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Venus Williams: Standpauke gegen Dubai

Nicht nur Andy Roddick ist entsetzt darüber, dass Sahar Peer die Teilnahme am Dubai Open durch Visumsverweigerung verunmöglicht wurde, auch Venus Williams (Foto) ist schockiert. Nach ihrem Turniersieg in Dubai erklärte sie gestern vor dem ganzen versammelten Publikum: „Es ist eine Schande, dass eine unserer Spielerinnen nicht hier sein konnte.“

Williams fühlte sich durch Peer an an das Schicksal von der ersten afro-amerikanischen Wimbledon-Siegerin Althea Gibson erinnert, die damals wegen ihrer schwarzen Hautfarbe von mehreren Turnieren ausgeschlossen wurde, sagte sie auf der Pressekonferenz.

(Spürnase: Cornelia K.)




Fall Peer: Andy Roddick sagt Dubai-Teilnahme ab

Andy RoddickDer US-Tennis-Profi Andy Roddick (Foto) hat seine Teilnahme am ATP-Turnier in Dubai abgesagt, nachdem die Veranstalter der israelischen Spielerin Shahar Peer ein Einreisevisum verweigert hatten (PI berichtete). „Ich bin nicht damit einverstanden, was da passiert ist“, sagte der Weltranglisten-Sechste und Dubai-Titelverteidiger. Währenddessen hat die WTA die Turnier-Organisatoren mit einer Rekord-Geldbuße von 300.000 Dollar belegt.

(Spürnase: justusD)




Shahar Peer – Einreise nach Dubai verweigert

Die Tennisspielerin Shahar Peer (Foto) durfte heute nicht zum Dubai Open anreisen. Das Visum wurde ihr aufgrund ihrer israelischen Herkunft verweigert. Der internationale Tennisverband ist über das Vorgehen schockiert und hat der 21-jährigen Spielerin bereits Rechtshilfe zugesichert. WTA-Chef Larry Scott meinte: „Die WTA Tour hat klare Regeln und Vorschriften. Kein Land sollte einem Spieler oder einer Spielerin das Startrecht bei einem Turnier verbieten können, für das sie sich qualifiziert hat.“ Soweit gehen, das Turnier deswegen abzusagen, wollte der Tennisverband aber dann doch wieder nicht.

(Spürnasen: Jewast und Weatherman)