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Spanien: Rund 200 Afrikaner stürmen Grenzzaun zu Melilla

Von CHEVROLET | Sommerzeit ist Reisezeit. Während sich Deutsche und Urlauber aus anderen Ländern an Spaniens Stränden tummeln, ist auch eine ganz andere Gruppe von „Reisenden“ wieder sehr aktiv. Die Goldstücke, Migranten oder „Flüchtlinge“, die im spanischen Bereich insbesondere aus Afrika kommen.

Während es auf der hochfrequentierten zentralen Mittelmeer-Route zwischen Libyen und Italien etwas ruhiger wird, immerhin liegt die „Alan Kurdi“ von Sea Eye aktuell im Hafen von Palma de Mallorca und die Sea Watch 3 an der Kette in Sizilien im Hafen von Licata, da ja Italiens beliebter Innenminister dem Schleusertreiben auf dem Mittelmeer ein Ende setzen will.

Also müssen sich die afrikanischen Schatzis der Zitter-Kanzlerin andere Wege suchen. Außer über das westliche Mittelmeer bliebt da nur der Weg in die spanischen Exklaven in Marokko, die Städtchen Ceuta und Melilla.

Zwar sind die Grenzen zwischen den Städten und Marokko durch mehrere Meter hohe Zäune gesichert, aber die kräftigen jungen Afrikaner, durch die üblichen Stammesstreitigkeiten in ihren Shithole-Ländern gestählt und kampferprobt, lassen sich viel einfallen, um auf spanischen Boden zu kommen.

Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Durchbrüchen der Grenze durch die Illegalen aus Afrika (PI-NEWS berichtete mehrfach). So wieder einmal in Melilla, als 200 Schwarzafrikaner nach Spanien eindringen wollten. 50 der jungen Merkel-Lieblinge gelang der Durchbruch. Einer brach sich ein Bein, und sieben Polizisten wurden verletzt. Immerhin 150 wurden nach Marokko zurückgedrängt.

Die 50 erfolgreichen Eindringlinge konnten einen Asylantrag stellen, während die spanische Polizei ihre Rückführung in die Heimatländer vorbereitete.

Die Weiterreise per Fernbus oder Billigflug nach Germoney ist einfach. Nach England ist es etwas schwerer. Zwar ist der Ärmelkanal nur wenige Kilometer breit und Dovers Kreidefelsen von Calais aus in Sichtweite, doch muss man schon ein wirklich guter Schwimmer sein, um den Weg zu schaffen.

Das erlebte jetzt ein 47-jähriger Iraker, der sich angesichts des wärmeren Wassers entschloss, in normaler Badebekleidung den Weg anzutreten. Knapp fünf Kilometer vor der französischen Küste war die Schwimm-Reise zu Ende, der Mann wurde von Fischern aus dem Wasser gezogen und nach Frankreich zurückgebracht, wie „France Bleu“ berichtet.




Ceuta: Gehen Sie ins Gefängnis und dann zurück auf Los

Von EUGEN PRINZ | Die Freude der 116 Migranten, die es beim zweiten großen Ansturm auf den Grenzzaun in der spanischen Enklave Ceuta unter Einsatz von Scheren, Stöcken, scharfen Gegenständen, Branntkalk, Batteriesäure und Exkrementen gegen die Guardia Civil geschafft hatten, in das Hoheitsgebiet Spaniens und damit in die EU einzudringen, währte nicht lange.

Rückführungsabkommen aus dem Jahr 1992 bricht den illegalen Migranten das Genick

Eine weitsichtige spanische Regierung hatte 1992 mit Marokko ein Rückführungsabkommen abgeschlossen, das bis heute in Kraft ist. Damit war es kein Problem, die 116 Kandidaten, die es unter Einsatz von brutaler Gewalt geschafft hatten, auf spanisches Territorium zu gelangen, innerhalb von 24 Stunden nach Marokko zurückzuführen. Wie beim Monopoly: Erst ins Gefängnis, dann zurück auf Los (sprich: Marokko). Nun sind sie also wieder dort, wo sie am Anfang der Aktion waren. Ist schon hart, wenn man kurz EU-Luft schnuppert und dann wieder den marokkanische Wüstensand in der Nase hat.

Klares Signal an Nachahmer

Dieses rasche und entschlossene Handeln der spanischen Minderheitsregierung sendet ein klares Signal an Nachahmer: Es hat keinen Sinn, wenn ihr es versucht, denn selbst wenn ihr es schafft, dann fangen wir euch wieder ein und schicken euch  umgehend zurück. Damit wird mit Sicherheit der Abenteuerlust jener, die schon in den Startlöchern stehen, ein deutlicher Dämpfer verpasst.

Die spanische Linksregierung scheint im Gegensatz zu jenen Sozen, die im Rest der EU in Regierungsverantwortung stehen, doch noch lernfähig zu sein. Wie weit diese Lernfähigkeit geht und wie lange sie anhält, bleibt abzuwarten.

Was uns bleibt, ist Neid

Uns bleibt nur der blanke Neid, weil selbst eine Minderheitsregierung wie in Spanien genug Kraft für vernünftiges Handeln aufbringt und wir mit Merkel, ihrer Entourage und einer linksversifften Medienlandschaft verflucht und geschlagen sind. Man stelle sich vor, ein deutscher Innenminister hätte den Mut besessen gegen Merkels Willen in einem gleich gelagerten Fall so zu handeln. Dann wäre jetzt  mindestens ein halbes Jahr Weltuntergangsstimmung und Ausnahmezustand in Deutschland. Regierungstechnisch und medial.

 




Invasion barrierefrei – Spanien will Grenzzaun entschärfen

Von L.S.GABRIEL | Erst vergangene Woche stürmten wieder rund 400 Versorgungssuchende den Grenzzaun der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta. Es ist ein immer wiederkehrendes Schauspiel, die Afrikaner klettern die sechs Meter hohen doppelten Zäune an den Grenzen von Melilla und Ceuta hoch, um auf europäisches Territorium zu gelangen. Einige davon verletzen sich dabei, wie zu erwarten an den Klingen des Nato-Drahtzaunes. Der Großteil derer, denen es gelingt feiert danach die Erstürmung des Beutekontinents.

An diesem Tag sei es aber marokkanischen und spanischen Sicherheitskräften gelungen, die meisten der Eindringlinge abzuwehren, hieß es. Das ist für die spanischen Grenzbeamten gar nicht so einfach, denn richtig schützen dürfen sie die Grenze gar nicht. Im Februar 2014 waren 14 Afrikaner ertrunken als die Beamten, die von den einbrechenden gewalttätigen, mit Knüppeln bewaffneten Horden immer wieder zum Teil auch schwer verletzt werden, diese mit Gummigeschoßen zurückdrängten. Das führte dazu, dass sogar der Einsatz von Gummiprojektilen untersagt wurde.

Der Stacheldraht muss weg – Innenminister will Invasion nicht behindern

Nun will die neue spanische sozialistische Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez, es den Invasoren noch etwas leichter machen sich illegal den Weg nach Europa zu bahnen. Innenminister Fernando Grande-Marlaska will künftig nicht etwa für die Unversehrtheit seiner Beamten sorgen, sondern für die der Illegalen. Er werde „alles dafür tun“, damit der Stacheldraht entfernt werde. Dies sei eine der obersten Prioritäten seines Ministeriums, erklärte Grande-Marlaska am Donnerstag in Madrid. „Wir sprechen von Solidarität, von Respekt für die Würde der Menschen. Kontrolle der Migration könne nicht bedeuten, „den anderen zu behindern“, so der Minister, der ganz offensichtlich nicht verstanden hat, dass die „Behinderung“ bei illegalem Eindringen in fremde Länder der Sinn eines Grenzzauns ist.

Für Spaniens Sozialsystem ist die Willkommensgeste des Innenministers aber ein kalkuliertes Risiko, denn die meisten der Eindringlinge werden wohl nicht länger als 18 Monate in Spanien bleiben. Nach dieser Zeit gibt es nämlich keine Sozialleistungen mehr für die Asylbetrüger. Auch bietet Spanien nur wenigen eine Unterkunft an. Reihenhäuser, Neubauwohnungen oder Luxushotelzimmer gibt es auch nicht, also ziehen die, die es nicht gleich gemacht haben, spätestens nach eineinhalb Jahren zuhauf weiter nach Deutschland.

PI-Reportagen über die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla:

» Zaunqualifikation – Immigration nach Europa
» Ceuta – ein weiteres Einfallstor für Afrika