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Spaniel und Baum über Impfschäden und die aktuelle Protestsituation

Am Mittwoch unterhielt sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dirk Spaniel in einem Videolivestream mit seiner Kollegin Dr. Christina Baum über die aktuelle Protestsituation in Deutschland, über die stetig ansteigenden Impfschäden und die derzeitige Diskussion zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen Covid-19. Sehenswert.




Spaniel: „Zentrum Automobil“ nicht auf AfD-Unvereinbarkeitsliste

Der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dirk Spaniel hat in einem Video-Statement die Diskussion des AfD-Bundesvorstands kritisiert, die unabhängige Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ auf die sogenannte Unvereinbarkeitsliste der Partei zu setzen. „Schluss mit diesem Kleinkrieg, Schluss mit der sinnlosen Energieverschwendung. Wir sollten aufhören, immer wieder irgendwelche Ausgrenzungsversuche zu machen, die noch nicht einmal tatsächlich rational begründet sind. Ich hoffe, dass in der AfD diese Entscheidung revidiert wird und ich glaube daran, dass das passieren wird“, so Spaniel.




Dirk Spaniel: „Der Quotengedanke ist kein Teil der AfD-DNA“

An diesem Wochenende (10.4.-11.4.) findet in Dresden der 12. Bundesparteitag der AfD statt, auf dem ein Wahlkampfprogramm verabschiedet werden soll und womöglich auch über Spitzenkandidaten abgestimmt werden soll. Zuletzt gab es Mutmaßungen, dass neben dem „gesetzten“ Tino Chrupalla die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar als Co-Spitzenkandidatin ins Rennen geschickt werden könnte, um ein etwaiges „Ost/West“- und „Mann/Frau“-Quorum einzuhalten. Doch dagegen regt sich Widerstand. „Der Quotengedanke ist kein Teil der AfD-DNA“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Dr. Dirk Spaniel, im PI-NEWS-Interview.

PI-NEWS: Herr Dr. Spaniel, mit den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg am 14. März wurde das Superwahljahr 2021 eröffnet. Ergebnis: Starke Stimmenverluste. Was ist passiert?

SPANIEL: Gleich vorweg: Wir haben im Wahlkampf vieles richtig gemacht. Aber es gibt auch Verbesserungspotenzial. Es geht jetzt darum, die richtigen Lehren daraus zu ziehen und sich für die kommenden Wahlen optimal aufzustellen. Neben der Tatsache, dass wir in der Öffentlichkeit nicht ausreichend Präsenz zeigen konnten, wiegt aus meiner Sicht schwerer, dass unsere Botschaften nicht klar genug beim Wähler ankamen. Der Gründungsmythos der AfD liegt gerade darin, dass wir als Einzige die katastrophale Euro-Rettungspolitik konsequent kritisiert haben. In Baden-Württemberg sind aber nun viele unserer Wähler zu anderen Parteien oder ins Nichtwählerlager gewechselt, weil sie Zweifel an unserer wirtschaftlichen Problemlösungskompetenz hatten. Aber genau hier liegen die Sorgen der Bürger, noch vor Umwelt und Klimawandel. Wir müssen unsere wirtschaftliche Kompetenz also deutlich sichtbarer machen.

Die Stimmverluste haben also nichts mit der inneren Spaltung der Partei zu tun?

Die AfD ist politisch nicht gespalten. Oder zumindest nicht stärker gespalten als andere Parteien. Bei den Grünen standen sich Jahrzehnte Fundis und Realos gegenüber. Oder denken Sie an die CDU, wo schon seit vielen Jahren eine tiefe Kluft zwischen der Basis und den Funktionsträgern vorhanden ist. Ich frage mich da immer, warum es dort überhaupt noch normale Mitglieder gibt, die den Irrsinn ihrer Funktionäre mittragen.

Auflösung des Flügels, Parteiausschluss von Andreas Kalbitz und Meuthens Wutrede von Kalkar – das sind keine Zeichen einer Spaltung?

Genau das ist das Problem: Wir reden ständig über diese Dinge. Innerhalb der Partei, aber auch in den Talkshows. Dabei sollten wir die Zeit dafür nutzen, an unseren Inhalten zu arbeiten und diese zu vermitteln. Ich schätze gerade, dass es in der AfD auch verschiedene Positionen zu bestimmten Fragen gibt. Das ist letztendlich die Grundlage, dass wir diskutieren und um Lösungen ringen. Am Ende sollte dann halt ein tragfähiger Konsens stehen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist unser Sozialparteitag mit seinen Ergebnissen.

Was muss geschehen, damit die AfD an ihre Erfolgssträhne anknüpfen kann?

Wie gesagt, die Menschen bewegt am meisten, wie es wirtschaftlich weitergeht. Die AfD ist die Partei der Vernunft und des Sachverstands. Das müssen wir in den nächsten Monaten ganz deutlich machen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch, welche Personen in der ersten Reihe stehen.

Spielen Sie auf die Wahl der Spitzenkandidaten an? Da schwirren ja mittlerweile einige Namen herum…

Zunächst einmal muss der Parteitag in Dresden entscheiden, ob er einen Spitzenkandidaten wählen will. Wenn das passiert, wäre Tino Chrupalla sicherlich ein aussichtsreicher Kandidat. Sollte es ein Duo werden, so stellt sich die Frage nach dem anderen Teil eines Duos. Einige in der Partei verengen die Diskussion dann auf: „Eine Frau aus dem Westen…“. Ich finde das falsch, der Quotengedanke ist kein Teil der AfD-DNA.

Haben Sie denn auch selbst Ambitionen?

Ich will in diesem Land etwas verändern. Das ist der Grund, warum ich zur AfD gekommen bin. Dass ich erfolgreich Themen in die Öffentlichkeit tragen kann, habe ich in den letzten Jahren ebenfalls bewiesen. Warum also nicht? Als Teil eines Teams wäre ich auch bereit, Verantwortung in der Partei zu übernehmen.

Welches Thema würden Sie als Spitzenkandidat in den Vordergrund des Wahlkampfs rücken?

Das ist eine hypothetische Frage – ich würde dem Spitzenteam raten, die von der EU geplante Umstellung unserer Gesellschaft auf eine sozialistische Planwirtschaft in den Fokus zu rücken. Die von allen anderen Parteien getragene Corona-Politik ist nur der Anfang, es folgen weitere Schritte im Rahmen von Verkehrs- und Energiewende. Die Mischung aus Freiheitsentzug und staatlicher Lenkung wird den Mittelstand enteignen und staatliche Alimentierung in den Vordergrund stellen. Hier kann die AfD als einzige echte Oppositionspartei mit ihrem freiheitlichen Programm punkten.

Vielen Dank für das Interview, Herr Dr. Spaniel.

Sehr gerne.




Dr. Wilfried Geissler schlägt Burgfrieden innerhalb der AfD vor

Der Stuttgarter Hausarzt Dr. Wilfried Geissler, über den PI-NEWS schon des öfteren berichtete, hat in seinem neuen Video mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Dirk Spaniel einen echten Experten zum Thema „Autos“ zu Gast. Mit ihm redet er aber nicht nur über E-Autos, Elektrosmog und E-Fuels, sondern auch über Möglichkeiten, wenige Monate vor der Bundestagswahl eine Art Burgfrieden innerhalb der AfD zu schließen, um nach außen hin die von so vielen geforderte Geschlossenheit und Einheit in der einzigen deutschen Oppositionspartei herzustellen (ab 19:42 min.). Aber schauen Sie selbst! (Dr. Geissler freut sich über jedes Abo seines Youtube- und Telegram-Kanals)

 

 

 




Dirk Spaniel zerpflückt Rede von UN-Chef Guterres im Bundestag

Die letzte Plenarwoche des vergangenen Jahres endete mit einer Rede des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres. Neben den üblichen antipatriotischen Floskeln gegen „Hass und Hetze“ sprach der Portugiese jedoch auch davon, es brauche einen neuen Multilateralismus, der über Regierungen hinweg entscheiden kann. Warum der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dirk Spaniel das für problematisch hält, zeigt er in diesem Video.

In unserem Grundgesetz, Artikel. 20, Absatz 2 steht:

„(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

Wer mal kurz nachdenkt, was Guterres gesagt hat, wird feststellen, dass seine Forderung nach einem „Multilateralismus, der über Regierungen hinaus geht“ nicht grundgesetzkonform ist – übrigens auch nicht demokratiekonform. Wer dabei geklatscht hat, was Abgeordnete aller Fraktionen außer der AfD getan haben, zeigt seine Verachtung für die Demokratie – oder hat schlicht nicht nachgedacht.

Noch einmal: Der UN-Generalsekretär kündigt das Ende der westlichen, freiheitlichen Demokratien an. Die meisten Abgeordneten des Deutschen Bundestages klatschen. Die nicht klatschenden Abgeordneten sollen vom deutschen Verfassungsschutz beobachtet werden. Mehr ist zu der Situation in der Bundesrepublik zum Jahreswechsel 2020/21 nicht mehr zu sagen.

Und niemand braucht mehr von „Verschwörungstheorien zur Neuen Weltordnung“ reden. Es ist keine Theorie und es ist auch nicht geheim…




Dirk Spaniel: „Es wird eine Notlage herbeiphantasiert!“

Von DR. DIRK SPANIEL | Er hat es tatsächlich gemacht: Winfried Kretschmann, der erste und letzte, hat sein Volk eingesperrt. Begründet wird diese Handlung mit der aus seiner Sicht notwendigen Eindämmung von COVID-19.

Lassen Sie uns das kurz analysieren: Als Naturwissenschaftler habe ich gelernt, zunächst verlässliche von unzuverlässigen Fakten zu trennen:

1. Haben wir einen gesundheitlichen Notstand?

Genaue Informationen liegen Kretschmann vor. Aber einige Zahlen sind auch frei zugänglich. Der erste Indikator für eine schlimme Krankheit – zumal wenn diese seit Monaten existiert – wäre eine ungewöhnlich hohe, statistisch relevante Anzahl an Verstorbenen, die sogenannte Übersterblichkeit. Diese ist aus Gründen der statistischen Sicherheit auf einen hinreichend langen Betrachtungszeitraum zu sehen. Eine Übersterblichkeit am 12.12.2020 zwischen 8 und 12 Uhr ist keine relevante Betrachtung. Und auch die Betrachtung einer einzelnen Woche ist natürlich irrelevant.

Um die Übersterblichkeit zu bewerten, blicken wir auf den gesamten Zeitraum 2020. Eine Übersterblichkeit liegt nicht vor. Sie können das hier selbst prüfen.

2. Haben wir einen aktuellen Notstand in der medizinischen Versorgung (überfüllte Krankenhäuser etc.)?

Das ist nicht der Fall. Den Status der aktuellen Intensivstationen-Belegung können Sie hier prüfen. Und was sehen Sie da für Baden-Württemberg? Es sind 523 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt. Verfügbar, das heißt frei(!), sind mit Reserve 1869 Betten. Wer hier von einem Notstand der medizinischen Versorgung redet, macht sich lächerlich.

Alle anderen Zahlen – infizierte Patienten, an COVID-19 verstorbene Patienten, Inzidenzwert – sind Größen, die nicht exakt bewertet werden können und müssen daher als unzuverlässige Information gewertet werden. Im Einzelnen:

Zu der Anzahl an COVID-19-Infizierter

Niemand kennt die genaue Zahl der tatsächlichen Infektionen an anderen vergleichbaren Krankheiten (z.B. Influenza). Ein Rückschluss auf die Gefahr ist daher nicht möglich.

Zu der Zahl der COVID-19-Toten

Die Zahl der an COVID-19 verstorbenen Patienten ist ebenfalls unsicher. Es gibt keine Statistik, die ursächlich oder ausschließlich an COVID-19 verstorbenen Patienten ausweist.

Zum Inzidenzwert

Ein nicht medizinischer Indikator (Infektionen pro 100.000 Einwohner), der sich auf die Anzahl der Infizierten (s.o.) bezieht. Daher unbrauchbar.

Sie sehen, es gibt keinen logisch fundierten Grund für die Verhängung einer Ausgangssperre. Dennoch wird diese emotional begründet und eine Notlage herbeiphantasiert.

Ja, COVID-19 ist eine gefährliche, für manche tödliche Infektionskrankheit. Das ist unstrittig. Genau das trifft aber auch auf Influenza zu. Ebenso für Sepsis bedingt durch Krankenhauskeime. Im Falle von Influenza und Sepsis wird das Lebensrisiko für die Betroffenen akzeptiert.

Es ist absolut willkürlich, eine Krankheit herauszugreifen und eine nie dagewesene Einschränkung der Freiheit der Gesellschaft mit katastrophalen Folgen für Wirtschaft und Zusammenleben der Menschen zu verhängen.

Herr Kretschmann, treten Sie ab. Sie schaden der Demokratie und dem Vertrauen der Menschen in die staatlichen Institutionen. Die Zeit absolutistischer Herrscher ist vorbei.


(Im Original erschienen auf der Facebookseite des AfD-MdBs Dr. Dirk Spaniel)




Spaniel: Unfassbar, von welchen Leuten dieses Land regiert wird!

„Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Ich hätte nicht gedacht, in dieser Debatte so viel Ahnungslosigkeit und Konzeptlosigkeit von der Regierung zu hören.

Es ist unfassbar, von welchen Leuten dieses Land regiert wird. – Herr Theurer, ein dickes Lob an Sie; Sie haben wenigstens den Punkt erkannt: Der Erhalt des Verbrennungsmotors ist für die Arbeitsplätze in diesem Land essenziell. – Sehr schön.

Aber, Herr Theurer, ich frage mich, was schlimmer ist, die Ahnungslosigkeit bei der Regierung oder Ihre Verlogenheit. Sie haben unseren Antrag zum Erhalt des Verbrennungsmotors ja abgelehnt, nicht Sie persönlich, aber Ihre ganze Fraktion.

Also, halten wir mal fest: Wir lernen hier von der Regierungsseite, dass Ihnen allen der Transformationsprozess in Richtung Elektromobilität gar nicht schnell genug gehen kann. Was bedeutet denn dieser Transformationsprozess? Er bedeutet – davon gehen Sie alle ja aus -, dass wir hier in Deutschland zu einem großen Teil die Batteriesysteme für die Elektrofahrzeuge herstellen und die Wertschöpfung im Land halten. Wissen Sie eigentlich, wie viel Strom man für die Herstellung einer durchschnittlichen Batterie braucht? Ich will es Ihnen sagen: 10.000 Kilowattstunden. Und diese 10.000 Kilowattstunden verursachen hier in Deutschland bei unsubventionierten Strompreisen über 3000 Euro an Kosten.

– Herr Krischer, Sie haben ja keine Ahnung. – In China können Sie die gleiche Batterie für 300 Euro Stromkosten herstellen. Jetzt muss ich als Unternehmer mal kurz überlegen: Baue ich die Batterie für 300 Euro in China oder für 3000 Euro in Deutschland? Alle, die jetzt mitgedacht haben und überlegen mussten, können froh sein, dass sie Politiker sind und nicht in der Wirtschaft ihr Geld verdienen müssen.

Meine Damen und Herren, es wird in Deutschland ohne steuerliche Subventionen keine Batteriezellenfertigung geben. Aus! Alle Arbeitsplätze in der Antriebsstrangfertigung werden genauso verschwinden wie die in der Solarzellenindustrie. Was Sie hier verbreiten, sind Geschichten von irgendwelchen Wunderwaffen, sind Märchen. Das gibt es alles gar nicht.

Völliger Humbug!

Aber kommen wir mal zu einer anderen interessanten Aussage. Eine andere interessante Aussage ist ja, dass Sie alle davon ausgehen, dass wir in Deutschland nach wie vor Verbrennungsmotoren erhalten.

– Ja, Moment. – Die Politik, die wir momentan betreiben, hat zur Folge, dass es in Europa ab 2030 keine Zulassung für Verbrennungsmotoren mehr gibt. Das heißt, die deutschen Hersteller müssten ihre Autos komplett exportieren. Ja, wer ist denn als Autohersteller so bekloppt und exportiert seine Autos aus dem teuren Deutschland nach Amerika oder Russland, wenn er sie vor Ort ohne Importzölle und bei niedrigeren Arbeitskosten bauen kann? – Kein Mensch.

Was Sie hier machen, ist die komplette Abschaffung der deutschen Automobilindustrie. Und das ist mehr als fahrlässig.

Es gibt nur einen richtigen Weg, und das ist der Erhalt des Verbrennungsmotors. Das ist die Politik der AfD, und die geht komplett ohne Verlogenheit. Fördern wir synthetische Kraftstoffe! Das muss unser Weg sein. Ich bitte darum, dass wenigstens die einigermaßen wirtschaftsorientierten Parteien in diesem Plenum einfach mal über ihren Schatten springen und vernünftige Politik machen und mit diesem Märchenerzählen aufhören, das es hier gibt.

Vielen Dank.“




Die AfD – ein buntes Völkchen, was die Corona-Krise betrifft

Von EUGEN PRINZ | Die 25. Folge von „Brandheiß“, hatten sich die  AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga und Stephan Brandner wohl auch etwas anders vorgestellt. Die COVID-19 Pandemie machte auch vor der Jubiläumssendung des YouTube-Formats, das auf unterhaltsame und informative Weise die Debatten aus den Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages präsentiert, nicht halt.

Die AfD hat in der Corona-Krise bisher versagt

Die AfD, das muss an dieser Stelle einmal gesagt werden, hat bisher in der Corona-Krise kein gutes Bild abgegeben. Und das ist jetzt noch sehr wohlwollend formuliert. Die Gremien dieser Partei haben es versäumt, sich frühzeitig auf einen einheitlichen Standpunkt zur COVID-19 Epidemie und den erforderlichen (oder nicht erforderlichen) Maßnahmen zu verständigen.

Während sich die bayerische AfD-Landtagsfraktion der von Ministerpräsident Markus Söder vorgegebenen „parlamentarischen Einheitsmeinung“ anschloss und alle Maßnahmen – froh, einmal nicht am Katzentisch zu sitzen – willig abnickte, enthielt sich die AfD-Bundestagsfraktion der Stimme, als am 26. März im Reichstagsgebäude zusammen mit anderen „Corona-Maßnahmen“ die Schuldenbremse ausgehebelt wurde.

Die AfD Darmstadt-Dieburg wiederum fordert wegen COVID-19 ebenso harte Maßnahmen wie in China und der AfD Abgeordnete Hansjörg Müller, der bei der Abstimmung im Bundestag aus familiären Gründen gefehlt hatte, vertrat in einem Interview mit PI-NEWS die Auffassung, das es völlig unverantwortlich ist, die deutsche Wirtschaft auch nur einen Tag herunterzufahren.

Was für ein buntes Völkchen die AfD in Zeiten der Corona-Krise doch ist! Sie bildet das komplette Meinungsspektrum ab, statt eine gemeinsame Linie zu finden. Von so etwas wie Parteiführung ist hier weit und breit nichts zu sehen.

Jemand muss es in die Hand nehmen

Eine derjenigen, die vergeblich auf einen Abstimmungsprozess innerhalb der AfD zur Corona-Krise gehofft haben, ist die bayerische Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga. Dem Vernehmen nach wird sie nun zusammen mit einer Gruppe von Abgeordnetenkollegen versuchen, eine einheitliche Linie der AfD zu COVID-19 zu etablieren.

Was dieses Virus betrifft, deckt sich übrigens der Standpunkt von Miazga und ihren Mitstreitern weitgehend mit dem, was der Autor bisher zu diesem Thema publiziert hat und was auch seine Meinung abbildet.

COVID-19 Erklärung Anfang nächster Woche

Miazga wird Anfang kommender Woche in einer Erklärung ihr Konzept bezüglich COVID-19 vorstellen. Dies haben die Mainstream Medien ja bereits mehrmals überfallartig von ihr gefordert (Video ab Minute 3:40). Doch die bayerische Landesvorsitzende blieb mit Verweis auf den vorher noch erforderlichen Abstimmungsprozess innerhalb der AfD eine detaillierte Stellungnahme dazu schuldig. Dabei machte sie vor der Kamera ausnahmsweise mal keine besonders gute Figur, was allerdings dem fehlenden Konzept der Parteiführung geschuldet war. Was soll man auch antworten, wenn es keine einheitliche Parteilinie zu „Corona“ gibt?

Doch nun zu „Brandheiß“:

Die 25. Sendung fand in doppelter Mannschaftsstärke statt, da zum Jubiläum neben Corinna Miazga und Stephan Brandner, auch noch Thomas Seitz und Dr. Dirk Spaniel mitwirkten.

Die Plenarwoche der 13. Kalenderwoche war wegen „Corona“ auf einen Tag reduziert. Es gab Abstandsregeln im Plenum und gesperrte Sitze. Abgeordnete nahmen auf der Besucherempore Platz.

Die Sende beginnt mit der Vereinbarten Debatte zur Bewältigung der Corona-Krise. Danach geht es um den Nachtragshaushalt, den Sonderfall Art 115 GG und den Wirtschaftsfonds. Darauf folgen die Änderungen im Zivil-, Insolvenz-, und Strafverfahrensrecht. Alle diese Woche im Eilverfahren beschlossenen Gesetze und Maßnahmen bedürfen in naher Zukunft mehr Raum und Zeit zur Debatte und Evaluierung.

Die nächste Sendung erscheint voraussichtlich am 27. April 2020.

Hier die Einzeldebatten aus der Sendung:

» YouTube-Kanal von Corinna Miazga
» YouTube-Kanal von  Stephan Brandner


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Extinction Rebellion – der Klima-Angriff auf die Autofahrer

Von EUGEN PRINZ | Deutschland, der wirtschaftliche Riese, ist angeschlagen. Er hat bereits mehrere schwere Treffer aus den Sturmgeschützen der unheiligen Allianz von Eurokraten und linksgrünen Ideologen einstecken müssen:

  1. Der Euro 
    … brachte uns Griechenlandrettung, das Target-2 Verrechnungssystem, die schleichende Enteignung der Sparer und nun auch noch die Vernichtung der Altersvorsorge durch die Nullzinspolitik der EZB.
  2. Die Energiewende
    Die Stromversorgung ist sündhaft teuer und volatil, der Netzausbau geht nicht voran, es drohen flächendeckende und lang anhaltende Blackouts, die Grundstoffindustrie und andere energieintensive Betriebe gehen ins Ausland, das verarbeitende Gewerbe ächzt unter den höchsten Strompreisen Europas, die 2021 durch die Flüchtlingssteuer, auch CO2-Abgabe genannt, noch weiter steigen werden. Die Kraftwerksindustrie wurde zerschlagen und den Stromerzeugern nicht wieder gut zu machender Schaden zugefügt.
  3. Die Flüchtlingskrise und der „Brain-Drain“
    Hochqualifizierte wandern ab und werden größtenteils ersetzt durch ungebildete Kostgänger unseres Sozialsystems, die bezogen auf die Gesamtbevölkerung in der Kriminalstatistik einen übergroßen Fußabdruck hinterlassen und unser Wohlfahrtssystem über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus beanspruchen werden.
  4. Die Landwirtschaft
    Die EU-Agrarpolitik hat bewirkt, dass in den vergangenen 10 Jahren die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe um über 16 Prozent auf nur noch etwa 267.700 Höfe gesunken ist.
    Beispiel Zuckerrübenanbau: Während hierzulande im letzten Jahr der Einsatz von Neonikotinoiden strikt verboten wurde, gibt es in anderen EU-Ländern Ausnahmegenehmigungen, dazu kommen auch noch Subventionen. Als Folge ist der  heimische Zuckerrübenanbau drastisch eingebrochen und deutschen Zuckerfabriken schließen ihre Werke und gehen ins Ausland.
    Beispiel MERCOSUR-Freihandelsabkommen: In den anderen Vertragsstaaten sind Pflanzenschutzmittel zugelassen, die in der EU verboten sind. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen dieser Länder werden intensiv bewirtschaftet und der Regenwald zugunsten weiterer Anbau- und Weideflächen gerodet. Während die landwirtschaftliche Produktion bei uns immer teurer und unrentabler wird und immer mehr Höfe aufgeben müssen, importieren wir unseren Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln, sowie Rindfleisch CO2- intensiv aus Übersee.

Damit ist die Aufzählung noch nicht einmal vollständig. Betroffen ist auch die Pharmaindustrie, deren internationale Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der strengen gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Genforschung massiv leidet, oder die Chemieindustrie, die neue Werke nur noch im Ausland baut.

Der Großangriff auf die Autoindustrie

Die deutsche Automobilproduktion kann als Schlüsselindustrie unseres Landes, als wichtigste Säule unseres Wohlstandes und als größte Erfolgsgeschichte der Nachkriegszeit  angesehen werden.

Und nun bläst eine Allianz aus linksgrünen Ideologen, selbsternannten Klima-Rettern und einer Herde von stumpfsinnigen Mitläufern zum Großangriff auf den letzten Garanten des Wohlstands unseres Landes. Das Auto mit Verbrennungsmotor, des Deutschen liebstes Kind, wird als Klimakiller denunziert, dessen Gebrauch den Bürgern gründlich verleidet werden soll. Neben der CO2-Abgabe, die den Benzinpreis nach und nach bis ins Unermessliche steigern wird, warten noch weitere Schikanen auf den deutschen Autofahrer, das neue Feindbild der gutmenschlichen Klimaschützer.

So planen die Grünen für Mitte Oktober eine namentliche Abstimmung im Bundestag über ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf allen Autobahnen. Angesichts einer dem Staatsvolk feindlich gesinnten Bundesregierung kann es durchaus sein, dass mit dieser Geschwindigkeitsbeschränkung den hochpreisigen und PS-starken Produkten der Premiummarken unserer Automobilindustrie ein weiterer Schlag versetzt wird.

Die Treffer zeigen bereits Wirkung 

Das von der Bundesregierung angeheizte autofeindliche Klima zeigt bereits Wirkung. Der Autozulieferer Continental schließt das Werk in Rodung, langfristig müssen weltweit 20.000 Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz bangen. BMW Regensburg stellt die Nachtschicht ein und die Auftragsbücher im Maschinenbau sind leer, da die Automobilindustrie einer der wichtigsten Kunden dieser Schlüsselindustrie ist. Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen…

Man muss sich die Folgen einer solchen Entwicklung vor Augen führen:  Massenentlassungen im Automobilsektor werden einen massiven Verlust an Kaufkraft nach  sich ziehen. Durch den erzwungenen Konsumverzicht und der damit verbundenen Umsatzrückgänge folgen unweigerlich Entlassungen in anderen Branchen, bis hinunter zum Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe.

Extinction Rebellion – eine weitere Seuche breitet sich aus

SUV´s und Sportwagen der Premiumklasse lassen das Herz eines jeden Autoliebhabers höher schlagen. Das wird sich auch nicht ändern.

Dass es auch wirklich so kommen wird, dafür sorgt der politische Druck, den „Extinction Rebellion“ noch zusätzlich zur FFF-Bewegung aufbauen wird. „Extinction Rebellion“ , diese radikalere, mit hoher Wahrscheinlichkeit schon von der Antifa unterwanderte Version der „Fridays for Future“ Bewegung, will heute mit diversen Aktionen „Berlin lahm legen„.

Der Autor wagt die Voraussage, dass sich „Extinction Rebellion“ zu einer kriminellen Massenbewegung entwickeln wird, die das ganze Land terrorisiert. Schon bald wird kein Kraftfahrzeug des Premium Sektors mehr vor Klebeaktionen oder Sachbeschädigung mehr sicher sein. Die Täter sind sich dann keiner Schuld bewusst, sie werden sich womöglich sogar noch edel vorkommen, denn sie tun es ja für den Klimaschutz.

Wie ein „Himmelsgeschenk“: Ein weiteres Thema für die AfD

Dennoch ist klar, dass wahrscheinlich den meisten Deutschen ihr Auto auch weiterhin lieb und teuer sein wird. Und hier fällt der AfD nach dem Euro und der Flüchtlingskrise erneut ein wirklich großes Thema in den Schoss, für das sie ein Alleinstellungsmerkmal in Anspruch nehmen kann.

Mit den Landesvorsitzenden von Bayern und Baden-Würtemberg, Corinna Miazga und Dirk Spaniel besitzt die Alternative für Deutschland zwei ausgewiesene Fachleute auf diesem Gebiet, da beide aus der Herzkammer der Automobilindustrie kommen. Corinanna Miazga arbeitete vor ihrem Einzug in den Bundestag bei einem großen Automobilzulieferer und Dirk Spaniel war Entwicklungsingenieur bei DaimlerChrysler. Ja, so ist es bei der AfD, die haben für alles Fachleute. Es ist eben ein Vorteil, wenn man aus einem anständigen Beruf in den Bundestag wechselt und nicht aus dem Hörsaal einer Geschwätzwissenschaft in den Plenarsaal stolpert.

Bei Miazga und Spaniel wäre dieses Thema also bestens aufgehoben, noch dazu da Bayern und Baden-Würtemberg mit BMW und DaimlerChrysler zwei Branchenriesen beherbergen.

Also ruhen wieder einmal unsere Hoffnungen im Kampf gegen den Irrsinn, der unser Land in seinen Klauen hält, bei der Alternative für Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass sie sich künftig nun auch noch als „Autofahrerpartei für Deutschland“ profilieren wird.

 

Die AfD Landesvorsitzenden von Bayern und Baden-Würtemberg Corinna Miazga und Dirk Spaniel kommen aus der Automobilindustrie


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Causa Dirk Spaniel: Jetzt hat auch die AfD ihre Abhör-Affäre

Von EUGEN PRINZ | Es wird wohl keine Partei geben, in der nicht irgendwelche Funktionäre mit der Arbeit des Vorsitzenden unzufrieden sind und über dessen Ablösung nachdenken. Das geschieht entweder allein im stillen Kämmerlein oder im Kreise von Vertrauten.

Zweifel am Parteivorsitzenden kein ungewöhnlicher Vorgang

Warum wohl wechseln bei der SPD die Vorsitzenden in so kurzen Abständen, dass selbst der politisch Interessierte Schwierigkeiten hat, sich den Namen des aktuellen Parteichefs ins Gedächtnis zu rufen? Auch den anderen etablierten Parteien sind solche Konspirationen nicht fremd. Oft werden derartige Überlegungen bereits vor der konkreten Planungsphase wieder fallen gelassen und gelangen bei den Altparteien kaum an die Öffentlichkeit, weil sich dort selten ein  Verräter findet, der sie ausplaudert. Die etablierten Parteien haben genügend Erfahrung, faule Äpfel in ihren Reihen als solche zu erkennen und isolieren. Bei der AfD als junger, rasant wachsender Partei, ist das nicht der Fall. So ist es zu erklären, dass das unter vermeintlich Vertrauten laut Gedachte zum Gegenstand einer Tonaufzeichnung wird, die anschließend bei der Presse landet.

Genau das ist jetzt dem baden-württembergischen AfD-Vorsitzenden Dr. Dirk Spaniel passiert, der sich vor einigen Monaten mit drei Parteifreunden in einer Privatwohnung in Brandenburg getroffen hatte, um inoffiziell und vertraulich über eine mögliche Unterstützung eines alternativen Kandidaten zum AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen zu diskutieren. Einer aus der Gruppe fertigte von dem Treffen eine illegale Tonaufzeichnung an, die anschließend der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zugespielt wurde. Der FAZ-Politredakteur Justus Bender, ein passionierter AfD-Hasser, wartete mit der Veröffentlichung des Materials geduldig bis kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, um damit der AfD den größtmöglichen Schaden zuzufügen.

Der Plan: Georg Pazderski sollte Meuthen ablösen

Die Aufnahme ist dem Bericht der FAZ zufolge sieben Minuten lang. Ihre Echtheit wurde von Dirk Spaniel inzwischen bestätigt. Darin sagte er:

„Ich halte es für die cleverste Lösung, Pazderski (Anm. der Red.: gemeint ist der Berliner AfD-Vorsitzende) als Meuthen-Nachfolger zu installieren“.

und weiter:

„Pazderski ist kein Mann, um Deutschland in die Freiheit zu führen. Muss er auch nicht. Pazderski ist aber der Mann, der uns die Legitimation auch der Amerikaner gibt. Einem Pazderski würden sie wahrscheinlich ein Stück weit vertrauen. Ein Pazderski könnte uns auf dem Weg zur Macht nützlich sein.

Es wird sehr viel schwerer, einem Pazderski die ganzen Schweinereien anzuhängen, und diese Russlandthematik ist dann auch raus.“

Hintergrund dieser Einschätzung ist, dass der frühere Nato-Offizier Pazderski im Falle einer Regierungsbeteiligung der AfD bei den Amerikanern weniger Besorgnis auslösen würde, als ein Vertreter des russlandfreundlichen rechten AfD-Flügels.

Verbotene Frucht

Die von einem der Beteiligten gefertigte Tonaufzeichnung (hier in voller Länge) der vertraulichen Gespräche und die Weitergabe an die FAZ stellt eine Straftat dar:

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 201 Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt
1. das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder
2. eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.

Leider ist es so, dass die Strafbarkeit des Vorganges nichts an den Auswirkungen der Veröffentlichung ändert. Ein weiteres Mal wird die AfD als intriganter, zerstrittener Haufen wahrgenommen. Der Wähler wird sich mit Recht fragen, ob er so einer Partei das Schicksal Deutschlands anvertrauen kann.

Trotzdem keine Alternative zur AfD

Die Antwort lautet: Der Wähler kann und muss der AfD trotz ihres derzeitigen Erscheinungsbildes eine Chance geben! Man darf nie aus den Augen verlieren, dass der jetzige Zustand unseres Landes einzig und allein den Altparteien geschuldet ist und nicht der AfD.

Die Alternative für Deutschland hat viele exzellente Politiker, denen der armselige Haufen von  Studienabbrechern und Akademikern mit „copy and paste“-Doktortiteln in den Reihen der etablierten Parteien nicht das Wasser reichen kann. Und bei diesen geht es hinter den Kulissen nicht weniger zerstritten zu. Die Altparteien haben nur genügend politische Erfahrung, um solche Auseinandersetzungen selten nach Außen dringen zu lassen. Zudem sind sie nicht von eingeschleusten Maulwürfen unterwandert, wie das bei der AfD sicherlich zutrifft.

Kommentar:

Dirk Spaniel kann man nur dringend davon abraten, dieses miese Spiel, das man ihm jetzt aufzwingen will, mitzuspielen und langatmige „Mimimi-Stellungnahmen“ abzugeben. Diese werden anschließend ohnehin nur dazu verwendet, die Sache noch länger am köcheln zu halten und weiter Zwietracht zu säen. Es empfiehlt sich, zu dem Thema nicht weiter Stellung zu nehmen, denn es gilt folgendes:

  1. Es war ein privater Meinungsaustausch, wie er in dieser Form auch in anderen Parteien stattfindet.
  2. Der veröffentlichte Inhalt des Gesprächs stellt eine Momentaufnahme der damaligen Situation dar und nimmt nicht für sich in Anspruch, auch jetzt noch in vollem Umfang Gültigkeit zu besitzen.
  3. Die durch die strafbare Veröffentlichung entstandenen Verwerfungen muss die AfD intern klären und aus der Welt schaffen. Sie braucht dazu keine Unterstützung der Medien.
  4. Es sollten daher keine weiteren Stellungnahmen zu diesem Vorgang erfolgen, der  widerrechtlich aus der privaten Ebene ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurde.

Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Stuttgarter Medien inszenieren Joannis Sakkaros als „Diesel-Mann“

Wie ein Strohmann eingesetzt wird, um die Wut des Volkes zu kanalisieren, ist bei der Durchsetzung des deutschlandweit ersten flächendeckenden Fahrverbots in der schwäbischen Metropole Stuttgart zu beobachten. Wir stellen hier zwei Protagonisten gegenüber. Den 26-jährigen Schichtarbeiter Sakkaros (IG-Metall) und den AfD-Bundestagsabgeordneten Dr. Dirk Spaniel.

„Mr. Diesel“ – Dr. Dirk Spaniel

Schon seit Monaten weist die AfD mit dem als „Mr. Diesel“ bekannten Spaniel an der Spitze, mit vielfältigen, intelligenten und kreativen Aktionen auf das Thema Diesel und die in diesem Zusammenhang angedrohten Fahrverbote und die Folgen für die Bürger und Beschäftigten in der Automobilindustrie hin. Mit unzähligen Flyeraktionen vor Firmen der Autobauer und Zulieferer in Stuttgart und der Region: Bei Demonstrationen mit Bannern am Neckartor in Stuttgart. Bei zahlreichen Vorträgen im Land und bei Pressekonferenzen durch Dr. Spaniel in Berlin. Bei einem am 9. Dezember in Baden-Württemberg ausgerufenen Dieseltag. Aber auch in Wolfsburg, vor dem VW-Werk, zeigte „Mr. Diesel“ an vorderster Front Präsenz. All das wurde wissentlich von der Mainstreampresse ignoriert. Die Fachkompetenz der Handelnden wird nicht beachtet. Spaniel war in verschiedenen Leitungsfunktionen in der Pkw-Entwicklung bei Daimler beschäftigt.

Joannis Sakkaros – „Der Diesel-Mann?“

Jetzt stellt sich ein Schichtarbeiter von Porsche, der 26-jährige Joannis Sakkaros, auf die Brücke am Neckartor, um gegen die Fahrverbote zu sprechen und angeblich den Diesel zu verteidigen. Er bekommt die personelle Unterstützung in Form patriotisch gesinnter Anti-Fahrverbots-Demonstranten und Dieselbefürworter. In der Folge spricht er sich gegen diese Unterstützer aus, will sie nicht mehr auf den Veranstaltungen sehen und wird als Belohnung von der Stuttgarter Presse heute auf Seite 1 im Titel als „Der Diesel-Mann“ ausgerufen.

Eine überschaubare Berufserfahrung, wenig bis keine Sachkompetenz im Bereich Diesel. Trotzdem soll er jetzt die Galionsfigur für die enteigneten Autofahrer spielen. Sakkaros, der als IG-Metall Mitglied ein Programm im Rücken hat, das den Diesel abschaffen und ihr Heil in der Elektromobilität sieht. Verlogener geht es kaum noch. Skandalös ist auch ein jetzt aufgetauchtes Schriftstück, das eigentlich als Grundlage und Versprechen für eine „frei von politischer Einflussnahme“ gehaltene Fortführung der Diesel- und Antifahrverbotsdemos herhalten sollte. Auf diesem ist neben Sakkaros auch die Unterschrift des linksradikalen IG-Metall Betriebsrates Serkan Senol zu sehen.

Die Protokollnotiz (zum Vergrößern aufs Bild klicken).

Senol war also von Anfang an mit dabei, um die auch von den Gelbwesten unterstützten Demonstrationen für linksradikale Kräfte zu kapern. Auf die Frage an Sakkaros, wie er sich zu den Offenlegungen im Fall Serkan Senol äußern wolle, kam folgende Antwort:

Nicht verwunderlich solch ein Statement, bekam Sakkaros doch für seine Linientreue und seinen Aufruf: „Wir grenzen uns ganz klar von den Rechten ab! Wir wollen euch nicht dabei haben!“, auch einen Betriebsratsposten bei der IG-Metall in Aussicht gestellt.

Original oder Fälschung? Der Bürger kann entscheiden, er hat jetzt die Wahl!