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Phoenix-Mitarbeiter bekleben Technikbox mit Anti-AfD-Sprüchen

Bei der Phoenix-Übertragung des AfD-Parteitags in Braunschweig gab Reporter Alexander Kähler vor der Kamera den Stichwortgeber für überwiegend AfD-kritische Kommentare und Einschätzungen von sogenannten „Experten“ (siehe Video am Ende dieses Beitrags), hinter der Kamera übten Sender-Mitarbeiter hinterhältigen Protest gegen die AfD: auf dem Equipment des ÖR-Senders waren Sprüche zu lesen, „die man so oder ähnlich auch auf den Plakaten der Demonstrationsteilnehmer vor der Halle 4 lesen kann“, berichtet das Online-Portal RegionalBraunschweig.de. Ein klarer, gegen die AfD gerichteter Affront!

Auf eine Technik-Box hatten Mitarbeiter der Liveübertragungs-Produktion von Phoenix eine ihrer Technikboxen mit Parolen und Statements beklebt, hielt RegionalBraunschweig im Bild fest: „Bunt statt braun“ steht auf der Phoenix-Box. Ähnliches war vor der Volkswagenhalle auf Plakaten linksextremer Gruppen zu lesen.

Das Portal listet auf: „Schöner Leben ohne rechten Hass“ oder „Menschenrechte statt rechte Menschen!“ steht dort geschrieben. Aber auch „Bunt statt braun“ und „Say no to racism“. „Während der AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen am Rednerpult steht und zu einer möglichen Spendenaffäre befragt wird, legen die Produktionsmitarbeiter offenbar nach und schreiben nieder: „Schwarze Kassen statt weißer Weste?!“

Auch Björn Höcke wird geleimt, als er nur wenige Meter daneben stehend ein Interview vor Journalisten gibt. Er und die 600 Delegierten haben die provokanten Parolen und Statements vermutlich nicht bemerkt, folgert der Regional-Reporter.

Phoenix nahm am Sonntag Stellung zu dem Vorfall:

„Das phoenix-Team auf dem AfD-Parteitag hat von den Parolen auf den Geräteboxen des Produktionsdienstleisters weder etwas bemerkt noch davon gewusst. Die Geschäftsführung des Dienstleisters hat sich umgehend nach Bekanntwerden der Parolen von diesen distanziert, sie entfernen lassen und sich beim AfD-Pressesprecher entschuldigt. Diese Art der politischen Meinungsäußerung durch Mitarbeiter eines Dienstleisters auf einem Parteitag entspricht nicht den Gepflogenheiten eines professionellen Auftretens.“

Es ist bekanntlich nicht das erste Mal, dass öffentlich-rechtliche Zwangsgebührensender in unverschämter Weise ihre Monopolstellung missbrauchen und gegen das Neutralitätsgebot und damit gegen ihren Auftrag verstoßen. Hier nur drei Fälle der letzten Zeit:

Interview von Phoenix-Reporter Alexander Kähler mit „Expertin“ Isabelle Borucki zum Misstrauen der AfD gegenüber Öffentlich-Rechtlichen Medien:

(RB)




Phoenix, PI-NEWS und die „Bauchbinden“

Am 25. September kritisierten wir in einem Beitrag zur Befragung des Finanzministers im Bundestag, dass der öffentlich-rechtliche Ereignissender Phoenix die Namens-Einblendungen („Bauchbinden“) bei fast allen AfD-Abgeordneten fehlen ließ und sie bei fast allen anderen Abgeordneten einblendete.

Etliche unserer Leser wandten sich daraufhin an Phoenix und erhielten folgende Antwort, die wir hier ungekürzt wiedergeben:

Sehr geehrter Herr *****,

vielen Dank für Ihre Nachfrage bei phoenix anlässlich des Artikels „Phoenix: Keine Bauchbinden für AfD-Abgeordnete im Bundestag“ von PI News, erschienen am 25. September 2019.

Die PI News bezieht sich dabei auf die phoenix-Live-Übertragung der Befragung der Bundesregierung am 25. September 2019 ab 13.00 Uhr mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz. PI-News behauptet, dass die üblichen Einblendungen (Inserts) zu Name und Funktion bei nahezu allen Rednern der AfD nicht erfolgt seien. Darüber hinaus wird unterstellt, bei der Unterlassung der Angaben handele sich um eine bewusste Unterschlagung mit dem Ziel, der AfD zu schaden.

Anlässlich dieser Veröffentlichung haben uns mehrere Schreiben verärgerter Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Eine Überprüfung der Sendung ergab, dass die Einblendungen zu den verschiedenen Fragestellern tatsächlich unvollständig waren. Dafür entschuldigen wir uns.

Die Darstellung von PI News hingegen ist unzutreffend, denn deren minutiös und gründlich wirkende Auflistung ist unvollständig. Gerne können Sie die Auflistung mit dem Protokoll des Stenografischen Dienstes des Deutschen Bundestages (Plenarprotokoll 19/114) vergleichen. Hier der Link dorthin.

Demnach kamen bei der Fragestunde insgesamt zwanzig Parlamentarier zu Wort, wobei wir lediglich bei zwölf Personen die entsprechenden Angaben eingeblendet haben. Keine Einblendungen gab es somit bei insgesamt acht Vertretern der verschiedenen Fraktionen. So wurde beispielsweise der einzige Redner von CDU/CSU, Sepp Müller, unsererseits nicht ausgewiesen, bei LINKE und SPD fehlten die Angaben bei der Hälfte der Redenden. Von den insgesamt vier AfD-Vertretern bei der Fragestunde haben wir Angaben zu einer Rednerin – Beatrix von Storch – eingeblendet. Die Behauptung, vor allem die AfD sei durch Unterlassung von Angaben gezielt benachteiligt worden, ist somit schlicht falsch. 

Über die unvollständigen Einblendungen bei Fragestellern aller Parteien und Fraktionen ärgern wir uns selbst. Zum besseren Verständnis möchten wir darauf hinweisen, dass es bei den Befragungen der Bundesregierung – anders als bei Plenarsitzungen des Bundestages – vorab keine Rednerliste gibt. Die Fragesteller werden spontan vom Sitzungsleiter (in diesem Fall Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble) aufgerufen. Oft dauern die Redebeiträge nicht mal eine Minute. Damit ist die Zeit, die den Kolleginnen und Kollegen für die Recherche und Eingabe der Angaben zur Person des Fragestellers zur Verfügung steht, ausgesprochen kurz. Gleichwohl sehen auch wir an dieser Stelle Handlungsbedarf und wir werden uns um eine befriedigende Lösung für die künftigen Live-Übertragungen der „Befragung der Bundesregierung“ bemühen.

Mit freundlichen Grüßen von phoenix

Dazu möchten wir unsererseits Stellung nehmen. Wie wir richtig schrieben, wurden fast alle Fragesteller mit Einblendungen versehen, häufig zweimal, weil sie in der Regel noch eine Nachfrage folgen ließen. Bei drei AfD-Abgeordneten – Stefan Keuter, Albrecht Glaser und Dr. Bruno Hollnagel – war das nicht der Fall, erst bei Beatrix von Storch gab es die Einblendung.

Anders als Phoenix ging der PI-NEWS-Autor stillschweigend davon aus, dass es eine Namensliste geben müsse. Dies legt zum Beispiel auch der (polemische) Aufruf von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble an den AfD-Abgeordneten Glaser nahe, der gefragt wurde, ob er denn jetzt endlich fragen wolle oder nicht. Umgekehrt gab es in dem einen Fall, wo eine Nachfrage nicht vom Fragesteller, sondern von einem Parteikollegen erfolgte, bei Friedrich Straetmanns von der LINKEN, keine Einblendung. Diesen Nachfrager (für die Anfrage von Gesine Lötzsch) hatten wir nicht mit aufgeführt. Das war ein Fehler.

Der zweite „Fehler“ war, dass wir die Entwicklung nur bis Beatrix von Storch verfolgten. Bereits vor ihr zeichnete sich ab, dass auch bei zwei anderen Parteien die Einblendungen fehlten, was wir ja auch angegeben hatten. Phoenix weist nun richtig darauf hin, dass nach von Storch noch Abgeordnete ohne Nennung des Namens erschienen. Bei der Betrachtung der gesamten Fragesteller hätte sich also ein anderes Bild ergeben.

Wir müssen hier selbstkritisch einräumen, dass wir die zwei genannten Fehler gemacht haben und dass auch Phoenix in seiner sachlichen Stellungnahme einen konstruktiven Beitrag zur Klärung der Problematik geleistet hat.




AfD-Abgeordnete Corinna Miazga empfiehlt sich für höhere Aufgaben

Von EUGEN PRINZ | Kein Zweifel, in den Talkshows der Kanäle des Mainstreamfernsehens werden jede Menge Wählerstimmen gewonnen oder verloren. Authentizität, Schlagfertigkeit und schnelles Schalten entscheiden hier über Sieg oder Niederlage in der Diskussion. Gutes Aussehen ist natürlich auch nicht abträglich.

All diese Voraussetzungen bringt die aus dem hohen Norden stammende Straubinger AfD-Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga mit. Der Autor konnte sich in einem längeren Gespräch mit ihr davon überzeugen, dass sie zudem die Qualitäten eines volksnahen Politikers vom Schlage eines Guido Reil mitbringt. Wäre das anders, hätte sie es niemals geschafft, im tiefsten Niederbayern hart an der Grenze zum Bayerischen Wald als „Saupreiss“ von den dortigen Bürgern in den Bundestag gewählt zu werden.

Im Gespräch mit ihr merkt man sehr schnell: Diese Frau ist blitzgescheit, bodenständig, gesegnet mit Mutterwitz und nie um eine schlagfertige Antwort verlegen. Genial ist ihre in der Phoenix-Runde geäußerte Empfehlung an die CDU, sie möge im Parlament bei der AfD in die letzte Reihe gucken wo Frauke Petry sitzt, wenn man bei den Christsozialen nicht wüßte, wie man eine Parteivorsitzende abserviert, die nicht mehr das tut, was die Basis will.

Der bei einem Bayern im Umgang mit „Preissn“ gerne aufkommende Eindruck einer Überheblichkeit des Gegenübers verliert sich bei einem Gespräch mit Miazga recht schnell. Bei den kommenden Landtagswahlen in Bayern wird sich die CSU im Wahlkreis Straubing-Bogen warm anziehen müssen, um gegen den von Miazga geführten AfD-Kreisverband Straubing-Bogen/Regen punkten zu können.

Hier die komplette Phoenix-Runde:

https://youtu.be/2N9BDt3oi5o




Die Arroganz der Macht hat ein Gesicht: Carsten Schneider!

Von PETER BARTELS | Die SPD bekam bei der Wahl auf die “Fresse” wie nie … Seitdem wird sie von Umfrage zu Umfrage von einer Tonne in die nächste getreten. Reue? Demut? Wir haben verstanden? Bei Murcks und Merkel doch nicht: Stattdessen vertreibt eine Stupsnase auch noch die allerletzten treuen Sozis…

Die Stupsnase heißt Carsten Schneider. Lehre Volksbank Erfurt, statt Soldat lieber Zivi in der Jugendherberge daselbst. Danach die große Karriere: Juso … SPD-Vize in Thüringen … Parlamentarischer Geschäftsführer … Spitzenverdiener dank Steuerzahler … Am Montag war er zu Gast bei “Unter den Linden”, PHOENIX (hier die ganze Sendung im Video). Ihm gegenüber: Georg Pazderski, Betriebswirt, Oberst im Generalstab, 41 Jahre Dienst für Deutschland, stellv. Bundesvorsitzender der AfD.

Es ging mal wieder um Deutschland, oder das, was noch übrig ist nach 12 Jahren Merkel … Nach der Milliardenvernichtung in Griechenland … Nach der Rückkehr in die Energie-Steinzeit Braunkohle … Nach der Öffnung der Grenzen für alle, die da müßig und Testosteron geladen sind … 2 Millionen, 3 Millionen? “Mir doch egal” … “Nun sind sie halt da!” Deutsche Frauen im Park jedenfalls nicht mehr …

Der Ex-Offizier, der Deutschland auch in Bosnien, Herzegowina, Brüssel, Florida und Portugal verteidigte, sagt, dass jedes Land der Erde seine Grenzen verteidigt, verteidigen m u s s: Wer? Woher? Warum? Deutschland verteidigt nichts: Macht hoch die Tür: IS-Terroristen, Ganoven aus Marokko, Tunesien, Libyen. Drückeberger aus Syrien, Faulpelze von Ägypten bis Eritrea. Und während der nette Phoenix-Moderator den AfD-Mann erstaunlicherweise mal nicht unterbrach, vielleicht auch, weil er wiederholt Beifall vom Studio-Publikum bekam, krähte und kalauerte SPD-Großverdiener Schneider ständig lautstark, mal ON, mal OFF. Etwa: Also eine deutsche Grenze wie zur DDR? … Wie die Mauer? … Mit Selbstschussanlagen? …

Schneider dreht Pazderski das Wort im Munde herum

Das Kerlchen mit der Stupsnase kriegte sich nicht mehr ein. Endlich, glaubte er, konnte er mal seiner SPD-Spitze in Berlin zeigen, wie man auch die letzten treuen Kanalarbeiter vertreibt: “Ich würde mich schämen!”, quittierte er höhnisch den AfD-Abgeordneten und seine Sorgen um die Sicherheit der deutschen Grenze. Der AfD-Oberst konterte trotzdem geduldig die herbeigelogenen “Selbstschussanlagen” des Jugendherbergs-Jusos: Indem wir wieder Grenzkontrollen einführen, Ausweispapiere fordern…

Erst nachdem die SPD-Stupsnase immer arroganter, immer überheblicher dazwischen krähte, drehte der AfD-Politiker etwas auf: “Sie sind einfach nur unerträglich, Herr Schneider!” … “Sie haben noch niemals irgendwo ehrlich Geld verdient … Wie wollen Sie denn für den Arbeitnehmer auf der Straße sprechen? SIE sind mit 22 ins Palarment, haben 14.000 Euro im Monat bekommen, jetzt verdienen Sie wahrscheinlich 20.000 Euro als Parlamentarischer Geschäftsführer. Sie wissen doch gar nicht, welche Sorgen der normale Bürger hat … Sie reden wie der Blinde von der Farbe… Sie nehmen die Sorgen der Bevölkerung gar nicht auf … Die Bevölkerung hat ganz andere Probleme als Sie … Ich kann Sie nicht ernst nehmen …“

Phoenix-Publikum auf Seiten von Pazderski

Beifall von den Rängen. Die Stupsnase mit Hornbrille, die immer wieder die Volltreffer des AfD-Mannes auszugrinsen versuchte, wie der Boxer, der kurz vor dem Knockout den Gegner noch gestenreich grinsend auffordert, zuzuschlagen: “Dann frage ich mich, warum Sie heute zugesagt haben…” Und kassierte prompt den finalen Volltreffer: “Weil ich mir nicht gedacht habe, dass Sie so ausfallend werden …” Das SPD-Schneiderlein ruckte hoch: “Ssso, das sage ich Ihnen als ehemaliger Bürger der DDR – Ihr ‘Ausfall’ ist, dass die Mauer angeblich die Menschen geschützt hat …“

Dann lehnte er sich überheblich zurück und strafte den AfD-Abgeordneten mit einem höhnischen Blick, den sich nicht mal der Volksbankangestellte dem abgelehnten Kredit-Kunden gegenüber getraut hätte. Der nette Phoenix-Moderator hakte nach: „Wie haben Sie das denn mit den DDR-Grenzen gemeint?“ Pazderski konkretisierte: „Diese Grenze war menschenverachtend … Wenn das anderes rüber gekommen ist, dann habe ich es so nicht gemeint. Aber Ich habe einen Eid geleistet, deutsche Bürger zu schützen … “

Wir lernen, wie Dialektik geht

Der längst groggy durch die Seile taumelnde “ehemalige DDR-Bürger” Schneider rappelte sich auf: “Sehen Sie, hier gibt’s einen großen Unterschied… Sagen Sie doch mal, wie Sie die deutschen Grenzen schützen wollen? … Da MÜSSEN Sie ja wieder eine Mauer, wie in der DDR bauen, sonst kriegen Sie das nicht hin.”

Wir lernen, wie Dialektik ging und geht: Was Stalin erlaubt ist, darf der kleine Trommelmann noch lange nicht: Die AfD baut immer die böse Mauer, die SPD immer die gute Mauer. “Sonst kriegen Sie Grenzschutz nicht hin”, befindet Schneider. Dazu gleich passend sein höhnisch wie hilfloses Feuilleton: Deswegen will der (böse) Trump ja auch SEINE Mauer zu Mexiko bauen.

Natürlich verschweigt das SPD-Kerlchen, dass “seine” Merkel seit Jahren mit deutschen Milliarden und Firmen dem lieben Erdowahn heimlich, still und leise eine gewaltige “Deutsche Mauer” an der türkisch-syrischen Grenze baut. Um die 500 Kilometer hat seine GroKo-Genossin schon feddisch. 300 Km fehlen noch.

Wie auch immer: Carsten Schneider hat die SPD “Unter den Linden” nicht aus dem Schneider gebracht. Im Gegenteil. Solche Politiker sind Null Ouvert für die SPD, nicht für die AfD.


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Video: PI-NEWS beantwortet Stellungnahme von Phoenix

In diesem Video zerpflückt PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger die Stellungnahme des Phoenix-Reporters Claudius Crönert auf die PI-Kritik zu seinem herabwürdigen Kommentar der Bundestagsrede des AfD-Abgeordneten Dr. Gottfried Curio, der sich klar gegen den Doppelpass ausgesprochen hatte. Crönert stritt ab, dass es eine erhöhte Kriminalitätsrate bei „Flüchtlingen“ gebe. Er hat offensichtlich ein linksgrünes naives Weltbild und ignoriert die reale Bedrohung Deutschlands durch die „Flüchtlings“-Invasion. Zudem scheint er keine Kenntnisse über die brandgefährlichen Bestandteile des Islams zu besitzen. Seine wirklichkeitsfernen Ausführungen erhielten bei PI-NEWS 437 Kommentare, was weit über dem Durchschnitt liegt. Dies zeigt, wie eklatant sich die Sichtweise des GEZ-Angestellten von derjenigen der PI-NEWS-Leserschaft, der AfD-Wähler und der besorgten Bürger dieses Landes unterscheidet.




Eine jüdische Antwort an Claudius Crönert

Von SIMON MRLUSSIEN | Sehr geehrter Herr Crönert! Es ehrt Sie, dass Sie es wagen, auf fremdem Terrain zu schreiben. Das war’s aber auch schon mit Komplimenten. Ihr Text strotzt nur so vor Lügen (z.B. dass wir angeblich von den gesetzeswidrig offenen Genzen profitieren, obwohl sie uns Dutzende Milliarden Euro jährlich kosten), Halbwahrheiten, nicht ausgegorenen Thesen, Plattitüden und inhaltslosen Allgemeinplätzen.

Erst mal kurz über mich. Ich bin seit 25,5 Jahren ein jüdischer Flüchtling in Deutschland, seit 20 Jahren arbeitstätig. Meine Kinder sind Einser-Schüler in Gymnasien. Mein Vater ist Dr. der Physik und Professor, seit fast 25 Jahren (direkt nach dem Deutschkurs) ebenfalls arbeitstätig, nun schon mit 78. Er entwickelt Ultraschall-Sensoren für BMW, Audi, NATO-Hubschrauber und andere Auftraggeber. Sein Bruder ist ebenfalls ein Dr. und Professor, zum Teil noch arbeitstätig, mit 83 wohlbemerkt.

Unsere ganze jüdische Großfamilie in sieben Bundesländern besteht ausschließlich aus Akademikern. Und sie wählt geschlossen die AfD, Herr Crönert!

Warum wohl? Weil es die einzige Partei ist, die unsere Rechte und Interessen wahrnimmt!

Weil Merkel, Schulz und Gabriel uns Juden jeden Tag verraten, genauso wie sie die Deutschen verraten haben! Weil sie jegliches jüdisches Leben in Deutschland wieder vollkommen unmöglich gemacht haben und wir nun leider weiter ziehen müssen! Weil die Merkel-Gäste vor dem Brandenburger Tor Davidstern-Flaggen verbrennen und „Juden ins Gas!“ brüllen!

Und warum erzähle ich hier alles über meine Familie? Nicht um zu prahlen. Nur weil Sie alles durchmischen, um einen undifferenzierten Mischmasch-Salat eines „Flüchtlings“ aus dem Ärmel zu schütteln. Was haben wir, jüdische Akademiker, oder fleissige Osteuropäer mit sudanesischen oder somalischen Analphabeten ohne Pässe zusammen? Was haben die Hugenotten mit Muslimen oder mit Frau Özoguz gemeinsam? Was ist deren muslimische Agenda? Wirtschaft? Wissenschaft? Kunst, Kultur, Poesie? Nein. Das sind Kopftücher, Moscheen, religiöser Fanatismus, Taharrusch, Intoleranz, ein mittelalterliches Weltbild, Frauen-, Homosexuellen-, Christen- und Judenfeindlichkeit, Ehrenmorde, Djihad und ewiges Beleidigtsein. Und über ihre „Errungenschaften“ können wir täglich in der frisierten Kriminalchronik nachlesen. Das sind Tatsachen, Herr Crönert.

Zu was hat es diese Frau Özoguz überhaupt gebracht, außer der deutschen Kultur Existenz abzusprechen und jegliche Integration von Muslimen zu torpedieren, und das als Integrationsministerin?! Über ihre Brüder-Islamisten und vom Gericht verurteilten Antisemiten und Ajatollahs-Agenten gar nicht zu sprechen!

Glauben Sie wirklich, dass islamische Parallelgesellschaften genauso viel Efolg wie Parallelgesellschaften von Hugenotten haben werden? Und wann? Wieso ist es bislang nicht im Geringsten geschehen?

Sie schreiben:

„Menschen sind in ihrer Geschichte immer gewandert, sonst hätte sich der Homo Sapiens nicht ausgebreitet, sonst wäre England nicht von Angeln, Sachsen und Normannen besiedelt worden und die USA, Australien und Neuseeland nicht von Europäern. Natürlich verändert Zuwanderung die Kultur eines Landes.“

Warum gilt das nicht für jüdische Siedler, die Judäa und Samaria bevölkern, die von dort in 1949 vertrieben wurden? Zumindest bei Ihrem israelhassenden Staatsfunk wird Juden jedes Recht aberkannt dort zu leben wo es noch nie in der Geschichte einen palästinensischen Staat gab. Aber die Muslime dürfen Deutschland ohne Pässe besiedeln und das sollte gut und keine feindliche Übernahme sein? Warum messen Sie mit zweierlei Maß? Juden dürfen übrigens seit Anfang 2006, also seit 12 Jahren, nicht mehr nach Deutschland ziehen, seien sie übertalentiert, ist egal. Die Russendeutschen nur nach einem extra schwieriegen Sprachtest. Die Araber schon, ohne jede Prüfung.

Warum werden bei Ihrem Sender und bei anderen Mainstream-Medien Wirtschaftsflüchtlinge zu „Schutzsuchenden“ gemacht, gleichzeitig werden aber z.B. kurdische Opfer von ethnischen Säuberungen von Erdogan ganz selten thematisiert (bei der deutschen Regierung, die Panzer und Raketen an Erdogan verkauft, schon gar nicht!).

Sie schreiben:

„Warum ist die Gegnerschaft gegen Ausländer gerade in den Regionen und Bundesländern so groß, in denen kaum Migranten leben?“

Erstatten Sie mir ein Paar Gegenfragen? Meinen Sie vielleicht Cottbus mit Ausländeranteil von 8,5%? Warum sind die Grünen in Freiburg so stark gegen Atomkraftwerke, obwohl es kein einziges Atomkraftwerk in der ganzen Gegend ist? Warum sind die Linken in Ostberlin gegen Milliardäre, obwohl es dort keine Reichen leben? Warum mögen Sie solche manipulative demagogische Fragen?

Sie schreiben:

„Es gibt keine Statistiken, die höhere Kriminalitätsraten bei Zuwanderern belegen.“

Was ist denn das für eine Lachnummer, Herr Crönert? Haben Sie keine Statistiken von de Maizière gesehen? Qualifiziert Sie solche Ignoranz zu einem hochbezahlten Phoenix-Report? Können Sie als solcher nicht objektiv, unparteiisch und vorurteilslos aus dem Bundestag berichten ohne Zuschauer zu belehren und zu bevormunden?

Mit freundlichen Grüßen

Simon MrLussien
(Mein richtiger Name ist der Redaktion bekannt)




Jetzt spricht Gottfried Curio!

Von DR. GOTTFRIED CURIO (AfD-MdB) | Phoenix-Zuschauer dürfen sich zu Recht fragen, wie es sein kann, dass Claudius Crönert – als Angestellter des öffentl. Fernsehens, noch dazu im Rahmen einer ausschließlich der Dokumentation dienenden Übertragung – diese seine Aufgabe zur Auf- bzw. Abwertung einzelner Redebeiträge missbrauchen darf, und zwar im Sinne seiner ganz privaten, persönlichen Parteilichkeit.

Da Herr Crönert jetzt schriftlich einräumt, dass „nicht der Inhalt der Rede des Abgeordneten Curio“ ihn „sprachlos gemacht hat“, bleibt nur zu vermerken, dass die in der Rede wiedergegebenen Aussagen der Frau Özoguz und des Herrn Erdogan (deren Bewertung er kritisiert), die zu Recht die Kommentatoren aller Parteien sprachlos machten (!), von ihm offenbar als nicht kritikwürdig angesehen werden.

Zur Erinnerung: Aydan Özoguz hatte erklärt, dass für sie (jenseits der deutschen Sprache) eine spezifische deutsche Kultur schlicht nicht identifizierbar sei. Zudem müssten die Art und Weise unseres Zusammenlebens eben täglich neu ausgehandelt werden. Aussagen, die – schon für sich genommen – schlimm genug sind; für eine „Integrationsbeauftragte“ allerdings sind sie ein „no go“. Wenn man nicht einmal weiß, in welche Kultur sich Migranten zu integrieren hätten, ist man für diesen Posten ungeeignet – und auch die eigene Integration ist da wohl nicht gelungen.

Erdogan hat zu „seinen“ Türken in Europa geäußert: „Macht nicht drei Kinder, sondern fünf, denn ihr seid die Zukunft Europas.“ Das zeigt, dass an Integration kein Interesse besteht, sondern dass er diese Gruppe als seinen verlängerten Arm und fünfte Kolonne Ankaras versteht.

Seine Empfehlung, bestimmte deutsche Parteien nicht zu wählen, ist ein erster, bemerkenswerter Anwendungsfall dieser Ideologie. Denkt man seine Empfehlung zur Geburtenrate hinzu wird klar: Es geht um Machtübernahme von innenheraus, eben um feindliche Übernahme.




Phoenix-Reporter antwortet PI-NEWS

Von CLAUDIUS CRÖNERT | Meiner Meinung nach kann man zu den meisten politischen Fragen unterschiedlicher, auch gegenteiliger Meinung sein und das jeweils gut argumentieren. Was mich als Kommentator einigermaßen sprachlos gemacht hat, war denn auch nicht der Inhalt der Rede des Abgeordneten Curio, sondern seine Wortwahl („feindliche Übernahme“) und die Diffamierung von Frau Özuguz, eine Frau, die ein Beispiel dafür ist, wie weit es viele Leute in unserer Gesellschaft gebracht haben, deren Eltern oder Großeltern aus anderen Ländern stammten.

Menschen sind in ihrer Geschichte immer gewandert, sonst hätte sich der Homo Sapiens nicht ausgebreitet, sonst wäre England nicht von Angeln, Sachsen und Normannen besiedelt worden und die USA, Australien und Neuseeland nicht von Europäern. Natürlich verändert Zuwanderung die Kultur eines Landes. Oft entsteht so etwas ganz Neues. Die Popmusik etwa ist in ihrem Ursprung eine Mischung der Musiken unterschiedlichster Herkunftsländer. Kultur ist nichts Statisches, sondern lebt und verändert sich immerzu, das gilt auch für die deutsche, die nicht mehr die ist von vor 100 Jahren oder 200 Jahren. Das lässt sich leicht überprüfen, wenn man zum Beispiel Romane aus dieser Zeit liest.

Für das Jahr 2015 entspricht die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, etwa einem Prozent der Bevölkerung, nicht mehr. Gleichwohl behauptet niemand, den ich kenne, die Zuwanderung sei einfach zu bewältigen. Die Frage ist: Wo schaut man hin? Deutschland – bzw. vor 1871 die deutschen Länder – hat immer von Immigration profitiert, ob das die Gastarbeiter in den ersten Jahrzehnten der damaligen Bundesrepublik waren, die oftmals aus Osteuropa stammenden Arbeiter in der Gründerzeit oder die Hugenotten in der Zeit um 1700. Die hugenottische Migration wird ja vielfach als besonders gelungen bezeichnet, dabei haben die Hugenotten etwa 100 Jahre lang in Parallelgesellschaften gelebt und hatten ihre Schulen, ihre Krankenhäuser, selbstverständlich ihre Kirchen und haben die Sprache ihrer französischen Heimat gesprochen. Warum ist das heute so unbekannt? Weil es keine Rolle mehr spielt.

Unsere Welt ist heute eine andere geworden, klar. Aber ein paar Widersprüche bleiben auch in der Argumentation derer, die so vehement gegen die Zuwanderung eintreten. Zum Beispiel: Warum ist die Gegnerschaft gegen Ausländer gerade in den Regionen und Bundesländern so groß, in denen kaum Migranten leben? Haben die anderen etwa festgestellt, dass ein Zusammenleben durchaus möglich ist? Oder die Tatsache, dass wir alle sehr davon profitieren, dass Grenzen oftmals keine Hürden mehr darstellen, im deutschen Export, aber auch in der importierten Technik, mit der wir täglich umgehen, bei der vergleichsweise günstigen Kleidung, die wir tragen, oder bei unserem Morgenkaffee. Nur für Menschen ist an der Grenze Halt. Nein, nicht für alle Menschen – wer unseren weinroten Pass hat, kann überall hinreisen.

Es gibt keine Statistiken, die höhere Kriminalitätsraten bei Zuwanderern belegen. Natürlich kann man sofort vermuten, entsprechende Zahlen würden unter Verschluss gehalten. Aber wenn wir mal für einen Moment auf diesen Reflex verzichten, dann könnten wir uns öffnen für den Gedanken, dass Kriminalität in vielen Fällen zu tun hat mit Beschäftigung und mit den Chancen, die eine Gesellschaft anbietet. Dann ergibt sich ein anderes Bild, dann wird nämlich ein Mensch nicht mehr kriminell wegen seiner Herkunft oder Religion.

Meiner Meinung nach stellt sich in unserem Land die Frage, wie wir unsere politischen Auseinandersetzungen führen wollen. Für mich zumindest ist politische Gegnerschaft noch lange keine persönliche Feindschaft. Ich möchte niemanden diffamieren und meinen Blick in die Zukunft auch nicht von Angst bestimmen lassen. Inhaltlich kann man das Trennende betonen oder das Verbindende. Ich habe mich für Letzteres entschieden.


Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist eine ungekürzte Replik von Phoenix-Kommentator Claudius Crönert auf den am 3. Februar erschienenen PI-NEWS-Beitrag „Crönert gibt den Volkserzieher“. Auch wenn wir inhaltlich nicht mit den Ausführungen übereinstimmen, honorieren wir Crönerts Bereitschaft, sich auf PI-NEWS einem kritischen Diskurs zu stellen.