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#allesdichtmachen – 53 kleine Negerlein?

Von DER ANALYST | Die älteren Leser werden aus ihrer Kindheit noch den Zählreim „Zehn kleine Negerlein“ kennen, der zehn Strophen enthält, in denen jeweils ein „Negerlein“ stirbt oder verschwindet, bis nur noch eines da ist. Da der Begriff „Neger“ mittlerweile als abwertend und rassistisch empfunden wird, sind die Zeiten längst vorbei, in denen dieser Reim Gegenstand von Kinderbüchern ist und als geflügeltes Wort benutzt wird.

Jenen, die es noch kennen, drängt sich angesichts des Verlaufes der Aktion von #allesdichtmachen unwillkürlich der Vergleich mit den „Zehn kleinen Negerlein“ auf.

… da waren’s nur noch 41

53 bekannte deutsche Schauspieler hatten in kurzen Videoclips mit ironischer, teils sarkastischer Satire scharfe Kritik an der Corona-Politik der Regierung und der Berichterstattung der Medien geübt (PI-NEWS berichtete). Die 53 Videos wurden am vergangenen Donnerstag auf YouTube hochgeladen.

Bereits am Freitag, gegen 00.30 Uhr, waren es zwei weniger. Am selben Tag, um 12.15 Uhr, fanden sich dann nur noch 49, um 14.45 Uhr noch 47, um 20.45 Uhr noch 42 und am Samstag um 2 Uhr noch 41 Videoclips. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich der Schwund fortsetzen wird.

Eine Woge des Hasses

Der Grund dafür ist die massive Hasswelle, die den Protagonisten seitens des Mainstreams entgegen schlug. Garrelt Duin, SPD-Politiker und WDR-Rundfunkrat, forderte in einem mittlerweile gelöschten Tweet sogar, die Zusammenarbeit mit den an der Aktion Beteiligten zu beenden (PI-NEWS berichtete).

Als nächstes fielen den Protagonisten ihre Schauspieler-„Kollegen“ in den Rücken:

  • Nora Tschirner nennt die Aktion „unfuckingfassbar“
  • Tobias Schlegl twittert: „Die Schauspieler*innen von #allesdichtmachen können sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben.
  • Schauspieler Marcus Mittermeier kommentierte: „Niemand hat mich gefragt, ob ich bei #allesdichtmachen mitmachen will. Gott sei Dank!
  • Der Pianist Igor Levit twitterte: „Die stumpfste Waffe“ gegen die Pandemie sei „schlechter, bornierter Schrumpfsarkasmus, der letztendlich bloß fader Zynismus ist, der niemandem hilft. Nur spaltet.
  • Elyas M’Barek: „Mit Zynismus ist doch keinem geholfen.
  • Hans-Jochen Wagner: „Peinliche Aktion“ und
  • Christian Ulmen fühlte sich sogar „an den rechten Verschwörungserzähler Ken Jebsen“ erinnert.
  • Nora Tschirner warf den Machern der Clips Handeln aus Langeweile und Zynismus vor
  • Natürlich durfte auch der unsägliche Jan Böhmermann nicht fehlen, der mit dem Hashtag #allenichtganzdicht ebenfalls seinen Senf hinzu gab

Die Retourkutsche der Mainstream-Medien

Die Mainstream-Medien, die in den satirischen Clips von den Schauspielern heftig kritisiert werden, schlagen nun zurück und setzen sich an die Spitze der Hass-Kampagne, die  gegen die Beteiligten geführt wird. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt:

„(…) Denn diese Aktion ist ein Schlag ins Gesicht der erschöpften Pfleger und Ärzte, die seit Monaten auf der letzten Rille laufen. Es ist eine Verhöhnung der Hinterbliebenen von mehr als 80.000 Corona-Toten und derer, die auf Intensivstationen um ihr Leben kämpfen. Es ist eine zynische, kaltherzige Demonstration von Borniertheit aus den klimatisierten Türmen der Elfenbeinkultur, vorgetragen auch von jenen, die durchaus gut bezahlter Arbeit nachgegangen sind in den letzten Monaten.“

Der Gipfel der Heuchelei

Wir erleben hier den Gipfel der Heuchelei. Die Erschöpfung der Pflegekräfte, die schon seit Jahren besteht, ist dem Kaputtsparen des Gesundheitswesens geschuldet und nicht dem Virus. Die Zahl der 80.000 „Corona-Toten“ würde wie Schnee an der Sonne schmelzen, wenn man jeden einzelnen obduziert hätte, um herauszufinden, an was er tatsächlich gestorben ist.

Wer denkt an die Alten, die dank „Corona“ in den Heimen vereinsamen und wie Primeln eingehen? Wer denkt an die Jüngsten, die ihrer Kindheit und ihrer Schulbildung beraubt werden? An die vielen Menschen, darunter ebenfalls Kinder, die aufgrund des Dauerlockdowns depressiv und suizidal werden? An jene, die sterben, weil Untersuchungen und Operationen verschoben werden, oder jene, die sich trotz eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls nicht ins Krankenhaus trauen, weil ihnen die Medien eine riesengroße Angst vor Corona eingehämmert haben?


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Dem Druck nicht gewachsen

Es konnte nicht ausbleiben, dass eine ganze Reihe der Beteiligten dem Druck nicht gewachsen waren und sich mit einem „mea maxima culpa“ von der Aktion distanzierten.

Den Anfang machte Heike Makatsch. Sie ließ ihr Video löschen und postete auf Instagram:

Jan Josef Liefers ließ sein Video online, gab aber folgende Stellungnahme ab:

„Eine da hinein orakelte, aufkeimende Nähe zu Querdenkern u.ä. weise ich glasklar zurück“, schrieb der 56-Jährige auf Twitter. „Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestages auch keine Partei, der ich ferner stehe, als der AfD. Weil wir gerade dabei sind, das gilt auch für Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte. Punkt.“

Auch Ken Duken, Meret Becker und Ulrike Volkerts strichen die Segel, um noch ein paar Beispiele zu nennen.

Aber: Zustimmung von der breiten Masse  

Die „Daumen hoch“, bzw. „Daumen runter“-Funktion der einzelnen Videos ist sicherlich ein Gradmesser, wie die Aktion bei den Menschen im Land angekommen ist. Und hier gibt es nicht den Hauch eines Zweifels, dass die überwältigende Mehrheit (meist das Zwanzigfache) die Videos gut findet. Überzeugen Sie sich selbst.

Auch der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, nannte die Aktion auf Twitter großartig. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sprach von einem „Meisterwerk“, das „uns sehr nachdenklich machen“ sollte. Die AfD-Bundestagsabgeordnete Joana Cotar twitterte: „Das ist intelligenter Protest.“ Sie feiere Jan Josef Liefers.

„Abtrünnige“ bisher in der Minderheit – die Aktion ist und bleibt ein Erfolg

Von den ursprünglich 53 Videos sind noch 41 online. Das ist die überwältigende Mehrheit. Selbst wenn noch einige abspringen sollten, was menschlich verständlich ist, da nicht jeder das Zeug hat, dem immensen Druck zu widerstehen, bleibt die Mehrheit bisher hart und wird die von den Mainstream-Medien in Corona-Dauerpanik versetzten Bürger vielleicht ein wenig zum Nachdenken bringen.




Nikolai Binner: Wie Antirassismus immer rassistischer wird

Von KONSTANTIN | Es gibt sie doch noch: Erfrischend kritische Satire aus Deutschland. Der Stand up-Comedian Nikolai Binner konnte gerade auf Youtube seinen Durchbruch feiern. Sein Video Die Zerstörung des HETZPORTALS Volksverpetzer“ wurde bereits über 140.000 Mal angeklickt.

In dem Video setzt sich Binner auf ironische Weise mit den „Faktenchecks“ des Volksverpetzers auseinander. Er analysiert verwendete Quellen und entlarvt dabei die vermeintliche Unabhängigkeit der linken Seite. Durch gnadenlose Übertreibung zieht er das Framing des Volksverpetzers über die Anti-Lockdown-Proteste ins Lächerliche. Binner wiederholt dazu immer wieder die Worte „Nazi“, „Rechts“ und „Verschwörung“. Prädikat Sehenswert!

Kritiker der Hofnarren Böhmermann & Co.

In anderen Videos zeigt Binner, dass er mit den öffentlich rechtlichen Komikern auf Kriegsfuß steht. Der von vielen als Hofnarren bezeichnete Jan Böhmermann hat es Binner dabei besonders angetan. Diesen imitiert er in jedem seiner Satire-Videos über den „ZDF-Witz der Woche“ und beschäftigt sich mit Böhmermann auch in einem eigenen Video.

Es scheint gerade diese staatstragende Rolle anderer Komiker zu sein, die Binner antreibt. Die Hauptaufgabe von Satire war einst die mal subtile, mal offene Staats- Regierungs- oder Gesellschaftskritik. Davon ist zumindest im öffentlich rechtlichen Mainstream nichts mehr zu spüren. Diese Anbiederung an die Herrschenden schreit Binner seinen Komiker-Kollegen ins Gesicht.

Libertärer Freigeist mit Mut und Talent

Nikolai Binner demonstriert in seinen Videos ein großes Talent. Mit seiner regierungskritischen Verlautbarungen verbaut er sich aber gleichzeitig eine insbesondere finanziell lohnende Karriere beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Zu solch einer kritischen Haltung gehört im Jahre 2021 in Deutschland Mut und ein großes Selbstbewusstsein. Dabei handelt Binner anders als der patriotische Youtube-Star Tim Kellner oder das Format Laut gedacht nicht aus einer konservativen Motivation heraus. Sich selbst bezeichnet er als vielmehr als libertär. So berichtet Binner in anderen Videos auch gerne mal offenherzig über seine Erfahrungen mit Naturdrogen in Südamerika. Man nimmt ihm seine ehrliche Empörung über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland ab.

Dies wird besonders in seinem aktuellen Video (siehe oben) über den immer rassistischer generierenden Antirassismus deutlich. Er filetiert die aus den USA überschwappende „kritische Rassenlehre“, die in ihrem Kern selber rassistisch ist. Das ganze kommt bei Binner ohne moralischen Unterton daher, sondern erfrischend kritisch. In jedem Fall ist Nikolai Binner sehenswert und eine willkommende Abwechslung zu den bekannten Hofsatirikern.




Eil: Merkel will sich am zweiten Weihnachtstag impfen lassen!

Es ist kein Geheimnis, dass die Anzahl jener, die ohne Wenn und Aber bereit sind, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, sobald sich für sie die Gelegenheit ergibt, stetig abnimmt. Zudem gibt es zu denken, dass insbesondere beim medizinischen Personal Skepsis vorherrscht. Die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Vakzins mit der kürzesten Entwicklungsdauer und Testphase in der Geschichte der modernen Medizin sind nicht von der Hand zu weisen.

Dieses Problem ist selbstverständlich auch den politischen Entscheidungsträgern bekannt, die eine Impfrate von mindestens 70 Prozent der Bevölkerung anstreben, um eine „Herdenimmunität“ zu erreichen.

Deshalb hat sich nun die Bundeskanzlerin zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Wie das Bundeskanzleramt am Samstag bekannt gab, wird sich Angela Merkel am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtstag, in einer Live-Sendung in der ARD, im Anschluss an die Tagesschau, vor laufender Kamera als Erste gegen das Corona-Virus impfen lassen.

„Querdenker“ überwachen die Prozedur

Dabei hat das Bundeskanzleramt an alles gedacht: Um Gerüchten vorzubeugen, der Kanzlerin würde statt des Impfstoffs nur eine Kochsalzlösung verabreicht, wird eine Abordnung der „Querdenker“, bestehend aus zwei Fachärzten und einem Notar, den kompletten Vorgang von der Abholung des Impfstoffs im Werk bis zu dessen Verabreichung, überwachen.

Wie die Pressestelle des Bundeskanzleramtes mitteilte, will Angela Merkel mit dieser Geste das gespaltene Land versöhnen, Impfgegnern den Wind aus den Segeln nehmen und den „Querdenkern“, die sich zu einer bedeutenden außerparlamentarischen Kraft entwickelt haben, die Hand zur Versöhnung reichen. Wie weiterhin bekannt wurde, hat Merkel ihr Kabinett und die Ministerpräsidenten der Länder aufgefordert, es ihr gleich zu tun. „Wir schaffen das“, wiederholte Merkel gegenüber ausgewählten Pressevertretern bei ihrem Besuch des medizinischen Laboratoriums am Samstag in der Berliner Charité ihren  berühmten Ausspruch aus dem Jahr 2015.

Auch Kritiker der Kanzlerin müssen einräumen, dass Merkel mit diesem überraschendem Schritt ihre Vorbildfunktion beispielhaft erfüllt und sicherlich viele Skeptiker, die durch verstörende Videos dem Impfen eher verhalten gegenüberstehen, zum Umdenken bringt. Die Geschichte wird sich an die Immunisierung Merkels vor laufender Kamera als positiven Gegenpol zur Grenzöffnung im Jahr 2015 erinnern.


Anmerkung: Liebe Leser, selbstverständlich ist dieser Beitrag – ausgenommen der Zeilen über die Impf-Skepsis vieler Bundesbürger – frei erfunden. Sie können ihn also je nach Geschmack als „Fake-News“ oder Satire einordnen. Vielleicht aber auch als „Nudging“ für die Bundeskanzlerin, denn eines müssen Sie zugeben: Es wäre doch eine brillante Idee, oder? Die Querdenker, die an dieser Stelle ausdrücklich für ihren Widerstand gelobt werden sollen, wären sicherlich gerne vom Anfang bis zum Ende der Prozedur per Livestream mit dabei…




Corona-Gedenktag? Dann aber richtig!

Von WOLFGANG HÜBNER | Es mag überraschen: Aber ich bin ein ausgesprochener Freund des Vorschlags unseres Bundespräsidenten, demnächst feierlich einen Corona-Gedenktag zu begehen. Nur über die Gestaltung denke ich etwas anders als Frank-Walter Steinmeier. Doch das lässt sich gewiss noch klären. Ich bin ja auch nur der leicht abweichenden Meinung, dass nicht die Opfer im Mittelpunkt dieses Gedenktages stehen sollten, sondern die Helden von Corona. Denn die Opfer zu ehren, würde sofort zu vielen weiteren Gedenktagen führen. Zum Beispiel zum Gedenktag für die Opfer von Krankenhauskeimen; oder für diejenigen, die sich selbstlos für die staatlichen Einnahmen aus Tabak- und Alkoholsteuern geopfert haben; und so weiter und so fort – die Opfergedenktage würden kein Ende nehmen und dem Bundespräsidenten keine freie Minute mehr gönnen.

Außerdem müssen Gedenktage nicht immer so traurig sein, wir sind schließlich ein optimistisches, zusammen mit der ewigen Kanzlerin vergnügt nach vorne schauendes Volk. Ein solches bedarf unbedingt der Helden. Und Corona hat sie uns doch so reichlich beschert: Da ist der wuschelige Liebling der maskierten Nation, Dr. Christian Drosten. Millionen hat dieser mutige Wissenschaftler vor dem grausamen Erstickungstod gerettet. Und was wäre aus Deutschland geworden ohne den berühmtesten Veterinärmediziner Europas, ohne unseren Dr. Lothar Wieler? Tag für Tag hat er in der ARD-Tagesschau mit ernster Miene unseren Untergang nur deshalb beschworen, um uns vor diesem zu bewahren. Kaum weniger segensreich war auch das Wirken des SPD-Doktors Karl Lauterbach, der keine, wirklich keine Talkshow gescheut hat, seine vor der Apokalypse warnenden Botschaften zu kommunizieren.

Und da wir nun schon bei der Politik sind: Ganz besonders im Mittelpunkt des kommenden Corona-Gedenktages muss selbstverständlich der entschlossenste aller Virus- und Covidiotenvernichter stehen, also Bayerns ganzer Stolz, der Söder Markus aus Nürnberg. Wie dieser Landesvater die tödliche Seuche entschlossen in die Schranken gewiesen, seine Bajuwaren zu den glücklichsten Maskenträgern der Welt und sich nebenbei noch zum Kanzlerkandidatenfavoriten gemausert hat – das ist ein Heldenepos, das am Gedenktag nur von einer Frau angemessen gewürdigt werden kann, nämlich von Angela Merkel. Dafür darf hernach der Söder Markus mit Tränen in den Augen die Lobrede auf die epochal bewegende Kanzlerinnenansprache zum Lockdown halten.

Der Corona-Gedenktag soll aber nicht verstreichen ohne Würdigung von ARD, ZDF und allen Medien, denen es Tag für Tag, Abend für Abend so erfolgreich gelungen ist, 80 Millionen (minus zwei bis drei Millionen unbelehrbaren Covidioten, Verschwörungstheoretikern, Esoterikern und Rechtsextremen) in heilsamen Schrecken vor dem Killervirus zu versetzen. Und dankend sollte bei der Corona-Gedenkfeier auch YouTube erwähnt werden, wo von verantwortungsbewussten Zensoren alles unternommen wurde, um hetzerische Beiträge solcher Scharlatane wie diesem Professor mit dem undeutschen Namen Sucharit Bhakdi zu löschen.

Der Corona-Gedenktag, der unbedingt in dem kürzlich so tapfer verteidigten Reichstag stattfinden muss, wird gewiss ein Hochamt der neuen Corona-Demokratur – natürlich mit maskierten Kinderchören und einer der gewohnt fesselnden Steinmeier-Reden. Kein Zweifel: Deutschland freut sich darauf!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Die Sprache des Grünen Reiches

Sprache erschafft Wirklichkeit. Das sagt Grünen-Chef Robert Habeck und liegt damit sogar für grüne Verhältnisse verdammt daneben. Natürlich muss die Sprache, damit sie Wirklichkeitsmacht erlangt, erst per Gesetz normiert werden. Wer da nicht mitmacht, hat nichts verstanden und muss mit allem Wohlwollen da abgeholt werden, wo er ist.
Der Karikaturist und Satiriker Bernd Zeller von Deutschlands Online-Satirezeitung zellerzeitung.de ist in seinem neuen bei Solibro erschienenen Cartoonbuch „Die Sprache des Grünen Reiches“ sogar für seine Maßstäbe in Bestform, wenn damit gemeint sein soll, dass er mit leichten Zeichenstrichen punktgenau trifft. Für das herrschende Milieu bedeutet das: wieder etwas, das es mühsam ignorieren muss.




Papst Franziskus und die „Bazillen“-Ausrede

Von EUGEN PRINZ | Man kann sich gut vorstellen, wie die für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Medienberater des Heiligen Stuhls in Schnappatmung verfielen, als die Bilder vom Papst, der den pikierten Gläubigen im Fließbandtakt schroff die „Kusshand“ unter der Nase wegzog, im Internet viral gingen (PI-NEWS berichtete).

Bekanntermaßen hat aber der Teufel seine Großmutter erst erschlagen, als sie keine Ausrede mehr wusste. Dieses Schicksal bleibt dem Papst vorerst erspart, da die besagten Medienberater in dieser Beziehung nicht auf den Kopf gefallen sind. Nach dem Motto „Besser eine faule Ausrede, als gar keine“ wurde die Kunde verbreitet, dass der Papst den Kuss seines Rings nur verweigert hat, um die Gläubigen vor Bazillen zu schützen.

In der Tat, den Fischerring des Papstes zu küssen ist eine Tradition, die schon seit Jahrhunderten existiert und vielen Gläubigen das Leben gekostet hat. Die Geschichtsschreibung ist voll von rücksichtslosen Oberhirten, die den Kuss zuließen und von den Seuchen und Epidemien, die dadurch ausgelöst wurden. Man denke nur an die Pest, die auf das Konto der mittelalterlichen Päpste ging, von der Cholera ganz zu schweigen und als jüngstes Beispiel die Spanische Grippe mit 50 Millionen Toten, ausgelöst von Papst Benedikt XV, der dafür den Beinamen „der Schlächter“ erhielt.

Noch dazu nahmen diese Päpste auch keine Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit und setzten sich leichtsinnig dem Ansteckungsrisiko aus. Daher sterben Päpste meist schon in jungen Jahren.

Was haben wir für ein Glück, dass Franziskus da rücksichtsvoller ist, sich und den Gläubigen gegenüber. Was allerdings nicht so ganz ins Bild passt ist, dass er sich die Hand mal küssen lässt und mal nicht. Die eingangs erwähnten Medienberater erklären das mit der Anzahl der anwesenden Gläubigen, die diese Demutsgeste darbringen wollen. Sind es zu viele, verweigert der Papst.

Es halt also nichts damit zu tun, dass Franziskus als cholerisch gilt und je nach  Stimmungslage entscheidet. Wer so etwas denkt, ist ein Schelm und kommt in die Hölle.

Jedenfalls küsst ein gut aufgelegter Papst Franziskus auch mal einen Fuß nach dem anderen. Hoffen wir nur, dass er da nichts überträgt. Wer etwas über den Gesundheitszustand der jüngst Fußgeküssten weiß, möge sich bei der Redaktion melden.

Warum erfolgte kein Hinweis an die Anwesenden?

Der Autor konnte sich diese Satire nicht verkneifen. Aber jetzt mal im Ernst: Was hätte dagegen gesprochen, am Anfang der Audienz darauf hinzuweisen, dass man aus hygienischen Gründen auf den Kuss des Rings verzichten soll. Den Anwesenden wäre dadurch die peinliche Kränkung erspart geblieben. Nachdem dieser Hinweis nicht erfolgt ist, liegt nahe, dass es sich hier um das handelt, nach was es riecht: Eine faule Ausrede.




Kampf um Relotius-Preis 2019 voll entbrannt

Von WOLFGANG HÜBNER | Nichts lässt die Helldeutschland-Medien so kalt und unberührt wie reale Gewalt von Sozialinvasoren gegen Deutsche. Doch nichts versetzt sie in solche Aufregung, ja hyperventilierende Hysterie, wie Gewalt von Deutschen mit vermuteten „rassistischem“ Motiven gegen Menschen ausländischer Nationalität oder Herkunft. Das ist keine polemische Behauptung aus der populistischen Hass-Ecke, sondern eine leicht überprüfbare Tatsache: Man vergleiche einfach die massenmediale Berichterstattung über die Ereignisse in Amberg und Bottrop.

In dem schönen oberpfälzischen Städtchen, das selbstverständlich auch bunt und weltoffen sein will, haben Sozialinvasoren bei einem Gewaltexzess etliche Deutsche geschlagen, verletzt und gedemütigt. Für die meisten überregionalen Medien kein großes Thema, schließlich sollen ja auch keine Ressentiments gegen die mal wieder ihren sexuellen Frust abladenden Gäste der Kanzlerin geschürt werden. Und ohnehin liegt Amberg viel zu nah an den Zentren von Dunkeldeutschland und den Islamverweigerern in den östlichen EU-Spielverderberstaaten, um in Hamburger oder Frankfurter Redaktionsstuben besondere Aufmerksamkeit erwecken zu können.

Bottrop im tiefen Westen ist zwar auch nicht gerade die Gegend, in die Journalisten mit politisch-korrekter Gesinnung ohne Not und Gefahrenzulage zu reisen pflegen. Doch wenn die Meldung die Runde macht, ein Deutscher (!) sei absichtlich mit seinem Mercedes (!) in eine Gruppe von Migranten (!) gefahren, dann will – ganz unabhängig von der noch ausstehenden Klärung der Tatumstände und der Person des Täters samt dessen Motiv – jeder der gierigen Medienbengels und –mädels sich für eine aussichtsreiche Anwartschaft für den Relotius-Preis 2019, also für jene pseudojournalistische Fantasieware, die Chefredakteure und ihre wohlhabenden Verleger so sehr lieben, in Position bringen.

Dann wird also dem entsetzten Publikum von einem rassistischen Verbrechen, von Hasskriminalität und ähnlich schrecklichen Motiven erzählt, gerne unter Weglassung des bei Terroranschlägen selbst mit vielen Toten ansonsten unerlässlichen Wörtchens „mutmaßlich“. Denn das Geschehen in Bottrop kann und muss schließlich als Beweis dafür dienen, welches Gewaltpotential im dumpfen Volk der Biodeutschen unter der Knute gehalten werden muss.

Ach, der Täter ist vielleicht ein psychisch Kranker aus der Klasse der Abgehängten? Macht gar nichts, sondern beweist nur: Das AfD-Gift wirkt gerade in solchen Gestalten besonders böse. Und Amberg? Amberg ist bunt und weltoffen, das hat halt seinen Preis. Und ums Leben gekommen ist dort ja niemand. Nein, das wird weder dem „Spiegel“ noch der „Zeit“ noch der FAZ oder gar ARD oder ZDF eine größere Recherche wert sein. Wer den Relotius-Preis 2019 gewinnen will, der muss voll auf Bottrop setzen!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Bunte Vielfalt tödlich: Heftige Reaktionen um das Steinzeit-Volk

Von GLOSSE | Auf einer Andamanen-Insel, irgendwo im indischen Ozean, ist ein friedvoller Missionar bei einem fremdenfeindlichen Anschlag ums Leben gekommen, als er den Ureinwohnern die Bibel und Vielfalt bringen wollte. Muss nun die Geschichte von Multikulti neu geschrieben werden?

Jedenfalls hat das Ereignis in einschlägigen Kreisen heftige Reaktionen ausgelöst.

Claudia Roth (Grüne) drückte spontan ihre Betroffenheit aus und hofft, dass der bedauerliche Unfall nicht von Rechten instrumentalisiert wird. Robert Habeck plant dem Vernehmen nach, sich als grüner Heiland verkleidet dem sentinelesischen Strand zu nähern und die farbigen Einwohner vom aktuellen deutschen Hype zu überzeugen: Braun ist bäh, Buntsein besser, am besten grün.

Islam-Funktionär Aiman Mazyek beklagte sich beim Spiegel und der Süddeutschen, dass der bekannte Karikaturist Bernd Zeller den tragischen Vorgang im indischen Ozean für antiislamische Zwecke missbraucht hat. Zeller hatte in der „ZZ“ zu Recht erschrocken gefragt, was wäre wenn der Missionar Muslim gewesen wäre? Wären dann die Sentinelesen islamophob? Mazyek stellte ein für alle Mal klar: Der Islam und sein Koran sind grundsätzlich tolerant und friedliebend.

Heiko Maas (SPD) beeilte sich bekannt zu geben, dass die Sentinelesen an sich nicht zu den Unterzeichnern des UN-Migrationspaktes gehörten. Von daher bestehe auch keine Veranlassung, dass die Ureinwohner ihren sozialen Level auf den deutschen Standard anheben müssten, nur auf den indischen.

Der Außenminister verband seine Presseerklärung mit dem völkerrechtlich unverbindlichen Angebot, gleichwohl Sentinelesen als Fachkräfte für Sicherheit nach Deutschland einzuladen, um sie in Uschi von der Leyens Europa-Armee als Taskforce einzusetzen. Pressefotos belegten nämlich, wie die Indigenen einen Hubschrauber mit Pfeil und Bogen zum Rückzug zwingen. Auf die Sprache komme es zunächst nicht an, ergänzte ein Sprecher. Das Steinzeit-Volk könne aber bis zwei zählen, wie BILD exklusiv berichtet.

Der Vatikan depeschierte den Wunsch von Papst Franziskus, einen Ureinwohner in möglichst voller Kriegsbemalung auf seiner nächsten Gründonnerstag-Fußkuss-Show auftreten zu lassen. Kardinal Woelki (Köln) überlegt noch, einen sentinelesischen Einbaum für eine Messfeier zu importieren. Das Unglück am Strand von Mandana soll im Rahmen eines vorweihnachtlichen Migrations-Musicals vor dem Kölner Dom relativiert werden.

TV-Insider berichten, dass Chefhistoriker Guido Knopp aus o.a. Anlass schon am nächsten Drehbuch für „Hitler – sein abartiger Kampf gegen das Buntsein“ schreibt. Mehrere Folgen sind geplant.

Sawsan Chebli, das islamische IT-Girl von Berlins Oberbürgermeister Müller, will spontan ihre Rolex für mehr bunte Vielfalt an einen Sentinelesen spenden. Ihr Mantra: „Niemand ist eine einsame Insel“.

Man darf gespannt sein, ob der tragische Vorfall im indischen Ozean nun endlich zu mehr Einsicht führen wird…




Video: Extra3-Parodie über den „Wähler-Shrek“ Söder

„Extra 3“ ist zwar ein linkes NDR-Magazin, aber seine Parodien sind meist gut gemacht. Insbesondere die über den Islam, beispielsweise die „Jahrestagung vom islamistischen Terror“, die „Salafisten-News“, die „Messe für Fanatiker“ oder der Klassiker „Flaggen-Schlüter“.

In der aktuellen Ausgabe vom Freitag wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach allen Regeln der Kunst durch den Kakao gezogen.

Auf der Grundlage des Spider Murphy-Songs „Skandal um Rosie“ wird aus der CSU-Parteizentrale ein „Irrenhaus“, Söder ist – gemäß seiner exotischen Faschingsverkleidungen im fränkischen Veitshöchheim – ein „kranker Punk“ und „Wähler-Shrek“, dem die Wähler schreiend davonliefen, da er ein „Intrigant“ sei und die AfD nur „schlecht kopiert“ habe.

Übervater Franz Josef Strauß darf aus der Gruft auch seine geharnischten Kommentare über seine missratenen Zöglinge abgeben, beispielsweise „Angsthasen“, „blasierte Anhänger der Schickeria“ und „Partei der Hoffnungslosigkeit“.

Am Sonntag Abend um 18 Uhr wird sich zeigen, ob aus der Satire bittere Realität für die CSU wird. (ms)




Laut Gedacht #58: Sexismus sells

Sexismus überall. Nach anfänglich schockierenden Enthüllungen über sexuelle Belästigungen melden sich nun immer mehr Frauen und auch Männer zu Wort. Die Geschichten werden dabei immer skurriler und scheint immer schwieriger Komplimente und lockere Sprüche von Sexismus zu unterscheiden. Dies und andere Themen in der neuen Folge des patriotischen Youtube-Formats „Laut Gedacht“.