F. Vanhecke: „Was geschah, war eine Schande“

Frank VanheckeAuch seine Funktion als demokratisch gewählter EU-Parlamentarier hat Frank Vanhecke (Foto) auf dem Brüsseler Schumanplatz nicht vor der gewalttätigen Festnahme durch Thielemans‘ Polizeitruppe geschützt (wir berichteten mehrfach). Nun äußert sich der Vlaams Belang-Politiker in einem Artikel erstmals zu den Vorfällen am 11. September – PI-Leserin Monika P. hat ihn für uns übersetzt.

“Demonstrieren ist ein Recht, ein essentielles Instrument der freien Meinungsäußerung. In einem freien Zusammenleben hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung, und die Obrigkeit hat dieses Recht sicherzustellen.“ Dies schreibt Luc Van der Kelen in Het Laatste Nieuws im Zusammenhang mit der brutalen Niederschlagung der Demonstration vom 11. September. Selbst Yves Desmet, dem man schwerlich Sympathie für den Vlaams Belang nachsagen kann, meint in De Morgen, dass Freddy Thielemans, der PS-Bürgermeister von Brüssel, seine Entscheidung besser noch mal überschlafen hätte: „Die Freiheit der Meinungsäußerung ist in der Tat nicht dazu nur da, um wohlgefällige oder allgemeine anerkannte Meinungen zu schützen.“

Was sein darf und was nicht…

Es steht jedem frei, mit uns einverstanden zu sein oder auch nicht. Es steht jedem frei, gegen unsere Standpunkte oder Aktionen Einwände zu erheben. Aber in einer Demokratie hat der Vlaams Belang genau wie jeder andere auch das Recht, seine Meinung zu äußern und hat auch das Recht, zu demonstrieren.

Ob Homosexuelle, Illegale, PKK-Anhänger, radikale Araber und moslemische Fundamentalisten … in Brüssel kann jeder demonstrieren. Mit oder ohne Genehmigung. Und die Polizei hält sich diskret auf Abstand, „um nicht zu provozieren“. In der Tat, Demonstrieren ist ein Recht. Aber nicht für Flamen oder Sympathisanten von Vlaams Belang in Brüssel, das ist ja wohl klar geworden. Nicht für Menschen, die vor den Gebäuden der Europäischen Gemeinschaft friedlich ihrer Sorge um den Vormarsch des politischen Islam in Europa Ausdruck geben wollten.

Verbot bestätigt Islamisierung

Freie Meinungsäußerung und multikulturelles Zusammenleben passen nicht zusammen. Musste das noch unter Beweis gestellt werden? Nein, nach der politischen Verurteilung des Vlaams Blok aus juristisch sehr anfechtbaren Gründen nicht mehr. Und nach dem Demonstrationsverbot für den 11. September und der Polizeigewalt in Brüssel erst recht nicht mehr.

Senator Hugo Coveliers, der Zeuge unserer rabiaten Festnahme war, bezeichnete die Ereignisse als „Vorgeschmack auf den Islamo-Sozialismus“, das „Paradies von Freddy Thielemans“, der die Demonstration selbstverständlich verboten hatte, „weil er und die PS die allochthonen Stimmen nötig brauchen, um an der Macht zu bleiben.“

Thielemans berief sich als Alibi darauf, dass er für öffentliche Sicherheit und Ordnung sorgen müsse, dass er Krawalle und Gewalt befürchte. Aber die einzige Gewalt am 11. September ging von der Polizei selbst aus. Auf seine Anordnung hin!

Manipulierte Medien

Die Demonstration gegen die schleichende Islamisierung Europas wurde zugleich mit ihrer Ankündigung von der gesamten Presse kriminalisiert und in die rechtsextreme Ecke abgeschoben. So ziemlich alle Zeitungen und Rundfunkmeldungen meldeten fast gleichlautend eine „Anti-Islam-Demonstration“ und die damit verbundenen fast unvermeidlichen Krawalle. Eine verbotene Demonstration, hieß es ein übers andere Mal. Womit auch die Hauptfrage, ob so ein Verbot überhaupt gerechtfertigt sei, einfach übergangen wurde.

Auch nach der Demonstration wurde es hier und da mit der Wahrheit nicht so genau genommen, und die Journalisten konnten ihrer Abneigung gegen den Vlaams Belang ausführlich Ausdruck verleihen. Man bezeichnete sie – darunter Filip Dewinter und Frank Vanhecke – als „Demo-Provokateure“.

In Het Nieuwsblad schreibt ein gewisser Tom Ysebaert spöttisch und mit offenbarer Genugtuung, dass Filip Dewinter und Frank Vanhecke nun „am eigenen Leibe erfahren konnten, wofür ihre Partei selbst steht: für den ständigen Angriff auf Recht und Ordnung.“ Im Standaard bläst Bart Sturtewagen ins selbe Horn: „Vlaams Belang tritt immer für das Durchgreifen ein, aber manchmal kann die Partei sich ihrer Empörung nicht genug tun, wenn – wie am vergangenen Dienstag in Brüssel – handfeste Kerls in Uniform nur allzu begeistert ihrer Pflicht nachkamen“ …
Tja, soviel zu tendenziöser und geradezu abstruser Berichterstattung.

Der Standaard setzte in seiner Eigenschaft als „Qualitätsblatt“ noch eins drauf und ließ in seinen Artikeln durchblicken, dass die Vorsitzenden des Vlaams Belang sich wie schauspielernde Fußballer im Strafraum hätten fallen lassen und sich dort nun am Boden gewälzt und den Märtyrer gespielt hätten. Als ob es so lustig wäre, von der Polizei buchstäblich am Kragen gepackt zu werden. Eine Situation, von der es ziemlich viele Fotos gibt, die aber vom Standaard als „zur Veröffentlichung nicht geeignet“ bezeichnet wurden … In der Rubrik der Leserbriefe des Standaard erschienen deshalb auch vor allem ausgesprochen feindselige Briefe an die Adresse des Vlaams Belang, wohingegen wir aus zuverlässiger Quelle erfuhren, dass in den Redaktionsstuben sehr wohl andere Informationen ankamen. Aber auch die werden, vielleicht im Rahmen der objektiven Berichterstattung, unter den Teppich gekehrt.

Einfach eine Schande!

Es trifft zu, dass wir für ein beherztes Vorgehen gegen Kriminalität plädieren. Aber das Muskelspiel der Polizei am Dienstag passt nicht in dieses Bild. Und wir sind gegen Kriminelle! Vielleicht kann die Presse mal darauf hinweisen, dass Kriminelle in Brüssel meist mit Samthandschuhen angefasst werden, dass Brüsseler Polizeibeamte oft die Anweisung erhalten, nicht einzugreifen, wenn eine Demonstration von Gewerkschaften oder Allochthonen aus dem Ruder läuft, wenn schwere Schäden angerichtet oder unschuldige Passanten belästigt werden.

Nichts von alledem am 11. September. Es wurde nicht einmal demonstriert, es gab keinen Aufmarsch. Unsere einzige Verfehlung war, dass wir am Schuman-Platz standen, im Schatten des Europäischen Parlaments. Und was anschließend geschah, war eine regelrechte Schande! Wehrlose und friedliche Demonstranten wurden mit einer Wolke von Pfefferspray traktiert. Polizeibeamte versuchten zu verhindern, dass von diesen Ereignissen Fotos gemacht wurden. Journalisten und Fotografen wurden zu Boden geworfen oder sogar von einem Hund der herbeigetrommelten Hundeführerstaffel gebissen. Ich selbst wurde von einem Polizeibeamten zu Boden geschlagen und getreten. Wurde gewaltsam in ein Polizeifahrzeug gesteckt und ebenso gewaltsam wieder herausgezogen. Wieder mit brutaler Gewalt zu Boden geworfen und schließlich wie ein gemeiner Verbrecher mit auf dem Rücken gefesselten Händen in einen Gefangenentransporter gezerrt. Filip Dewinter wurde mitten in seinem Interview mit VTM vor laufender Kamera weggezerrt; Polizeibeamte fielen über ihn her, er wurde in die Nieren getreten und in den Bus geworfen.

Wer diese Bilder gesehen hat, kann selbst seine Schlüsse daraus ziehen und hat dies inzwischen wohl auch getan. In Flandern ist die Empörung über das Vorgehen der Polizei jedenfalls sehr groß.

PS-Polizeistadt

Es ist offenbar geworden, dass die PS ihre Chance sah, eine noch offene politische Rechnung mit Vlaams Belang zu begleichen. Dies ist auch Luc Standaert nicht entgangen, der in Het Belang van Limburg schreibt, dass PS-Bürgermeister und Polizeiverantwortliche es zuließen, dass ihre Truppen „sich an den überhaupt nicht gewalttätigen Demonstranten abreagierten, von denen nicht weniger als 154 mit viel unnötiger Gewalt festgenommen wurden. Nicht von der Brüsseler Polizei übrigens, sondern von den als Reserve angeforderten Lütticher (nicht niederländisch-sprachigen) Polizisten.“

Offenbar war Anordnung ergangen, auf „alles einzuschlagen, was sich bewegte“, meint Paul Geudens in der Gazet van Antwerpen. „Der Einsatzwagen fuhr – wir vermuten, absichtlich – ein französischsprachiges Bataillon gegen die flämischen Nationalisten auf …“ Die Folgen lassen sich an zwei Fingern ausrechnen. Polizeibeamte schlugen wie verrückt auf die Aktivisten ein. Rassistische Rufe wie „sales flamins“ (dreckige Flamen) waren zu hören. „Antiislamische Demo: Die Flamen am Boden“, meint La Dernière Heure mit vielsagendem Triumph … als Bildunterschrift unter einen am Boden liegenden Vorsitzenden von Vlaams Belang. Genau darum ging es!

Hauptstadt Europas?

Im Zuge des dänischen Karikaturenstreits durften tausende von Moslems in den Straßen von Brüssel in einer nicht genehmigten Demonstration ungehindert gegen den Westen wettern und schreien. Bürgermeister Freddy Thielemans sah durch die Finger, und die Polizeikräfte erhielten die Anweisung, in den Kasernen zu bleiben. Aber wenn flämische Demonstranten vollkommen gewaltlos für die eigene Überzeugung eintreten, dann muss die Polizei so richtig durchgreifen. Das Signal ist überdeutlich. Aber es ist noch die Frage, ob Europa froh darüber sein kann …
In seiner Reaktion ließ der EU-Kommissar Franco Frattini wissen, dass er mit einem Demonstrationsverbot nicht einverstanden war. „Grundsätzlich muss es jederzeit möglich sein, auf friedliche Art zu demonstrieren.“ Genau so verhält es sich!

“Kann jemand dem Brüsseler Bügermeister Freddy Thielemans vielleicht mal erklären, dass er sich selbst, seine Stadt und dieses Land lächerlicher- und völlig unnötigerweise in Misskredit gebracht hat?“ höhnt Bart Sturtewagen im Standaard. „Er selbst scheint nicht in der Lage zu sein, zu dieser Einsicht zu gelangen.“ Er fragt sich zu Recht, wie man einen Bürgermeister noch ernst nehmen kann, der nicht in der Lage ist, eine Demonstration von zweihundert Teilnehmern zu bewältigen.

In der 30-jährigen Geschichte unseres Verbandes haben wir schon manche Demonstration mitgemacht. Meist unruhige Demonstrationen. Aber was am letzten Dienstag geschah, haben wir bisher noch nicht erlebt. Demokratisch gewählte Parlamentsmitglieder wurden getreten und gefesselt. In Arrest genommen und wie Fußball-Hooligans oder gefährliche Kriminelle hinter Gitter gebracht. Auch französische und italienische Parlamentarier machten mit Thielemans Sondereinheiten und den Kellern des Brüsseler Justizpalastes Bekanntschaft und konnten dort etliche Stunden über Demokratie und freie Meinungsäußerung nachdenken. Die Botschafter von Frankreich und Italien äußerten ihr Missfallen über das Auftreten der Polizei, denn in ihren Ländern haben freie Meinungsäußerung und parlamentarische Immunität noch eine Bedeutung …

Die Moral von der Geschicht’: Brüssel hat sich am vergangenen Dienstag einen denkbar schlechten Dienst erwiesen. Die Bilder des gewalttätigen Vorgehens der Polizei gegen eine friedliche Demonstration im Gedenken an den 11. September [2001] macht in Europa die Runde. Man muss kopfschüttelnd feststellen, dass eine friedliche Demonstration der Opposition nicht nur in Russland von Ex-KGB-Chef Vladimir Putin mit Gewalt auseinandergetrieben wird, sondern auch in Brüssel, der „Hauptstadt Europas“ – und Polizeistadt der PS.

Frank Vanhecke

Hier noch einmal das Video der Vorkommnisse vom 11. September 2007 am Place du Schuman in Brüssel. Ohne Worte…




Christen sollen beim Moscheebau helfen

Was die Gusenbauers in der Politik können, können die Kirchen schon lange. Mit der Aktion „Keine Angst vor dem Islam“ werden die Gläubigen im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ aufgefordert, den Eroberern ein herzliches Willkommen zu bereiten.

Den Bau von Moscheen sollen sie auf ihrem Weg in den kollektiven Selbstmord unterstützen, um bei der Verbreitung der satanischen Verse bestmöglich behilflich zu sein. Einer lautet zum Beispiel:

Wahrlich, jene, die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift (Juden und Christen) und die Götzendiener werden im Feuer der Dschahannam sein; ewig werden sie darin bleiben; diese sind die schlechtesten der Geschöpfe. (Sure 98:6)

Aber vermutlich haben wir das falsch verstanden. Der Islam hat bekanntlich nichts mit dem Koran zu tun, jedenfalls nicht mit den Gewaltsuren. Außerdem gibt es gar keine Gewaltsuren, nicht wahr? Alles Übersetzungsfehler. Schließlich zeigt der Islam immer und überall sein friedliches und tolerantes Gesicht.




H. Schröter: „Moscheen sind politische Zentren“

Lesenswertes Interview mit der Sozialwissenschaftlerin Dr. Hiltrud Schröter in der Welt. Auszug: Moscheen sind ja keine „Gebetshäuser“ und „Kirchen“, wie oft naiv behauptet wird, sondern politische Zentren. Großprojekte wie in Köln und Hausen lehne ich ab, weil sie Demonstrationen islamischer Macht sind, die die Weltherrschaft anstrebt. Welt: Warum sind Sie so rigoros mit Ihrem Urteil? Schröter: Meine Generation hat diese Suppe hierzulande eingebrockt. Ich kann die Folgen, die auf unsere Kinder und Enkelkinder zukommen, nicht verantworten: nämlich ein drittes totalitäres System nach Faschismus und Kommunismus und die Wiederkehr des Patriarchalismus.

» Leserbrief an die Welt: forum@welt.de

(Spürnasen: Ute H., Volker S., Urs Schmidlin, Marcel, Bernd K.)




ORF-Moderator nennt Raddatz „Islamfresser“

Gestern Abend diskutierten auf ORF 2 der Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz, der österreichische Innenminister Günther Platter, der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, der islamische Religionssoziologe Mouhanad Khorchide von der Universität Wien, die Autorin des Buches „Die gestürmte Festung Europa“, Politikwissenschafterin Corinna Milborn und der Islam-Konvertit Günther Ahmed Rusznak.

Im Zentrum der Sendung stand nach der Verhaftung von drei terrorverdächtigen Islamisten in Österreich die Frage, wie stark Al Kaida in Österreich vernetzt ist. Macht der Westen einen Kreuzzug gegen den Islam, der die Muslime radikalisiert? Oder macht die islamische Welt einen Halbmondzug gegen den Westen, vor dem wir unsere Augen verschließen?

Zu beachten ist vor allem der islamische Religionssoziologe Mouhanad Khorchide. Anscheinend ist ihm von seinem Arbeitgeber, dem islamischen Religionsinstitut, die Entlassung angedroht worden, sollte er an der Diskussionssendung teilnehmen. Khorchide selber war die Erwähnung des Vorfalls sichtlich peinlich, so schien er denn auch durch den weiteren Verlauf der Sendung wie auf glühenden Kohlen zu sitzen.

ORF-Moderator Pelinka nennt Raddatz „Islamfresser“

Ein weiterer „Höhepunkt“ der Sendung war, als der Gastgeber, Peter Pelinka, vom Weltbild her ein kritischer Linksliberaler und großer Bewunderer von Bruno Kreisky, den angesehenen deutschen Orientalisten Dr. Hans-Peter Raddatz bei dessen Vorstellung als „Islamfresser“ bezeichnete (etwa nach 15 Minuten). Es ist schon ziemlich befremdlich, wenn der Diskussionsleiter die einzige kritische Stimme in der Runde (Raddatz) einen „Islamfresser“ nennt. Doch ein Raddatz weiß sich bekanntlich zu wehren.

„Unsere Geschichte war viel besser als unsere Gegenwart“

Noch interessanter als die Aussage von Raddatz war die Replik des Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft darauf. Anas Schakfeh hat sich nämlich nebenbei noch einen Seitenhieb auf die deutsche Geschichte geleistet. Er sagte zu Raddatz: „Ich meine unsere (islamische) Geschichte braucht sich gar nicht zu versch… schämen im Vergleich mit den anderen Kulturen (Deutschland…). Aber wir wollen hier nicht eine historische Debatte jetzt so zusagen aus dem Zaun brechen, denn wir wissen die Geschichte – wir kennen die Geschichte genug. Unsere Geschichte war viel besser als unsere Gegenwart.“

Aha…

» Email an ORF-Moderator Peter Pelinka: imzentrum@orf.at




Gusenbauer: „Das Problem ist nicht der Islam“

Nach der Verhaftung zweier Terrorverdächtiger in Österreich setzen bei den Verantwortlichen die bekannten Reflexe ein: Je näher der Terror rückt, desto lauter werden die Fürsprecher des Islam und desto trotziger wird die These von seiner angeblichen Friedlichkeit verteidigt. Was der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (Foto, SPÖ) und sein Vize und Finanzminister Wilhelm Molterer (ÖVP) zum Thema Islam jüngst von sich gegeben haben, lässt in seiner Naivität und Realitätsblindheit nichts Gutes für unsere freiheitlichen Gesellschaften erahnen.

Die erste und wichtigste Forderung ist immer die nach Dialogen und Runden Tischen, die zweite die Mahnung, bloß keinen Generalverdacht gegen alle Muslime zu schüren. Schließlich sei, so Gusenbauer,

Unser Feind ist nicht der Islam oder eine andere Religion, sondern der Terrorismus, die Diktatur, die Verleugnung der Demokratie.

Und um dem ganzen Unsinn das nötige Gewicht zu verleihen, gibt’s das nicht steigerbare Wort „falsch“ gleich im Superlativ.

Das wäre das Falscheste, was wir machen können.

Nun, lieber Herr Gusenbauer, das ist so ziemlich das Dümmste, was man sagen kann und im Gegensatz zu „falsch“ kann man „dumm“ sogar steigern. Der Islam ist keine Religion, sondern eine als Religion getarnte totalitäre Gesellschaftsordnung, die von dem pädophilen, gewalttätigen und mörderischen Anführer einer Räuberhorde verkündet und dafür benutzt wurde, den Herrschaftsanspruch über die Untertanen zu erhalten. Islamisten, Herr Gusenbauer, gibt es nicht. Friedliche Muslime, die sich weigern, die Gewalttätigkeiten ihres Heiligen Buches umzusetzen, sind dagegen Gott sei Dank zahlreich. Und das, Herr Gusenbauer, sollten Sie begreifen. Friedliche Muslime sind trotz des Koran friedlich, gewalttätige Muslime hingegen eben gerade wegen des Koran gewalttätig. Für jeden Terroranschlag gibt der Koran die nötigen Befehle und Rechtfetigungen her. Unser Problem ist eben genau der Islam!

Dann kommt die nächste aller Weisheiten, das Mitverschulden dess Westens an der Verzweiflung der Terroristen.

Ein wichtiges Mittel gegen extremistische Tendenzen sei die Ausbildung.

An welcher Wahrnehmungsstörung leidet dieser Mann? Die Massenmörder des 11. September waren wegen ihrer guten Ausbildung so „effektiv“. Die Kofferbomber waren Studenten, die verhinderten Terroristen von London waren Ärzte … Wieviel Ausbildung, Herr Gusenbauer, braucht es noch für den Mega-Anschlag?

Hören wir, was Dr. Tawfik Hamid, ehemaliges Mitglied der ägyptischen Terrororganisation Al-Gama’a al-Islamiyya, zu sagen hat:

„Zuallererst muss man verstehen, dass dies nichts, aber auch gar nichts mit Armut oder fehlender Ausbildung zu tun hat. Ich kam aus einer Mittelklassefamilie, und meine Eltern waren nicht religiös. Kaum jemand in der Bewegung hatte einen anderen Hintergrund. Ich hatte diesen Schwachsinn über Armut immer wieder in westlichen Entschuldigungen für den Islam gehört, meistens von Nicht-Moslems. Es gibt Millionen passiver, armer Unterstützer des Terrors, aber die meisten derjenigen, die morden, sind wohlhabend, priviliegiert, ausgebildet und frei. Wenn es wirklich wegen der Armut wäre, fragen Sie sich, warum es Mittelklasse-Moslems sind und niemals arme Christen, die in Palästina zum Selbstmordattentäter werden.“

Gusenbauer und seine Freunde aus der europäischen Elite sollten ein wenig lesen, und wenn es denn keine dicken Bücher sein sollen, dann wenigstens die Broschüre „Islam – Warum es keine Islamisten gibt“. Sie kann hier heruntergeladen werden. Größtmögliche Verbreitung ist ausdrücklich erwünscht!




Brüssel: „Tod den Juden- und Christenhunden!“

vanhecke_440.jpgImmer mehr Fotos und Videos dokumentieren die brutale Polizeigewalt, mit der Bürgermeister Thielemans in Brüssel das Gedenken an die Opfer des islamischen Terrors am 11. September zu verhindern versuchte. Dass es in Brüssel auch anders gehen kann, berichtet der Düsseldorf-Blog. Im Februar 2006 durften trotz pro-forma-Verbots durch den sozialistischen Bürgermeister 4.000 seiner muslimischen Wähler mit den Slogans „Tod den jüdischen Hunden! Tod den Christenhunden!“ ungehindert mit Polizeischutz durch Brüssel marschieren. PI zeigt neue Videos vom Dienstag letzter Woche.

Der Düsseldorf-Blog schreibt über die „verbotene“ Demo der Muslime, die dennoch ungehindert stattfand:

muslimdemo_bruessel.jpgBrüssels sozialistischer Bürgermeister (”Fat”) Freddy Thielemans pflegt sein islamisches Klientel, das ihn gewählt hat. Im letzten Jahr verbot er zwar eine Demonstration von Muslimen, schritt jedoch nicht ein, als 4000 von ihnen durch die Stadt marschierten und “Tod den jüdischen Hunden” sowie “Tod den christlichen Hunden” skandierten (Quelle: Akte Islam). Zur Verhinderung der aktuellen Anti-Islamisierungs-Demonstration setzte er, wie berichtet, eine gewaltige Polizeimacht ein, die zu einem größeren Teil aus Wallonen aus dem Raum Lüttich bestand, die gemäß diversen Berichten die flämischen Demonstranten teilweise übelst beschimpften.

Dass es nicht bei Beschimpfungen blieb, sondern zu massiven Gewaltanwendungen gegen die friedlich versammelten Bürger kam, zeigen unzählige Bilder, die deutsche Zeitungen ihren Lesern vorenthalten, im Internet aber als Zeugnisse der Bürgerjournalisten um die Welt gehen. Eines der mittlerweile bekanntesten ist das von der Festnahme des EU-Parlamentariers Frank Vanhecke am Schumanplatz (Großes Foto ganz oben).

vanderhecke_detail.jpgWährend Polizisten seine Arme nach hinten halten, greift ihm ein anderer von hinten an die Genitalien. Ein weiterer drückt ihm einen schwarzen Gegenstand in den Nacken. Ob es sich dabei „nur“ um eine Druckausübung auf Nervenpunkte handelt, oder es sich bei dem Gegenstand möglicherweise um ein Elektroschockgerät handelt, konnten wir bisher nicht feststellen. Vielleicht können unsere Leser anhand des Detailbildes (Foto links) zur Identifizierung beitragen?

Nach hunderten Fotos werden jetzt auch immer mehr Videos auf bekannten Portalen veröffentlicht, um Thielemans Schande in die Welt zu tragen. Besonders beeindruckt sind wir von dem folgenden, das, passend unterlegt mit „Hannibal-Lecter-Musik“, den schwarzen Tag für die Meinungsfreiheit in Europa in düsteren Bildern der Polizeigewalt dokumentiert:

Noch mehr Bilder, auch von bisher nicht gezeigten friedlichen Aktionen auf dem Luxemburgplatz, wo die internationalen Besucher der SIOE sich versammelten, gibt es hier zu sehen:

Allen Bildberichten ist gemeinsam, dass von den „zahlreichen kahlgeschorenen Randalierern“, die der Spiegel u.a. „seriöse Medien“ zusammenlogen, nichts zu sehen ist. Die Bilder der Bürgerjournalisten beweisen im Gegenteil den friedfertigen Charakter aller Versammlungen des 11. September 2007 in Brüssel.

Auch Thielemans prügelnde Polizei bestätigt dies unbeabsichtigt. Die für die Festnahmen der Demonstranten eingesetzten Polizisten hielten es nicht für nötig, ihre Helme überhaupt erst aufzusetzen. Dem aufmerksamen Betrachter des Filmmaterials wird dagegen auffallen, dass die mit Helmen, Schilden und Schlagstöcken aufmarschierte Polizeikette „verkehrtherum“ Aufstellung bezogen hat. Nämlich mit dem Rücken zur angeblich so gewalttätigen Versammlung der Demonstranten (Bild unten im Hintergrund), von denen sie offensichtlich keine Gewalthandlungen erwarten.

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Vielmehr schirmen sie die brutalen Festnahmen und Misshandlungen der Demonstranten durch ihre Kollegen nach außen hin ab. Offenbar befürchtete man, dass die brutale Polizeigewalt im Innern der Einkesselung die Wut von umstehenden Bürgern und Zuschauern hervorrufen musste und versucht diese mit der martialischen Sperrkette einzuschüchtern und von Solidaritätsbekundungen abzuschrecken.

» Email an Freddy Thielemans: Kabinet.Bgm.Thielemans@brucity.be




Wien: 1.200 Demonstranten gegen Moscheebau

Unter dem Motto „Wo der Halbmond aufgeht, geht das goldene Wienerherz unter“ rief die Bürgerinitiative Dammstraße in der Brigittenau am 13. September 2007 zusammen mit der FPÖ Wien zu einer Demonstration gegen den Ausbau eines bereits bestehenden islamisches Zentrum des türkischen Vereins ATIB auf. Mitten im dichtverbautem Stadtgebiet von Wien soll auf einer Gesamtfläche von 1.500 qm der Bau einer Moschee für über 1.000 Besucher erweitert werden.

Neben der großen Gebetshalle sollen Seminarräume, Kindergarten, Wohnungen und ein türkischer Supermarkt errichtet werden. Die Dammstraße soll so zu einem islamischen Pilgerzentrum werden, wobei – nebenbei bemerkt – dort jetzt schon größte Parkplatznot herrscht!

Der Demonstrationszug, der sich hauptsächlich aus Bürgern des Bezirkes Brigittenau, meist langjährigen Bewohnern, zusammensetzte, begrüßte mit frenetischen Applaus auch den Parteiobmann der FPÖ, Heinz Christian Strache, der sich der Veranstaltung anschloss. Der friedliche Zug ging durch die Dammstraße, zum Wallensteinplatz, vorbei an den dort bereits das Stadtbild beherrschenden türkischen Kaffehäusern, türkischen Supermärkten, mit Namen „Istambul“, „Antalyia“ oder „Bodrum“. Davor türkische Kaffeehausbesucher, die vom Gehsteig aus den langen Demonstrationszug mit 1200 Demonstranten, misstrauisch beobachten. Anschließend ging der Zug zur Wallensteinstraße, von dort via Jägerstraße zum Amtshaus des SPÖ-Bezirksvorstehers Lacina. Die Bürgerinitiative Dammstraße übergab dort eine Unterschriftenliste mit 5.000 Unterschriften, die sich alle gegen diesen gigantischen Ausbau des islamischen Zentrums richteten, der gegen den Willen der Wiener im Brigittenau stattfinden soll.

(Gastbeitrag von Bericht Josef W.)

Ansonsten läuft die bekannte Diffamierungskampagne: Sowie besorgte Bürger sich gegen die Islamisierung ihres Landes zur Wehr setzen, werden sie als Nazis gebranntmarkt und wie auch in Brüssel wurden Springerstiefel und Ähnliches zwar beschrieben und angeblich gesichtet, aber seltsamerweise auch hier nicht fotografiert. Natürlich lassen sich (leider) die rechtsextremen Gruppierungen die Chance nicht entgehen, den von den Volksparteien verratenen Bürgern „freundschaftlich“ unter die Arme zu greifen. Manchmal sind die vermeintlichen Nazis aber auch Linke, die – der Zweck heiligt schließlich die Mittel – mit passenden Outfit und Parolen die Demonstrationen erfolgreich in Verruf bringen. So geschah es bekanntlich in Berlin-Heinersdorf, wo Linksfaschisten für die zur mediengerechten Diffamierung erforderliche Begleitung des Zuges sorgten und sich damit sogar im Internet brüsteten. Der Presse war es Recht, sie griff begeistert die „Nazi-Beteiliung“ auf und hat es unseres Wissens nach bis heute nicht richtig gestellt.

Wir haben jetzt auch eine Fotostrecke der Demo. (Vielen Dank an Geheimrat) Unter 1200 Teilnehmern gab es sage und schreibe angeblich auch 30 Rechtsradikale (Foto 6). Wir sind betroffen und ein bißchen traurig.

 




Empörungsmaschinerie präzise wie ein Uhrwerk

Zu dem auch von PI immer wieder kritisierten „Messen mit zweierlei Maß“ von Medien und Politikern – bei passendem Täter-Opfer-Schema „Empörung ein“, bei unpassendem „Empörung aus“ – gibt es zum Wochenbeginn zwei lesenswerte Beiträge.

Der eine ist in der Preußischen Allgemeinen von Hans Heckel, der andere bei Telepolis von Jochen Bott. Die Thematisierung der heuchlerischen Gutmenschen-Betroffenheit muss in diesen politisch korrekten Zeiten als äußerst positives Zeichen gesehen werden.

»PI: Afrikaner nach Migrantengewalt weiter im Koma
»PI-Artikel zu Mulugata hier
»PI-Berichte zum Angriff auf den Frankfurter Rabbiner hier

(Spürnasen: Florian G. und Commander)