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Sarrazins neues Buch ist Aufklärung pur

Von WOLFGANG HÜBNER | Von und über Thilo Sarrazins neues Buch „Feindliche Übernahme“ zu schreiben, macht es zu Beginn notwendig, auf eine unerhörte Schande für Kultur und Politik in Deutschland aufmerksam zu machen: Dieses mit Literaturhinweisen fast 500 Seiten umfassende Werk des Autors und ehemaligen SPD-Politikers ist Aufklärung im besten Sinne des Wortes. Das, was Sarrazin in seinem neuen Buch schreibt, hat er akribisch recherchiert, kann er belegen, ist gestützt von allgemein zugänglichen Fakten und Statistiken. Trotzdem (oder gerade deshalb?) hatte sein bisheriger Verlag, jene Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), die Millionen mit Sarrazins vier vorangegangenen Büchern verdiente, es abgelehnt, „Feindliche Übernahme“ auf den Markt zu bringen (PI-NEWS berichtete).

Einen spektakuläreren Beweis für die wachsende Macht der schleichenden Islamisierung, einen deutlicheren Hinweis auf die drohende „Feindliche Übernahme“ westlicher Kultur und europäischer Territorien durch islamische Kräfte, hätten die Feiglinge in der Spitze der DVA nicht liefern können. Bereits in der Einleitung zu seinem Buch weist Sarrazin auf die Ursache dieser Angst vor der Wahrheit hin: „In der vorherrschenden Sicht von Politik und Medien darf der Islam als solcher kein grundsätzliches Problem darstellen, weil sonst mehr Fragen entstehen, als man politisch zu beantworten in der Lage ist.“

Sarrazin, und diese Sicht teilt er mit vielen wirklichen Kennern der Materie, sieht sehr wohl im Islam ein grundsätzliches Problem, das in Deutschland wie in anderen Staaten des Westens, von den islamisch dominierten Ländern und Regionen ganz zu schweigen, dramatische und höchst bedrohliche Folgen hat. Diesem Problem nähert sich der Autor in gewohnter Weise ganz systematisch, nämlich im ersten, rund 50 Seiten umfassenden Kapitel der „Religion des Islam“. Sarrazin kommt dabei unter anderem zu folgendem Ergebnis: „Der im Koran vermittelte Hass auf die Ungläubigen und das Auserwähltsein der Gläubigen verleihen dem Islam die expansive Eroberungskraft.“ Und er sieht in der im Koran angelegten „Feindseligkeit gegenüber selbständigem Denken“ den Grund für den immensen „technisch-zivilisatorischen Rückstand der islamischen Welt“.

Das zweite Kapitel ist betitelt: „Die islamische Staatenwelt von Arabien bis Indonesien“. Die chaotischen Verhältnisse in großen Teilen dieser Staatenwelt sind allgemein bekannt, doch Sarrazin untersucht sie detailliert und muss am Ende des Kapitels feststellen: „Stark sind die islamischen Länder nur beim Bevölkerungswachstum. Schwach sind sie bei der Schaffung von Wohlstand, schwach sind sie bei der Bildung ihrer Menschen, und schwach sind sie in Wissenschaft und Technik.“ Zwar erkennt der Autor durchaus zum Teil große Niveauunterschiede zwischen islamischen Staaten. Doch er schreibt: “Aber in allen Ländern ist die hemmende Wirkung des Islam für Modernisierung, Wissen, Wohlstand und Freiheit übermächtig spürbar, auch macht sich eine wachsende Radikalisierung negativ bemerkbar.“

Das dritte Kapitel von „Feindliche Übernahme“ widmet sich dem Thema „Problemzonen islamischer Gesellschaften“. Unterkapitelüberschriften wie „Religion und Kultur“, „Der heilige Text als Gefängnis des Denkens“ oder „Religiöser Fundamentalismus und Terror“ machen deutlich, welche Aspekte Sarrazin untersucht. Das dürften hingegen Politiker, die behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland, nie gemacht haben. Sie werden es auch künftig nicht machen. Doch gerade die Erkenntnisse aus dem dritten Kapitel geben hervorragende Argumente in der Auseinandersetzung mit leider verbreiteter Naivität oder politischem Opportunismus in Sachen Islam und Islamisierung.

Das zweifellos brisanteste Kapitel ist das vierte: „Die Muslime in den Gesellschaften des Abendlandes“. Dieses Kapitel ist mit über 120 Seiten auch das längste in dem Buch. Sarrazin untersucht „Demografische Fakten und Perspektiven“, betrachtet die „sozioökonomische Situation der Muslime in Deutschland und Europa“ sowie „Mentale Aspekte und ihre Folgen“, „Die Stellung der Frau und der muslimische Kinderreichtum“ und „Schleichende Islamierung durch Einwanderung und Geburtenzahl“.

Sein Fazit (S. 349/350):

  • die muslimische Bevölkerung in Deutschland und Europa wächst stark
  • Bildungsleistung und Arbeitsmarktbeteiligung dieser Muslime sind unterdurchschnittlich und geben wenig Hoffnung auf Verbesserung
  • Abhängigkeit von Sozialtransfers und Kriminalität sind überdurchschnittlich
  • die Integration lässt zu wünschen übrig und nimmt eher ab als zu
  • gleichzeitig nimmt der Rückzug in Parallelgesellschaften sowie Fundamentalismus, Radikalismus und Terrorismus zu

Sarrazin fügt allerdings dieser negativen Bestandsaufnahme an:

Die Zahlen, Daten und Fakten, die ich dazu umfangreich analysiert habe, geben in der Summe ein recht klares Bild. Es sind jedoch gruppenbezogene Aussagen, die – wohlgemerkt – Rückschlüsse auf das einzelne Individuum nicht zulassen und viele individuelle Geschichten wirtschaftlichen Erfolgs und guter Integration überhaupt nicht infrage stellen.

Diese Sätze sollten gut in Erinnerung sein, wenn die zu erwartenden Verdammungsurteile und Hetze in den Medien gegen das Buch und seinen Autor verbreitet werden.

Im fünften und letzten Kapitel von „Feindliche Übernahme“ formuliert Sarrazin „Was man tun muss“. Darüber sowie zu den ersten Reaktionen auf das Buch mehr in einem weiteren Artikel morgen bei PI-NEWS.

Bestellinformation:

» Thilo Sarrazin: „Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, 24,99 €, hier vorbestellen!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Nervöse SPD: Erneut Forderungen nach Sarrazin-Parteiausschluss

Er hat es schon wieder getan: Thilo Sarrazin hat dem heiligen Islam den Respekt verweigert. „Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ heißt sein neues Ende August erscheinendes Buch, das derzeit dieselben Reflexe auslöst wie sein Klassiker „Deutschland schafft sich ab“ vor acht Jahren.

Die erste Reaktion war die seines Verlages DVA aus der Verlagsgruppe Random House, der einen Abdruck der kritischen Meinung ablehnte (PI-NEWS berichtete). Die nächste ist die der sozialdemokratischen Pawlowschen Hunde, denen sofort der Geifer läuft, wenn jemand das sozialdemokratische inoffizielle Grundsatzprogramm verletzt, das da lautet: Rechte bedrohen uns überall und der Islam ist ganz lieb. Das Buch wird kaum schon einer gelesen haben, aber der Titel reicht: weiteres Nachdenken unnötig, unerwünscht und verboten. Ralf Stegner ist es denn auch folgerichtig, der entsprechend seiner stark begrenzten Denke erklärte, er halte Sarrazin nicht mehr für einen Sozialdemokraten. „Es wäre konsequent, wenn Sarrazin endlich die SPD verlassen würde. Mit seinen üblen Ressentiments gegen Minderheiten passt er viel besser zu den Rechtspopulisten, die ja schon länger mit ihm werben.“

Sigmar Gabriel log ergänzend im FOCUS, dass Sarrazin die Eugenik befürworte, also die systematisch gesteuerte Verwendung von Gen-Pools. (Bekanntermaßen war es ja Wolfgang Schäuble, CDU, der durch den genetischen Einfluss von Kopftuchfrauen aus Cousinen-Verbindungen den deutschen Gen-Pool vor Inzucht bewahren wollte).

Die Bundestagsabgeordnete Aydan Özoguz, Mitglied des SPD-Präsidiums, ergänzte, dass sich „Thilo Sarrazin […] längst von sozialdemokratischen Werten verabschiedet“ habe. Das stimmt halbwegs, weil er ja den Islam zu kritisieren wagt.

Wahrscheinlich wird man den Rausschmiss aus der SPD nicht so schnell bewerkstelligen können. Äußerst unangenehm dabei vor allem, dies inhaltlich begründen zu müssen. Wenn dabei eine faschistoide Ideologie verteidigt werden muss, ist das gar nicht so einfach.

Wenn die SPD ankündigt, sie wolle Thilo Sarrazin „inhaltlich stellen“, endet das zumeist so wie auf dieser Diskussionsveranstaltung 2013 in Hannover.

Deswegen werden sie wohl demnächst mal wieder drohen, dass sie Thilo Sarrazin „inhaltlich stellen“ werden. Das sieht bei der SPD dann so aus, dass man den parteiinternen Saalschutz aufmarschieren lässt, der dann seine „Argumente“ vorträgt: dass Sarrazin alt sei, dass er Brillenträger ist und dass er „die Fresse halten“ soll, weil er sonst was „auf die Schnauze“ bekommt. Die Sozialdemokraten haben aus der Geschichte gelernt.

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