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Antifa-Terror geht weiter: Auto von JA Berlin-Chef abgefackelt!

Viele kennen Vadim Derksen als sympathisches Gesicht der Jungen Alternative Berlin. Bereits 2019 wurde er Opfer von Antifa-Gewalt, als er mit der JA Berlin den Holocaust-Film „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ besuchen wollte (PI-NEWS berichtete).

Am Montag wurde Vadim wieder Opfer des staatlich finanzierten und medial befeuerten politischen Terrors in Deutschland. „Um 1:30 Uhr hat es an meiner Tür geklingelt, die Nachbarn haben mich geweckt. Ich habe aus dem Fenster geguckt, das Auto stand in Flammen.“

Die Feuerwehr war zunächst nicht zu erreichen, so Derksen, „die Polizei war zuerst da.“ Die Flammen standen bis zu drei Metern hoch, das Auto daneben wurde in Mitleidenschaft gezogen, das einer jungen Familie mit Kindern gehöre, die nun auf dem Schaden sitzenblieben. Nun ermittelt der Staatsschutz, so Derksen zu PI-NEWS.

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Coming out beim Familienessen!

Wir schreiben das Jahr 2021 und Martin ist irgendwie anders. Er wusste schon immer, dass er nicht wie seine Eltern, seine Schulfreunde oder wie seine Kollegen ist. Jetzt ist es Zeit mit der Wahrheit rauszurücken. Seinen grünlinks-gestrickten Großstadteltern steht der Schock ihres Lebens bevor… (Die Junge Alternative zeigt hier, wie man den politischen Gegner auf unterhaltsame Weise triggern kann)




Patria Berlin: Cheblis Meldearmee und Tablets im Knast

Saswan Chebli, die Berliner Staatsekretärin und „islamische Sprechpuppe“, hat über 50 Mitarbeiter unter sich. Laut dem AfD-Abgeordneten Marc Vallendar beschäftigt sie einige dieser Mitarbeiter, die mit Steuergeld fürstlich bezahlt werden, um Anzeigen gegen „Rechte“ zu erstellen, die sie beleidigen. Dass sie das nicht darf und der Senat sie bei ihren Machenschaften deckt, erklärt Vallendar in diesem neuen Video von JA-TV. Außerdem erklärt er, warum nun alle Gefangenen in Berlin mit einem Tablet ausgestattet werden.




Heftige Debatte in AfD: Ja zur JA!

Die Angst vor einem politischen Missbrauch des Inlandsgeheimdienstes führt in Teilen der AfD-Funktionärsschicht leider zunehmend zu Kurschlusshandlungen und Panikreaktionen. Aktuelles Beispiel ist der von manchen Funktionären geforderte Umgang mit der Parteijugend “Junge Alternative (JA)”. Wegen einigen unappetitlichen Einzelfällen, die zum Teil weit in der Vergangenheit zurück liegen und/oder bereits verbandsintern sanktioniert wurden, soll jetzt sozusagen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, also die ganze JA abgewickelt und durch eine politisch-korrekt gesäuberte Neugründung ersetzt werden. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen von AfD-Politikern wie zum Beispiel dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Georg Pazderski geht.

In unverantwortlicher Weise werden dabei auch verständliche Sorgen wegen des drohenden Einsatzes der Verfassungsschutzkeule instrumentalisiert und sogar noch weiter angeheizt. Gerade Vertreter des Mainstream-affinen AfD-Flügels ergehen sich teilweise schon fast genüsslich in immer neuen Horrorszenarien, was alles passieren würde, sobald die AfD von ihrer parteipolitischen Konkurrenz mittels der sogenannten Verfassungsschutzberichte angeschwärzt würde. Ebenso wird noch immer völlig faktenresistent vor der sogenannten Republikaner-Falle gewarnt: Der AfD drohe demnach analog zum Schicksal der konservativ-patriotischen Republikanern in den 1990er Jahren der Untergang, wenn sie sich nicht von besonders prinzipientreuen und gegenüber dem Establishment unversöhnlichen Kräften trennen würde. Dass die Geschichte der Republikaner jedoch genau das Gegenteil beweist, also den Niedergang nach der erpressten Preisgabe von Mitstreitern und Inhalten, wurde hier auf PI-NEWS bereits mehrfach fundiert dargelegt.

Darüber hinaus wiederholt sich Geschichte sowieso nie zu 100 Prozent. Man kann nur versuchen, aus ihr zu lernen. Der AfD steht bereits heute ein Vielfaches an Ressourcen, Abgeordneten und Kanälen für eine Gegenöffentlichkeit zur Verfügung als die Republikaner je hatten. Ebenso ist die Spaltung in der Gesellschaft, die Verbitterung und Verachtung gegenüber dem politisch-medialen Establishment, viel weiter fortgeschritten als noch vor 20 oder 30 Jahren. Nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen westlichen Hemisphäre.

Der wahre Wählerschatz, den die AfD nach dem Beispiel erfolgreicher Vorbilder wie Donald Trump oder Matteo Salvini noch heben muss, liegt deshalb im riesigen und immer noch weitgehend unerschlossenen Reservoir der von den Altparteien enttäuschten und frustrierten Nichtwähler. Und eben nicht bei den treudoofen, zumeist im Greisenalter befindlichen CDU- oder FDP-Stammwählern, die es bis jetzt nicht fertig gebracht haben, ihr Kreuzchen in der Wahlkabine an der richtigen Stelle zu setzen. Doch genau damit werden immer neue Verbeugungen vor dem Altar der noch Herrschenden begründet, wenn es um wahltaktische Argumente geht.

Viel eher kann jedoch davon ausgegangen werden, dass eine mögliche Stigmatisierung durch den Inlandsgeheimdienst weniger Auswirkungen auf die Wählerschaft als auf um ihr bürgerliches Renommee  bedachte Funktionäre und Abgeordnete haben würde. Doch beides ist kaum zu haben: Auf grundlegende politische Veränderungen hinzuarbeiten, ohne heftige Gegenwehr der Regierenden einzukalkulieren, ist mehr als naiv. Ein Blick in die über 150jährige Parteigeschichte der SPD würde sich an dieser Stelle gewiss lohnen. Wer aber nicht zumindest den Preis eventueller beruflicher und gesellschaftlicher Nachteile zu zahlen bereit ist, der sollte sich dann vielleicht auch nicht unbedingt in die erste Reihe drängeln, wenn es um gut dotierte Abgeordneten-Posten geht.

Auch in diesem Lichte betrachtet sind die Versuche zur Auflösung der eigenen Jugendorganisation geradezu parteischädigend. Sammeln sich doch besonders in der Jungen Alternative die dringend benötigten Idealisten, die Werte noch über Egoismen stellen und mit ihrem Fleiß und Opfermut den Laden am laufen halten – auch bei Wahlkämpfen. Diese politischen Sturm- und Drangjahre führen naturgemäß manchmal zu Verirrungen. Bei Fehlern sollte die Mutterpartei jedoch zuerst mit Rat und – falls nötig – angemessenen Konsequenzen im Einzelfall zur Seite stehen, anstatt dem eigenen Nachwuchs in toto einen Strick draus drehen zu wollen, nur um vermeintlich selbst den Kopf aus der Schlinge zu bekommen. Letzteres wäre nicht nur erbärmlich, sondern auch kurzsichtig und dumm, weil es eh nichts nutzen würde – siehe die wahre Republikaner-Falle.

Erfreulich ist deshalb, dass sich immer mehr Abgeordnete und Funktionäre der AfD aus der Deckung wagen, die dieses miese Spiel nicht mitmachen wollen und die Pläne zur Spaltung oder Auflösung der JA durchkreuzen. Auch Björn Höcke und andere prominente Vertreter des rechten Parteiflügels haben sich in dieser Frage inzwischen deutlich zu Wort gemeldet.

Auf den AfD-Bundesvorstand scheint das alles nicht ohne Eindruck geblieben zu sein. Zwar verabschiedete das Gremium am Montag einen Prüfantrag an den Parteikonvent, über eine mögliche Abgliederung der JA zu beraten (eine Entscheidung könnte sowieso erst ein Parteitag mit Zweidrittelmehrheit treffen). Dieser Antrag wurde dann in den etablierten Medien auch durchgängig als Abrücken von der Parteijugend aufgefasst. Allerdings hatten die eifrigsten AfD-internen Distanzierer wohl auf einen weitaus härteren Beschluss zur sofortigen Einleitung einer Trennung gehofft. So erklärte heute zumindest das Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer seinen sofortigen Parteiaustritt und die AfD insgesamt für “verloren”, weil eben ein solcher harter Schnitt zur JA nicht durchgesetzt werden konnte. Ob es sich bei Königer auch um einen eingeschleusten “feindlichen Kronzeugen” handelt, vor denen der ehemalige Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer derzeit die AfD warnt, wird wohl erst bei einer Öffnung der entsprechenden Archive geklärt werden können. Die Methode, dass Anschuldigungen des politisch-medialen Establishments gegen die AfD aus dem Inneren der Partei heraus durch teils führende Funktionäre bestätigt werden, scheint derzeit zumindest Schule zu machen.

Was bleibt als vorläufiges Fazit im Kampf um Ausrichtung und Zukunft der AfD? Wo Licht ist, ist auch Schatten. Doch es besteht definitiv noch kein Grund für die patriotische Bewegung, ihren parteipolitischen Arm abzuschreiben. Es gibt genügend aufrechte Mitstreiter in der AfD, denen es ehrlich und an erster Stelle um das Überleben unserer Heimat in einer chaotischen Zeit moderner Völkerwanderungen geht. Diese Hoffnungsträger müssen gestärkt werden, ebenso wie die Gefahren für eine politisch wirksame AfD nicht aus einer falsch verstandenen Solidarität beschwiegen werden dürfen. Das müssen auch die Verantwortlichen auf allen Ebenen der AfD stets wissen.




Vorwurf Sachbeschädigung: Wohnungen von bayerischen AfD-Funktionären durchsucht

Im Laufe des heutigen Tages wurden mehrere Wohnungen von Funktionsträgern der Jungen Alternative (JA) Bayern, dem Jugendverband der Partei Alternative für Deutschland (AfD), sowie einem AfD-Landtagskandidaten durchsucht. Der Vorwurf: Sachbeschädigung!

Vorausgegangen war am frühen Sonntagmorgen eine Protestaktion der JA (siehe Titelbild) vor der Landeszentrale der CSU auf der Mies-van-der-Rohe-Straße 1 in München. Wie die JA mitteilte, wurden mit Sprühkreide etwa 40 Namen von Opfern illegaler und unkontrollierter Massenmigration vor der Pforte des Gebäudes auf dem Boden abgebildet, Grablichter aufgestellt und Kunstblut ausgebracht.

Unter den Namen befanden sich mitunter die Opfer des Breitscheidplatzes, ermordete und vergewaltigte Frauen aus Deutschland und Europa. Mit der Aktion möchte die Junge Alternative ein Zeichen gegen die zunehmende Unsicherheit im Lande setzen.

Sven Kachelmann, Landesvorsitzender der JA Bayern teilte dazu mit :

„Wir haben die CSU Zentrale zu dem gemacht, was sie ist: Ein Tatort. Söder und die bayerische CSU sind Komplizen der Kanzlerin, an deren Händen Blut klebt. Es sind Merkels Tote.“

Dieses äußerst schwerwiegende Verbrechen hat die Staatsanwaltschaft München jetzt – ohne die vorherige Stellung eines Strafantrages der CSU-Landesleitung – zum Anlass genommen, um insgesamt sechs Wohnungsdurchsuchungen durchzuführen.

Aus dem behördlichen Schreiben zu dieser Maßnahme, das PI-NEWS exklusiv vorliegt, geht u.a. hervor:

Tatverdacht:

Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt vor dem 07.10.2018, 03:20 Uhr kamen die Beschuldigten XXXXXXXXX sowie ein weiterer bislang unbekannter Täter überein, den Eingangsbereich der CSU-Landesleitung in München, Mies-van-der-Rohe-Straße 1, mit Hilfe vorgefertigter Schablonen mit den Namen von Opfern von Gewalttaten, die mutmaßlich durch Migranten begangen worden waren, sowie den Ortsnamen der der entsprechenden Tatorte zu besprühen und den Boden mit roter Farbe zu besprenkeln, um diesem so den Anschein eines Tatortes eines Gewaltdelikts zu geben.

Entsprechend des gemeinsam gefassten Tatplanes begaben sich die Beschuldigten und der weitere bislang unbekannte Täter am 07.10.2018 gegen 03:20 Uhr zur CSU-Landesleitung in München, Mies-van-der-Rohe-Straße 1. Im Bewusstsein und gewollten Zusammenwirken besprühten die Beschuldigten und weitere bislang unbekannte Täter zwischen 03:20 und 03:30 Uhr den Boden des Eingangbereichs in schwarzer Farbe mit Namen von Opfern von Gewalttaten, die mutmaßlich durch Migranten begangen worden waren sowie den Ortsnamen der entsprechenden Tatorte. Zudem besprenkelten die Beschuldigten und der weitere bislang unbekannte Täter den Boden entsprechend des gemeinsam gefassten Tatplanes im Bewusstsein und gewollten Zusammenwirken mit roter Farbe, um den Eindruck von Blutspritzern zu erwecken. Der Beschuldigte XXX leuchtete entsprechend des gemeinsam gefassten Tatplanes den Eingangsbereich aus und brachte Absperrbänder an.

Die Farbspuren konnten nur bedingt entfernt werden. Die schwarzen Schriftzüge sowie roten Flecken sind, wie von den Beschuldigten sowie dem weiteren bislang unbekannten Täter zumindest billigend in Kauf genommen, auch nach der Reinigung noch zu sehen.

Die CSU-Landesleitung hat sich die Stellung eines Strafantrages vorbehalten. Die Staatsanwaltschaft hält wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten.

Dies ist strafbar als Sachbeschädigung gemäß §§ 303 Abs. 1, 303c, 25 Abs. 2 StGB.

Die oben genannten Gegenstände können als Beweismittel von Bedeutung sein. Hinsichtlich der Unterlagen zu den finanziellen Verhältnissen gilt dies schon im Hinblick auf die möglichen Rechtsfolgen der Ahndung der Tat.

Die angeordnete/n Maßnahme/n steht/stehen in angemessenem Verhältnis zur Schwere der Tat und zur Stärke des Tatverdachts und ist/sind für die Ermittlungen notwendig.

 

Zwei Tage vor der entscheidensten bayerischen Landtagswahl aller Zeiten wird die Verhältnismäßigkeit im Freistaat ganz neu definiert!

Aktualisierung 15:00 Uhr:

Pressemitteilung vom 12.10.2018 von Damian Lohr

Machtmissbrauch der CSU kurz vor Landtagswahl: Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Jugendorganisation der AfD

Am heutigen Morgen fanden Hausdurchsuchungen bei mindestens sechs Vorstandsmitgliedern der Jungen Alternative Bayern statt. Kurz nach fünf Uhr drangen Beamte der bayerischen Polizei in die privaten Wohnungen der Betroffenen ein und beschlagnahmten Datenträger, Mobilfunkgeräte und private Unterlagen. Bei einigen Personen wurden sogar die Wohnungstüren aufgebrochen. Vorgeworfen wird den Betroffenen Sachbeschädigung. Hintergrund ist eine Aktion der bayerischen JA vor der CSU-Zentrale in München in der Nacht vom 6. auf 7. Oktober.

Dazu äußert sich der Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Damian Lohr, wie folgt:

„Diese Hausdurchsuchungen sind ein Skandal! Die Regierungspartei CSU missbraucht die Sicherheitsbehörden im offenkundigen Versuch, unsere jungen Mitglieder, die im bayerischen Wahlkampf Gesicht gezeigt haben, einzuschüchtern.

Kürzlich hat die Junge Alternative Bayern eine kreative Aktion vor der CSU-Zentrale in München durchgeführt: Man sprühte mit Sprühkreide und roter Farbe die Namen der Opfer der verfehlten Migrationspolitik der Bundesregierung, die maßgeblich von der CSU mitverantwortet wird, und zündete Kerzen an. Dass hieraus der Vorwurf der Sachbeschädigung konstruiert wird und Hausdurchsuchungen bei Vorstandsmitgliedern des Verbandes veranlasst werden ist völlig unverhältnismäßig! Die jüngst bekanntgewordenen Umfrageergebnisse lassen bei der CSU offenbar die letzten Sicherungen durchbrennen. Die Fähigkeit zum souveränen Umgang mit Kritik und mit einer selbstbewussten Opposition scheint der CSU völlig abhanden gekommen zu sein.

Der JA-Bundesvorstand erklärt sich hiermit mit den betroffenen Kollegen solidarisch und wird die Rechtmäßigkeit dieser absurden Maßnahme juristisch überprüfen lassen. Die bayerischen Wähler werden aufgerufen, dieser Form des repressiven Umgangs mit Oppositionskräften am kommenden Sonntag eine klare Absage zu erteilen und bei der Landtagswahl die Alternative für Deutschland zu wählen.“

 




Lars Steinke: Stauffenberg kein Held, sondern ein Verräter

Von BEOBACHTER | Lars Steinke, niedersächischer Landesvorsitzender der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA), hat über Facebook die Ansicht vertreten, dass der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein „Verräter“ sei. Steinke bestätigte gegenüber der WELT den inkriminierten Facebook-Post. Er habe ihn selbst verfasst und am 29. Juli auf seiner privaten, nicht öffentlich einsehbaren Facebook-Seite publiziert.

Gegenüber der WELT (deren Beitrag mit Bezahlschranke versehen ist) begründete Steinke seine Meinung so: „Aus meiner Sicht hat das Attentat den Soldaten an der Front und auch der deutschen Zivilbevölkerung keine Vorteile gebracht, kein Leid oder Tote erspart hätte, sondern dadurch wahrscheinlich sogar noch mehr Leid und noch mehr Tote entstanden wären“. Die Alliierten, so Steinke, hätten „zu diesem Zeitpunkt ganz klar gemacht, dass sie eine bedingungslose Kapitulation wollen und der Krieg somit auch nach dem Ableben Hitlers fortgesetzt worden wäre“. Steinke: „Hätte Stauffenberg dieses Attentat früher verübt, würde ich es anders bewerten.“

Die WELT und die übernehmenden Medien gehen relativ zurückhaltend, fast ungläubig mit den irrwitzigen Äußerungen des AfD-Jugend-Chefs aus Niedersachsen um. Es scheint, als spielte die mediale Katze zunächst nur mit dem Mäuschen. Bis es die Haupt-Maus zu fassen bekommt.

Trifft es doch die Mutterpartei in einer Hochphase des öffentlichen Zuspruchs. Die Meinungsforschungsinstitute melden Allzeithochs bei der AfD und neue Rekordtiefen bei den regierenden Parteien. In Brandenburg ist die AfD laut einer aktuellen Emnid-Umfrage mit 24,5 Prozent stärkste Partei. In Bayern hat die CSU momentan ihre absolute Mehrheit verfehlt und muss schon mit den Grünen und Freien Wählern liebäugeln.

In dieser Phase haut Steinke einen privaten Facebook-Post raus, von dem er hätte wissen müssen, dass er den Weg in die Öffentlichkeit findet. Man fragt sich entgeistert, warum jemand in seiner verantwortlichen Position erst am 29. Juli sich zu einer historischen Begebenheit äußert, deren Jahrestag bereits viel früher, am 20. Juli, begangen wird. Man ist geradezu versucht, vom U-Boot Steinke zu sprechen. Dies vor dem Hintergrund, dass die Ex-AfD-Vorsitzende Frauke Petry vom Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen beraten worden sein soll, den innerparteilichen Rechtsausleger Bernd Höcke zu disziplinieren. Beide dementierten inzwischen eine solche Absprache.

Doch darum geht es bei Steinkes verbaler Entgleisung auch nicht. Es ist die Verdrehung historischer Tatsachen und Wahrheiten, die betroffen macht. Steinke macht einen Hitler-Attentäter zum Verräter, der seinen Mut mit dem Leben bezahlen musste. Und er bildet eine Dolchstoßlegende, um einen Helden zum Feigling und Feind des Volkes zu machen. Wenn man Steinkes Ansichten auf die aktuelle Merkel’sche Flüchtlingspolitik überträgt, dann dürfte es auch keinen Widerstand gegen die Kanzlerin geben. Denn Widerstand würde Deutschland – Steinke zufolge – noch tiefer ins Elend reißen. Widerstand verbietet sich also geradezu. Welch ein Irrglaube. Später Widerstand ist besser als gar kein Widerstand, kann der politisch-moralische Imperativ nur lauten.

Screenshot des Facebook-Posts von Lars Steinke über Graf Stauffenberg.

Eine Reihe AfD-Landtagsabgeordneter hat denn auch postwendend scharfe Kritik an Steinkes Äußerungen geübt. Der AfD-Landesvorstand Niedersachsen mit Dana Guth an der Spitze hat sich distanziert. Auf WELT-Anfrage teilte der Vorstand mit, man habe „mit größtem Befremden die Facebook-Veröffentlichung des Herrn Lars Steinke zur Kenntnis genommen“.

Weiter heißt es, dass „diese Meinung in all ihrer Absurdität weder die Meinung des Landesvorstandes widerspiegelt, noch die der AfD insgesamt“. Stauffenberg, so der Landesvorstand, repräsentiere mit anderen Mitgliedern des Widerstands „die richtige Seite der deutschen Geschichte“. Der Hitler-Attentäter sei „kein Feigling und kein Verräter“ gewesen.

Da die Meinung des niedersächsischen AfD-Jugend-Chefs auch über die Landesgrenzen Wirkung entfaltet, ist unverzichtbar, dass sich AfD-Bundesverantwortliche zur Causa Steinke unmissverständlich äußern. Nur unverzügliches Handeln und hartes Durchgreifen kann größeren Schaden abwenden.