Islamkritiker schuld am Mord von Dresden


Jetzt wissen wir endlich, wer schuld hat an dem Mord im Dresdener Gericht: Seyran Ates, Necla Kelek und überhaupt alle Islamkritiker. Das stellten zumindest die Islamischen Gemeinschaften in Bremen fest. Man müsse „diese „Hetzer“, so die Forderung, „isolieren und „bestrafen“. So hofft man, die Bluttat als Knebel für Islamkritiker instrumentalisieren zu können. Das wird selbst der taz zu viel.

Wie verletzend und damit integrationshemmend pauschale Urteile sind, führen die islamischen Gemeinschaften in Bremen mit ihrer gestern überreichten Erklärung vor. Darin heißt es etwa, dass „in der Berichterstattung“ über den Mord im Dresdner Landgericht der islamfeindliche Hintergrund nicht genügend gewürdigt worden sei. Kein Wort darüber, dass einige Medien sofort nach den ersten Hinweisen auf ein solches Tatmotiv dieses ausführlich thematisiert haben. Andere zogen nach, nicht alle so, dass es allen gleichermaßen gefallen wird. Wie auch, in einer pluralistischen Medienlandschaft.

Schwer zu ertragen ist auch, wie die Unterzeichner für den Mord an Marwa El-Sherbini die „Islamkritiker“ verantwortlich machen, darunter Necla Kelek und Seyran Ates. Diese „Hetzer“, so die Forderung, gelte es „zu isolieren und zu bestrafen“.

Solche Formulierungen – mögen sie der Aufregung nach dem Mord geschuldet sein – sind kontraproduktiv. Sie bestärken das Vorurteil, „die Muslime“ würden die Meinungsfreiheit nicht aushalten. Und sie machen es leicht, die eigentliche Botschaft zu überlesen: Dass „wir Deutschen“ die „anderen Deutschen“ differenzierter wahrnehmen müssen und es mit blumigen Worten zur Integration nicht getan ist, sondern dass diese etwas kosten wird. Und sei es nur die eigenen lieb gewonnenen Vorurteile.

Voll auf den Zug der von den Moslemverbänden gebildeten Unverschämtheiten springt dagegen die Oberbürgermeisterin von Dresden auf:

Vier Wochen nach dem Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini im Dresdner Landgericht hat Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) stärkere Bemühungen um eine Integration von Muslimen zugesagt. «Insbesondere Frauen mit Kopftüchern sollten sich künftig ohne Angst in der Stadt bewegen können», sagte Orosz am Donnerstag. Sie kündigte zugleich an, zur besseren Integration von Ausländern ein Konzept erarbeiten zu wollen. Sie wolle sich selbst «an die Spitze der Bewegung» stellen, damit gerade muslimische Frauen ungehindert am kulturellen Leben der Stadt teilnehmen könnten.

plappert sie unbekümmert den Moslemverbänden nach. Statt dessen soll sie mal lieber dafür sorgen, dass man sich in den Gerichtsälen in ihrer Stadt ohne Gefahr für Leib und Leben bewegen kann. Der Dresdener Mord, aus welchen Motiven auch immer er erfolgte, war weniger ein Angriff auf eine islamische Frau mit Kopftuch als vielmehr eine Vorführung dessen, was einmal Rechtsstaat hieß. Er fand nämlich nicht auf der Straße statt, sondern unter staatlicher Aufsicht. Frau Oberbürgermeistern sollte sich schämen!

(Spürnasen: Matthias W. und Florian G.)




Mazyek: Islamophobe Geschwüre in Deutschland

Mordaufrufversteher Ayman MazyekDer Berliner Tagesspiegel bietet heute dem Taqiyya-Meister Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Ayman Mazyek (Foto), ein Forum für die Instrumentalisierung des Dresden-Mordes. Auszug: „Wer allein die Straftaten Rechtsradikaler in den letzten Jahren gegen Muslime zählt, zusätzlich die Moscheeanschläge berücksichtigt, wird erkennen: Wir müssen alle etwas gegen diese Islamfeindlichkeit in unserem Land tun.“

Und weiter:

Muslimische Frauenrechtlerinnen erzählen mir von dem täglichen Rassismus, dem sie in deutschen U-Bahnen, Straßen und öffentlichen Einrichtungen ausgesetzt sind; sie berichten von verächtlichen Blicken, den ständigen Pöbeleien bis hin zu Tätlichkeiten, wie zuletzt vor einigen Tagen in Bonn geschehen: Eine schwangere, deutsche Muslima wurde in einer U-Bahn von einem Mann aufgefordert, den Platz zu verlassen, da dies „nur Plätze für Arier“ seien. Als die Muslima ironisch erwiderte, dass sie doch auch Arierin sei, wurde er handgreiflich. Nur das beherzte Eingreifen eines Marokkaners konnte danach Schlimmeres verhindern.

Renommierte Wissenschaftler beschreiben schon lange islamophobe Geschwüre in unserer Gesellschaft. Eine muslimische Frau berichtete mir von ihrer Erfahrung aus den USA. Nach einem Dreiwochenaufenthalt erfuhr sie zum ersten Mal, was es heißt, wenn Menschen auf der Straße sie anlächelten. Sie war glücklich, diese Erfahrung einmal gemacht zu haben. Denn hierzulande gilt inzwischen für die muslimischen Frauen: ja nicht auffallen, mit Tunnelblick durch die Straßen gehen, ja nicht anecken und wenn möglich alles mit dem Auto erledigen.

» leserbriefe@tagesspiegel.de




„Jetzt habe ich Angst in Deutschland“


Die Deutsche Welle hat – Inshallah – nach dem Mord von Dresden Moslems die Gelegenheit zur Darstellung ihrer Ängste vor der deutschen Mehrheitsgesellschaft gegeben. Interessantes erfahren wir beim Lesen, zum Beispiel dass die Medien sehr negativ über den Islam berichten würden.

So schreibt Orhan:

Mord an Muslimin in Dresden

Ich bin ein Moslem und lebe gerne in Deutschland. Aber es ist seit einiger Zeit zu beobachten, dass die Medien eine schleichende Anti-Islam-Propaganda begonnen haben. Ich bin sehr besorgt. Ich traue mich nicht mehr zu sagen, dass ich ein Moslem bin. Islam ist eine Religion des Friedens (Anm.: Das ist ja bekannt) – darüber sollten sie mal in den Medien berichten. Und nicht immer über die üblen Taten, die Menschen begehen, die ihre Religion missbrauchen. Ich sehe keinen Tag mehr, an dem es keine negativen Nachrichten über den Islam gibt. Warum ist das so???

Ja, warum wohl? Das fragen wir uns auch. Mag das daran liegen, dass der Islam so oft bösartig missbraucht wird und es so wenig Schönes aus dem „Haus des Friedens“ zu berichten gibt? Oder daran, dass die Medien sich schreckliche Dinge ausdenken?

Alles war super, aber jetzt habe ich Angst.

Wenn es dich tröstet, Orhan, die Wahrscheinlichkeit, dass dein Vater, Bruder, Onkel dich unter Missbrauch des Islam tötet, ist größer, als dass dies ein Deutscher tut.

Aber Gott sei Dank es gibt auch Medien, die mich spüren lassen, dass sie tolerant sind… Danke an die Deutsche Welle.

Wir danken auch – Allahu Akbar.

Und Hudar Zammar bemerkt:

Wie kann in einem deutschen Gerichtssaal ein Mensch 18 Mal erstochen werden, ohne dass Hilfe kommt?

Das fragen wir uns auch – und zwar unabhängig von der Religionszugehörigkeit des Opfers.

Was aber noch trauriger ist, ist die wenige Reaktion in der Öffentlichkeit.

Hallo? Seit Tagen redet diese Öffentlichkeit von nichts anderem.

Ich frage mich, was ist ein Muslim in Deutschland überhaupt noch wert?

Es geht nicht darum, dass die Frau Moslem war, sondern einzig darum, dass ein Mensch in Deutschland in einem Gerichtssaal abgestochen werden kann wie ein Stück Vieh. Euch geht es aber nur darum, dass diese bedauernswerte Frau Moslem war und der Täter nicht. Sonst wäre es euch sch…egal. Warum gehst du nicht in ein Land, wo du noch was wert bist?

Stellvertretend für die Bösartigkeit der Deutschen schreibt eine Bettina Flik:

Ich möchte hier lediglich die Reaktion auf die Tat bewerten: Die muslimischen Verbände reagieren auf den – bezogen auf das Weltgeschehen – Mückenstich genauso übertrieben wie unsere Politiker. Denn es kommt doch auch kein muslimischer Staatsführer an Krankenbetten von Christen, wenn sich wieder mal ein Selbstmörder mit x Leuten in die Luft gejagt hat. Nur ein Volk reagiert so eigentümlich: die Deutschen mit ihrem stets angeregten schlechten Gewissen aus Hitlers Zeiten. So gesehen war es gar nicht schlecht, dass die Zeitungen über die Tat zwar berichtet haben, aber ohne diesen speziellen Punkt auch nur zu streifen. Mit dem betonten „päpstlicher sein wollen als der Papst“ unserer Politiker wird mehr und mehr eine Art Trotzhaltung produziert. Merkt das eigentlich nicht langsam jemand?

Jedenfalls nicht die Deutsche Welle.




„Die Zeit“ über Schuld und unsere Angst

Ist es nicht so, dass der Masse der Deutschen der Islam ziemlich egal ist, und bitte, man möge uns glauben: wir bedauern dies. Wenn dies nicht so wäre, hätten es die Moslemverbände wesentlich schwerer, ihre verlogene Politik zu betreiben und viele der sich heute noch in politischer Korrektheit suhlenden Massenmedien hätten vielleicht endlich den Mut, Wahrheiten auszusprechen, ohne danach sofort von der linken Meinungsdiktatur an den Nazipranger gestellt zu werden.

Wenn Die Zeit den Beginn eines neuen Kulturkampfes sehen will, sollten sich deren Schreiberlinge die alte und ewig gültige Frage eines jeden Konfliktes stellen: Cui bono, wem nützt es? Und wer besitzt die Fähigkeiten, die Logistik und die Mentalität, aus einem solchen Zwischenfall einen internationalen Konflikt zu machen? Die Antwort ist offensichtlich. Es drängt sich der schreckliche Verdacht auf, dass Moslemvertreter lediglich auf ein solches Verbrechen gewartet haben, um damit eine islamisch-globale Anprangerung und Verurteilung Deutschlands zu erwirken. Ein Mord wird instrumentalisiert, um eigene Ziele zu verfolgen. Es scheint, dass die Pläne für einen solchen islamisch-globalen Aufschrei längst in der Schublade lagen, um jetzt lediglich umgesetzt zu werden.

Die Scheinheiligkeit der Moslemverbände lässt sich mit deren Agenda erklären. Die Dummheit und Verlogenheit unserer Politiker ist allerdings nicht zu entschuldigen.

Wo waren Münterfering und Konsorten als der türkische Gastwirt in Schweinfurt seine 15-jährige Tochter abstach, weil er deren Lebensplanung nicht akzeptieren wollte? Wo waren sie als der afghanische Moslem einem Rabbi in Frankfurt das Messer mit den Worten „Scheissjude, dich bring ich um“ in den Körper rammte? Gab es gerade keine weißen Rosen mehr, als die kleine Denia mit ansehen musste, wie ihr albanischer Vater die Mutter erstach? Unzählige weitere Beispiele wären möglich, alle allerdings verbindet eine Definition, festgelegt durch eben diese Politiker und Medien die jetzt vor Scheinheiligkeit triefend bei der Trauerfeier für die Ägypterin Marwa al-Scherbiny teilnahmen.

Es waren Einzelfälle™. Nicht typisch und „sie haben schon gar nichts mit dem Islam zu tun“. Und eigentlich sollte man doch verstehen, dass diese Täter eben ein anderes Weltbild haben und wir uns anpassen sollten. Ironie off.

War es nicht sogar der Feuilletonchef der ZEIT, Jens Jessen, der letztes Jahr den älteren Herrn, den zwei ausländische Jugendliche zusammengeschlagen hatten, als einen jener „besserwisserischen Rentner“ identifiziert hatte, in denen sich der „Prototyp des deutschen Spießers“ verkörpere, der „letztlich doch überall sein fürchterliches Gesicht“ zeige. So quasi als Entschuldigung für einen feigen Mordanschlag auf einen deutschen Rentner?

Und jetzt kommt von der gleichen Postille ein Artikel, der im Grundtenor eher bedauert, dass sich erstens die moslemische Welt zu friedlich verhält und zweitens deutsche Politiker nicht schnell genug vor dem moslemischen Mob erniedrigen.

Politiker und Massenmedien wollen oder können dies nicht erkennen. Sie lassen sich lieber vor den Karren der islamistischen Strippenzieher spannen und beginnen in nationaler Selbstkasteiung einen Propagandafeldzug, der die Proppagandafürsten beider deutscher Diktaturen des letzten Jahrhunderts vor Neid erblassen ließe.

Unreflektiert werden solche Meinungen übernommen:

Die Beerdigung von Marwa al-Scherbiny in Alexandria deutete den klassischen Verlauf einer neuen Krise zwischen West und Nahost an. Für entsprechende Lautstärke sorgten zunächst vor allem die ägyptischen und arabischen Medien. Auch die seriösen. Marwa, die »Kopftuch-Märtyrerin«, war tagelang Aufmacher von Nachrichtenkanälen und Zeitungen. Al-Ahram, das staatlich kontrollierte Flaggschiff der ägyptischen Presse, beschrieb »die tiefe Krise der europäischen Gesellschaften«. Islamophobie sei in der Öffentlichkeit längst alltäglich. Das Ziel der abendländischen Islamfeinde laut al-Ahram: »Europa soll zum Privatklub für Christen umfunktioniert werden.« Womit das kulturkämpferische Argument auf dem Tisch lag. Andere Zeitungen drehten den Vorwurf an den Islam seit dem 11. September um: »Wer sind jetzt die Terroristen, der Westen oder wir?« Vor allem aber merkten ägyptische Journalisten schnell, dass deutsche Politiker und Medien zu langsam reagierten. Dahinter vermutete man Rassismus: »Wäre Marwa eine Jüdin gewesen, hätte Deutschland Kopf gestanden.«

Europa soll zum Privatclub für Christen werden! Dieser Vorwurf aus einem Kulturkreis, wo schon das Besitzen einer Bibel lebensgefährlich sein kann wird verschärft durch die Unverschämtheit, die langfristig geplante Ermordung möglichst vieler Unschuldiger am 11.09.2001 mit dem Tod dieser Ägypterin gleichzusetzen. Und Die Zeit plappert nach. Selbst die PR Aktion des iranischen Präsidenten Ahmadineschad, der den Mord von Dresden als „vorprogrammiert“ bezeichnet, dessen Außenministerium den Hass gegenüber religiösen Minderheiten in Deutschland anprangert und der die UNO zur Verurteilung Deutschlands bringen will, selbst dies wird von der Zeit unkommentiert wiedergegeben.

Bei der Zeit ist man sogar dankbar, dass der moslemische Mob sich dann doch so ruhig verhält. Und man weiss auch gleich die Gründe:

Doch sieht es so aus, als komme die Welt diesmal um die volle, unkontrollierte Eskalation herum. Drei Gründe bewahren Deutschland hoffentlich vor dem Schlimmsten:

Erstens: Die arabischen Regierungen verhalten sich maßvoll. Der ägyptische Staatschef Mubarak schwieg bis zum Treffen mit Angela Merkel am Rande des G-8-Gipfels vorige Woche in Italien und ließ dann verlauten, sie habe ihr Beileid ausgesprochen. Die harschen Presse-Äußerungen der ersten Tage wurden durch Kommentare wie diesen ergänzt: »Zahlreiche Deutsche fielen in Ägypten Anschlägen zum Opfer, ohne dass in Deutschland jemand protestierte.«

Zweitens: Die deutsche Politik hat alles zu spät, aber das meiste richtig gemacht. Im Unterschied zu Dänemark 2006. Damals führte der Premier und künftige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen eine rechtspopulistische Koalition an. Er schürte den Konflikt im Staate Dänemark zunächst kräftig, bevor er ihm draußen in der Welt außer Kontrolle geriet. Frank-Walter Steinmeier kondolierte dem ägyptischen Außenminister, der deutsche Botschafter in Kairo, Bernd Erbel, war eine Woche lang auf Sendung in den großen ägyptischen Fernsehkanälen und Zeitungen – auf Arabisch, was half.

Drittens: Glück, verdammtes Glück. Das kann beim nächsten Mal auch schiefgehen. Denn fünf Tage Schweigen können in Zeiten einer globalisierten Mediengesellschaft sehr lang sein, sie können genau die Zeitspanne markieren, die Extremisten brauchen, um aus einem politisch motivierten Mord in einer deutschen Stadt einen globalen Konflikt mit Anschlägen, Boykotten und Anfeindungen zu machen.

Also was wäre denn „das Schlimmste“? Sprecht es doch endlich mal aus! Das der moslemische Mob wieder mal sein wahres Gesicht zeigt, deutsche Fahnen verbrennt, Botschaften mit Steinen beschmeisst? Laut „Deutschland verrecke“ brüllt? Deutsche Produkte boykottiert? Dass die deutsche Öffentlichkeit endlich aufwacht und erkennt, wen man da zu Besuch im Lande hat?

Das negative Image des Islams wird wieder und wieder erwähnt. Ein Grund dafür liegt in der Instrumentalisierung von Emotionen der moslemischen Massen durch die Verantwortlichen in den Moslemverbänden. Man weiß dort sehr genau vom Potential der wütenden Massen. Und man weiß ganz genau, dass die verweichlichten Europäer den Schwanz einziehen, sobald man von moslemischer Seite den Zeigefinger hebt. Oder aber die Hand nach der Pfeife ausstreckt, nach der die Europäer dann tanzen werden.

Wieder einmal haben sie ihre Macht gezeigt, ihre Möglichkeiten ausgereizt. Ein weiterer Schritt, ein weiterer Baustein. Missbraucht wurde dieses Mal der Tod einer jungen Frau, die das Opfer eines offensichtlich jähzornigen und ungebildeten Russland-Deutschen wurde. Denn was sich dort im Dresdner Gericht abgespielt hat ist genau dies: eine private Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, die leider beide Opfer ihrer Zeit und Umstände geworden sind.




Fall Marwa: Deutschland unter Generalverdacht


Die Reaktionen deutscher Politiker auf den Mord, der unfassbarer Weise in einem Dresdener Gerichtssaal stattfinden konnte, hat Henryk Broder in gewohnt scharfsinniger Weise unter die Lupe genommen. Ein ganzes Land wird unter den Generalverdacht der Fremdenfeindlichkeit gestellt. Und die Politik verbittet sich nicht etwa die dreiste Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschland, sondern beugt demütig und zustimmend das Haupt.

Beflügelt von soviel Kriechertum, schrieb der iranische Staatspräsident dreist einen Brief an den UNO-Generalsekretär und forderte die Verurteilung Deutschlands.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon aufgefordert, seinen „rechtlichen, historischen und menschlichen Pflichten nachzugehen. Ist es nicht an der Zeit, diesen brutalen Mord ausdrücklich zu verurteilen? Warum sollten manche Staatsoberhäupter angesichts ihrer unmenschlichen Taten Immunität haben?“, heißt es in dem Schreiben Ahmadinedschads an Ban.

„Wenn Sie das nicht tun, werden größere Tragödien passieren und mehr unschuldige Menschen Opfer von Ungerechtigkeit und Diskriminierung werden“, schreibt der iranische Präsident. Der Mord an der jungen Ägypterin sei ein „Anzeichen von radikalem Rassismus innerhalb Teilen der Bundesregierung und der deutschen Justiz“, heißt es weiter. „Es ist jedoch nicht verwunderlich, da ja manche der deutschen Politiker sogar ihr eigenes Volk und ihre eigene Jugend gegenüber den Zionisten (Israel) stets demütigen und sie dazu zwingen, von den Zionisten (Israelis) bis zur Ewigkeit erpresst zu werden“, schreibt Ahmadinedschad.

Und Deutschland wird sich auch das gehorsam bieten lassen, solche Unverschämtheiten von jemandem, in dessen Land Homosexuelle und Vergewaltigungsopfer an Baukränen baumeln oder gesteinigt werden und unschuldige Demonstranten auf offener Straße erschossen werden. Nicht mal den Botschafter werden sie einbestellen – denn wir sind ja schlecht. Wir habens verdient.

(Spürnasen: Candide und Ben K.)




Falschparker aus dem Morgenland


Wer hat sich nicht schon über die städtischen Ordnungshüter geärgert, die man aus Angst vor den echten Problemen vermehrt einsetzt, um an falsch parkenden Autos Stärke des Staates zu demonstrieren. Dass selbst das in multikulturell bereicherten Zeiten nicht ganz ohne ist, lernten jetzt zwei Politessen in Dresden, die – vermutlich aus vorauseilenden Deeskalationsbemühungen heraus – dem „Südländer“ nicht mal ein Ticket verpassten, sondern ihn nur baten, seinen BMW vom Gehweg zu fahren..

Eine Politesse (25) kontrollierte zusammen mit einer Kollegin die parkenden Autos an der St.-Petersburger-Straße. Dabei fiel den beiden ein schwarzer BMW auf, der auf dem Gehweg stand. Als die Politessen den Wagen näher in Augenschein nahmen, kam ein 32-jähriger Türke aus einem Geschäft und gab sich als Fahrer zu erkennen.

Die Bitte, sein Auto wegzufahren, ignorierte der Mann. Als die Frauen daraufhin androhten, das Fahrzeug abschleppen zu lassen, wurde der Mann aggressiv. Er beleidigte die beiden Frauen und schlug der 25-Jährigen ins Gesicht.Hinzu gerufene Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen noch in der Nähe ausfindig machen. Er wird sich wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten müssen.

„Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“ (Maria Böhmer, CDU, Bundesintegrationsbeauftragte)

“Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.” (Erdogan, türkischer Ministerpräsident).“

(Spürnase: Florian G.)




Dr. Sabine Schiffer hetzt gegen Deutschland

Sabine-SchifferDas Steinigerregime im Iran beschuldigt mittlerweile die Deutsche Bundesregierung, den Gerichtsmord an der ägyptischen IslamistIn Marwa in Auftrag gegeben zu haben. Wie kommen die sadistischen Mullahs auf solche Ideen? Vielleicht, weil es Menschen gibt, die die Privilegien der Freiheit in unserem Land missbrauchen, um Deutschland bei Folterstaaten wie dem Iran schlecht zu machen. Menschen wie Dr. Sabine Schiffer (Foto) aus Erlangen.

Schiffer ist Medienpädagogin und betreibt das „Institut für Medienverantwortung“ in Erlangen, das im Wesentlichen aus ihr selber, einer Internetseite voller soziologischer Sprechblasen und leider auch einer stattlichen Liste von staatlichen Kooperationspartnern besteht. Darunter städtische Bibliotheken, Volkshochschulen und sogar – nach eigenen Angaben – eine „staatliche Schulberatungsstelle München“.

Ob diesen Stellen das Interview bekannt ist, das die Medienpädagogin der Propaganda der iranischen Diktatur bereitwillig am Telefon gibt? Denn die Verschwörungstheorien, die sie mit wachsender Begeisterung einem in allen Punkten einverstandenen Propagandamitarbeiter aus Teheran ins Telefon hetzt, haben es in sich und dürften kaum dem entsprechen, was der Staat den Schulen als Lehrinhalt empfiehlt.

Denn dieser Staat, die Bundesrepublik Deutschland, verhetzt laut Dr. Sabine Schiffer seine Bevölkerung gezielt gegen den Islam, um die Bereitschaft zu steigern, gegen islamische Staaten Krieg zu führen. Unterstützt wird er dabei von mächtigen Organisationen im Dunkeln, „Think Tanks“ wie European Democracy, die Journalisten und Medien steuern, die seit der iranischen Revolution eine antiislamische Gehirnwäsche beim deutschen Volk durchführen. So würden beispielsweise Denkmuster verbreitet, die den Iran mit schwarz verschleierten Frauen in Verbindung bringen. (Anm. von PI: Wie schlimm … es gibt dort doch auch grau verschleierte, ganz zu schweigen von den lustigen blauen Puppen in Afghanistan).

Wohin diese Hetze gegen den Islam führt, so Dr. Schiffer, sehe man am Mord in Dresden. Das Hetzinterview gipfelt in der Verleumdung, der Polizeibeamte, der den Ehemann der Ermordeten im Handgemenge verletzte, habe dies „ganz sicher aus rassistischen Gründen“ getan.

Hören Sie das ganze schändliche Interview der Hetzerin auf der iranischen Propagandaseite IRIB in deutscher Sprache.

» Mail an Dr. Sabine Schiffer: sschiffer@arcor.de




Nahostexperte fordert deutliches Zeichen!

a_verbeugungMan kann doch noch mehr rausholen, als nur einen medialen Kotau der Bundesregierung vor dem Islam. Jetzt forderte der Nahost-Experte Volker Perthes ein politisches Zeichen der Bundesregierung an die moslemische Welt. Und die Drohung kommt gleich mit: „Ob die Lage ähnlich eskalieren könne wie vor drei Jahren der Streit um die Karikaturen des Propheten Mohammed, hänge nun von der politischen Reaktion Deutschlands ab.“
Die Islamverbände und Nahostexperten im Verbund mit den Betreibern und Profiteuren der Kampf gegen Rechts™- und Empörungsindustrie scheinen diesen schrecklichen Mord bis weit über die Grenze jeglichen Anstandes ausschlachten zu wollen. Spricht man allerdings mit normalen Menschen, weiß man, dass der Bogen schon längst überspannt ist und derartige Kampagnen lediglich ein genervtes Stirnrunzeln hervorrufen. Leider, denn so werden es die wahren Feinde der Demokratie aufgrund des einsetzenden Desinteresses sehr leicht haben.

(Spürnase: Jo)




Marwa S.: Dresden will Erinnerung wahren

Schamlos schlachten die Anständigen den Mord an Marwa S. aus. Endlich haben sie mal wieder einen handfesten Beweis für die Notwendigkeit des Kampfes gegen Rechts™. In Dresden planen die Guten jetzt zur Erinnerung an Marwa eine Straße oder Schule zu benennen oder ein islamisches „Kultur“zentrum zu errichten.

Dresden will die Erinnerung an die im Landgerichtgetötete Ägypterin Marwa El Sherbiny bewahren. Es gebe bereits zahlreiche Ideen von einer Straßen- oder Schulbenennung bis hin zur Einrichtung eines islamischen Kulturzentrums, sagte Stadtsprecher Kai Schulz und fügte hinzu: „Wir sind allen Vorschlägen gegenüber offen.“ Das Islamische Kultur- und Erziehungszentrum Dresden sammelt bereits Geld für ein Kulturzentrum, das den Namen der getöteten 31-Jährigen tragen soll. In Alexandria, der ägyptischen Heimatstadt des Opfers, soll nach dem Willen des dortigen Stadtrats eine Straße nach der Ägypterin benannt werden. Wann und wo das Vorhaben verwirklicht werden soll, steht nach Angaben der ägyptischen Botschaft noch nicht fest. Ein Russlanddeutscher hatte die Frau während einer Verhandlung am1. Juli erstochen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich umeinen ausländerfeindlichen Einzeltäter.

Auf eine Hatun-Sürükü-Schule oder einen Obeidi-Platz werden wir wohl vergeblich warten…

(Spürnase: Terminator)




Der Wahlfälscher beleidigt Deutschland

müntefering2Der Angstgeruch deutscher Politiker, die nach dem Gerichtsmord von Dresden nach Erniedrigung durch reaktionäre Moslemfunktionäre winseln, lockt auch weiteres Gesindel an. Aus Teheran meldet sich der Wahlfälscher, Menschenschinder und Serienmörder Ahmadinedschad und verlangt Sanktionen gegen die deutschen „Sklaventreiber“. Sag danke, Franz!

Der FOCUS berichtet:

Der UN-Sicherheitsrat sollte Deutschland nicht nur verurteilen, sondern gegen Berlin auch Sanktionen verhängen, forderte Ahmadinedschad. „Wieso werden sofort Resolutionen verabschiedet, wenn in einem anderen Land ein Tausendstel solch einer Tat begangen wird, aber in ihren (westlichen) eigenen Ländern werden die elementaren Rechte der Menschen ignoriert“, sagte der iranische Präsident, dessen umstrittene Wiederwahl vor kurzem wegen angeblicher Wahlfälschung zu schweren Protesten und Unruhen geführt hatte. „Da kommen ein paar Leute in Teheran auf die Straßen und verbrennen öffentliches Eigentum, und schon reden alle (im Westen) von Menschenrechtsverletzungen (wenn die Polizei eingreift), aber wenn eine unschuldige Frau in einem Gerichtssaal zerstückelt wird, regt sich niemand auf“, sagte Ahmadinedschad.

„Deutschland wie ein Sklaventreiber“

Laut Ahmadinedschad benehme sich Deutschland wie ein „Sklaventreiber“ und unterstütze seit 60 Jahren die Interessen der Zionisten (Israel). „Die Völker werden diese Tat nicht so einfach vergessen, wir sind präsent, die anderen Länder auch, und wir werden diesen Fall weiterverfolgen, bis es Gerechtigkeit gibt“, sagte der Präsident. Er forderte weiterhin einen Prozess gegen den Richter und die Polizeibeamten des Dresdner Gerichts.

(Vielen Dank allen Spürnasen!)




„Junges Afrika“ klagt böses Deutschland an

Marwas BegräbnisDie marokkanisch-französische Zeitung Jeune Afrique (junges Afrika) ist empört über die Fremdenfeindlichkeit Deutschlands und Europas, die sie deutlich für den Tod der 31-jährigen schwangeren Ägypterin Marwa El-Sherbini im Gerichtssaal in Dresden verantwortlich macht.

Alex W., ein Deutscher mit russischem Migrationshintergrund, gilt als ultimativer Beweis für die Islamophobie und den Fremdenhass der Deutschen, der von Politik, der Regierung und Medien totgeschwiegen werde – sie hätten sich „zu wenig mit dem Dresdener-Drama befasst“, urteilen die Marokkaner. Als Beispiel für diese Tendenz wird auch der Antiislamisierungskongress von Pro Köln genannt.

(Spürnase: Le Saint Thomas)




Ahadi: Gerichtsmord wird instrumentalisiert


Während nicht nur Linke und Moslems, sondern ganz Gut-Deutschland sich in Stellung bringt, um mit der Bluttat von Dresden den Kampf gegen Rechts™ anzufachen sowie Demokratie und Meinungsfreiheit abzuschaffen, warnt der Zentralrat der Ex-Muslime vor einer Instrumentalisierung des Mordes. Menschenrechtsverletzungen im Islam dürften nicht verschwiegen werden, indem Islamkritiker mundtot gemacht würden. Deutschland sei das Gegenteil von islamophob. (Foto: Mina Ahadi, Zentralrat der Ex-Muslime)

„Der Mord an der jungen Ägypterin ist schrecklich. Aber die Bluttat gibt keiner islamischen Organisation das Recht, daraus politischen Nutzen zu ziehen und Islamkritikern einen Maulkorb zu verpassen“, sagte Zentralratsvorsitzende Mina Ahadi der „Leipziger Volkszeitung“ vom Montag.

Es gebe auch keine Anzeichen für eine Islamphobie in Deutschland. „Im Gegenteil, die Bundesregierung hat immer wieder erstaunliche Zugeständnisse an die hier lebenden Muslime gemacht, zuletzt beim Islamgipfel“, so Ahadi. Die Regierung müsse eher aufpassen, dass sie nicht mit falschen Zugeständnissen dem radikalen Islamismus Vorschub leiste.

„Plötzlich redet keiner mehr über sogenannte Ehrenmorde, die hier in islamisch geprägten Familien traurige Realität sind“, sagte Ahadi. Den damit bedrohten Mädchen und nicht islamistischen Fanatikern müsse geholfen werden.

Ahadi warf dem Chef des Zentralrats der Muslime, Ayyub Köhler, „Doppelmoral“ vor. „Wenn Frauen im Iran für ihre Rechte auf die Straße gehen, werden sie erschossen. Wird dagegen in Deutschland protestiert, werden Kritiker mit dem Vorwurf der Islamphobie unter Druck gesetzt.“

Den Linken geht es nicht darum, den Islam zu schützen, den Linken geht es generell darum, Kritiker insgesamt unter dem Feigenblatt der Rassismusbekämpfung zum Schweigen zu bringen,da Anhänger von Totlitarismen sich in ihrem arrogaten Selbstverständnis gundsätzlich nicht mit Sachargumenten und der Realität auseinanderzusetzen pflegen.

(Spürnasen: Andreas K., Jason, HBS, KozartKugel, Hubert W., Ben K. und Heringskartoffel)




Eine Wahrnehmungsstörung

koran

Von der Süddeutschen kann man viel lernen, zum Beispiel, dass der Westen den Islam (den es gar nicht gibt) hasst. Na ja, nicht alle Menschen tun das, viele wissen einfach zu wenig über die Religion des Friedens. Deshalb hat die SZ dem ägyptischen Schriftsteller und Zahnarzt Alaa Al-Aswani die Gelegenheit gegeben, uns aufzuklären.

Um uns die Bösartigkeit des Westens zu erklären, erzählt er und diese Geschichte:

Denny Pattyn ist ein ganz besonderer amerikanischer Prediger. 1996 hat er in Arizona eine Aktion mit dem Namen „Silver Ring Thing“ (das Silberringding) erfunden, bei dem es vor allem darum geht, junge Amerikaner beiderlei Geschlechts dazu zu bringen, vor der Ehe sexuell enthaltsam zu leben. Denn Sex außerhalb der Ehe sei Unzucht und somit eine Sünde. Pattyn veranstaltet regelmäßig Bibellesungen, die Hunderte junger Amerikaner besuchen, die dabei Gott dem Herrn schwören, dass sie ihre Jungfräulichkeit dem zukünftigen Ehepartner bewahren. Am Ende dieser Feiern erhält jeder dieser jungen Menschen einen Silberring, der mit Bibelversen graviert ist. Der Ring wird dann bis zur Hochzeit getragen.

Erstaunlicherweise hat Pattyns Kampagne in den USA großen Zulauf. Man hat sich zum Ziel gesetzt, bis nächstes Jahr mehr als zwei Millionen Anhängern das „Gelübde“ abzunehmen. Das Programm hat sogar Geld von der US-Regierung bekommen. Im französischen Fernsehen sah ich eine Sendung über Reverend Pattyn und sein Programm, in der seine Anhänger die Jungfräulichkeit als Maß der Tugendhaftigkeit verteidigten. Ein französischer Psychologe trat in dieser Sendung ebenfalls auf, um mit ihnen zu diskutieren und höflich anderer Meinung zu sein. Da habe ich gemerkt: Pattyns Ideal von der Keuschheit als Maß der Tugendhaftigkeit steht im absoluten Einklang mit der arabisch-moslemischen Kultur, doch im französischen Fernsehen ging man sehr höflich mit ihm um, weil er eben Amerikaner, Christ und Weißer ist. Hätte ein Araber oder ein Moslem das Gleiche gesagt, hätte er vermutlich Beschimpfungen über sich ergehen lassen müssen. Man hätte ihm gesagt, wie rückständig, barbarisch und frauenfeindlich er sei. Diese westliche Doppelmoral ist sehr verbreitet und es gibt zahllose Beispiele dafür. So fanden neulich Wahlen in Iran statt. Der Sieger war Ahmadinedschad. Doch die Ergebnisse wurden angezweifelt und es gab Vorwürfe, die Wahlen seien manipuliert worden.

Interessant. Der Lebenswandel jedes einzelnen ist im Westen dessen individuelle Entscheidung und keine der Umma. Und wenn der- bzw. diejenige letztlich doch vom ursprünglich gewählten Weg abweicht, muss sie nicht befürchten, auf kollektiven Familienbeschluss hin ehrengemordet zu werden. Im übrigen erleben wir es genau andersherum, dass der „keusche“ Lebensweg nur bei Moslems nicht belächelt und verachtet wird.

Westliche Regierungen waren ganz außer sich, in scharfen Worten bekundeten sie ihre Unterstützung für die Demokratie in Iran. Das bringt uns zu der Frage: Die ägyptischen Wahlen wurden seit Jahren regelmäßig manipuliert und Präsident Mubarak ist mit manipulierten Volksabstimmungen an die Macht gekommen, warum hat das nie den Zorn der westlichen Politiker erregt? Die Antwort ist: Der Aufschrei diente nicht dazu, die Demokratie zu fördern. Es ging nur darum, ein iranisches Regime bloßzustellen, das sich feindselig gegenüber Israel verhält und versucht, nukleare Waffen zu entwickeln. Das würde die westliche Vormachtstellung gefährden. Die ägyptische Regierung ist zwar despotisch und korrupt, doch sie ist folgsam und zahm und ihre Politik dient den Interessen Israels und der Vereinigten Staaten – deshalb übersehen die westlichen Medien gerne ihre Mängel..

Komisch, unsere Wahrnehmung zu den Ereignissen im Iran könnte gegensätzlicher nicht sein. Henryk Broder widmet ihr einen Artikel.

Während der jüngsten Unruhen in Iran wurde eine junge iranische Frau namens Neda Sultan von einem Unbekannten erschossen. Ihr Tod war schon bald eine Spitzenmeldung der internationalen Medien. Westliche Politiker bewegte ihr Tod so sehr, dass selbst Präsident Obama den Tränen nahe war. Ein paar Wochen später wohnte eine ägyptische Frau namens Marwa Al-Shirbini in Dresden den Gerichtsverhandlungen gegen einen Mann bei, der sie rassistisch beschimpft hatte, weil sie einen Hidschab getragen hatte. Als das deutsche Gericht ihn dafür zu einer Strafe von 2800 Euro verurteilte, drehte der Mann durch und griff Marwa und ihren Mann mit einem Messer an. Marwa starb sofort, ihr Mann wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht. Menschliches Leben sollte in jedem Falle gleichwertig sein und die Trauer, die Marwas Familie über ihren Tod empfand, war nicht geringer als die Trauer, welche die Familie der iranischen Frau Neda empfand.

Der eine Mord war ein staatlich organisierter, der andere die Tat eines Verbrechers, der sich eben für diese Tat auch vor dem Staat, in dem sie verübt wurde, verantworten muss. Das wird dem iranischen Mörder kaum passieren, das ist eben der entscheidende Unterschied zwischen Kultur und Unkultur. Der Mord an Marwa und der Mord an Neda sind eben nicht Verbrechen gleicher Grausamkeit und gleicher Wirkung“.

Es folgt das übliche moslemische Selbstmitleid:

Der Grund ist, dass der Mord an Neda das iranische Regime belastet, während der Mord an Marwa zeigt, dass Terrorismus keine Domäne der Araber und Moslems ist. Ein weißer deutscher Terrorist bringt eine unschuldige Frau um, die er nicht kennt, und versucht ihren Mann zu töten – und das alles nur deshalb, weil sie Muslimin ist und einen Hidschab trägt. Westliche Medien scheren sich nicht um diese Nachricht. Kurz: Der Westen, die Politik wie die Medien, vertritt immer den Standpunkt und die Politik, die den Arabern und Moslems feindlich gegenüber ist. Das ist eine Tatsache, die nicht zu leugnen ist.

Wir könnten den Spieß ja auch umdrehen und fragen, warum der Mord an Neda die ägyptischen Landsleute und den Großteil der moslemischen Welt so kalt ließ…

Doch sind Araber und Moslems nur unschuldige Opfer westlicher Vorurteile? Definitiv nicht. Wir können den „Westen“ nicht als exklusiven Begriff verwenden. „Der Westen“ bezeichnet nicht nur eine bestimmte Sache. Selbst wenn die Politik und die Medien des Westens von Vorurteilen gegen uns bestimmt werden, gibt es Millionen ganz normaler Westler, die den Islam weder mögen, noch hassen, ganz einfach, weil sie nichts über ihn wissen. Doch was für ein Bild vermitteln die Moslems selbst vom Islam? Sollte ein gewöhnlicher Westler die Wahrheit über den Islam dadurch herausfinden wollen, indem er sich damit beschäftigt, was Moslems tun und sagen: Was würde er finden? Er würde auf Osama bin Laden stoßen, der verkündet, dass der Islam ihm befohlen habe, so viele westliche Kreuzzügler wie möglich zu töten, selbst wenn sie unschuldige Zivilisten sind. Dann würde der Westler lesen, dass die Talibanbewegung entschieden hat, in den Gebieten unter ihrer Kontrolle sämtliche Mädchenschulen zu schließen, weil der Islam die Erziehung von Frauen verbietet.

Danach würde der Westler Erklärungen von all den Männern lesen, die sich islamische Rechtsgelehrte nennen, und die sagen, dass der Islam einem Moslem, der zu einem anderen Glauben übertritt, nur die Wahl lässt: Buße tun – oder die Kehle durchgeschnitten zu bekommen. Einige dieser Rechtsgelehrten versichern, dass der Islam die Demokratie nicht anerkennt, und dass es eine Pflicht ist, einem moslemischen Herrscher zu gehorchen, auch wenn er seine Untertanen unterdrückt und ausbeutet. Sie werden Frauen schätzen, die ihr Gesicht mit dem Niqab verschleiern, damit nicht jene, die sie sehen, von ihrer sexuellen Begierde gezwungen werden, sie zu belästigen oder zu vergewaltigen. Viele werden darauf beharren, dass der Prophet Mohammed seine Frau Aisha ehelichte, als sie ein Kind von neun Jahren war.

Steinungen, Zwangs- und Kinderehen, Ehrenmorde, Hände und Füße abhacken, Auspeitschungen, Ermordung „Abtrünniger“ und Homosexueller… Wahrnehmungsstörung? Terror gegen Zivilisten… Wahrnehmungsstörung?

Der Westler wird all das lesen und keineswegs die Wahrheit finden. Er wird nicht herausfinden, dass die Frau des Propheten 19 und nicht neun Jahre alt war.

Seltsam, islamische pädophile Rechtsgelehrte berufen sich regelmäßig auf das Vorbild des Propheten. Wahrnehmungsstörung?

Er wird nicht herausfinden, dass der Islam Männern und Frauen gleiche Rechte und Pflichten gibt.

Ja, wir lasen darüber gerade in der taz.
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Er wird nicht herausfinden, dass jeder, der jemanden tötet, in den Augen des Islam alle Menschen getötet hat.

Wer eine Seele tötet, der tötet die ganze Menschheit. Ein wahrhaft erhabener Vers, würdig einem allgemeinen Menschheitsethos als Leitsatz voranzustehen. Allerdings währt die Freude nicht lange, denn unmittelbar im Anschluss daran heißt es:

“Der Lohn derer, die gegen Gott und seinen Gesandten in den Krieg ziehen und Verderbnis im Land verbreiten, ist, dass sie hingemetzelt werden oder gekreuzigt werden oder ihnen die Hände und Füsse überkreuz abgeschnitten werden oder sie aus dem Land verjagt werden.” (5:33)

Heißt es nicht immer, man dürfe die Koranverse nicht aus dem Zusammenhang reißen? Wahrnehmungsstörung!

(Spürnase: Jemand)




Deutschland auf Kriecherkurs

Deutschland ist tief gebückt angesichts der eigenen Abscheulichkeit. Dabei geht es weder um die Ermordete von Dresden, noch um deren Familie, dass die Kanzlerin sich genötigt sieht, dem ägyptischen Staatspräsidenten ihr Beileid auszudrücken und Außenminister Steinmeier in hektische Aktivitäten ausbricht. Es geht einzig darum, Gewaltausbrüche der leicht reizbaren Vertreter der Friedensreligion zu verhindern. Nackte Angst bestimmt das Handeln.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Tötungsdelikt zur Angelegenheit des Kanzleramtes wird. In diesem Fall jedoch, war die Dimension des Mordes an der 31 Jahre alten Marwa al Sherbini im Dresdner Landgericht schnell klar. Da war die Empörung in Deutschland. Weitaus bedeutender aber war die Reaktion des arabischen Raumes. In islamistischen Internetforen und bei der Bestattung der Toten in Alexandria wurde Deutschland sogar mit Vergeltung gedroht. Die Wogen schlugen derart hoch, dass Politiker fast aller Parteien negative Folgen für das deutsch-ägyptische Verhältnis befürchteten.

Bei einem Trauermarsch in Teheran protestierten am Freitag hunderte Menschen – meist Anhänger der iranischen Regierung – gegen den Umgang mit der Bluttat in Deutschland. Sie riefen: „Nieder mit Deutschland“. Die Regierung in Teheran legte bei der Bundesregierung Protest gegen „diese unmenschliche Tat“ ein.

Ist die „Trauer“ der Empörten jetzt positiv zu sehen, gegenüber der Coolness der Deutschen?

Offenbar nimmt das Kanzleramt diese Entwicklung sehr ernst. Vielleicht auch deshalb, weil sie zuvor mehrfach von muslimischen Verbänden für ihre zurückhaltende Reaktion kritisiert worden war.

Und so nutze Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den G-8-Gipfel in L’Aquila, um dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak ihre Anteilnahme zur Ermordung der Ägypterin auszusprechen. Sie sei empört über die abscheuliche Tat, soll sie Mubarak gesagt haben und kondolierte auch im Namen der deutschen Bevölkerung.

Welche Bedeutung die Regierung dem Fall insgesamt beimisst zeigt zudem, dass auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) seinem ägyptischen Amtskollegen Ahmed Abul-Gheit einen Brief schrieb. Darin äußerte er sich „persönlich tief bestürzt“. Er schrieb, es werde alles getan, um solche Verbrechen zukünftig zu verhindern.

„Wir stehen dafür ein, dass sich in Deutschland jeder ungeachtet seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seines Glaubens sicher fühlt“, versicherte der Außenminister. „Dies ist oberste Maxime für staatliches Handeln. Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie haben in Deutschland keinen Platz.“

Da nehmen wir ihn gern beim Wort. Wir würden uns auch gerne sicher fühlen, als Christen, als Juden, als Atheisten oder einfach als Nicht-Moslems und Deutsche. „Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie“ haben in Deutschland keinen Platz. Schön, in Deutschland ist nur Platz für Inländerfeindlichkeit.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), eilte ans Krankenbett des verletzten Ehemannes der Getöteten. Sah man je Politiker am Krankenbett bei von Moslems verletzten Menschen? Hörte man sie je ihr Beileid ausdrücken? Man sah sie nicht auf Morsal Obeidis Beerdigung oder auf Hatun Sürüküs. Denn hier schwangen Moslems das Messer bzw. den Colt gegen Moslems. Dann braucht man sich nicht zu bemühen, denn da rasten die Vertreter der Friedensreligion nicht aus. Das wird schon seine Richtigkeit haben. Anteilnahme würde nur provozierend wirken.

Ägypten will übrigens einen eigenen Staatsanwalt schicken. Der Rechtsstaat Ägypten will überwachen, dass im Haus des Krieges auch alles mit rechten (darf man das sagen?) Dingen zugeht. Deutschland wird sich auch das mit der gebotenen Unterwürfigkeit bieten lasssen. Deshalb fragt Ägypten auch gar nicht erst. Ägypten kündigt an.

Hoffentlich weiß der ägyptische Staatsanwalt, dass wir die Scharia noch nicht eingeführt haben, er den Henker nebst Krummsäbel also auch mitbringen muss…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




Iran: Marwa statt Neda

neda-ballons

Die Versuche unter uns lebender Muslime, Deutschland ins Kreuzfeuer der islamischen Empörungsindustrie zu rücken, ganz so, wie es seinerzeit dänische Imame im Karikaturenstreit gegen ihr Gastland zuwege brachten, zeigen erste Erfolge. Nach Ägypten wird jetzt auch im Iran „Nieder mit Deutschland“ gepöbelt. 

Nachdem die eigene Demokratiebewegung blutig nieder geschlagen wurde, finden sich damit für die Totschläger von Teheran neue Aufgaben. Die Mörder der jungen Christin Neda , die der Ermordeten sogar eine Beerdigung verwehrten, beweinen jetzt theatralisch die Ermordung der ägyptischen Muslima Marwa durch einen russischen Immigranten in Dresden. Deutlicher kann man den religiösen Rassismus des Islam nicht vorführen.

Der österreichische Rundfunk berichtet:

Die tödliche Messerattacke auf eine Muslimin in einem Gerichtssaal im deutschen Dresden hat im Iran wütende Proteste ausgelöst. Bei einem „Trauermarsch“ protestierten heute Hunderte Menschen – meist Anhänger der iranischen Regierung – gegen den Umgang mit der Bluttat in Deutschland. Die Regierung in Teheran legte bei der deutschen Regierung Protest gegen „diese unmenschlichen Tat“ ein.

Die Demonstranten im Iran riefen „Nieder mit Deutschland“, „Nieder mit Hosni Mubarak“ und „Märtyrerin des Hidschab“ (islamischer Schleier). Sie trugen symbolisch die Attrappe eines Sarges von der Teheraner Universität zum Palästina-Platz im Zentrum der Hauptstadt.

Protestnote an Deutschland


In einer Protestnote, die dem deutschen Botschafter Herbert Honsowitz übergeben wurde, forderte der Iran laut Nachrichtenagentur Fars die Berliner Regierung dazu auf, die Rechte und die Sicherheit aller Minderheiten, einschließlich der Muslime, zu garantierten.

Auch Italiens Botschafter Alberto Bradanini wurde ins Außenministerium einbestellt, weil die G-8-Staaten zu der Bluttat geschwiegen hätten.

Während des Prozesses getötet


Die schwangere Ägypterin Marwa S. war am 1. Juli mitten in einem Berufungsprozess am Dresdner Landgericht von dem Angeklagten mit mindestens 18 Messerstichen getötet worden.

Gegen den Täter, einen aus Russland stammenden Deutschen (28), der in der Vorinstanz wegen Beleidigung der Ägypterin zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, wurde wegen Mordes Haftbefehl erlassen.

Man darf gespannt sein, wann das selbsternannte Volk der „Palästinenser“ sich der Randale anschließt, um sich nach Moslemart für unsere geschenkten Steuergelder zu bedanken.

(Spürnase: Hadschihalefomar, Foto: Luftballons erinnern in Köln an die ermordeten Freiheitskämpfer im Iran)