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Merkels Notfallkochbuch: Rezepte für den Krisenfall

Von REALSATIRE | Angriff der Killerviren (z.B. Coronavirus), Blackout bei knapper Kohle und floppender Energiewende, Panik wegen Greta-Klima, drohende Machtübernahme durch AfD-Nazis und Faschisten? Attacken auf die Demokratie sind viele denkbar. Die Kanzlerin jedenfalls sorgt vor und lässt schon mal ein „Notfallkochbuch“ für den Krisenfall drucken im besten Deutschland, das es je gab.

Das brisante Werk des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK) soll Rezepte für „nahrhafte Mahlzeiten“ enthalten, die auch ohne Strom und Wasser funktionieren. Der Vorstellungstermin wurde bewusst auf den 19. Februar datiert, nämlich zum Jahrestag eines längeren Stromausfalles in Berlin-Köpenik (!).

Trümmerfrauen an die Kochfront!

Das BBK gibt schon mal erste Einblicke in das Kochbuch (ab Seite 34). Dabei soll auf den Erfahrungsschatz der eigenen Bevölkerung zurückgegriffen werden, quasi ein Fall für Trümmerfrauen. Die Sammlung der Kochrezepte soll nämlich in Form eines Wettbewerbs erfolgen: Kochprofis und Bürgerinnen und Bürger werden gleichermaßen aufgerufen sein, ihre eigenen Ideen für das Kochen im Falle eines Stromausfalls einzureichen. Aus den eingegangenen Rezepten wählt eine Jury die besten, kreativsten und leckersten aus. Elektrische Küchengeräte und Leitungswasser sind beim Rezepteinreichen ausgeschlossen, heißt es beim BBK. Berechtigt zur Einreichung von Rezepten werden alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland sein.

Danke, Frau Merkel

Die Youtuber Michael Mross und Christian Hiß haben das Kochbuch schon vor seinem Erscheinen köstlich durch den Kakao gezogen:

Dort fragt man zu Recht, warum explizit vom „Kochbuch“ gesprochen wird, wenn man ohne Strom doch eigentlich gar nicht kochen kann. Gewisse Aufklärung gibt ein Blick in den Katastrophenratgeber des BBK zum Thema „Was tun, wenn der Strom ausfällt“? Die Experten raten: „Mit warmer Kleidung lässt sich die Heizung eine Zeitlang ersetzen.“ Oder: „Legen Sie einen Vorrat an Kerzen und Taschenlampen an“.

Darauf wären wir jetzt nicht gekommen. Danke BBK, danke Frau Merkel!


Buchtipp zum Thema:




Steinmeier gratuliert schon wieder den Todfeinden Israels

Von REALSATIRE | Deutschland ein Irrenhaus, und bei Frank-Walter Steinmeier residiert die Zentrale! Der Bundes-Uhu hatte vor wenigen Tagen noch heftig beteuert, dass er in diesem Jahr – anders als im Vorjahr – dem Iran nicht zur Islamischen Revolution gratulieren werde. Jetzt hat er es doch getan, angeblich „versehentlich“. Die Mullahs lachen sich wahrscheinlich scheckig.

Offenbar weiß im Schloss Bellevue die linke Hand nicht, was die rechte tut. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Riesenapparat mit Unmengen hochbezahlter und teurer beamteter und angestellter Mitarbeiter offenbar nicht viel anders funktioniert als eine  Dönerbude an der Ecke, in der Chef Buletten statt Döner ausgibt.

Was war passiert? Nachdem Steinmeier im vergangenen Jahr seinen Gruß- Kotau „auch im Namen meiner Landsleute“ vor dem mörderischen Regime gemacht hatte, schien es ihm in diesem Jahr unvorteilhaft, weil er Gegenwind bekommen hatte und es seit Monaten im Iran rumort.

Sozialistisch clever wie Frank-Walter ist, ließ er seinen Apparat dennoch ein Glückwunschtelegramm fertigen – „auf Vorrat“, man weiß ja nie, ob man seine Meinung aus staatspolitischer Verantwortung noch ändern muss.

Dieses Telegramm wurde schon mal an die deutsche Botschaft in Teheran gesandt. Es sollte an die Mullahs abgesandt oder eben in die Botschaftstonne getreten werden, je nachdem, wie Steinmeier im letzten Moment zu entscheiden beliebte. Solche Last-Minute-Entscheidungen hat er angeblich im Amt verfügt.

In der Botschaft liest man offenbar aber keine deutschen Zeitungen. Dort schickte man das Glückwunschtelegramm eilfertig bereits am 5. Februar an den Ayatollah, obwohl der Bundespräsident erst am 7. Februar entscheiden wollte, ob er diesem „auch im Namen meiner Landsleute“ gratulieren wollte. Diesen Text hatte Steinmeier im vergangenen Jahr abgesetzt.

Als man das schwere Organisationsversagen bemerkte, wurde es noch peinlicher, wie Bellevue jetzt einräumen musste.  Der Botschafter in Teheran habe daraufhin die iranische Seite unterrichtet, dass es in diesem Jahr kein Telegramm des Bundespräsidenten geben werde „und dass die versehentliche Übermittlung eines Textes ohne die abschließende Billigung des Bundespräsidenten erfolgt ist“.

Unbeantwortet ist damit aber immer noch die Frage, warum Steinmeier tagelang in den Medien beteuerte, diesmal einen Glückwunsch an die Todfeinde Israels unterlassen zu wollen, wenn er doch heimlich einen Glückwunschtext anfertigen ließ.




Zwei queere Lesben-Pastorinnen aufm Dorf

Von REALSATIRE | Das 2000 Einwohnerdorf Eime bei Hildesheim (Niedersachsen) surft immer gerne mittwochs ab 19 Uhr im Internet. Mit Spannung wird das neueste Video der beiden Pastorinnen Steffi und Ellen erwartet, die sich selbst queere Lesben nennen und im verflixten siebten Ehejahr Eltern werden wollen. Den Samen aus Dänemark haben sie sich schon per Express im Tiefkühlbehälter beschafft.

Die  Gemeinde fiebert mit, wie sich das quicke Pastorinnen-Paar durch Fremdbesamung den Kinderwunsch erfüllen will. Das ist vor allem Ellens Idee, dem eher zierlichen Part des Lesben-Duos. Steffi im schwarzen Talar mit Beffchen würde schon eine Katze reichen, sagt sie auf Youtube.

Ihr Video-Kanal ist eine Art kirchlicher Peep-Show, denn Steffi und Ellen lassen die evangelische Gemeinde St. Jacobi internetoffen und umfänglich an ihrem Projekt teilhaben. Beide befinden sich gerade in „Kinderwunschbehandlung“. Das interessierte Publikum kann mitverfolgen, wie Ellen sich im Auto die Hormone in den Bauch spritzt und Steffi fachkundig kommentiert.

Prima Sperma aus Dänemark

Das Sperma aus Dänemark und die Hormone sind teuer. 2500 Euro mussten die Beiden allein für den tiefgekühlten Samen hinlegen. Zum Glück springt Radio FFN Niedersachsen ein, der Sender, der Hörern Wünsche bezahlt. So schaukeln Steffi und Elli die Tiefkühlbox befreit von finanziellen Sorgen durch Hannover und lassen die Gemeinde vor Ort mitzittern, ob die Vereinigung von Ei und Samen erfolgreich sein wird. Fortsetzung folgt.

Wie kommt die queer-lesbische Pastorinnen-Soap in Eime an, das zu 72 Prozent evangelisch ist? Alles bestens, glaubt man der NDR-Regionalausgabe Hallo Niedersachsen, die am Montagabend enthusiastisch berichtete (ab  14:13 min). Die Pfarrjugend ist jedenfalls hingerissen und findet es cool, dass so offen über Sperma gesprochen wird.

Ein Kaffeekränzchen mit vier alten Damen druckst zwar ein wenig verlegen herum, freut sich aber, dass man jetzt schon Mühe hat, einen freien Platz in der Kirche zu bekommen, seit die Pastorinnen ans Netz gegangen sind. Die Kult-Show aus Eime hat schon über 2000 Follower. Die meisten User sind begeistert. „Yeahyeahyeah! Pastorinnenbaby go go go!!!“, jubelt eine gewisse „Ninja-Eyes“.

Auch der stellvertretende Bürgermeister Jörg Stichnoth (SPD) ist ganz angetan von Steffis und Ellens Videoblog. „Man ist offen für sowas. Das belebt das Gemeindeleben, macht die Kommune im ländlichen Raum attraktiv“, kommentiert er in die NDR-Kamera.

Blitz schlägt nicht ein

Nein, der Blitz schlägt nicht ein in den Kirchturm von St. Jacobi, aus dem sich Steffi und Ellen in ihrem Video-Trailer lehnen und demonstrativ abschmatzen. Ihr Projekt hat ja Beistand von oben, das heißt bis zur Bischofsebene der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.  Landesbischof Ralf Meister erteilt dem Projekt mit wohlgesetzten Worten seinen Segen. Die Pastorinnen müssten sich nur im Rahmen ihres Auftrages bewegen, das Evangelium zu verkünden, sagt er im NDR.

Ob der Oberhirte nun alle Worte und Handlungen des Lesbenpaares auf die Waagschale legt, darf durchaus hinterfragt werden. Im Video „Spießersonntag“, ihrem arbeitsfreien Tag,  besuchen die Zwei den Gottesdienst eines Kollegen. Nach dem Abendmahl treten sie – offenbar schon leicht angeschickert vom süßen Messwein  („der hat Wumms!“) vor ihre Kamera auf Selfiestange und philosophieren über Gott und die Welt. Zum Beispiel über das traditionelle Familienbild der Kirche mit Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe. Damit kommen sie als bekennende Lesben wenig klar, auch weil Maria von Unbekannt schwanger war und „Josef abhauen wollte, weil das Kind nicht von ihm war“. Das hat irgendwie Parallelen zu ihrer eigenen künftigen Elternschaft: Erzeuger unbekannt.

Klaus und Karl-Heinz nicht ausgeschlossen

Die Evangelisch-Lutherischen hoffen derweil, dass ihre Strategie aufgeht, mit bunter Vielfalt wieder mehr Schäflein in die Kirchen zu locken. Erst kürzlich rauschte es wie Donnerhall durch die Medien, als die Oldenburger ihre Sonntagsgottesdienste am Vormittag streichten, um sie durch abendliche Events mit geistigem Trallala zu ersetzen. Auch das Mittelmeer-Engagement von Kirchenreeder Bedford-Strohm soll sicher zur größeren Akzeptanz beitragen. Da will CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer als Katholikin nicht nachstehen, wenn sie verheiratete Priester empfiehlt. Klaus und Karl-Heinz auf der Kanzel sind dann auch nicht mehr ausgeschlossen.




Im Zeichen des Klimas: Kongos Delegation prellt Zeche

Von REALSATIRE | Zum Weltwirtschaftsforum in Davos, bei dem laut Tagesschau Greta Thunberg und Robert Habeck zeitweise die Bühne „beherrschten“, war auch der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi (56), mit großem Gefolge samt Leibköchin und persönlichem Pilot angereist.

Vielleicht im Vorgriff auf den warmen Regen, der nach Gretas Gardinenpredigt nun vermutlich auf das arme Land im Herzen Afrikas zum Ausgleich für die menschengemachte Erderwärmung niedergeht, blieb die kongolesische Gesandtschaft schon mal teilweise die Hotelzeche schuldig. Rund 10.000 Fränkli stehen aus, meldet die schweizer Zeitung BLICK.

Während das dünne Mädchen aus Schweden den Mächtigen der Welt aus Wirtschaft und Politik klimatechnisch tüchtig den Hosenboden versohlte, wofür diese entzückt Beifall spendeten, hatte sich ein 20köpfiger Delegationsteil samt Präsidenten-Entourage aus dem Kongo in zwei Hotels in Arosa einquartiert. Das lag zwar 140 Kilometer weit vom Veranstaltungsort weg, war aber billiger und nicht so überlaufen wie in Davos, konstatiert die Schweizer Zeitung.

Gebucht wurden die Zimmer kurzfristig eine Woche vor dem Forum von zwei Männern, die sich als Diplomaten der kongolesischen Botschaft in Bern ausgaben. Einer sah aus wie der „Prinz aus Zamunda“, erinnert sich Hotelier Marco Bühler (34) vom Chamanna Bed & Breakfast.

Leider meckerten die Kreditkarten des diplomatischen Vorauskommandos schon beim ersten Belastungstest, was aber dem weltoffenen Klima im schweizerischen Alpenort noch keinen Abbruch tat, denn die Hoteliers wollten nicht gleich schwarz sehen. Die Gäste fuhren schließlich mit  Limousinen vor, trugen Rolex, Diamanten und Louis-Vuitton-Taschen, sagte Bühler. Sie buchten 20 Zimmer für 20 Personen für zwei Nächte. Kostenpunkt: 6868 Franken (ca. 6400 Euro).

Im Hotel Bellevue hatte die zehnköpfige Entourage des kongolesischen Präsidenten gebucht, darunter der Finanzminister. Konkret: Zehn Zimmer für fünf Nächte. Der Preis: 7300 Franken (ca. 6800 euro). Leider merkten die Gäste wohl erst jetzt, dass sie es täglich ziemlich weit bis nach Davos hatten und selbst bezahlen sollten. Kein Wunder, dass sich das Klima im Hotel rapide verschlechterte, zumal vor der Abreise nicht bezahlt werden konnte.

Selbst das Schütteln der Gäste in den geprellten Herbergen, eine Art persönlicher Taschenpfändung, verlief nur suboptimal, weil insgesamt nur 4065 Franken zusammenkamen, die die Delegierten zusammenkratzten. Einer der Botschafts-Diplomaten sagte: «Ich habe kein Geld. Ich bin Diplomat, Sie können mir nichts anhaben.» Das Klima ging im Bellevue total in den Keller, weil dort einer der Gäste eine Decke geklaut haben soll.

Die „abgezockten Hoteliers“ sind laut BLICK stinksauer. «Fette Klunker tragen, aber kein Geld haben», prangert Bühler an. Er hat Anzeige erstattet, sein Bellevue-Kollege eine Rechnung zur Botschaft in Bern geschickt. Eine Anfrage von BLICK blieb unbeantwortet.




Null-Zins-Draghi bekommt höchsten Orden von Steinmeier persönlich

Von REALSATIRE | Das Bundesverdienstkreuz wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Die höchsten von neun Auszeichnungsstufen nimmt der amtierende Bundespräsident persönlich vor. Am 31. Januar – der 1. April wäre treffender gewesen – zeichnet Frank-Walter Steinmeier Mario Draghi damit aus. Die Null-Zins-Droge des Italieners und Ex-Chefs der EZB hat den Sparern die Konten leer gefressen.

Zitieren wir die „Finanzmarktwelt“ :

Dass Mario Draghi das Gebilde namens Eurosystem letztlich nur durch brutales Gelddrucken künstlich am Leben gehalten hat? Egal, wen interessieren in der hohen Politik schon die „kleinen Details“? Dass dank der von Mario Draghi abgeschafften Zinsen die Südländer nur künstlich überleben können, kein Wort dazu. Egal. Dass Banken, Pensionskassen, Versicherungen etc massivste Probleme haben dank Draghis Politik, egal. Dass die Rentensysteme dank ihm dramatisch in die Krise rutschen, egal. Das oberflächlich betrachtete Ergebnis zählt. Es geht ja schließlich um eine Auszeichnung. Dass das Gebäude dahinter (die Eurozone und das EZB-System) wacklig und morsch ist, dass Banken, Staaten etc sich nun wie bei einer Droge an Gelddrucken und Nullzinsen gewöhnt haben und nicht mehr davon loskommen können – alles egal.

Was zählt, sind die Worte der Kanzlerin zum Abschied Draghis im November 2019: „Du hast den Euro durch unruhige See navigiert“.

Draghi wurde von der Französin Christine Lagarde an der Spitze der EZB abgelöst. Diese entscheidet über die gemeinsame Geldpolitik des Euro-Raums.




Uganda: Imam heiratet aus Versehen Mann mit Kopftuch

Von REALSATIRE | Kopftuchdebatten werden im zunehmend bunten Deutschland zumeist bitterernst geführt. Dabei können die Verschleierungen auch bei gestandenen Moslems Verwirrung stiften, wie eine Groteske aus Uganda lehrt, über die deutsche Zeitungen wie Welt, Stern und Focus berichten.

Dort hatte ein Imam eine junge Frau mit Hijab kennengelernt, führte sie offenbar blind vor Liebe zum Traualtar und erlebte anschließend sein blaues Wunder. Seine bekopftuchte Frau entpuppte sich nach zwei sexlosen Ehewochen als Mann.

Sheikh Mohammed Mutumba (27), der Imam von Kyampisi Masjid Noor in Uganda, hatte sich spontan in eine junge Person in seiner Moschee verliebt, die dort verschleiert betete. „Ich suchte nach einer Frau zum Heiraten und als ich auf einem schönen Mädchen mit einem Hijab landete, bat ich sie um Liebe und sie akzeptierte. Wir haben uns verliebt, aber sie hat mir gesagt, wir könnten erst Sex haben, wenn ich Mitgift an ihre Eltern bringe und auch Ehegelübde austausche “, erzählte der Imam laut Daily Monitor.

Gesagt, getan: der verknallte Imam zahlte als Mitgift zwei Ziegen, zwei Säcke Zucker, drei bunte Kleider, einen Karton Salz und einen Koran an die Tante seiner Angebeteten. Dann Blitzhochzeit nach islamischem Zeremoniell. Hierüber existiert ein Foto, das das frischgetraute Paar an ihrem Hochzeitstag zeigt.

Wie der Uganda-Monitor berichtet, verbrachte das Ehepaar, das vor der Heirat keinen Geschlechtsverkehr gehabt habe, jedoch auch zwei Wochen seiner Ehe, „ohne das Recht auf Eheschließung zu genießen, da die „Braut“ behauptete, sie befände sich in ihrer Menstruation“.

Mit dem Honeymoon war es jedoch vorbei, als die „Braut“ beim Nachbarn einen Fernseher klaute. Der erstattete Anzeige, und eine Polizistin führte eine gründliche Leibesvisitation bei der Verdächtigen durch, die mit einem Hijab verschleiert war. Die Ordnungshüter mussten geschockt feststellen, dass die Verdächtige männliche Genitalien hatte und ihr BH ausgestopft war, um Brüste vorzutäuschen.

Vor allem aber fiel der getäuschte Imam wohl fast vom Glauben ab, als ihm erlaubt wurde, sich von den „privaten Teilen seiner „Frau“ zu überzeugen“, wie der „Monitor“ berichtet. Kurzum, bei der geehelichten Frau handelte es sich um Richard Tumushabe, 27, der den Betrug zugab, weil er den Imam ausnehmen wollte. Auch seine Mitgift-Tante geriet ins Visier der Ermittler, die behauptet hatte, sie kenne ihren Neffen nur als Nichte.

Inzwischen sitzt der Hochstapler ein und muss sich vor Gericht verantworten, auch weil er weitere Männer getäuscht haben soll. Der Imam wurde von seinen Ämtern suspendiert, wurde ebenfalls vor Gericht gestellt und wird selbst der Homosexualität verdächtigt, die in Uganda strafbar ist.

Grund genug für viele deutsche Zeitungen, die über die „versehentliche“ Heirat berichteten, der Sache einen moralisierenden Spin zu geben und unter „Homophobie“ einzuordnen. In vielen Fällen seien die homophoben Gesetze Überbleibsel aus der Kolonialzeit, schreibt etwa die WELT.

Wer den Schaden hat, braucht jedenfalls für den Spott nicht zu sorgen: „Ein gutes Argument für Sex vor der Ehe“, meint ein WELT-Forist, ohne dass sein Beitrag der Zensur zum Opfer fiel.




Polizei schrumpft Massenschlägerei zu Massenzeugenschaft

Von REALSATIRE | „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“, heißt eine Science-fiction-Filmkomödie von 1989. Die Polizei Hildesheim kann das jetzt im Prinzip auch. Sie schrumpfte eine kurdische Massenschlägerei mit 40 Personen zu einer „Massenzeugenschaft“.

Wie das geht? Ganz einfach! Von den 40 Tatbeteiligten, die laut Polizeibericht am vergangenen Samstag vor einem Dönerladen an einer Massenschlägerei beteiligt waren und sich mit Messern aus dem Küchenregal bekämpften (einige Verletzte mussten ins Krankenhaus), waren die meisten nur Zuschauer, stellt die Polizei nun plötzlich fest. Nach Adam Riese gab es demnach „nur“ noch sechs Tatbeteiligte, aber 34 (!) Zeugen.  Merkwürdig nur, dass die Polizei kurz nach der Schlägerei händeringend noch nach weiteren Zeugen gesucht hatte. Egal, passt schon irgendwie.

Unterm Dönerstrich bleiben sechs der Polizei bekannte kurdische Täter und Opfer, die sich gegenseitig der verletzten Ehre bezichtigen. Der Massenanfall von „Zeugen“ soll versucht haben, die „Streithähne“ auseinander zu bringen. Die Prügler und Messerstecher im Alter zwischen 20 und 45 Jahren aus Hildesheim und Celle sollen beim Kartenspiel im Keller des Dönerladens aneinander geraten sein und u.a. ihre Mütter beleidigt haben. Während sich oben die Dönerspieße drehten, ging es im Keller mit Messern aus dem Küchenregal rund.

Der Streit verlagerte sich nach draußen und führte zu öffentlichem Aufruhr, das heißt, zu aktivem Eingreifen von 34 hilfsbereiten Zeugen, die Schlimmeres in der geplanten Europäischen Kulturhauptstadt 2015 Hildesheim verhindern wollten.  Das ist echter Bürgersinn im Hildesheimer Bahnhofsviertel.

Da die Polizei gegen das Messer-Sextett u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung  und Besitz eines „verbotenen Gegenstrandes“ ermittelt, dürfte es ein Gerichtsverfahren geben, das vermutlich wie das Hornberger, sorry, Hildesheimer Schießen ausgehen dürfte.




Thüringen: Bald Politik aus dem Baumarkt?

Von REALSATIRE | Demnächst könnte es in Thüringen „Projektpolitik“ geben. Wie bei OBI oder Hornbach. Jabba-ja-ja-jippie-jippie-jeeh?

Altbundespräsident Joachim Gauck schwurbelte kürzlich im ZDF davon, dass es der Union (sic) gelingen möge, die Linke in Thüringen „irgendwie“ regierungsfähig zu machen (PI-NEWS berichtete). Zunächst hatte es nach Duldung von Rotfront 2.0 gerochen, also einer Minderheiten-Koalition der gerade abgewählten Linken, SPD und Grünen. Um eine schwarz-blaue Alternative mit Björn Höcke zu blockieren. Dann legte Thüringens ehemaliger Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) nach und präzisierte, was mit „irgendwie“ gemeint sein könnte: eine sogenannte Projektregierung aus Linke und CDU.

Nun sind Projekte vor allem deutschen Hobbybastlern bekannt aus einschlägiger Werbung von Deutschlands Markenführern im Baumarktwesen OBI, Bauhaus und Hornbach. Vor allem Hornbachs Handwerker-Hymne „Jabba-ja-ja-jippie-jippie-jeeh“ dürfte Thüringens Postkommunisten am nächsten liegen. Denn das Lied nach der Melodie „Von den blauen Bergen kommen wir“ war ursprünglich den hart arbeitenden Menschen gewidmet und weckt Assoziationen an Arbeiterchöre und Sozialismus.

Hinzu kommt, dass der Refrain den fleißigen Bastler als Helden der Arbeit adelt, der ideenreich ranklotzt, um die (Projekt)Planerfüllung doch noch zu schaffen. Das kennt man noch von Erich. Auch die Hornbach-Werbesprüche wären stimmig für eine Thüringer Projektregierung: „Es gibt immer was zu tun“, „Du lebst. Erinnerst Du dich?“ oder „Dein Projekt gehört nur Dir“.

Marktführer OBI setzt mehr auf den klassischen Projektstil: „Es ist Zeit für….“ beginnen die jeweiligen Projektideen. Übersetzt in praktische schwarz-linke Thüringer Projektpolitik könnten z.B. künftig die Leitsätze zum Start eines Projektes lauten: „Es ist Zeit für… Enteignungen“, „Es ist Zeit für…  Planwirtschaft“. Oder so ähnlich.

Gut möglich, dass sich Gauck, Althaus und Genossen vom Baumarkt haben inspirieren lassen. Dort gehen ja schließlich auch Männer mit ihrer scharfen Säge ins Bett und tanzen dann barfuß durch den Regen. Warum sollte nicht ähnliches realiter für einen künftigen Thüringer Wirtschaftsminister möglich sein, der sich dann Projektleiter nennt und kein Politiker sein muss, sondern „Experte“.

Althaus kann sich zwischen zehn und 15 Projekten vorstellen, die dann zwischen Linken und Schwarzen aufgeteilt werden. Die Projektoberleitung hätte Bodo Ramelow (Projektleiter Staatskanzlei, Linke) inne, wobei die CDU nicht ihre Seele verlieren würde, weil sie ja nicht mit den Linken koalieren und diese stabilisieren würde. Nur tolerieren, aber das ist ganz was anderes.

Wenn da nicht noch ein Stolperstein wäre, denn SPD und Grüne spielen in dem Konzept einer Projektregierung keine Rolle. Sie setzen mehr auf eine Minderheitsregierung, um doch noch trotz krachender Niederlage an die Fleischtöpfe der Macht zu kommen. Vorerst müssen sie wohl gute Miene zum bösen Spiel machen.

Auch der offenbar unterbeschäftigte Altbundespräsident Gauck scharrt bereits mit den Hufen, denn er ist als Vermittler für „irgendwie“ im Spiel, nachdem er altersmilde gegenüber früheren Kommunisten geworden ist. Im Grunde haben die politischen Hobbybastler aus Thüringen aber alles getan, um die AfD zu verhindern. Auch ein passender Startspruch aus dem Baumarkt stünde für eine Projektregierung schon bereit: „Thüringen, wenn´s gut werden muss“.




FFF-Klimakids vom Schule schwänzen total erschöpft

Von REALSATIRE | Gestern war Freitag. Am Tag danach studiere ich beim Frühstück die örtliche Haltungspresse, in der sich seit Monaten Volontäre regelmäßig in der Samstagsausgabe und mit nicht nachlassendem Eifer die Hörner abstoßen dürfen bei der Berichterstattung über demonstrierende Kinder, die den Unterricht wegen Klimakrise schwänzen und uns alte Zeitungsleser in Panik versetzen wollen.

Doch heute informiert seltsamerweise keine Zeile über die jungen Kämpfer gegen CO2-Ausstoß und Feinstaub, obwohl der doch gerade zu Weihnachten übers Quartier der reichen Kaminbesitzer wabert und alle den nahenden Weltuntergang erschnüffeln lässt.

Was ist da los? Hat die örtliche FFF-Fangemeinde Greta am vergangenen Freitag zum 17. Geburtstag in Schweden besucht und war demo-verhindert? Oder hat das Klima überraschenderweise eine Pause eingelegt, in der es nichts zu demonstrieren gibt? Das kann nicht sein, denn sonst hätte die FFF-affine Lokalpresse sicher kein CO2 gescheut und einen Sonderkorrespondenten nach Stockholm entsandt. Mit dem Flugzeug ist es schließlich nur einen Katzensprung hin und zurück.

Das Vor- und Zurückblättern, alles Suchen nützt nichts: es steht diesmal wirklich kein Sterbenswörtchen über die lokalen FFF-Aktivitäten im Blatt. Keine Kids mit im Kunstunterricht gemalten Plakaten,  keine altklugen achtjährigen Einsteins, die fasziniert nickenden Reportern wissenschaftliche Erkenntnisse in den Block diktieren. Natürlich auch kein Hinweis über alte vom WDR geadelte Umweltsäue respektive Nazisäue, die sich sonst unters junge FFF-Volk mischen.

Ich habe dann „FFF Hannover“ gegoogelt.  Die Seite, die da aufploppte, hat mich leicht überrascht. Dort stand:

Wir machen Winterpause vom 16.12.19 – 05.01.2020. Unsere nächste Demo findet 17.01.2020 statt.

Meine Frau erinnerte sich, dass in Niedersachsen die Schüler diesmal am 20.12.2019 (einem Demo-Freitag) in die aktuellen Weihnachtsferien starten und am 7. Januar 2020 zurück sein müssen. Wie durch ein Wunder scheint also das hannoversche Klima während der niedersächsischen Schulferien Pause zu machen. Logisch ist, dass in dieser Zeit nicht demonstriert werden muss, weil ja die Welt dann nicht untergehen kann.

Ich denke mir, dass die Kids stattdessen mit Papas SUV in den Harz zum Skilaufen fahren können, vielleicht mit der Brockenbahn ganz ohne Anstrengung den höchsten Gipfel erklettern, wobei fleißig Kohle verfeuert und malerische Feinstaub-Wolken in die winterliche Landschaft gepustet werden. Oder besser noch nach Mallorca oder ins sonnige San Francisco jetten und dort vielleicht wieder die Grüne Katharina Schulze aus Bayern beim Eisschlecken mit Plastiklöffel beobachten können.

Ich hab´ dann auf „Mehr erfahren“ weitergeklickt und festgestellt, dass es in Wirklichkeit die „extrem hohe Belastung“ des Schuleschwänzens in den zurückliegenden Monaten war, die die FFF-Kids veranlasst hat, nun mal eine „bewusste Pause“ einzulegen. Zwar mache die Klimakrise keine Ferien, so heißt es, aber man müsse nun „Energien aufladen“, um nach den Ferien wieder „laut zu sein“.

Gönnen wir dem FFF Hannover und allen anderen FFF-Pausierern in Deutschland  die schöpferische Pause beim Schuleschwänzen. Versöhnlich klingt, dass von FFF Hannover 2020 „alle eingeladen werden, gemeinsam mit uns lautstark für Klimaschutz einzustehen“. Das kann nur heißen: auch alle alten Umwelt- und Nazisäue sind willkommen sowie Omas und Opas, denen man kürzlich noch ein sozialverträgliches Ableben prognostiziert hat. Fast irgendwie beruhigend für uns ältere Menschen, denn bis zur nächsten FFF-Demo nach den Ferien geht auf jeden Fall noch jeden Tag die Sonne auf.




Rolex-Krise: Haben Chebli und die Clans zugeschlagen?

Von REALSATIRE | In München ist kurz vor Heiligabend der Notstand ausgebrochen. Weißwürschtel mit Laugenbrezeln gibt es zwar immer noch reichlich. Aber Rolex-Uhren sind in der bayrischen Landeshauptstadt keine mehr zu bekommen, total ausverkauft. Die Abendzeitung berichtet sogar von der Münchner Rolex-Krise.

Nun fragt sich die Republik, woran das wohl liegt? Hier sind einige Möglichkeiten, aber ohne Gewähr.

Haben Chebli und die Clans zugeschlagen?

Vor einiger Zeit berichtete PI-NEWS unter der Überschrift „Geld spielt keine Rolex“ über die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) und ihren Hang zu luxuriösen Preziosen.  Das „palästinastämmige“, islamische und vollintegrierte It-Girl der SPD hatte sich einen 7.300 Euro Edel-Chronometer (Modell: Datejust 36) fürs Handgelenk geleistet. Das Netz reagierte empört bis verständnisvoll. Nachdem der R2G-Senat nun den Mietendeckel eingeführt hat und in Immobilien nichts mehr zu verdienen bzw. zu waschen ist, scheint es naheliegend, dass sich die Reichen und Schönen in Berlin nach neuen Investitionsfeldern umschauen und sich in München eindecken, wo man noch nicht so bekannt ist.  Wozu sich ständig sinkenden Renditen und dem Mieterpack herumärgern, wenn man die Wertsteigerung am dünnen Handgelenk tragen und damit protzen kann? Die Dresdner Kronjuwelen würden sich dafür nicht eignen.

Die Saudis kaufen München leer

Viele superreiche, arabische Scheichs machen Luxusurlaub in München und Umgebung. Zur Stippvisite gehört dazu, auch bei Bucherer, Wempe und Hilscher in der City vorbeizuschauen. Nachdem Greta bei der UN gedroht hat, den Ölhahn zuzudrehen, sind  die Saudis offenbar in Panik geraten und sorgen schon mal für schlechte Zeiten vor. Nach der Klima-Krise nun die Rolex-Krise: vor allem Daytona und GMT-Master II sind vergriffen! Nicht mal mit Bestechungsgeldern rutscht man in der Rolex-Warteliste nach vorne, wird kolportiert. Die ticken nicht richtig, die Scheichs!

Die AWO Frankfurt gönnt sich ja sonst nichts

Die AWO (Arbeiterwohlfahrt) Frankfurt ist dafür bekannt, dass sie Spitzengehälter (z.T. über 300.000 Euro/p.a.) an ihr Führungspersonal und gute Bekannte und Verwandte zahlt, damit sich diese für ihren Knochenjob wenigstens Mittelklassewagen der Marken Jaguar und Audi mit 450 PS leisten können. So können sie auch schneller die Armen der Stadt erreichen. Um auch zeitlich korrekt arbeiten zu können, wurde sicherheitshalber eine Tranche Rolex-Chronometer in München geordert, wird vermutet. Für unsere Ärmsten nur das Beste! Außerdem muss ja nicht jeder Neidhammel wissen, wie man geschickt die Negativzinsen kompensiert.

Wie können PI-NEWS-Leser Betroffenen helfen?

Die „Zeit“ hat einen Vorschlag, wie man notleidenden Rolex-Liebhabern helfen kann. Den Tipp geben wir gerne weiter:

Falls Sie eine Rolex zu Hause haben, die Sie selbst nicht mehr tragen: Hilfsorganisationen raten in diesem Jahr davon ab, nicht mehr geliebte Schätze Geflüchteten oder Obdachlosen zu spenden. Sie empfehlen, stattdessen Bedürftige in München zu bedenken. Sollten Sie nicht mit einer Rolex helfen können, packen Sie ein Care-Paket für Betroffene. Tun Sie eine Magnum-Flasche Dom Pérignon rein und dazu ein erschwingliches Einsteigermodell von Patek Philippe.




Hannoversche Schule geht gegen Schlabberlook vor

Von REALSATIRE | Hannover an der Leine ist ja bekanntlich immer für eine Geschichte gut. Im Guten wie im Schlechten. Gerd Schröder, Christian Wulff und der Serienkiller Fritz Haarmann trieben hier zeitweise ihr (Un)wesen. Jetzt ist die niedersächsische Landeshauptstadt wieder einmal en vouge und gewissermaßen Trendsetter für die gesamte Republik. Die Jogginghose machts  möglich.

Wie die BILD berichtet, müssen Schüler am privaten Oskar-Kämmer-Gymnasium in Hannover im neuen Jahr auf den Gammellook verzichten – sonst drohen Strafen.

Es ist nicht bekannt, ob vielleicht der Pisa-Schock die recht radikale Maßnahme ausgelöst hat. Denn Jogginghosen sollen Gerüchten zufolge dumm machen. Von daher wäre vorstellbar, durch ein Trageverbot im Schulalltag zu verhindern,  dass die Intelligenz von Schülern vollends in die Hose rutscht.

Auch der Modeschöpfer Karl Lagerfeld muss in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden. Von ihm stammt der stylische Spruch aus dem Jahre 2012: „Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren, und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße.“

Dass er zwei Jahre später für Chanel Models in Jogginghosen über den Laufsteg schickte und nach seinem Ableben teure Marken-Jogginghosen mit seinem Label bei Amazon bestellt werden können, war ihm damals wohl herzlich egal. Getreu Adenauers Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Nach so viel abträglicher Kritik und Häme ist es angebracht, ausgleichend auch positive Aspekte der Schlabbermode zu erwähnen: Es gibt für viele Menschen nichts Schöneres, als nach Feierabend aus der engen Businesskleidung ins bequeme Gemütliche zu schlüpfen. Signal an den Körper: wir entspannen jetzt! Allein die Vorstellung, dass sich auch beliebte Zeitgenossen wie Angela und Frank-Walter am Wochenende in Wohlfühl-Buxen auf dem heimischen Sofa rekeln könnten, macht einem die Sache fast sympathisch. Überhaupt: „Hier (in Jogginghosen) bin ich Mensch, hier darf ich`s sein“ möchte man überschwänglich Johann Wolfgang von Goethe aus seinem Faust zitieren. Korrekterweise mit dem Zusatz, dass es sich um der Tragödie 1. Teil handelt.

Am besten, man lässt diejenigen zu Wort kommen, die dem Problem am nächsten stehen, die Lehrer. Hannovers Oskar-Kämmer-Schulleiterin Alvira Ramazanova von der Anti-Jogginghosen-Fraktion meint, dass es sich um keine angemessene Schulkleidung handelt, sondern albern aussieht: „Ich kann doch später auch nicht im Bademantel zur Arbeit kommen“. Wer den Dresscode nicht befolgt, müsse deshalb künftig zur Strafe Mensa-Tische wischen oder den Schulhof sauber machen. Wahrscheinlich gerne in Jogginghosen.

Kollege Schulleiter Peter Kindermann von Hannovers Sophienschule sieht es so: Die Schule müsse die Würde der Kinder davor beschützen, dass diese „die Auswirkungen ihres Handelns eventuell noch nicht voll überblicken“ könnten. Und Pädagoge Oliver Wolfskehl von der IGS Linden meint, dass ein Jogginghosen-Verbot einen „Eingriff in die freiheitliche Selbstbestimmung der Schüler“ darstelle.

Man sieht: Die Jogginghose spaltet Hannovers Lehrerschaft. Daraus folgt: Angesichts der bei bestimmten Deutschen besonders beliebten Joggingbekleidung  wird sich vermutlich auch bei Pisa nichts zum Besseren wenden.  Nehmen wir deshalb den hannoverschen Schulalltag gelassen hin  in leichter Abänderung zu Goethes Faust-Formel: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich alles“.




„Verschissmuss“-gate: Ein Blumenfräulein soll schuld sein

Von REALSATIRE | „Verschissmuss“-gate, die Nächste. Jetzt wissen wir es endlich: Keine linke Nummer von Rechts, kein Höcke undercover – ein Blumenfräulein hats verbockt, berichtet BILD hinter Bezahlschranke. Die SPD sieht sich im selbstverschuldeten Trauerspiel weiter als Opfer.

Mit ihrem Kranz zum Volkstrauertag (Aufschrift: „Den Opfern von Krieg und Verschissmuss“) hatten sich die GenossenInnen von Unterbezirk und Ratsfraktion in Mülheim an der Ruhr unsterblich blamiert (PI-NEWS berichtete). Keiner hatte die hochnotpeinliche Aufschrift kontrolliert. Erst auf der „Kranzabwurfstelle“ (irritierter Spott eines örtlichen Teilnehmers) hatte es ein Nicht-Genosse bemerkt. Da war es aber schon zu spät. Zum Glück hatte die SPD eine Schere dabei: Schnipp, schnapp, „Verschissmuss“ ab. „Wenn es drauf ankommt, schneidet die SPD gut ab“, ätzte ein Kommentator im Netz.

So soll es laut BILD zur unverzeihlichen Panne gekommen sein: der Text wurde einer Blumenbinderei in Mülheim-Dümpten telefonisch mitgeteilt. Die Floristin schrieb das Gehörte auf und übermittelte den Text an eine Schleifendruckerei in Essen per Fax.

Eine inhaltliche Kontrolle erfolgte dort nicht und sei nicht machbar, weil auch Aufträge in arabisch, italienisch oder polnisch erfolgten, wird nachvollziehbar begründet.

Der Blumenladen brachte den Kranz im Auftrag der SPD zum Mahnmal. „The same procedure as every year“, heißt es bekanntlich bei „Dinner for one“. „Seit Jahrzehnten wird das aus dem Fraktionsbüro so gemacht“, sagt die SPD-Mülheim. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt.

Damit hat das Trauerspiel noch kein Ende. Die Blumenverkäuferin ist untröstlich, sie hat gekündigt, der Blumenladen personalbedingt am Dienstag geschlossen. Die SPD setzt noch eins drauf. BILD:

Sie hat einen Anwalt eingeschaltet, will Gärtnerei und Druckerei noch einmal selbst zur Stellungnahme auffordern. Auch die Polizei ermittelt aufgrund des großen öffentlichen Interesses inzwischen, der Staatsschutz wurde informiert. An einen politischen Akt glaubt aber so wirklich niemand.

Die SPD will jetzt Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, „damit so etwas nicht mehr passiert“, tönt  Mülheims SPD-Chef Rodion Bakum (29). PI-NEWS-Tipp: Den Kranz künftig selbst abholen, Aufschrift kontrollieren, selbst niederlegen. Dann klappts auch mit der ehrlichen Trauer.