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Jan Böhmermann und Soros-NGOs greifen Frontex an

Die GEZ-Sender sind zum Netzwerk der linken Zivilgesellschaft verkommen: Der ZDF-Komiker politische Aktivist Jan Böhmermann hat in Zusammenarbeit mit „Open Society“-NGOs die EU-Grenzschutzagentur Frontex angegriffen und sie unter anderem dafür kritisiert, Dienstfahrzeuge und Dienstwaffen kaufen zu wollen.

17 Minuten seiner Sendung „ZDF Magazin Royale“ am Freitag verwendete Böhmermann, um die EU-Grenzschutzagentur Frontex anzugreifen und sie  „illegaler Pushbacks“ und schwerwiegender Menschenrechtsverstöße zu beschuldigen. Dabei verließ er sich im wesentlichen auf die Recherche von Corporate Europe Observatory, einer NGO, die 2018 unter anderem mit 94.446 Euro von den Open Society Foundations (OSF) finanziert wurde.

Die Recherche entstand mit Hilfe von „Frag den Staat“ des No-Borders-Aktivisten Arne Semsrott, der auch mal bei seinem Bruder Nico Semsrott in der „Heute Show“ migrationsfreundliche Propaganda machen darf. Semsrotts Open Knowledge Foundation erhielt 2019 658.000 Euro von der Bundesregierung und 2020 259.000 Euro, wie eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Petr Bystron ergab.

Semsrott lancierte im Sommer 2019 zusammen mit Correctiv (erhielt 2020 unter anderem 45.879,98 Euro von Open Society Foundations, 96.000 Euro von der Bundeszentrale für politische Bildung),  der NGO „Access Info Europe“ (2017: 55.000 US-Dollar von Open Society) und der BR-Journalistin Anna Tillack eine Fake-News-Kampagne, nach der die EU-Grenzschutzagentur Frontex für „Exzessive Gewalt, Schläge, Misshandlungen“ verantwortlich sei, jedoch ohne dafür Beweise liefern zu können. Frontex hat als EU-Agentur keine ausführende Funktion, sondern kann nur nationale Grenzschützer beraten und unterstützen.

Böhmermann recyclete diese längst widerlegten Anschuldigungen, zusammen mit Vorwürfen, Frontex würde sich mit  „Waffenlobbyisten“ treffen, um Pistolen, Drohnen und Streifenwägen zu kaufen. Wie eine EU-Grenzschutzagentur ohne Dienstwaffen und Fahrzeuge arbeiten soll, erklärte er nicht.

Vermutlich gar nicht, denn Böhmermann kritisierte den EU-Grenzschutz gegen illegale Migration als  „völkerrechtswidrige Pushbacks“. Der Grenzschutz der EU-Außengrenze ist fundamentaler Teil des Maastrichter und Schengener Vertrages.

Dabei operiert Frontex streng nach der EU-Menschenrechtscharta, wie Frontex-Sprecherin Ewa Moncure sagte: „Frontex bestreitet jegliche Beteiligung ihrer Beamten an Menschenrechtsverletzungen. Frontex verurteilt jede Form unmenschlicher Behandlung, Gewaltausübung oder unvorschriftsmäßiger Rückführung, die ein Verstoß gegen die EU-Menschenrechtscharta darstellen. Alle Frontex-Beamte unterliegen den Verhaltensmaßregeln, die mit mehreren Partnern entwickelt wurden, darunter dem Grundrechtsausschuss. Allen gemeldeten Verstößen wird unverzüglich nachgegangen, wofür auch eine Website eingerichtet wurde. Sollte irgendjemand Beweise für solche Vorwürfe haben, was konkrete Vergehen von Frontex-Beamten angeht, bitten wir darum, dies uns mitzuteilen. Bisher liegen uns keinerlei solche Vorwürfe vor.“

Ende Januar kündigte Frontex an, den Einsatz in Ungarn auf Druck des Europäischen Gerichtshofs und des „Ungarischen Helsinki-Komitees“ zu beenden, da Ungarn illegalen Migranten nicht erlauben würde, Asyl zu beantragen.

Das Ungarische Helsinki Komitee erhielt 2017 mindestens 313.279 Euro, 2018 mindestens 283.642 Euro und 2019 mindestens 30.260 Euro EU-Finanzierung. Von den Open Society Foundations wurde das Ungarische Helsinki Komitee 2016 mit 610.000 US-Dollar, 2018 mit 50.000 US-Dollar und 2019 mit 850.000 US-Dollar finanziert.

Um zusammenzufassen: Die EU und die Bundesregierung finanzieren Open Society-NGOs, die Druck auf Frontex ausüben, und mit „GEZ-Komikern“ wie Böhmermann und Semsrott in ZDF und ARD die EU-Grenzschützer beschuldigen, „auf Frauen und Kinder zu ballern“.

Böhmermann kündigte den nächsten „Open Society“-lancierten Frontex-Bericht für kommenden Dienstag im stramm linken ZDF-Propagandaformat „Frontal 21“ an. Nach dem letzten Fake-News-Bericht 2019 klagte Frontex erfolgreich gegen „Frag den Staat“ auf Erstattung der aufgrund ihrer haltlosen Anschuldigungen entstandenen 23.700,81 Euro Unkosten.

Wir werden die Frontex-Anwälte auf den Sendetermin hinweisen.




ZDF: Kinderchor und Böhmermann freuen sich über Omas Corona-Tod

Wer dachte, das unterste Niveau der ÖR wäre mit dem im Dezember 2019 vom WDR Kinderchor gesungenen Hasslied „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“ schon erreicht gewesen, der irrt gewaltig. Bei den linken steuerzahlerfinanzierten Hetzmedien geht es ganz offensichtlich immer noch tiefer, immer noch roher und hemmungsloser. Oma soll jetzt am besten gleich verrecken.

Das aktuelle Werk, das am Freitag in Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royal“ präsentiert wurde heißt „Meine Oma 2.0“. Darin werden alle Omas, die sich nicht widerspruchslos der Seuchendiktatur beugen wollen nicht nur lächerlich gemacht, man unterstellt ihnen u.a. auch den Wunsch den Reichstag zu stürmen und es wird der Freude darüber Ausdruck verliehen, dass sie vielleicht bald qualvoll an Corona versterben könnten.

Jan Böhmermann möchte damit, wie er sagt, dieses Jahr beenden, wie es begonnen hat – also mit Geschmacklosigkeit und in diesem Fall sogar mit absoluter Unmenschlichkeit.

Es reicht ihm und dem ZDF offensichtlich nicht mehr alte Menschen zu verhöhnen, man möchte Oma die „Umweltsau“ und „Coronaleugnerin“ diesmal am liebsten gleich tot sehen. Dabei kann man nun vermutlich sogar von einer gewissen Ehrlichkeit sprechen.

Neben der Widerwärtigkeit des Textes ist es aber auch einmal mehr besonders verwerflich, dass Kinder für diesen Schmutz missbraucht werden. Junge Menschen, die wohl erst in einigen Jahren oder wenn Oma, woran auch immer, einmal wirklich verstirbt, begreifen werden, was sie da mit lustigen Gesichtern für ein Millionenpublikum gesungen haben.

Hier nochmal der Text des Machwerks:

Meine Oma weiß, es gibt gar kein Corona, Corona, Corona.
Sie glaubt nicht mehr ans Tagesthemen und ans MoMa!

Meine Oma hat das Spiel schon früh durchschaut.

Meine Oma feiert Aprés-Ski in Ischgl, in Ischgl, in Ischgl.
Sie hat kein Bock auf Social Distance, sie sucht den Thrill.
Meine Oma ist kein Schlafschaf sie will Fun!

Meine Oma hat bei Telegram ’ne Gruppe, ne Gruppe, ne Gruppe.
Und ihr Husten und das Fieber sind ihr schnuppe.
Meine Oma hat die Wahrheit jetzt erkannt!

Mein Oma stürmt in schwarz-weiß-rot den Reichstag, den Reichstag, den Reichstag.
Damit „da oben“ endlich einer mal Bescheid sagt.
Meine Oma hustet jetzt im Widerstand!

Meine Oma liegt seit vorgestern im Koma, im Koma, im Koma.
Mit ’nem Plastikschlauch in ihrem Tracheostoma!

Pandemie vorbei und meine Oma auch!

Dass Jan Böhmermann in seiner linken Blase lange alles Menschliche abhandengekommen zu sein scheint macht ihn zu einer tragischen Figur aber, dass es beim ZDF offenbar niemanden gibt, der dieser Art von Menschenverachtung Einhalt gebietet, das sollte Grund genug sein diesem Unternehmen den Stecker zu ziehen. (lsg)




Boomermann

Von GUNTHER | Jan Böhmermann, Deutschlands wohl bekanntester Polizistensohn, geliebt oder verachtet, viel Raum dazwischen bleibt nicht. Denn Böhmermann geht dahin, wo es weh tut. Er kennt keine Schmerzgrenze, außer es geht um die Interessen seiner Geldgeber oder ihn. So ein Fall ist der Vorliegende: Böhmermann hatte einem Journalisten der FAS ein Interview über sein neues Buch gegeben. Doch Jürgen Kaube, der Herausgeber der FAZ, untersagte kurzfristig den Druck des Interviews.

Böhmermann spricht ganz freimütig in seinem Interview davon, Twitter vor allem zu mögen, da es die Schwachstellen von Menschen, seinen möglichen zukünftigen Opfern, offenlege. Es kann also durchaus als Ironie gewertet werden, dass das Interview, in dem Böhmermann unter anderem über die sogenannte Cancel Culture spricht, nun selbst „gecancelt“ wurde. Einen Witz, den er, wie seine entrüsteten Tweets offenbaren, nicht zum lachen fand. So schreibt er:

„Ja, ganz ehrlich, ich sitz da doch nicht einen ganzen Nachmittag rum AUF ANFRAGE und stell mich in Topfpflanzen und mach Grimassen für Fotos AUF ANFRAGE und dann kommt der Herausgeber in die Druckerei und sagt ICH WILL DASS DAS SOFORT RAUS KOMMT und keiner sagt warum“.

Neben der bemerkenswerten Dünnhäutigkeit, nicht mit einer Absage an das von ihm Offenbarte umgehen zu können, legt das Ganze hier auch die Eitelkeit Böhmermanns offen. Böhmermann scheint einer von denen zu sein, die als Kinder in der Schule wahllos auf andere Kinder einschlagen und nichts Unrechtes dabei empfinden. Wenn aber einmal ein anderes Kind zurückschlägt, dann schwören die kleinen Böhmermanns blutige und ewige Rache (von der für gewöhnlich nichts umgesetzt wird).

Unglücklicherweise ist die heutige herrschende Klasse (es möge mir die marxistische Ausdrucksweise verziehen werden) voll von solchen Böhmermanns. Selbstsüchtige, kindische, arrogante Besserwisser, die nach unten treten und nach oben schleimen. Leute, die kein Problem damit haben, sprichwörtlich den Nachbarn ihrer Oma in aller Öffentlichkeit dem Spott und der Häme preiszugeben, wenn dieser ein (aus seiner Sicht) „Nazi“ ist und es der eigenen Kariere hilft. Nicht vergessen werden darf dabei das mantra-artige Vorbeten von verschiedensten Floskeln der „Menschlichkeit“, des „Humanismus“ und der „Fernstenliebe“. Garniert wird das Ganze mit einem inhaltslosen Bezug zu einem großen Denker seiner Wahl.

Neben der kindlichen Entrüstung über die Nichtbeachtung könnte hinter der ganzen Aktion im Zweifel ein PR Coup stehen, denn so werden nun vermutlich sehr viel mehr Menschen das Interview lesen, als wenn es bloß in der FAS und einigen anderen Zeitungen abgedruckt worden wäre. Was in einer für Böhmermann typischen Art wiederum seiner Kariere nutzen würde.




Böhmermann keilt aus gegen die Hohenzollern

Von MANFRED ROUHS | Jan Böhmermann wäre wahrscheinlich selbst gerne Kaiser von Deutschland. Mit Schloss und eigenem Hofstaat – das könnte dem 38-jährigen Opfer der deutschen Bildungskatastrophe aus Bremen so passen. Weil aber ein solches Lebensziel unrealistisch wäre, keilt er aus gegen die Konkurrenz aus dem Hause Hohenzollern.

Bei der Auswahl derer, über deren gekrönte oder ungekrönte Häupter der kleine Jan Dreck ausschüttet, verfährt er immer nach der gleichen Methode. Am Anfang steht die Frage: Wer gilt allgemein als böse? Wen mögen die Leute nicht? An wem kann er sich abarbeiten, um sein eigenes soziales Prestige zu verbessern? – Weil ihn dann alle ganz toll finden, nachdem er dem Bösewicht ordentlich eine verpasst hat … Und was würden dann wohl die Leute gerne Böses über den (ggf. vermeintlichen) Bösewicht erfahren?

Dabei nimmt es der kleine Jan mit der Wahrheit nicht so genau, achtet aber sorgfältig darauf, sich nur an (ggf. vermeintlich) zumindest im deutschen Medienbetrieb Schwächeren zu vergreifen. An Leuten, die sich, wie er annimmt, nicht wehren können. Wie zum Beispiel den Rechtsextremisten. Oder Recep Erdogan. Oder jetzt eben den Hohenzollern.

Die hätten gerne Besitz zurück, der in der sowjetischen Besatzungszone ab 1946 enteignet worden ist. Das 1994 verabschiedete Ausgleichleistungsgesetz sieht eine solche Rückgabe von unter Diktatur und Besatzung enteigneten Gütern grundsätzlich vor, allerdings nur, soweit die Enteigneten nicht „dem nationalsozialistischen System erheblichen Vorschub geleistet“ haben. Hier setzt Böhmermann an und fragt mit revolutionär-demokratischem Habitus: „Wie können wir, die Bürgerinnen und Bürger des demokratischen Deutschlands, den Hohenzollern alles wegnehmen, was sie besitzen, und zwar legal?“

Antwort: Indem wir sie alle als Nazis abstempeln.

Das ist eigentlich auch schon die ganze Geschichte. Der Rest ist selektives Zitieren.

Böhmermann fokussiert die Rolle des NS-freundlichen Kronprinzen Wilhelm, um die Enteignung der Hohenzollern als ausgleichende Gerechtigkeit zu inszenieren. Zurecht wehrt sich der aus vielen Fernsehberichten in Deutschland bekannte australische Historiker Christopher Clark gegen die Verdrehung seiner Expertise zu diesem Thema durch den halbgebildeten Möchtegern-Aufklärer des ZDF. Clark sagt klipp und klar: „Kronprinz Wilhelm hat dem nationalsozialistischen System keinen erheblichen Vorschub geleistet.“ Aber das schert den öffentlich-rechtlichen Hofnarren nicht, der sich immer dann unter der Narrenkappe verkriecht, wenn er wieder einmal der Schiebung überführt worden ist: Er führt dessen Widerstand zum Trotz Clark als Kronzeugen gegen das Haus Hohenzollern ins Feld.

Die Ignoranz unterscheidet den Komiker vom Journalisten.

Jan Böhmermann ist ein Prinz von trauriger Gestalt, dessen Verrenkungen vor der Kamera stets aufs Neue nur eines beweisen, und zwar, dass das Ausscheiden von Harald Schmidt aus dem Dienst beim deutschen Fernsehen eine scheunentorgroße Lücke gerissen hat, die nicht gefüllt werden konnte …




Deutsche „Racketen“ gegen Salvinis Italien

Von SELBERDENKER | Das Sommerloch ist voll. Das deutsche Establishment scheint es auch zu sein, denn alle blasen den gleichen Dudelsack der destruktiven Irrationalität. Doch solange die deutsche Mehrheit weiter dazu tanzt, wird die alte Kapelle immer weiter spielen.

Italien hat sich ins deutsche Visier gewählt

Merkel und ihre Riege scheinen sich im Endkampf zu befinden. Trotz groß angelegter, erfolgreicher „Klimarettungs“-Ablenkungsmanöver und daraus resultierender Erdrutsch-Siege für ihren grünen Wunschkoalitionspartner, läuft für sie nicht alles rund. EU-Kritiker gewinnen Wahlen in Europa. Sie alle zugleich zu bekämpfen oder zu dämonisieren, wagt Merkel nicht. Also nimmt man sich zunächst Salvini in Italien vor. Wie als Startschuss erschien hier die Rammaktion der deutschen Kapitänin Carola Rackete, die an Bord genommene illegale Migranten nicht an das nächstgelegene sichere Ufer verbringen, sondern sie mit Gewalt in Italien abliefern wollte. Sie wurde, dem Gesetz entsprechend, verhaftet. Die Berichterstattung und Empörung darüber überlagert derzeit sogar Greta und die Rettung der Welt:

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) empörte sich über die Durchsetzung geltenden Rechts in Italien: „Wer Menschenleben rettet, kann nicht Verbrecher sein“. Auch unser roter Walter weiß sehr genau, dass die Menschen längst „gerettet“ waren, längst am Ufer eines sicheren afrikanischen Landes hätten sein können, jedoch illegal und aggressiv nach Italien transportiert wurden. Das sagt Walter jedoch nicht.

Aus der Wirtschaft ertwittert sich Siemens-Chef Joe Kaeser mal wieder Aufmerksamkeit: „Menschen, die Leben retten, sollten nicht verhaftet werden. Menschen, die töten, Hass und Schaden säen und fördern, sollten es.“ Wen der wohlmeinende, wohlhabende Herr Kaeser, an Stelle der deutschen Rackete, gerne verhaften lassen würde, das muss er uns allerdings unbedingt noch twittern.

Auf fast gleichlautende, gleich dämliche Äußerungen von Grünen und Linken können wir an dieser Stelle verzichten.

Bundeswehrabzug und finanzieller Druck auf Italien

Nun wird die Gelegenheit von der Bundesregierung genutzt, auch auf anderen Ebenen gegen Salvinis Italien zu feuern. Zum Beispiel wird die Bundeswehr aus der Mission „Sophia“ abgezogen, die 2015 mit der Aufgabe gestartet wurde, an der libyschen Küste gegen Schlepper vorzugehen. Die Bundesregierung verlängerte die Mission nicht. Die kriminellen Schlepper werden sich über die Entscheidung der Bundesregierung freuen, genau wie ihre langjährigen Arbeitskollegen und nützlichen Idioten, die edlen „Flüchtlingsretter“.

Auch finanziell wird nun plötzlich Druck auf Italien ausgeübt, wo jahrelang Deutschland den stillen Zahlemann machte. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) zeigt plötzlich Härte im Schuldenstreit mit Rom: „Bei einem weiteren Nein zu deutlichen Sparmaßnahmen“ wird mit der Einleitung eines Defizitverfahrens noch in dieser Woche gedroht. Die EU warnt Italien „vor einem Vertrauensverlust von Investoren und harten finanziellen Konsequenzen“.

Ach, hätte Italien doch nur „richtig“ gewählt…

„Kommerzfernseh-Klaasi und Zwangsgebühren-Janni“ sammeln für Rackete

Natürlich dürfen auch die üblichen Vögel aus dem ideologischen Luxuskäfig der deutschen Massenmedien nicht fehlen:

Zwei populäre Besserverdienende aus dem Rotfunk, Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf, möchten den systematischen Rechtsbruch unserer Moralin-Rackete direkt mit gesammeltem Geld unterstützen. Ihr Slogan tropft nur so von grenzdebiler Infantilität:

Leben retten ist kein Verbrechen: Lasst uns die Seenotretter retten!

Macht aber nix! Im Gegenteil! Damit scheinen sie voll im dämlichen Trend zu liegen. Die erste Million ist schon bald gesammelt. Wer „Kommerzfernseh-Klaasi und Zwangsgebühren-Janni“ in ihrem Anliegen gerne mit der eigenen hart verdienten Kohle unterstützen möchte, kann das hier tun. Wer lieber darauf verzichtet, dem sei jedoch ausdrücklich verziehen.

„Racketen“ und ihr Sprengstoff

Mit einer Äußerung liegt unser Böhmimann inhaltlich aber nicht ganz falsch. Er spricht von einer „unmenschlichen, kaltblütigen und skrupellosen Politik“. Das stimmt. Die Metapher von der eingeschlagenen „Rackete“ passt hier bestens. Raketen sind immer nur Träger von etwas. Zu einer Waffe werden sie erst durch ihren Inhalt. Der „Inhalt“ waren in diesem Fall illegale Migranten, die sich wissentlich in „Seenot“ haben bringen lassen, um illegal, kalkuliert moralisch erpresserisch, nach Europa zu gelangen. Sie hätten längst in Sicherheit, außerhalb Europas, sein können. Sie wurden aber nicht „gerettet“, sie wurden geschleust. Der oben zitierte Slogan bedeutet, bei Lichte betrachtet, nämlich dies:

Migranten schleusen ist kein Verbrechen: Lasst uns die Schleuserhelfer finanzieren!

Unsere Rackete ist für diese Politik nur Mittel zum Zweck. Die illegalen Migranten sind für sie nur das Pulver. Was von diesem „Pulver“ im Mittelmeer „nass“ wird, ist diesen Politikern letztlich egal, denn der afrikanische „Pulvervorrat“ ist nahezu unerschöpflich.

All diese Menschen weiterhin nach Europa zu locken, ihnen Hoffnung auf bequeme deutsche Vollversorgung zu machen, statt endlich eine knallharte Politik der Grenzsicherung nach australischem Vorbild zu verfolgen, löst grundsätzlich kein einziges Problem in Afrika, fördert dagegen gefährliche Schlepperei und macht Europa mittelfristig zu einem Pulverfass.

DAS ist „unmenschliche, kaltblütige und skrupellose Politik“!

Was Böhmimann und so viele Gutmenschen aber immer noch nicht kapieren oder kapieren wollen, ist, dass sie selbst Teil einer solchen Politik sind. Sie profitieren sogar davon, wenn sie sich moralisch selbst erhöhen.

Emotion gegen Gesetz und Vernunft

Das wilde Theater, welches unsere Bruchkapitänin Carola da ausgelöst hat, war absehbar. Racketen wie „Sea-Quatsch 3“ fliegen nicht so einfach los. Sie werden abgefeuert, sie werden finanziert. Hier wird Druck auf Salvini ausgeübt, weil dies politisch gerade nützlich ist. Hier wird Rache an Italien für unpassende Wahlergebnisse geübt, hier schlagen die EU und ihre Befürworter um sich. Hier zeigen Merkels Schranzen, was sie können. Carola ist nur eine weitere Greta, die hinderliche Regeln und Gesetze mit Moralin durchtränken und letztlich auflösen soll.

Doch dieser Weg ist nicht „menschlich“, dieser Weg ist diabolisch – weil er ins Chaos führt.




Jan Böhmermann, der Mann mit dem Desinfektionsmittel gegen Juden

Von JUPITER | Der ZDF-Satirestar Jan Böhmermann schrumpft derzeit zu einem kleinen Zyniker mit judenfeindlicher Tendenz.  Ihm wird vorgeworfen, auf Kosten des jüdischen Comedians Oliver Polak einen hässlichen judenfeindlichen Gag gemacht zu haben. Zusammen mit dem Komiker Serdar Somuncu und dem Moderator Klaas Heufer-Umlauf, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Dem Bericht zufolge geschah es in einem Sketch vor acht Jahren.  Nach einem Stand-up-Auftritt im Jahr 2010 wird Polak von drei oben genannten Kollegen als Teil der Showeinlage von der Bühne gejagt, während sie vorspielten, sich vor ihm, dem Juden, zu ekeln. Einer der drei Komiker fragt: „Habt ihr ihm die Hand gegeben?“ Daraufhin besprüht er ihre Hände mit einem auf der Bühne platzierten Desinfektionsspray.

Der Mann mit dem Desinfektionsmittel war Böhmermann, wie sich herausstellte und für Aufregung sorgt. Der Beweis: Ein Video des Auftritts findet sich auf der Somuncu-DVD „Der Hassprediger: HardcoreLive!“.

Denn den Namen Böhmermann hat Polak bewusst nicht genannt. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Gegen den Judenhass“ schildert er Situationen, die er in seinem Leben als Jude in Deutschland erlebt hat. Ihm ging es nicht um namentliches Anprangern, sondern er wollte Judenhass als strukturelles Problem skizzieren, so die SZ. Er sprach lediglich von einem „Fernsehmoderator im mittleren Alter“. Das genügte allerdings, dass sein Buch nicht – wie ursprünglich geplant – im Verlag Kiepenheuer und Witsch erscheinen konnte, wo die Passage gestrichen werden sollte, sondern im Suhrkamp-Verlag. Und die Suche und Enttarnung des „antisemitischen Fernsehreporters“ anheizte.

Böhmermann selbst ist das Lachen über andere offensichtlich vergangen. Auf Twitter reagierte er zynisch und unprofessionell:

Dabei ist der Vorfall mit dem Desinfektionsmittel kein Einzelfall. Im Interview mit der Welt am Sonntag berichtet Polak laut SZ von einer Situation, die ebenfalls auf der erwähnten DVD von Serdar Somuncu zu sehen sei: Während sich Heufer-Umlauf und Polak während der Proben unterhalten, taucht Böhmermann im Hintergrund des Bildes auf, zeigt auf Polak und flüstert immer wieder das Wort „Jude“. „Krank, so richtig besessen“, nennt Polak das in seinem Interview.

Als Polak 2015 Gast in Böhmermanns ZDF-Sendung Neo Magazin Royale war, kündigte der Moderator ihn mit den Worten an: „Nächste Woche kommt Oliver Polak, weil der Mossad das will.“ In seinem Buch beschreibt Polak, wie er gegen diese Fixierung auf sein Jüdischsein protestierte. Der Moderator aber habe nur gelacht und entgegnet: „Sorry, aber dein Judentum ist dein Unique Selling Point, da musste jetzt durch.“




Unterstützt die Bundesregierung Hetze gegen Opferfamilien?

Seitdem die Familie der ermordeten Susanna Feldmann aus Mainz auf Facebook regierungskritische Posts geteilt hat, unter anderem das Video der verhinderten Schweigeminute im Bundestag, wurde sie Opfer einer koordinierten Cybermobbing-Kampagne im Internet, ausgerufen durch Mitglieder von Jan Böhmermanns Spam-Kampagne „Reconquista Internet“.

„Reconquista Internet“ wird unter anderem unterstützt durch die Initiative des Europarates „No Hate Speech“, zu dessen „Kampagnenkomitee“ das Bundesfamilienministerium, das Bundesjustizministerium, das Bundesaußenministerium, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Bundeszentrale für politische Bildung und der Integrationsbeauftragte der Bundesregierung gehören.

Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron hat nun eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet:

  1. Distanziert sich die Bundesregierung vom Cybermobbing durch „Reconquista Internet“ gegen die Opferfamilie?
  2. Welche Geldmittel stellt die Bundesregierung insgesamt für den Kampf gegen sogenannte „Hate Speech“ zur Verfügung?
  3. Auf wessen Initiative wurden diese Mittel bewilligt und wer waren die Entscheidungsträger?
  4. Wie definiert die Bundesregierung „Hate Speech“? Gehört hierzu auch generell das teilen von Videos mit Schweigeminuten für ermordete Familienangehörige, oder nur dann, wenn damit implizit Kritik an der herrschenden Migrationspolitik der Regierung Merkel verstanden werden könnte?
  5. Wie unterscheidet sich dieser Kampf gegen Hate Speech in Form von Cybermobbing und öffentliches Bloßstellen („Doxxing“) von dem, was angeblich bekämpft werden soll? Betreiben die Hetzer von Reconquista Internet nicht gerade „Hate Speech“?
  6. Welche konkreten Schritte wird die Bundesregierung unternehmen, um sicherzustellen, dass keine öffentlichen Gelder an Aktionen und Organisationen gehen, die Cybermobbing gegen Andersdenkende,  trauernde Hinterbliebene sowie Opfer der Politik der aktuellen Bundesregierung unterstützen?

Eine Antwort steht noch aus.

Die Bundesregierung hat sich geweigert, eine vorangegangene Anfrage zum Thema „Reconquista Internet“ im Zusammenhang mit Jan Böhmermann und dem ZDF zu beantworten, da „die Bundesregierung … keine Kenntnis darüber (hat) welche Auffassung die von ihr in den ZDF-Fernsehrat entsandten Vertreter … vertreten.“

„Wenn die Bundesregierung keine Ahnung hat, was ihre Vertreter im ZDF-Fernsehrat machen, warum entsendet sie sie dann überhaupt?“, fragte Bystron. „Oder ist das nur eine Ausrede, um Auskunft zu verweigern?“ Die Bundesregierung ist dem Volk und den Bundestagsabgeordneneten normalerweise zur Rechenschaft verpflichtet.




Maulwurf leakt „Reconquista Internet“

Am 26. April gründete der ZDF-Neosatiriker Jan Böhmermann in der von Zwangsgebühren finanzierten Sendung Neo Magazin Royale die Bürgerhetzbewegung „Reconquista Internet“. Doch statt sich für Rechte einzusetzen, folgt ihm eine Denunziantenarmee im Kampf gegen die Meinungsfreiheit.

PI-NEWS wurden nun brisante Leaks zugespielt, in denen ein Maulwurf die Machenschaften und Methoden in der Grauzone von Reconquista Internet offenlegt. Auf einer Kopie des Discord-Servers kann jetzt jeder selbst nachlesen und sich sein eigenes Bild davon machen, welche kriminelle Energie sich hinter dieser sicherlich bald mit dem  politisch korrekten Grimme-Preis ausgezeichneten Aktion verbirgt.

Ob die mehr oder weniger beitragsfinanzierten Liebestrolle mit ihrem Aufruf und der aktiven Fälschung von Umfragen, durch die auf ihrem Server veröffentlichten Bots und Programmcodes nun tatsächlich eine Straftat begangen haben und vielleicht weiterhin begehen, müssen wohl Juristen beurteilen. Ob das Besprühen von Bürgersteigen und Hauswänden mit dem Symbol dieser mehr als fragwürdigen „Bewegung“ nun Sachbeschädigung oder einfach nur politische Erziehung ist, ebenfalls. In Zeiten des DSGVO geht man mindestens nicht gerade pfleglich mit den Daten unbescholtener Bürger dort um. So ist die Denunziation offensichtlich eine der selbstgesetzten Hauptaufgaben der böhmermannhörigen Gesinnungsapostel. Die Lektüre des Beststellers „Die Welle“ drängt sich dem Leser geradezu auf.

Da werden Nutzer der sozialen Medien nachweislich abgesprochen und massenhaft bei den Betreibern sozialer Medien gemeldet, um einen Shadowban gegen die Meinungsfreiheit zu erwirken, Existenzen sollen (erfolgreich) zerstört werden durch schriftliche Denunziation bei Arbeitgebern oder Verlegern, es wird AfD-Block-Bingo gespielt und gezielt darauf hingearbeitet, dass gewählte Mitglieder des Bundestages, nur weil sie der vermeintlich falschen Partei angehören, ihre Meinungen und Statements künftig und teilweise bereits jetzt schon, nur noch innerhalb ihrer Filterblase im Shadowban äußern dürfen. Last but not least werden natürlich auch die berüchtigten Listen erstellt und verteilt. Die flauschig vorgegebene Suche nach Dialog ist eben mehr Schein als Sein.

Mit diesen Methoden verkommt die Rückeroberung des Internets leider statt zu einer Bürgerbewegung eher zu einer naiv-gefährlichen Würgerbewegung gegen die Meinungsfreiheit, die Werte unseres Grundgesetzes und für das Steigbügelhaltertum einer Gesinnungsdiktatur von Merkels Gnaden.

Erklärtes Ziel von „Reconquista Internet“ sei es, dem angeblichen Hass im Netz „Liebe und Vernunft“ entgegen zu setzen, wie es beispielsweise auf dem Twitter-Profil zur Aktion heißt. Böhmermann warb zuletzt verstärkt für eine Beteiligung. Es sei an der Zeit, der Debatte um Populismus im Netz Aktionen folgen zu lassen. „Wir haben aus Versehen eine Bürgerrechtsbewegung ins Leben gerufen“, twitterte Böhmermann zum Start von „Reconquista Internet“. Tausende Kinder und Möchtegern-Krieger sollen sich laut der geneigten Presse daran beteiligen. Wohl eher 13.000 statt 53.000, wie die Trollarmee gerne selbst von der Lügenpresse propagieren lässt.

Das Konzept von „Reconquista Internet“ solle eine Antwort sein, auf ein Bündnis von so diffamierten „Rechtsradikalen“, das unter dem Namen Reconquista Germanica im Netz seine Aktionen und Online-Attacken verabreden würde und dem vorgeworfen wird, als virtuelle Trollfabrik die AfD zu unterstützen.  Sich selbst bezeichnet „Reconquista Germanica“ (RG) hingegen als satirisches Projekt von Online-Spiele-Fans. Böhmermann kritisierte das Vorgehen von RG in seiner Sendung scharf:

„Was die rechten da im Internet machen hat nichts mit politischem Diskurs zu tun. Das sind organisierte Volksverhetzung, Einschüchterungsversuche und Manipulation mit illegalen Mitteln. Und weil die deutschen Strafverfolgungsbehörden leider immer noch so langsames Internet haben, sollten zu allererst wir Profisatiriker den Amateursatirikern von ‚Reconquista Germanica‘ eine Kraft entgegensetzen, mit der sie in Zukunft rechnen müssen.“

Dem angeblichen Populismus wird in der Realität nun ein linker Gegenpopulismus, garniert mit einer geballten Portion krimineller Energie, entgegengesetzt.

Böhmermann möchte also den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und begibt sich und damit auch seinen Arbeitgeber dafür in rechtliche Grauzonen.

Inzwischen gibt es auch deutliche Kritik aus dem Netz, den eigenen Reihen und der Politik: FDP-Generalsekretärin Nicola Beer beispielsweise wirft Initiator Böhmermann „Blockwart-Denke in schlimmster Tradition beider deutscher Diktaturen vor“. Sie kritisierte einen öffentlichen Aufruf von „Reconquista Internet“ zum Blocken und Spammen als „falschen Weg“. Eine archivierte Version der Blockliste ist trotz des Zurückruderns des Neosatirikers weiterhin im Netz zu finden.

Die angebliche Satire, ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit der schon länger hier lebenden Menschen, spaltet nicht nur, sie sucht keinen Dialog, sondern ist als Satire vor allem eine dreiste Lüge. Mit diesen Lügen muss endlich Schluss sein! Aufklärung erfahren die Menschen nur dann, wenn sie sich selbst ein eigenes Bild machen dürfen.

Diese Möglichkeit ist nun gegeben. Lesen Sie selbst, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird und wie unliebsame Meinungen verhindert und manipuliert werden sollen:

#RequiLeaks unter http://requileaks.mooo.com/




Jan Böhmermann säubert das Internet von „Rechten“

Nicht nur der Linksstaat an sich, sondern besonders auch seine Propagandamedien haben ein großes Problem mit der patriotischen und konservativen Gegenpresse, den freien Medien und auch damit, dass in Zeiten des Internets jeder Mensch seine Meinung einem breiten Publikum darlegen kann. GEZ-Scherge Jan Böhmermann vom ZDF nutzt nun seine Popularität um diese „Störenfriede“ mundtot zu machen.

In seiner Sendung am „Neo Magazin Royale“ kündigte er am 26.4. an, seine rund zwei Millionen Follower auf Twitter dazu aufzurufen eine von ihm und seinen linksfaschistischen Helfern erstellte Auswahl an Menschen von der Plattform und aus dem Netz zu vertreiben – also die Accounts zu melden, sodass sie gesperrt oder gelöscht werden. Die Meinung dieser Personen, sowie natürlich all jener, die nicht dem linken Deutschlandvernichterkurs dienen störe nämlich den politische Diskurs und habe so Einfluss darauf, dass immer mehr Menschen sich von den Vernichterparteien abwenden. Seine größte Angst dabei ist ganz offensichtlich die AfD und, dass dieser immer mehr Wählerstimmen zufließen.

Die Aktion nennt sich „Reconquista Internet“ und gleicht Säuberungen, wie wir sie aus längst vergangenen und angeblich nie wieder gewollten Zeiten kennen. Böhmermann darf diese Vertreibung unliebsamer Personen aus dem öffentlichen sozialen Meinungsraum im vom Steuerzahler zwangsfinanzierten ZDF forcieren.

Am 1. Mai postete er auf Twitter seinen Aufruf mit Anleitung, wie man am besten vorgehen sollte gegen diese auszumerzenden Personen auf seiner Liste zum Meinungstod.

Auf der Liste steht natürlich auch der Twittaccount von PI-NEWS, ebenso wie die Junge Freiheit und zum Beispiel der Blog Tichys Einblick, neben unzähligen Einzelpersonen.

Nur vier Tage nach der Sendung wurde unter dem Titel „Operation Ruhe im Karton“ auf Youtube ein Video zur Aktion Reconquista Internet veröffentlicht:

https://www.youtube.com/watch?v=3qyG7OlLNKE

Die WeLT schreibt euphorisch: „Bereits 50.000 Teilnehmer beteiligen sich an diesem Projekt.“.

Der ganze zutiefst faschistische Vorgang findet unter dem Schutzmäntelchen der Satire statt, unter dem auch moslemische Rapper „Witze“ über die Judenvernichtung machen dürfen und noch Preise dafür bekommen. Auch Böhmermann wird wohl dafür mindestens ein Schulterklopfen erhalten, von allen, die sich durch das Recht der freien Meinungsäusserung bedroht fühlen und diese allein für sich selbst beanspruchen, ebenso wie die Hoheit darüber, was der Bürger wissen darf und was nicht. Die Nationalsozialisten hätten mit Böhmermann und unseren Propagandamedien vermutlich auch ihre Freude gehabt.  (lsg)

Die Liste der vom linken Hass im Internet verfolgten und bedrohten Bürger und freien Medien kann man hier einsehen.

Videoausschnitt der Sendung „Neo Magazin Royale“  vom 24.4.2018:




Akif Pirinçci: Hitlern mit Böhmi

Jan Böhmermann ist ein total lustiger Typ. Doch vor allen Dingen ist er einer, den man als einen intelligenten Komiker bezeichnen darf. Das liegt daran, daß er nicht wie seine Kollegen einfach dumme Witze über das Unvermögen von Frauen in bezug auf das Einparken reißt und über die Selbstüberschätzung von Männern ihre Potenz betreffend, sondern clever hintergründig, schier genialistisch stets heiße Eisen anpackt, den Nerv der Zeit trifft und die Lach-Branche ob ihres Wieso-sind-wir-nicht-drauf-gekommen?-Versagens völlig beschämt zurückläßt. Mit baff aufgeklapptem Unterkiefer steht man sowohl als Zuschauer als auch als Profi da, wenn er einen frauähnlichen Pottwal singen läßt, daß er im Job stets untergebuttert werde, weil er Inhaber einer Möse sei, oder Erdogan einen Zigenficker bezeichnet. Donna Lüttchen, wer von uns vermag solchen Mut aufzubringen? Unvergessen sein völlig ernstgemeintes Video, in dem er verblödete Dunkeldeutsche aus Sachsen mit Mistgabeln in den Händen wahren, modernen und offenkundig in der Überzahl befindlichen Deutschen gegenüberstellt, bestehend aus einem Pfarrer, der Strapse unter seinem Talar trägt, einem Kiffer, einer Kopftuchtante, einem Scheich, jede Menge Negern und Asylbetrügern usw. Ja, das nenne ich Demaskierung der Gesellschafft at its best!

Im „Neo Magazin Royale“ assistiert ihm ein auch im wahren Leben häßlicher Kerl namens Ralf Kabelka als Sidekick, der so tut, als sei er ein Stichwort gebender Spießer. Beim Zwangsgebührenfernsehen, das Jans oberwitzige Späßchen bezahlt und selber bis in die Kiemen links-verspießert ist, wirkt dieser dramaturgische Trick jedoch so kraß konträr wie wenn im Puff der Freier die Nutte zum Ficken auffordert. Die politische Linie der Sendung ist wie es sich zu einem Club der Staatskünstler gehört linksradikal. Wobei man allerdings anmerken muß, daß mit „radikal“ auf keinen Fall etwas anarchistisch Neues, gar spritzig Jugendliches gemeint ist, sondern solcherlei Prähistorisches wie „Wenn es keine Kapitalisten gäbe, würde jeder vom Staat ein iPhone X geschenkt bekommen“ oder „Jeder, der den Moslemschwanz nicht lutscht, ist ein Nazi“ oder „Klimaerwärmung wird durch Fürze weißer Arschlöcher erzeugt“ und dergleichen mehr.

In seiner neuesten Sendung hat sich Jan Böhmermann, der stets so aussieht wie eine mit 1000 Volt aufgeladene Ratte im Anzug, ein Thema vorgenommen, das bis jetzt in Deutschland medial völlig todgeschwiegen wurde: Das Dritte Reich. Das Video kommt absolut zur rechten Zeit, denn 13 Prozent der Wähler haben bei der letzten Bundestagswahl für die Nationalsozialisten von der AfD gestimmt, die KZs für Cem-Özdermirartige bauen und darin Claudia Roths Warze vergasen wollen. Auf seiner ungeheuer humoristischen Art hält uns Böhmermann jedoch den Spiegel vor, darin wir unsere häßliche Nazi-Fratze und den brandgefährlichen Umstand erkennen, wie verführbar wir doch für Hitler-Imitatoren sind.

Okay, die Idee zu der Posse ist geklaut – so wie fast alles, wenn deutsche Künstlerdarsteller im Staatsdienst sich etwas ausgedacht zu haben vorgeben. Als 1993 „Jurassic Park“ (ein fiktionaler Dinosaurier-Themenpark) und „Schindlers Liste“, beide von Steven Spielberg inszeniert, in den USA Premiere hatten, verarschte eine Satirezeitschrift den kommerziellen sowie moralischen Erfolg des Regisseurs, indem sie die zwei nicht gegensätzlicher sein könnenden Filme einfach zum „Holocaust Park“ fusionierte. In der neuesten Folge von „Neo Magazin Royale“ wird dieser mäßig witzige Einfall wieder aufgegriffen und vermittels einer Fake-Reportage suggeriert, ein Unternehmer namens Raphael Gamper würde einen Freizeitpark planen, wo man die Zeit des Dritten Reichs nacherleben könne. Sowohl die Schlacht von Stalingrad, die Bombardierung Dresdens als auch das Attentat auf Adolf Hitler sollen dort hautnah nachempfunden werden können. Ein Wehrmachtkarussel und ähnliche Attraktionen runden die Attraktion ab.

An keiner Stelle der Blödelei glaubt der bereits von Kindesbeinen an mit diesem Nazi-und-Schuld-Müll zugeschissene Zuschauer, daß das Ganze ernstgemeint sei. Dennoch schreibt die Presse lobhudelnd ob des Geniestreichs und unterschwellig vortäuschend, der gegenwärtig von einer muslimisch-negroiden Invasion heimgesuchte und dagegen Null unternehmende Doof-Deutsche hegte klammheimlich und quasi genetisch bedingt Sympathien für den Föhrer, unisono: „Wir können uns beruhigen. Es handelt sich um einen Fake! Ein solcher Park wird in den kommenden Jahren weder in der BRD noch woanders entstehen.“

Oh da sind wir aber wirklich sowas von beruhigt! Allerdings hätte die Presse auch darüber spekulieren können, wieso Böhmi diesen verwesten Nazi-Kack nun mehr zum dreimillionstenmal aufs Tapet bringt, wo doch schon Grundschüler (außer muslimische natürlich) damit täglich traktiert werden. Gibt es dazu einen besonderen Anlaß? Hmmm, ma gucke.

Zunächst outen sich Böhmermann und sein so lustig wie ein Eiterpickel am Arschloch daherkommender Kumpel Kabelka in einer Kombination aus Masochismus und moralischer Selbsterhöhung, daß ihre Opas auch ganz schlimme Nazis gewesen wären. Dabei grinsen sie erhobenen Hauptes in die Kamera, weil sie ja im Gegensatz zu den beiden jetzigen Gerippen in irgendwelchen Friedhöfen am Arsch der Welt zu jener Zeit im Winderstand gewesen waren und ihre Witzeshow aus dem Konzentrationslager gesendet haben. Allerdings vergessen sie hierbei die wichtigste Regel des Entertainments: Wen interessiert schon dein beschissener Nazi-Opa?

Schnell wird klar, weshalb überhaupt dieses schwachsinnige Video gezimmert werden mußte: Böhmermann wollte nämlich vor sechs Wochen einen Nagel an die Wand hämmern, um daran das eingerahmte Foto seines Nazi-Opas aufzuhängen. Dabei ist ihm der Hammer derart unglücklich aus der Hand gerutscht, daß er mit voller Wucht seine Stirn traf, und Böhmi seitdem im Koma lag. Als er wieder aufgewacht ist, glaubte er, daß immer noch Wahlkampf sei und er den Einzug der AfD in den Bundestag unbedingt verhindern müsse. Denn gleich nach dem Nazi-Opa-Outing wird ein Alexander Gauland ins Bild geschnitten, der vernünftigerweise kundtut, daß es mal langsam Schluß sein müsse mit der Hitlerei.

Der Rest ist vorhersehbar und zutiefst langweilig. Ein talentloser Schauspieler mit dem Esprit eines Kreissparkassendirektors spielt den bösen Kapitalisten, der für seinen Nazi-Park im Ton eines sich an den Zeitgeist anbiedernden Unternehmers wirbt und den Zynismus des Unterfangens gar nicht merkt. So jedenfalls Böhmis Theorie. Die Praxis sieht natürlich etwas anders aus. Die Faszination um das Dritte Reich, und so hart es auch klingen mag, auch und selbst um die Ermordung der Millionen Juden wurde von der Unterhaltungsbranche bis heute bis zum Exzeß gewinnbringend „verwertet“, meist als Historie verbrämt. Allen voran von Böhmermanns Heimatsender ZDF, das von seinem Guido Knopp und dessen Dauerserie um die Nazis nicht genug bekommen konnte. Am Ende dachte man schon, es käme noch eine Folge mit dem Titel „Hitlers Darmbakterien“.

Der Grund hierfür ist denkbar simpel. Das Dritte Reich und alles, was damit zusammenhängt, ist ein sogenannter „Big One“. Noch nie in der Geschichte lagen menschliche Hybris, menschliche Abgründe und menschliche Entartung so nah beieinander wie in diesen 12 Jahren deutscher Geschichte. Und nie zuvor haben Menschen eine Katastrophe solcher Dimension verbockt. Ausgeführt von einem Kulturvolk durch und durch und von dem seinerzeit vermutlich intelligentesten Menschlag weltweit. Ein Nazi-Erlebnispark nach alldem? So what!

Obgleich das Video vorgibt, zwischen guter und böser Erinnerungskultur unterscheiden zu wollen, wird die wahre Absicht selbst für einen Vollidioten rasch glasklar, wenn in das „Gedankenspiel“ unaufhörlich irgendwelche AfD-Statements reingeschnitten werden, die suggerieren: Hitler wird aus seiner Brandsenke wieder auferstehen, wenn die mal an die Macht kommen – abgesehen davon, daß wir dann die Milliarden Gebührengelder bestimmt nicht mehr so unproblematisch in den Arsch geblasen kriegen.

Am lächerlichsten wird das naziöse Dramolett, wenn Kabelka in einer Messe für Freizeitpark-Technik den Fake-Unternehmer Gamper wieder trifft, der sich von den dortigen Ausstellern handwerkliche Hilfe erhofft. Und oh my goodness! diese gewissenlosen Geldmacher erklären sich schnell bereit, das Nazi-Ambiente kompetent herzurichten. Das soll wohl ein mittelschwerer Skandal darstellen. Aber mal eine Frage, Böhmi: Wie ist es mit all den Schauspielern, Drehbuchautoren, Regisseuren, Filmarchitekten, Kostümbildnern usw., die für Filme über das Dritte Reich gearbeitet haben? Taten sie es immer für lau und spendeten dann ihre Gagen an die Hinterbliebenen der Holocaust-Opfer? Wie ist es eigentlich mit dir? Kann ich mal deine Spendenquittung sehen?

Der Schluß ist so durchsichtig wie das Monokel des Generals der Infanterie Hermann Recknagel. Selbstverständlich plant man den Bau des Naziramas in Brandenburg, weil „im Osten ein unverkrampfteres Verhältnis zum Nationalsozialismus“ herrsche, hihi. Jan Böhmermann war wieder unfaßbar lustig, hat aber auch gleichzeitig die Zuschauer im Sinne des deutschen Schuldkultes erzogen, wenn es das überhaupt bedurfte, und somit seine Bewerbung für den nächsten Grimme-Preis abgeliefert. Vielleicht bekommt er als Belohnung dafür eine Spiel-Show in der besten Sendezeit beim ZDF, verdient das Doppelte und kann sich eine Reise nach Ausschwitz leisten.


(Im Original erschienen bei der-kleine-akif.de)