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Psychogramm für Kanzlerin Merkel

Von MARIO BERTHOLD | Frau Bundeskanzler Angela Merkel, bevor in einigen Tagen Ihre Ära zu Ende geht, möchte ich Ihren Abschied noch mit einem kurzen Psychogramm „Angela Merkel 2015“ versüßen.

Wissen Sie noch, warum Sie im Jahr 2015 eigenmächtig – d. h. „über die Köpfe“ der anderen europäischen Mitgliedsstaaten hinweg – und lauthals mit einer Dreistigkeit nicht nur Europas, sondern insbesondere Deutschlands Tore für personae non gratae – oops… ich meinte natürlich psychisch Kranke! – aus dem islamischen und afrikanischen Dunstkreis geöffnet haben?

Niemand hat bislang die wahren Beweggründe Ihres damaligen Verhaltens erkannt, und wenn doch, nicht öffentlich angeprangert. Denn wenn das publik geworden wäre, wäre diese Sache einem politischen Erdbeben gleichgekommen und Sie hätten Ihr heißgeliebtes Kanzleramt umgehend räumen müssen. Selbstverständlich werden Sie meinem Psychogramm widersprechen, und das müssen Sie sogar, wenn Sie Ihr Gesicht nicht noch im Nachhinein global verlieren wollten.

Haben Sie schon eine Ahnung, worauf ich hinaus will? Nein? Ich helfe Ihnen gerne auf die Sprünge. Sie müssen nur weiterlesen!

Lassen Sie uns zunächst gemeinsam zurückblicken auf den Januar 2009, als Barack Obama als erster afroamerikanischer Präsident in das Weiße Haus einzog. Er war von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Darüber hinaus wird ein amerikanischer Präsident stets als mächtigster Mann der Welt bezeichnet.

Einige Monate später, und zwar im Dezember 2009, erhielt Barack Obama – aus welchen Gründen auch immer – den Friedensnobelpreis, der als der wichtigste internationale Friedenspreis angesehen wird. Barack Obama selbst war von dieser Ehrung überrascht, wie er – laut Wikipedia – in seiner Autobiografie schreibt.

Und nun kommen Sie ins Spiel, Frau Merkel, denn von Ihnen wurde behauptet, die mächtigste Frau der Welt zu sein. Und Sie fühlten sich als sozial inkompetente Frau äußerst gebauchpinselt. Doch etwas fehlte noch in Ihrer politischen Laufbahn, quasi das i-Tüpfelchen Ihrer Karriere. Und das war der Friedensnobelpreis, den Sie unbedingt auch haben wollten, koste es was es wolle. Obama hatte ihn schließlich auch bekommen, quasi für nichts.

Da kam Ihnen die Situation im Nahen Osten gerade recht und haben daraufhin Ihre humanitäre Hilfe als Argument für das norwegische Nobelkomitee missbraucht. Nach Maßgabe seines Stifters soll er an denjenigen vergeben werden, der z. B. am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker etc. hinarbeitet. Der Buntismus scheint hierbei schon Voraussetzung zu sein.

Mit anderen Worten: Sie haben aus persönlichen Interessen sprich niederen Beweggründen (Egoismus und Gier) gehandelt und dies – natürlich – dem deutschen Volk verschwiegen. Und es war Ihnen voll bewusst, dass Ihr eigenmächtiges Handeln unter Missachtung Ihres geleisteten Amtseides geschah.

Gott sei Dank haben Sie Ihr heiß ersehntes i-Tüpfelchen nicht bekommen, auch bis heute nicht. Schadenfreude liegt mir fern, doch bei Ihnen mache ich mal eine Ausnahme.

Nach dieser Tatsache fällt es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass Sie sich an Obamas bekanntesten Wahlkampslogan „Yes, we can“ orientierten/vergriffen und diesen – äußerst kreativ – in „Wir schaffen das“ abänderten.

Leben Sie lange und geniert!




Brief aus den Tiefen der CDU: Merkel – die finale Abrechnung

Von KARL KAISER | Den 24. März 2021 haben viele als das endgültige Ende der Ära Merkel bezeichnet. Das war der Tag, an dem Angela Merkel im Präsidium der Partei und vor der Presse eine Erklärung abgab, in der sie die politische Verantwortung für das verfehlte Corona-Management der von ihr geführten Regierung übernommen hatte. Und sofort hieß es, vielleicht liege in diesem Ende der Ära Merkel auch eine Chance.

So schnell kann aber nur sprechen, wer das volle Ausmaß der Tragik dieses 24. März 2021 nicht an sich heranlässt – der Tragik für Angela Merkel, der Tragik für die CDU. Diese Tragik wird beim Blick zurück auf die letzten Jahre, auf die vielen Monate davor umso deutlicher: Was für eine Niederlage am 29. Oktober 2018 – erstmals in der Geschichte der CDU sah sich eine amtierende Kanzlerin zum Rücktritt vom CDU-Vorsitz gezwungen. Was für Wahlsiege seit 2005 – die Bundestagswahl 2005 mit dem schlechtesten Ergebnis seit 1949, die Bundestagswahl 2009 mit einem noch schlechteren Ergebnis sowie 2017 mit dem allerschlechtesten Ergebnis – gewonnen, sensationell das schwarze Stammland Baden-Württemberg an die Grünen verloren, konservative Mehrheiten im Bundesrat verspielt, Brexit, AfD und schleichende Energiekrise verantwortet und die Gesellschaft gespalten. Was für ein Comeback Angela Merkels – von der abgewählten CDU-Vorsitzenden zur ersten Coronakrisenmanagerin Europas, umjubelt, wenn auch mit Maske, in Deutschlands Fußgängerzonen, gefeiert am ersten Jahrestag 22. März, dem Beginn des ersten Lockdown.

Und dann das: in Auftrag gegebene Gefälligkeitsgutachten mit dem Ziel der Panikmache, vorsätzliche Verschleppung der Beschaffung von lebensrettendem Impfstoff, Institutionalisierung nachweislich falscher Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung auf der Basis von erkennbar einseitigen und zum Teil falschen Informationen, Unterdrückung pluralistischer Ansätze zur Lösung der Krise, Merkels unglaubwürdige Entschuldigung am 24. März 2021, Merkels als „Bundesnotbremse“ getarntes Polizeistaatsgesetz.

Die von Merkel veranlassten Vorgänge haben der Partei Schaden zugefügt. Nicht nur sind ihr für diese von ihr eingeräumten Vorgänge in den aktuellen Umfragen Millionen von Stimmen entgangen. Nicht nur drohen den jetzigen CDU-Abgeordneten nach der nächsten Wahl im Hinblick auf ihre Aufwandsentschädigungen Millionenverluste; die Partei – und nicht nur sie allein – muss sich auch dafür rechtfertigen, wie ein solches Vorgehen nach der nicht erfolgten Grenzschließung 2015 möglich sein konnte. Auf Sicht zu fahren und dies über Recht und Gesetz zu stellen mag vielleicht bei einem rechtmäßigen Vorgang noch verstanden werden, nicht aber bei einem rechtswidrigen und undemokratischen Vorgang. Es geht um die Glaubwürdigkeit Merkels, es geht um die Glaubwürdigkeit der CDU, es geht um die Glaubwürdigkeit politischer Parteien insgesamt.

Merkel hat der Partei gedient. 18 Jahre war sie Parteivorsitzende, das ist ein großer Teil der Geschichte der CDU. Vier Bundestagswahlen konnte sie als Spitzenkandidatin – wenn auch drei davon mit extrem schlechten Ergebnissen – gewinnen, bereits 2018 war absehbar, dass es beim nächsten Mal nicht mehr reichen würde – nicht mehr für Merkel und nicht mehr für die CDU. Spätestens jetzt war klar, nichts würde mehr so sein, wie es war. Die Zeit der Parteivorsitzenden Merkel war unwiederbringlich vorüber. Nie wieder würde sie die CDU als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf führen können. Seither wird von ihren Leistungen in der Vergangenheit gesprochen, ist von einem Denkmal die Rede – vom Denkmal der Kanzlerin der Energiewende, der Herzen, des Klimas und der Pandemie.

Die Menschen – in der Partei zumal – hängen an Angela Merkel. Die 18 Jahre der Parteivorsitzenden Merkel werden mit der Verhinderung der lebensrettenden Impfstoffbeschaffung nicht ausreichend beschrieben. Das reicht vielleicht für die Hinterbliebenen ungeimpft Verstorbener oder die vielen in Dauerlockdowns ruinierten Existenzen, nicht aber für ein Mitglied der Gemeinschaft der CDU. Wir haben ganz andere Erfahrungen mit und Erinnerungen an Angela Merkel. Die Partei hat eine Seele. Deshalb kann es für uns nicht die Alternative „Fehler aufklären“ oder „Erbe bewahren“ geben.

Wenn es um das Bild Angela Merkels, um ihre Leistungen und um die CDU geht, gehört beides zusammen. Denn nur auf einem wahren Fundament kann ein richtiges historisches Bild entstehen. Nur auf einem wahren Fundament kann die Zukunft aufgebaut werden. Diese Erkenntnis muss Angela Merkel, muss die CDU auf sich nehmen. Und nur so wird es der Partei im Übrigen auch gelingen, nicht immer bei jeder Nachricht über ein angebliches Regierungsversagen in der Pandemie angreifbar zu werden, sondern aus dem Schussfeld auch derjenigen zu geraten, die ihr Interesse an der Aufklärung der Vorgänge nur heucheln, diese Vorgänge aber in Wahrheit nur nutzen wollen, um die CDU Deutschlands kaputtzumachen.

Vielleicht ist es nach einem so langen politischen Leben, wie Angela Merkel es geführt hat, wirklich zu viel verlangt, von heute auf morgen alle Ämter niederzulegen, sich völlig aus der Politik zurückzuziehen und den Nachfolgern, den Jüngeren, dass Feld schnell ganz zu überlassen. Und deshalb liegt es auch weniger an Angela Merkel als an uns, die wir jetzt in der Partei die Verantwortung haben, wie wir die neue Zeit angehen. Wir kommen nicht umhin, unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Auch in diesem Jahr haben wir Wahlen nicht trotz, sondern wegen Angela Merkel verloren. Wir haben sie aber auch wegen unserer Ängstlichkeit und unserer chaotischen Politik verloren. Wenn wir nicht auch noch die Bundestagswahl krachend verlieren wollen, muss die Partei also laufen lernen, muss sich zutrauen, in Zukunft ohne ihr altes Schlachtross, wie Angela Merkel hin und wieder genannt wird, den Kampf gegen die Pandemie und den politischen Gegner aufzunehmen. Sie muss sich wie jemand in der Pubertät von zu Hause lösen, eigene Wege gehen und wird trotzdem immer zu der stehen, die sie nachhaltig geprägt hat – vielleicht später sogar wieder mehr als heute.

Ein solcher Prozess geht nicht ohne Wunden, ohne Verletzungen. Wie wir in der Partei aber damit umgehen, ob wir dieses scheinbar Undenkbare als Treuebruch verteufeln oder als notwendige, fließende Weiterentwicklung nicht erst seit dem 29. Oktober 2018 begreifen, das wird über unsere Chancen bei den nächsten Wahlen in den Ländern und dieses Jahr noch im Bund entscheiden. Ausweichen können wir diesem Prozess ohnehin nicht, und Angela Merkel wäre im Übrigen sicher die Erste, die dies verstünde.

Wenn wir diesen Prozess annehmen, wird unsere Partei sich verändert haben, aber sie wird im Kern noch dieselbe bleiben – mit großartigen Grundwerten, mit selbstbewussten Mitgliedern, mit einer stolzen Tradition, mit einer Mischung aus Bewahrenswertem und neuen Erfahrungen nach der Ära der Bundeskanzlerin Angela Merkel – und mit einem Entwurf für die Zukunft.




Corona-Regime: Testlauf in die Autokratie der „Neuen Normalität“

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | In der ersten Lesung ihres Demokratie- und Föderalismus-Beseitigungsgesetzes am vergangenen Freitag schürte Merkel mit dem Satz „Die Lage ist sehr ernst“ wieder einmal Panik in Sachen Corona. Der Bürger soll in Angst und Schrecken versetzt und gehalten werden, so dass er bereit ist, Merkel und ihrem Kabinett zuzugestehen, dass dieses schadenstiftende Politkartell jede Grenze überschreiten kann und darf.

Merkel und ihre Regierung, welche innerlich diese Grenzen längst überschritten haben, warten ungeduldig auf den großen Coup. Sie wissen ganz genau: Für sie gibt es kein Zurück.

Ja, die Lage ist in der Tat sehr ernst. Allerdings nicht wegen eines Virus, mit dem wir offensichtlich zu leben lernen müssen. So, wie wir mit zahllosen Krankheiten umzugehen gelernt haben. Sondern wegen eines immer deutlicher werdenden Totalversagens der Regierung Merkel. Einem Versagen, das unvorstellbare Folgen zeitigen wird.

Die Wirtschaft wird erstickt, die Freiheit des Bürgers gewürgt

Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland stand eine Regierung im Begriff, sich unter Umgehung der Gewaltenteilung, die unbeschränkte Alleinherrschaft zu sichern. Den Föderalismus einzustampfen. Den Bürger einer unwissenschaftlichen Inzidenzdiktatur zu unterwerfen. Und diesen Bürger mit eindeutig willkürlichen Ausgangssperren zu belegen. Ja, diesen Bürger bis in die einst unantastbare Privatsphäre hinein zu gängeln, zu beaufsichtigen, zu malträtieren.

Die Wirtschaft, der maßgeblicher Motor unseres einstigen Wohlstands, wird branchenübergreifend schlicht erstickt. Die geistige, psychische und bildungsmäßige Fehlentwicklung unserer Kinder wird als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen. Den nachfolgenden Generationen werden die finanziellen Schulden dieser umfassend katastrophalen Entwicklung in nie dagewesener Dimension aufgebürdet werden.

Die Liste des Unvorstellbaren ließe sich an dieser Stelle fast beliebig fortführen – und alleine das ist schon ein ungeheurer Skandal. Findet doch selbst das Wort „Ermächtigung“ schon wieder Eingang in den regierungsamtlichen Sprachduktus.

Radikal sind nicht die Kritiker – radikal ist der weltenrettende Allmachtswahn der Regierung

Nicht die Kritiker radikalisieren sich. Nicht die Alternative für Deutschland als größte Oppositionspartei radikalisiert sich. Nicht die Querdenker und auch nicht die rapide zunehmende, des „rechten“ Denkens völlig unverdächtige Zahl an kritischen Stimmen radikalisieren sich.

Nein, es ist diese Regierung in Merkels öko-sozialistischem, ideologischem Schlepptau, welche sich in ihrem weltenrettenden Größenwahn politisch und administrativ völlig verlaufen hat. Und nun im Begriff steht, die demokratischen Gefilde endgültig zu verlassen, um in einem gesellschaftlichen Phantasma neuer Prägung umher zu irren und zu mäandern.

Diese Regierung ist radikalisiert und radikalisiert sich immer weiter. Sie will die Gesellschaft und den Menschen in ihr verändern und den Bürger zu seinem – von oben herab – definierten und vermeintlichen Glück zwingen.

„Der Mensch ist seines Glückes Schmied“, so hieß es einst. Und nun: „Dein Menschenglück wird Dir von Ihro Gnaden huldvoll gewährt. Aber dafür musst Du dich unterwerfen und ehrerbietig in Deine freiwillige Knechtschaft einwilligen.“

Die ehemals bedeutsame christliche Substanz der „Freiheit des Individuums“, seines „Selbsteigentums“ und seiner „Selbstverantwortung“ soll keine Bedeutung mehr haben. Und genau das war schon immer der politische Antagonismus in der christlich abendländischen Zivilisation und dem marxistischen Welt- und Menschenbild.

Lenkung, Steuerung, Befehl und Gehorsamkeit: DAS NEUE WIR?

Es ist offenkundig, dass Merkel noch immer die trennende Mauer im Kopf hat. Es gelingt ihr nicht, ihre marxistisch-leninistische Sozialisation zu überwinden und abzulegen.

Ihre Agenda ist, und das wird in diesen Corona-Zeiten immer deutlicher: Unser Heimatland in einen supranationalen, öko-sozialistischen und weitgehend plan- und kommandowirtschaftlichen EU-Staat zu überführen. Regiert, oder besser gesagt, gelenkt, gesteuert, befehligt und beaufsichtigt vom Brüsseler Autokraten- und Technokraten-Moloch mit leuchtend grün-rotem Anstrich. Wo der privilegierte Vertreter – auch Apparatschik genannt – des neofeudalistisch und sozialistisch agierenden Herrschaftsapparates unter sich bleibt. Weit entfernt vom Bürger und damit auch von der Verantwortung, der Pflicht und dem Dienst gegenüber dem Bürger.

Der Bürger, in der Mehrheit subtil und schleichend ideologisiert, obendrein in Angst und Schrecken ob des eigenen und/oder des Todes seiner Liebsten versetzt, scheint in der Mehrzahl bereit, seine unveräußerliche Souveränität und Selbstbestimmung auf- und preiszugeben. Und sich fügsam in (s)eine neue Sklavenrolle zu begeben – zur bloßen Wählerstimme, mit nicht mehr vorhandener Entscheidungskompetenz, zum Steuerzahler und zur bloßen Arbeitskraft degradiert.

So bleibt die Fratze des Totalitarismus unter dem aufrecht erhaltenen, funktionalen Anschein der Demokratie verborgen.

„Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ (Walter Ulbricht)

Heute ist jeder Bereich des bürgerlichen Lebens politisiert, von staatlich geförderter und geforderter linker Ideologie durchdrungen. Diese allgegenwärtige Politisierung aller Lebensbereiche führt letztlich zur Ohnmacht des Einzelnen. Kultur, (Gender-Gaga-)Sprache, Wissenschaft und Bildung, Arbeitsplatz, der Sportverein, das Hobby – es existiert kaum mehr eine Dimension bürgerlichen Lebens, welche nicht bis ins Detail staatlich reglementiert und beaufsichtigt wird.

Begleitet wird dieser Prozess – wahrhaftig von der Wiege bis zur Bahre – von klar erkennbar gleichgeschalteten Medien. Kaum ein Sendeformat, von Nachrichten über Dokumentationen, Berichterstattungen und Reportagen bis hin zu Boulevardsendungen oder Talkshows kommt ohne „Haltung“, also ohne Framing, ohne einseitige Deutung, Erklärung und Einordnung daher.

Der so – auch unter Einbezug neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse der Kognitionsforschung – künstlich herbeimanipulierte, vermeintlich allgemeinverbindliche Zeitgeist erzeugt seinerseits die politische Gleichschaltung der Gesellschaft. Konzernchefs, Gewerkschaftsbosse, Kirchenobere, die Führer anderer Glaubensverbände, alle Dachverbände aus Wissenschaft, Beruf, Sport, Kultur, Freizeit – also die „Eliten“ unseres Landes – sitzen als sogenannte „Zivilgesellschaft“ regelmäßig an den runden Tischen der Politik.

Dieses Privileg der Eliten – Zugang zu Politik, zu Aufträgen und zu Steuergeldern – sorgt im Alltag des Bürgers für die beständig beschallten Echokammern des regierungsseitig erwünschten, des politisch korrekten, des moralisch gebotenen Zeitgeistes.

Der Einzelne wird zum regierungsbeauftragten Erzieher der Anderen

Zum Gefallen der Regierung entsteht in dieser übersteuerten Corona-Panik ein omnipräsenter „Erziehungsauftrag“ an jeden Bürger gegenüber seinen Mitbürgern. Gegenseitige Schelte, Gängelung und sogar Denunziation sind die immer häufiger zu beobachtenden Folgen.

Die Gesellschaft erzieht und ändert sich, ganz im Sinne und nach dem Willen der Regierung – und bemerkt dabei die eigene Radikalisierung nicht.

Sie bemerkt auch vor dem Hintergrund der empfundenen, moralisch vermeintlich höherwertigen „Gerechtigkeit“, die jedoch nur „Selbstgerechtigkeit“ ist, nicht die eigene Taubheit und aktive Unterdrückung jeder kritischen Stimme. Eine auf diese Weise manipulierte, moralisierende und infantil monokausal argumentierende Gesellschaft ist im wahrsten Sinne ent-demokratisiert. Eine solche Gesellschaft bereitet die Empore des Totalitären, die Merkel nun quasi majestätisch zu beschreiten trachtet.

Es gibt keinen Rechtsruck in der Opposition

Die unweigerliche Folge der geschilderten unheilvollen Dynamik, dieses von Merkels Regierungspolitik erzeugten und gesteuerten Radikalisierungsprozesses der Politik und der Gesellschaft ist die umso entschlossenere und vehemente Verteidigung demokratischer Prinzipien durch die Opposition. Durch uns als Alternative für Deutschland.

Es existiert kein angeblich weiterer Rechtsruck unserer Partei. Lediglich die Zugkräfte auf der Seite der entfesselten und immer radikaleren Regierungspolitik werden stärker.

Es spielt keine Rolle, was man uns vorwirft. Es ist unsere Pflicht, radikal für das Eigene, für unsere Heimat, unsere Demokratie, unsere Freiheit, unsere Kultur, unseren Wohlstand und für eine sichere Zukunft unserer Kinder und Enkel zu streiten.

Wir haben die – oben beschriebene – zerstörerische und antidemokratische Dynamik zu durchbrechen. Der auf dem jüngsten Parteitag erfolgte Beschluss, aus der EU auszutreten und zu einem Konstrukt im Sinne der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ zurück zu finden, ist ein richtiges und legitimes Mittel.

Die Radikalisierung der Politik und der Gesellschaft, die zunehmende Abwesenheit eines demokratischen Debatte, die keinen Austausch von Argumenten mehr zulässt, die radikale Ausgrenzung der demokratisch legitimierten Opposition auf allen parlamentarischen Ebenen bedarf solcher Beschlüsse und Entscheidungen als Gegenstrategie.

Als Alternative für Deutschland dürfen wir keine Angst vor der eigenen Courage bekommen. Nicht wir sind radikal oder extrem, nicht wir „ermächtigen“ uns zur Abschaffung des Föderalismus, nicht wir wollen die Welt „um jeden Preis“ erretten, das weltweite Klima beeinflussen und mit Milliarden Euro deutschen Steuergeldes Millionen weitere und zusätzliche Migranten alimentieren.

Ja, die Lage ist sehr ernst.

Merkels Regierung hat bereits in Sachen Corona vom ersten Tage an versagt. Unsere Medien haben völlig versagt – und „framen“ Merkel dennoch weiterhin als „Mutti“ und uns als „Radikale“.

Es ist doch sehr fraglich, ob ein solches Virus überhaupt „besiegt“ werden kann. Die Impfstrategie der Bundesregierung ist ein einziges Desaster. Wir stehen unmittelbar vor einer wirtschaftlichen Katastrophe nie gekannten Ausmaßes. Und unter diesen – zum größten Teil selbst verursachten – Bedingungen möchte Merkel noch mehr und die alleinige Macht? Unter diesen fatalen Bedingungen will sie Föderalismus und Demokratie aushebeln? Den Deutschen Bundestag entmachten und die Gerichtsbarkeit umgehen?

Wer ist hier in Wirklichkeit radikal?

Wer arbeitet erkennbar an einem Systemwechsel, von Merkels Freunden oft auch „Regime Change“ genannt? Wer will die Transformation unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in eine autokratische „Neue Normalität“?


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




Regiert Merkel absichtlich schlecht?

Von ROLAND | Seit 16 Jahren wird Deutschland von einer frustrierten Chaotin regiert – so kann man die Epoche Merkel im Rückblick sehen. Allerdings gibt es zwei Theorien, die hinter Merkels oft wunderlichen Entscheidungen und ihrem konfusem Regierungsstil ein durchdachtes Konzept zu erkennen glauben.

Merkels jüngste Oster-Lockdown-Wende, wieder ein Beispiel für ihr typisches Hin und Her, und ihre demonstrative Langsamkeit, ihr gänzlich mangelnder Gestaltungswille in der Corona-Krise, lassen sich kaum rational erklären. Jeder Geschäftsführer, der sein Unternehmen mit vergleichbarer Kopflosigkeit führt, wäre im Nu gefeuert. Aber in der Politik gelten andere Regeln als in der Wirtschaft: Leistung und Effizienz zählen gar nichts.

Dafür geht es um Botschaften, Signale, Machtsymbole. Vor diesem Hintergrund seien in dieser kurzen PI-NEWS-Serie einmal zwei Theorien diskutiert, die sich darum bemühen, nach politisch verständlichen Beweggründen für die zahllosen inhaltlichen Kehrtwenden und operativen Hauruck-Aktion zu suchen, die für Merkels Regierungweise generell so typisch sind: Die „Herdplattentheorie“ und die „Eulenspiegel-Theorie“.

Die „Herdplattentheorie“ betrachtet vor allem die oft rational verstörenden, teils regelrecht wunderlichen Inhalte von Merkels Politik. Dabei vertritt diese Theorie die Ansicht, dass Merkel den objektiven Irrsinn ihrer eigenen Politik durchaus kennt: Merkel weiß beispielsweise ganz genau, dass der Euro nicht scheitern wird und „Europa“ schon gar nicht, nur weil man das wirtschaftlich bedeutungslose Griechenland eine Zeitlang aus der Zwangsjacke des Euros freilässt.

Genauso weiß sie, dass eine Abschaltung der Kernkraftwerke – und umso mehr der Kohlekraftwerke – letztlich zu einer mangelhaften Energieversorgung in Deutschland führen wird und ihre sogenannte „Energiewende“ nichts als ein Luftschloss ist. Ebenfalls weiß sie, dass die indigenen Deutschen in Deutschland auf Dauer nur die Verlierer der Umvolkung sein werden, die sogenannten „Flüchtlinge“ gar keine Flüchtlinge sind und ihre Völkerwanderung von 2015 sowieso komplett rechtswidrig war.

Merkel weiß auch, dass ihre Zerstörung der Automobilindustrie angesichts der seit Jahrzehnten bestehenden deutschen Wettbewerbsschwäche in den Bereichen Elektronik und Digitalisierung durch keine andere moderne Industrie in Deutschland jemals wettzumachen sein wird. Und natürlich weiß sie, dass es im Kampf gegen eine Epidemie zu wenig ist, einem Land monatelang einen Lockdown aufzuzwingen und auf alle sonstigen Maßnahmen, die andernorts auf der Welt mit Erfolg eingesetzt wurden, weitestgehend zu verzichten. Das alles weiß Merkel ganz genau.

Aber nach der „Herdplattentheorie“ handelt Merkel trotz der scheinbaren Wahnhaftigkeit ihrer Politik keineswegs wie eine planlose Chaotin, die keinen blassen Schimmer hat, sondern gerade weil sie all das weiß! Denn der Sinn und Zweck ihrer Handlungen besteht nach dieser Theorie einzig und allen darin, den Deutschen schmerzlich vor Augen zu führen, dass genau die Dinge, in denen ein großer Teil der Deutschen seit Jahrzehnten sein politisches Heil sucht, letztlich ins Verderben führen, wenn man sie tatsächlich umsetzt:

„Atomkraft – nein danke“ führt zu nichts als stromlosen Wintertagen und einer teuren Energierechnung, die Preisgabe der eigenen Währung zu unkontrollierten Schulden, die Zerschlagung von wichtigen Schlüsselindustrien zu Armut und Rückschritt, mehr „EU“ zu weniger Freiheit und die Ansiedlung von noch mehr Türken und Arabern zu mehr Gewalt und weniger Sicherheit.

Nach der „Herdplattentheorie“ aber hat Merkel schon früh erkannt, dass die Deutschen, jedenfalls ein bedeutender Teil der Deutschen, bei all diesen Themen – mehr Windmühlen, mehr „EU“, mehr Türken und Araber – schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit Sachlichkeit zu überzeugen sind. Und genau deshalb – „wer nicht hören will, muss fühlen“ – macht es Merkel auf die harte Tour: Wie eine Mutter, die ihre Kinder absichtlich auf die Herdplatte fassen lässt, damit sie den Schmerz spüren und danach nie wieder nach der heißen Platte greifen – setzt Merkel all diese Themen in die Tat um, damit die Deutschen endlich aufhören, wie die Bekloppten nach politischen Maßnahmen zu schreien, die ihnen auf Dauer nichts als Not und Elend bringen.

„Deutschland dienen“ – nach der „Herdplattentheorie“ versteht Merkel darunter die den Deutschen, insbesondere dem politisch besonders aktiven, linksgrünen Teil der Deutschen, schmerzlich nahegebrachte Erkenntnis, wie man Deutschland auf gar keinen Fall regieren sollte.

» Morgen: Angela Merkel, ein politischer Till Eulenspiegel?




Merkel befiehlt Verschärfung des Lockdowns

Von CANTALOOP | Jetzt sollte es auch Zeitgenossen mit sonnigem Gemüt langsam aber sicher mulmig in der Magengegend werden. Unsere Kanzlerin nebst ihres treu ergebenen Anhangs von weichgespülten Länderchefs scheinen in ihrem Wahn nach weiteren Verschärfungen, Überwachungen und neuerlichen Einschränkungen keine Grenzen mehr zu kennen. Es gibt kein Halten mehr. Ohne Sinn und Verstand werden Woche für Woche „die Zügel angezogen“. Auf Basis einer ungesicherten Datenlage wohlgemerkt, die zudem noch von Behörden ermittelt wird, welche zum Teil noch mit Fax, Papier und Aktenordnern arbeiten. Jedwede Kritik – selbst aus berufenem Munde – wird unterdessen brüsk zurückgewiesen und dies mit der unbedingten Notwendigkeit begründet, es gehe schließlich um Menschenleben.

Unweigerlich kommt einem folgende Aussage in Erinnerung, die einem preußischen Minister zugeschrieben wird: „Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“

So ähnlich wie jetzt fühlt es sich wohl an, wenn sich das so sicher geglaubte Staatsgefüge in Wohlgefallen auflöst – und eine autoritär-totalitäre Krake entsteht, die dem Bürger langsam aber sicher sämtliche Rechte entzieht, ihn einsperrt und für dumm verkauft. Die Obrigkeit indessen gibt sich unfehlbar. Fünf lange Jahre war es in Deutschland angeblich nicht möglich, unsere Grenzen wirksam gegen illegal Einreisende zu sichern. Aber heute beschließt eine politische Elite von weltfremden Ideologen, dass man nun plötzlich im Bedarfsfall die Bewegungen von vielen Millionen Menschen steuern, überwachen und sanktionieren kann. Müssen wir jetzt nach 20 Uhr mit bewaffneten Polizeihundertschaften in unseren Städten rechnen? Wird es Standgerichte für Ungehorsame und Abweichler geben?

Wer soll normale Bürger noch vor den Alleingängen Merkels schützen?

Welche Sicherheit haben wir überhaupt noch, unsere demokratisch verbrieften Rechte wahrzunehmen und als Volk und Souverän diejenigen, die wir mit der Führung des Staates via Wahlauftrag legitimiert haben, zu kontrollieren? Kann man Frau Merkels Truppe von Versagern, Angsthasen und Opportunisten, die sich selbst jedoch als moralische Übermenschen begreifen und vor deren wirren Handlungen uns sämtliche Vernunftbegabten schon seit langem warnen, überhaupt noch aufhalten? Wohl kaum. Eher ist zu befürchten, dass wir uns längst in einem „Great-Reset-Prozess“ befinden, den in seinem Lauf weder Ochs noch Esel aufzuhalten vermögen.

Bewegungsradiuseinschränkung: Ein Wettbewerb nach immer strengeren Regeln

Führende Finanzexperten mutmaßen zudem, dass eine jahrelang aufrecht erhaltene Pandemie viele finanztechnisch begangene Fehler der EU-Bürokraten hinsichtlich von EZB-Verfehlungen und sonstigen „Gelddruckmaßnahmen“ verschleiern könnte. Das im Weltmaßstab winzige Deutschland, vor allem in Person der sich selbst als „homo superialis moralis“ wähnenden Angela Merkel, maßt sich ja sowieso an, die alleinige Deutungshoheit über Energiewende, Bankenrettung, Flüchtlingsaufnahmen und dergleichen mehr zu besitzen. Somit ist die nun angedachte „Corona-Leine“ von 15 km Radius nur konsequent. Moralische Dienstanweisungen von hoher Warte eben. Gleichwohl wagt es kaum noch jemand, diesem Irrsinn zu widersprechen.

Ob dieses blindwütige Maßnahmenpaket jedoch auch die erwartete Wirkung erzielt, spielt angesichts der dramatisch geänderten Paradigmen ohnehin keine Rolle mehr. Zahlen, Erhebungen und Statistiken können, sofern sie von staatlichen Institutionen stammen, bekanntlich beliebig interpretiert, negiert oder auch beschönigt werden. Gerade so, wie Frau Merkel es anordnet. Sie wird sämtliche Umstände und insbesondere die daraus resultierenden Probleme mittels der ihr blind ergebenen Medien immer so darstellen können, dass sie dabei gut aussieht. Notabene, es stehen dieses Jahr auch noch zahlreiche Wahlen an, falls diese nicht sogar aus bekannten Gründen abgesagt werden.

Bürger, die es wagen Merkel kritisieren, gelten als radikal und gefährlich

Des Weiteren hat sich diese Frau zwischenzeitlich so viel an Befugnissen und Einfluss angeeignet, dass sie zu jeder Zeit jeden ihrer Minister entmachten kann, um die Angelegenheiten höchstselbst zu regeln. Das Beispiel des Jens Spahn verdeutlicht dies aktuell einmal mehr.

Abschließend stellt sich die Frage, was wir als gesetzestreue Konservative überhaupt noch für Möglichkeiten haben, in dieser vielleicht größten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik zu agieren bzw. unsere Protestnote zu übermitteln. Ist vielleicht der angedachte zivile Ungehorsam namens #Wirmachauf mancher Händler und Gastronomen bezüglich der Öffnungszeiten der richtige Weg oder verpuffen derlei unkoordinierte Aktionen wirkungslos? Egal wie man es sieht, es muss etwas geschehen. Denn diese servile Demutshaltung, die viele Mitbürger immer noch an den Tag legen, ist in der Tat wenig zielführend und bestärkt darüber hinaus den „Merkel-Clan“ in seinem Handeln. Inwiefern die Länder nun die einheitlich geplante Lockdown-Verlängerung auch in ihrer Verordnung festhalten, bleibt abzuwarten. Es drohen schließlich immense wirtschaftliche Kollateralschäden. Von der offensichtlichen Schlamperei der Impfstoffbeschaffung einmal ganz abgesehen.

Zitat des Cicero:

Offen sind auch die in der aktuellen Situation so drängenden Fragen nach dem bisherigen Lockdown-Erfolg: Was hat es gebracht, Geschäfte, Friseure und anderes zu schließen? Wie haben sich die Feiertage auf das Pandemie-Geschehen ausgewirkt? Es kann doch nicht sein, dass einfach mal einen Weg fortsetzt wird, von dem immer noch unklar ist, ob er zum Erfolg führt und wenn ja, unter welchen Umständen und vor allem wann.

Eines sollte die ebenso kaltschnäuzig wie selbstgefällig handelnde Kanzlerin bei all ihrer moralischen Überheblichkeit dennoch berücksichtigen: Gleichgültig welche Kreatur man versucht über längere Zeit einzusperren, oder im Käfig zu halten – über kurz oder lang wird diese verhaltensauffällig, aggressiv und damit unberechenbar werden.




Merkel empfiehlt Schülern Hände klatschen und Kniebeugen

Viel offensichtlich Verrücktes ist uns seit Beginn der Seuchendiktatur schon präsentiert worden. Manche der Zwangsmaßnahmen waren und sind schlicht unlogisch, bei anderen kommt sich der noch selbstständig denkende Bürger mitunter auch schon mal richtig veralbert vor. In die letzte Kategorie fällt wohl eindeutig der neueste Ratschlag der Kanzlerin zur angeblich besseren Bewältigung der Coronazeit.

Wegen drohender Ansteckungsgefahr wird in deutschen Klassenzimmern aktuell etwa alle 20 Minuten gelüftet. Draußen ist es kalt, macht nichts, drinnen dann auch schon bald. In einigen Schulklassen hat es oft nur so um die 16 Grad, gelegentlich auch weniger. Den Kindern wird zugemutet, in Decken gehüllt mit Mützen, Handschuhen und natürlich Mund- und Nasenschutz aufmerksam dem Unterricht zu folgen. Einige klagen, dass ihnen in den Fingern so kalt sei, dass sie kaum einen Stift halten könnten. Brillenträgern beschlagen die Gläser.

Aber auch für diese Situation hat unsere GröKaz ein Rezept parat. Gegenüber dem türkischsprachigen Radiosender „Radyo Metropol FM“ erklärte sie, wie sich die Schüler in eiskalten Unterrichtsräumen warm halten könnten: „Vielleicht macht man auch mal eine kleine Kniebeuge oder klatscht in die Hände“, riet sie dümmlich fröhlich grinsend (Video oben).

Wichtig war ihr dabei, dass dies „jeder für sich entscheide“, damit es dann nicht heiße, „die Bundeskanzlerin habe das verlangt“. Auf jeden Fall sei aber das Lüften der Klassenzimmer „das Allerbeste“, so das Orakel aus der Uckermark.

Die Kanzlerin weiß eben, was gut für uns und unsere Kinder ist. Ach nein, sie hat ja keine. Sie saß niemals nächtelang am Bett eines erkälteten Kindes, pflegte es und litt mit, wenn es fieberte und hustete. Viele der Kinder werden in diesem Winter aufgrund dieses Irrsinns krank werden. Nicht weil sie sich mit Corona infiziert haben, sondern weil sie täglich stundenlang in eiskalten Klassenräumen verbringen mussten.

Vermutlich werden sie dann auch noch in die Corona-Paranoiastatistik aufgenommen. Schließlich müssen die Zahlen ja steigen, um die Bevölkerung bis weit ins Frühjahr hinein weiter drangsalieren zu können. (lsg)




Kanzlerinnendämmerung

Von THOMAS K. LUTHER | 1991 bis 1994 war Angela Merkel Ministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl IV und galt inoffiziell als „Kohls Mädchen“. Heute kann man sagen: Die SED-Braut an seine Seite zu holen, war der nachhaltigste Fehler Kohls. Es gibt viele, die Merkels Taten, Untaten und Naivitäten im Laufe ihrer Amtszeit als Kanzlerin registrierten – und der Meinung sind, sie habe erheblich mehr Schäden bewirkt, als alle Kanzlerfiguren vor ihr. Man darf vermuten: In ihrem Hinterkopf kreiste immer das vom Pfarrers-Vater ererbte kommunistisch-sozialistische Gedankengut, gepaart mit kirchlichen Moralitäten – und ein Sendungsbewusstsein, das auch getarnte, verschlagene Züge hat.

Ihre Mängelliste ist lang. Die schwersten Fehler: Ihr naives Zuschauen während der Flüchtlings-Welle, ihre Tatenlosigkeit, im Hinblick auf die Abwehr weiterer Deserteure fremder Staatssysteme, ihre Kraftlosigkeit im Abschiebe-Dilemma, ihr Abtauchen in der Griechenland-Euro-Krise, ihr Wegschauen während der Brexit-Misere, ihre Energiewende – ein Billionengrab, ihr fehlender Einsatz bei der Reform des Sozial- und Steuersystems, ihre Missachtung der Wahlentscheidung des amerikanischen Volkes, ihr zerstörender Umbau der CDU – von konservativer Solidität in Richtung rot-rot-grün, was ihrer nebelhaften kommunistischen Seele mehr entspricht.

Merkel, die ihre Fahne berechnend in jeden Wind des Mainstream hielt, wirkt wie eine Gefangene ihres Weltbildes aus DDR-Zeiten: Engstirnig, unberechenbar aber katzenfreundlich. Frau Kanzlerin hat nichts Kanzlerhaftes – sie scheint überfordert, ihre Präsenz wirkt bemüht. Sie kam aus dem Dunkel und ist immer noch eine Gestalt ohne Aura, Charisma und Souveränität. Kein Wunder, dass man sie „Mutti“ nennt.

„Mutti“ ist nun schon viel zu lange die Galionsfigur eines eher kleinen „entarteten“ Volkes, dessen Polit-Elite sich unter ihrer Aufsicht darauf kapriziert, die Welt zu retten, globale Moral anzumahnen, fremden Demokratiebewegungen beizustehen, sowie souveränen Staaten mit dem Zeigefinger zu drohen, wenn diese dem hehren deutschen Kurs nicht unverzüglich folgen. Dazu passt die Fokussierung aus dem Geibel-Gedicht von 1861: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“ – ebenso passend, sind Text und Fanfaren der „Internationale“.

Vom Land der Dichter und Denker zum Land der linken Moralitäten

Früher wurde Deutschland das Land der Dichter und Denker, der Kultur, der Erfinder und Konstrukteure genannt. Musik und Literatur waren Markenzeichen, Maschinen wurden erfunden, gebaut und exportiert. Man (Mann) war kreativ. Heute will man (Frau und Diverse) Moralitäten, linke Ethik, und Sektierertum der grünen Art exportieren, welches bekanntlich solide Wertschöpfungssysteme zerstört und wenig einträglich ist. Auf grünen Altären wird unsere mühevoll aufgebaute Wirtschaft geopfert. Die Konsequenz der giftgrünen Träume: Waren und Technologien für das alte Europa – diesem siechenden Westzipfel Asiens – werden aus dem anti-demokratischen, potenten, leistungsfähigen China kommen. Gute Nacht Deutschland?

Tatsächlich stammt die grüne Denke aus unserem wenig effektiven, praxisfernen Bildungssystem: Einer  geschlossenen Anstalt der Theorie und der Blütenträume. Die zwar breitgefächerte, dennoch einspurige Lehrerschaft hat die „Schule“ nie verlassen. Sie gingen zur Schule, machten ihre Ausbildung in der „Schule“ und blieben in der Schule. Erinnert das nicht an die Erkenntnis, dass Inzucht und Debilität ein Pärchen sind?

Das Ergebnis des Lehrkörper-Wirkens, zugegeben, pauschal betrachtet: Eine Jugend mit ellenlanger geistiger Pubertät, ohne Blick für Realitäten, die in der „rauen Wirklichkeit“ oft nicht besteht, viele spaßorientierte Freaks und Party-Fans mit nur minimaler beruflicher Perspektive. Und dann noch: Die fanatischen, allwissenden Klima-Kenner-Girls.

Merkel biedert sich an, empfängt Fridays-for-Future-Gören im Kanzleramt, obwohl es in der Zeit wirtschaftlicher Zusammenbrüche Wichtigeres zu tun gäbe und sie wissen müsste, dass das Volk genervt ist, von den Auftritten der Unbedarften. Merkel merkt es nicht, ist schwach, konturlos und beliebig – vielleicht der paradoxe Grund ihrer Wahlerfolge? Fürchten sich die Deutschen, besonders die Deutschinnen, vor starken Persönlichkeiten? Bis heute haben die treuherzigen Wähler/innen der Gottesklüngel-Partei ignoriert, dass die Galionsfigur der Regierung aus mürbem SED-Holz geschnitzt ist, haben ihre fatalen Fehlentscheidungen nicht bemerkt. Schon deshalb ist ihre Entsorgung längst überfällig. Doch niemand in Nestnähe der „lame duck“ ist fähig, das matte Geflügel zu bewegen, aus dem Stall zu flattern. Kein Wunder, es sind Komplizen/innen, die mit dem Ende der Merkel-Ära ihren Job verlieren. Besonders frustriert dürfte Beate Baumann sein – die graue Eminenzin im Kanzlerinnen-Büro.

Der Staat als Beute

Schon seit Jahrzehnten betrachtet das Parteienkartel CDU/CSU/SPD den Staat als Beute. Die Volksvertretung ist übel verfilzt mit TV-Anstalten und Pressehäusern, mit Lobbyisten und schillernden NGOs, mit opportunistischen „Kulturorganen“ wie Stiftungen und  Kirchen, die immer noch vom Staat gehätschelt werden, obwohl man schon in der Weimarer Republik der Meinung war, die Staatsleistungen sind zu streichen. Dennoch leistet sich unser Gemeinwesen, für mehr als 500 Millionen Euro jährlich, an staatlichen Universitäten gelehrte Mythologie, fördert die Verbreitung religiöser Scheinwahrheiten und finanziert entbehrliches Kirchenpersonal. Als ob das nicht schon genug an Torheit wäre, unterstützt unsere Staatsregierung das Wachstum des Islams, der ein seit Jahrhunderten überholtes politisches System darstellt. So baut sich eine Gegengesellschaft auf, die dann die Führung übernimmt, wenn durch den Geburtendschihad eine strategische Mehrheit entstanden ist. Das geht in dummokratischen Systemen relativ schnell – besonders, wenn durch offene Grenzen und törichte Asylgewährung zusätzliche Islam-People das Angriffssystem stärken. Unsere Führungsbürokraten haben offensichtlich nicht hingehört, als der weise Imam von Izmir, schon im Jahre 2001 prophezeite: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“

Wann wird unsere „Dummokratie“ durch eine Ratiokratie ersetzt?

Dummokratie? – Ja, eine zutreffende Bezeichnung in Anlehnung an Albert Einsteins Erkenntnis: „Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.“ Die Angesprochenen werden es nicht richten können. Simple Individual- und Gruppeninteressen sind in den letzten Jahrzehnten ins Kraut geschossen. Einäugige Bürgerprotestler, Klimahysteriker, Technikfeinde, Tierfanatiker, Autoabschaffer, Straßenreduzierer, Flughafenopponente, Kreuzfahrtschiffhasser, Wohnungsbesetzer, Polizeiverachter, Steuerhinterzieher, Subventionsabsahner, Drogen-Clans, Mafiosi und Naturbeseelte pflegen ihr Eigenleben, oder torpedieren rationale Entscheidungen, welche die Regierung, als dummokratisch gehandicapter Planer, dann nur schwer durchsetzen kann. Überbordende Bürgerrechte in Kombination mit einer schwachen Staatsführung, wie wir sie in der Merkel-Ära erlebt haben, führen ins Chaos und perspektivisch zum Untergang bzw. Umbruch des Staates. Und die Corona-Krise wirkt wie ein Brandbeschleuniger.

Viele begeisterte Dummokraten realisieren nicht „wo der Hase im Pfeffer liegt“ – ignorieren, dass der Bestand flugunfähiger behaarter Zweibeiner, dieser Krone der Schöpfung, in den letzten 200 Jahren von 1,0 auf 7,8 Milliarden gewachsen ist. Im Jahre 2050 werden 10 Milliarden Homines sapientes jeglicher Provenienz ihre fiktiven Menschenrechte beanspruchen. Laut wissenschaftlicher Prognosen wird eine beträchtliche Menge davon nicht in der Lage sein, ihre eigene Existenz durch Leistung zu sichern. Sie werden am „Almosen-Tropf“ hängen. National – oder sogar International? Jahrtausendelang wurde ungesundes, überbordendes Wachstum durch Kriege, Seuchen und Hungersnöte reguliert. Humaner wäre eine konsequente globale Geburtenkontrolle – eine fast unlösbare Jahrhundertaufgabe, angesichts der weltweit divergierenden Kultur, sowie der Lebensumstände und des niedrigen IQ ganzer Völker.

Das seit Urzeiten erfolgreiche Rezept der Evolution, die Weiterentwicklung der Gewinner sorgt dafür, dass sich intelligentere Eliten bilden können. Das spricht nicht für volksgeführte Systeme mit ihren ideologischen Dampf-Plauderern. Der Traum des Proletariats von einer klassenlosen, sozialistischen Gesellschaft, ist inzwischen schon oft genug zu Bruch gegangen. Es ist unübersehbar: Die Masse der besagten Zweibeiner, egal welcher Farbe oder Nation, ist angewiesen auf eine größere Gruppe von höher Begabten und kreativen Spezialisten. Ergo: Ratiokratie statt Dummokratie.


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Das System Merkel – erkauft mit dem Verlust der deutschen Identität

Von CANTALOOP | Hierzulande werden aktuell Rahmenbedingungen geschaffen, die insbesondere die Lebensumstände von Systemkritikern maßgeblich verschärfen. Durch eine synthetisch erzeugte Haltung, gezieltes Framing und andere perfide Strategien geschieht eine gezielte Ausgrenzung und Stigmatisierung von Andersdenkenden. Unabhängig davon, ob derjenige in der Sache recht hat, oder nicht. Eine Art von Lochfraß für die Freiheit. Diese Taktik ist jedoch äußerst praktisch für unser Regierungssystem und dessen Profiteure. So müssen deren zum Teil haarsträubend falsche Entscheidungen weder begründet, noch rechtfertigt werden. Eine Win-Win Situation zu Ungunsten der bürgerlichen Mitte, auch bekannt unter dem Synonym „Identitätspolitik“.

Nicht ganz ungefährlich, denn wer seine Handlungen nicht mehr begründen muss, läuft zunehmend Gefahr, vom sogenannten Sonnenkönigsyndrom befallen zu werden. Wer zu lange über zu viel an Macht und Einfluss verfügt, der bedarf schon eines guten und gefestigten Charakters, um nicht an Bodenhaftung zu verlieren. Wahrscheinlich gibt es kein politisches Geschöpf in Deutschland, das diese Charaktereignungsthese so sehr bestätigt wie Frau Merkel. Von der gesellschaftlich unerfahrenen Tippse zur (eigen-) mächtigsten Frau in Europa – die resistent gegen nahezu jede Art von Kritik zu sein scheint.

Macron und Merkel: Die Deutschen müssen lernen, ihren Wohlstand zu teilen

Im Moment verschleudert diese selbstgefällige Person deutsches Steuergeld, als gäbe es kein Morgen mehr. Um eine möglicherweise zum Scheitern verurteilte Brüsseler Geldvernichtungsmaschinerie künstlich am Leben zu halten, werden noch Generationen von Bürgern „bluten“ müssen. Sie ruft gar zur bedingungslosen Solidarität mit der EU auf.

Aber – und diese Frage ist entscheidend – wann tritt der Zeitpunkt ein, wo sie in ihrem Wahn mit demokratischen Mitteln nicht mehr zu stoppen sein wird? Es wäre absolut möglich, dass Deutschland der erste Kandidat ist, der von ihr gezwungen wird, seine eigene Nation, Verwaltung und Souveränität komplett zugunsten einer neuen supranationalen EU-Megabehörde, unter der Leitung von ihr ergebenen Vasallen, aufzugeben. Ihr „Projekt“ und Lebensleistung gleichermaßen. Doch vermutlich ist dies eher ein wackeliges Sozialistenkonstrukt, eine Chimäre wie auch Stalins Prestigevorhaben zu Zeiten der Sowjetunion.

Der Kult um ihre Person hat indessen längst besorgniserregende Formen angenommen. Wie zur Bestätigung dieser Erkenntnis feuern ihre großzügig subventionierten Adjutanten in den Funk- und Sendeanstalten tagtäglich eine positive Merkel-Meldung nach der Anderen über den Äther. Sicher kein Zufall. Hier werden den Bürgern Fehlentscheidungen epischen Ausmaßes als Triumphzüge verkauft. Es ist eben alles immer nur eine Frage der Perspektive und des Standpunktes.

Zustimmung wird teuer erkauft

Und woher kommt diese hohe Akzeptanz zu dieser für viele Bio-Deutsche desaströsen Merkel-Politik? Sehr simpel: Sie kauft ihre Beliebtheit einfach. Wer als öffentliche Person den Kanzlerinnenkurs befürwortet, erhält Renommee, Posten und Macht. Siehe Prof. Drosten. Wer als Mandatsträger merkelkritisch agiert, wird entweder gekauft oder medial vernichtet. Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen lässt grüßen. Ihre spezielle Lösung für inkompetente Zeitgenossen: man wird einfach nach Brüssel weggelobt. Siehe Ex-MP Öttinger. Um es klarer auszudrücken: Merkel „überzeugt“ die für sie relevanten Personen, Staaten und Gesellschaften einfach mit „ihrem“ vielen Geld. Man denke hierbei einfach an die berühmte Szene mit Mario Adorf in der 80er Jahre Kult-Serie „Kir Royal“ zurück.

Und nur sehr in sich gefestigte und unabhängige Persönlichkeiten können da widerstehen. Mittels raffiniertem „Kapitalismuseinsatz“ erhält diese in Gestus und Habitus eigentlich unbeholfene, fast schon bemitleidenswerte Person derart hohe Zustimmung und Größe. Das ist das ganze Geheimnis. Damit liegt auch die Lösung nahe; wem es gelingt, diesem Subjekt das Scheckbuch zu entreißen, schrumpft sie augenblicklich wieder auf Normalgröße.




Erst in der Krise zeigt sich der wahre Charakter

Von CANTALOOP | Aktuell gilt: Wer nicht die Anweisungen der Regierung befolgt, wird sterben. Was sich auf den ersten Blick wie eine resolute Drohung anhört, entspricht exakt der derzeit vorgegebenen Regierungsmaxime. Kanzlerin Merkel tut währenddessen das, was sie am liebsten tut. Anweisungen hochmoralischer Natur zu geben und sich keinen Deut um etwaige Kritik, Anregung, oder Nichtgefallen zu scheren.

Wieso auch, denn unliebsame Kritiker hält ihr ja bekanntlich schon der stets untergebene Staats- und Systemfunk vom füllig gewordenen Leibe. Wider Erwarten befindet sie sich abermals im Zenit der Macht und wer geglaubt hatte, am Ende ihrer vierten Legislaturperiode eine sogenannte „lame duck“ vor sich zu haben, der sieht sich getäuscht.

Viele kennen die Orwellsche Fabel von den Bauernhoftieren, die sich nach Demokratie sehnen. Erst sieht auch alles ganz gut aus, nachdem sie den ursprünglichen Despoten verjagt haben. Aber flugs entstehen neue und viel grausamere Unterdrücker, dieses Mal in Gestalt von Schweinen.

Der Schweine-Politiker ist auch hierzulande ein Symbol für einen autoritären Politikstil geworden, in dem die Bürger, als der eigentliche Chef im Ring, mittlerweile um ihre Grundrechte betteln müssen. Und gleichwohl für eine Kaste eitler und selbstgefälliger Polit-Darsteller, für die jene Einschränkungen natürlich nicht gelten, die sie dem (Wahl-)Volk auferlegen.

Die Tradition der Zensur hat kein demokratisches Wesen

Es kennzeichnet einen Schweine-Politiker, seine Gegner nicht für voll, ja zumeist nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen. Alle bürgerlichen Gesetze, Einschränkungen und finanziellen Verluste gelten nicht für ihn, oder seinesgleichen. Des Denkens ohnehin entwöhnt, hat man als Volk und Nation gefälligst zu gehorchen und ansonsten demütig auszuweichen, wenn ein Vertreter der Obrigkeit des Weges kommt.

Im Ergebnis hat sich somit seit Kaiser Wilhelm nicht viel geändert. Denn damals wie heute wird verlautbart, sie meinen es ja eigentlich nur gut mit uns Mündeln, pardon – Bürgern. Und mit dieser Taktik werden auch reale Zielkonflikte weitgehend vermieden.

Dementsprechend lässt sich dieses Überlegenheitsgefühl unserer hochwertigen, politischen Kaste unschwer auch in Gestus und Habitus erkennen. Während dem gemeinen Bürger eine Schutzmaskenpflicht auferlegt wird, über deren Sinnhaftigkeit sich trefflich streiten lässt, braucht kein Amts- oder Mandatsträger der höheren Ebene so etwas aufzusetzen. Sehen wir dieser Tage doch eine sichtbar gut aufgelegte Kanzlerin, scherzend und feixend mit dem offenbar wesensverwandten bayerischen MP Söder, anlässlich einer Pressekonferenz – und deutlich sichtbar ohne solch ein profanes Tüchlein vor der feinen Nase.

Die anwesende Journalistenschar, inklusive des politischen Feuilletons, hat unterdessen nichts am Auftritt der Gottgleichen, deren Herkunft getrost als zutiefst demokratiefern bezeichnet werden kann, auszusetzen. Demzufolge sondern diese, wie gewohnt, ihren wohlfeilen und regierungskonformen Gedankenbrei ab, bar jeder ernstzunehmenden Protestnote.

Alternativlosigkeit als Staatsdoktrin

So wie eine nicht zu vernachlässigende Schar von heute populären Grün- und Linkspolitikern in den 70ern nur einen Hauch vom RAF-Terror entfernt war, so knapp schlittern wir gerade an der politischen Demarkationslinie eines Seuchensozialismus mit Öko-Touch entlang. Der allegorische Schweinekopf an der obersten Spitze unserer Eliten beobachtet uns unterdessen scharf und sinniert tagtäglich darüber, was dem Volk, vielmehr dem Pöbel, angesichts der ausgerufenen Krise noch zuzumuten sei.

Mit Corona, alias Covid-19, haben sie nun eine Waffe in die Hände bekommen, von der sie früher nicht einmal hätten träumen können. Jetzt liegt es an uns, die auferlegten Zustände nonchalant zu akzeptieren – oder aber mit allen Kräften dagegen aufzubegehren!




Was wäre, wenn Deutschland eine gute Regierung hätte?

Von RENATE | Ein altes biblisches Sprichwort sagt: »Ist König Saul jetzt auch unter den Propheten?« (1. Samuel 19).  Derzeit könnte man fragen: »Ist Kanzlerin Angela Merkel jetzt auch unter den Propheten?«

Während die BILD-Zeitung über Merkel noch titelt: »Merkel und das Corona-Chaos: Keine Rede, kein Auftritt, keine Führung in der Krise«, ist die deutsche Kanzlerin schon in der Zukunft angelangt.

Laut der britischen Daily Mail erklärt Angela Merkel, dass 58 Millionen Deutsche mit dem Corona-Virus infiziert werden. Wörtlich schreibt die Daily Mail, die »Vorhersage der Kanzlerin sähe eine Infizierung von 58 Millionen der 82 Millionen Bevölkerung Deutschlands mit dem sich ausbreitenden Virus« (»Chancellor’s prediction would see 58 million of 82 million population of Germany contract the spreading virus«).

Die Reaktionen der britischen Leserbriefschreiber ließen nicht lange auf sich warten. Ein zynisch gesinnter Leserbriefschreiber aus Milton Keynes schreibt, dass Merkel die Möglichkeiten dieser Krise erkannt hat: »Merkel betrachtet dies wahrscheinlich als eine Gelegenheit, um mehr Wohnraum zu erhalten für noch mehr Migranten, daher unternimmt sie wahrscheinlich nicht einmal den Versuch einer Eindämmung!«, (»Merkel probably sees it as an opportunity to free up housing for yet more migrants so she probably doesn’t plan to even try and contain it!« ). Und ein anderer Leserbriefschreiber aus dem Vereinigten Königreich merkt eine Vermutung an, die sich Richtung Verschwörungstheorie bewegt: »58 Millionen Fälle entsprechen 2 Millionen Toten. Zufall?« (»58 million cases equates to 2 million dead. Coincidence?«)

Abgesehen davon, dass die Zahl von 58 Millionen möglicherweise der tatsächlichen Zahl der Deutschen — nicht der Passdeutschen — nahekommen könnte, was dann in der Tat eine merkwürdige Zahlenangabe der deutschen Kanzlerin wäre, ist diese Prophezeiung eine Anmaßung.

Ist Merkel beauftragt, die Zukunft vorherzusagen? Was für eine Arroganz diese Aussage verrät. Wer meint, diese Kritik sei überzogen, der bedenke, dass es anmaßend ist, diese Behauptung oder Prophezeiung in den Raum zu stellen. Denn die deutsche Kanzlerin hätte sagen können, es ist eine schwierige und gefahrvolle Entwicklung und diese Gefahr besteht, aber! — Aber wir werden alles tun, damit dieser Fall nicht eintritt!

Stattdessen sagt Merkel bei einem Parteitreffen: »60 bis 70 Prozent der Menschen in Deutschland werden mit dem Coronoavirus infiziert werden. Wir stehen vor einer nie da gewesenen Herausforderung.« (Around 58 Million Germans will be infected with coronavirus).

Ein Leserbriefschreiber aus Inverness, Schottland, vermutet, dass Merkel Angst und Panik verbreiten will.  Ein anderer Kommentator aus dem Vereinigten Königreich widerspricht jenen, die meinen, dass Merkel es mit ihrer Aussage gut meint und helfen möchte, er vermutet sogar einen Zerstörungswillen im Hintergrund. Wörtlich schreibt er: »Deutschland retten? Sie war von Anfang an darauf aus, es zu zerstören.« (»Save Germany? She’s been out to destroy it from the start. If she could switch off the lights and get away with it she probably would.«)

Wie vollkommen anders hat einst in einer ähnlichen Situation ein Herrscher reagiert. Auch damals war eine Seuche im Volk ausgebrochen.  Wir lesen in 1. Chronik 21: »… und es fielen von Israel 70.000 Mann.«  Als der damalige Herrscher, König David, sah, wie das Volk litt, trat er selbst schützend vor das Volk.

»Da fielen David und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt, auf ihr Angesicht.  Und David sagte zu Gott: Habe nicht ich befohlen, das Volk zu zählen? Bin ich es doch, der gesündigt und Böses getan hat! Aber diese Schafe, was haben sie getan? HERR, mein Gott, lass doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters sein, aber nicht gegen dein Volk mit dieser Plage!« (1. Chronik 21)

Die Barmherzigkeit des Herrschers war eine Folge dessen, dass er Gottes Barmherzigkeit folgte, denn wir lesen: »Und als er zu vernichten begann, sah es der HERR, und er hatte Mitleid wegen des Unheils. Und er sprach zu dem Engel, der vernichtete: Genug! Lass deine Hand jetzt sinken!«

Daraufhin dann folgte dann das Handeln des Herrschers.

Aber welchem Gott folgt Merkel? Folgt die Bundesregierung wenigstens den Maßstäben der Vernunft? Anscheinend nicht einmal das. So stellt ein PI-NEWS-Autor fest: »Drei Monate Vorwarnzeit hatte die Bundesregierung, um sich auf das Virus vorzubereiten. Merkel und ihre Hampelmänner haben stattdessen auf der faulen Haut gelegen und die Viruswalze einfach heran rollen lassen.«  Jetzt ist das Corona-Virus halt da.

Was die Briten vor allem entsetzt, das ist die »wir-machen-weiter-wie-zuvor« Politik der deutschen Bundesregierung. »Und sie möchte immer noch Migranten ohne jegliche Fähigkeiten, die vom Staat abhängig sein werden, zusätzlich zum Corona-Virus importieren! Krank!« liest sich ein Kommentar. Und ein anderer Leserbriefschreiber aus Dorset schreibt: »Erst gestern hat sie Deutschland für 1.500 potenzielle Träger des Virus in der Türkei geöffnet. Die Frau hat absolut den Überblick verloren.«

Dem ist nichts hinzuzufügen.




Coronakrise: Merkel empfiehlt „Maß und Mitte“ zu bewahren

Von CANTALOOP | Nach Tagen der Ungewissheit meldet sie sich endlich aus ihrer humanitären Versenkung zu Worte. Unsere Kanzlerin und Führerin der freien Welt. Gerade zurück aus dem Störtebecker Brauquartier kommt nun ihr längst überfälliges Statement zur aktuellen Coronakrise. Dies wurde sehnlichst erwartet – und fiel doch wieder einmal genau so aus, wie man es schon erwarten konnte. Ein unambitioniertes, unverbindliches und seichtes Blabla – ausgeschmückt mit den üblichen Textbausteinen und Worthülsen. Same procedure as every year. Man erfährt nichts, was man ohnehin nicht schon vorher gewusst hat. Nur jetzt halt mit amtlichem Anstrich.

Nach „Wir schaffen das“ und „Nun sind sie halt da“, gilt jetzt: „Maß und Mitte“

Mit Maß und Mitte, also mit exakt jenen Eigenschaften, die Merkel in ihrer Politik längst verloren hat, will sie der Pandemie den Kampf ansagen. Und hofft natürlich insgeheim, dass die zivilgesellschaftliche Wachsamkeit gegen den ihrer Ansicht nach viel bedrohlicheren Rechtspopulismus trotz der Virenangst nicht nachlässt. Auch wenn 500 ml Sterilium mittlerweile 80 Euro kosten – und eine 50-er Packung Mundschutz mit 60 bis 120 Euro zu Buche schlägt, gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung. Immerhin werden fortan auch sporadische Grenzkontrollen im 30-km-Raum in Erwägung gezogen, um im Rahmen der Überprüfung unerlaubter Einreisen zusätzlich verstärkt auf Coronainfizierte zu achten. Sehr beruhigend.

Der Rest der Merkelschen Verlautbarungen sind reine Makulatur. Sämtliches, was die Staatsführung derzeit empfiehlt, würde man als Bürger mit intaktem Menschenverstand ohnehin beachten. Sprich: Großveranstaltungen absagen, Körperkontakt meiden, sich die Hände waschen, etc. Jetzt, in einer echten Krise, zeigt sich wieder einmal der wahre Politikstil der Kanzlerin. Diese sichtlich ausgebrannte Person ist nicht in der Lage, konkrete Ansagen zu machen, sondern wird wie immer versuchen, die Sache auszusitzen. In der sicheren Deckung bleiben. Und an „Experten“ zu verweisen, die schon wüssten, was zu tun ist.

Ist das Land wirklich so gut vorbereitet, wie es auf ministerialer Ebene behauptet wird?

Sollte Erdogan nun hunderttausende neue „Schutzsuchende“ aus den Krisengebieten über die Grenze Richtung Almanya aufbrechen lassen, dann könnte dies die größte humanitäre Katastrophe sein, die wir je erleben. Dementsprechend sollte man da als Regierung vorbereitet sein, ein absolut professionelles Krisenmanagement besitzen, die Grenzen mit allem gebotenen Mitteln schützen – und vor allem auch offen gegenüber neuen wissenschaftlich-medizinischen Erkenntnissen sein. Nach Auskunft von chinesischen Forschern der Universität Quigdao hat sich das Bayer Malaria-Medikament „Chloroquin“, bzw. hierzulande bekannt als „Resochin“, im Testbetrieb unter Laborbedingungen als ausgesprochen wirksam gegen den Coronaerreger gezeigt. Das Mittel ist allerdings im europäischen Raum nicht mehr im Handel. Es wird von Bayer jedoch noch produziert – für den pakistanischen Markt. Produkte mit ähnlicher Wirkung gäbe es aber ebenso auch von zahlreichen anderen Herstellern. Ein möglicher Ansatz?

Chinesische Forscher: Bayer Malaria-Mittel erweist sich als wirksam

Somit wäre es regierungsseitig dringend geboten, den Fokus auf effiziente, wirksame und alternative Konzepte zur Eindämmung der Pandemie zu richten, als wohlfeile Binsenweisheiten, Durchhalteparolen und Plattitüden abzusondern, die ohnehin schon jeder verantwortungsbewusste Bürger längst auf dem Schirm hat. Zivilschutzmaßnahmen und entsprechende Schutzausrüstung müssen im Notfall öffentlich ausliegen. Schulen gilt es zu schließen!

Eine Sondersendung „CORONA“ kurz vor der Tagesschau beispielsweise, mit neuesten Erkenntnissen und Verhaltensmaßregeln für die Bevölkerung, wäre angesichts des Umfanges dieser Bedrohung absolut angebracht. Zumal ja die Hauptwahlklientel der CDU, die Bürger im Alter von 60plusX, besonders anfällig für das heimtückische Virus ist.




Eilmeldung: Höcke stürzt AKK

Die Erfurt-Eruption geht weiter: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Rückzug angekündigt. Grund ist offenbar, dass sie eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken strikt ablehnt.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will nicht Kanzlerkandidatin der Union werden und den CDU-Vorsitz in absehbarer Zeit abgeben. Sie wolle „zum Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben“, hieß es aus CDU-Kreisen. Kramp-Karrenbauer habe sich entsprechend im CDU-Präsidium geäußert.

Vor dem CDU-Präsidium soll Kramp-Karrenbauer auf ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit der AfD und den Linken verwiesen haben. Die CDU-Chefin ist strikt gegen eine Zusammenarbeit mit den beiden Parteien. Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur gehören demnach aber in eine Hand.

Der Rückzug von AKK ist ein großer Triumph für Björn Höcke und die gesamte AfD und ein erneuter Beweis dafür, dass die AfD auch ohne Regierungsbeteiligung wirkt. So konstruktiv-destruktiv wie Höcke hat aus dieser Partei heraus noch keiner agiert. In Thüringen jemanden so auf einen Stuhl setzen, dass es in Berlin einem anderen Stuhl die Beine abschlägt: Das taktische Arsenal der AfD ist um eine feine Variante reicher.

Der Rückzug macht aber auch deutlich, dass die CDU gespalten ist, ob sie die „Brandmauer“ weiterhin gegen AfD und Linke in gleichem Maße aufrecht erhalten oder zu den Kommunisten einreißen soll, wie es Parteitagsbeschlüsse verbindlich verbieten. Linke Kräfte in der CDU wie der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther und der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans plädieren für eine Zusammenarbeit mit den Kommunisten.