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Rom: Zehntausende demonstrierten für die Politik von Matteo Salvini

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Update: Mit neuen Fotos – Rom wird aus Angst vor Islam-Terror zur Militärfestung! Eine Mitstreiterin von PI Nürnberg war am Samstag bei einer eindrucksvollen Demonstration in Rom, bei der zehntausende Patrioten für die wertkonservative Politik der Regierung einstanden. Innenminister Matteo Salvini wurde mit bombastischer Opern-Musik begrüßt und hielt bei herrlichem Wetter eine mitreißende Rede vor den vielen Menschen, unter denen auch ein großes Banner mit der Aufschrift „Stop Invasione“ gezeigt wurde. Laut „Der Standard“ listete er als Erfolge seiner Regierung den starken Rückgang der Migrantenankünfte infolge der von Italien beschlossenen Hafensperre auf.

Die politisch Korrekten hätten dem Volk erzählt, dass die Einwanderung ein epochales Phänomen sei. Mit ein wenig Vernunft habe er als Innenminister, zusammen mit der Regierung der Lega-Partei und der Fünf-Sterne-Bewegung, hunderttausend Menschenleben gerettet, in dem sie die Ankünfte der Migranten in Italien verhindert haben, so Salvini.

Salvini habe zudem Verständnis für den Protest der Gelbwesten in Frankreich gezeigt, aber die Ausschreitungen kritisiert, denn er sei gegen jegliche Form von Gewalt. Man müsse aber sagen, wer Armut säe, dürfe sich nicht wundern, wenn er auch Protest ernte. Brüssel habe den europäischen Traum verraten. Er kündigte an, hart für eine neue Europäische Gemeinschaft arbeiten zu wollen, die auf Beschäftigung, Wachstum und soziale Gerechtigkeit basiere.

Wie der „Bote“ berichtet, warnte Salvini davor, dass die Gegner versuchen würden, diese Regierung zu stürzen. Doch wenn alle Patrioten zusammenblieben, könne die Bewegung niemand aufhalten. Zum Streit mit Brüssel in Sachen Haushaltsplan habe er gesagt, wenn die starken Machtgruppen gegen sie seien, bedeute das, dass sie das Richtige für die 60 Millionen Italiener tun würden. Salvini und seine Regierung würden niemals aufgeben.

Der bombastische Empfang für den italienischen Innenminister:

Die Fotos der patriotischen Massenkundgebung in Rom:

Glückliches Italien, das solch eine wertkonservative Regierung hat! Bleibt die Frage, wann auch in Deutschland die Bürger in solchen Massen für eine patriotische Politik auf die Straße gehen. Linksverstrahlte Gegendemonstranten gab es in Rom nur vereinzelt:

Update: Die Basilika Santa Maria Maggiore, eine der fünf Papst-Basiliken, muss bei jedem Gottesdienst mit Militär gesichert werden.

In Rom hat man schließlich bereits schlechte Erfahrungen mit moslemischen Attentaten auf den Papst gemacht. So schoss der türkischen Moslem Mehmet Ali Agca 1981 auf Papst Johannes Paul II. und hätte ihn fast getötet..

Nach der Umwandlung der Weihnachtsmärkte in betongesicherte Hochsicherheitstrakte müssen auch Kirchen in Europa zusehends vor Islamterror geschützt werden. Die Folgen der „bunten“ Invasion sind unübersehbar.

In Rom ist, wie unsere PI Nürnberg-Mitstreiterin berichtet, überall Militär präsent.

Nicht nur vor Kirchen, auch vor Märkten, U-Bahn-Eingängen

und touristischen Sehenswürdigkeiten.

Vor dem Forum Romanum gibt es eine Sicherheitsschleuse:

Die heilige Stadt ist im Visier des Islamischen Terrors und entwickelt sich immer mehr zu einer Militärfestung:

Juden sind ein weiteres klassisches Angriffsziel der Religion des Friedhofs. Der siebenarmige Leuchter Menora, eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums, muss eingegittert und streng bewacht werden:

Hier geht es zum Vatikan:

Viele Italiener scheinen aber bereit zu sein, sich für den Erhalt ihrer christlichen Kultur und gegen die Islamisierung einzusetzen. Dies gibt Anlass zu Hoffnung..

(Fotos und Video: PI Nürnberg)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




„Diciotti“: Die scheinheilige Solidarität der Europäer

Von DAISY | Italiens Innenminister Matteo Salvini hat der Welt vor Augen geführt, wie schlecht es mit der vielbeschworenen Solidarität in Europa bestellt ist. Seiner berechtigten Aufforderung, europäische Länder mögen dem Migranten-überlasteten Italien die 190 Menschen auf dem Küstenwachschiff „Diciotti“ abnehmen, sonst werde er diese nicht im sizilischen Catania ausklarieren lassen, folgten am Ende nur Irland als einziges EU-Land. Dazu ausgerechnet Albanien als Nicht-EU-Mitglied und die katholische Kirche. Daraufhin durften in der Nacht zum Sonntag  alle restlichen Migranten das Schiff verlassen, nachdem bereits vorher akute Krankheitsfälle medizinisch an Land versorgt worden waren.

Der Diciotti-Fall ist ein Paradox. Ausgerechnet diejenigen, die am lautesten nach Humanität schreien, haben sich auf lau verabschiedet und hinter dem Sankt-Florians-Prinzip verschanzt: Zünd das Haus der anderen an. Damit hat Salvini allen Phariäsern der  durch NGO´s gepimpten Seenotrettung im Mittelmeer einen Spiegel vorgehalten: Seht her, Ihr Heuchler, mit eurem scheinheiligen Samaritertum ist es schlagartig vorbei, wenn es an euren eigenen Geldbeutel geht. Damit waren die unfähigen Bürokraten der EU-Kommission gemeint, die ständig beteuern, sie arbeiteten Tag und Nacht an einer langfristigen Lösung der gefakten Seenotrettung im Mittelmeer. Den Schuh der Schande anziehen müssen sich insbesondere die Länder, die allenfalls halbherzig  bereit sind, dem falschen Spiel im Mittelmeer einen rigorosen Riegel vorzuschieben, um den Schleusern und Schleppern das Handwerk zu legen. Nur damit bewahrt man mittelfristig Menschen vor dem Ertrinken. Gemeint sind nicht zuletzt die Gutmenschler, die bis tief ins Hinterland Solidaritätsadressen für die „Seenotrettung“ organisierten. Zuvörderst jene Stadtoberhäupter von Köln, Bonn und Düsseldorf, die ein Hereinspaziert-Programm im Namen der Humanität forderten. Man gönnt sich ja sonst nichts. Bezahlen sollten die edle Hilfe aus der Provinz natürlich andere, nämlich die deutschen Steuerzahler.

Klar ist, dass der Chef der Lega Nord im Moment der geballten Brüsseler Macht nicht dauerhaft standhalten konnte. Deshalb hat er gesichtswahrend eingelenkt. Aber das Diciotti-Signal wirkt über den spezifischen Anlass und den Tag hinaus. Es zeigt, dass sich immer mehr EU-Länder nicht mehr von abgehobenen Eurokraten drangsalieren lassen wollen. Dass es ein Irrweg ist, immer mehr Macht in Brüssel zu bündeln und dass die Abgabe von Nationalstaatlichkeit an Merkels und Junkers Garderobe an ihre Grenzen stößt.

Entgegenkommen kann und konnte Salvini als Hardliner in der Fake-Seenotrettung nicht erwarten, selbst im eigenen Lande nicht. Er, der dafür sorgt, dass immer weniger Menschen im Mittelmeer ertrinken, bekam zum „Dank“ ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren eines wichtigtuerischen  Staatsanwalts wegen Verdacht des Machtmissbrauchs, der Freiheitsberaubung und der illegalen Festnahme an den Hals. Wie im Trump`schen Amerika gibt es auch im politisch gewendeten Italien immer wieder Teile des Justizapparates, die aus der sicheren Deckung heraus ihr linkes Mütchen kühlen, weil die Bürger eine andere Regierung gewählt haben. Salvini wird den Tritt vors Knie überstehen. Er kann sicher sein, dass ihm und seiner Partei die Herzen der meisten Italiener zufliegen. Vor einer  applaudierenden Menge sagte er: „Ihr habt eine Regierung, die die italienischen Bürger bis zum Ende verteidigen wird.“ Salvinis Umfragewerte sind seit dem Amtsantritt der neuen Regierung im Juni stark gestiegen.

Schade, dass in Deutschland solche Patrioten noch nicht an den Hebeln der Macht sind.




Libysche Seenot-Leitstelle lässt Migranten zurückbringen

Von BEOBACHTER | Der Regierungswechsel in Italien und der neue Innenminister Matteo Salvini zeigen im ausgeuferten Flüchtlingswahn Wirkung. Auf dem Mittelmeer zwischen Libyen und Italien herrschen neuerdings zunehmend rechtsstaatliche Verhältnisse. Seenotrettung funktioniert dort offensichtlich wieder, wie Seenotrettung funktionieren muss, wenn ihr rechtlicher und humanitärer Status nicht ausgehöhlt werden soll: In Seenot geratene Menschen werden aufgenommen und schnellstmöglich in den nächsten sicheren Hafen gebracht. Genau das ist jetzt auf dem Mittelmeer vor Tripolis passiert. Ein erster Schritt in die richtige Richtung.

108 illegale Einwanderer, die auf einem Schlauchboot im Meer vor Libyens Küste trieben, wurden auf Anweisung der libyschen Küstenwache vom Schlepper „Asso 28“ aufgenommen und nach Tripolis verbracht. Über den Vorgang berichtet die Zeitung „La Repubblica“.

Logisch, dass die linke italienische Journaille aufheult und von einer „präzedenzlosen Verletzung des Völkerrechts“ spricht. Auch der italienische Ableger des Flüchtlingshilfswerks der UN (t)wittert Unrat und will den Fall prüfen: „Libyen ist kein sicherer Hafen und diese Handlung könnte internationales Recht verletzt haben.“ Seit wann Libyen ein Hafen ist, wird freilich nicht hinreichend erklärt.

Die deutschen Zeitungen, die über den Fall berichten, sind in ihrer Wortwahl vorsichtiger. Natürlich schlägt auch bei WELT, ZEIT oder FOCUS zwischen den Zeilen verhaltene Ungläubigkeit durch, dass der Mittelmeerschleusung nach Europa mit Mitteln internationalen Rechts Einhalt geboten wurde. So schreibt die WELT leicht indigniert und ziemlich nebulös unter der Dachzeile „Verstoß gegen Völkerrecht“:

Auf See gerettete Flüchtlinge müssen in einen sicheren Hafen gebracht werden. Libyen ist nicht als solcher anerkannt, da es in den geschlossenen Flüchtlingslagern regelmäßig zu Menschenrechtsverletzungen kommt. Überdies verstoßen Massenrückführungen ohne vorherige Prüfung des Anrechts auf Asyl gegen das Völkerrecht.

Das Recht auf Asylantrag hatten die Einwanderer nach Libyen vorher in Tripolis. Warum sie dies nicht wahrnehmen oder ihr Ergebnis abwarten wollten, erklärt die WELT nicht. Die Einlassungen der WELT sind auch vor dem Hintergrund journalistischer Unsinn, dass z.B. deutsche Seenotretter der DGzRS auf Nord- und Ostsee, die ebenfalls nach internationalem Recht handeln, wohl kaum vorher abprüfen, ob die Schiffbrüchigen Asyl beantragen wollen.

Die Gutmenschen-Kritik entzündet sich vor allem daran, dass die illegalen Personen von einem Schiff aufgenommen und abgeliefert wurden, das unter italienischer Flagge fährt. Es handelt sich um die „Asso 28“, einen Schlepper, der eine Ölplattform bedient. Allerdings fungierte die „Asso“ nicht als komfortables Wassertaxi für illegale Einwanderer, sondern handelte im Auftrag der libyschen Küstenwache nach internationalem Recht. Dieses sieht vor, dass in Seenot geratene Personen zum nächsten sicheren Hafen gebracht werden. Und das war nun mal Tripolis. Libyen hatte Ende Juni eine eigene Such- und Rettungszone eingerichtet, die sich auch auf internationale Gewässer erstreckt. Dort ist nun die Rettungsleitstelle des Bürgerkriegslandes für die Koordination von Einsätzen zuständig und weist Schiffen einem Hafen zu.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini schrieb laut Focus am Dienstag auf Facebook: „Die libysche Küstenwache hat in den vergangenen Stunden 611 Migranten gerettet und zurückgebracht. Die NGOs protestieren und die Schlepper verlieren ihr Geschäft? Gut so, wir werden so weitermachen!“ Die italienische Küstenwache habe die Rettungseinsätze weder koordiniert noch daran teilgenommen.

Auch bei der regierenden CDU in Deutschland findet offenbar ein Umdenken statt, wenn auch sehr spät. Laut Focus erwartet der Europaexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Axel Fischer, für die Zukunft, „dass im Mittelmeer aus Seenot gerettete Menschen dorthin zurück gebracht werden, wo sie her gekommen sind. Das muss eine Selbstverständlichkeit werden, denn jeder Verunglückte möchte im Normalfall in seine Heimat zurück.“ Und der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer sagte im Juni im Bundestag, dass der Schlüssel zur Seenotrettung nicht Europa sein darf.

Im Gegensatz dazu spricht die Huffingtonpost von „Tabubruch“ und „Riesenskandal“ und sieht „Menschenrechte in Seenot“. Hier darf der Grünen-Politiker Eric Marquardt ungehemmt schwafeln: „Die Asso Ventotto hat Menschen aus Seenbot gerettet und bringt sie nach Libyen. Das ist der erste illegale Pushback durch Europäer nach Libyen seit 2012.“