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Letzter konservativer Kirchenmann

Joachim Kardinal Meisner.

Am Mittwochmorgen verstarb in Bad Füssen im Alter von 83 Jahren der frühere Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner. 25 Jahre stand Meisner dem Erzbistum Köln vor. Der streitbare Kardinal war das Gegenteil seines Nachfolgers, Rainer Maria Woelki. Der in Breslau geborene Meisner wäre nie auf die Idee gekommen, die weltweit verfolgten Christen durch das Aufstellen von hauptsächlich von Moslems genutzten „Flüchtlings“-Booten zu verraten.  Er war einer der letzten konservativen und nicht politisch korrekten aber einflussreichen Vertreter der katholischen Kirche. Nicht von ungefähr hatte er ein enges Verhältnis zu Papst Johannes Paul II. und besonders auch zu Papst Benedikt XVI.

Den neuen sozialistischen und islamaffinen Papst Franziskus hingegen hatte der Kardinal mehr als einmal scharf kritisiert. Meisner wandte sich gegen sogenannte interreligiöse Feiern und hielt den „intoleranten Islam“ für nicht kompatibel mit christlichen Werten. Er kritisierte offen die Christenfeindlichkeit der Türkei, ebenso wie die in Deutschland vorherrschende politische Korrektheit. Er hatte es nicht immer leicht, gerade im linksversifften Köln, aber Meisner stand immer zu seinen Überzeugungen und ließ sich das Rückgrat nicht biegen.

Mit Kardinal Meisner verklingt eine der letzten Stimmen der katholischen Kirche für das Christentum, für konservative Werte und gegen den islamischen und linksbunten familienfeindlichen Kurs.




Köln: Kritik an Woelkis Flüchtlingskurs wächst

woelki_flyerEin neuer Arbeitskreis „Kritische Christen“ informierte am Sonntagvormittag hunderte Messebesucher vor dem Kölner Dom über die einseitige Flüchtlingspropaganda des Kölner Erzbistums, die bekanntlich vor kurzem in der quasi-religiösen Verehrung eines Flüchtlingsbootes als Altar und Kultgegenstand im Dom gipfelte. Kardinal Woelki, dem Nachfolger des konservativen Kirchenhirten Meisner, wird von der neuen Basisbewegung dabei ein „Tanz um das goldene Kalb Multikulti & Zuwanderung” und „zeitgeistiger Götzendienst statt traditioneller christlicher Seelsorge“ vorgeworfen.

Neben einigen Touristen konnten mit dieser ersten Aktion vor allem hunderte Besucher des sonntäglichen Hochamtes und anderer Messen im Kölner Dom erreicht werden. Die Flugblattverteilung führte umgehend zu polarisierenden Diskussionen in der erwünschten Zielgruppe. Die Reaktionen reichten dabei von naiv-gutmenschlichen Welcome-Gebrabbel bis hin zu zahlreichen „Sie haben Recht!“-Bekräftigungen. Die Wertkonservativen in der kirchlichen Basis des Rheinlandes scheinen also von Woelki und Co. noch nicht gänzlich weggeekelt worden zu sein. Aber auch als katholische Geistliche erkennbare Gottesdienstbesucher lasen mit Interesse und teils sichtbaren Wohlwollen die Flugblätter.

Dazu passend macht derzeit eine mutige Predigt des Kölner Pfarrers Hildebrandt von der Gemeinde St. Pantaleon die Runde. Entgegen der allgemeinen Multikulti- und „Islam ist Frieden“-Besoffenheit in den oberen Bistumsetagen prangerte Dr. Hildebrandt in seiner letzten, auch schriftlich verbreiteten Sonntagspredigt die Verfolgung christlicher Flüchtlinge durch Muslime an, die sich auch noch in Kölner Flüchtlingsheimen fortsetzen würde:

Anders der Muslim. Für ihn äußert sich die Religion im Gesetz. Nach muslimischer Überzeugung kann man Gott letztlich nur im Gesetz begegnen. Damit ist folgerichtig jeder gottlos, der nicht nach dem muslimischen Gesetz der Sharia lebt. Hier wird deutlich, warum eine solche Religion dazu führen kann, und gegenwärtig leider viel zu oft dazu führt, auch in unseren Flüchtlingsunterkünften in Köln, sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt, jeden zu unterdrücken, wie einen Sklaven zu behandeln und ggf. sogar zu töten, der nicht shariagemäß lebt. Dieser fundamentale Unterschied zwischen den großen Religionen und Kulturen ist dringend zu klären.

Die dem Opus-Dei-Werk nahe stehende Pfarrgemeinde St. Pantaleon wird deshalb ab Herbst ausgewählten christlichen Flüchtlingsfamilien in umgebauten Klosterräumen eine Zuflucht vor weiteren Drangsalierungen in städtischen Asylheimen anbieten. In der prächtigen romanischen Kirche St. Pantaleon werden daneben selbstverständlich auch weiterhin täglich Messen, Andachten und Beichtgelegenheiten angeboten. Zudem kann man die Arbeit der Gemeinde auch als Ortsfremder im Rahmen eines Freundeskreises St. Pantaleon unterstützen. Nähere Infos dazu im Netz unter www.sankt-pantaleon.de

Der im Großraum Köln aktive Arbeitskreis kritischer Christen wurde erst kürzlich unter maßgeblicher Mitwirkung von Mitgliedern der Bürgerbewegungen Pro Köln und Pro Deutschland gegründet. Die Gemeinschaft ist offen für zeitgeistkritische Christen aller Konfessionen und ist unter kritische-christen@gmx.de erreichbar.

Video der Verteilaktion (mit „Die haben Recht“-Zwischenruf):




Amtseinführung von Kölner Erzbischof Woelki: „Welt“ überschlägt sich in Gutmenschentum

meisner_woelkiSobald bundesdeutsche Massenmedien über die katholische Kirche berichten, ist äußerste Vorsicht angebracht. Jeder Kleriker, der sich der überlieferten Lehre verpflichtet fühlt, muss damit rechnen, medial zum Aussätzigen erklärt zu werden, doch jeder „Aufbrecher“ und „Reformer“ im linkslinken Ungeist der Zeit wird einseitig bejubelt. Wie man nun sehen kann, mischt auch die vermeintlich konservative „Welt“ in diesem schmutzigen Geschäft mit.

Rainer Maria Kardinal Woelki (Foto r. mit seinem Amtsvorgänger Kardinal Meisner) irritierte die Öffentlichkeit bereits am 12. Juli, einen Tag nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Köln, indem verschiedene Medien ihn dahingehend wiedergaben, die Gläubigen der Kirche sollten ihre Fähigkeiten als „lebendige Steine“ einbringen. So etwas weckt Assoziationen mit der Vorstellung der Freimaurer vom Logenmitglied als „rauhen Stein“. Ein höchster kirchlicher Würdenträger wie Woelki sollte sich dessen eigentlich bewusst sein. Zwar findet die Freimaurerei im Kirchenrecht von 1983 keine explizite Erwähnung mehr, jedoch stellte vor 31 Jahren Papst Benedikt XVI. als damaliger Kardinal Ratzinger, der der Glaubenskongregation vorstand, unmissverständlich fest, dass eine Mitgliedschaft in ihr nach wie vor vom Lehramt als schwer sündhaft bewertet wird. So weit, so verwirrend.

Eine regelrechte Krönung im Sinne feuchter sozialistischer Träume ist nun der „Welt“-Artikel „Wenn eine Frau im Dom die Kirchen-Reform ausruft“, in dem Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) zu einer Art Ikone des Gutmenschentums verklärt wird. Die 57-Jährige, die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen ist, gehört als Mitglied dem Zentralkomitees deutscher Katholiken an, das Ansichten vertritt, die dem Häretiker-Club „Wir sind Kirche“ nicht unähnlich sind. Löhrmann wünscht sich vom neuen Erzbischof von Köln „Offenheit“ zu den Themen Frauen in der Kirche, Zersetzung der sakramentalen Ehe einschließlich des Gutheißens praktizierter Homosexualität und „Dialog“ mit anderen Religionen – ein Schelm, wer hierbei an den „friedliebenden“ Islam denkt.

In plumpster Art und Weise meint Autor Christop Driessen sich als Gesellschaftsarchitekt betätigten zu müssen. Die kumpelhafte Art Woelkis, die den „Pomp des Amts“ überwinde, wird in höchsten Tönen gelobt. Eine Unachtsamkeit in der Liturgie sei liebenswürdig menschlich. Klatschen und Gelächter im wichtigsten Gotteshaus des Erzbistums Köln gehörten einfach dazu. Abweichungen von der kirchlichen Morallehre seien ein Gebot der Stunde. Reinster Subjektivismus einiger Zeitgeistiger versus unverrückbarer Grundfesten der katholischen Lehre.

Das Muster, das hinter derartiger Ausuferung politischer Korrektheit steht, ist sehr einfältig: Kardinal Woelki wird als angeblich moderne Alternative zu seinem erzbischöflichen Amtsvorgänger Joachim Kardinal Meisner aufgebauscht. Ähnliches ist man seit dem März 2013 mit Papst Franziskus in Rom gewohnt. Der Pontifex Maximus aus Argentinien wird medial in Opposition gesetzt zum intellektuellen und recht traditionsverbundenen Benedikt XVI. Guter Bischof, böser Bischof, für alle, die noch nicht den „richtigen Durchblick“ haben.

Sollte Woelki den Lobhudeleien eines Driessen und der restlichen Medien-Mafia auf den Leim gehen, so hätte dies verheerende Auswirkungen. Die Kirche wäre dann nichts anderes als der religiös verbrämte Arm der Sozialisten und Semisozialisten von SPD, Grünen oder SED-Fortsetzungspartei. Es wäre ein Gang in die Selbstabschaffung. Parallelen zur Evangelischen Kirche in Deutschland wären nicht zufällig.

Der staatliche Einzug der Kirchensteuer und weitere Leistungen aus Steuermitteln für die deutschen Bistümer sind angesichts der erschreckenden Lage auf den Prüfstand zu stellen. Denn der Zustand, gegenüber einem Staat, in dem schon in Teilbereichen der organisierte Wahnsinn vorherrschend ist, Loyalität zeigen zu müssen, ist unhaltbar. Eine ausschließlich private Spendenfinanzierung wäre ein Segen in puncto Unabhängigkeit der Kirche gegenüber den weltlichen Staatswesen, die sich nicht selten der Meute ideologisch auf Linie befindlicher Massenmedien bedienen.




Kardinal Joachim Meisner: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien“

„Fassungslos“, „empört“ und „entsetzt“ – das sind die Reaktionen von Muslimen auf eine Äußerung des Kölner Erzbischofs Kardinal Joachim Meisner am 24. Januar vor Angehörigen des „Neokatechumenalen Weges“ zum Kinderreichtum von Familien. Und auch die „Bundesregierung“ hat sich schon in Person des Islam-U-Bootes der Integrationsbeauftragten Aydan Özoguz (SPD) zu Wort gemeldet. Was genau hatte Meisner gesagt, das die Muslim-Vertreter und die Medien so hyperventilieren: „Eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien.“

Der Kölner Stadt-Anzeiger, dem der konservative Kölner Kardinal seit jeher ein Dorn im Auge ist, ist außer sich und schreibt auf Seite 1 unter dem Titel „Muslime entsetzt über Meisner“:

Entgeistert und mit Unverständnis haben Vertreter der Muslime, aber auch die Bundesregierung auf Äußerungen Kardinal Joachim Meisners über christliche und muslimische Familien reagiert. Vor Angehörigen des „Neokatechumenalen Weges“, einer katholischen Bewegung, hatte der Kölner Erzbischof am 24. Januar gesagt, „eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien“.

Meisner bezog sich dabei auf den Kinderreichtum der Muslime. Einen Videomitschnitt der Veranstaltung im Kölner Maternushaus stellte das Erzbistum ins Internet.

Bekir Alboga von der Türkisch-Islamischen Union Ditib sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, er sei sprachlos. „Man stelle sich vor, ein muslimischer Würdenträger in vergleichbarer Position würde diesen Satz formulieren – ein Empörungsschrei ginge durch die Gesellschaft.“ Eigentlich, so Alboga, „dürfte die Aussage des Kardinals nicht unbeantwortet bleiben“.

„Rustikaler Abgang“ Meisners

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD), sprach von der „persönlichen Meinung eines katholischen Würdenträgers“, die sie nicht kommentiere, „auch wenn ich sie nicht verstehe“.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, vermutete den Versuch des Kardinals, „sich mit Sarrazin-ähnlichen Äußerungen über Muslime einen rustikalen Abgang zu sichern“. Meisner bediene Ressentiments und islamfeindliche Stimmungen, „die wir so von der katholischen Kirche und besonders vom neuen Papst nicht kennen. Statt einander abzuwerten, sollten die Religionen einander stützen und schätzen.“ Auch der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, forderte mehr Respekt im interreligiösen Miteinander.

Vor Angehörigen des Neokatechumenats berichtete Meisner, er habe Bedenken gegen ihre Gemeinschaft im Vatikan stets mit dem Argument ausgeräumt, „Leute, dahinter steht die Glaubenskraft von Eheleuten, die zehn Kinder in die Welt setzen“. Auch der Gründer der Bewegung, der spanische Künstler Kiki Argüello, rühmte die Fruchtbarkeit der Familien in seiner Gemeinschaft. Sie hätten „mehr Kinder als die Muslime“. Kritiker werfen dem Neokatechumenat geheimbündlerische, autoritäre Strukturen vor.

Wir von PI sind ebenfalls entsetzt, wie ein deutscher Kardinal es wagen kann, sich für mehr Kinderreichtum in unseren Familien einzusetzen und fordern daher von Meisner:

• die öffentliche Zurücknahme seiner islamfeindlichen Entgleisung!
• eine Entschuldigung auf Knien bei allen Muslimen in Deutschland!
• den sofortigen Übertritt zur einzigen Religion des Friedens!

Hier, inshallah, die unappetitliche Meisner-Äußerung im Video (ab 88:40 Min):




EXPRESS steckte mit Femen-Nutte im Kölner Dom unter einer Decke

femen.nutte markmannSicher kennen alle das Foto oder Video von der Femen-Schlampe Josephine Markmann (alias Josephine Witt), die an Weihnachten halbnackt auf den Altar des Kölner Doms gesprungen ist (siehe etwa PI hier) und die Messe störte. Das obige Foto zeigt dieselbe 20-jährige Schlampe in der ersten Reihe vorne heuchelfromm mit Kopftuch, wie sie auf ihren Auftritt wartet – und das ist gleich der erste Beweis für die Schweinereien des Kölner EXPRESS, der immer so tut, als ob er Köln sei. Seit wann fotografiert der EXPRESS in der Weihnachtsmesse jeden Besucher extra? Und es gibt noch viel mehr Fotos, die zeigen, daß der Gossenfotograf Udo Gottschalk vom Gossen-EXPRESS des linken Gossen-Verlags Dumont genau wußte, was gleich passieren würde!

Sie müssen nur die Fotogalerie hier anschauen, dann ist offensichtlich, daß der Charakterlump Udo Gottschalk gezielt möglichst viele Fotos von der Markmann im Vorfeld geschossen hat. Und nachdem die Schlampe, die so gut wie sicher für ihren Auftritt auch noch Geld kassierte – deshalb nennen wir sie von nun ab ‚Nutte‘ -, dann auf dem Altar ihren „I am God“-Busen zeigte, brauchte sich der EXPRESS-Fotograf Gottschalk nur umzudrehen, und er konnte – welch ein Zufall – die schönsten Nahfotos schießen (Fotogalerie hier). Was aber schreibt das Heuchlerblatt EXPRESS dazu?

Musste das sein? Am Morgen des Ersten Weihnachtstags stürmt eine entblößte Femen-Aktivistin beim Pontifikalamt den Altar. Ein noch nie dagewesener Nackt-Skandal im Dom! Sie steht in provokanter Pose auf dem gesegneten Altar und schreit ihre bizarren Femen-Parolen heraus. Eklat in der Weihnachtsmesse – am 80. Geburtstag von Joachim Kardinal Meisner („Arme, kranke Frau“). Nach 26 Jahren in Köln sollte seine letzte Messe zum Fest eigentlich besinnlicher verlaufen… Doch die Hamburger Feme Josephine Witt (20) suchte sich eine denkbar fragwürdige Bühne für ihren „Protest“. Sie wollte dem Kardinal offensichtlich „seinen Tag“ vermiesen…

Woher kommt aber der Videofilm? Hat da ein frommer (oder geiler) Gottesdienstbesucher vorne in Sekundenschnelle sein Handy gezückt und diese relativ guten und nicht verwackelten Sequenzen gefilmt? Natürlich nicht! Es war noch – welch ein Zufall – die Paparazzi-Firma Hans Paul Media da, die ebenfalls im voraus alles wußte und sich auf hunderttausende Euro weltweit freute, die ihr der Verkauf des Femenbusens auf dem Altar des Kölner Doms einbringen sollte. Alles vorher abgesprochen! Was liegt also näher, als daß die angebliche „Philosophie“-Studentin Josephine Markmann natürlich für ihre blanken Möpse auch ein paar Euro eingesackt hat? Sie ist keine Demonstrantin gegen die intolerante katholische Kirche im intoleranten Kölner Dom, sondern eine Nutte, die es für Geld machte.

Leider müssen wir zugeben, daß wir nicht selber auf diese naheliegenden Ideen kamen, es war Hans Leyendecker von der Süddeutschen, der die halbnackte Wahrheit aufdeckte! Und die niederträchtige Chefredaktion im hinterhältigen EXPRESS lügt scheinheilig weiter, sie wisse wenig bis nichts und müsse ihre „Informanten“ schützen! Drecks-Journaille! (Abgelegt unter linke Lumpen-Medien!)




Femen-Schlampe stürmt Messe im Kölner Dom

FemenBarbusige Damen, die zum Geburtstag aus Torten springen, sind nichts Neues und erfreuen sich immer noch mehr oder weniger großer Beliebtheit bei Männern aller Alters- und Berufsgruppen. Eine ähnliche Überraschung wurde Kardinal Meisner, der heute seinen 80. Geburtstag begeht, zuteil. Josephine Witt (Foto), eine der Femen-Schlampen, stürmte heute Morgen oben ohne während der Messe im Kölner Dom den Altar.

(Von L.S.Gabriel)

Die 19-jährige Philosophiestudentin war eine der Beteiligten, die im April dieses Jahres in Hannover versucht hatte, mit der Aufschrift „fuck dictator“ auf ihren Brüsten, an den russischen Präsidenten Putin heranzukommen. Damals war sie vom Sicherheitspersonal daran gehindert worden. Ihre Aktion im Fernsehstudio bei Markus Lanz vor kurzem war hingegen schon erfolgreicher. Da stürmte sie während einer Live-Show mit einer weiteren Halbnackten die Talkrunde, um gegen Fußball-WM-Gastgeber Katar zu protestieren.

Auch heute Morgen gelang ihr die Provokation, zumindest kurzfristig. Während der Predigt des Kardinals, kurz vor dem Weihnachtssegen, sprang eine bis dahin unauffällig unter den Gläubigen sitzende Frau auf, riss sich die Kleider vom Leib und brüllte: „Ich bin Gott!“. Wohl nicht ganz zu Unrecht nahmen die Teilnehmer der Messe erst an, es handle sich um eine Verrückte.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet:

Aufregung im Kölner Dom: Eine junge Frau hat am ersten Weihnachtstag die Morgenmesse von Joachim Kardinal Meisner gestört, indem sie mit freiem Oberkörper auf den Altar geklettert ist. Auf ihrer Brust waren die Worte „I am God“ (Ich bin Gott) zu lesen.

Sie wurde daraufhin von Domschweitzern bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der Erzbischof von Köln, der am gleichen Tag seinen 80. Geburtstag feiert, setzte die Messe unbeirrt fort. Man wolle Weihnachten feiern und sich die Stimmung nicht vermiesen lassen, sagte er.

Vor dem Schlusssegen schloss er die Frau in sein Gebet ein. Der Altar wurde nach der Aktion der Frau in einem kurzen Ritus neu gesegnet.

Offenbar hatte sie sich bei der Aktion blaue Flecken zugezogen. Nun ermittelt die Polizei gegen die Domschweizer wegen des Verdachts der Körperverletzung. Die exhibitionistisch veranlagte Studentin wurde dagegen wegen nicht vorhandener Haftgründe sofort wieder auf freien Fuß gesetzt.

Es mag sicherlich angebracht sein, gegen den menschenverachtenden Sklavenhalterstaat Katar zu protestieren. Jedoch in einer Zeit, in der die Christen weltweit verfolgt und christliche Kirchen auch in Deutschland durch den Schlachtruf der Korantreuen entweiht werden (PI berichtete) mit derart sinnentleerten Aktionen das Gebet Gläubiger zu stören, ist nicht nur dreist und unsensibel, sondern schlichtweg dumm.




Meisner warnt vor türkischer Parallelgesellschaft

Immer wieder hat er sich in der Vergangenheit durch Äußerungen jenseits der politischen Korrektheit einen Namen gemacht. Geboren 1933 im niederschlesischen Breslau hat Joachim Kardinal Meisner aus seinem Herzen nie eine Mördergrube gemacht.

(Von Marsianer)

Unvergessen seine Dreikönigspredigt 2005, in der er u.a. geäußert hatte:

Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen lässt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Das sind nicht soziale Probleme, sondern theologische. Hier kommt das erste Gebot ins Spiel: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben“, d. h. du sollst dich nicht selbst zum Gott machen, der sich Verfügungsrecht über seinen eigenen Leib und über das Leben anderer anmaßt. „Das Licht leuchtet in die Finsternis“ (Joh 1,5), das ist kein harmloses Geschehen. Entweder nehme ich es auf, dann gehe ich erleuchteter durch die Welt oder ich verschließe mich ihm und werde noch dunkler als bisher.

Nun hat er sich wieder eindrücklich zu Wort gemeldet, in dem er vor der türkischen Parallelgesellschaft in Köln gewarnt hat. Zwar hat Meisner den Bau der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld gerechtfertigt, aber hinzugefügt, dass in dem Komplex auch Einrichtungen wie eine Bank und Kaufhäuser entstünden. Wenn es darum gehe, die türkische Kultur zu exportieren, diene das nicht der Inkulturation der Muslime. Zudem hat er die Entrechtung von Christen in der Türkei angeprangert. Er habe mehrfach das Problem gegenüber türkischen Politikern zur Sprache gebracht und auch mit Ministerpräsident Erdogan habe er gesprochen. Und obwohl ihm alles Mögliche versprochen worden sei, sei nichts geschehen. Hier geht es zum Artikel des Kölner Stadtanzeigers.




Meisner kritisiert Merkels Zuwanderungspolitik

Köln – Kardinal Joachim Meisner hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine falsche Strategie in der Bevölkerungspolitik vorgeworfen. In der „Stuttgarter Zeitung” verlangte der Katholik andere familienpolitische Signale: Frauen müssten „öffentlich ermutigt werden, zuhause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen”. Nur auf Zuwanderung zu setzen, „wie es jetzt Frau Merkel tut”, sei der falsche Weg. „Wir können doch den Portugiesen und den Spaniern nicht die Jugend und damit die Zukunft ihres Landes wegnehmen, nur aus Egoismus.” (Wenns denn wirklich nur die Portugiesen und die Spanier wären, die zu uns kommen!!!)




Meisner: „Wir sollen und dürfen nicht zuerst auf politisch korrektes Verhalten und Reden achten“

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat am 28. Dezember eine „kämpferische“ Predigt im Kölner Dom gehalten, deren Inhalt womöglich auch manchem nicht-christlichen Leser zusagen dürfte. Themen waren die Christenverfolgung, die Kinderlosigkeit in Deutschland, die Situation der Familien und die Verschwendung von Steuermitteln. Der Kardinal benutzt dabei so böse Begriffe wie „deutsches Volk“ und am Ende seines zweiten Punktes sagt er: „Wir sollen und dürfen nicht zuerst auf politisch korrektes Verhalten und Reden achten, sondern auf gottgemäßes politisches Denken, Reden und Handeln.“

Hier seine Predigt im Wortlaut (Hervorhebungen durch PI):


Liebe Schwestern, liebe Brüder!

1. Der Tag der Unschuldigen Kinder weitet heute unseren Blick auf die ganze Welt, in der Kinder Gottes, Schwestern und Brüder Jesu Christi getötet, bedrängt und verfolgt werden. Ja, wir werden sagen müssen: Die Christenverfolgung ist die weltweit am meisten verbreitete Form der Verletzung und der Angriffe auf die Menschenrechte und – Gott sei es geklagt – die gesellschaftlich in Deutschland einfach am meisten hingenommene Art und Weise der Menschenrechtsverletzung. Die Politik in Deutschland lässt weitgehend die verfolgten Christen in aller Welt im Stich.

2. Unser Gott ist ein Gott des Lebens. Und der Mensch, als sein Ebenbild erschaffen, soll leben – hier zeitlich und dort ewig. Und darum ist das Töten von Menschen ein Widerspruch in sich selbst, namentlich das Töten von Kindern, von ungeborenen oder geborenen, aber auch der alt gewordenen Menschen, ist eigentlich ein skandalöser Aufstand gegen die Schöpfungsordnung. Die grundlegende Überzeugung aller Völker der Welt geht davon aus, dass der Mensch sich unterscheidet von der unvernünftigen Kreatur, ja, dass er gott-ebenbildlich erschaffen ist. Und in der christlichen Offenbarung wurde uns gesagt, dass Gott zu mehreren ist, nämlich trinitarisch, weil er die Liebe ist. Liebe kann es nie für sich allein geben. Darum hat er bei der Erschaffung des Menschen gesagt: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt“ (Gen 2,18). Und so hat er den Menschen zu zweit erschaffen, als Mann und Frau, und zwar ist dem Menschen dabei der Schöpferwille Gottes eingestiftet, sodass er sich vollendet, indem Mann und Frau sich in der Ehe zusammentun und dann zu dritt und zu mehreren werden. Das ist Schöpfungsordnung Gottes, von keinem Menschen erdacht oder erfunden, sondern vorgefunden und in sich selbst entdeckt. Und die Kenntnisnahme davon und die Praxis danach garantieren den Völkern der Welt, garantiert der Menschheit einen gesegneten Fortbestand. Wo aber dieses Schöpfungswissen verlorengeht oder verneint wird, dort wird das Ergebnis sichtbar in sterbenden Völkern, in Verlust von Ehe und Familie, in der Abwertung des Kindes, namentlich des ungeborenen, aber auch in der Abwertung des sterbenden Menschen.

Wenn wir heute das Fest der Unschuldigen Kinder feiern, dann müssen wir eigentlich den Begriff der Kinder erweitern auf die unschuldigen armen und alten Leute, über die einfach verfügt wird. Uns ist es aufgetragen, im Glauben an den lebendigen Gott für seine Menschen in der zu ihren Gunsten von Gott festgelegten Lebensform einzustehen, sei es gelegen oder ungelegen. Wir sollen und dürfen nicht zuerst auf politisch korrektes Verhalten und Reden achten, sondern auf gottgemäßes politisches Denken, Reden und Handeln. Das war wohl nie so selbstverständlich. Der Sinai, der Berg der Gebote Gottes, wurde nicht immer – zum Schaden der Menschen und der Völker – als Mittelpunkt in der menschlichen Gebirgslandschaft erachtet.

3. Alle Versuche in der Geschichte entsprechend bestimmter politischer Systeme, die Ehe und Familie zu relativieren und ihr ihren schöpfungsgemäßen Platz im gesellschaftlichen Leben streitig zu machen, gingen immer zu Lasten des Menschen aus. Die Schöpfungsordnung Gottes kann weder durch Parlamentsbeschlüsse außer Kraft gesetzt, noch eingesetzt werden. Sie gilt unabhängig von Parlamenten. Deswegen braucht jeder Mensch zu seinem Dasein oder zu seinem Sosein Vater und Mutter. Das sind Tatsachen, die nicht bewiesen zu werden brauchen. Die Schöpfungsordnung, die wir auch Naturrecht nennen, ist nicht das Ergebnis einer gesellschaftlichen Dressur, sondern in die Natur des Menschen hineingelegte Richtigkeit für seine Existenz. Darum ist die Familie von gar nicht hoch genug zu schätzender Bedeutung und Wichtigkeit für den Menschen als Individuum, aber auch für ein Volk. Die Überalterung unseres deutschen Volkes ist ja kein Naturereignis, sondern sie ist begründet in der verkehrten Auffassung von Ehe und Familie. Ich kenne noch aus meiner DDR-Zeit eine Familie mit sieben Kindern. Die Mutter ist 20 Jahre lang zu Hause geblieben, um für diese sieben Kinder zu sorgen, die alle wieder ihrerseits Familien haben und positive Figuren in unserer Gesellschaft sind. Diese Mutter bekommt für 20 Jahr Sorge um sieben Kinder 170 Euro Rente. Und als Frauen aus der CDU sich unlängst bemühten, diesen verdienten Müttern ihre Alterszulage zu erhöhen, sagte der Finanzminister kühl und knapp: „Wir haben dafür kein Geld“. Aber ich habe nicht gehört, dass der Finanzminister dagegen Einspruch erhoben hat, dass Bataillone der Bundeswehr in die Türkei abkommandiert sind, um dort die türkisch-syrische Grenze zu sichern. Wo leben wir denn? Ist die Verwirrung überhaupt noch zu übertreffen!

Bei seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag betonte der Papst, der Schutz der Natur, der Artenschutz ist eine hochwichtige Aufgabe einer Gesellschaft. Aber der Mensch hat auch eine Natur, die behütet und geschützt werden muss. Ihre Konstanten werden im so genannten Naturrecht deutlich. Wer Gott, dem Schöpfer, verpflichtet ist, ist auch der Schöpfung und den Geschöpfen, namentlich dem Geschöpf Mensch verpflichtet. Schon etliche Male habe ich das berühmte Wort von Romano Guardini zitiert, das ich von ihm selbst beim Berliner Katholikentag 1952 gehört habe. Er fand unter dem Thema: „Gott lebt“ statt. Er sprach es in der Ostberliner Marienkirche, gleichsam in Hörweite von Walter Ulbricht: „Nur wer Gott kennt, der kennt den Menschen“. Um den Menschen kennen, schätzen und lieben zu lernen, braucht man die Kenntnis Gottes. Wo eine Gesellschaft konstruiert wird, in der Gott gar nicht mehr vorkommt, kann das nur zu Lasten des Menschen gehen. Dort werden Verhältnisse geschaffen, in denen der Mensch auch nicht mehr vorkommt. Unsere Gesellschaft ist auf dem Weg dazu. Wir haben das bereits in den letzten achtzig Jahren zweimal erlebt. Ich war als Leidtragender dabei.

Der Mensch ist kein Gott, aber er ist göttlichen Ursprungs. Er behält seine Würde, wenn er seiner Herkunft eingedenk bleibt, und er bleibt seiner Verantwortung gewiss, die ihm als Mitgeschöpf und als Mitmensch auferlegt ist und mit der er gesegnet ist, wenn er dem Willen des Schöpfers verbunden bleibt. Darum erheben wir zum Fest der Unschuldigen Kinder unsere Stimme, nicht um anzuklagen und zu verletzten, sondern um die Schöpfungsordnung zu schützen, zu hegen und zu pflegen; damit dem Menschen Verhältnisse garantiert bleiben, in denen er sich voll entfalten kann. Wir wissen uns darin Gott verpflichtet. Wir werden eines Tages nach unserem irdischen Tod von Gott gefragt werden: „Wo ist dein Bruder Abel?“ (Gen 4,9), wie am Schöpfungsmorgen „und wo ist deine Schwester?“ Und seit Jesus Christus gibt es nicht mehr die Ausrede: „Bin ich der Hüter meines Bruders?“ (Gen 4,9). – Ja, wir sind die Hüterinnen und Hüter unserer Brüder und Schwestern, der ungeborenen und der alt gewordenen. Das ist unsere Aufgabe! Weil wir Gott kennen und Gott lieben, stehen wir dazu. Amen.

+ Joachim Kardinal Meisner
Erzbischof von Köln


» Email an Kardinal Meisner: info@erzbistum-koeln.de

(Quelle: erzbistum-koeln.de / Spürnasen: Miles Christi und WahrerSozialDemokrat)




Meisner: Abtreibung in Deutschland ist Barbarei

Meisner: Abtreibung in Deutschland ist BarbareiKardinal Meisner hat in einem Interview die Abtreibepraxis als Super-Gau bezeichnet. Was die Gesellschaft „in die Barbarei geführt“ habe, sei die Abtreibepraxis, so der Kardinal. „Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.“ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden „jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht“ – Klare Worte in denen sichtbar wird, wohin die verblendende Umerziehung und die neuzeitliche Ideologie geführt haben.

(Von Michael Böthel)

n-tv.de berichtet:

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat die Abtreibungspraxis in Deutschland scharf kritisiert. Es handele sich um den „täglichen, beschwiegenen Super-Gau“, schrieb Meisner in einem Beitrag der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, „sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende“. Atomkraft stelle keine existenzbedrohende Gefahr mehr dar: „Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.“ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden „jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht“.

Kinder würden in Deutschland „allgemein und vor allem in den Medien als Bedrohung empfunden für Wohlstand und Freiheit“, schreibt Meisner weiter. Die Liberalisierung des Paragraphen 218 im Jahr 1995 habe eine de-facto-Freigabe der Abtreibung gebracht. „Damit haben wir die Gesellschaft auf einen Weg in das Unmenschliche, in die Barbarei geführt.“

Meisner zeigte sich überzeugt, dass die Schwangerschaftsabbrüche die Ursache für ein weit verbreitetes Gefühl der Unsicherheit in Deutschland sind: „Die acht Millionen in den letzten Jahrzehnten im Mutterleib getöteten Kinder lasten auf unserem kollektiven Gewissen. Das stumme Warum in den Millionen Kinderaugen liegt bleischwer wie eine Grabesplatte auf unserem Bewusstsein.“

Deutschland habe „den Faden des Lebens und damit die Nabelschnur zur Lebenssicherheit gerissen und gekappt“, fügte Meisner hinzu. Das habe „mit der Schwächung des Glaubens zu tun, mit dem um sich greifenden Glaubensverlust bei vielen Mitbürgern, mit der Geschichte im vereinten Deutschland“. „Wir haben die Nabelschnur der Schöpfung vergessen.“

Meisner, der Abtreibung auch schon mal mit dem Holocaust verglichen hat, kritisiert grundsätzlich jede Forschung an Embryonen. „Es schneidet ins Herz des Menschlichen, wenn es um Design-Babys geht, um die Schwächsten der Schwachen, um die Schutzbedürftigsten. Die Pränataldiagnostik, überhaupt die künstliche Befruchtung und ihre Auslese- und Selektionsmentalität züchten Leben und töten Hoffnung.“

Man kann zu Kardinal Meisner und der katholischen Kirche stehen wie man will. Diese Aussagen sind völlig treffend, und belegen unzweifelhaft, warum Deutschland sich abschafft.




Medienzentrale Köln: Geschäft der Gegenseite

Das erzbischöfliche Ordinariat in Köln unterhält eine Medienzentrale mit umfangreichen Film- und Material-Angeboten, das sich vor allem an Religionslehrer und Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden wendet und auch im Internet präsent ist. DVDs, CDs und sonstige Materialien können von Interessierten ausgeliehen werden. Katholische Religionslehrer erhalten regelmäßige „Impulse“-Hefte und weitere Unterlagen zur Unterrichtsvorbereitung.

(Von Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster)

So weit, so gut, müsste man meinen. Diese bischöfliche Dienststelle betreibt allerdings – z. T. mit ideologischer Verbissenheit – vielfach das Geschäft der Gegenseite. All dies auf Kosten des Kirchensteuerzahlers: ein innerkirchlicher Skandal also!

Hierzu einige Beispiele:

Die Film-Angebote zum Thema „Gottesbilder“ werden vom Redakteur dieser Medienzentrale (Matthias Ganter) folgendermaßen eingeleitet:

Seit Jahrtausenden machen sich Menschen Gedanken über Gott. Trotzdem stehen wir immer noch – mal staunend, mal verunsichert – einem Geheimnis gegenüber. Es gab gerade im christlichen Abendland Versuche, Gott in eindeutige Begriffe zu zwingen – mit der Nebenwirkung, dass mit der Unverfügbarkeit Gottes auch die Freiheit und Würde des Menschen missachtet wurden: begriffliche Eindeutigkeit, klare Abgrenzung von Gut und Böse, führten oft zur Verengung des Blicks bis zur Intoleranz und offenen Gewalt gegen alles vermeintlich andere.

Ob mit dem sog. „Versuch, Gott in eindeutige Begriffe zu zwingen“, die christlichen Glaubenslehren über Gott angesprochen sind? Was ist mit der hier verurteilten „begrifflichen Eindeutigkeit“ und der „klaren Abgrenzung von Gut und Böse“ genau gemeint? Etwa die Zehn Gebote und die sittlichen Ideale des Christseins?

Zu den merkwürdigen Texten passen eine Reihe entsprechender Film-Tipps. So bietet die Medienzentrale z.B. folgende DVDs zum Verleih an:

JESUS VON MONTREAL

In diesem 1989 entstandenen Kinofilm geht es laut Kölner Medienstelle um eine „provokante Neuinterpretation eines Passionsspiels“, das – so wörtlich – „beim Publikum Begeisterung auslöst“, hingegen „bei der Amtskirche auf Ablehnung stößt“.

Zum Inhalt: Auf Wunsch eines katholischen Geistlichen wird ein Laienschauspieler mit der Zusammenstellung einer Schauspieltruppe beauftragt, die das Leben und Sterben Christi aufführen soll. Im Laufe der Inszenierung identifizieren sich einige Darsteller immer stärker mit dem, was sie aufführen. Doch der auftraggebende Pater lehnt das Schauspiel zunehmend ab.

Weiter heißt es in der Filmbesprechung:

Der Film entwickelt eine subjektive und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Jesus der Evangelien und entwirft eine pointierte Gesellschafts- und Kirchenkritik.

Die bischöfliche Amtsstube beschränkt sich bei diesem Film nicht auf den Verleih der DVD, sondern schreibt überdies:

Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Zusatzmaterial auf CD-ROM-Ebene.

Worin besteht nun die „Gesellschafts- und Kirchenkritik“ dieses ungewöhnlichen „Jesusfilms“? – Des Rätsels Lösung: Christus wird als unehelicher Sohn eines römischen Soldaten namens Pantera vorgestellt und heißt Jesus ben (Sohn des) Pantera.

Somit wird eine alte Lügenstory neu aufgewärmt. Zugleich feiert der „Arier-Jesus“ der Nazizeit fröhliche Urständ: Damals leugnete man die jüdische Herkunft Christi, weshalb ihm ein „arischer“ Römer, möglichst noch ein „rassereiner“ Germane im römischen Heer als biologischen Vater angedichtet wurde.

Zur „Kirchenkritik“ dieses „Passionsfilms“, der Christus lästert und die Madonna schmäht, gehört wohl auch der süffisante Umstand, dass der als „rechtgläubig“ auftretende Priester mit einer intimen Geliebten verbandelt ist; so wird der „Kirchenvertreter“ auch persönlich als unglaubwürdig präsentiert.

Nun ist man seitens der Filmwelt mitunter durchaus Kummer gewohnt – doch weshalb wird ein solch ebenso absurder wie antichristlicher Film von einer bischöflichen Stelle beworben?

PLÄDOYER für den DARWINISMUS

Zum Thema „Welterklärung/Schöpfung“ präsentiert Redakteur M. Ganter ebenfalls seine Erleuchtungen:

Gerade im laufenden Darwinjahr bietet sich die Beschäftigung mit der sich ausbreitenden kreationistischen Schöpfungsvorstellung an, die naturwissen-schaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte, vor allem natürlich die Evolutionstheorie, als blasphemisch zurückweist. Die durchaus fragile gegenseitige Anerkennung von Naturwissenschaft und Theologie soll darin durch eine „wörtliche“ Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte ersetzt werden.

In Wahrheit ist die Kritik am Darwinismus viel breiter gespannt und umfaßt nicht allein Anhänger „kreationistischer“ Bibelgläubigkeit, die eine Schöpfung durch Gott genau entlang der Genesis (1. Buch Mose) vertreten.

Die Denkrichtung des „Intelligent Design“ (ID), die nicht unbedingt von einem persönlichen „Schöpfergott“ spricht, aber von einer „intelligenten Ursache“ bzw. einem bewußten „Plan“ hinter der Weltentstehung ausgeht, findet immer mehr Anhänger, auch unter nichtchristlichen Naturforschern.

Dieses abstrakte Theoriegebäude wird von fanatischen Vordenkern der Evolutionstheorie allerdings ähnlich scharf bekämpft wie der sog. „Kreationismus“ aus dem christlich-evangelikalen Spektrum.

Dass die bischöfliche Amtsstube den „Kreationismus“ derart intolerant attackiert, ist schon verwunderlich genug. Doch wie bewertet man dort das „Intelligent Design“?

Selbst dieser dezente Ansatz wird nicht akzeptiert; er gerät paradoxerweise gar in den Verdacht des „Gotteslästerlichen“. Eine merkwürdige Logik, die uns Herr Ganter hier bietet:

Hier drängt sich allerdings die Frage auf, was blasphemischer ist: aus Beobachtungen der Natur ein neues Bild des Schöpfungsprozesses zu zeichnen oder die Behauptung, Gottes Vernunft mit dem Regelsystem des „Intelligent Design“ durchschauen zu können.

Zudem empfiehlt die Medienzentrale folgenden Film mit dem ironischen Titel:

DER TEUFEL HEISST DARWIN

Diese „Dokumentation“ wird sodann näher vorgestellt:

Die fundamentalistische Bewegung der Kreationisten verteufelt die Evolutionslehre von Charles Darwin und will durchsetzen, dass in den USA in den Schulen das „Intelligent Design“ gelehrt wird.

Hier werden „Kreationisten“ und Vertreter des „Intelligent Design“ undifferenziert in einem Topf verrührt, um das eigene Feindbild zu vereinfachen.

Doch die Kölner Medienstelle weiß Schlimmes zu vermelden:

In Deutschland gibt es zwei Schulen, in denen diese Lehre (Intelligent Design) bereits in Biologie unterrichtet wird. Eine aufrüttelnde Dokumentation.

„Zwei Schulen“ in Deutschland – wenn das kein Anlass für eine „aufrüttelnde“ Dokumentation ist…

Überdies bietet die Medienzentrale einen weiteren „Dokumentarfilm“ an, der ebenfalls vor „christlichen Fundamentalisten“ warnt, die dort mehrfach in Zusammenhang mit islamischen Terroristen gebracht werden:

MIT GOTT GEGEN ALLE

Dieser 2006 in Deutschland entstandene Film von Dirk Laabs passt mit seinen 45 Min. minutengenau in eine Schulstunde. Die Medienstelle fügt hinzu: „Eignung ab 14 Jahren.“

Wörtlich heißt es in Ganters Filmbeschreibung:

Weltweit sind religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch, ob islamistisch oder christlich-fundamentalistisch. Die christlichen Fundamentalisten (…) sind besessen davon, ihre Ziele gesellschaftlich und politisch durchzusetzen. Plötzlich heißt es wieder, Gott habe die Welt erschaffen, und zwar genau dem biblischen Wortlaut entsprechend. Eine „Gegen-Aufklärung“ wird inszeniert.

Dirk Laabs trifft religiöse Fundamentalisten christlicher und islamischer Couleur in mehreren Ländern – sowie Menschen, die vor dem Einfluss der Fundamentalisten warnen.

Abgesehen davon, dass damit unfaire Stimmungsmache bei Schülern „ab 14 Jahren“ betrieben wird, ist derlei Hetze auch ökumenisch betrachtet reichlich daneben: Hier werden Evangelikale bzw. bibeltreue Protestanten als Zerrbild präsentiert. Entspricht dies dem Geist der vielgerühmten „Geschwisterlichkeit“? Oder gilt die ökumenische Feinfühligkeit etwa ausschließlich den linkslastigen Protestanten?

Man fragt sich überdies, warum im Angebot der Kölner Medienzentrale jener Film fehlt, der in den USA im Jahre 2009 ein Renner war und erfolgreich in den Kinos lief, nämlich die mittlerweile auch auf deutsch erhältliche Dokumentation

EXPELLED

des jüdischen Publizisten Ben Stein. Der genaue Titel des teilweise humorvoll inszenierten Films lautet: „Expelled: No Intelligence Allowed!“ (Ausgegrenzt: Intelligenz streng verboten!).

Der Doku-Streifen berichtet faktenstark darüber, dass weltweit immer mehr Naturwissenschaftler „expelled“ und beruflich ausgegrenzt werden, weil sie sich zur Denkrichtung des „Intelligent Design“ bekennen, wozu neben Christen auch Andersgläubige oder Agnostiker gehören. US-Regisseur Ben Stein lässt freilich die Gegenseite ebenfalls zu Wort kommen, darunter bekannte Vertreter des Atheismus, die er nach dem Ursprung des Lebens und des Universums befragt.

Die zunehmende Bewegung des „Intelligent Design“ bestätigt erneut das bekannte Wort von Werner Heisenberg (1901-1976), dem bekannten deutschen Physiker und Nobelpreisträger:

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott.

Diese Auffassung vertreten offenbar auch weit über 80 Prozent der US-Amerikaner. Das bekannte Meinungsforschungsinstitut Gallup führte Anfang Dezember 2010 eine Umfrage über die Ansichten der US-Bürger zum Thema „Schöpfung oder Darwinismus“ durch. Das Resultat: 40% der Befragten glauben, dass Gott die Welt genau so erschaffen hat, wie es der Wortlaut der Genesis berichtet – dies entspricht dem „kreationistischen“ Standpunkt.

Weitere 38 % sind überzeugt von einem „planvollen“ Ursprung des Universums durch eine höhere Intelligenz: dies entspricht dem „Intelligent Design“. – 2% der Befragten konnten sich nicht für einen Standpunkt entscheiden. Lediglich 16% der Amerikaner sind Anhänger einer Weltentstehung ohne Gott bzw. ohne „höheres Wesen“.

Dieses Meinungsbild „überm grünen Teich“ müsste in einer bischöflichen Medienstelle normalerweise große Freude auslösen; stattdessen wird diese Denkweise von mehr als 80% der US-Amerikaner in der Kölner Zentrale bissig bekämpft.

Joachim Kardinal Meisner, der Erzbischof von Köln, ist verantwortlich für die Vorgänge in seinem Ordinariat, auch für die „Stabstelle Medien“ und ihr Schreiben und Treiben. Er sollte unverzüglich dafür sorgen, dass seine Medienzentrale ihre unfairen Attacken gegen christliche Positionen oder sonstige zeitgeistkritische Standpunkte einstellt und stattdessen die Grundsätze und Ideale des Glaubens verbreitet.




Kardinal Meisner kritisiert islamische Intoleranz

Kardinal Meisner kritisiert islamische IntoleranzDer Kölner Kardinal Meisner hat die fehlende Religionsfreiheit in der islamischen Welt kritisiert und sieht darin den Hauptgrund, weshalb es in Deutschland eine Abneigung gegen Muslime gebe. Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte Meisner: „Wir haben in muslimischen Ländern als Christen keine Möglichkeiten, uns zu entfalten.“

Focus berichtet:

Er kämpfe seit zwei Jahren darum, dass die Pauluskirche in Tharsus für alle Christen als Gotteshaus ständig zu Verfügung gestellt werde. „Es ist ein Kampf, der vergeblich ist. Und da fragt man sich vom Gefühl her: Da stimmt etwas nicht. Und daher kommt auch so die ganze Aversion gegen unsere muslimischen Mitbürger.“

„Wir haben in muslimischen Ländern als Christen keine Möglichkeiten, uns zu entfalten“, sagte Meisner. Vor fünf Jahren habe im arabischen Emirat Katar eine Kirche für 100000 christliche Gastarbeiter gebaut werden dürfen – „aber per Gesetz ohne Turm, ohne Glocke, ohne Kreuz“. Er sage jetzt nicht, wir müssen das in Deutschland genau so machen. „Ich stehe ganz hinter unserer Religionsfreiheit, und da haben auch die Muslime ein Recht, ihre Religion zu leben bis hin zum Moscheenbau. Aber wenn gleichzeitig in Europa verboten oder geboten werde, „dass wir die Kreuze abnehmen“ – etwa vom Europäischen Gerichtshof angeordnet, und ein deutsches Gericht verfüge, dass in einer deutschen Schule ein Zimmer für muslimische Schüler zum Gebet freigemacht werden müsse, „dann ist das so eine Asymmetrie, dass die Leute sagen, hier stimmt doch was nicht“.

Nach Ansicht Meisners würde eine Volksabstimmung wie in der Schweiz über das Verbot, weitere Minarette zu bauen, in Deutschland denn auch kaum anders ausfallen. Meisner kritisierte auch, dass es in den politischen Parteien, aber auch in der Kirche zu wenige Vorbilder gebe, die nach den Maximen des Evangeliums leben. „Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam, sondern vor der Schwäche der Christen“, sagte Meisner.

Meisner ist ein Beispiel dafür, dass auch Kirchenvertreter – wenn auch nur wenige – stark und selbstbewusst gegenüber dem Islam auftreten können. Es lohnt, sich das ganze Interview mit Meisner im Deutschlandfunk durchzulesen bzw. den Audio-Stream anzuhören.

» Email an Kardinal Meisner: info@erzbistum-koeln.de

(Spürnasen: Daniel Katz, Hausener Bub, AlterQuerulant, Hufeland)