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Wie verzweifelt ist die SPD? Martin Schulz vor Comeback

Von EUGEN PRINZ | So mancher Medienkonsument wird sich am Freitag verwundert bei der Nachricht die Augen gerieben haben, dass Martin Schulz ein Comeback plant und den Vorsitz der SPD-Bundestagsfraktion anstrebt.

Wie der Spiegel meldet, hat die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles Wind davon bekommen, dass Schulz hinter ihrem Rücken mit zahlreichen SPD-Abgeordneten bereits Gespräche geführt haben soll, um seine Chancen auszuloten, sie als Fraktionsvorsitzende abzulösen. Deshalb bestellte sie Schulz zum Rapport. In dem Vier-Augen-Gespräch räumte „Mister 100 Prozent“ seine grundsätzlichen Überlegungen zu diesem Thema ein und gab zu, mit Abgeordneten darüber gesprochen zu haben. Offenbar stieß er dabei nicht auf Ablehnung. Bei dem Gespräch soll er Nahles den Vorschlag gemacht haben, sie möge wieder das Arbeitsministerium übernehmen, um öffentlich mit klaren Themen an Profil zu gewinnen.

Spiegelbild des desolaten Zustandes der SPD

Dieser Vorgang spiegelt den erbärmlichen Zustand der SPD wieder, ebenso den geradezu katastrophalen Autoritätsverlust der Parteivorsitzenden. Nach den zu erwartenden Wahlniederlagen am heutigen Tag bei der Europawahl und der Wahl zur Bremer Bürgerschaft, bei der den Sozialdemokraten sogar der Machtverlust durch einen CDU-Neuling droht, werden wohl bei der SPD die Chaostage beginnen.

Da nicht auszuschließen ist, dass Martin Schulz als „Verzweiflungskandidat“ tatsächlich ein Comeback erlebt, soll daran erinnert werden, um was für eine Sorte Politiker es sich bei ihm handelt. Nach Faktenlage ergibt sich das Bild eines Raffzahns, der jeden Cent mitnimmt, den er kriegen kann und der in seiner Zeit als Bürgermeister von Würselen einen Hang zum Größenwahn an den Tag legte (siehe “Spaßbad”). Dennoch entspricht nicht alles, was über Schulz geschrieben wurde, den Tatsachen.

Gerüchte um Martin Schulz, ein Faktencheck:

  • Martin Schulz hat seine Lehre zum Buchhändler nie beendet

Falsch. In diese „Gerüchte-Falle“ tappte in einer Talkshow Anfang 2017 auch eine bekannte Politikerin, deren Name hier schamhaft verschwiegen werden soll. Häufig wird für die Mär, dass Schulz seine Berufsausbildung abgebrochen hat, seine nur zweijährige Lehrzeit ins Feld geführt.

Der Autor sprach im Februar 2017 mit Martina S., der damaligen Inhaberin der Buchhandlung, die früher Martin Schulz gehörte. Frau S. absolvierte bei Martin Schulz ihre Lehre als Buchhändlerin. Das beweist, dass er seine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Anders hätte er Frau S. nicht ausbilden dürfen. Sowohl Frau S. als auch die IHK-Düsseldorf bestätigten, dass es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer verkürzten Ausbildung, die nur zwei statt drei Jahre dauert, gibt. Diese hat Martin Schulz offenbar in Anspruch genommen.

  • Martin Schulz ist mit seiner Buchhandlung pleite gegangen

Auch Blödsinn. Laut Auskunft von Frau S. lief der Laden gut.

  • Martin Schulz hatte bei seiner Wahl zum Bürgermeister keinen Gegenkandidaten

Das ist richtig. Er wurde damals von 25 Ratsverordneten gewählt, 15 enthielten sich. Hierzu ist zu sagen, dass in NRW damals der Bürgermeister nicht von den Bürgern, sondern vom Stadtrat gewählt wurde. Es gab also keine Direktwahl.

Und jetzt kommen wir zu einigen interessanten, weniger bekannten Fakten:

Schulz war von 1986 bis 1997 Bürgermeister von Würselen. 1994 wurde er ins Europaparlament gewählt. Fällt etwas auf? Genau: Schulz war also von 1994 bis 1998 sowohl Bürgermeister von Würselen als auch EU-Parlamentarier.

Da fragt man sich natürlich, wie das funktioniert. Er konnte ja nicht gleichzeitig in Würselen und in Brüssel gewesen sein, obwohl beide Ämter unbestreitbar Vollzeit–Jobs sind.

Dieses Rätsel konnte bei den damaligen Recherchen des Autors Harald Gerling, Vorsitzender der Senioren-Union Würselen, lösen:

“In dem Moment, als Schulz im EU-Parlament war, hat er als Bürgermeister alles schleifen lassen”, erinnert sich Gerling. “Auch bei den Sitzungen von Haupt- und Finanzausschuß hat er häufig gefehlt”.

Ob so eine gewissenhafte Ausübung des Ehrenamtes Bürgermeister aussieht, sei der Beurteilung der Leser überlassen.

Harald Gerling konnte sich damals noch gut an die Ära Schulz erinnern. Schulz sei der teuerste ehrenamtliche Bürgermeister gewesen, den Würselen bis dahin hatte (Chauffeur, Dienstwagen). Auch an Nebenverdiensten mangelte es Schulz nicht. Ein Jahr lang war er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Bürgermeister auch noch Geschäftsführer des VABW (Verein für Allgemeine und Berufliche Weiterbildung e.V.). Diese Mühe wurde damals mit monatlich 10.000 DM entlohnt, so Harald Gerling.

“Was man auch nirgendwo liest ist, dass Schulz die Kommunalwahl 1999 verloren hat”, informiert Gerling damals den Autor. Schulz ist also als Europaabgeordneter zusätzlich noch bei der Kommunalwahl angetreten.

Alles in allem ergibt sich – auch im Hinblick darauf, was über seine Zeit als Abgeordneter und später als Präsident des EU-Parlaments in Brüssel und den finanziellen Leistungen, die er dort in Anspruch nahm, bekannt ist – das Bild eines Politikers, der jeden Cent nimmt, den er kriegen kann.

Zudem fehlt Schulz offenbar jenes Maß an Stil, das man in diesen politischen Höhen haben sollte. Wenn man selbst zur Wahl steht, dann enthält man sich der Stimme. Bei der Abstimmung über den SPD-Parteivorsitz hat Martin Schulz sich selbst gewählt, statt sich zu enthalten. Das tut man nicht. Da er keine Gegenstimme erhalten hat, wurde diese Peinlichkeit offenbar. Deshalb wird der Ausdruck „Mister 100 Prozent“ immer auch als Anspielung auf dieses stillose Verhalten gebraucht.

„Genialer“ Wahlkampf der bayerischen SPD

Nochmal zurück zu den Sozialdemokraten. Wie PI-NEWS erfahren hat, kommt der ehemalige SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel als Zugpferd zu einer großen SPD-Veranstaltung ins Festzelt im Münchner Stadtteil Trudering. Im Programm liest sich das so:

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgen die Oktoberfestmusikanten. Die Veranstaltung im Festzelt an der Wasserburger Landstraße beginnt um 18:00 Uhr. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Es spricht für die geniale Wahlkampfstrategie der Spezialdemokraten, dass diese zugkräftige Veranstaltung am Montag, dem 27. Mai stattfindet, also einen Tag nach der Europawahl. Bei soviel taktischem Geschick brauchen sich die Sozen über ihre desaströsen Wahlergebnisse nicht zu wundern…


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.




Sensation: Ex-SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wurde angerufen!

Von REALSATIRE | „They never come back“,  heißt es bei Preisboxern. Aber Martin Schulz, der kleine Ex-Buchhändler aus Würselen, ist schon ein harter Hund, beweist Nehmerqualitäten. Obwohl ihn die eigenen Genossen schmachvoll ausmusterten und durch seine linke Partnerin Andrea Nahles ersetzten, hat er sich ständig in Erinnerung der Menschen gehalten. Nach dem Motto „Bad news are good news“ rastete er zwischendurch mal im Bundestag aus oder brachte sich für eine Spitzenrolle beim EU-Wahlkampf ins Gespräch.

Dann kam wie aus heiterem Himmel das sensationelle Datenleak, das zwar schon seit Dezember grassierte, aber bis dato von Merkels stellv. Regierungssprecherin Martina Fietz (früher Focus, „Fakten, Fakten, Fakten“) noch nicht freigegeben worden war. Als politischer Bluthund witterte er sofort die Chance, sich wieder ins Bewusstsein der Menge zurück zu beamen. Denn erst Anrufe bei Martin Schulz machten das Datenleck wirklich zum Skandal.

Dabei soll es sich um Unbekannte gehandelt haben, die just for fun mal eben die Handy-Geheimnummer von Martin anwählten und wohl testen wollten, ob sich der Ex-Promi noch in Würselen oder schon wieder auf einem wichtigen Posten in Brüssel befindet; zum Beispiel beim Morning Drink bei Jean-Claude Juncker, dem alten Saufpartner von früher, der jetzt an üblem Ischias leidet und vor Schmerz Frauenhaare wuschelt.

Die fremden Anrufer sollen dabei nicht unfreundlich gewesen sein, kolportieren die Sicherheitsbehörden, der Ton der Unterhaltungen wird als „weder bedrohlich noch beleidigend“ beschrieben. Auch da sieht man wieder die Cleverness des ehemaligen Kanzlerkandidaten („100 % Schulz“), der möglichen künftigen Wählern partout nichts Kriminelles andichten will, man weiß ja bei der SPD nie, was noch kommt.

Prompt erklärte ihn daraufhin die Welt zum mutmaßlichen Retter der Nation. „Erst Anrufe bei Martin Schulz deckten Datenleck auf“, lautete die Schlagzeile. https://www.welt.de/politik/deutschland/article186585806/Massiver-Datendiebstahl-Kritik-am-zustaendigen-Bundesamt-waechst.html Nun fragt sich halb Deutschland, was über Martin Schulz noch alles gespeichert wurde. Die Handynummer kann doch nicht alles gewesen sein. Da geht sicher noch was!




Der Tag, der nie zu Ende geht: Merkel & Martin machens nochmal…

Von PETER BARTELS | SIE gab auf ihrer Abschiedstournee bei der EU wieder die GröKaz (größte Kanzlerin aller Zeiten). ER machte in der Lanz-Gruft zur ZDF-Geisterstunde den GröSoz (größter Sozi aller Zeiten). SIE würde noch mal 800.000 (oder mehr) reinlassen. ER würde die Migranten auch heute nicht zum Thema machen…

Martin und Merkel, oder: „Hänsel und Gretel“, das Traumpaar der deutschen Politik, hat sich nicht geirrt, kann sich nicht irren: Denn heute zerstören sie Deutschland und morgen die ganze Welt … Oder bis alles in Scherben fällt: Die CDU stürzt (CSU-kastriert) auf 19 Prozent. Die SPD rast mit 14 Prozent dem 5 Prozent-Abgrund entgegen. Hänsel & Gretel im Duett: „General Trend, entsetzen Sie uns den Wähler!“ SIE von ihren Lohnempfänger in Brüssel umjubelt: Wir haben den Fehler mit den Flüchtlingen  lange v o r 2015 gemacht, weil wir versäumt haben, sie vorsorglich auf Europa zu verteilen …  ER in Hamburg ohne Claqueure: Ich habe mir nur zu viele Themen in den Wahlkampf quatschen lassen, das war mein Fehler …

Herbst 2015? Moslem-Horden, die mit falschen Pässen, falschen Adressen die deutschen Grenzen überrannten: 800.000? 1,6 Millionen? Merkel (64) jetzt, da ihre Sonne langsam aber endlich hinter der Datsche in der Uckermark versinkt, vielleicht so: ICH war zu feige, STOP zu sagen? Nix. Nur: WIR hätten die Jahre davor merken müssen, was sich zusammenbraut … Also immer noch: Alles „alternativlos“, wie gehabt.

Und Martin Schulz (62), größter SPD-Pleitier aller Zeiten, immerhin auch größter EU-Spesenritter und schnellster EU-Millionär aller Zeiten? Der Südtiroler ZDF-Zappelphilipp Markus Lanz (49) rieb dem Würseler Wicht unter die Nase, wozu ihm PI-NEWS schon „damals“ im Wahlkampf  riet, Lanz, Kladde: „Damals ein einziges Wort zu den Flüchtlingen und sie wären heute Kanzler!“ …

Damals war gestern. Und gestern ist immer noch heute – von Alzey bis Freiburg. Die Reaktion von Schulz, wieder Kladde: „Nein, nein, ich hatte die richtigen sozialen Themen, aber davon leider zu viele, ich habe mir einfach zu viel ins Programm quatschen lassen. Das würde mir nie mehr passieren!“ Der Schühchen-Scharrer, wie immer als Deutscher getarnt, also ohne Tirolerhut, versuchte es trotzdem, d‘ Martin blieb dabei: Kein Wort zum Migranten-Verschweigen in seinem Wahlkampf, weder gestern,  heute, morgen. Wie auch? Nachdem Merkel sich per Selfie zur First Empfangsdame Deutschlands gemacht hatte, vergoldete EU-Chef Schulz die neue Menschengeschenke-Währung der GRÜNEN Predigerin Göhring-Eckardt (54): „Wertvoller als Gold!“ Die „Goldstücke“ rissen Schulz und die SPD in den Untergang. Denn die Wähler rannten zu Hundertausenden zur AfD …

Und der Exodus dauert an. Wie dämlich (link, nicht links) der Klippschüler wirklich ist, enthüllte Lanz eine Minute später, Motto: War Ihr Wahlkampf vielleicht zu viel Kino? (Man denkt an Martin’s Bitte um „Klatschmarsch!“) Lanz: Sie haben sich in Spanien bei einer Rede die Jacke ausgezogen, weil’s zu heiß war … Es gab donnernden Applaus. Ihre Wahlkampf-Manager (Schulz selbst??) sagten: Das musst Du bei passender Gelegenheit auch in Deutschland machen … Sie haben das beim SPD-Parteitag dann tatsächlich gemacht …

Schulz: Ja, hinter mir war die Parteitag-Wand mit Lampen, die strahlten Hitze ab … Lanz ließ nicht locker: Das waren LED-Lämpchen, die sind kühl … Schulz: Mir war aber warm …Lanz: Der „Spiegel“-Reporter Markus Feldenkirchen hat mir gesagt, die Jacke sei ein geplanter, einstudierter Gag gewesen! Immerhin machte er ein halbes Jahr Wahlkampf mit Ihnen …  Scheiße aber auch, armer Martin: Jedenfalls wackelte er mit der Platte: Nein, nein … Auch als  Lanz „drohte“: Feldenkirchen ist morgen (also heute!) mein Gast, lügelte er weiter: Mir war wirklich warm …

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch weil er so selten die Wahrheit spricht. Jedenfalls:  Was in Spanien ein Beifalls-Orkan war, wurde beim SPD-Parteitag ein lauer Furz.

So ähnlich hatte sich Schulz schon vorher mit seinem peinlichsten Umfaller überhaupt versucht, aus den Annalen zu schwafeln: Ein WELT-Reporter hatte den SPD-Totengräber  vor den Mikros und Kameras der Welt gefragt, ob er, also die SPD, wieder die GroKo mit der Union machen würde. Schulz mit 2 Sekunden Verzögerung: Auf keinen Fall … das können Sie ausschließen! … Eine Minute nach der Vernichtungs-Wahl (20,8%) hatte Watschel-Walküre Nahles das „Unternehmen Hossa, es geht noch krosser“ mit Kriegs-Kreisch der Union knallharte Opposition versprochen: „Ab Montag gibt’s auf die Fresse!“ Jetzt bei Lanz laberte Schulz rum, kam aber nicht raus aus der Nummer: Ich war übermüdet … langer Wahlkampf … hab die Frage gar nicht richtig verstanden …

Danach kam Gottseidank Magdalena Neuner (31) Biathlon-Königin (14 X Gold). Leider mit neuen, bescheuerten Kurzhaar-Wellen, getaftet und/oder geklebt. Der erfrischend „Gesunde Menschenverstand“ ist der Mama von inzwischen zwei kleinen Kindern geblieben, auch wenn sie sich aus der „Politik“ raushielt. Und dann  Peter Schwenkow (64), der Konzert-König, der früher mit Keith Richard hinter der Bühne Billard spielte, den Stones heute 25 Millionen Euro vorab zahlt, damit die Mittsiebziger sich überhaupt ins Flugzeug setzen.

Schade, viel Zeit mit  einem Nassauer von gestern verplempert…

Das Video der Sendung:

https://www.youtube.com/watch?v=wvykk7olLd4


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Politische Halbwertzeiten werden ab sofort in „Schulz“ gemessen

Glosse von PLUTO | Die Gültigkeitsdauer politischer Entscheidungen wird ab sofort in „Schulz“ gemessen. 1 Schulz = 2 Tage. Solange ungefähr hielt seine Ansage, in einer Großen Koalition als Außenminister tätig sein zu wollen. Davon hat er mittlerweile Abschied genommen. Politische Beobachter betonen, dass sich Schulz mit diesem karnewahlsverdächtigen Rekord Schulz selbst unterboten hat.

Zuvor hatte Martin Schulz schon folgende beachtliche Halbwertzeiten aufgestellt bzw. unterboten:

Am 19.3.2017 übernahm Schulz den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur von Sigmar Gabriel und vereinbarte mit ihm unter der Hand, dass er ihm das Amt des Außenministers im Falle einer großen Koalition nicht streitig machen werde. Am 7.2.2018 erklärte Schulz, dass er selbst das Amt des Außenministers übernehmen werde. Halbwertzeit: 325 Tage.

Am 24. September 2017 sagte er: Ich werde mit der SPD in die Opposition gehen und nie ein Amt im Kabinett Merkel annehmen. Am 15.12.2017 machte Schulz die Rolle rückwärts und erklärte, dass die SPD jetzt doch Koalitionsverhandlungen mit der Union aufnehmen wird. Halbwertzeit: 82 Tage.

Nun fiebert das politische Berlin der Frage entgegen, ob Schulz in der Lage ist, seine Wortbruch-Rekorde nochmals zu unterbieten. Es bleibt nämlich unklar, ob Schulz nach seinem Minister-Verzicht jetzt doch weiter Parteivorsitzender bleibt oder das Amt, das er kommissarisch an Andrea Nahles übergeben hat, nun wieder von ihr zurückfordert.

Nicht vollends ausgeschlossen werden kann inzwischen, ob Schulz nicht auch noch die Koalition mit der Union aufkündigt und wieder in die Opposition geht.

Für diesen Fall kommt er vermutlich ins Guinnessbuch der Rekorde.


Kommentar von AfD-MdB Martin Renner zum Rückzug von Martin Schulz:




Martin Schulz weg: Der Luftballon ist geplatzt!

Von PETER BARTELS | Es ist vollbracht: Der größte Schaumschläger der SPD-Geschichte ist weg. Er ist ausgerechnet über Sigmar Gabriel gestolpert. Der EU-Millionär aus Würselen wollte sich heimtückisch den Außenminister-Posten unter den Nagel reissen. Das war’s …

Seit Donnerstag Abend grummelte es in der SPD. Seit durchsickerte, dass Wendehals Martin sich den „schönsten, aber faulsten Job“, den Außenminister-Posten, unter den Nagel reißen wollte. Gabriel hatte in einem Zeitungsinterview mehr oder minder getobt, dass Schulz ihn eiskalt kalt gestellt habe. Das wiederum brachte die letzten „echten Genossen“ in NRW auf die Palme: Entweder Schulz zieht seinen Griff nach der Diplomaten-Krone zurück oder wir kündigen ihm die Gefolgschaft! Und NRW ist – jedenfalls in der Erinnerung der Sozis – immer noch der größte Landesverband, die Wiege der SPD. Schulz zog den Schwanz ein …

Damit dürfte die schrillste Köpenickiade der SPD-Geschichte ihr dramatisches Ende gefunden haben: Schul-Abbrecher, Lehre-Abbrecher, Suff-Abbrecher. Dann die SPD. Von da an gings bergauf: Oberbürgermeister von Würselen, EU-Hinterbänkler, dann Präsident des Europäischen Parlaments. Dann, unter den schützenden Fittichen der Luxemburger Schnapsdrossel Juncker, innerhalb weniger Monate Spesen-Millionär; Schulz hatte einfach an 365 Tagen des Jahres gearbeitet, also 300 Euro Tagegeld kassiert. Ja, auch Heilig Abend und Karfreitag! Immer!! Und dann wurde ihm vom italienischen Ministerpäsidenten wegen seines Aussehens und Auftretens in Brüssel die Rolle als Capo im KZ angeboten. Natürlich war der Martin da zurecht empört – wer will schon KZ-Aufseher sein? Nicht mal im Film. Jedenfalls stand Schulz bald ohne Amt und Würden da – die Zeit war abgelaufen.

Wie einst der Erzengel Maria Gottes Baby verkündete der SPD-Gabriel dem Schulz, dass er nach acht Jahren Fron nicht mehr SPD-Vorsitzender sein wolle, stattdessen lieber Außenminister. Weil doch der bisherige Amtsträger, der silberne Steinmeier, König von Deutschland werden müsse, wie Merkel befohlen hatte. Also, Martin, übernehmen Sie …

Und da die Genossen den selbstbewußten Berufsschullehrer eh nicht so recht verknusen konnten, stimmten sie landauf, landab in ein brausendes Halleluja: M-a-r-t-i-n! M-a-r-t-i-n! M-a-r-t-i-n! Und der Vorstand wählte ihn mit 100 Prozent aller Stimmen zum Vorsitzenden. War das eine Freude, war das ein Jubel – d‘ Martin nahm tatsächlich an. Genauso mit staatstragender Miene auch die schwere Bürde des Kanzler-Kandidaten: Ich tu es meiner Partei zuliebe. Und dem Staat. Merkel muss weg. Sie kann – vielleicht – unter mir Minister werden! Wir werden das Land erneuern. So wahr mir die Genossen helfen.

Und wie sie halfen. Endlose Klatsch-Kakophonien. Hofschreiber von süddeutscher Alpen Pravda bis längst linker FAZ, WELT, ZEIT und BILD, schrieben sich die Finger wund für das Wunder Schulz. Angeblich in Scharen strömten neue Mitglieder zur SPD. Und das Staats-TV erst!! Der rote Heiland! Er kann übers Wasser laufen. Und die Umfragen kannte nur eine Richtung: Rauf zu den Sternen. Merkel endlich (!!) weg.

Dann die Wahl. 20,5 Prozent! So wenig wie noch nie in der 150-jährigen Geschichte der SPD. Schulz am Boden? Im Büßergewand? Wieder an der Buddel?? Martin doch nicht: Drei Minuten nach der ersten Hochrechnung mit den Tiefstzahlen stürmte er o-beinig vor die Schranzen-Mikros: Die GroKo wurde abgewählt!! Nein, er sagte nicht: ICH wurde nicht gewählt. Klar doch, nicht Schulz hatte Schuld, die GroKo, also Merkel, die CDU, oder das, was von ihr übrig geblieben war in den grünen und sozialdemokratischen Merkel-Jahren. Mehr noch, Schulz tönte: „Frau Merkel hat die SPD schamlos geplündert im Wahlkampf.“ Wir machen Opposition. Ohne wenn und aber.

Wieder ein Beweis: Das Würstchen aus Würselen ist noch dämlicher als es aussieht. Schließlich hat die SPD seit Jahren gemeinsam mit der angeblichen Plünderin „regiert“. Die Tantiemen kassiert und die Millionen für Finsterlings Antifa, Maas-Männleins Facebook-Blockwarte, Özoguz Migranten-Mafia.

Dann Steimeier, der Lippen- und Inhaltslose. Wie bestellt, nach dem xten donnernden Oppositions-Schwur von Schulz. Und so gab er jetzt den tragischen, aber tapferen Helden, schwer mit der Last Deutschlands beladen. Entschlossen knirschte er sich „nur“ zu „Sondierungsgesprächen“. Dann „nur“ zu Koalitions-„Verhandlungen“. Und plötzlich hatten das O-Bein und die Schrei-Tante der Sozis die Watschelente der CDU am Wickel, pressten ihr sechs Ministerposten ab, darunter drei richtige: Außen-, Finanzen-, Arbeit, Justiz. Was sollte die „Alternativlose“ machen? Es ging ihr ja nie um Deutschland, nur um die Macht. Und die behielt sie ja. CDU? Blinde Kuh und raus bis Du …

Jetzt ließ d’Martin die Maske fallen: Rücktritt als Parteichef (zuviel „Abbeit!“), her mit dem Diplomaten-Köfferchen (Würselen ist halt nicht die Welt…).

Das Würstchen hatte die Rechnung ohne die letzten richtigen Sozis gemacht. Wie Merkel womöglich nicht mit den letzten Männern mit Eiern in der CDU. Und dabei dachte die Plumpe, die hätte sie längst alle entsorgt …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Nimmt kein Blatt vor den Mund: Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Die SPD ist ihrer Führung ausgeliefert

Von WOLFGANG HÜBNER | Für die Erregungsmedien ist es ein gefundenes Fressen, fürs (noch) interessierte Publikum ein Spektakel: Die SPD ringt um die abermalige Teilnahme an einer Merkel-Regierung. Und einige begreifen das sogar als Drama miteinander heftig ringender Auffassungen oder als Tragödie einer niedergehenden Traditionspartei. Doch ob Spektakel, Drama oder Tragödie: Das vorläufige Resultat des Geschehens in der SPD ist schon entschieden. Denn die gesamte Parteiführung will nicht nur Koalitionsverhandlungen mit der Union, sondern auch die Fortsetzung dieser Koalition.

Nicht die SPD-Mitglieder haben das entschieden, sondern diejenigen, die sich davon Ministerposten und Ämter, Teilnahme an der Macht und viele andere Vorteile versprechen. Sie alle würden ins Bodenlose abstürzen, wenn der Parteitag oder eine Mitgliederbefragung gegen die Beteiligung an der Koalition mit der Union stimmen würden. Die SPD-Mitglieder würden damit nämlich ihre gesamte Spitze köpfen. Davor werden sowohl eine Mehrheit der Delegierten des Parteitags wie auch die Mehrheit der Mitglieder mit größter Wahrscheinlichkeit zurückschrecken. Denn es gibt keine neuen Köpfe in der SPD, die in der Lage wären, die Parteiführung zu übernehmen.

Jede Partei ist in der Hand ihrer jeweiligen Führung, ist dieser ausgeliefert, so lange in der Führung kein offener Streit ausbricht oder zumindest möglich ist. Doch Schulz, Gabriel, Nahles, Maas und alle anderen in der Parteispitze sind sich aufgrund gemeinsamer Interessenlage darin einig, Merkel wiederum zur Kanzlerin zu wählen und in die Regierung einzutreten. Sie gefährden damit massiv die Zukunftsaussichten einer ohnehin torkelnden Partei, aber sie gewinnen für sich vier weitere Jahre an den Futtertrögen der politischen Macht.

Keiner in dieser SPD-Führung hat noch große Hoffnungen auf eine Wiedergeburt und Wiederaufstieg der Partei. Wäre es anders, so würde sich zumindest eine Spitzenfigur gegen die erneute Schrumpf-GroKo auflehnen und für den Weg in die Opposition einstehen. Doch allein die Angst vor Neuwahlen sorgt dafür, dass selbst in der Bundestagsfraktion der SPD nur eine kleine Minderheit gegen die erneute Regierungsbeteiligung ist. Diese SPD wird sich nicht nur ihrer eigenen Führung unterwerfen, sondern auch noch die Karrieren von Merkel, Seehofer und all den andere Schreckensgestalten der deutschen Misere retten. Das ist die Realität.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Schulzens Entgleisung: Warum schweigt die Presse?

Von PLUTO | Die Morgenpresse schweigt auch am Tag danach: 100%Schulz hatte am Montagabend aller Welt vor Augen geführt, dass er schwache Nerven hat. Ein zorniger Zuhörer, der ihn live vor versammelten Presseteams einen Volksverräter nannte (PI-NEWS berichtete), wurde vom SPD-Bundesvorsitzenden als „Nazi“ beschimpft. In den meisten großen Zeitungen war darüber nichts zu lesen, obwohl viele Journalisten dabei waren. Der Leser wird dumm gehalten. Die Live-Übertragung der Pressekonferenz als einziges Zeugnis des ungewöhnlichen Vorfalls muss wohl als größtmöglicher medialer Unfall eingestuft werden.

Wenn vor laufenden Kameras plötzlich eine Stimme aus dem Off Martin Schulz mit „Volksverräter“ lautstark in die Rede grätscht, ist das eine nicht alltägliche Sache. Berichtenswert auf jeden Fall, denn schließlich handelte es sich um den Start der GroKo-Werbetour in der Herzkammer der Sozialdemokratie in der nordrheinwestfälischen Metropole Dortmund. Und es geht für den SPD-Parteivorsitzenden um nicht weniger als um Alles oder Nichts: er muss bis Sonntag seine Genossen von den „hervorragenden“ Sonderungsverhandlungen mit der Union überzeugen. Scheitert sein Ansinnen, ist er wohl weg vom Fenster. Wenn dann also ausgerechnet der Auftakt live und noch dazu innerhalb von SPD-Veranstaltungsräumen dermaßen in die Hose geht, dann sollte es Pflicht einer freiheitlichen Presse sein, darüber angemessen zu berichten. Aber nur durch die sozialen Medien nahm der Schlagabtausch schnell Fahrt auf.

Was die Sache im Foyer der Dortmunder Westfalenhalle aber wirklich zum Skandal werden ließ, ist die unsouveräne Reaktion von Schulz auf die Verbalattacke: er beschimpfte den Volksverräter-Rufer als Nazi. Also ist bei der SPD jeder, der „Volksverräter“ ruft, automatisch ein Nazi, wie es die User in den sozialen Medien instinktsicher kommentierten? Zweitens: woher wusste Schulz, dass es sich um einen verachtenswerten Nazi handelt, den es zu bekämpfen gilt? Ist er Hellseher, kannte er den Rufer persönlich? Könnte es nicht sogar sein, dass es sich um einen eigenen Genossen handelt, der seinem Frust Luft machte? Hier wäre es Aufgabe der Tagespresse und öffentlich-rechtlichen Medien gewesen, umgehend für Aufklärung zu sorgen. Zum Beispiel in der Frage, wie es einem Demonstranten in einem geschlossenen SPD-Veranstaltungsort gelingen kann, praktisch auf Tuchfühlung an Schulz heranzukommen. Aber dann hätte man ja auch über den Vorfall berichten müssen.

Nun kennt man es ja schon, dass SPD-Spitzenvertreter gegenüber Andersdenkenden verbal ausfällig werden. Man erinnert sich an Sigmar Gabriel, der friedliche Demonstranten als „Pack“ beleidigte. Siggi mit der schnellen Zunge ist derzeit Merkels Chefdiplomat und hält – wie böse Zungen behaupten – auch schon mal seine schützende Hand über einen iranischen Kinder-Henker, der sich in einer deutschen Klinik kurieren lassen will. Und der dann ungehindert schnell das Weite suchen konnte, als ihm der Boden im Land der Ungläubigen offenbar zu heiß wurde. Der Ayatollah bedankte sich für das freie Geleit überschwänglich bei der deutschen Polizei. Ein wahrlich vergiftetes Lob, hinter dem pure Verachtung steckt. Ob Siggi, Martin und Angela die Ohren klingeln?

Die „Qualitätsmedien“ schweigen also beharrlich über den skandalträchtigen Vorfall in Dortmund, bei dem jemand eben mal so zum „Nazi“ gestempelt wurde, nur weil er aus seinem Herzen keine Mördergrube machen wollte. Zur Erinnerung: die millionenfachen Judenmörder Hitler, Himmler, Göring und andere waren Nazis, falls das dem Buchhändler aus Würselen entgangen sein sollte. Den meisten Medien ist Schulzens Entgleisung kein Wort wert, und sie zeigen damit, dass sie dem Gelingen der GRoKo unbedingt zuarbeiten wollen. Bis kommenden Sonntag darf möglichst kein Schatten auf den Sondierungsstreit zwischen SPD und Union fallen. Denn sonst drohen Neuwahlen, und die dürften zum Nachteil der Genossen ausgehen. Obwohl in den meisten Medien mantrahaft behauptet wird, dass Neuwahlen nutzlos seien, weil sich die Ergebnisse nur wiederholen würden. Tatsächlich dürfte davon aber vor allem die AfD als einzige echte Opposition profitieren. Und das wäre auch gut so.

Hier nochmal das Video der Szene:

https://youtu.be/5uEgdKXH0Gw

Update: Wie mittlerweile bekannt wurde, könnte es sich bei dem „Volksverräter“-Rufer um einen Aktivisten der Partei „Die Rechte“ handeln.




Eilt: Schulz in Dortmund als „Volksverräter“ beschimpft

Von PLUTO | An der Basis der SPD rumort es gewaltig. Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz ist heute abend bei seiner Werbetour für die Groko an der Basis vor laufender Kamera lautstark beschimpft worden. „Sie sind ein Volksverräter. Schämen Sie sich!“, scholl es Schulz bei einem Fernsehauftritt vor der Veranstaltung in Dortmund entgegen.

Schulz war für einen kurzen Moment konsterniert und unterbrach seine Rede. Er und und Andrea Nahles, die neben ihm stand, schauten peinlich berührt aber bemüht unbeeindruckt geradeaus und versuchten, den Vorfall mit gewollter Gelassenheit zu überspielen. Es war ihnen anzusehen, dass sie beide einen solchen Verbalangriff in einem Veranstaltungsort der SPD nicht erwartet hatten. Zumal man davon ausgehen konnte, dass es kein SPD-ferner Störer, sondern ein eigener Genosse war, der Schulz voller Wurt einen Verräter nannte.

Als Schulz wieder Worte fand, wurde er erneut unterbrochen. Diesmal skandierte offensichtlich derselbe Zwischenrufer „Volksverräter, Volksverräter“.

Schulz blieb äußerlich ruhig, sah zum Zwischenrufer hin und lächelte gequält. Dann sagte er, dass „Nazis dieser Art mit ihrem nationalsozialistischen Geschrei“ bekämpft werden müssten, damit sie bei uns keinen Platz haben.

Kurz danach schloss Schulz seinen Fernsehauftritt ab, ließ noch eine Journalistenfrage zu und verschwand schnell.

Die Moderatorin von n-tv, wo der Vorgang live berichtet wurde, überspielte den Vorfall und erwähnte ihn in der anschließenden Analyse mit keinem Wort. Man darf gespannt sein, ob auch die anderen „Qualitätsmedien“ darüber schweigen.




Macrons Marionette heißt Martin Schulz

Von WOLFGANG HÜBNER | Die SPD hat das fast schon bewundernswerte Geschick, die wirklichen politischen Probleme nicht zu begreifen oder nicht begreifen zu wollen. Jeder weiß zum Beispiel, welches Thema entscheidend für den Ausgang der letzten Bundestagswahl und damit auch für das erbärmliche Ergebnis der ältesten deutschen Partei war, der Partei von August Bebel, Friedrich Ebert, Kurt Schumacher und Willy Brandt. Doch was schließt die Partei von Hundertprozent-Martin daraus? Eine Bedingung für die neuerliche Inthronisierung von Angela Merkel soll der Familiennachzug von „Geflüchteten“ werden.

Das ist nichts anderes als ein weiterer kräftiger Axthieb in den gefährlich schwankend gewordenen Stamm des Sozialstaats. Und zugleich ist es ein Faustschlag in die Gesichter jener sogenannten „kleinen Leute“, deren Sorgen und Probleme der SPD angeblich so sehr am Herzen liegen. Dem derzeitigen SPD-Führungspersonal geht das allerdings am Allerwertesten glatt vorbei. Denn wer anders als die „kleinen Leute“ wird von steigenden Mieten bis wachsender Kriminalität den Preis für die ungezügelte Masseninvasion nach Deutschland zu zahlen haben? Die Merkel-Union kann der SPD beim Familiennachzug gerne Zugeständnisse machen, denn noch immer, aber auch nicht mehr lange, sind ihre Stammwähler von den Folgen weniger betroffen als diejenigen der SPD.

Ein anderes Beispiel: Auch die SPD-Führung müsste wissen, dass Deutschland, der angeblich „größte Profiteur“ der EU, auch deren fruchtbarste Melkkuh ist. Jedenfalls haben daran weder der französische Blender Emmanuel Macron noch der linke Grieche Alexis Tsipras den geringsten Zweifel. Beide wissen: Ohne deutsche Euros, die den fleißigsten Schaffern zwischen Flensburg und Konstanz durch perfekte Steuerbeschlagnahme vorenthalten werden, läuft überhaupt nichts in der „Wertegemeinschaft“. Deshalb sind gerade diese beiden Schulden-Napoleone bestürzt über die derzeit unklare Verfassung der Melkkuh, denn es gibt keine ordentliche deutsche Abmelkregierung, aber eine neue Partei im Bundestag, die bei der Subventionierung der EU-Misswirtschaft zumindest laut aufschreien kann.

Was machen Macron und Tsipras in dieser Situation? Sie greifen zum Telefon. Und wen rufen sie an? Nein, nicht „Cher Anschela“, sondern Martin Schulz, der bekanntlich so verliebt in das „Projekt Europa“ ist wie Männer in seinem Alter es manchmal in schöne junge Frauen so sind. Der smarte Franzose und der abgezockte Grieche wissen nicht nur darum, sondern auch wie sehr sich ihr deutscher Freund verrenken muss, um seine halsbrecherische Kehrtwende hin zu einer neuen GroKo zu begründen. Um ihm dabei zu helfen, lassen sie multimedial verbreiten, ihn beschworen zu haben, sich nicht der Koalition der Verlierer zu verweigern. Sowohl Macron wie Tsipras ist es aus eigensüchtigen Motiven ganz piepegal, was aus der SPD nach ihrem sich anbahnenden Glaubwürdigkeitsdesaster wird.

Profiteur Tsipras mit
Zahlmeister Schulz.

Wenn Hundertprozent-Schulz auch nur einen Funken politischen Verstand hätte, von Ehrgefühl wollen wir gar nicht erst reden, dann würde er seine „Freunde“ öffentlich ermahnen, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Nationen und auch nicht der SPD einzumischen. Aber was macht er stattdessen? Er erzählt herum, offenbar sogar noch stolz, dass die beiden Herren ihn, den ehemaligen Bürgermeister von Würselen, beknieten, die Tür für vier weitere Merkel-Jahre aufzustoßen.

Damit hat der derzeitige SPD-Vorsitzende öffentlich gemacht, dass für ihn nicht die Interessen der eigenen Nation und noch nicht einmal der eigenen Partei Vorrang haben, sondern die Interessen derjenigen, die nach dem deutschen Geld lechzen. Denn Schulz wertet den Druck von Macron und Tsipras nicht als unverschämte Anmaßung, sondern als willkommenes Argument für den Gang in die GroKo. Eine bessere Marionette in der deutschen Politik können sich der Franzose und der Grieche wahrhaftig nicht wünschen. Arme, hoffnungslos verwirrte SPD!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die Oppositionslüge der SPD

Von PETER EICHENSEHER | Martin Schulz hat es seit dem 24. September wie ein Mantra wiederholt: Opposition ist für die SPD jetzt angesagt. Dieser rein taktische Schritt ist inhaltlich nicht begründet.

Nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlung stellt sich die Frage, welche der 237 ausgehandelten Punkte würde die „Oppositionspartei“ SPD eigentlich nicht unterschreiben? Wo ist der Gegenentwurf von Martin Schulz? Inhaltliche Kritik? – Fehlanzeige.

Der Kandidat Schulz, der nun fast ein Jahr die SPD leitet, hat seine Partei an den Rand des Abgrunds geführt. Die 20-Prozent-Marke hat bei der Bundestagswahl grade noch gehalten. Schadensbegrenzung und Reparatur wären nun angesagt. Voraussetzung dafür wäre allerdings das Eingeständnis der SPD-Fehler in Regierungsverantwortung der Jahre 2013-2017:

Die SPD hat die illegale Grenzöffnung nicht verhindert. Sie hat das Chaos danach nicht begrenzt, sondern vergrößert. Hunderttausende Migranten mit falschen Papieren – legitimiert durch das BAMF – laufen inzwischen durch Deutschland. Keine Frage: diese illegalen Migranten will niemand in Europa aufnehmen. Die Drohgebärden von Martin Schulz gegenüber den „aufnahme-unwilligen“ EU-Partnern helfen hier wenig. Im Gegenteil: Schulz hat damit die Spaltung Europas weiter vorangetrieben.

Oppositions-Idee: Merkel schonen und die AfD abwehren

Und in dieser Situation stiehlt sich die SPD aus der Verantwortung: Opposition ohne Gegenentwurf und ohne Kritik an all dem, was schief gelaufen ist. Die erste parlamentarische Großtat des „Oppositionsführers“ Martin Schulz wird – darauf kann der Wähler heute schon wetten – die Ablehnung des „Untersuchungsausschusses Merkel“ sein. Die Opposition stellt sich schützend vor die Regierung, um die „infamen Angriffe“ der AfD abzuwehren. Das ist die eigentliche Oppositions-Idee.

Diese Oppositionsrolle der SPD ist nichts anderes als eine große Lüge, um die eigene Haut zu retten und sich aus der Verantwortung zu stehlen. Die inhaltsleere Taktik ist längst durchschaubar. Parteiintern melden sich erste Zweifel, ob diese Oppositions-Idee erfolgreich sein kann. Denn ganz egal, wann neu gewählt wird, die Folge dürfte eine weitere Wahlniederlage und weiterer Stimmenverlust sein.

Martin Schulz ist der Abstiegsbeschleuniger für die SPD. Er hat alles falsch gemacht, was man als Spitzenkandidat und als Parteichef falsch machen kann. Mit einem Unterschied zu seinen Vorgängern: Schulz hat es in der Rekordzeit von nur zehn Monaten geschafft.




Schulz’ letzte Chance: Die Flüchtlingslüge zum Thema machen

Hält sich trotz miserabler Umfragewerte an die Kartellabsprache zwischen SPD und CDU, die Flüchtlingslüge im Wahlkampf nicht zu thematisieren - Martin Schulz.

Von M. SATTLER | Einem Gerhard Schröder wäre der gegenwärtige Luschi-Wahlkampf von Herrn Schulz nicht passiert. Schröder hätte jede Karte gezogen, die gegen Merkel sticht, ohne Rücksicht. Merkels Achillesferse sind die sogenannten „Flüchtlinge“, die gar keine Flüchtlinge sind: die größte Lüge, der größte Rechtsbruch der deutschen Geschichte seit 1945. Ein Gerhard Schröder würde diese Achillesferse wieder und wieder attackieren, bis sie reißt. Ohne Rücksicht auf gemeinsame Absprachen mit der CDU würde Schröder mit einem rechten Thema die Mehrheit holen für Rot-Rot-Grün, Hauptsache, er sitzt am Ende im Kanzleramt.

Eine Analyse der gegenwärtigen Wahlkampfstrategie der SPD lässt schnell erkennen, warum Schulz, unabhängig von seiner lauen Persönlichkeit, keine Chance hat. Schulz tritt an gegen eine stark linksgerichtete CDU, einen Gegner also, der seit Jahren massiv im traditionellen SPD-Revier wildert und sein Territorium weit ins linksgrüne Milieu hinein verlagert hat. Schwulenehe, Ökostrom, Migranten – alles CDU-Themen heute. In dieser Situation versucht Schulz, mit seinem „Gerechtigkeits“-Blabla noch weiter nach links zu rücken und dort Wähler zu mobilisieren. Noch weiter links als die jetzige CDU fehlt es allerdings schlicht und einfach an genügend Wählerpotenzial: Nicht nur hält die CDU einen großen Teil linken Territoriums besetzt, zusätzlich gibt es in einer wirtschaftlichen Wachstumsphase sowieso eher weniger Leute, die anderen etwas wegnehmen wollen. Auch linke Wähler sind derzeit satt.

Woher also Wähler nehmen, wenn nicht stehlen?

Ein Gerhard Schröder würde in der jetzigen ausweglosen Lage nicht weiter auf ein totes Pferd „Gerechtigkeit“ setzen, sondern das Pferd wechseln. Schröder würde mit dem Rücken zur Wand nicht weiter an der Wand kleben bleiben, sondern versuchen, durch ein geschicktes, unerwartetes Manöver wieder die Initiative zu erlangen. Für Schröder gäbe es in der jetzigen Lage nur eine einzige Frage: Wie bekomme ich doch noch die nötigen sieben oder acht Prozent der Wähler zusammen, die ich für Rot-Rot-Grün oder Rot-Grün-Gelb brauche, Hauptsache, ich bin am Ende der Chef?

Dieser Frage würde Schröder alles andere unterordnen: die Parteidisziplin, das Parteiprogramm, die freundlichen Absprachen mit der CDU, bestimmte Themen nicht im Wahlkampf anzusprechen. Schröder würde auf all das pfeifen und stattdessen den Gegner seinen Beißinstinkt spüren lassen. Er würde jede Schwachstelle ausnutzen und gnadenlos in der Wunde bohren, bis er den Sieg in der Tasche hat.

Merkels größte Schwachstelle

Merkel hat jede Menge Leichen im Keller, die man nur herausholen müsste. Aber ihre größte Schwachstelle sind ohne Frage die sogenannten „Flüchtlinge“, die in Wahrheit gar keine Flüchtlinge sind. Genau das ist ihre Achillesferse: die millionenfache Ansiedlung irgendwelcher dahergelaufener Wirtschaftsschmarotzer, der millionenfache Verfassungsbruch des Grundgesetzartikels 16a, wonach niemand in Deutschland Asyl erhalten darf, der über die EU eingereist ist. Zwar sind Lügen und Rechtsbrüche der SPD traditionell egal – aber sehr wohl ein SPD-Thema ist die „Gerechtigkeit“. Sehr wohl ein SPD-Thema sind die Milliarden und Abermilliarden für irgendwelche Gestalten von Sonst woher, die hier abkassieren, während deutsche Rentner nach jahrzehntelanger Arbeit sich die Pfandflaschen aus der Mülltonne suchen müssen. Sehr wohl ein SPD-Thema sind die Milliarden und Abermilliarden für sogenannte „Flüchtlingsheime“, aber kein Geld für die Sanierung der Kita nebenan. Sehr wohl ein SPD-Thema sind die steigenden Krankenkassenbeiträge, mit denen der einfache Arbeiter jetzt die Gebisse irgendwelcher Leute aus Schwarzafrika finanzieren muss. Das alles sind sehr wohl SPD-Themen, das alles sind Merkels wunde Punkte, und ein Gerhard Schröder würde in diesen wunden Punkten herumwühlen, bis es richtig schmerzt!

Schulz wird niemals Kanzler werden

Wenn die CDU im SPD-Territorium wildert, hat die SPD auch das Recht, im CDU-Territorium zu wildern – das wäre die konsequente Logik in der jetzigen Phase des Wahlkampfs. Die traditionellen SPD-Wähler würden der SPD nicht weglaufen, wenn Schulz die Flüchtlingslüge zum Thema machen würde. Und falls sie es doch tun, weil sie vielleicht zu politisch korrekt sind, dann würden sie sowieso zum möglichen Koalitionspartner überlaufen: zu den Grünen oder der SED („Die Linke“). Die Stimmen bleiben also im Sack. Da jedoch Merkels Taktik derzeit darin besteht, das für sie gefährlichste Thema bis zum Wahltag möglichst totzuschweigen, würden allerdings ganz sicher etliche CDU-Wähler, die mit Merkel nicht glücklich sind, denen die AfD aber nicht bieder genug ist, genau dem Mann einer „etablierten Partei“ ihre Stimme geben, der es wagt, das Thema anzusprechen, das ihnen am Herzen liegt. Und auch von der AfD würde so mancher zur SPD abwandern – wir wissen ja, dass auch viele AfD-Wähler durchaus empfänglich sind für „soziale Gerechtigkeit“. Fünf Prozent von der CDU, zwei Prozent von der AfD – das wären genau die sieben Prozent, die Schulz zum Wahlsieg brauchen würde.

Aber Schulz ist nicht Schröder, und nur die Harten schaffen es in den Garten. Schulz wird niemals Kanzler werden. Treudoof hält sich Schulz an die Kartellabsprache zwischen SPD und CDU, die Flüchtlingslüge im Wahlkampf nicht zu thematisieren. Ihm bringt das gar nichts, nützen tut diese Absprache allein seiner schlauen Gegnerin. Dass Schulz die stärkste Trumpfkarte, die es in diesem Wahlkampf gegen Merkel gibt, nicht zieht, obwohl er sie im Blatt hat, ist nett von ihm. Aber mit nur nett kommt man nicht weit im Leben.




Martin Schulz will vor der Wahl die „Goldstück-Lieferungen“ eindämmen

Von L.S.GABRIEL | „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“, sie würden uns helfen, unseren Wertekanon wieder wahrzunehmen, schalmeite SPD-Chef Martin Schulz (Foto) im Juni 2016 (PI-NEWS berichtete) – damals noch Präsident des Europäischen Parlaments. Eine Liebeserklärung an die Invasion und damit auch an die Ursachen derselben, also Merkels Einladung und das Öffnen Deutschlands für die Goldlawine. Jetzt aber sind Wahlkampfzeiten und die SPD ist sichtlich verzweifelt, ob der schwindenden Wähler. Und so kommt es, dass Kanzlerkandidat Martin Schulz, den man davor ja schon nicht ernst nehmen konnte, sich vollends lächerlich macht.

Plakative, durchschaubare Effekthascherei

Nun warnt Schulz vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise: „2015 kamen über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland – weitgehend unkontrolliert. Damals öffnete die Kanzlerin die Grenzen nach Österreich. Aus gut gemeinten humanitären Gründen aber leider ohne Absprache mit un­se­ren Part­nern in Eu­ro­pa. Wenn wir jetzt nicht handeln, droht sich die Situation zu wiederholen“, zitiert ihn BILD am SONNTAG. Plötzlich ist die Situation „hochbrisant“. Warum? Weil das Thema, sich großartig zum Anfüttern des Wahlviehs eignet. Ausgerechnet Martin Schulz, der stets in der ersten Reihe laut und ekelhaft nasal „Populisten, Rassisten, Demagogen oder Extremisten“ schreit, wenn andere die Flüchtlingssituation als brisant bezeichnen und eine Lösung fordern.

Jetzt, kurz vor einer Wahl, nach der die SPD in der Versenkung zu verschwinden droht, spürt Schulz die Last der vielen „Goldstücke“. Gleichwohl scheint die SPD-Koryphäe vergessen zu haben, dass er einer Partei vorsteht, die eben erst dafür gesorgt hat, dass Bürger, die sich kritisch über den uns aufgezwungenen plötzlichen Reichtum an Fremdkultur äußern, vom Staat bedroht und mit Repressalien belegt werden – aber das ist etwas Anderes. Quod licet Iovi, non licet bovi. Oder, anders ausgedrückt: Der Pöbel soll sich nicht äußern, sondern nur zuhören und dann sein Kreuzchen machen.