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Putin, pass‘ auf mit der Krim! Torsten Krauel warnt dich!

Von KEWIL | “Putin spielt mit dem Feuer“, warnt Torsten Krauel, der großmächtige Chef-Kommentator der WELT, den Kreml-Chef und will uns weismachen, Putin wolle die Ukraine angreifen. Leider ist es gerade umgekehrt. Seit „Sleepy Joe Biden“ ein paar Wochen US-Präsident ist und in Wahrheit der militärisch-industrielle Komplex in Washington wieder die Zügel in die Hand nimmt, wittert Kiew Morgenluft in Sachen Krim und will Revanche. Der beim Thema Russland bestens informierte Anti-Spiegel schreibt:

Während Kiew sich offen vom Minsker Abkommen abwendet, den Beschuss auf Wohngebiete im Donbass wieder aufnimmt, Waffen aus den USA geliefert bekommt und Truppen in den Osten transportiert, bereiten die USA die propagandistische Seite des anstehenden Krieges vor. Das Pentagon meldet jeden Tag, alles sei Russlands Schuld.

Spielt Putin tatsächlich mit dem Feuer? Man muss schon ein Domestik der Atlantikbrücke sein wie Torsten Krauel, um so einen total voreingenommenen Senf zu schreiben. Es ist doch gerade umgekehrt. Selbst wenn Russland nun Truppen entlang der Grenze zur Ukraine verlegt, was nicht bewiesen ist, dann hat Putin dazu jedes Recht der Welt.

Es ist gerade mal ein Jahr her, dass die NATO ihr letztes „Defender“-Manöver im Baltikum wegen Corona abgebrochen hat. Es war bereits gang und gäbe, dass NATO-Soldaten samt Kriegsgerät in Sichtweite zur russischen Grenze durch baltisches Gebiet bretterten. Eine ungeheure und gewollte Provokation Russlands. Schon vergessen, Herr Krauel?

Ach ja, Krauel, und dann wieder das verlogene Mitleid mit dem Querulanten Nawalny. Und der böse Putin steckt natürlich auch hinter jeder syrischen Fassbombe, die wunderbarerweise immer eines der zehntausend Kinderkrankenhäuser treffen, auf dass BILD wieder Hass auf Assad und getürktes Mitleid mit Fake-Säuglingen servieren kann. Simultan explodieren aber amerikanische, israelische und türkische Raketen und von Frankreich finanziertes Feuerwerk punktgenau nur auf bösen Assad-Schurken und keinen Millimeter daneben. Ein Unschuldiger wird nie getroffen? Wer soll das glauben?

Und jetzt freundet sich der böse Putin auch noch mit den bösen Chinesen an, die nach der Weltherrschaft streben. Ja, soll sich Putin mit dem seelenlosen Auslaufmodell Merkel oder der außenpolitischen Hühnerbrust Maas anfreunden, die im Namen der EUdSSR in Brüssel immer neue Sanktionen gegen Russland aushecken, oder gar mit den Kriegstreibern in der NATO? Wenn man diesen norwegischen NATO-Unsympath Stoltenberg nur sieht, sehnt man sich doch schon nach einer Umarmung von Xi.

Das wichtigste Ziel von EU und NATO ist eindeutig die Ausbreitung der EUdSSR und die Zerschlagung Russlands. Das russische Hoheitsgebiet soll in möglichst viele Einzelteile zerfallen, in Zwergstaaten, mit denen der Westen dann verfahren kann, wie er will. Alles, was in diese Richtung läuft, ist gut und wird (von der WELT) unterstützt, alles andere bekämpft. Das weiß der Kreml schon lang und will mit uns immer weniger zu tun haben.

Und Putin ist durchaus noch mächtig genug, um die Hühnerbrust Maas und die verlogene Propaganda nach Krauel-Art zu zerbröseln und die Krim zu behalten. Und vielleicht sollte eher Washington aufpassen, vor man sich wieder in neue Militärabenteuer einlässt, wenn man die alten noch nicht beendet hat.




Nawalny ist keine gute Alternative zu Putin

Von WOLFGANG HÜBNER | Wenn in vielen Städten Russlands Zehntausende meist junge Menschen gegen die Staatsmacht demonstrieren, hat selbige allen Grund, sich sehr ernsthaft und selbstkritisch mit den Motiven der darin zum Ausdruck kommenden Unzufriedenheit zu beschäftigen. Das betrifft insbesondere den Langzeitpräsidenten Wladimir Putin.

Wer zu diesen Protesten aber zu schweigen und diese schon gar nicht anzustacheln hat, das ist der Westen. Denn nach den bekannten Ereignissen bei und nach den jüngsten Wahlen in den USA hat dieser jedes Recht verwirkt, andere Staaten über Demokratie und Menschenrechte belehren zu wollen. Und wer die russischen Verhältnisse kritisiert, aber zu den weitaus totalitäreren Zuständen in China nur kleinlaut nuschelt, der dokumentiert nur Heuchelei und Doppelzüngigkeit.

Gleichwohl wäre es ein Fehler, die russischen Proteste nur in Verbindung zum neuen “Helden“ der deutschen Hauptstrommedien und Transatlantiker zu bringen. Alexej Nawalny ist zwar derzeit die Symbolfigur des Protestes, doch schon zu sehr der Favorit und das Instrument des Westens, um als möglicher Nachfolger Putins in Betracht zu kommen.

Die Militärmacht Russland ist nicht nur ein Staat, sondern ein riesiges Reich mit immer noch unermesslichen Bodenschätzen und allen Voraussetzungen der Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Zudem hat Russland eine zwar geschrumpfte, aber intelligente und gut qualifizierte Bevölkerung, in der die Männer eine militärische Ausbildung genossen haben.

Selbst wenn also in Riesenstädten wie Moskau oder Sankt Petersburg Zehntausende demonstriert haben sollten: es sind allerdings viel mehr, die das im Zusammenhang mit der Person Nawalny nicht getan haben oder auch gar nicht tun wollten. Doch auch die schweigende Mehrheit ist nicht zufrieden mit dem Dauerübel Korruption, Vetternwirtschaft und der verschlechterten sozialen und wirtschaftlichen Lage infolge der gesunkenen Einnahmen aus dem Export von Bodenschätzen. Die Putin-Herrschaft hat auf diese im Corona-Jahr noch gewachsenen Probleme bislang keine überzeugenden Antworten gefunden.

Es ist nicht beruhigend für alle ausländischen Bewunderer der positiven Seiten der Putin-Ära, dass Nawalny keine gute, ja eine schlechte sowie auch unwahrscheinliche Alternative wäre. Denn wenn Putin tatsächlich scheitern sollte, ist die weit realistischere Alternative ein zumindest vorübergehendes Militärregime der harten Hand. Es gibt allerdings mächtige Kräfte im Westen, die keine Skrupel haben, chinesische Verhältnisse in Russland zu provozieren, um den verhassten Putin zu Fall zu bringen und das Riesenreich längerfristig in Chaos und Spaltung zu treiben. Eine solche Entwicklung liegt nicht im patriotischen deutschen Interesse, wahrscheinlich aber in dem der neuen Herren in Washington mit ihren speziellen ukrainischen Erfahrungen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Was man über Ossis und Putin schreiben darf – und was nicht

Von PETER BARTELS | BILD stirbt? Alter Hut! Wer die Auflage von mehr als fünf auf weniger als eine Millionen versaubeutelt, stirbt eben. Warum aber Selbstmord noch schöner als die Angst vor dem Tod ist, begreift nicht mal mehr Gevatter selbst…

Da soll ein ehemaliger DDR-Bürger und Redakteur schreiben, warum ausgerechnet die Ossis Putin mehr lieben als die Wessis. Er schreibt es. Einleuchtend. Plausibel. Deutsch. Alle können es auf BILD ONLINE lesen. Und dann stolpert man über BILD Papier… Und da fehlen plötzlich vier lange Absätze. Erhellende, erklärende, wichtige Absätze. Irgendeiner hat sie einfach gestrichen. Sie passten nicht in die schöne, neue linke Welt von BILD…

Pfingstmontag, 16.44 Uhr schrieb Ralf Schuler auf BILD ONLINE, Schlagzeile: „Warum stehen die Ostdeutschen so auf Putin“. Die BILD-Papier-Version heute, Dienstag: „In der DDR gab es keine Russen“. Ebenfalls schon Pfingstmontag, aber 22.36 Uhr, gerade noch vor „Andruck“, hatte  ein Julian Röpcke  Schuler noch schnell im Kommentar hinterher gehechelt: „Falsches Verständnis“. „Wer die falsche Rücksicht mit Putin rechtfertigt oder hinnimmt, macht sich mitschuldig.“ … Von seinem gehorsamen Kommentar wurde natürlich nix gestrichen. Von Schulers 65 Zeilen-Report wurden fast 30 Zeilen wegzensiert. Hier Ralf Schuler ONLINE komplett Schlagzeile:

Warum sind Russland und sein Präsident Wladimir Putin im Osten so beliebt, während in den alten Bundesländern viele das Putin-Reich als bedrohlich und böse empfinden?

Schuler zensiert / gestrichen:

Warum treten gerade Politiker aus dem Osten wie etwa Matthias Platzeck (SPD) oder jüngst Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) trotz Krim-Annexion und besetzter Ost-Ukraine immer wieder für das Ende der Russland-Sanktionen ein?

Am jahrzehntelang eingeübten, „freundschaftlichen“ Umgang mit Russen in der DDR kann es nicht liegen. In der DDR gab es faktisch keine „Russen“. Es gab nur „Sowjetbürger“. „Russland“ stufte im Verständnis der SED die ‚ruhmreiche Sowjetunion“ auf die vorrevolutionäre, zaristische Nation zurück. Das Wort „Russe“ war verpönt, galt als ehedem von den Nazis benutztes Schimpfwort, wenn (hoffentlich) keiner zuhörte für paradierende, einmarschierende (Berlin 1953, Budapest 1956, Prag 1968 …) Truppen mit dem roten Stern oder wenn ältere Frauen in Andeutungen über die Massenvergewaltigungen im Nachkriegsberlin redeten.

Physisch, menschlich, nachbarschaftlich begegnete man Russen/Sowjets im DDR-Alltag viel weniger, als die Allgegenwart von Reste-Soljanka und die massenhafte Mitgliedschaft in der „Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ (DSF/6,4 Mio. Mitglieder 1988) vermuten lassen.

Im DDR-Alltag sah man „die Freunde“ (zwinker!), wie die Vertreter des „großen Bruders“ gern hintersinnig genannt wurden, selten. Die einfachen Soldaten (1991: 338 000 Mann) kamen aus den Kasernen nicht raus und wurden bewusst abgeschottet. Kontakte ergaben sich allenfalls bei Verkehrsunfällen, Erntehilfe durch Rotarmisten oder gelegentlich verordnete „Freundschaftstreffen“ der DSF.

Schuler zensiert / gestrichen:

Das „Haus der sowjetischen Wissenschaft und Kultur“ in der Berliner Friedrichstraße war immer leer, weil es kaum etwas zu sehen gab, außer den bekannten bemalten Holzlöffeln, Matrjoschkas, Kosmonauten und einem Dnepr-Motorrad, das eine nachgemachte Boxer-BMW war. Im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft (heute Palais am Festungsgraben) absolvierten Schulklassen ihre Pflichtausflüge in die Kasachische Teestube, bekamen klebriges Konfekt und bei Gelegenheit auch Kosaken-Ensembles und einen tiefen Blick in die russische Seele auf der Balalaika gezupft.


Die in der Schule oft gezielt angebahnten Brieffreundschaften mit sowjetischen Schülern schliefen in der Regel irgendwann wieder ein, die Pflichtnachmittage bei der DSF versuchte man so gut es ging zu schwänzen. Ansonsten hatten Russen Tellermützen, hießen Breschnew oder Gagarin und waren weit weg.

Schuler zensiert/ gestrichen:

Auch bei gemeinsamen Manövern der NVA mit der „Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland“ übte man meist ohne direkten Kontakt. „Die Freunde“ galten als gnadenlos hart gedrillt, fuhren schon mal ohne Sicherungsseile mit ihren Panzern durch die Elbe. Bei der NVA zählten wir jede Patrone, mussten die leeren Hülsen wieder abgeben, „die Koljas“ bekamen Munition als Schüttgut ins Käppi und schossen dementsprechend hemmungslos. Wer sich bei denen unerlaubt von der Truppe entfernte, hatte keine guten Aussichten. Einen, den sie erwischt hatten, schleiften sie als blutiges Bündel davon. Sowas vergisst man nicht.

Wer vom „Reisebüro der DDR“ eine organisierte Reise in die UdSSR bekam, konnte dem straffen Besichtigungsprogramm von Mahnmalen und Sehenswürdigkeiten mit etwas Glück auch hinreißend gastfreundliche „normale Russen“ kennenlernen, auch wenn diese in Wahrheit Kasachen, Ukrainer oder Georgier waren und auch so genannt werden wollten.

Schuler zensiert / gestrichen:

Es ist schwer zu sagen, ob der obligatorische Russischunterricht (regulär ab der 5. Klasse, Russischklassen ab der 3.) mehr zur Verständigung zwischen den Völkern beigetragen oder mehr Aversionen geweckt hat. Ich selbst habe das Bimsen der sechs Fälle (die auch auf Zahlen, Namen etc. angewendet werden), in keiner guten Erinnerung. Der Zwang führte zur Ablehnung, auch wenn ich heute erstaunlicherweise im entspannten Umgang mit der Sprache mehr Russisch verstehe, als ich dachte.

Vieles spricht dafür, dass nicht die verordnete deutsch-sowjetische Freundschaft aus DDR-Zeiten die Russland-Liebe der Menschen im Osten prägt, sondern ein eher aktueller Trotz gegen die gegenwärtige Politik: Ist man gegen Merkel und die etablierten Parteien, dann ist man automatisch für Putin, für Orban, gegen Klimahysterie und Migration… Das Russland-Thema hat seinen Platz zwischen den Frontlinien der polarisierten Debatten gefunden. Ganz ohne Kasatschok und Kalinka.

Kurz vor Andruck, schnell …

… der Kommentar von Julian Röpcke, hier leicht gerafft. Natürlich hat BILD-Chef Julian Reichelt, der Tee-Held von Damaskus, ihn aus der Pfingst-Ferne diktiert, redigiert:

Die Menschen im Osten hätten „eine eigene Meinung zum Thema Russland“, erklären Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer und andere …

30 Jahre nach dem Mauerfall muss ich mir als Ostdeutscher also sagen lassen, wie „wir“ Ossis allesamt denken und fühlen in Bezug auf Russland?

Fakt ist: Wladimir Putins Russland bricht konstant das Völkerrecht, es marschiert in fremde Länder ein, manipuliert Wahlen und bombardiert gerade wieder Schulen und Krankenhäuser in Syrien.

Darüber sollten Kretschmer und Co. anprangern. Stattdessen verschanzen sie sich quasi zur Entschuldigung hinter irgendwelchen Befindlichkeiten bestimmter Bevölkerungsgruppen in Ostdeutschland.

Wer die falsche Rücksicht mit Putin im Osten rechtfertigt oder hinnimmt, der holt keine Wähler zurück. Der macht sich mitschuldig.

Im Westen geht die Sonne unter …

Natürlich wissen der Herr und’s Gescherr, dass fast 40 Prozent der Ostdeutschen längst AfD wählen, seit Chemnitz sogar noch mehr. Und die meisten mögen eben Putin mehr als Moslem-Merkel … Und natürlich wissen sie auch, dass im Osten schon immer die Sonne aufging, nicht erst seit 1989 in Leipzig. Und schon immer im Westen unterging. Besonders seit Merkels und Meute …

BILD über Ossi Schuler: „Der Autor, Jahrgang 1965, hat bis zum Mauerfall in der DDR gelebt“. Jau: Abi ging noch, dann aber Metallverarbeitung … soweit die Füße im Arbeiter und Bauernstaat halt trugen. Erst in Deutschland Journalist von der Pike … BILD über Ossi Röpcke: Nichts. Aber PI-NEWS:  36, Berlin, Humangeographie, Soziologie, Eltern Geographielehrer … Ein Netz-Bösewicht über ihn: „Seine kühne Behauptung, er sei Journalist, scheint er einzig und allein aus seiner hobbymäßigen Tätigkeit als Blogger und seinem eifrigen Twittern zu generieren“.

Noch Fragen? Keine, Euer Ehren Deutschland.


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Davor war er daselbst über 17 Jahre Polizeireporter, Ressortleiter Unterhaltung, stellv. Chefredakteur, im “Sabbatjahr” entwickelte er als Chefredakteur ein TV- und ein Medizin-Magazin, löste dann Claus Jacobi als BILD-Chef ab; Schlagzeile nach dem Mauerfall: “Guten Morgen, Deutschland!”. Unter “Rambo” Tiedje und “Django” Bartels erreichte das Blatt eine Auflage von über fünf Millionen. Danach CR BURDA (SUPER-Zeitung), BAUER (REVUE), Familia Press, Wien (Täglich Alles). In seinem Buch “Die Wahrheit über den Niedergang einer großen Zeitung” (KOPP-Verlag) beschreibt Bartels, warum BILD bis 2016 rund 3,5 Mio seiner täglichen Käufer verlor; inzwischen mehr als 4 Mio. Bartels ist zu erreichen über FB und seinen Blog bartels-news.de.




Dämon Putin und der junge Herr Frohnmaier

Von WOLFGANG HÜBNER | Niemals werden die deutschen Relotius-Medien ihrer beliebtesten Hassfigur Donald Trump verzeihen, nicht durch dunkle Machenschaften der Russen amerikanischer Präsident geworden zu sein. Allerdings wird das Trump auch herzlich wenig interessieren. Das erzeugt natürlich noch mehr Frust bei den Edel- und Abschreibefedern im Merkel-Land. So müssen sie sich nach der bitteren US-Pleite wieder ihrer zweitliebsten Hassfigur zuwenden, also dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch da Putin trotz aller heldenhaften Bemühungen der Atlantikbrücken-Seilschafften und von „Pussy Riots“ noch immer im Amt ist und einfach nicht weichen will, versucht man nun, sich am jungen AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier gütlich zu halten.

An allen deutschen Zeitungskiosken ist seit Samstag das Titelbild der aktuellen Ausgabe des Fake News-Magazins „Der Spiegel“ zu sehen. Wir sehen eine schwarze Hand mit schwarzen Fingern, von denen dünne schwarze Fäden herunter gehen, an denen die drei Buchstaben „AfD“ sowie ein geschwungener roter Pfeil hängen. Darunter in großer Schrift „Putins Puppen“, in kleinerer Schrift „Wie der Kreml die Rechtspartei für seine Zwecke benutzt“. Vier Seiten weiter in Inhaltsverzeichnis lesen wir allerdings eine weit vorsichtigere Formulierung: „E-Mails aus dem Staatsapparat zeigen, wie Russland versucht, sich die AfD für seine Zwecke zunutze zu machen“.

Doch die folgende neunseitige Titelgeschichte, verfasst von nicht weniger als zehn hochbezahlten Redakteuren, verkündet dann wieder eine Gewissheit: „Moskaus Marionetten“. Liest man allerdings den Text, dann dreht sich alles nur um eine einzige „Marionette“, eben den 28-jährigen Markus Frohnmaier. Über ihn soll es Beweise seiner engen Zusammenarbeit mit russischen Stellen geben. Vom „Spiegel“ wird das im modernen „Stürmer“-Stil auf Seite 11 in einer demagogischen Fotomontage mit einem finster sinnenden Putin, Frohnmaier mit düster schwarzumrandeten Augen sowie einer rotglühenden Reichstagskuppel illustriert.

Wer so plump Stimmung machen muss, hat in aller Regel an Fakten und Argumenten nicht viel anzubieten. Und das ist auch diesmal der Fall. Denn was der „Spiegel“ an Beweisen dafür präsentiert, dass Frohnmaier angeblich ein „unter absoluter Kontrolle“ Russlands „stehender Abgeordneter im Bundestag“ sein soll, stammt aus einer besonders trüben Quelle. Bei dieser handelt es sich nämlich um ein sogenanntes „Dossier Center“ in London, das – welch ein Zufall – von dem Exilrusssen Michail Chodorowski finanziert wird. Chodorowski ist bekanntlich der Oligarch und ehemals reichste Russe, der seit seiner Haftstrafe in der alten Heimat der erbittertste all der zahllosen Putin-Feinde ist. Doch was lesen wir auf Seite 10: „Der SPIEGEL hat das Material gemeinsam mit seinen Medienpartnern inhaltlich und technisch geprüft und hält es für authentisch.“

Abgesehen davon, dass diese Aussage seit dem Relotius-Fall von ganz speziellem Reiz ist, gibt die Formulierung „hält es für authentisch“ doch sehr zu denken. Denn wer die Informationen des von Chodorowski finanzierten Dossier Centers nur für authentisch „hält“, aber nicht für authentisch erklärt, „hält“ sich ganz bewusst ein Hintertürchen offen, um nicht demnächst in die nächste große Blamage des Qualitätsjournalismus zu geraten. Allerdings muss niemand Putin-Fan, AfD-Sympathisant oder Frohnmaier-Freund sein, um in den Spiegel-„Enthüllungen“ eine ebenso schäbige wie durchsichtige Kampagne gegen die meistgehasste Partei des politisch-medialen Komplexes zu erkennen.

Was jedoch weit schlimmer und auch gefährlicher ist: Mit solchen Kampagnen wird in unverantwortlicher, aber absichtlicher Weise die Feindschaft zu dem Staat befeuert, der als größter ideologischer, politischer und militärischer Störfaktor für den „Vielfalt“-Imperialismus der deutsch-französisch dominierten EU betrachtet wird. Wer in besagter Illustration den Verdacht nahelegt, der Berliner Reichstag stehe in Flammen, weil der junge Frohnmaier mit dem allmächtigen Dämon Putin verbandelt ist, der scheut vor keiner Infamie und Unwahrheit zurück.

Es bedarf wirklich keiner übersteigerten Fantasie, um so kurz vor der von den etablierten Mächten gefürchteten EU-Parlamentswahl einen Versuch zu vermuten, mit antirussischer Hysterie ein Feindbild zu verbreiten, das Angst und Unsicherheit verbreiten soll. Allerdings ist es lächerlich, ja von absurder, Verzweiflung verratender Komik, die Russland-Kontakte des jungen Frohnmaier zu einem Risiko für Deutschland und Europa aufzublasen. Denn selbst wenn alle erhobenen Vorwürfe stimmen würden: Wie erbärmlich schwach wären unsere Wertedemokraten auf der Brust, sich davon ernsthaft gefährdet zu empfinden?

Ein guter Tipp noch für die Relotius-Medien: Frohnmaier ist bekennender Israel-Freund. Vielleicht ist er sogar auch noch Mossad-Agent? Und sowas auch noch im Bundestag?! Schnell an die Arbeit, Lohnschreiber und Lobredner Helldeutschlands!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Trump, Putin, Erdogan in Syrien: Kann das gutgehen?

Von KEWIL | US-Präsident Trump hat vor Weihnachten angekündigt, das amerikanische Militär aus Syrien abzuziehen, was  teilweise wütende und irrationale Reaktionen in der gleichgeschalteten deutschen Presse hervorrief. Ganz überraschend war Trumps Ankündigung aber nicht, hatte er doch schon in seinem Wahlkampf einen Rückzug aus Nahost avisiert. Wie weiter?

Zunächst ist Trump eindeutig ein Präsident, der eine Entscheidung schnell umwirft. Vermelden irgendwelche dubiosen „Rebellen“ einen „Giftgasangriff“ und ein „Weißhelm“ trägt ein staubiges Kleinkind zu den gekauften Reportern und das Foto geht um die Welt auch zu Trumps naiver Tochter Ivanka, dann schickt der Präsident auf die Schnelle wieder ein paar Bomber, und der Abzug steht in den Sternen. Behandeln wir darum lieber die Chancen.

Es ist unzweifelhaft nur von Vorteil, wenn Syrien wieder von einer Hand regiert wird. Was versprechen sich denn unsere wirren Schönschreiber von einer „Demokratie“ in Damaskus, wo im Inneren bewaffnete „Rebellen“ nisten, im Süden immer wieder israelische Raketen  einschlagen, die Grenze zum Libanon durch die Hisbollah verwässert wird, im Norden Erdogan die türkische Grenze mit Panzern verschiebt und durch gezielte Umvolkung sunnitische syrische Flüchtlinge in Kurdengebiete einschleust, während im Nordosten der Islamische Staat (IS) immer noch nicht besiegt ist.

Jedem, der noch einigermaßen bei Verstand ist, kann es doch nur recht sein, wenn Assad mit russischer Hilfe die Herrschaft über Syrien in seinen Grenzen vor 2010 zurück gewinnt, klarere Verhältnisse herrschen und ein kaputter Staat wenigstens teilweise repariert wird.

Ein großes Problem haben unzweifelhaft zwischen den Fronten die Kurden, die Merkel-Freund Erdogan gerne auslöschen würde. Am besten, sie  stellen sich jetzt unter Assads Schutz, und die Russen unterstützen diese Richtung. Entsprechende Anfragen sind bereits gelaufen.

Freuen wir uns also auf den Abzug der Amerikaner, die im Irak und Afghanistan genügend Zerstörung angerichtet haben und ja die Knochensäger in Saudi-Arabien noch beschützen müssen. Und auch die Bilanz von Briten und Franzosen in Libyen spricht nicht für deren Einmischung in Syrien. Die Schrottflieger der Bundeswehr bleiben eh am Boden.

Schlechter als bisher kann es dort unten, falls die USA tatsächlich abziehen, nicht laufen, ganz im Gegenteil. Vielleicht kann sogar der Flüchtlingsstrom endlich in Teilen gebremst werden. Und ja, vielleicht bremst das auch die vorhandenen Pläne für einen ‚Regime Change‘ im Iran, dem einzigen noch funktionierenden Staat zwischen Marokko und Indien. Wir hätten sicher nichts davon – außer noch mehr Flüchtlinge!




Kriegsrecht Ukraine: Die Krim ist und bleibt russisch!

Von KEWIL | Wegen den Zusammenstößen zwischen russischer Küstenwache und ukrainischer Marine am Eingang zum Asowschen Meer hat die Ukraine jetzt das Kriegsrecht verhängt und im Westen wieder einige kalte Krieger angetörnt, von New York bis zur Bildzeitung in Berlin.

Auf Befehl von Trumps Sicherheitsberater, dem notorischen Kriegstreiber im Irak-Krieg, John Bolton, wurde gleich die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, vorstellig, und besonders verhaltensgestört zeigte sich wieder einmal der höchst aggressive norwegische NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der immer auf Krieg gebürstet ist, anstatt sich diplomatisch im Zaum zu halten. Natürlich durfte auch der korrupte ukrainische Staatschef Poroschenko, der Liebling der EU, was fordern, auf dessen Wunsch die NATO Kriegsschiffe gegen Russland schicken soll.

Hier bei uns fiel auf, dass sich zwanghaft wieder Kanzlerin Merkel (CDU) und der schmalbrüstige Außenminister Maas (SPD) in Rekordzeit einmischen mussten, aber auch die Befehlshaberin unserer Schrottmarine, Ursula von der Leyen (CDU), konnte den Mund nicht halten, genauso wenig der CDU-Hampelmann Röttgen, der gleich neue Sanktionen gegen Moskau forderte.

Denen allen sei gesagt, dass die Krim russisch ist und zu Recht immer bleiben wird, dass auch ein dummer Krieg des Westens und jahrelange Sanktionen daran nichts mehr ändern werden. Der einzig seriöse und verlässliche Politiker ist auch diesmal Putin und nicht der ignorante Hühnerhaufen im Westen.

Wir haben das ganze Schlamassel in der Ukraine angerichtet. Wer hat die NATO immer weiter nach Osten vorgerückt? Wer hat in totaler Verkennung der Realitäten der Ukraine den EU-Beitritt in Aussicht gestellt? Wer stand alles mit Neonazis und bewaffneten Banden auf dem Maidan mitten in Kiew? Sah man da nicht vom Milliardär Soros bezahlte westliche NGO-Häuptlinge und den verstorbenen US-Senator John McCain? Marschierten da nicht auch der damalige Bundespräsident Joachim Gauck und Außenminister Westerwelle auf? Was hatten die dort verloren? Auch Merkel legte auf dem Maidan einen Kranz nieder für Opfer, die sie selbst zu verantworten hat.

Höchste Zeit für die dumme Presse, die Fake News über Putin einzustellen und die Realitäten anzuerkennen. Die Krim bleibt bei Russland, und wir beenden endlich die dämlichen und sinnlosen Sanktionen gegen Moskau, die uns nur selbst schaden, ziehen die NATO von den russischen Grenzen ab, und benehmen uns vernünftig.

(Hier ein äußerst kenntnisreicher Artikel von Professor Reinhard Merkel – nicht verwandt -, warum 2014 die Krim keine Annexion, sondern eine Sezession war!)




Putins Syrien-Rückführungsprogramm

Von ARENT | Putin und Assad bieten Westeuropa gerade so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau an. In einer detaillierten Broschüre machen sie ein ganz schlichtes Angebot: Ihr gebt uns Geld für den Wiederaufbau Syriens, dafür nehmen wir euch alle(!) illegalen Einwanderer ab.

Die Lektüre der Originalbroschüre lohnt sich durchaus. Da sind Flugpläne, Siedlungsgebiete, geschätzte Anzahl der illegalen Einwanderer und geschätzte Materialien für Häuserbau und Infrastruktur. Im Grunde genommen können sich deutsche Baufirmen schon mal anstellen.

Was sofort auffällt: Die Zahlen der „syrischen Flüchtlinge“ sind die UN-Zahlen. Sie schließen also unzählige Leute ein, die lediglich behaupten, Syrer zu sein, aber von überall her stammen. Offenbar plant Putin, uns selbst diese Typen abzunehmen, wenn wir ihn nur gut genug dafür bezahlen.

Die Kosten? Stehen nicht da, dürften aber ein Schnäppchen sein – angesichts der Sozialkosten in Europa und der Toten von Bataclan, Freiburg, Berlin, Kandel.

Das Ganze ist natürlich durchaus aus Not geboren. Wirtschaftlich stehen weder Russland noch Syrien besonders gut da. Trumps Sanktionen dürften dazu beigetragen haben. Aber wenn Putin die Leute aus Europa zurückführt, wird Trump sicher nichts dagegen haben, wenn ihm dafür Milliarden gezahlt werden.

Das eigentliche Problem liegt woanders. Die illegalen Einwanderer werden in Westeuropa gebraucht. Immerhin geht es nicht darum, tatsächlichen Flüchtlingen zu helfen, sondern darum, die alten Nationalstaaten zu zerstören.

Wenn die illegalen Einwanderer alle wieder nach Syrien zurückkehren, wären die Deutschen quasi wieder unter sich. Die feuchten Träume vom „Ausdünnen“ und „Einhegen“ bestimmter ethnischer Gruppen würden zerplatzen.

Noch schlimmer: Die Konflikte und Probleme, die die Linken 2015 herbeigeführt haben, würden ausgerechnet von Putin und seinen Verbündeten, den Rechtspopulisten, gelöst werden. Was natürlich wieder mehr Stimmen für diese Parteien bedeuten würde.

Nein, so etwas darf keinen Erfolg haben. An eine Rückführung darf nicht mal gedacht werden.




Merkel sucht Schutz bei „Intimfeind“ Putin

Von WALTER EHRET | Am Samstag Abend ging auf Schloss Meseberg das zweite deutsch-russische Treffen binnen dreier Monate zu Ende. Entspannungspolitik nennt man so etwas. Präsident Putin konnte nach drei Stunden voller Zufriedenheit nach Moskau zurückreisen. Die Angst vor einem Umsturz geht um, im politischen Berlin.

Dass nichts verlogener ist als die Politik, ist eine altbekannte Weisheit. Und ebenso bekannt ist, dass Kanzlerin Merkel für ihren Machterhalt bedenkenlos über Leichen zu gehen bereit ist. Vor diesem Hintergrund sollte es also niemanden verwundern, wenn die inzwischen „meist gehasste Frau Europas“ vor dem Druck aus den USA in die starken Arme von Russlands Präsident Putin zu flüchten versucht.

Regime change aus den USA

Und die deutsche Kanzlerin tut gut daran sich zu fürchten. Denn aus den USA droht Deutschland ganz real ein Sturz der Regierung, mittels eines sogenannten soft Regime changes, also eines geplanten politischen Umsturzes, ohne den Einsatz militärischer Mittel.

Faktisch belegen lässt sich das durch die neuen Anti-Regierungsaktivitäten von US-Seite gegen Deutschland. Beispielsweise durch die unverhohlenen Absichtserklärungen des neuen US-Botschafters in Berlin, Richard Grenell. Oder auch durch die mit Milliarden versehene Gründung einer Stiftung des Trump-Vertrauten Stephen Bannon zur Stärkung der „konservativen Kräfte in Europa“. Sprich, der Unterstützung der nationalen Oppositionskräfte, vor allem in Deutschland. Den Kriegszug des amerikanischen Präsidenten gegen die deutsche Wirtschaft, der nach den US-Zwischenwahlen im November wie angekündigt voll entbrennen wird, muss man dabei gar nicht mehr gesondert erwähnen.

Doch auch wenn Merkel nun den durchaus richtigen Schulterschluss mit Russland sucht, weil gegen Russland in Europa nun einmal keine Politik zu machen ist, und der russische Präsident diesem Werben aus wirtschaftlichen Erwägungen entgegenkommt, muss man sich doch die Frage stellen, ob die deutsche Kanzlerin inzwischen einen vollständigen Realitätsverlust erlitten hat.

Wer als Bittsteller gegenüber Moskau auftritt, sollte es doch tunlichst unterlassen mit völlig irrsinnigen Forderungen wie den Stationierungen von Blauhelmen in der Ukraine oder des Regimewechsels in Syrien aufzutrumpfen. Denn die Kanzlerin, ebenso wie Deutschland als Ganzes, hat nichts in der Hand, mit dem sie ihre politischen Narreteien untermauern könnte.

Deutschland international vollständig isoliert

Die gegenwärtigen Realitäten sehen so aus: Deutschland ist in der Welt vollständig isoliert und hat sich nahezu jede Macht zum Feind gemacht. Die USA ebenso wie Russland. Und auch unter europäischen Staatslenkern ist aufgrund der dominanten deutschen Finanzpolitik niemand verhasster als die Kanzlerin. Doch ohne militärisches Gewicht und bei schwindendem wirtschaftlichem Einfluss ist jedewede politische Arroganz nichts anderes als eine außenpolitische Dummheit.

Wenn Präsident Putin am Samstag Abend deshalb Berlin nach nur drei Stunden mit der Zusicherung des Erhalts von Nord-Stream 2 und der deutschen Unterstützung des Wiederaufbaus in Syrien verließ, dann in dem Bewusstsein, seine Ziele in vollem Umfang durchgesetzt zu haben. Und zwar ohne der deutschen Kanzlerin auch nur einen Schritt aus der politischen Klemme geholfen zu haben, in die sie sich international hinein manövrierte.

Zu glauben, Präsident Putin würde auch nur in Erwägung ziehen, Merkel vor dem Zorn aus den USA zu beschützen, dürfte der größte Irrtum der jüngeren Geschichte sein. Auch in Moskau wird man es sicher als Genugtuung empfinden, wenn die deutsche Regierungschefin über ihre grenzenlose Selbstüberschätzung zu Fall kommt. Denn ebenso wie für die deutschen Bürger gilt inzwischen auch in Moskau, Washington und in den Hauptstädten Europas: Alles was nach Angela Merkel kommt, kann nur besser werden.




Steinhöfel wettert gegen Putin und Schröder

Von KEWIL | Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, der sich seit geraumer Zeit sehr um die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit verdient macht, hetzt in seinem Blog völlig überraschend gegen Putin (verbrecherische Politik) und Putin-Freund Gerhard Schröder (Putins bezahlter Lakai), möchte beide boykottieren und sanktionieren und kriegt sich nicht mehr ein über das angebliche russische „(Kriegs-) Verbrecherregime“. Natürlich gilt die Pressefreiheit auch und gerade für Steinhöfel, aber ein so einäugiger, faktenfreier Artikel, der auch auf „TheEuropean“ kopiert wurde, kann nicht unwidersprochen bleiben. Ein paar Tatsachen:

Die baltischen Staaten und Polen haben ein geschichtlich völlig überholtes Russen-Trauma. Russland will sie weder zurückerobern noch sonstwas. Es ist aber eine Frechheit sondergleichen, dass im Baltikum in 200 Metern Entfernung zur russischen Grenze amerikanische Soldaten und Panzer der NATO paradieren, dass immer mehr NATO-Truppen Russland umklammern und auch deutsche Soldaten – die Wehrmacht lässt grüßen – an Russlands Grenze stationiert werden. Steinhöfel möge sich mal umgekehrt vorstellen, russische Soldaten und Raketen wären in Kanada und Mexiko an der US-Grenze stationiert. Wir hatten das ja mal in Kuba, und der Dritte Weltkrieg war nicht weit. Aber Putin soll sich alles gefallen lassen oder wie?

Deutschland hat ein legitimes Interesse am krisenfesten Nordstream-Gas. Je mehr verschiedene Energiesorten, Quellen und Transportwege wir haben, umso besser. Es war die Ukraine, die die russische Pipeline zu uns auf ihrem Territorium angebohrt und das Gas in aller Öffentlichkeit gestohlen hat. Gezahlt wurde nicht. Entschuldigung, Herr Steinhöfel, auf solche Pipelines können wir verzichten.

Es ist eine geschichtliche Tatsache, dass gerade die Ukraine eigentlich zum russischen Kernland gehört. Kiew war einmal russische Hauptstadt und die Kiewer Rus das Geburtsland Russlands. Und deswegen leben heute noch russische Mehrheiten in der Ostukraine und auf der Krim. Und diese haben sich demokratisch für Russland entschieden. Nachdem die Ukraine mit amerikanischem Geld und westlichen Geheimdiensten frech in die EU und NATO bugsiert werden sollte, kam es unter dem korrupten Regime erst zu den unseligen und tödlichen Maidan-Demos – auch US-Senatoren wie John McCain haben teilgenommen – und dann zum Bürgerkrieg dort. Die Annektion der Krim durch Russland war ein kluger Schachzug, völlig legitim und ist unumkehrbar.

Man fragt sich, was Trump in der Ukraine herum zu krakeelen hat. Dabei ist es nicht Trump, sondern die „Eliten“, die Hardliner und kalten Krieger, die die US-Politik zu bestimmen suchen und mit ihren dämlichen Anschuldigungen und Boykotten Wirtschaft und Frieden verhindern.

Die gesetzlosen Oligarchen plünderten Russland seinerzeit eher unter Jelzin als heute unter Putin. Die Russen können froh sein, dass Putin regiert, wie unzulänglich das manchmal auch sein mag. Würde Russland mit seinen vielen Völkern nach den Rezepten der CIA, westlicher NGOs, linker Schwätzer und dämlicher deutscher Politiker regiert, hätten sie dort ein furchtbares Chaos, einen failed state und sicher alles andere als eine funktionierende Demokratie. Überhaupt bringt der Westen fast nur kaputte Staaten (Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Sudan, demnächst der Iran usw.) zustande. Putin ist besser, Herr Steinhöfel!




Trump, der tiefe Staat, machtgeile „Eliten“ und die verkommene Journaille

Von KEWIL | Jetzt kann die gleichgeschaltete Meute von Politik und Presse wieder aufheulen. US-Präsident Donald Trump lädt den russischen Präsidenten Wladimir Putin in die USA ein, und der hat die Einladung bereits angenommen. Darf das sein? Ist das der Weltuntergang, ist dies das Armageddon für die Vereinigten Staaten und Deutschland? Wenn man der verkommenen Journaille glaubt schon!

Wie hetzen sie doch wieder seit vier Tagen besonders, aber eigentlich seit Trumps Regierungsstart vor eineinhalb Jahren und schon vorher. Russland soll zum Feind gemacht werden, der Kalte Krieg muss wieder her, der militärisch-industrielle Komplex will verdienen, die linken Machteliten wollen weiter die Weltherrschaft, Trump muss weg, ein Auskommen mit Russland stört.

Hat der Donald nicht mit dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet? Was findet der „Sonderermittler“ Muller heraus? Was sagen die „Demokraten“ vom krebskranken John McCain (82) bis zu Oma Nancy Pelosi (78)? Haben die Russen nicht einen amerikanischen Computer gehackt und damit die Wahl entschieden? (Die CIA darf das natürlich umgekehrt weltweit, auch im befreundeten Germany.) Und hat man nicht eben eine russische Spionin entdeckt, die ums Haar ganz Washington umgestürzt hätte?

In Fake News-Sendern wie CNN wird gehetzt wie bei Goebbels. Wutschäumend wurde über das Treffen Trump-Putin in Helsinki berichtet. Hollywood-Stars rufen im Abstand von Wochen zur Ermordung des Präsidenten auf, die Demokraten wollen wenigstens ein Impeachment sofort.

Und warum das alles? Ist die Welt nicht ein bisschen friedlicher, wenn sich Großmächte freundlich treffen? Ist Boykott besser? Welcher Schaden ist bisher entstanden? Die Krim war, ist und bleibt russisch. So what? Hat Trump zur Erneuerung der deutschen Autobahnen aufgerufen, dass deutsche Panzer wieder besser gegen Russland rollen können, oder war das die NATO?

Unsere Journalisten sind Kanaillen! Genau das hat Karl Kraus mit seiner Wortschöpfung Journaille einst gemeint!




Hühnerbrust Heiko Maas will im Syrien-Konflikt vermitteln

Von KEWIL | Soll das ein Witz sein? Ausgerechnet unser mickriger Außenminister Heiko Maas (SPD) will im Syrien-Krieg zwischen Putin und Trump vermitteln. Seit Wochen ist das Maas-Männchen in Berlin abgetaucht, kein Mensch will etwas von dieser Hühnerbrust im schwarzen Anzug wissen, niemand bemerkte sein Fehlen in der Asylanten-Diskussion der letzten Wochen – und jetzt das:

Außenminister Heiko Maas hat eine zentrale Rolle Deutschlands bei der Suche nach einer politischen Lösung des Syrien-Konflikts eingefordert. „Deutschland gehört an die großen Verhandlungstische dieser Welt“, sagte Maas … (FOCUS)

Donald Trump hat diesen Nobody noch nie gesehen, geschweige denn empfangen. Beim letzten Kurzflug nach New York sprach Maas mit ein paar kleinen karibischen Inseln bei der UNO. Das war alles. Und in Russland sieht es nicht besser aus. Putin will den deutschen Gernegroß auch nicht sehen. Maas war natürlich gleich auf Befehl der Briten im Skripal-Giftgas-Theater gegen die Russen losgegangen. Er konnte Salisbury (Maas-Aussprache ‚Seilsberi‘) zwar nicht richtig aussprechen, aber die Russen verdächtigen, das konnte er. Putin lässt sich doch von einem solchen Zwerg nicht beraten.

Bleibt noch Assad als der starke Mann in Syrien. Nachdem Berlin bisher jeden Angriff auf Damaskus begrüßt und jede terroristische, islamische Splittergruppe unterstützt hat, wird sich das Regime an andere Mächte halten, mit einer Ausnahme. Sollte Berlin wie üblich eine Milliarde zu verschenken haben, hält natürlich jeder die Hand auf. Und tut nachher, was er will. Warum sollte er auch auf deutsche Trottel und ihren geistigen und körperlichen Hänfling als Außenminister hören.




Petr Bystron: Helsinki gutes Signal für Europa und die Welt

Mit dem dreitägigen Gipfel der „Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (KSZE) im Sommer 1975 in Helsinki begann die Tradition, ergebnisorientierte russisch-amerikanische Gipfel in Finnland abzuhalten: Im Rahmen der historischen Begegnung des amerikanischen Präsidenten Gerald Ford und des sowjetischen Staats- und Parteichefs Leonid Breschnew entstand so der „Geist von Helsinki“.

In der paraphierten Schlussakte, die von allen Ländern Europas – mit Ausnahme des damals in Selbstisolation lebenden Albanien – sowie den Vereinigten Staaten und Kanada getragen wurde, einigten sich der Westen und der Ostblock auf Regeln und Prinzipien für eine friedliche Koexistenz und verstärkten den wirtschaftlichen Austausch. Helsinki 1975 war der erste Dooropener für eine schrittweise Annäherung der Großmächte und den Fall des „Eisernen Vorhangs“.

Durch die mehr oder weniger erneute „Splendid Isolation“ eines bislang vom deutschen humanitären Imperativ, der fatalen Außenpolitik von Lame-Duck Barack Obama und eines schwankenden Kommissionspräsidenten Juncker aufgestachelten EU-Europas gegenüber der USA und Russland, wird der Gipfel zwischen Donald Trump und Wladimir Putin am 16. Juli 2018 als bedeutende Etappe einer neuen friedlichen Annäherung der beiden bevölkerungsreichen Mächte eingehen. Egal, was die deutsche Manipulationspresse dazu krakeelen vermag.

Das Datum dieser Zusammenkunft wurde nicht zufällig ausgewählt – vor genau 100 Jahren, in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918, wurde die Zarenfamilie Romanow von ideologisch verblendeten roten Horden der Bolschewisten ausgelöscht. Heute würde man sie als „AntiFa“ bezeichnen.

Doch egal wie der – ebenfalls in manieriert-empörter weltpolitischer Selbstisolation befindliche – deutsche politisch-mediale Komplex tobt und die Annäherung des Self-made-Milliardärs Donald Trump an Russland dämonisiert, die führenden Politiker der „Partei der politischen Vernunft“, der AfD, begrüßen diesen couragierten Schritt in Richtung einer längst fälligen internationalen Verständigung.

Bystron: „Annäherung von Trump und Putin ist ein gutes Signal für Europa und die Welt“

Der Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Petr Bystron, sieht in den bilateralen Gesprächen ein gutes Zeichen für Entspannung und Zusammenarbeit in Europa und einen neuen „Geist von Helsinki“ am Horizont:

„Donald Trump hat gegenüber Wladimir Putin eine große Geste gezeigt: Der US-Präsident gestand vor Beginn des Helsinki-Gipfels ein, dass das schlechte Verhältnis zwischen den USA und Russland maßgeblich durch Fehler der amerikanischen Außenpolitik der letzten Jahre verursacht wurde.

Trumps Bemühungen, das Verhältnis zu Russland zu verbessern, sind ein gutes Zeichen und verdienen Anerkennung. Eine langfristige Entspannung der russisch-amerikanischen Beziehungen braucht Ehrlichkeit. Der selbstkritische Hinweis des US-Präsidenten kann die Grundlage für konstruktive Gespräche und Normalisierung der Beziehungen sein.

In den 1990er Jahren hat die Welt eine wunderbare Phase der Entspannung und Zusammenarbeit zwischen den USA und  NATO auf der einen und Russland auf der anderen Seite erlebt. Die Präsidenten der USA und Russlands haben mit ihrem Treffen in Helsinki nun den Grundstein dazu gelegt, zu dieser Form der Entspannungspolitik zurückfinden.

Es ist zu begrüßen, wenn sich auch durch diesen Gipfel die Lage beruhigt und eine verbale Abrüstung stattfindet. Europa und ganz besonders Deutschland können von dieser Annäherung nur profitieren. Einer dauerhaften und tragfähigen Lösung der Konflikte in Syrien und der Ukraine ist die Welt durch den Abbau der Spannungen ebenfalls näher gekommen. Solche wichtigen diplomatischen Erfolge müssen auch durch Deutschland uneingeschränkt unterstützt und befördert werden.“

Dr. Alice Weidel:

„Herausforderungen leichter mit – als gegen Russland zu bewältigen“

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, kommentiert das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Optimismus für die vielfachen internationalen Herausforderungen:

„Die teilweise schrillen Reaktionen auf die Zusammenkunft Donald Trumps mit seinem russischen Amtskollegen sind unverständlich und unangebracht. Dass der Präsident der Vereinigten Staaten gegen den lautstarken Widerstand des US-Establishments einen Schritt unternimmt, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren und den unerklärten Kalten Krieg zu überwinden, ist aus deutscher und europäischer Sicht zu begrüßen.

Statt weiter reflexhaft Trump zu schmähen und Putin zu dämonisieren, wäre die deutsche Politik gut beraten, dieses Signal aufzugreifen und auf ein schnelles Ende der sinnlosen und für beide Seiten schädlichen Russland-Sanktionen hinzuwirken. Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nicht Geisterdebatten über angebliche russische Wahleinmischungen, sondern die Ausbreitung des militanten Islam, die Befriedung der Konfliktherde im Nahen und Mittleren Osten und das ökonomische und politische Vormachtstreben Chinas.

Auf all diese Herausforderungen lassen sich Antworten leichter mit als gegen Russland finden. Donald Trump scheint das, anders als viele Kalte Krieger in Politik und Medien, inzwischen erkannt zu haben.“

In der folgenden Pressekonferenz stellte Donald Trump klar, dass es eine weitere Annäherung mit Russland geben wird. Das Ablehnen von politischen Treffen sowie Nichtstun – wie es die Demokraten forderten – seien keine Lösung. Seine Entscheidungen in Bezug auf die US-Außenpolitik sind nicht dazu gedacht, um Parteien, Kritikern, Medien oder den Demokraten zu gefallen, die nach Trumps Worten nichts anderes wollen, als Widerstand zu leisten und zu blockieren. Konstruktive Dialoge zwischen den USA und Russland, so Trump, bringen die Chance, neue Wege zu gehen, um Frieden und Stabilität in unserer Welt zu ermöglichen. Der historisch-epische Trump-Ausspruch dürfte sich in die bekannten außenpolitischen Zitate Ronald Reagans und John F. Kennedys einreihen:

„I would rather take a political risk in pursuit of peace than to risk peace in pursuit of politics.

(„Ich gehe gern das politische Risiko ein, Frieden anzustreben, als den Frieden zu riskieren, um Politik zu machen …“)