auf allen Kanälen und in allen Redaktionen rund um die Uhr vergeblich agitiert wird. Allerdings handelt es sich dabei nicht um die „Geschlechterrollen der Fünfziger“, sondern um jene der Conditio humana. Dann stellen sich, ein paar teils liebenswürdige, teil bedauernswerte Freaks ausgenommen, Frauen eben weiblich und Männer eben männlich dar – und es gibt kein Mittel dagegen außer Quotenforderungen, Diskriminierungsgeplärr, Gesinnungsterror, Manipulation und staatlichen Druck. (Den ganzen Beitrag gibt es in Klonovskys acta diurna.)




Wohnungssuche einer syrischen Heulsuse in der ZEIT

Dldar Khudhur ist „angehender Student“ aus Syrien, der in seiner neuen Heimat einfach nur auf Ungerechtigkeiten und Probleme stößt. Zuerst einmal wurde dem jetzt 27-Jährigen (angehenden Studenten) sein syrischer Schulabschluss nicht anerkannt, mit dem er sich den Zugang zum Studium in Deutschland erhofft hatte.

Medizin will er hier nach Möglichkeit studieren. Aber wegen des nicht anerkannten Abschlusses besucht er seit knapp zwei Jahren das Studienkolleg, um eine Zulassung fürs Studium zu erlangen. Wie lange er da noch hin muss und ob er überhaupt schon ausreichend Deutsch beherrscht für das Studium, und wenn nicht, wie lange er dafür dann noch brauchen wird, das verschweigt die ZEIT leider in ihrer Schmonzette. Auch, wer dem Dldar bislang und zukünftig das Geld vorschießt für seine Fantastereien.

Stattdessen thematisiert das Flüchtlingsblatt das schwere Leben des armen syrischen angehenden Studenten und seine schwierige Wohnungssuche. Er finde nichts Passendes in Hamburg, die Nachfrage ist zu groß, die Preise zu hoch, und wenn man dann schon mal was findet… .

Wohnen in Hamburg oder anderen deutschen Städten können sich auch eine ganze Menge seit Jahrzehnten arbeitende und steuerzahlende Deutsche nicht leisten, deren Geschichten lassen sich aber so schlecht für Asyl- oder Systempropaganda inszenieren.

Dldars Unglück und schweres Los in Deutschland, hier komprimiert:

Khudhur [bekam] auch ein Angebot für ein Zimmer vom Studierendenwerk. Anstatt sofort zuzusagen, hatte er dazu eine Frage und stellte sie per Mail, was zur Folge hatte, dass er das Zimmer nicht bekam, dafür aber, so schildert er es, von der Warteliste flog.

Bald darauf das böse Erwachen: Das Wohnheim, in dem er noch lebte, wurde an einen neuen Betreiber verkauft, die Miete erhöhte sich von 545 Euro auf 649 Euro pro Monat. Zu viel für Khudhur. Es folgten wieder zwei Monate Kurzzeitmiete in einem Studentenwohnheim. Im Juni 2018 zog er weiter, diesmal in ein Wohnheim des Studierendenwerks in Harburg.

Er beschreibt es als laut und dreckig, häufig sei er schon morgens um sechs vom Lärm der Straße geweckt worden, an den Wochenenden war an Nachtruhe kaum zu denken, in Sichtweite seines Fensters gab es eine Bar. Lernen sei dort nicht möglich gewesen, sagt Khudhur, dafür fuhr er in die Staatsbibliothek. „Jedes Mal, wenn ich vom Studienkolleg oder der Arbeit zurück ins Wohnheim gefahren bin, war ich so deprimiert“, sagt Khudhur. „Die Klos und die Küche dort waren so eklig.“ Nach drei Monaten wurde das Wohnheim saniert, Ende August musste Khudhur wieder einmal ausziehen.

Die ekligen Klos wurden also ausgetauscht, so scheint es, die putzfaulen Bewohner allerdings auch, einige zumindest. So wartet der gute Dldar also weiter auf ein passendes Angebot und hofft, dass die Klos sich von selber reinigen, dass er ohne Zusagen auf Wartelisten bleibt, dass der Lärm in Hamburgs Innenstadt abnehmen möge und der Dreck dort auch, dass ihm der nächste Vermieter die Miete nicht nur von 750 auf 400 Euro ermäßigt (nur einer tat das), sondern mehr und dass er eines Tages dann endlich Medizin studieren kann, in Hamburg.




ZEIT nährt übelsten Journalisten-Nachwuchs seit Julius Streicher

Nicht erst seit den G-20-Krawallen in Hamburg vergangenes Jahr, bei denen sogenannte „Antifanten“ ein ganzes Stadtviertel verwüsteten, haben linksextremistische Gewalttaten im öffentlichen Raum erheblich zugenommen.

Ins Krankenhaus geprügelte AfD-Politiker, Morddrohungen, Farbeutelanschläge auf ihre Privathäuser, Brandanschläge auf ihre Autos und dergleichen mehr – alles das, was heute an den unseligen Straßenterror der SA erinnert, ist dem Medien-Mainstream kaum jemals auch nur annähernd den Alarmismus wert, der zuverlässig dann einsetzt, wenn irgendwo in Deutschland ein brauner Hund sein rechtes Hinterbein hebt, um ein grünes Bäumchen anzupinkeln…

Die „Zeit“ stellt sich zusehends immer eindeutiger als Sprachrohr eines linksextremistischen Straßenpöbels zur Verfügung und verfolgt offensichtlich das Ziel, die antidemokratischen, gewaltaffinen und antirechtsstaatlichen Positionen eines linken Hetzmobs dem akademisch ausgebildeten, inzwischen schon traditionell linksliberal tickenden Wohlstandsbürgertum als salonfähig anzudienen. Die Wochenzeitung ist eng mit den propagandistischen Netzwerken gewaltbereiter Linksextremisten verknüpft – und zwar nicht nur über ihren Chefredakteur Giovanni di Lorenzo…

Die Realität: Giovanni di Lorenzos Wochenzeitung „Die Zeit“ ist das Gesäuge, das mit den übelsten Journalistennachwuchs seit Julius Streicher nährt…

(Auszüge aus „Geschäftsmodell: Linker Hass“, einem sehr ausführlichen, informativen Artikel über die roten Socken beim Hamburger Wochenblatt Die ZEIT von Max Erdinger bei Jouwatch!)




Die Reinwaschung eines Terror-Syrers

Die Syrer haben es schon schwer in Deutschland. Zuerst die Fassbomben in der Heimat, deren Splitter bis nach Österreich nachwirken (weswegen man als Flüchtling erst hinter der Grenze, in Deutschland, sicher ist). Dann der Betrug, den man begangen hat, die eigene Tablettensucht, die Spielsucht, die bei den Fassbomben in Syrien zurückgelassene und nicht nach Deutschland reingelassene Ehefrau, und und und. Syrer haben es schwer.

Das hat die ZEIT veranlasst, das Schicksal eines dieser Leidenden, nämlich Mohammad Abo R.,den Mädchenanzünder von Köln (PI-NEWS berichtete) genauer zu betrachten und seine perversen Taten im Lichte seines Leidens zu entschuldigen. Entschuldigung:

Der Angreifer vom Kölner Hauptbahnhof hatte einem Medienbericht zufolge

– schwere psychische Probleme.

Für ein islamistisches Motiv spreche bisher nichts. Nach dem Brandanschlag und der Geiselnahme vor knapp zwei Wochen im Kölner Hauptbahnhof haben die Ermittler einem Medienbericht zufolge bislang keine Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund für die Tat gefunden. Es gebe „mehr und mehr Hinweise auf massive psychische Probleme“, berichten WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung. Bisher sei etwa die Kommunikation des Mannes ausgewertet worden, auch seien Gegenstände aus seiner Wohnung untersucht worden.

Den Recherchen zufolge

– befand sich der Mann seit 2017 in ambulanter Behandlung,
– nahm Psychopharmaka und Medikamente zur Bekämpfung
– einer Depression.
– Er soll tabletten- und spielsüchtig gewesen sein,
– wollte, dass seine Frau zu ihm nach Deutschland zieht, doch die deutschen Behörden hätten den Visumsantrag abgelehnt.
– Der Mann stand bereits wegen Betrugs vor dem Kölner Amtsgericht – damals ordnete das Gericht ein psychiatrisches Sachverständigengutachten an.

Die Bundesanwaltschaft war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Karlsruher Behörde hatte zuletzt ein terroristisches Motiv für die Tat nicht ausgeschlossen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen zweifachen Mordversuchs und gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann.

Der Syrer hatte am 15. Oktober einen Molotowcocktail in einem Schnellrestaurant gezündet und sich dann in der benachbarten Apotheke mit einer Angestellten als Geisel verschanzt. Bei der Tat wurden eine Jugendliche und zwei Frauen verletzt. Eine Spezialeinheit überwältigte den Mann.

– Dabei wurde er schwer verletzt.

Zeugen zufolge hatte er bei der Tat unter anderem behauptet, er sei Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). In seiner Wohnung waren zwar arabische Schriftzeichen mit religiöser Bedeutung gefunden worden. Doch das Glaubensbekenntnis deutet nicht auf eine Radikalität hin.

Nein, deutet es nicht. Das Bekenntnis zum Islamischen Staat und die arabischen Schriftzeichen an den Wänden deuten vielmehr auf Alkoholismus und Tablettensucht hin, so wie umgekehrt Regale voller Schnapsflaschen und Tabletten auf einen „islamistischen“ Hintergrund hindeuten.

Haben wir das jetzt richtig verstanden, ZEIT?




Wenn der „Zeit“-Mann einmal klingelt, oder: Das Imperium schlägt zurück

Die linken regierungsnahen Medien befinden sich auf einem Vernichtungsfeldzug gegen die Meinungs- und Pressefreiheit. Dabei gehen sie äußerst brutal und gnadenlos vor. Alles, was ihnen ideologisch nicht passt, wird platt gemacht – in den sozialen Netzwerken wie auch im Bereich der Freien Medien.

Es geht ihnen um die Existenzvernichtung Andersdenkender, die zu einer lästigen Konkurrenz geworden sind und ihnen die Deutungshoheit streitig machen. Dabei sind totale Zensur und Hexenjagd die letzten Mittel, um den eigenen Untergang noch ein wenig hinauszuzögern.

Ganz besonders jouwatch gerät immer wieder in den Fokus der Gesinnungsterroristen. Wiederholt schon wurden wir auf perfideste Art und Weise angegriffen. Anstatt die inhaltliche, sachliche Auseinandersetzung zu suchen, versucht man uns sozusagen von hinten ins Herz zu stechen, indem man uns bei Unterstützern denunziert, bei Behörden, Banken und Anzeigenkunden diffamiert.

Dabei werden alle Register gezogen. Man schnüffelt in den privaten Leben herum, stellt verkrampft Zusammenhänge her, wo keine sind, zieht mit Absicht die falschen Schlussfolgerungen, unterstellt und verleumdet, um krampfhaft Storys zu konstruieren. Absurderweise wird das dann auch noch als „investigativer“ Journalismus bezeichnet.

Es sind die letzten Zuckungen eines linken, menschenverachtenden Systems, die noch einmal die finstersten Zeiten Deutschlands wiederbeleben.

Lesen Sie dieses Protokoll der Schande, es könnte direkt aus den Archiven des Stasi-Museums stammen.

Alles fing damit an, dass Ende vergangenen Jahres ein gewisser Nico Schmidt von der „Zeit“ versuchte, jouwatch bei unserem Unterstützer, dem Middle-East-Forum, anzuschwärzen. Vorwurf: „Wissen Sie eigentlich, dass Sie die ‚Neuen Rechten‘ sponsern?“ Diese Denunzierung beeindruckte das Middle-East-Forum wenig, und der Versuch endete als Eigentor.

Etwa zur gleichen Zeit versuchte die „Königskobra“ aus der „Antifa- Familie“ König aus Jena das Finanzamt unter Druck zu setzen. Sie stellte eine Kleine Anfrage im Thüringer Landesparlament, wollte wissen, wie es sein kann, dass auch Vereine wie jouwatch, die nicht dem linksradikalen Spektrum zuzuordnen sind, als gemeinnützig anerkannt werden. Kurz darauf kündigte uns die Bank das Vereinskonto.

Zufall?

Da die linken Medien nicht damit leben können, dass in diesem Land noch andere, als ihre tendenziösen Meinungen und Meldungen veröffentlicht werden, legten sie noch einmal nach.

Vor einigen Monaten erhielt ich zu Hause Besuch von einem weiteren „Zeit“-Journalisten. Da ich nichts zu verbergen habe und zu dem stehe, was ich mache, ließ ich ihn in die Wohnung. Außerdem war mir der Typ sympathisch, erinnerte mich irgendwie an mich selber, an früher, als ich noch für die „Zeit“ geschrieben habe. Woher er meine Privat-Adresse hat, weiß ich allerdings nicht. Ich weiß nur, dass er, als „weltoffener“ und „fremdenfreundlicher“ Mensch, seine eigene Privatadresse von behördlicher Seite hat sperren lassen. Am Ende des informellen Gesprächs tauschten wir vertrauensvoll die Visitenkarten aus, mit dem Versprechen, die Telefonnummern nicht weiter zu geben.

Ein Gegenbesuch war also unmöglich; so viel zum Thema „auf Augenhöhe begegnen“. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ich plauderte ein wenig über meinen beruflichen Werdegang, doch ihm ging es vielmehr darum, mir Informationen über die „Hintermänner“ von jouwatch und über das „böse Netzwerk“ aus der Nase zu ziehen. Er wollte wissen, wie wir finanziert werden, wer uns unterstützt und was wir sonst so alles machen würden.

Es fiel der Name Phillip Beyer, ein alter Bekannter aus meiner Zeit bei der Bürgerrechtspartei „Die Freiheit“, der früher einmal jouwatch finanziell und anwaltlich unterstützt hatte und eine Rechtsanwaltskanzlei in Jena leitet.

Ein ganz normaler Vorgang, ganz normale Verhältnisse, die ich aus meiner Zeit bei der „taz“ kenne. Auch dort waren Anwälte, wie zum Beispiel Christian Ströbele aktiv, der die noch junge Zeitung in vielerlei Hinsicht unterstützte.

Auch, dass sich meine Frau außerhalb von jouwatch ehrenamtlich in anderen Vereinen engagiert hat und heute noch in einem Tierschutzverein mitwirkt, ist wohl eher unproblematisch und wahrlich kein Skandal. Aber was ist heutzutage noch normal?

Nur wenige Wochen nach diesem Besuch kündigte uns ein wichtiger Werbepartner, und kurz darauf sperrte Google uns die Anzeigenauslieferung.

Zufall?

Etwa zur gleichen Zeit wurde das einäugige „Correctiv!“ aktiv, das uns lächerlicherweise und völlig durchschaubar der Lüge bezichtigte, was allerdings zur Folge hatte, dass Facebook die Auslieferung unserer Beiträge an die Abonnenten blockiert.

Zufall?

Die Schnüffelei ging weiter:

Ein linker Journalist aus der Schweiz kratzte vor kurzem an der Tür unseres Schweizer Büros, und da vom Team gerade keiner anwesend war, klingelte nur wenig später mein Privat-Handy, am anderen Ende war besagter Kollege von der Wochenzeitung. Bleibt die Frage, wer ihm diese Nummer gegeben hat.

Zufall?

Vor wenigen Tagen dann schaltete sich der berüchtigte „Antifa-Journalist“ Matthias Meisner vom „Tagesspiegel“ ein und schnüffelte um unseren dortigen Vereinssitz herum.

Ein Bekannter von mir erhielt von ihm folgende E-Mail:

Sehr geehrter Herr Gerlach, ich habe in Sachen JouWatch eine Frage an Ihre Lebensgefährtin Frau Sandvoß. Können Sie mir einen Kontakt herstellen, bitte?

Danke und bester Gruß!

Matthias Meisner

Politischer Korrespondent

Der Tagesspiegel

Die Frage, warum ein Journalist auf Recherche-Tour sich an den Lebensgefährten einer Jouwatch-Autorin wendet, um über uns etwas zu erfahren, statt uns direkt zu kontaktieren, bekommt einen hässlichen Beigeschmack, der an die Stasi-Methoden der DDR-Zeiten erinnert.

Das Ergebnis ist eine der lächerlichsten Reportagen dieser Tage und wurde gestern tatsächlich veröffentlicht. Dem „Tagesspiegel“ muss die Hitze in diesem Sommerloch mächtig in den Kopf gestiegen sein.

Doch gibt es auch beim „Tagesspiegel“ vernünftige Leser. Hier ein Kommentar, der viel besagt:

Doch der Terror gegen jouwatch geht weiter:

Gerade wurden von den größten Providern unsere E-Mail-Adressen gesperrt und auf eine Blacklist gestellt.

Zufall?

Wenn hier also von einem Netzwerk und finsteren Hintermännern die Rede ist, dann sollten sich die Herrschaften an die eigene Nase fassen. Aber Selbstreflexion war noch nie die Stärke der Linken.

Es wird deshalb wohl weitergehen mit den hinterhältigen Angriffen auf jouwatch, und sie werden mit Sicherheit noch übler werden. Etwas anderes darf man von linken Journalisten nicht erwarten. Wir müssen uns also weiterhin auf Verleumdungen und Hetzkampagnen einstellen. Es stimmt mich traurig, dass in diesem Land keine inhaltliche Auseinandersetzung mehr möglich ist, dass die Linken immer wieder zu den Methoden aus dem alten Deutschland zurückgreifen.

Doch gehen wir aus jeder dieser Attacken gestärkt hervor – einfach, weil auch die Solidarität unserer Leser uns immer wieder auffängt.

Ein Gastbeitrag von Thomas Böhm – zuerst erschienen auf Jouwatch.




Zeit verteidigt den Koran vor „fantasierender“ Richterin

Über die Entscheidung der Amtsrichterin Christa Datz-Winter aus Frankfurt ist viel berichtet worden. Tenor vieler Kommentare war der, dass die Richterin nur konsequent fortgesetzt hat, was andere seit Jahren tun. Ehrlicherweise – und das war der Tabubruch – hat sie den Koran als Quelle der Gewalt aufgezeigt. Die Islamisierung Deutschlands, so die mehrheitliche Überzeugung, ist längst Alltag geworden.

In der Zeit dagegen kann man heute ganz andere Dinge lesen. Der außerordentliche Islam- und Eherechtsexperte Martin Klingst zieht dort alle Register multikultureller Gutmenschlichkeit. Eine Islamisierung gibt es nicht und die Richterin hat ihr Koranzitat „herbeifantasiert“. Er vergisst auch nicht den Hinweis, dass es auch in deutschen Ehen Gewalt gibt. Darauf haben wir gewartet, dass uns das mal jemand erklärt.

Wenn der Empörungssturm abflaut, wird man hoffentlich etwas nüchterner auf das Fehlurteil der Frankfurter Richterin schauen können. Klar, sie hätte niemals so entscheiden dürfen. Doch in Ruhe betrachtet, hat ihr Spruch manches heraus gekehrt, was im hektischen Alltag einer Multi-Kulti-Gesellschaft gerne verdrängt wird.

Die Frankfurter Juristin ist keine Scharia-Richterin, ihr Urteil spricht auch nicht, wie manche unterstellen, für eine schleichende Islamisierung Deutschlands. Das ist blanker Unsinn, da kann Alice Schwarzer noch so wüten und schwarzmalen.

Eine Deutsche marokkanischen Ursprungs hat in Marokko nach dortigem Recht einen Marokkaner geheiratet. Zurück in Deutschland wurde sie von diesem geschlagen und bedroht, sogar mit dem Tod. Ihr wurde von der Justiz deshalb eine eigene Wohnung zugewiesen, und dem Mann verbot man den Zutritt. Diese schlimme, traurige Wirklichkeit trifft auch viele deutsche Ehepaare zu .

Der Seitenhieb auf Mißstände in deutschen Familien dient der Relativierung islamischer Unrechtsgesellschaft. Klingst stellt es so dar, als gäbe es zwischen innerfamiliärer Gewalt in islamisch geprägter Gesellschaft und der deutschen Gesellschaft keinen Unterschied. Er verschweigt die extrem patraiarchalische Sozialisation aufgrund des Islam, er verschweigt daß Ehrenmörder in der islamischen Kultur vielfach angesehne Leute sind, mit „Ehre“ eben. Er verschweigt, daß es dutzende Ehrenmorde in Deuschland gab und immer neue hinzu kommen, und daß ALLE diese Morde von islamisch Sozialisierten begangen werden. Er verschweigt den wichtigen Umstand, daß Gewalt gegen Frauen im heutigen Deutschland moralisch wie juristisch negativ beurteilt wird, und verschweigt, daß es sich in der islamischen Rechtssprechung und in islamischen Alltagsnormen anders verhält. Er spart den wichtigen Umstand aus, daß islamisch sozialisierte Männer aus moralisch-ideologischer Überzeugung handeln, weil sie dazu erzogen wurden, die Willensbrechung der Frau als ihr Recht aufzufassen. Im Kontrast dazu ist in der deutschen Gesellschaft Gewalt gegen Frauen ein Kriminaldelikt, bei dem sich niemand auf eine göttliche Legitimation berufen kann und beruft!

Man braucht viele Worte um die in einem Satz formulierte Diffamierung deutscher Männer und deutscher Familien zu widerlegen, die sich aus der Gleichsetzung mit Kriminalitätsmustern wie sie leider in vielen islamischen Familien anzutreffen sind. Klingst kann nicht entgangen sein, daß Ehrenmorde in Deutschland ausschließlich von Moslems begangen werden. Dennoch stellt er islamisch motivierte Gewalt, proportional und in der Schwere, mit innerfamiliärer Gewalt in deutschen Familien völlig undifferenziert und pauschalierend auf eine Stufe. Er diffamiert damit deutsche Familien mit dem Ziel der Vertuschung weitaus gravierenderer Mißstände in Familien, die gemäß islamischen Normen leben.

Spinnt man diesen Faden konsequent fort, so kann man die diffamierende Pauschalierung willkürlich auf weitere deutsche Personengruppen ausdehnen. Wie wäre es zu sagen, die Muster islamischer innerfamiliärer Gewalt finden sich nicht nur bei deutschen Familien, sondern auch in Familien von Mitgliedern der Grünen?

Wäre es nicht eine böswillige, „rassistische“, Moslems abwertende Behauptung, Grüne (stellvertretend für die bösen Deutschen deren Teilmenge sie sind) würden weniger zu innerfamiliärer Gewalt in all ihren Ausformungen neigen, als islamisch Sozialisierte ?
Alle haben gleich zu sein gemäß Multikulti-Doktrin, wenn es um die Schattenseiten islamischer Kultur geht. Wenn also Moslems innerfamiliäre Gewalt nicht anders ausleben als Nicht-Moslems, heißt das zugleich daß z.B. als Teilmenge der Deutschen die Grünen sich nicht anders verhalten als islamisch Sozialisierte.

Nachdem wir nun wissen, dass wir auch nicht besser sind, meldet sich Martin Klingst, der Koranexperte:

Im vorliegenden Fall hat die Frankfurter Richterin allerdings nicht argumentiert, die Ehefrau sei doch sicher und ihr Mann müsse Abstand halten, sondern fantasierte mit dem Koran und marokkanischen Verhältnissen herum. Das war ein schwerwiegender Fehler, aus vier Gründen: Erstens akzeptieren auch der Koran und das auf ihm fußende islamische Recht keine körperliche Gewalt in der Ehe.

Zitat Sure 4:34 , übernommen von der als nicht islamophob bekannten Website des Zentralrates der Muslime in Deutschland:

Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß.

Das klingt gewaltfrei. Man muss ja auch nicht so doll schlagen … Jetzt kommt Eherechtsexperte Martin Klingst zu Wort:

Zweitens hat gerade Marokko vor kurzem ein neues fortschrittliches Ehe- und Familienrecht eingeführt. Drittens lassen gerade Muslime ihre Frauen während der Ehe nicht in Ruhe, fühlen sich, wie auch immer, weiter für sie verantwortlich. Erst nach der Scheidung lassen sie von ihnen ab.

Wie es dann zu dem Doppelmord von Mönchengladbach kommen konnte, ist uns ein Rätsel. Hier wird völlig zurecht dem Familienrichter vorgeworfen, die kulturellen Hintergründe bei einer türkischen Scheidung nicht genügend beachtet zu haben. Hupps – gerade haben wir gelernt, dass die Muslime, die es sonst immer gar nicht geben darf, nach der Scheidung von der Frau ablassen, der sie natürlich auch vorher nichts getan haben, weil im Koran ja gar nicht steht, was drin steht. Was nun, Herr Experte Klingst? Der hilft uns weiter:

Und viertens schließlich: Selbst wenn erstens bis drittens nicht zutreffen, gilt bei einer Scheidung in Deutschland das Grundgesetz. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit darf kein Ehemann verletzen, egal, welcher Kultur, Religion und Rechtstradition er auch entstammt.

Na bitte, ist doch alles ganz easy. Der darf seiner Frau nichts tun, dann macht er das bestimmt auch nicht. Vielleicht könnte es ihm jemand einfach mal erklären, wenigstens für eine gewisse Übergangszeit, denn Klingst bereitet uns schon mal auf das Unausweichliche vor:

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss. Nicht, indem es sich selber und seine Grundwerte abschafft. Aber indem das Recht dort, wo es ihm möglich ist, Freiräume für Einwanderer schafft, ihre Eigenheiten zu leben.

Wie weit gehen Freiräume nach Klingst? Beschneidung und Zwangsehe für die Töchter, Schläge für die Ehefrau und Ehrenmorde für die ungehorsamen Schwestern? Sollen die Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nur noch für einen Teil der Einwohner gelten, während moslemische Frauen und Mädchen staatlich sanktioniert in der Rechtlosigkeit versinken? Klingst will allen Ernstes „Grundrechte gegeneinander abwägen, Grenzen neu ziehen.“ Auch mit Geschlechterapartheid kann er sich anfreunden.

Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.

Warum sollten wir unsere Prinzipien neu bestimmen? Auf den Prinzipien der Freiheit und Gleichheit ist diese Gesellschaft aufgebaut! Es wird keine offene Gesellschaft mehr geben, wenn Leute wie Sie, Herr Klingst, sich durchsetzen und Prinzipien neu vermessen und Grenzen neu ziehen. Denn Klingst fordert im Namen einer „offenen Gesellschaft“ die Akzeptanz der geschlossenen islamischen Gesellschaft. Einer Kultur die Abtrünnige verfolgt und bisweilen ermordet, in der Frauen degradiert werden gemäß Koran Sure 4,25 zur Handels- und Schacherware der Familien. Die islamischen Frauen strikt jegliche sexuelle Beziehung zu einem Ungläubigen untersagt, der im Koran als „schlimmer als ein Tier“ definiert wird. Was bleibt also von Klingst´s offener Gesellschaft übrig, wenn die geschlossene islamische Gesellschaft immer mehr ihren absolut nicht weltoffenen Einfluß ausbreitet.

Es drängt sich der Verdacht sich, daß Klingst gar kein Anhänger einer offenen Gesellschaft ist. Wäre er ein solcher, würde er bei den gesellschaftlich verschlossenen Moslems für das offene Gesellschaftsmodell intensiv werben, das er uns viel weltoffeneren Deutschen als unbedingt aufschwatzen will.

Für Klingst ist das Schlagwort von der „offenen Gesellschaft“ nur ein moralisches Druckmittel, die grundgesetzkonträre Kultur des Islam und dessen Rechtsnormen Expansionsspielraum in Deutschland zu verschaffen. Ob die nicht-islamische Gesellschaft diese Veränderungen wünscht, interessiert Klingst nicht. Der Liberale Klingst erweist sich als autoritär, wenn er der Ursprungsbevölkerung kein Mitsprache- und Selbstbestimmungsrecht ihrer Lebenswelt mehr zugesteht, indem er es zum quasi-Naturgesetz erhebt, daß islamische Zuwanderung die Rechtsnormen unserer Gesellschaft neu austarriert.

für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss.

Das gilt keineswegs grundsätzlich. Denn wenn Moslems unsere Gesetze nicht gefallen, zwingt sie niemand, sich hier anzusiedeln. Es gibt Moslems und Ex-Moslems, die sind froh in einer freieren Welt zu leben als in einer islamischen. Personen wie Klingst fallen diesen „Islam-Flüchtlingen“ in den Rücken, wenn sie Akzeptanz für islamisches Recht einfordern, vor deren Joch diese Menschen grade erst entkommen sind.