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Guido Reil: Schluss mit dem ideologischen EU-Wahnsinn!

Der AfD-Europaabgeordeneter Guido Reil kann die absurde Behauptung, wonach Frauen vom „Klimawandel“ besonders betroffen wären, anhand seiner eigenen Feldforschungen nicht ganz nachvollziehen. „Ich habe viele Frauen kennen gelernt – die meisten mögen es warm“, so Reil am Donnerstag in einem Statement im EU-Parlament.

Ebenso kann er nicht den anderen Unfug verstehen, mit dem sich das EU-Parlament tagein tagaus beschäftigt: Feministische Außenpolitik – was auch immer das sein soll?! -, Gleichstellung von Mann und Frau in der Außen- und Sicherheitspolitik, geschlechterspezifische Asyl- und Migrationspolitik, etc.

Sein mangelndes Verständnis für diese weltbewegenden Themen, mit denen sich die EU weltweit Respekt und als Supermacht etablieren will, sorgt bei Abgeordneten der linken Fraktionen für irritierte Blicke.




Guido Reil aus Brüssel: „Das EU-Parlament ist ein Irrenhaus!“

Von JÖRG HALLER | Was eigentlich macht die größte Geld-Vernichtungsmaschine, das europäische Parlament, in der Krise zu Corona-Zeiten? Nichts. Einfach Pause, arbeitsfreie Zeit im „Homeoffice“.

Und wenn es doch etwas Wichtiges zu entscheiden gibt, wird dies einfach „durchgewunken“, während Europa durch den anhaltenden Shutdown dem wirtschaftlichen Niedergang entgegengeht. Das beklagt Guido Reil, der bekannte AfD-Mann im EU-Parlament.

Der ehemalige Steiger im Bergwerk Prosper-Haniel berichtet über die haarsträubenden Zustände der letzten Wochen in Brüssel und beanstandet zunehmende Verrücktheiten. So drehte man in Brüssel geradezu durch wegen des Urteils des deutschen Verfassungsgerichtes und will mit einer EU-Klage gegen Deutschland reagieren, Ursula von der Leyen prüft gar rechtliche Schritte gegen das Land, das sie nach Brüssel schickte.

Das Bundesverfassungsgericht hatte am vergangenen Dienstag die billionenschweren Aufkäufe von Staatsanleihen der Euro-Länder durch die EZB als teilweise verfassungswidrig eingestuft. Damit stellte es sich gegen den EuGH, der Ende 2018 zu dem Ergebnis kam, dass die Käufe nicht gegen EU-Recht verstoßen.

Merkel will deutsche Gelder via Kurzarbeitergeld für alle Welt verteilen, aber eine Anlaufstelle für extrem wichtige Dinge, eine LGBTI-Mitarbeiter-Anlaufstelle, ist natürlich voll in Betrieb. Guido Reil fasst es mit einem Satz zusammen: „Dieses Parlament ist ein Irrenhaus!“




Video: Guido Reil bei „Hart aber Fair“ zur EU-Parlamentswahl

Heute geht es in der Sendung „Hart aber Fair“ von Frank Plasberg um das Thema „Populismus“. Für die AfD dabei ist der zweite Spitzenkandidat für die EU-Parlamentswahl, Guido Reil, der mit Boris Palmer (GRÜNE), der Weltspiegel-Leiterin Isabel Schayani, Ralf Schuler (Chefkorrespondent BILD) und dem österreichischen Politikwissenschaftler Prof. Peter Filzmaier diskutiert. Der vorher angekündigte Kevin Kühnert (Jusos/SPD) hat kurzfristig abgesagt. Beginn ist um 21 Uhr im Ersten – die ARD bietet einen Live-Stream an. Vorher, um 20:15 Uhr, läuft in der ARD die Sendung „Feindbild Brüssel – Was wollen Europas Rechtspopulisten?“.




Video: Kampf der Arbeiterführer bei Markus Lanz

Lang, lang ist es her, seitdem man den „Steiger“ Guido Reil das letzte Mal in einer Talkshow gesehen hat. Damals im Jahre 2016 hatte er bei Frank Plasberg den Blockparteien-Vertretern Peter Altmaier und Gesine Schwan nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Heute Abend ist es wieder so weit, um 23:20 Uhr kommt es bei Markus Lanz (ZDF) zum großen Schlagabtausch mit Kevin Kühnert. Der 29-Jährige hatte erst am Vortag bei „Hart aber Fair“ eine Bühne für seine verschrobenen Ansichten erhalten (PI-NEWS berichtete). So sieht „Pluralismus“ im deutschen Fernsehen aus.

Der stets um keine Plattitüde verlegene Juso-Chef, der sich auch vorstellen könnte, Kinder bis zum neunten Monat abzutreiben, hat im Gegensatz zu Reil nur rudimentäre Ahnung, was ehrliche Arbeit bedeutet. Selbst entstammt der SPDler dem gemachten Nest einer Beamtenfamilie.

Nach dem Abitur versuchte er sich an einem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, das er schließlich „erfolgreich“ abbrach. Es folgte ein kurzes Intermezzo in einem Callcenter, bevor die Politik ihn schlussendlich erlöste und der Steuerzahler für ihn zuständig wurde.

Guido Reil dagegen arbeitete seit seinem 16. Lebensjahr im Bergbau, wo er zunächst eine Ausbildung zum Schlosser absolvierte. Später malochte er als Steiger im Bergwerk Prosper-Haniel, wo er Verantwortung für einen Teil des Bergwerks und die ihm unterstellten Personen trug. Reil weiß ganz genau, was ehrliche Arbeit ist und wodurch sie sich auszeichnet.

Wo der Arbeiter auf die blanke Ahnungslosigkeit in Person trifft, ist für beste Unterhaltung gesorgt! Außerdem mit in der Runde: Ärztin Dr. Anne Fleck und Dokumentarfilmer Jan Haft. Schalten Sie ein um 23:30 Uhr bei Markus Lanz im ZDF.




Guido Reil: Ein Mann staunt sich durch Deutschland. Bitter! Herrlich!

Von PETER BARTELS | Wie schmeckt Kaviar am besten? Mit dem Perlmutlöffelchen. Pur. Pellmann. Puffer geht auch. Kein gehacktes Ei, gehackte Zwiebeln schon gar nicht. Nicht mal Toast. Schnickschnack. Hier kommt Guido Reil pur, AfD. Herrlich…

Als Guido Reil (49) nach 26 Jahren von der SPD zur AfD flüchtete wie Millionen Sozis auch, fiel ein WAZ-Kommentator namens Frank Stenglein buchstäblich vom Stengel: „Eine Tragödie nimmt ihren Lauf!“. Als er wenig später in Essen, von eifersüchtigen AfD-Pennern auf die Tiefe der Liste (Platz 26) abgeschoben, bei den Wahlen trotzdem 20,3 Prozent und 22,1 Prozent für die AfD holte, flog die New York Times zu ihm in den Pott, schrieb danach: „The New Siren Call of the Far Right“ – Der neue Lockruf von Rechtsaußen.

Tiberius Sempronius Gracchus (162/133 v. Chr.), einer der großen Volkstribune Roms, wäre wahrscheinlich stolz auf Guido Reil gewesen. Beide gingen/gehen den Herrschenden auf den Sack.

Der römische „Sozi“ Gracchus wurde ermordet. Der AfD-„Sozi“ Reil hatte bis jetzt Glück – nur sein Haus wurde sechsmal angegriffen, das Auto seiner russischen Frau abgefackelt. Der Bürgerkrieg in Rom dauerte bis Caesar. Der Aufschrei der Herzen in Deutschland hat gerade erst richtig begonnen: Im Mai sind Wahlen in EU-ropa. In Bayblon Brüssel beben die Bäuche …

AfD-Europawahlkampfauftakt, Offenburg. AfD-Chef Dr. Meuthen, klug, weise, leise, Professor eben. Und Guido Reil. Lederjacke, Silberwuschel. Volksschule, Bergmann, Abendschule, Steiger. Hier pur wie Kaviar:

Glückauf, Offenburg!

Schön euch zu sehen. Ihr seht, ich hab‘ keinen Zettel dabei. Ich weiß also gar nicht, was ich gleich erzähle. Hoffentlich keinen Blödsinn. Könnte ja mal passieren, denn ich hab‘ einiges auf der Seele. Und das muss ich jetzt loswerden … Meine Rede wurde während der Autofahrt vom Radio inspiriert. Da habe ich was spannendes gehört … Man kann mental Mutmuskeln trainieren. Das ist nötig bei Menschen, die sich öfter unterbuttern lassen, die nicht den Mut haben, ihrem Chef mal die Meinung zu sagen. Solche Menschen brauchen mentales Training, um ihre Mutmuskeln zu trainieren. Liebe Freunde, keiner von der AfD braucht so ein mentales Training, wir h a b e n Mutmuskeln …

Ich bin stolz, dass ihr den Mut habt, heute hier zu sein, dass ihr Gesicht zeigt, dass ihr zu eurem Land und zur Alternative für Deutschland steht. Denn ich weiß, wie schwer es ist, Gesicht zu zeigen. Ich weiß, wie schwer es manchmal ist, zu seinen Überzeugungen zu stehen. Wir haben heute EU-Wahlkampfauftakt. Ich hatte einen Traum – ich liebe Baden-Württemberg – aber das Ruhrgebiet ist meine Heimat, heute das Armenhaus Europas. Mein Traum war, diese Auftaktveranstaltung in der Stadt durchzuführen, in der Jörg Meuthen geboren wurde, seine Kindheit verbrachte, in der ich nun schon seit über 30 Jahren lebe – in Essen.

Und wir haben wirklich alles getan, um eine große Halle für 1000 Menschen zu kriegen. Und glaubt mir, das hätten wir dort auch geschafft … Wir hatten keine Chance. Wir kriegen keine Hallen.

Die Hallenbetreiber sagen uns, wenn wir euch reinholen, dann hauen die uns die Halle kaputt. Das haben wir auch von der Polizei, das haben wir schriftlich, wir machen das nicht; im Ruhrgebiet wird es in den nächsten sieben Wochen nicht eine einzige Großveranstaltung geben. Keine. Auch in Stuttgart wird es keine große Veranstaltung stattfinden. Wir werden behindert, wir werden fertig gemacht, überall. Und ich habe Deutschland mal für das demokratischste Land der Welt gehalten …

Nicht mal die Grundregeln der Demokratie sind mehr möglich. Man kann nicht mal mehr Wahlkampfveranstaltungen durchführen.

Was ist aus unserem Land geworden?

Vor zwei Jahren hatten wir dasselbe Spiel in Essen. Keine Hallen!! Dann gehen wir eben nach draußen. Ich bin ein großer Freund von draußen. Die Veranstaltung war enttäuschend. Aus ganz Deutschland waren 400 angereist, aus Altenessen waren circa 12. Ich kenne die da alle. 12 Altenessener aus meiner Heimat hatten den Mut, Gesicht zu zeigen. Gewählt haben die AfD in Altenessen dann 12.000 Menschen … Meine eigene Mutter musste damals durch drei Personenkontrollen, um auf den Markt zu kommen. So war der abgeschirmt. Die Polizei hat mit Handzetteln vor „bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen“ gewarnt. Die Geschäfte wurden teilweise geschlossen, so ein Angstklima wurde erzeugt. Wahlkampf, wie ich ihn von der SPD kenne – Bierwagen, Grill, Hüpfburg – bei der AfD völlig ausgeschlossen. Wir werden fertig gemacht. Wir werden behindert.

Was ist aus unserem Land geworden?

Wenn unsere Plakate 24 Stunden hängen, haben wir Glück gehabt. Wir werden diffamiert. Es wird dazu aufgerufen, AfDler am Arbeitsplatz fertig zu machen. Es wird dazu aufgerufen, sich zum Gender-Gaga zu bekennen, sich zum Klimawandel zu bekennen, und das von großen Firmen. Es gibt da die „Charta der Vielfältigkeit“, die Mitarbeiter unterschreiben sollen, damit man sicherstellt, dass sie die richtige Gesinnung haben in diesem Land. Man muss die richtige Gesinnung haben, sonst wird man fertig gemacht … Vor kurzem hat mir eine Kontrolleurin im Zug gesagt: Wissen Sie was mir passiert ist, ich, Mitarbeiterin der Deutschen Bahn, hab damals Ihren Auftritt in der Talkshow bei Plasberg „geteilt“. Daraufhin wurde ich völlig kalt gestellt. Ich hab eine andere Tätigkeit bekommen. Viele sagen mir, ich „like“ dich nicht mehr, mein Arbeitgeber überwacht alles …

Was ist aus diesem Land geworden?

Und wo bleibt der Aufschrei der Demokraten? Bei mir gab es sechs Anschläge auf mein Haus. Ich bin seit über zehn Jahren im Rat der Stadt Essen, ich hab zu vielen ein gutes Verhältnis. Der Oberbürgermeister hat nicht ein Wort gesagt. Kein Wort des Bedauerns, zu keiner Zeit … Wir haben auch einen Vertreter im Rat der Stadt, der zu diesen sogenannten Clans gehört, Nachname Omeirat. Ratet mal für wen der im Rat sitzt? Für die Grünen! Und ich hab da mal im Spaß gefragt: Wenn dem Ahmed Omeirat (ich mag es ihm nicht wünschen, weil er eigentlich ein netter Kerl ist) … wenn dem auch nur annähernd sowas passiert wäre wie mir, wie hättet ihr denn hier reagiert? Menschenketten! Lichterketten! Jeder weiß das, jeder …

Im Radio haben sie auch gesagt, dass Putin Puppen hat. Das sollen wir sein. Geht das noch krasser? Wir Puppen Putins? Ich weiß nur eins: Kein anderes Volk der Welt hat so unterm Nationalsozialismus gelitten wie Russland. 28 Millionen Russen sind da zu Tode gekommen. 28 Millionen! Und wir stehen zu dieser historischen Verantwortung. Und wir in der AfD lieben das russische Volk!! …

Ja,  und dann gibts noch ein Volk, vor dem wir wirklich eine extreme Verantwortung haben. Das ist das Volk Israels. Und es ist schon bezeichnend, dass nur die FDP und die AfD im Deutschen Bundestag sich zum Staate Israel bekennt. Und dass Angela Merkel wiedermal ihr Versprechen gebrochen hat, dass Deutschland der Schutzschild Israels ist. Wir von der AfD stehen klipp und klar zu unserer Verantwortung … Wir stehen zum Staate Israel …

Die AfD und der Spendensumpf

Ja, und dann hab ich wieder gehört, dass die AfD im Spendensumpf versinkt. Am 17. April, NRW- Landtagswahlkampf, zwei Tage nachdem mein Haus zerstört wurde, das Auto meiner Frau, ein Anruf aus der Schweiz von dem Herrn Segert, der sich als Geschäftsführer der Goal AG vorgestellt hat und der gesagt hat, dass er mich gerne unterstützen würde in meinem Wahlkreis. Und ich brauchte nichts anderes tun, als eine Freistellungserklärung zu unterschreiben … Um nichts anderes ging es. Ich hab die Rechte an meinem Gesicht freigestellt. Der konnte also mit dieser Freistellungserklärung mein Gesicht auf deren Plakate machen. Mehr ist da nicht passiert. Ich hab nie was verschwiegen. Und 18 Monate später, kommt man jetzt darauf, dass das was illegales ist und eine ganz schlimme „Spendenaffäre“,  die ganze AfD im „Spendensumpf“ versinkt.

Feststellen tut das die Bundestagsverwaltung. Chef der Bundestagsverwaltung ist Wolfgang Schäuble. Wolfgang Schäuble ist der – am liebsten würde ich auch lachen -, der 100.000 Mark in echt in einem Koffer hatte und bis heute keinem verraten hat, wo die her kam und wo die hin sollten. Und dieser der Mann befindet, dass, wer eine Freistellungserklärung unterschreibt, illegal Spenden beziehen würde … Also Leute, das ist so was von lächerlich lächerlich, eine ganz miese Kampagne die als Bumerang zurück kommen wird. Denn so blöd sich die Leute dann doch nicht …

Nochmal ein Beispiel, wie die arbeiten: Da lese ich vor drei Wochen, die Staatsanwaltschaft Essen hat Vorermittlungen im Fall Reil eingeleitet, also außer dem Prüffall beim Verfassungsschutz gibts jetzt auch Vorermittlungen. Eine Woche später steht in der Zeitung, wieder Überschrift erste Seite: „Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen im Fall Reil ein“. Ganz ganz unten im Artikel steht dann: Aber nicht gegen Guido Reil, gegen „Unbekannt“. Ich bin gespannt. Wir werden notfalls bis zum obersten Gericht klagen …

Jetzt zu Europa …

… zur EU, zu Brüssel. Da werde ich mal „alternativen“ Gedanken ihren Lauf lassen. Ich war letzte Woche live in Brüssel, hab mich da mal umgeguckt. Eine meiner wichtigen Aufgaben wird sein, für mehr Transparenz zu sorgen. Alles mal in geraden Worten benennen, was  da krumm läuft. Brüssel ist wirklich sinnbildlich für die EU. Denn da herrscht Chaos. Verkehrschaos. Du fährst von einer vierspurigen Straße auf eine einspurige in die City rein. Und da bricht regelmäßig alles zusammen. Autofahren in Brüssel ist die Hölle. Selbst um 24 Uhr ist da noch Stau! Unfassbar. Das hab ich selbst in New York nicht erlebt. Die ganze Stadt ist zugebaut, Wildbau, Brüsseliamisierung sagen sie.

Brüssel irgendwas von Babylon. 1000 Sprachen, jetzt will man  irgendeinen Turm bauen. Die EU. Und die will wachsen und wachsen, in den Himmel wachsen. Ich habe mich da mit Leuten getroffen, abends hab ich zusammen gesessen … Beamte der Kommission. DIE Kommission, das sind wirklich die, die die Politik machen. So eine Art Ministerien. Die Kollegen, die das dicke Geld verdienen. Also da saß tatsächlich einer am Tisch, der auch noch zugegeben hat, dass er einer von den 4000 ist, die mehr verdienen als Angela Merkel.

Und der sagte tatsächlich: Mit gutem Recht bekommen wir 4000 alle mehr Geld als die Merkel, denn wir schaden Deutschland niemals so viel wie diese eine Frau. Ich fand das unglaublich interessant, dass solche Leute mit mir reden wollten, die gesagt haben, wir unterstützen dich, wir helfen dir, dass du das alles verstehst, weil wir finden ganz toll was du machst. Du bist ein Multiplikator, du bist endlich einer, der diese ganzen Themen in die Breite bringen kann … Also das, Leute, wird meine Aufgabe da sein.

Da saß ein Mann an meinem Tisch …

Und auch ganz spannend: Da saß ein Mann mit am Tisch, der war besonders gut gekleidet. Das ist mir gar nicht aufgefallen, ich hab keine Ahnung von sowas. Aber einer Mitarbeiterin ist das aufgefallen, Frauen haben für sowas ein eben ein Auge. Und der sagte dann ganz vorsichtig: Herr Reil, ich bin aber Lobbyist, darf ich trotzdem bleiben? Ich hab ja Ihre Meinung zu Lobbyisten schon gehört… Da sag ich zu ihm: Solange ich mein Bier selbst bezahle, dürfen Sie bleiben! Denn Lobbyisten machen letztendlich einen wichtigen Job, nur korrumpieren darf man sich eben nicht … Das war ein Vertreter der Energieindustrie von einer Schweizer Firma … Und warum soll man sich so Leute nicht anhören. Das ist ihr Job. Nur Geschenke darf man von ihnen eben nicht annehmen. Man kann sauber bleiben.  Wir müssen sauber bleiben!

Also Brüssel, unglaublich bunt,  Babylon, 1000 Sprachen. Bis ich nach Molenbeek gefahren bin. Ich wollte da ja eigentlich hinziehen … Ich werde mir das nochmal überlegen. Also ich war mit einer netten Journalistin von der ARD auf dem Markt in Molenbeek. Ich bin ja weit gereist, aber man mag es nicht glauben: Auf jedem arabischen Basaar sieht man mehr Europäer als auf dem Markt von Molenbeek. Dieser Stadtteil war für mich der einzigste Stadtteil in Brüssel, der überhaupt nicht bunt war. Da hat tatsächlich nur eine Kultur vorgeherrscht, eine einzige Kultur. Und genau das wollen wir nicht. Wir von der AfD wollen Buntheit, wir wollen Vielfältigkeit, wir wollen Freiheit!

Die ARD-Journalistin: Fühlen Sie sich bedroht?

Und die Journalistin hat mich dann gefragt: Was stört Sie denn jetzt daran? Die Menschen sind hier alle freundlich, die treiben Handel, das ist doch schön. Fühlen Sie sich bedroht? Ich sag: Nein, ich fühle mich nicht bedroht. Es ist jetzt 11 Uhr mittags, 11 Uhr abends wäre das vielleicht anders … Leute, ich will euch sagen, was mich wirlich stört: Es hat mich gestört, dass da so wenig Europäer waren. Und es stört mich, dass dort ganz viele Menschen leben, die mit unserem Weltbild überhaupt nichts anfangen können. Die ein Weltbild haben, in dem Frauen eben nicht gleichberechtigt sind. Die ein Riesenproblem mit Homosexuellen haben. In über zehn Länder in Arabien steht auf Homosexualität die Todestrafe. Homosexuelle werden da gesteinigt. Ein Land ist jetzt ganz aktuell  wieder dazu gekommen. Es wird also nicht besser, es wird immer schlimmer.

Ja, und Juden mag auch keiner leiden. Wisst ihr in wieviel Ländern der arabischen Welt Israelis überhaupt nicht einreisen dürfen? Das sind alles so Sachen, das will man gar nicht wissen. Die Menschen, die da leben, und da glaube ich dran, also gottseidank sind die allermeisten Muslime, die in Europa leben, sind grundanständige Leute und machen nicht, was im Koran steht. Aber leider gibt es immer mehr, die nehmen diesen Wahnsinn für bare Münze. Und wenn die all das umsetzen, ist das für unsere freiheitliche Kultur eine Katastrophe. Und das wollen wir nicht und dafür steht die AfD!

Was möchte ich politisch bewirken? Ich werde in den Ausschuss für Arbeit und Soziales gehen. Alle die sich auskennen sagen, Gott bist du völlig verrückt, das ist der gruseligste Ausschuss überhaupt. Da kriegst du nie ein Bein auf den Boden. Da sind doch nur die ganz Wahnsinnigen, die alles nur noch mehr verteilen wollen. Europäische Arbeitslosenversicherung und und und. Aber irgendeiner muss dagegen halten und ich werde dagegen halten, das kann ich euch versprechen. Es muss auch mal eine Stimme der Vernunft im Ausschuss für Arbeit und Soziales sein …

Deutschland: Eine Million ohne Licht

Aber man kann auch noch einen zweiten Ausschuss wählen und da habe ich eine Idee, die nie ein Sozialpolitiker richtig versteht. Ich werde den Ausschuss für Industrie, Energie und Forschung wählen. Denn da macht man echte Sozialpolitik. Das verstehen nur Sozialpolitiker nicht, denn die beste Sozialpolitik sind gut bezahlte sichere Arbeitsplätze. Die beste Sozialpolitik sind niedrige Mieten und vor allem niedrige Nebenkosten. Und das allerwichtigste: niedrige Strompreise: 330.000 Haushalten wurden im letzten Jahr der Strom abgedreht, das sind rund eine Millionen Menschen, die sich jetzt nicht mehr erlauben können, das Licht anzumachen. Und das in diesem angeblich ach so reichen Land. Liebe Freunde, das ist keine Sozialpolitik …

Wir müssen aufhören mit diesen ganzen Märchen, was die EU alles geleistet hat: Sicherheit, Frieden, Wohlstand. Fühlt sich hier heute einer sicherer? Nicht so besonders viele Menschen. Und Frieden? Die EU wurde 1993 gegründet, wisst ihr was da gerade los ging? Der Jugoslawienkrieg. Ja, die EU hat irgendwas mit Frieden zu tun … Ganz aktuell wird in der Ukraine geschossen ….

Guido Reil!! Meuthen, Gauland, Weidel – die AfD, alle können sich freuen. Brüssel nicht. Die SPD schon gar  nicht. Welcome back, Demokratie in Babylon!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite und seinen Blog bartels-news.de!




Guido Reil: Zweiter Platz, aber erste Wahl

Von AP | Eigentlich gilt der zweite Platz als der Undankbarste. Es gibt nämlich keinen zweiten Sieger, sondern nur einen ersten Verlierer. Aber in Magdeburg wurde vergangenes Wochenende nicht die Weltmeisterschaft im Hallenmikado ausgetragen, sondern die AfD-Kandidaten-Liste für die Wahl zum EU-Parlament festgezurrt. Und hier war Guido Reil, der Kumpel aus dem Pott, die erste Wahl für den zweiten Platz der AfD.

Parteichef Jörg Meuthen war logischerweise für Platz eins der Liste gesetzt. Er gehört nicht nur zu den erfahrendsten und rhetorisch versiertesten AfD-Politikern, sondern hat als Einziger eine ganze Legislaturperiode Erfahrung im EU-Parlament. Mit Maximilian Krah auf Platz drei haben die Delegierten einen guten Dreiklang erzeugt. Liberal-konservativer Meuthen mit dem sozial-patriotischen ehemaligen SPD-Mitglied Reil und dem rechts-konservativen, ehemaligen CDU-Mitglied Krah aus Sachsen. So geht Volkspartei!

Das Herz am rechten Fleck

Wobei die prominente Besetzung von Guido Reil das größte Ausrufezeichen ist. Denn jahrelang wurde Reil als der treuherzige ehemalige SPD-Genosse belächelt, der sich vom Haifischbecken AfD instrumentalisieren lässt. Der zwar das Herz am rechten Fleck hat, aber vielleicht zu wenig Hirn? So richtig das erste ist, so falsch war immer die zweite Schlussfolgerung.

Die AfD-Delegierten haben bewiesen, dass sie auch Personen auf Spitzenplätze befördern, die keine Ader für Parteiintrigen haben und Hinterzimmer-Diplomatie betreiben. Die sich einfach unermüdlich für die kleinen Leute in ihrer Umgebung einsetzen.

Aktuellstes Projekt von Reil ist der Kältebus für Obdachlose. Jeden Abend werden von 19 bis 23 Uhr Obdachlose im Ruhrgebiet aufgesucht und mit dem nötigsten versorgt. Wer Reils Lebenslauf kennt, weiß, dass er dafür jede freie Minute investiert.

Bionade-Bourgeoise heuchelt Engagement – Reil packt an

Während nun die heroischen Bionade-Bourgeoisie in gentrifizierten Innenstadt-Quartieren abends im Warmen kuscheln, wird Reil im VW-Bus durch den Pott fahren.

Während die Bessermenschen abends über den Trump-Ausstieg aus dem Pariser-Klimaabkommen lästern und dabei ihren Kohle- und Atomstrom aus der Steckdose nutzen, wird Guido Reil mit seiner Taschenlampe Obdachlose aufsuchen.

Und, während die Champagner-Linken im sanierten Altbau ihre Demokratieabgabe beim Tatort genießen, wird Reil Obdachlosen heißen Tee einschenken.

Das soziale Engagement des Guido Reil verkörpert zu 100 Prozent das, was früher einmal „Links“ war. Aber die Linke hat sich verändert, sie ist zu Macht und Herrschaft aufgestiegen und wurde selbst zur ehemals bekämpften Bourgeoisie. Guido Reil ist sich treu geblieben und daher irgendwann in der AfD gelandet. Er ist dabei der fleischgewordene Alptraum der Sozis und gleichzeitig die größte Hoffnung für eine patriotische Wende.

Patriotische Wende durch Sieg in den Arbeiterquartieren

Denn so wichtig es ist, dass die AfD mit Leuten wie Krah im CDU-Spektrum Wähler abgreift und damit die Unionsparteien für ihre extremen Linkstrend bestraft – so sehr handelt es sich hierbei auf lange strategische Sicht um ein Nullsummenspiel. Denn selbst wenn 80 Prozent der Unionswähler zur AfD abwandern würden, hätte diese keine Mehrheit und R2G käme an die Macht. In Österreich hat erst der Erfolg der FPÖ in Arbeiterbezirken der Großstädte die Vormacht der SPÖ gebrochen und die ÖVP zu einer rechten Wende gezwungen. Guido Reil ist der Mann, dem dies im Ruhrgebiet gelingen kann. Diese Bedeutung haben die Delegierten in Magdeburg erkannt und mit der ersten Wahl für den zweiten Platz gewürdigt. Der Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai 2019 kann beginnen.




Video: Livestream von der AfD-Demo in Rostock-Warnemünde

Heute ab 16 Uhr findet am Leuchtturm in Rostock-Warnemünde unter dem Motto „Einwanderung in unser Sozialsystem stoppen“ eine AfD-Kundgebung mit Guido Reil, Ralph Weber und Daniel Freiherr von Lützow statt. Auch das Pegida-Team mit Lutz Bachmann und Sigi Däbritz ist vor Ort und wird die Kundgebung LIVE auf der Facebook-Seite von Pegida streamen:

https://www.facebook.com/pegidaevofficial/videos/1848811488505714/




Guido Reil: Ein Patriot mit dem Herz am rechten Fleck

AfD-Bundesvorstand Guido Reil sorgt wieder mal für Schlagzeilen: „AfD-Mann kauft Kältebus für Obdachlose und kassiert Kritik von Essener Sozialinitiative“, titelt z.B. Focus Online hämisch. Auch regionale Zeitungen berichten von der neuesten sozialen Initiative des „Steigers aus dem Pott“ – natürlich ebenfalls mit kritischem Unterton. Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf: Sympathische Patrioten mit sozialem Gewissen und dem Herz am rechten Fleck – da läuten gerade bei der SPD und den ihr nahestehenden (zumeist hauptamtlichen) Funktionären der Sozialindustrie sämtliche Alarmglocken.

So verstieg sich der Vorsitzende der Initiative „Essen packt an“, Markus Pajonk, sogar zum Vorwurf des „Sozial-Pornos“ und behauptete, dass Reil „alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter bei den Obdachlosen-Initiativen verärgert“ hätte. Eine gewagte Aussage, die entweder telepathische Fähigkeiten oder einen ziemlich wurstigen Umgang mit der Wahrheit voraussetzt.

Guido Reil selbst versteht die ganze Aufregung um sein neues Projekt nicht: „Solche Kältebusse für Obdachlose gibt es doch schon in vielen Städten Deutschlands, z.B. in Berlin, Hamburg oder München. Nur wenn die AfD etwas Soziales anschieben will, dann wird alles aus Prinzip schlecht gemacht“, kritisiert Reil gegenüber PI-NEWS. „Dabei planen wir auch nichts anderes, nur halt auf Essen und das umliegende Ruhrgebiet ausgerichtet.“

Nach der bereits erfolgreichen Spendenakquise für die Anschaffung des Kältebusses soll nun im nächsten halben Jahr das Projekt im ganzen Ruhrgebiet vorgestellt und weitere Spendengelder für die dafür benötigte Teilzeitkraft gesammelt werden. Außerdem muss noch die genaue Umsetzung mithilfe der örtlichen AfD-Kreisverbände geplant werden. „Es muss z.B. noch festgelegt werden, ob der Kältebus zu bestimmten Zeiten feste Standorte anfährt, zu denen die Obdachlosen dann kommen können, oder ob der Bus direkt bestimmte Obdachlosen-Treffpunkte ansteuert.“ Ab November soll dann der Bus in den Einsatz gehen und die Obdachlosen mit warmen Getränken und Essen sowie Winterkleidung, Schlafsäcken etc. versorgen.

Dabei betont Reil, dass es sich bei der Aktion um kein Strohfeuer oder gar PR-Gag handeln würde: „Wir wollen auf Dauer soziales Engagement zeigen. Es gibt auch schon ganz konkrete Planungen zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins. Langfristig könnte daraus sogar ein parteinaher Sozialverband entstehen. Denn es fällt nichts Gutes einfach so vom Himmel, wenn man sich nicht darum kümmert.“ In der eigenen Partei sieht der seit vielen Jahren sozial engagierte Bergmann dafür eine große Bereitschaft zur Unterstützung, gerade auch in Nordrhein-Westfalen.

» Alle Informationen zum patriotischen Sozialprojekt auf der Homepage von Guido Reil




Bottrop-Demo ein voller Erfolg

Von M.J. | Einen Tag nach der großen Demo in Kandel fand am 4. März im nordrhein-westfälischen Bottrop eine weitere Protestveranstaltung gegen die zahlreichen Übergriffe und Vergewaltigungen an Frauen, Müttern und Mädchen in Deutschland statt (PI-NEWS zeigte den Livestream). Um es vorweg zu sagen – es war eine rundum gelungene Demo: tolle, engagierte Rednerinnen, strahlende Sonne, gute Stimmung, viele, alte Bekannte und ein gut gefüllter Kirchplatz!

Auffallend bei dieser Demo: der große Frauenanteil, entsprechend dem Motto: Mütter gegen Gewalt! Am Mikrofon ausschließlich mutige und zornige Frauen, die nicht länger schweigen wollen. Sehr erfrischend: die Rednerinnen „Mona Maja“, Heidi Mund, Claudia Ludwig (Video der Reden hier) und andere, die n i c h t für eine bestimmte Partei unterwegs sind und n i c h t professionell eine Sonntagsrede mit Floskeln herunterleiern, sondern sich engagieren für ihre Leidensgenossinnen, für ihre Kolleginnen und für ihre eigenen Töchter, die nicht mehr wie früher sorglos ausgehen können, deren Sicherheit gefährdet ist, deren Zukunft alles andere als rosig ist.

Sehr erfreulich auch: Die bessere und sichere Zukunft Deutschlands soll nicht g e g e n die Männer erstritten werden, sondern m i t den Männern aus allen Bevölkerungsschichten, die dann auch zahlreich vertreten waren und den Damen am Mikrofon immer wieder großen Applaus spendeten.

Für die Freiheit, für die Sicherheit, gegen Merkels verantwortungslose Experimente! Gegen die Flutung Deutschlands durch unkontrollierte Migranten aus Ländern, die keinerlei Respekt vor der Gleichberechtigung der Frau haben. Der Tenor der Reden zeigte sich denn auch in den Plakaten: Angst ist nicht rechts! Sicherheit für die Frauen! Merkel muss weg!

Video: Interview mit Guido Reil und Mona Maja

Ein Skandal ist, dass das Häufchen der Gegendemonstranten wieder mal bis auf wenige Meter an die Demonstration gelassen wurde. Wer sich dort unter anderem mit roten Fahnen tummelt, ist mittlerweile ja bekannt. Sperrgitter und Polizei sorgten dafür, dass es keine Handgreiflichkeiten gab, stattdessen nur akustische Scharmützel. Die Gegendemonstranten müssen sich fragen lassen, wenn größtenteils parteilose, unorganisierte Frauen in Kandel und in Bottrop ein solches Echo in der Bevölkerung finden, ob sie nicht blind sind mit ihren Nazi- und Rassismus-Vorwürfen, ob sie nicht merken, dass sie sich gänzlich lächerlich machen. Kandel ist überall! Uns reicht es!

Video: Demo-Zusammenfassung

Der sich anschließende Spaziergang durch Bottrop unterstrich eindringlich, dass die Demonstranten nur mit friedlichen Mitteln, aber sehr entschlossen, darauf drängen, dass in Deutschland eine Wende stattfinden muss: Mehr Sicherheit für Frauen und Mütter, Schluss mit Bevölkerungsexperimenten, Freiheit für Meinungen jenseits von rot-grün. Gegen den politisch korrekten Mainstream in Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Gegen Terror und gegen Kriminalität, mit denen wir uns niemals abfinden werden!

Fotogalerie:




Große Guido Reil-Story in der New York Times

Von MARKUS WIENER | Die New York Times gilt als eine der wichtigsten Zeitungen der USA, wenn nicht gar weltweit. Sie gehört damit zu den globalen Leitmedien des westlichen Mainstreams. Kein schlechter Platz also für Guido Reils selbst erklärte Mission, die AfD „entdämonisieren“ zu wollen.

Und im Gegensatz zu vielen deutschen Mainstreammedien bot ihm die New York Times in einer ausführlichen Reportage eine relativ faire Gelegenheit dazu. Trotz der anscheinend unabdingbaren politischen Einordnung der AfD für die Times-Leser als „far right“, mühte sich die Autorin Katrin Bennhold redlich, die Hintergründe für den AfD-Erfolg gerade in strukturschwachen Gebieten wie den neuen Bundesländern oder gebeutelten westlichen Industriezonen wie dem Ruhrgebiet zu erklären. Der „coal miner“ Guido Reil kam dabei natürlich gerade recht und weckt wohl nicht ungewollt beim US-Publikum Assoziationen zu den Trump-Unterstützern im sogenannten „rust belt“.

Katrin Bennhold brachte mittels ihres sympathisch-kumpelhaften Titelhelden und seiner Geschichte aber auch Grundlegendes zu Tage: Nämlich den eklatanten Widerspruch zwischen grenzenloser Einwanderung und solidarischem Nationalstaat, zwischen Wohlfahrt für die einheimische Bevölkerung und massiven Ressourceneinsatz für ungebetene Fremde, zwischen linksgrünen Ideologieprojekten wie dem fanatischen Klimaschutz und den Interessen der Arbeiter- und Mittelschicht. Ein interessanter Fingerzeig auch für die künftige programmatische Fort- und Weiterentwicklung der AfD?

Zumindest scheint auch der politische Gegner genau das zu fürchten. So schreibt die in SPD-Besitz befindliche Westdeutsche Zeitung zur Guido-Reil-Story aus Übersee:

Der AfD-Politiker ist als Bergmann ein Symbol für die Menschen, die sich durch den Strukturwandel und die Flüchtlingspolitik nicht mehr durch die SPD repräsentiert sehen. Die Times zeichnet das Ruhrgebiet als Verliererregion, wo sich mit der Schließung der Zechen auch die soziale und kulturelle Szene verabschiedet hätten.

Aus solchen Gründen trat Reil nach eigenen Aussagen aus der SPD aus und verzeichnete bei der Bundestagswahl einen großen Erfolg. In seinem Heimatstadtteil Essen-Karnap holte Reil für die AfD fast 24 Prozent und in Essen 15 Prozent der Stimmen.

Wie Guido Reil mithelfen will, solche Ergebnisse im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen zu erzielen, erklärte der „Steiger“ und AfD-Bundesvorstand auf seine gewohnt lockere Art am Rande des AfD-Neujahrsempfanges im Düsseldorfer Landtag gegenüber PI-NEWS:


Markus Wiener.
Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu tagespolitischen und Kölner Themen für diesen Blog. Der 41-jährige Politologe engagiert sich seit über zehn Jahren für die Bürgerbewegung Pro Köln im Kölner Stadtrat. Darüber und die Kölner Kommunalpolitik im Allgemeinen berichtet der gelernte Journalist auch auf dem Blog koeln-unzensiert.de. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




„Weibliche Guido Reil“ organisiert Frauendemo am 4. März in Bottrop

Über kaum jemand wird momentan im patriotischen Lager mehr gesprochen als über Mona Maja aus Bottrop. Ihr erstes Video vor ein paar Tagen ging „durch die Decke“ und wurde prompt von Youtube gelöscht.

Und auch ihr zweites Video erreichte auf Anhieb hohe Klickzahlen. Und das nicht nur, weil mittlerweile die Non-Mainstream-Blogs wie Philosophia Perennis und Journalistenwatch auf sie aufmerksam wurden, sondern auch, weil sie mit ihrer authentischen Art einfach jeden mitreißt.

„Ich werde oft mit Guido Reil verglichen“, sagt sie dann auch gegenüber PI-NEWS, „was mich natürlich sehr ehrt“.

Die blonde, groß-gewachsene Frau mit der „frechen Schnauze“ aus dem Pott trommelt für eine Frauendemo in Bottrop am 4. März (nicht 3. März, wie sie im PI-NEWS-Interview aus Versehen sagt) unter dem Motto „Mütter gegen Gewalt“. „Es soll eine laute Demo werden“, sagt sie im PI-NEWS-Interview. „Ich würde mich freuen, wenn sich noch ein paar gute weibliche Rednerinnen bei mir melden würden.“

Zu erreichen ist Mona Maja über ihre Facebook-Seite oder per Email: monasfrauenmarsch@gmail.com.




Frohe Weihnachten mit Guido Reil

Den Erlös aus dem Verkauf seines Buches „Wahrheit statt Ideologie“ wollte der Essener AfD-Politiker Guido Reil eigentlich einem wohltätigen Verband spenden. Doch es ging ihm ähnlich wie dem thüringischen AfD-Bundestagsabgeordneten Anton Friesen (PI-NEWS berichtete) – keiner wollte sein Geld haben. „Das hat einen ganz einfachen Grund, weil jeder Verband glaubt, wenn er Geld von einem AfD-ler nimmt, dann kriegt er von keinem anderen mehr Geld. Es ist teilweise absurd was hier läuft“, so Reil. Im letzten Jahr brauchte der Sankt Martins Zug im Essener Stadtteil Karnap dringend 500 Euro, damit der Zug überhaupt stattfinden konnte. Reil wollte helfen, doch der veranstaltende Bürgerverein lehnte dankend ab. Am Ende zahlte der Essener OB Thomas Kufen (SPD) die fehlende Summe. Was also tun mit den 500 Euro, überlegte sich Reil. Er lud am 16. Dezember einige Menschen, die allein, mittellos oder obdachlos sind, in ein Lokal in Kray zum Essen ein. Hier das Video dazu – Frohe Weihnachten!