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Der Islam hat sich soeben reformiert

Man hätte es kaum noch gehofft, und doch kommt jetzt die gute Nachricht ausgerechnet aus Saudi-Arabien. Nach mehr als 1400 Jahren hat der Islam sich endlich reformiert. Steht jetzt als nächstes der viel beschworene Euroislam, den alle wünschen aber noch keiner gesehen hat, vor der Tür?

Was ist geschehen? n-TV bringt uns die frohe Botschaft: Fortschritt in Saudi Arabien!

Acht Jahre ist es her, als bei einem Brand in einer Mädchenschule in Mekka 15 Schülerinnen sterben, weil die Religionspolizei sie am Verlassen des brennenden Gebäudes hindert. Der Grund: Sie tragen keine Kopftücher und keine langen Gewänder. Endlich zieht das Erziehungsministerium Konsequenzen aus dem Skandal.

Auch in Saudi-Arabien dürfen Feuerwehrmänner künftig Mädchen retten. Acht Jahre nach dem Brand einer Mädchenschule in Mekka zog das Erziehungsministerium des streng muslimischen Landes entsprechende Konsequenzen aus einem Skandal, der 15 Schülerinnen damals das Leben gekostet hatte.

Die Zeitung „Saudi Gazette“ berichtete, das Ministerium habe nun allen Schulleitern und dem Wachpersonal „klare Anweisungen“ gegeben, dass Rettern in Notfällen sofort Zugang zum Schulgelände gewährt werden muss.

In jedem anderen Land der Welt wäre dies eine Selbstverständlichkeit. Doch in der Pilgerstadt Mekka hatten Wächter der islamischen Religionspolizei im März 2002 Schülerinnen am Verlassen eines brennenden Schulgebäudes gehindert, weil sie keine Kopftücher und keine langen Gewänder trugen. Augenzeugen hatten damals berichtet, die Religionspolizisten hätten die Schülerinnen sogar geschlagen.

„In jedem anderen Land“ ist sicherlich etwas übertrieben, da auch andere Länder auf einem guten Weg sind, die islamische Sharia nach Kräften durchzusetzen. Mit der „Pilgerstadt“ Mekka hat das also nichts zu tun – sondern mit der mohammedanischen Lehre, die überall auf der Welt dieselbe ist, ob in Mekka, Teheran oder Köln-Ehrenfeld, auch wenn sie (noch) nicht überall zur Zufriedenheit der Rechtgläubigen umgesetzt werden kann.

Dennoch darf man gespannt sein, wohin der „Fortschritt in Saudi Arabien“ noch führen wird. Dürfen Homosexuelle demnächst wählen, ob sie lieber gesteinigt oder gehängt werden wollen? Oder wird eine grüne Partei für Frauenquote und mein-Bauch-gehört mir werben?

(Vielen Dank allen Spürnasen! Foto: Wowi kriegt vom Saudischen Diktator ein hübsches Geschenk für seine Puppenstube)




Giftgas gegen Schulkinder

Offenbar wurde in Afghanistan wieder einmal der Islam falsch ausgelegt und es ist nur der sprichwörtlichen Toleranz der Mohammedaner zu verdanken, dass sich nicht weltweit ein Sturm der Entrüstung über den Missbrauchsskandal erhebt. In Kunduz wurde wieder einmal eine Mädchenschule mit Giftgas angegriffen.

Reuters berichtet:

Im Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afghanistan sind offenbar erneut Giftgasanschläge auf Mädchenschulen verübt worden.

Rund 61 Schülerinnen und mehrere Lehrer erkrankten am Wochenende nach Angriffen auf zwei Schulen in Kundus im Norden des Landes. Viele von ihnen brachen zusammen, nachdem sie einen Gasgeruch wahrgenommen hatten. Der Direktor des örtlichen Krankenhauses sagte, zahlreiche Mädchen litten noch immer unter Schmerzen, Schwindel und Übelkeit. (…)

Die Gasanschläge schürten unter Mädchen die Sorge, ihre Eltern würden sie wegen der drohenden Anschlagsgefahren nicht mehr zum Unterricht gehen lassen. „Meine Eltern sind sehr besorgt“, sagte die zwölfjährige Sumaila, die bei einem der Anschläge verletzt wurde. „Mein Vater hat gesagt, ich hätte eine Menge gelernt. Ich weiß nicht, ob er mich nach dem, was sich ereignet hat, weiter in die Schulde gehen lässt.“ Sumaila saß im Unterricht, „als es plötzlich nach Blumen roch“. „Ich sah meine Mitschülerinnen und meinen Lehrer zusammenbrechen und als ich die Augen öffnete, war ich im Krankenhaus.“ In der Woche zuvor hatte es bereits einen Gasanschlag auf eine weitere Schule in Kundus gegeben, bei dem 20 Mädchen erkrankten.

In den vergangenen Jahren hat es eine Reihe von ähnlichen Anschlägen gegeben. Während der Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001 war es afghanischen Mädchen verboten, eine Schule zu besuchen. In den Taliban-Hochburgen im Süden und Osten des Landes sind viele Schulen weiterhin geschlossen, Lehrer wurden bedroht und mehrere Mädchen mit Säure verätzt.

Auch solche Ereignisse werden die Linkspartei nicht davon abbringen, weiterhin dazu aufzurufen, die afghanischen Opfer der islamischen Gewaltherrschaft im Stich zu lassen. Ob GRÜNE und SPD jetzt einen Untersuchungsausschuss gründen oder eine Verfolgung der Verantwortlichen als Kriegsverbrecher fordern werden, ist nicht bekannt, aber unwahrscheinlich.

(Spürnasen: Puseratze, Hausener Bub)




Eine Wahrnehmungsstörung

koran

Von der Süddeutschen kann man viel lernen, zum Beispiel, dass der Westen den Islam (den es gar nicht gibt) hasst. Na ja, nicht alle Menschen tun das, viele wissen einfach zu wenig über die Religion des Friedens. Deshalb hat die SZ dem ägyptischen Schriftsteller und Zahnarzt Alaa Al-Aswani die Gelegenheit gegeben, uns aufzuklären.

Um uns die Bösartigkeit des Westens zu erklären, erzählt er und diese Geschichte:

Denny Pattyn ist ein ganz besonderer amerikanischer Prediger. 1996 hat er in Arizona eine Aktion mit dem Namen „Silver Ring Thing“ (das Silberringding) erfunden, bei dem es vor allem darum geht, junge Amerikaner beiderlei Geschlechts dazu zu bringen, vor der Ehe sexuell enthaltsam zu leben. Denn Sex außerhalb der Ehe sei Unzucht und somit eine Sünde. Pattyn veranstaltet regelmäßig Bibellesungen, die Hunderte junger Amerikaner besuchen, die dabei Gott dem Herrn schwören, dass sie ihre Jungfräulichkeit dem zukünftigen Ehepartner bewahren. Am Ende dieser Feiern erhält jeder dieser jungen Menschen einen Silberring, der mit Bibelversen graviert ist. Der Ring wird dann bis zur Hochzeit getragen.

Erstaunlicherweise hat Pattyns Kampagne in den USA großen Zulauf. Man hat sich zum Ziel gesetzt, bis nächstes Jahr mehr als zwei Millionen Anhängern das „Gelübde“ abzunehmen. Das Programm hat sogar Geld von der US-Regierung bekommen. Im französischen Fernsehen sah ich eine Sendung über Reverend Pattyn und sein Programm, in der seine Anhänger die Jungfräulichkeit als Maß der Tugendhaftigkeit verteidigten. Ein französischer Psychologe trat in dieser Sendung ebenfalls auf, um mit ihnen zu diskutieren und höflich anderer Meinung zu sein. Da habe ich gemerkt: Pattyns Ideal von der Keuschheit als Maß der Tugendhaftigkeit steht im absoluten Einklang mit der arabisch-moslemischen Kultur, doch im französischen Fernsehen ging man sehr höflich mit ihm um, weil er eben Amerikaner, Christ und Weißer ist. Hätte ein Araber oder ein Moslem das Gleiche gesagt, hätte er vermutlich Beschimpfungen über sich ergehen lassen müssen. Man hätte ihm gesagt, wie rückständig, barbarisch und frauenfeindlich er sei. Diese westliche Doppelmoral ist sehr verbreitet und es gibt zahllose Beispiele dafür. So fanden neulich Wahlen in Iran statt. Der Sieger war Ahmadinedschad. Doch die Ergebnisse wurden angezweifelt und es gab Vorwürfe, die Wahlen seien manipuliert worden.

Interessant. Der Lebenswandel jedes einzelnen ist im Westen dessen individuelle Entscheidung und keine der Umma. Und wenn der- bzw. diejenige letztlich doch vom ursprünglich gewählten Weg abweicht, muss sie nicht befürchten, auf kollektiven Familienbeschluss hin ehrengemordet zu werden. Im übrigen erleben wir es genau andersherum, dass der „keusche“ Lebensweg nur bei Moslems nicht belächelt und verachtet wird.

Westliche Regierungen waren ganz außer sich, in scharfen Worten bekundeten sie ihre Unterstützung für die Demokratie in Iran. Das bringt uns zu der Frage: Die ägyptischen Wahlen wurden seit Jahren regelmäßig manipuliert und Präsident Mubarak ist mit manipulierten Volksabstimmungen an die Macht gekommen, warum hat das nie den Zorn der westlichen Politiker erregt? Die Antwort ist: Der Aufschrei diente nicht dazu, die Demokratie zu fördern. Es ging nur darum, ein iranisches Regime bloßzustellen, das sich feindselig gegenüber Israel verhält und versucht, nukleare Waffen zu entwickeln. Das würde die westliche Vormachtstellung gefährden. Die ägyptische Regierung ist zwar despotisch und korrupt, doch sie ist folgsam und zahm und ihre Politik dient den Interessen Israels und der Vereinigten Staaten – deshalb übersehen die westlichen Medien gerne ihre Mängel..

Komisch, unsere Wahrnehmung zu den Ereignissen im Iran könnte gegensätzlicher nicht sein. Henryk Broder widmet ihr einen Artikel.

Während der jüngsten Unruhen in Iran wurde eine junge iranische Frau namens Neda Sultan von einem Unbekannten erschossen. Ihr Tod war schon bald eine Spitzenmeldung der internationalen Medien. Westliche Politiker bewegte ihr Tod so sehr, dass selbst Präsident Obama den Tränen nahe war. Ein paar Wochen später wohnte eine ägyptische Frau namens Marwa Al-Shirbini in Dresden den Gerichtsverhandlungen gegen einen Mann bei, der sie rassistisch beschimpft hatte, weil sie einen Hidschab getragen hatte. Als das deutsche Gericht ihn dafür zu einer Strafe von 2800 Euro verurteilte, drehte der Mann durch und griff Marwa und ihren Mann mit einem Messer an. Marwa starb sofort, ihr Mann wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht. Menschliches Leben sollte in jedem Falle gleichwertig sein und die Trauer, die Marwas Familie über ihren Tod empfand, war nicht geringer als die Trauer, welche die Familie der iranischen Frau Neda empfand.

Der eine Mord war ein staatlich organisierter, der andere die Tat eines Verbrechers, der sich eben für diese Tat auch vor dem Staat, in dem sie verübt wurde, verantworten muss. Das wird dem iranischen Mörder kaum passieren, das ist eben der entscheidende Unterschied zwischen Kultur und Unkultur. Der Mord an Marwa und der Mord an Neda sind eben nicht Verbrechen gleicher Grausamkeit und gleicher Wirkung“.

Es folgt das übliche moslemische Selbstmitleid:

Der Grund ist, dass der Mord an Neda das iranische Regime belastet, während der Mord an Marwa zeigt, dass Terrorismus keine Domäne der Araber und Moslems ist. Ein weißer deutscher Terrorist bringt eine unschuldige Frau um, die er nicht kennt, und versucht ihren Mann zu töten – und das alles nur deshalb, weil sie Muslimin ist und einen Hidschab trägt. Westliche Medien scheren sich nicht um diese Nachricht. Kurz: Der Westen, die Politik wie die Medien, vertritt immer den Standpunkt und die Politik, die den Arabern und Moslems feindlich gegenüber ist. Das ist eine Tatsache, die nicht zu leugnen ist.

Wir könnten den Spieß ja auch umdrehen und fragen, warum der Mord an Neda die ägyptischen Landsleute und den Großteil der moslemischen Welt so kalt ließ…

Doch sind Araber und Moslems nur unschuldige Opfer westlicher Vorurteile? Definitiv nicht. Wir können den „Westen“ nicht als exklusiven Begriff verwenden. „Der Westen“ bezeichnet nicht nur eine bestimmte Sache. Selbst wenn die Politik und die Medien des Westens von Vorurteilen gegen uns bestimmt werden, gibt es Millionen ganz normaler Westler, die den Islam weder mögen, noch hassen, ganz einfach, weil sie nichts über ihn wissen. Doch was für ein Bild vermitteln die Moslems selbst vom Islam? Sollte ein gewöhnlicher Westler die Wahrheit über den Islam dadurch herausfinden wollen, indem er sich damit beschäftigt, was Moslems tun und sagen: Was würde er finden? Er würde auf Osama bin Laden stoßen, der verkündet, dass der Islam ihm befohlen habe, so viele westliche Kreuzzügler wie möglich zu töten, selbst wenn sie unschuldige Zivilisten sind. Dann würde der Westler lesen, dass die Talibanbewegung entschieden hat, in den Gebieten unter ihrer Kontrolle sämtliche Mädchenschulen zu schließen, weil der Islam die Erziehung von Frauen verbietet.

Danach würde der Westler Erklärungen von all den Männern lesen, die sich islamische Rechtsgelehrte nennen, und die sagen, dass der Islam einem Moslem, der zu einem anderen Glauben übertritt, nur die Wahl lässt: Buße tun – oder die Kehle durchgeschnitten zu bekommen. Einige dieser Rechtsgelehrten versichern, dass der Islam die Demokratie nicht anerkennt, und dass es eine Pflicht ist, einem moslemischen Herrscher zu gehorchen, auch wenn er seine Untertanen unterdrückt und ausbeutet. Sie werden Frauen schätzen, die ihr Gesicht mit dem Niqab verschleiern, damit nicht jene, die sie sehen, von ihrer sexuellen Begierde gezwungen werden, sie zu belästigen oder zu vergewaltigen. Viele werden darauf beharren, dass der Prophet Mohammed seine Frau Aisha ehelichte, als sie ein Kind von neun Jahren war.

Steinungen, Zwangs- und Kinderehen, Ehrenmorde, Hände und Füße abhacken, Auspeitschungen, Ermordung „Abtrünniger“ und Homosexueller… Wahrnehmungsstörung? Terror gegen Zivilisten… Wahrnehmungsstörung?

Der Westler wird all das lesen und keineswegs die Wahrheit finden. Er wird nicht herausfinden, dass die Frau des Propheten 19 und nicht neun Jahre alt war.

Seltsam, islamische pädophile Rechtsgelehrte berufen sich regelmäßig auf das Vorbild des Propheten. Wahrnehmungsstörung?

Er wird nicht herausfinden, dass der Islam Männern und Frauen gleiche Rechte und Pflichten gibt.

Ja, wir lasen darüber gerade in der taz.
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Er wird nicht herausfinden, dass jeder, der jemanden tötet, in den Augen des Islam alle Menschen getötet hat.

Wer eine Seele tötet, der tötet die ganze Menschheit. Ein wahrhaft erhabener Vers, würdig einem allgemeinen Menschheitsethos als Leitsatz voranzustehen. Allerdings währt die Freude nicht lange, denn unmittelbar im Anschluss daran heißt es:

“Der Lohn derer, die gegen Gott und seinen Gesandten in den Krieg ziehen und Verderbnis im Land verbreiten, ist, dass sie hingemetzelt werden oder gekreuzigt werden oder ihnen die Hände und Füsse überkreuz abgeschnitten werden oder sie aus dem Land verjagt werden.” (5:33)

Heißt es nicht immer, man dürfe die Koranverse nicht aus dem Zusammenhang reißen? Wahrnehmungsstörung!

(Spürnase: Jemand)




So schwätzt Jung unsere Soldaten tot

minister jung

Im afghanischen Krieg  sind schon über 30 junge Deutsche gefallen.  Manch einer könnte wohl noch leben, wenn ihr oberster Befehlshaber, Verteidigungsminister Jung (CDU),  nicht aus Feigheit vor pazifistischen Sandalenträgern das Wort „Krieg“ um jeden Preis vermeiden wollte. Denn was in Deutschland spitzfindiges Salongeschwätz ist, wird vor Ort zur tödlichen Falle für unsere Soldaten. Die befinden sich inmitten waffenstrotzender Terroristen offiziell – und damit rechtlich – in einer friedlichen Zivilgesellschaft, und dürfen sich so wenig wehren, wie in Deutschland, wo man ihnen das Tragen von Taschenmessern verbietet.

Der FOCUS berichtet über den Skandal mit Todesfolgen:

„Wenn wir nur über Krieg sprechen, würden wir uns nur auf das Militärische konzentrieren“, wiegelt Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) ab. „Diese völkerrechtliche Schlaumeierei ist eine Beleidigung für unsere Soldaten“, zürnt Unionskollege Uhl. „Das ganze Reden um den Status des Einsatzes nützt den einfachen Soldaten einen Dreck.“

Die Offiziere im Einsatz und in Berlin haben damit ein ganz anderes Problem. Gerade weil – da hat der Verteidigungsminister aus rein juristischer Sicht Recht – die Mission am Hindukusch nach dem Völkerrecht kein Krieg ist. Damit gelten für die Bundeswehr die gleichen Regeln wie im tiefsten Frieden. Erst wenn der Gegner zuerst schießt, dürfen sich die Soldaten wehren – streng orientiert an der Verhältnismäßigkeit: Allenfalls sinnvoll beim Bau von Brücken und Mädchenschulen in den ruhigen Regionen Afghanistans.

Doch für die gefährlichen Kampfgebiete, wo die Taliban nach Bundeswehr-Beobachtung inzwischen „ganze Einheiten vernichten wollen“, dringt die Truppe auf andere Regeln. Nach FOCUS-Informationen beklagte Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan im „Militärischen Führungsrat“, dem Kreis der Inspekteure, die „sehr restriktive Auslegung“ der Rechtslage. Die Soldaten müssten auch aktiv gegen erkannte Taliban vorgehen können, „um nicht immer auf die Schlachtbank geführt zu werden“. Neue Vorschriften seien allerdings Sache der politischen Führung.

„Kriegswaffen auch einsetzen“

Das Mandat für Afghanistan erlaubt immerhin ausdrücklich „die Anwendung militärischer Gewalt“. „Wer Soldaten mit Kriegswaffen losschickt, muss auch akzeptieren, dass sie diese Waffen einsetzen“, schimpft ein General.

Nach den zunehmenden Gefechten vor allem rund um den deutschen Stationierungsort Kundus und dem Tod von drei deutschen Soldaten in dieser Woche hatten Abgeordnete aus Koalition und Opposition vorgeschlagen, zusätzliche schwere Waffensysteme der Bundeswehr oder der Verbündeten im Norden Afghanistans einzusetzen. Der SPD-Abgeordnete Rainer Arnold verlangte Kampfhubschrauber, notfalls bei den Verbündeten ausgeliehen. Die FDP-Parlamentarierin Elke Hoff schlug gar den „Eurofighter“ zur Unterstützung der Soldaten vor.

Streit um Bordkanonen

Die Truppe wäre schon froh, wenn sie vorhandene Möglichkeiten nutzen könnte: Die deutschen „Tornado“-Kampfjets im Nordafghanistan dürfen ihre Kameraden im Gefecht nur fotografieren. Dass sie mit der Bordkanone zu
Hilfe kommen, ist bislang verboten.

(Spürnase: Ben K.)




GB: Skandal in Mädchenschule

Über die eigentliche Geschichte könnte man den Kopf schütteln: aufgebrachte Eltern haben eine Lehrerin zur Kündigung gezwungen, weil vermutet worden war, dass diese ein Mann sei. Und obwohl es bis hin zu medizinischen Untersuchungen ging und zweifelsfrei feststand, dass es sich bei Shifa Patel um eine weibliche Lehrkraft handelte, musste sie die Schule verlassen.

Al-Islah Muslim Girls‘ School ist eine Privatschule mit knapp 200 Schülern. Hier sind ein paar Fotos aus dem Schulinnern und ja, dies ist eine Schule mitten in Europa. Dies ist der eigentliche Skandal.

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