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Buntsprech für Anfänger: „Asylzuwanderer“

Von LEO | Jeder Ideologiestaat entwickelt seine eigene verkorkste Propagandasprache, auch Angela Merkels totale „Bunte Republik“ bildet in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Wer das Buntsprech, die Amtssprache in Merkels Reich, korrekt erlernen möchte, muss wie bei jeder Fremdsprache als erstes Vokabeln pauken – Thor Kunkels gelungenes Buntsprech-Wörterbuch „Das Wörterbuch der Lügenpresse“ ist ja nicht immer zur Hand.

Es gibt allerdings ein paar Eselsbrücken, die das Erlernen von Buntsprech erleichtern. Nehmen wir als anschauliches Beispiel aus unserem Lebensalltag einmal den üblichen Drogenhändler an der nächsten Straßenecke. Der Normalbürger würde diesen Mann schlicht und einfach als einen „nach Deutschland illegal eingedrungenen Ausländer aus einem Staat in Arabien oder Afrika“ einschätzen. Diese ganz sachlich-nüchterne Beschreibung kommt der Wahrheit nämlich am nächsten. Das amtliche Buntsprech allerdings bezeichnet diese Person als einen „Asylzuwanderer“.

Schauen wir uns diesen Begriff einmal näher an:

Gleich am Wortanfang sticht der Begriff „Asyl“ ins Auge, laut Grundgesetz-Artikel 16a, wie jeder weiß, ein Schutz, der „politisch Verfolgten“ gewährt wird, die nicht (!) aus einem EU-Land nach Deutschland eingereist sind. Tatsächlich aber ist der Drogenhändler an der nächsten Straßenecke aus dem EU-Land Österreich eingereist, und politisch verfolgt war er daheim ganz und gar nicht. Wir lernen: In Zeiten der Herrschaft des Unrechts richtet sich natürlich auch das amtliche Buntsprech nach dem Staatsmotto der Bunten Republik. Es gilt: „legal, illegal, scheißegal“.

Wenden wir uns nun dem zweiten Teil des Wortes zu: Laut Buntsprech handelt es sich bei unserem Drogenhändler an der Straßenecke um einen „Zuwanderer“, also eine besondere Unterkategorie des Oberbegriffs „Wanderer“.

Das Wort „Wanderer“ (auf Latein für alle Neunmalklugen: „Migrant“) ist im Buntsprech bekanntlich das übliche Ersatzwort für das in Merkels Reich ausrangierte Wort „Ausländer“. Alle Menschen dieser Erde, sofern es sich nicht um Deutsche oder Touristen handelt, gelten im Buntsprech als „Wanderer“. Diese seltsame Umdeutung von „Ausländern“ zu „Wanderern“ ist ideologisch leicht erklärbar: In der Ideologie des Buntismus gibt es ja keine Staatsgrenzen, also gibt es auch keine auswärtigen Staaten, also gibt es auch keine Ausländer. Alle Menschen dieser Erde sind im Buntismus quasi Nomaden, die, wie seit eh und je die Zigeuner, die lustige Freiheit haben, nach Belieben kreuz und quer umherzuwandern und immer gerade da ihr Lager aufzuschlagen, wo es ihnen am besten gefällt. Wir lernen: Im Buntsprech folgt die Sprache einzig und allein der amtlich vorgegebenen Ideologie.

Die Vorsilbe „Zu-“ vor dem „Wanderer“ hat ebenfalls eine besondere ideologische Bedeutung. Der Normalbürger würde bei einem Wechsel des Wohnsitzlandes von „Auswanderung“ und „Einwanderung“ sprechen, denn das Wort „Zuwanderung“ ist eine sprachliche Kunstschöpfung, die erst vor ein paar Jahren in den Sprachlabors unserer Bunten Republik erfunden wurde.

Dass dieses „Zuwanderung“ künstlich geschaffen werden musste, hat ideologisch seinen guten Grund: Im üblichen „Auswanderung“ und „Einwanderung“ legt das „Aus-“ und „Ein-“ vor dem „Wanderung“ ja nahe, dass es eine Landesgrenze gibt, die der „Wanderer“ bei seiner „Aus-“ und „Ein-reise“ überschreitet, wie man auch durch eine Zimmertür „aus“ einem Zimmer geht oder in das Zimmer „ein-tritt“. Diese Landesgrenze aber soll sprachlich unsichtbar gemacht werden – im Buntismus gibt es keine Landesgrenzen mehr. Ideologisch konsequent kann es im Buntsprech daher nicht nur keine „Aus-länder“ geben, sondern auch keine „Aus-wanderung“ oder „Ein-wanderung“.

Wie aber nun jenen Drogenhändler an der nächsten Straßenecke ideologiekorrekt bezeichnen, wenn er nicht „ein-gewandert“ sein kann, aber trotzdem offensichtlich nicht von hier ist? Die Lösung des Problems: Da die meisten Ersatzworte ohne „ein-“ und „aus-“, wie zum Beispiel „Hin-wanderer“, „Her-wanderer“ und „Weg-wanderer“, noch verkrampfter klingen, haben sich die buntistischen Wortklauber letztlich für das „Zu-wanderer“ entschieden. Außerdem hat das „Zu-“ noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Es ist nicht nur eine Richtungsangabe wie „hin-“, „her-“ und „weg-“, sondern legt doppeldeutig sogar noch einen Mehrwert nahe: Das „Zu-“ kennen wir ja auch aus „dazu“ im Sinne von „mehr“. Der „Zuwanderer“, so soll uns mit diesem Wort eingetrichtert werden, ist also nicht nur „hergewandert“, sondern er ist darüber hinaus noch eine Art Zugabe zu uns und schafft einen gesellschaftlichen Mehrwert.

Das vollständige sprachliche Bild unseres Drogenhändlers stellt sich laut Buntsprech also wie folgt dar:

Der Drogenhändler an der nächsten Straßenecke ist kein „illegal nach Deutschland eingedrungener Ausländer“, wie man ihn im Normaldeutsch bezeichnen würde, sondern er ist angeblich ein „politisch verfolgter Nomade, der einen gesellschaftlichen Mehrwert schafft“. Genau das ist die insgesamte Bedeutung des Kunstworts „Asylzuwanderer“.

Wir lernen: Alles Lüge!




Video: Oliver Flesch im Gespräch mit Bestsellerautor Thor Kunkel

Journalist, Blogger und YouTuber sowie Begründer des konservativen Nachrichten-Magazins 19vierundachtzig.comOliver Flesch, hat heute einen interessanten Gesprächspartner zu Gast: Den mehrfachen Spiegel-Bestsellerautor Thor Kunkel, dessen neues Druckwerk mit Sprengkraft Das Wörterbuch der Lügenpresse vom Buchhandel bereits auf dem Weg in die Bestsellerlisten des Landes boykottiert wird (PI-NEWS berichtete). Wir wünschen viel Spaß!




Talk im Hangar-7: Unbequeme Meinungen – Ausgrenzen statt diskutieren?

„Dem darf man doch keine Bühne geben!“ Aussagen wie diese füllen soziale Medien und bestimmen auch im öffentlichen Diskurs immer öfter, mit welchen Meinungen und Argumenten man sich auseinandersetzt. Die Folge: viele Menschen beklagen Redeverbote und eine intellektuelle Lähmung. Woher kommt die Neigung, unliebsame Meinungen zu delegitimieren, statt diese inhaltlich zu widerlegen? Und welche Folgen hat diese Diskursverweigerung für unsere Gesellschaft? (Ganze Sendung vom 30. Januar zum Nachsehen hier)



Thor Kunkel: Vor dem Spannungsfall

Der Ton in den Feuilletons ist rauer geworden. Nicht erst seit Sibylle Bergs Solidaritätsbekundung mit linksextremer Gewalt, wird Hetzern und Anti-Deutschen die große Bühne geboten. Nun hat auch die FAZ ihren Kleinstadt-Demagogen gefunden – Dietmar Dath, Fantasy-Autor & Lesben-Fiction-Experte, lenkte unsere Aufmerksamkeit kürzlich auf die lange vernachlässigten antihumanitären Ideologeme. Es wird wohl Zeit.

Im Zusammenhang mit den simulierten Seenot-Rettungen im Mittelmeer präsentierte Dath seinen Lesern den ursprünglich englischen Kommentar eines Vox-Day-Users als abschreckendes Beispiel rechter Denke: Ich ernte immer noch entsetzte Reaktionen in Kanada, wenn ich sage, die Lösung wäre, die Boote zu versenken und die Überlebenden mit Maschinengewehrfeuer zu belegen.“

Mit der Übersetzung ins Deutsche wird daraus ein deutscher, ein „Nazi- Gedanke“, zumindest für den oberflächlich lesenden FAZ-Kunden, die „klugen Köpfe“ von einst stecken heute bekanntlich woanders. Hängenbleiben soll: Achtung, ihr guten Menschen, die Rechten planen mit MGs auf Flüchtlinge zu schießen. Rechts bleibt deshalb nicht wählbar.

Nun ist nicht einmal gesagt, ob dieser rabiate Kanadier rechts, rechtsextrem oder sonst irgendeinem „Lager des Bösen“ zuzurechnen ist. Aber vielleicht hatte sein Großvater in der US-Navy gedient? – Während des Zweiten Weltkriegs gehörte es bekanntlich zum Modus Operandi der Alliierten auf hilflos im Wasser treibende deutsche Seeleute zu schießen. Es gibt hunderte von Augenzeugenberichten. Tiefflieger der Roten Armee nahmen die Flüchtlingstrecks auf dem zugefrorenen Haff ins Visier. Unter Stalins Strategen war von „Abschreckungsmassnahmen“ die Rede.

Doch auch die Schiffbrüchigen der deutschen Cap Arcona wurden von Flugzeugen der Royal Airforce mit Bordwaffen unter Feuer genommen. Der Beschuss – man mag es kaum glauben – war später vom angepassten Kriegsrecht der Sieger gedeckt.  Der russische U-Boot-Kapitän, der die mit 10 000 Flüchtlingen überladene Wilhelm Gustloff versenkte, erwartete sogar in den Rang eines „Helden der Sowjetunion“ befördert zu werden. Kurz und gut, Hitlers Gegenspieler nutzen ihre MGs für einen guten Zweck.

Was den menschenverachtenden Hochmut bestimmter Links-Karrieristinnen, die heute den Kriegsverbrecher Bomber Harris abfeiern, nicht entschuldigen soll. Daths Agitprop fällt jedenfalls wie ein aufgeblasener Papadom in sich zusammen: Wenn es nie in Frage kommen darf mit MGs auf Menschen zu schießen, wieso gingen die Alliierten dann mit gutem Beispiel voran?

Weil Krieg war, ganz einfach.

(Weiterlesen auf Thor Kunkels neuem Blog)