„Nie wieder Islamwissenschaften“, Teil II

MensaAlso ich dachte mir nichts Böses als ich mit einigen Freunden in der Mensa saß und meine Ravioli aß. Doch dann kam sie. Der Empfehlung des Profs. folgend, kam sie an unseren Tisch und fragte ganz nett, ob da noch ein Platz frei wäre. Klar, kein Problem, und sie durfte sich setzten. Sie fragte mich nach den Ausarbeitungen, ich packte mein Notebook aus und ließ mir die Email-Adresse diktieren und schickte sie ihr.

Ich merkte allerdings noch an, das sie sich die Werke besser ausdrucken sollte, einfach ein paar Sätze verändern und abschicken, wäre plagiieren und da wusste ich stände der Prof. nicht so drauf, das würde bis zum Rauswurf gehen. Einer meiner Freunde fragte mich nach dem Notebook, ob er mal ins Internet dürfe, er müsse da was nachschauen, kein Problem das Notebook wurde rübergereicht. Er öffnete den Browser und es folgte ein breites Grinsen (PI ist meine Startseite), nette Seite war der Kommentar. Dann kam die Frage von ihr, die ich eigentlich schon von Moslems gewohnt bin, ich wüsste ja so viel über den Islam und den Propheten, und wäre nicht so wie die Anderen, die die gläubigen Moslems nur beleidigen würden, was ich denn für Konsequenzen daraus ziehen würde. Der Typ am Pc grinste, einige der anderen wussten auch das Islamwissenschaften mein Hassfach ist, und wussten genau was jetzt kommen würde, denn den Vortrag hatten sie schon oft gehört…

Also die Frage ist leicht zu beantworten, fing ich meine Antwort an. Die Konsequenz, die ich aus diesem Fach gezogen habe, ich bin Firmkatechet geworden. Meine Höflichkeit gründet darin, dass ich es selber nicht mag, wenn man auf meinen religiösen Gefühlen herumtrampelt. Und frei nach dem Motto, was nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. „Ja ja, ihr Christen seid halt keine Moslems“, meinte mein Nachbar. Rums das hätte sitzen müssen. Aber das muss man denen ja lassen, hartnäckig sind sie ja. Aber was wäre denn mit Mohammed? Ja, den lehne ich ab, war meine Antwort. Warum denn? war ihre Frage. Es folgt nun ein Monolog der so ziemlich jeden Moslem zur Weißglut bringen muss.

Also als Moslem müsste ich ja glauben, das Mohammed Allahs Gesandter ist, der nichts anders getan hat, als ein Werkzeug Gottes zu sein, und den von Gott geoffenbarten Koran unter die Menschheit zu bringen. Richtig war ihre Antwort. Und genau da ist mein Problem. Wenn man sich den Koran näher betrachtet, überführt sich Mohammed selbst der Lüge. Du weißt, dass die Suren im Koran der Länge nach sortiert sind. Der Koran wurde nicht in einem Rutsch geoffenbart, sondern nur in einzelnen Versen, mal längere mal kürzere, und erst einige Jahre später von einem Nachfolger Mohammeds in die „Form“ gebracht, wie wir ihn kennen. Der Länge nach ist ja kein schlechtes System, aber chronologisch wäre besser, wie die Evangelien. Da erzählen die vier Leute das Gleiche, nur mit anderen Worten, da widerspricht sich eigentlich nicht so viel. Und jetzt komm mir bitte nicht damit, das wir Christen unsere Bibel dahingehend verfälscht haben, das wir konsequent alle Stellen gelöscht haben in denen Mohammed angeblich vorkam, das ist Schwachsinn. Ordnet man die Suren im Koran nämlich mal chronologisch, was von westlichen Wissenschaftlern (Nöldelcke) mal versucht worden ist, zeichnet sich ein ganz anderes Bild von Mohammed. Ein Bild, das ganz rational zu erklären ist, und nichts mit seiner angeblichen Gottesgesandschaft zu tun hat. Nämlich folgendes: Von einem Menschen, der mit der religiösen Masche versuchte, seine eigene private Macht zu erhalten und zu vergrößern, was ihm von heute aus betrachtet auch zweifelsohne gelungen ist. Am Anfang, da war er noch mit seiner Anhängerschaft in der Minderheit, und da hat er dann über Toleranz gegenüber anderen gepredigt, da war er noch in Mekka. Als er dann seine Schutzherren verlor, ging er nach Medina, oder besser er wurde gegangen (für die Muslime Hedschra). Dort hat er den Posten eines Schlichters übernommen und seine Macht kontinuierlich weiter ausgebaut. Nachdem er den Juden und Christen immer wieder erzählt hat, dass er ein Prophet ihres Gottes sei, die das aber einfach nicht glauben wollten, erging es ihnen schlecht. Wobei schlecht noch eine Untertreibung ist. Die oft von unseren islamophilen Freunden verschwiegenen Stellen im Koran, wir Juden und Christen sind Affen und Schweine, oder nehmt keine Ungläubigen zum Freund, stammen, wen wundert es, aus dieser Zeit, in der er Oberwasser hatte. Nachdem seine Macht in Medina gefestigt war, ging er gegen die jüdischen Kaufleute vor, die ihn nicht als Prophet anerkannten. Er ließ sie ermorden oder auch vertreiben und bereicherte sich an ihrem Besitz. Er änderte auch die Gebetsrichtung nach Mekka, wo einem vorislamisch heidnischen Götzenkult gehuldigt wurde, vorher haben sich die Moslem Richtung Jerusalem verneigt. Auch seinen Krieg gegen seine Vaterstadt Mekka führte er wie ein Beduine des siebten nachchristlichen Jahrhunderts auf der arabischen Halbinsel. Daran kann ich nichts Vorbildhaftes erkennen. Schlimmer noch – er schloss einen Waffenstillstand mit Mekka, nur um diesen dann ein Jahr später wieder zu brechen, um die Stadt zu erobern. Und zu so einem Beispiel werden die Muslime heute angehalten, zu Lügen, zu betrügen, Verträge zu brechen, wenn es ihnen nützlich erscheint (so einen Typen hatten wir Deutschen auch mal in unserer Geschichte), eben jedes Mittel anzuwenden, was bei der Verbreitung des Islams von Vorteil ist. Danke nein, bei so einem Verein mache ich nicht mit. Des weiteren kommt hinzu das ihnen das Element der Umkehr fehlt, wie schon gesagt, ich bin Katholik und ich oute mich mal als jemand der regelmäßig beichten geht. Diese Möglichkeit der kritischen Eigenreflexion fehlt denen ganz, was der Islam macht ist alles gut und richtig, was die anderen machen ist bäh. Ich finde das kindisch, und Menschen, die danach trachten, ihr Verhalten danach auszurichten einem räuberischen Beduinen nachzueifern, und nicht eher ruhen bis die ganze Welt genauso lebt wie sie, nein danke. Und sollte irgendwann die ganze Welt, was nie eintreten wird, islamisch werden, geht der Spaß erst richtig los. Dann kämpft nämlich ein Muslim gegen den anderen, weil seine Auslegung der Nachfolge Mohammeds seiner Ansicht nach wesentlich näher an dem ist, als das, was sein Nachbar macht. Und der ist dann natürlich ein Kufar, den man als gottesfürchtiger Mensch töten muss. Die islamischen Länder entwickeln sich immer weiter zurück, dort herrschen Intoleranz, Korruption und Armut (auch in Staaten wie Saudi Arabien). Nein danke, ich werde nie und nimmer Moslem.

Sie schaute mich an und tat so, als ob sie das als kritikfähiger Mensch hinnehmen würde. Nach einer Zeit stand sie auf, verabschiedete und bedankte sich für meine Ausarbeitungen. Ich warnte sie noch mal davor die Sachen im Word-Editor einfach zu verändern, der Prof würde das merken.

Eine Woche später, der Prof hängt die Liste der Leutchen aus die Hausarbeit schreiben „dürfen“. Als eine der Konvertitinnen ihren Namen nicht auf der Liste entdeckt, muss sie wohl den Fehler begangen haben in die nächste Sprechstunde des Professors zu gehen, um nachzufragen. Wie ich dann erfahren habe, muss es wohl ziemlich hässlich gewesen sein. Die dumme Nuss (in dem Fall darf man das sagen), hatte sich von ihrer Freundin meine Ausarbeitungen besorgt, diese etwas abgeändert, abgespeichert und als ihr geistiges Eigentum verkauft. Ungeschickt nur, das das in einem Worddokument im Hintergrund immer der Verfasser steht, und das war für sie dummerweise ich. Den Schein hat sie nicht bekommen, und plagiieren führt in Extremfällen zur Exmatrikulation.

» Teil 1: Erlebnisse eines Islamwissenschafts-Studenten

(Gastbeitrag von Knüsel)




Erzbischof Zollitsch und der Islam

Heute wurde Robert Bischof Zollitsch zum Nachfolger von Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Ein Grund zu fragen, wer er ist und welche Haltung er gegenüber dem Islam vertritt: „Distanzierung der Muslime von Gewaltausübung im Namen des Islams ist unverzichtbar“.

Der Freiburger Erzbischof Dr. Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Filipovo (damals Philippsdorf) im ehemaligen Jugoslawien geboren. Nach der Vertreibung und Flucht kam die Familie 1946 nach Deutschland.

Von 1960 bis 1964 studierte er Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Ludwig-Maximilian-Universität München, wurde 1965 in Freiburg i.B. zum Priester geweiht, 1974 mit einer Dissertation über „Amt und Funktion des Priesters in den ersten zwei Jahrhunderten“ zum Doktor der Theologie promoviert und 2003 zum Bischof geweiht. Weitere Infos zur Person beim Erzbistum Freiburg. Eine Predigt von Zollitsch zur Familie als „Lebensort des Glaubens“ lesen Sie hier.

Zollitsch hat sich, wie die katholische.de berichtet, für einen von gegenseitigem Respekt gekennzeichneten Dialog mit dem Islam ausgesprochen. Zugleich hält er es für unverzichtbar,

„dass Muslime sich von all denjenigen distanzieren, die im Namen ihrer Religion Gewalt ausüben und morden“. Wenn die schweigende Mehrheit ihre Position deutlich zum Ausdruck bringe und Gewalt eine eindeutige Absage erteile, „können vielleicht so manche Schwankende für Toleranz und den Sinn sowie die Einhaltung von Menschenrechten gewonnen werden“,

betonte er bei einem Treffen mit Professoren der Freiburger Hochschulen.

Es brauche „erneute, große Anstrengungen, um verstärkt in einen geduldigen Dialog zu kommen“, sagte der Erzbischof. In diesem Zusammenhang sprach er sich erneut für einen muslimischen Religionsunterricht in deutscher Sprache aus.

Die Schwierigkeit beim Islam bestehe darin, autorisierte und akzeptierte Gesprächspartner zu finden. Zum aufrichtigen Dialog gehört es für den Freiburger Erzbischof, Fragen stellen zu dürfen und auch Grenzen zu setzen.

Im Jahr 2004 hatte sich Zollitsch beispielsweise in einer Stellungnahme der Baden-Württembergischen Bischöfe für das Kopftuchverbot an Schulen ausgesprochen:

Das Tragen eines Kopftuchs beim Unterricht kann als subjektiver Ausdruck des persönlichen Glaubens verstanden werden, aber auch als fragwürdige politische Botschaft, die ein Menschen- und Frauenbild propagiert, das mit den Verfassungswerten unvereinbar ist. Es weckt daher Zweifel hinsichtlich der inneren Bereitschaft, für grundlegende Verfassungswerte des Grundgesetzes einzutreten.

Diese Zweifel wiegen um so schwerer, als die Passagen des Korans, die von islamischen Gelehrten bis heute zur Begründung einer Verpflichtung der muslemischen Frau zu einer bestimmten Art der Kleidung herangezogen werden, umstritten sind. So hat sich etwa der Ägypter Qasim Amin bereits vor rund 100 Jahren in seinem Buch „Die Befreiung der Frau“ gegen die Behauptung gewandt, dass der Koran eine spezifische Kleidung für Frauen vorschreibt. Der ägyptische Islamist Issam al-Aryam hingegen propagiert das „islamische Kopftuch“ seit 1980 als „Zeichen des Widerstands gegen die westliche Zivilisation“ und als Beginn der strengen Befolgung der Regeln des Islam. Die so von Islamisten propagierte „islamische Kleiderordnung“ wird als Zeichen für eine kulturelle Abgrenzung eingesetzt und zielt auf die Durchsetzung ihrer religiös untermauerten Vorstellungen von „Ehre“, Unterordnung der Frau und Wiedereinführung des islamischen Rechts, das heißt auf eine Islamisierung nichtmuslimischer Gesellschaften. In diesem Sinn wird das Kopftuch politisch instrumentalisiert. Davor darf weder der deutsche Gesetzgeber noch die muslimische Lehrerin, die ein Kopftuch als Ausdruck ihrer religiösen Identität trägt, die Augen verschließen. Der Streit um das Kopftuch wird gerade deshalb so emotional und heftig geführt, weil es in seiner symbolischen Mehrdeutigkeit im Kontext der Schule – gewollt oder ungewollt – provoziert.

Das nach traditionell islamischer Vorstellung geoffenbarte Recht (der Scharia) gehört zum Kernbereich des Islam. In einer Reihe von säkular verfassten, islamisch geprägten Staaten hat es im Zuge von Re-Islamisierungstendenzen in Teilbereichen der Rechtssprechung nach und nach wieder Geltung erlangt. Für die islamistische Interpretation der Scharia gibt es die Trennung von Staat und Religion im westlichen Sinne nicht, und sie lässt auch keine Religionsfreiheit im umfassenden Sinne zu. Ebenso gibt es im islamischen Ehe-, Familien- und Erbrecht keine Gleichstellung von Mann und Frau sowie keine Selbstbestimmung der Frau im westlichen Sinn. …

Solange aber unklar ist, welches Islamverständnis sich in Deutschland und in der Welt längerfristig als Mehrheitsorientierung durchsetzt, erscheint es geboten, einem möglichen Missbrauch durch ein Verbot zu wehren.




Rettungseinsätze: Die Angst fährt mit

Sie wollen helfen und werden beschimpft und bedroht. Im Zeitalter der Zuwanderung sozialer Unterschichten aus islamischen Ländern werden Einsätze von Rettungskräften für diese selbst zur Gefahr. Was die Feuerwehr aus Ludwigshafen schildert, ist längst Alltag in Deutschland. „Regelmäßig, wenn sie zu Hilfseinsätzen in arabische und türkische Familien gerufen wird, fährt die Angst mit. Wenn der Einsatzort in einem der Viertel liegt, wo Armut und Verwahrlosung zu Hause sind, schlägt den Helfern immer häufiger offene Ablehnung entgegen.“

» Fakten & Fiktionen: Offenbacher Helfer rufen um Hilfe

(Spürnasen: Rüdiger W. und FreeSpeech)




George Orwells „1984“ in der Praxis

„Wenn Sie sich ein Bild von der Zukunft machen wollen, dann stellen Sie sich einen Stiefel vor, der in ein menschliches Antlitz tritt, immer und immer wieder.“ Diese Passage aus „1984“ zitierte heute von Zitzewitz im Kommentarbereich. Die grauenvollen Zukunftsvisionen George Orwells sind dank Multikulti heute Gegenwart, zu lesen unter anderem hier, eins der Opfer ist auf dem Foto.

(Spürnase: Josef W.)




Die verpasste Chance der Kirche

VatikanIn ganz Europa macht sich Unsicherheit breit. Mainstream-Medien und Politik versuchen mit stetig abnehmendem Erfolg die explodierende Gewalt und all die anderen Probleme, die wir der Multikulti-Ideologie zu verdanken haben, zu leugnen oder von ihr abzulenken. Aber was nutzt der gesellschaftlichen Elite die gleichgeschaltete Medienlandschaft, wenn immer mehr Menschen die brutale Realität in ihrer direkten Umgebung oder gar am eigenen Körper zu spüren zu bekommen. Diese Leute sind fortan immun gegen gutmenschliches Pseudotoleranz-Gelaber.

Immer mehr Europäer verlieren ihr Vertrauen in die staatlichen Institutionen und in die etablierten Medien. Die Säulen unserer demokratischen Gesellschaftsordnung beginnen zu bröckeln. Meinungs- und Pressefreiheit, Demonstrationsrecht oder Rechtssicherheit, all das ist akut gefährdet. Scheinbar fest gefügte Strukturen lösen auf, die staatliche Ordnung beginnt zu wanken, auf den Straßen übernehmen immer mehr jugendliche Gangs das Kommando, immer mehr Stadtteile werden zu rechtsfreien Zonen, das Gewaltmonopol liegt längst nicht mehr bei der Polizei, Politik und Justiz verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit und Autorität. In diesem sich abzeichnendem Chaos suchen immer mehr Menschen nach Anhaltspunkten und nach Orientierung. Nur, wer kann sie ihnen geben? Die Kirche wäre eine oder sogar die logische Antwort.

Schließlich sind die Probleme Europas unübersehbar religiös-ideologischer Natur und die Kirche hat diesem Kontinent seit nunmehr zwei Jahrtausenden ihren Stempel aufgedrückt. Die christlichen Kirchen könnten oder besser müssten sich jetzt klar und eindeutig positionieren, sozusagen ihren USP herausarbeiten und für ihre Traditionen und Werte einstehen, auch wenn das zwangsläufig zu Konflikten führt. Jede andere Haltung bedeutet für die Kirchen nichts anderes, als ihr rasches und vermutlich endgültiges Ende – und das zu Recht.

Niemand braucht eine Kirche, die sich an Religionen anbiedert, die das genaue Gegenteil von dem verkünden, wofür das Christentum steht. Niemand braucht alte Männer in seltsamen Gewändern, die jedem Disput und Konflikt aus dem Weg gehen und deren so genannte Toleranz nichts anderes als Feigheit ist. Niemand braucht eine Kirche, der zur weltweiten Christenverfolgung nichts anderes einfällt, als Schweigen. Niemand braucht eine Kirche, die für nichts mehr steht und sich täglich selbst verleugnet. Niemand braucht eine Kirche, die nicht mehr in der Lage ist Aufbruch und Hoffnung zu vermitteln. Niemand braucht eine Kirche, die nicht mehr an sich selbst glaubt.

Nicht nur viele gläubige Christen warten auf klare und starke Worte vom Papst bis hinunter zu den Priestern. Den christlichen Kirchen Europas bietet sich wahrscheinlich die letzte Chance sich zu erneuern, für viele und vor allem auch junge Menschen wieder attraktiv zu werden und wieder zu einer wichtigen Größe in Europa zu werden. Doch es steht zu befürchten, dass sie den anderen Weg wählt.

(Gastbeitrag von A. Wappendorf)




Die Wahrheit über Migrantengewalt


Ins Fernsehen durfte er nicht. Ganz dem aggressiv-totalitären Machtverständis der Linken folgend, verbot Berlins unfähige rote Justizsenatorin Gisela von der Aue ihrem Oberstaatsanwalt Reusch den Mund. Denn das Aussprechen simpler Wahrheiten, zum Beispiel der, dass wir ohne die Zuwanderung der letzten Jahrzehnte keine nennenswerten Intensivtäterprobleme hätten (der blaue Balken oben ist der Anteil der Orientalen), ist dem multikulturellen Umbau der Gesellschaft hinderlich.

Oberstaatsanwalt Reusch, der von kleingeistigen Betonköpfen gern als Rechtsextremer diffamiert wird, lässt sich trotz Schikanierung durch seine Vorgesetzten den Tabubruch nicht verbieten. Die Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft e. V. Hamburg veröffentlichte einen Vortrag des mutigen Mannes, bei dessen Lektüre einem Hören und Sehen vergeht, und die uns schaudern lässt vor dem, was noch kommt. Der hier verlinkten PDF-Datei, deren Inhalt nach dem Willen links-grüner Demagogen niemals unter’s Volk gelangen dürfte, ist größtmögliche Verbreitung zu wünschen.

(Spürnase: Onkel Lasse)

» PI-Beiträge zu Roman Reusch hier




Erzbischof unter Druck – Support aus Deutschland

rowan.jpgDer Erzbischof von Canterbury (Foto) steht nach seinen Worten zur Einführung der Scharia mächtig unter Druck in Großbritannien – sein Rücktritt wird von verschiedenen Seiten gefordert. Wie schön für Rowan Williams, dass er in dieser Lage direkt Support aus Deutschland bekommt. Ein Muslim Dr. phil. aus Mainz erklärt uns die Welt.

Von allen möglichen Lagern wird der Bischof von Canterbury beschossen und er kommt gar nicht hinterher mit erklären, er habe es nicht so gemeint. So berichtet auch Timesonline über das Debakel des anglikanischen Kirchenfürsten, dem obersten Leiter der Kirche von England neben dem Kirchenoberhaupt, Ihrer Majestät Königin Elisabeth II.

Alison Ruoff, ein Mitglied der Synode und des diözesanen Rats von London sagte:

“Er hat der anglikanischen Gemeinschaft und der Kirche von England keinen Gefallen getan. Er sollte gehen.“

Doch siehe da, der Bischof erhält in den Kommentaren zum Timesonline-Artikel Rückendeckung aus Deutschland. Dr. phil. H. Yildiz aus Mainz schreibt:

Es ist sehr bedauerlich zu sehen, wie westliche Menschen, insbesondere die Briten, die eine ausgesprochen liberale Tradition haben, mit einer positiven Entscheidung, welche die gesellschaftlichen Belastungen beruhigen soll, umgehen. Ich kann verstehen, dass jemand, der in einer westlichen Gesellschaftsform aufgewachsen ist, diese Idee als ausländisch wahrnimmt. Aber ich hatte dennoch von den Briten erwartet, dass sie diesem Gedanken weniger emotional als rational gegenüberstehen. Auf der einen Seite beklagt man sich über die muslimische Welt, sie würde nicht rational handeln und Themen wie andere Religionen und andere Lebensweisen bewusst ablehnen; auf der anderen Seite hat man jetzt genau dasselbe gemacht. Es war nichts weiter als ein GUT GEMEINTER VORSCHLAG und dennoch erhielt Herr Williams einiges mit dem Stab. Wenn wir in Frieden zusammen leben wollen ohne “Konfrontation der Zivilisationen”, sollten wir empathisch und bedacht miteinander umgehen. Beide Seiten müssen ihren guten Willen zeigen. Herr Williams macht einen Schritt in die richtige Richtung. Sollte er für seinen guten Willen bestraft werden. Nein, das wäre der falsche Standpunkt.

Man merke daraus:

1. Die Einführung der Scharia ist etwas Gutes (für den Islam), nur haben’s die Briten als einzige begriffen, wenn auch „bedauerlicherweise“ nicht alle. Die anderen, in westlichen Gesellschaften aufgewachsenen, sind sowieso noch nicht „so weit“.

2. Es kann auch friedlich zu und hergehen, vorausgesetzt, die Westler sind endlich so empathisch und bedacht, sich zu ergeben und nach muslimischem Gesetz zu leben.

3. Die Einführung der Scharia ist ein gut gemeiner Vorschlag, denn seid ihr nicht willig, brauchen wir Gewalt: es wird zur Konfrontation der Zivilisationen kommen.

(Spürnase: WrongSermon)




Felix Austria: Keine Moscheen in Kärnten

keingrundrecht_200.jpg„Es gibt kein Grundrecht auf den Bau einer Großmoschee“. Den Satz von Ralph Giordano tragen deutsche Moscheebaukritiker (Foto: Demo in Köln) bislang durch die Straßen, ohne bei der Obrigkeit Gehör zu finden. In Österreich, genauer gesagt in Kärnten, ist man da einen Schritt weiter. Dort hat das Landesparlament heute ein Gesetz verabschiedet, das den Bau von Moscheen und Minaretten verhindern kann, wenn die Bauvorhaben von der Bevölkerung abgelehnt werden.

Das ORF berichtet:

Erreicht wird das mit Hilfe des Ortsbildpflegegesetzes und der Kärntner Bauordnung. Der für Raumplanung zuständige Landesrat Uwe Scheuch (BZÖ) ist mit der Ausarbeitung des Gesetzesentwurfes einem Auftrag des Landtages nachgekommen.

Das Landesparlament hatte im Herbst vergangenen Jahres mit den Stimmen von BZÖ, ÖVP und FPÖ die Landesregierung aufgefordert, einen Gesetzesvorschlag zum Bauverbot von Moscheen und Minaretten vorzulegen. SPÖ und Grüne sehen darin hingegen einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit und somit eine Verletzung der Verfassung. Der jetzt zum Beschluss anstehende Entwurf ist aber laut Verfassungsabteilung beim Amt der Landesregierung sehr wohl verfassungskonform.

„Die Religionsfreiheit wird durch das neue Gesetz nicht angetastet“, stellte Scheuch am Montag in einer Pressekonferenz fest. „Diese Gratwanderung ist gelungen.“ Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ) meinte, es gebe innerhalb der Bevölkerung „ein wachsendes Unbehagen mit dem Vordringen eines eher fundamentalistischen Islam“. Er wies auch darauf hin, dass Kärnten das erste Land in Europa sei, welches den Schritt einer Verhinderung von Moscheen und Minaretten gehe.

(Spürnase: Ludwig, Aschebesche)




Mordanschlag gegen Karikaturisten vereitelt

mohamed.jpgMit der Bombe im Turban (Bild) schuf der 73-jährige dänische Karikaturist Kurt Westergaard im September 2005 die bekannteste einer Reihe von Mohammed-Karikaturen, die nach der Denunziation durch dänische Imame zu Ausschreitungen und Toten in islamischen und westlichen, islamisierten Ländern führten. Jetzt wurden in Dänemark mehrere dänische und ausländische Muslime festgenommen, die planten, den Künstler zu ermorden.

Die Welt berichtet:

Die dänische Polizei hat nach eigenen Angaben mehrere Verdächtige festgenommen, die einen Mordanschlag auf einen der Zeichner der Mohammed-Karikaturen geplant haben sollen. Es habe am frühen Morgen Razzien in Aarhus im Westen des Landes gegeben, teilte die Polizei mit. Wie viele Personen festgenommen wurden, war zunächst nicht bekannt. Der Karikaturist hatte zusammen mit elf Kollegen Bilder des Propheten Mohammed gezeichnet, die vor zwei Jahren in der muslimischen Welt für Empörung sorgten.

Nach Angaben der Zeitung „Jyllands-Posten“, die die Zeichnungen als erste am 30. September 2005 veröffentlichte, wollten die Verdächtigen den 73-jährigen Cartoonisten Kurt Westergaard töten. Es seien Dänen und Ausländer festgenommen worden. „Es gab sehr konkrete Mordpläne gegen Kurt Westergaard“, sagte Chefredakteur Carsten Juste. Die Polizei sprach von einer vorbeugenden Maßnahme.

Kurt Westergaard und seine Frau stehen weiterhin unter Polizeischutz.

(Spürnasen: Adrian, Urban, Stephane)




Multikulturell aufgewerteter Heimweg

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In Wien wurden sechs Jugendliche auf dem Heimweg von einer Party ohne jeden Grund (außer vermutlich dem, dass sie keine Türken waren) von einer zehnköpfigen türkischen Jugendgang angegriffen und halb tot getreten und geprügelt. Die Krone berichtet über diesen neuerlichen Fall brutaler Migrantengewalt nur bei gleichzeitiger Deakivierung des Kommentarbereiches, weil dort angeblich „beleidigende, rassistische und diskriminierende Postings“ überhand genommen hätten.

Denn wer in der Massenzuwanderung aus dem islamischen „Kultur“kreis etwas anderes erkennt als Bereicherung und Aufwertung europäischen Lebens, wer die Schattenseiten und Probleme anspricht, der ist des Rassismus und Rechtsextremismus automatisch überführt.

Die Jugendkriminalität stieg in Österreich seit 2001 um mehr als 50 Prozent. Von den 33.000 jugendlichen Straftätern haben 18 Prozent keinen österreichischen Pass.

Wenn die Krone bzw. die Statistik und jetzt noch verraten würden, wieviele dieser verbleibenden 82% „Österreicher“ einen Migrationshintergrund haben, würde die heile Multikulti-Welt einen herben Riss mehr haben.

(Spürnasen: Josef W. und HBS)

» Necla Kelek: Gehorsam und Erziehung zur Gewalt




Vater zwingt Söhne zum Islam

soehne.jpgEine ägyptische Geschichte: Ein christlicher Vater von zwei Söhnen lässt sich scheiden, heiratet eine Muslimin, konvertiert zum Islam und zwingt nun seine Jungs im Teenager-Alter, ebenfalls zum Islam überzutreten – doch die beiden weigern sich. Jetzt droht ihnen der Schulverweis oder sogar die Todesstrafe.

Nach islamischem Recht gelten alle Kinder eines muslimischen Mannes automatisch als Muslime. Einer anderen Religion anzugehören ist „Glaubensverrat”. CSI berichtet über den Fall eines Vaters, der seine beiden Söhne Mario und Andrew Medhat Ramsis (Foto) dazu zwingen will, zum Islam überzutreten.

Der Vater ließ gestützt auf die Scharia die Religionsbezeichnung in den Geburtsurkunden seiner Kinder bereits von „Christ” auf „Muslim” abändern. Als Nächstes will der muslimisch gewordene Vater beide Söhne von ihrer christlichen Mutter trennen und das Sorgerecht seinem muslimischen Bruder übertragen. Um Mario und Andrew zu islamisieren, will sie der Vater außerdem zur Teilnahme am Koran-Unterricht zwingen.

Doch der Vater hat die Rechnung ohne seine söhne gemacht. Die beiden sind sehr gute Schüler am Gymnasium al-Horriya in Alexandria. Sie wollen nicht, wie ihr Vater sich das vorstellt, die Schule verlassen und den Koran auswendig lernen:

der Vater hofft, dass ihre Schulbildung abgebrochen wird, wenn sie sich nicht in ihren Islam-Kenntnissen prüfen lassen. Im Mai 2007 werden beiden Brüdern betreffende Prüfungsfragen vorgelegt. Sie weigern sich standhaft, diese zu beantworten. Stattdessen vermerken Mario und Andrew auf ihren Prüfungsbögen: “Ich bin Christ!”

Jetzt ist völlig unsicher, ob die beiden auf der Schule bleiben können, weil der Vater auf die Schulbehörden Druck macht. Gemäß der Scharia sind Kinder eines muslimischen Vaters automatisch als Muslime zu erziehen. Anderseits sieht auch Ägypten an sich Religionsfreiheit vor.

Im schlimmsten Fall droht den beiden Jungs sogar die Todesstrafe als „Glaubensabgefallene”:

Zwar werden vom ägyptischen Staat selber keine Todesurteile mehr wegen „Glaubensabfalls” verhängt. Doch aus Angst, von Islamisten ermordet zu werden, wären Mario und Andrew veranlasst, sich vor der Öffentlichkeit zu verstecken und eine Untergrundexistenz zu führen.

Was muss wohl in einem Vater vorgehen, dass er seine eigenen Kinder lieber sterben lässt, als sie als Christen leben zu lassen?

(Spürnase: oak80)




Katholischer Kongress befasst sich mit dem Islam

Kirche in NotDie Auseinandersetzung der katholischen Weltkirche mit dem Islam gehört zu den großen Themen beim „3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“ vom 11.-13. April 2008 in Augsburg. Wie der Veranstalter, das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ in München bekanntgab, spricht die bekannte Historikerin und „Stimme der Dhimmis“, Bat Ye’or („Eurabia“), über die schleichende Islamisierung Europas. An einer Podiums- diskussion über den Exodus der Christen aus dem Heiligen Land nehmen u.a. der Erzbischof von Galiläa, Elias Chacour, und Erzbischof Fouad Twal teil, der neue katholische Patriarch von Jerusalem.

Eine Rolle spielt der Islam den Angaben von „Kirche in Not“ zufolge auf dem Podium „Afrika-Kontinent der Hoffnung“, an dem neben Kardinal Gabriel Zubeir Wako aus dem Sudan zum Beispiel der einzige Bischof in Algerien, Alphonse Georger, der äthiopische Erzbischof Berhaneyesus Souraphiel und der Patriarch der katholischen Kopten Ägyptens, Erzbischof Antonios Naguib, teilnehmen. Mit dabei sind laut Kongressprogramm auch der Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, und der aus Äthiopien stammende Bestsellerautor Prinz Asfa-Wossen Asserate.

Zum Thema „Türkei – Bedrängte Christen im Land der Bibel“ sind das Oberhaupt der armenischen Christen in Österreich, Erzbischof Mesrob Krikorian, der Bischof von Anatolien, Luigi Padovese, und der Kirchenhistoriker und Türkei-Fachmann Rudolf Grulich als Redner vorgesehen.

Beim „Treffpunkt Weltkirche“ unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Augsburg, Walter Mixa, erwartet „Kirche in Not“ 3.000 Teilnehmer. Unter dem Leitwort „Zeit, vom Schlafe aufzustehen“ geht es nach Mitteilung des Hilfswerks um „existenzielle Zukunftsfragen der katholischen Weltkirche“. Dazu gehört neben den angesprochenen Themen auch der christliche Aufbruch in China und die Lage der Christen in Kuba. Neben einem Kinderkongress integriert „Kirche in Not“ in den Treffpunkt Weltkirche erstmals auch ein auf junge Familien zugeschnittenes Programm. Heilige Messen, gemeinsame Gebete, die Möglichkeit zur Einzelsegnung und die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament sollen dem Treffpunkt Weltkirche Tiefe geben und den Teilnehmern ermöglichen, die Tage auch zur persönlichen Einkehr zu nutzen.

Das Kongressprogramm kann man bei „Kirche in Not“ anfordern: Tel.: 089-7607055, info@kirche-in-not.de, www.kirche-in-not.de

PI wird ausführlich vom 3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche berichten.




Hohe Opferzahl durch fehlende Sprachkenntnis?

War letztlich mangelnde Kenntnis der deutschen Sprache, somit fehlende Integration, die Ursache dafür, dass der Hausbrand von Ludwigshafen neun Todesopfer forderte? Verbrannten vier Frauen und fünf Kinder (die Männer konnten sich alle retten), weil die Feuerwehr den ersten Notruf nicht verstand? Die Vermutung liegt nahe, wie der Schweizer Blogger FreeSpeech erläutert.

Deutschkenntnisse hätten die Leben gerettet beim Brand in Ludwigshafen

Das lässt sich vermuten, wenn man zwei Aussagen zusammenbringt:

– Der erste Anrufer wurde von der Feuerwehr nicht verstanden, weil er kaum Deutsch sprach und verstand.

– Es fehlten 5 Minuten, und alle hätten gerettet werden können. Es gingen insgesamt nur sieben Anrufe ein, bei jedem Verkehrsunfall sind’s mehr. Der entscheidende Anruf, worauf dann innerhalb von zwei Minuten die Feuerwehr da war, wurde von einem Polizisten abgesetzt (Aussagen des Arztes bei Anne Will).

Daraus lässt sich schliessen: Als einer anrief, der genügend Deutsch konnte, waren die Hilfskräfte blitzartig da. Vorher riefen nur Leute an, die zwar das Inferno kommen sahen, weil sie mitten drin waren – aber eben kein Wort Deutsch sprachen.

Wahrscheinlich wusste Erdogan das bei seiner Rede bereits. Die Forderung nach mehr Türkisch war eine Botschaft: Wenn die Deutschen Türkisch könnten, wären die Menschen nicht umgekommen. Die Deutschen sind für den Tod verantwortlich, weil sie nicht genügend Türkisch
verstehen.

Integration ist bustäblich lebenswichtig, denn diese neun Menschen starben am Mangel an Integration. Und daran sind die Deutschen schuld.

Zur Strafe wurden die Hilfskräfte bespuckt von 10-jährigen, zur Strafe wurde ein Feuerwehrmann zusammengeschlagen. Schuld ist immer der Dhimmi. Der soll sich integrieren in den Islam und endlich Türkisch lernen. So denkt Erdogan, so denkt Mazyek.

Die Ursache des Brandes ist weiterhin unklar. So katastrophal hätte er aber nicht ausgehen müssen. Die Sprache des Gastlandes kann Leben retten, wie man sieht … wenn man sehen will und eins und eins zusammenrechnen kann.




Erlebnisse eines Islamwissenschafts-Studenten

MuslimaIch sitze hier vor meinem PC, lese PI und freue mich, dass die Gemeinde täglich größer wird und Deutschland aufwacht. Mir geht es auch ganz gut ich hab mich heute den ganzen Tag nicht geärgert. Fällt mir erst jetzt auf. Aber irgendwas ist anders, nur was? Auf einmal fällt es mir ein – wir haben ja jetzt vorlesungsfreie Zeit. Aber das alleine kann es nicht sein. Also weiterdenken.

Jetzt hab ich es, keine Seminare mehr, besser gesagt kein islamwissenschaftliches Seminar mehr. Das war echt das Schlimmste was ich je erlebt habe. Islamwissenschaft, der Fehler meines Lebens, ja ich war so dumm und nun ist es mein Hassfach. Das war hoffentlich meine letzte Lehrveranstaltung in dem Fach (wenn die Hausarbeit gut wird, bin ich scheinfrei in dem Fach).

Aber nun mal zum Seminar selber, wie man sich denken kann sind die Nicht-Muslime in der Minderheit. Was aber nicht heißen soll, das wir uns alles propagandistisch gefallen lassen mussten, wir sind ja schließlich an der Uni, und da darf man seine Meinung vertreten, und muss diese auch verteidigen können. Aber ich erzähle euch hier mal von ein paar „Highlights“ des Seminars.

Erste Stunde Grundlagen: Was sind die fünf Säulen des Islam? Wie heißen die ersten vier Kalifen? Die Frage vom Prof war fies, da konnte man nämlich sehen, wer Sunnit und wer Schiit war, alle Moslems natürlich voll reingefallen. Was ist ein Hadith? Was ein Hadith ist wusste natürlich jeder, aber wie sah es mit den Hadithsammlungen aus, wer war das? Wusste auch wieder nur eine Fraktion, und das waren nicht die Moslems. Nach einer Weile reicht es einem Kollegen von mir aus der Nicht-Moslem-Fraktion und meint: „Wir sind hier in einem Hauptseminar, da sollte man über die theologischen Fakten Bescheid wissen, das ist Stoff des Grundstudiums, und wer das vergessen hat, sollte nochmal das Buch von Richard Hartmann, ‚Die Religion des Islam lesen‘.“ Bums das hat gesessen. Das war zum Schluss der Stunde, nachdem wir die ganze Zeit damit verbracht hatten, Stoff aus dem Grundstudium zu wiederhohlen. Also Klamotten zusammenpacken und raus, schnell raus bevor der Prof auf dumme Ideen kommt. Leider nicht schnell genug. Prof: „Herr XY, Sie haben mich da auf eine gute Idee gebracht. Bitte fassen Sie die Stunde in einem Stundenprotokoll zusammen, zwei bis drei Seiten genügen, und schicken sie mir die Ergebnisse per Mail bis Freitag.“ Hab ich das gerade richtig verstanden, Stundenprotokoll, und das über Inhalte des Grundstudiums, wir sind hier in einem Hauptseminar. Naja ist halt so, und das eine Mal wirst du überleben.

Die Woche drauf: Prof kommt rein, hat einen Stapel Papier unter dem Arm, wie sich herausstellte, unsere Hausaufgaben. Er verteilt sie. Der Kommentar von ihm, und den werde ich nie vergessen: „Die Ausarbeitungen haben meinen Erwartungen entsprochen.“ Was soll das jetzt wieder heißen? Denke ich so bei mir, und schaue meine Kollegen von der NMF (Nicht-Moslem-Fraktion) fragend an.

Wir bekommen unsere Hausaufgaben wieder. Bei der NMF steht drunter OK Datum und Kürzel des Profs, bei einigen der „Anderen“ vieles rot angestrichen. Eine Muslima meldete sich und fragt, bis wann sie die Überarbeitung denn abgeben solle. Der Prof antwortete, das wir zu jeder Stunde nun ein Protokoll schreiben sollten, und das wir am Schluss des Seminars für jede Stunde ein Protokoll abgeliefert haben sollten, das mindestens mit ausreichend bewertet worden sei. Hab ich das gerade richtig verstanden? Stundenprotokolle sind ja ganz gut um die Stunde zu rekapitulieren, aber nicht wenn die Stunde aus Inhalten des Grundstudiums besteht. Leider wurden meine Hoffnungen die nächsten drei Stunden nicht erfüllt. Aber was solls, ist mein Hassfach, also Augen zu und durch.

Die Zusammenstellung der Seminarteilnehmer war folgende: 12 Teilnehmer (3 NMF – 2 Katholiken 1 Evangele; MF 9 – 3 Schiiten 6 Sunniten inck. 2 Konvertitinnen, Bemerkung von mir: die waren mit am schlimmsten/dümmsten). Nun folgen ein paar verbale Wortgefechte, die komischerweise immer die NMF gewonnen haben. Das Thema des Seminars war eigentlich der Islam und seine frühe Verbreitung, und so kamen dann alle Sachen auf den Tisch, die diskutiert werden konnten. Bei einigen Themen kann ich heute noch nicht glauben, dass diese Sachen wirklich vorgebracht worden sind.

Islam kann man auch mit Frieden übersetzen, meinte eine der Konvertitinnen. Gegenfrage woher sie das habe? Von Muslimwelt.de sagte sie. Antwort von mir: „Ich studiere im Hauptfach Geschichte, da gibt es so etwas wie Quellenkritik, was soviel wie die kritische Hinterfragung einer jeden Aussage/Quelle ist, so eine Seite kann wegen ihrer Parteilichkeit nicht als Referenz herangezogen werden. Aus meiner bestandenen Arabischprüfung weiß ich, das kann nur mit Unterwerfung übersetzt werden.“

Thema Schisma des Islams: O-Ton von beiden Seiten der MF, ja das wäre schlimm, aber wir Christen sollten mal schön ruhig sein, wir hätten ja auch den Dreißigjährigen Krieg gehabt usw. usw. Ja, schon richtig, stimmen wir zu, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass man sich im Namen Gottes nicht den Schädel einschlägt, und so leben wir heute friedlich nebeneinander (Umarmung des Evangelen mit einem Kathohliken mit der Aussage: „Bruder komm an mein Herz“). Wie sieht das denn bei den Moslems aus (die Antwort kannten alle, betretenes Schweigen)? Irgendwie war die Stunde danach gelaufen … .

Die Moslems würden verfolgt und diskriminiert und für ihren Glauben, vom Westen umgebracht (hat eine der Konvertitinnen tatsächlich gesagt), der Prof schreitet ein und stellt klar: „Im Irak bringen Moslems Moslems um. Wenn ein Moslem ermordet wird, dann in der Regel von einem anderen Moslem. Und zweitens: Die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft weltweit sind Christen, unter kommunistischen und eben auch muslimischen Regimen.“

Kreuzzüge: Eines der beliebtesten Themen, wobei sich die MF damit trösten konnte, das sie zum Schluss gewonnen hat, und das rechtfertigte alles. Die bösen Kreuzritter hätten die Muslime überfallen. Stimmt nicht: 1. seit 1009 verschlechterte sich die Lage der Christen im islamisch besetzten Gebiet rapide (unter anderem wurde die Grabeskirchen zerstört). 1095 begannen dann die Kreuzzüge, weil der byzantinische Kaiser um Hilfe gebeten hat, weil die Moslems immer weiter angegriffen hätten. 2. 846 wurde Rom von Moslems geplündert (man stelle sich vor, wir hätten Mekka angegriffen), 732 Schlacht bei Portiers usw. Da hatte selbst die wahre Religion des Friedens die Schnauze richtig voll, und hat mal zurückgeschlagen (O-Ton eines der NMf).

Propaganda mit Fakten bekämpfen funktionierte ganz gut in diesen Seminar. Leider nicht so außerhalb der UNI. Die Diskussion wurde teilweise mit rauen Bandagen geführt, und ich kann echt nicht glauben, dass das zukünftige Akademiker waren. Ich habe versucht, sachlich zu bleiben, was mir zwar weitestgehend gelungen ist, mir dann aber eine Empfehlung vom Prof einhandelte, der einer der muslimischen Teilnehmerinnen riet, mich doch einmal zwecks Aufarbeitung und Inhalt der Stundenprotokolle zu kontaktieren. Was die dann auch wirklich tat.

Dazu mehr im zweiten Teil, der in Kürze folgt.

(Gastbeitrag von Knüsel)