Der demographische Genozid

DemographieDer Fackellauf zu den XXIX. olympischen Spielen gestaltet sich derzeit eher wie ein Hindernisrennen. Abend für Abend zeigen uns die Nachrichten, wie die Fackel unter widrigsten Umständen von einer Station zur nächsten getragen wird, unter den Protesten von Tibetfreunden und Exiltibetern, für die die Sommerspiele eine letzte Möglichkeit zu sein scheinen, um auf ihre scheinbar ausweglose Situation aufmerksam zu machen – den kulturellen Völkermord ihrer Nation, so hat es der Dalai Lama persönlich ausgedrückt. In Tibet kann man sehr deutlich sehen wohin Sozialismus und Kommunismus führen. Und bis dahin sind wir auch alle einig, jedes Volk, jede Nation braucht ihr eigenes Land und ihre eigene Kultur.

Anders sieht jedoch die Situation zum Beispiel in Deutschland oder anderen Europäischen Ländern aus. Die Besinnung auf die eigene Kultur wird als Nationalismus abgetan und somit zur indiskutablen Sache. Neben der Sprache und der Geschichte, gehören auch Dinge wie etwa eine gemeinsame Rechtskultur (Unschuldsvermutung, Rehabilitation von Straftätern etc.), eine Religionskultur auf dem unser Rechtsverständnis nämlich aufbaut und auch eine Demokratiekultur dazu. Das hat aber nichts mit Nationalismus und Rassismus, sondern mit dem simplen Selbsterhaltungstrieb zu tun, der jedem Individuum aber auch jeder Kulturnation innewohnt.

Das Problem!

Schauen wir uns also die Situation in Deutschland an. Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland ist derzeit auf einem Rekordtief angelangt. Ca. 1,4 Kinder pro Frau werden zurzeit geboren. Die Politik reagiert nur zögerlich auf ein Problem, das schon seit über 20 Jahren bekannt ist. Kinder und Familien haben eben keine Lobby und so kann das Elterngeld auch nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein.

Der demographische Wandel, von dem so mancher Politiker und Journalist spricht, als sei dies ein unabänderbares und unbeeinflussbares Naturgesetz, ist jedoch nur ein Problem. Das Hauptproblem sind die Bevölkerungszuwachsraten der Muslime in Deutschland. So sind bei den in Deutschland Neugeborenen, bereits 9,2 % Kinder mit muslimischen Eltern. Das allein scheint schon beängstigend, ist aber nur die halbe Wahrheit, denn einen weiteren Zuwachs von muslimischer Bevölkerung erhält Deutschland durch die Zuwanderung von Moslems, von derzeit etwa 100.000 Menschen pro Jahr (PI berichtete). Damit errechnet sich ein muslimischer Zuwachs pro Jahr von etwa 21 % am Bevölkerungszuwachs Deutschlands. Nicht eingerechnet ist hierbei die Nettoabwanderung deutscher Staatsbürger, welche sich aus der Bruttoabwanderung (derzeit bei ca. 155.000 pro Jahr) abzüglich der Zuwanderung von deutschen „Heimkehrern“ (derzeit bei ca 138.000 pro Jahr) beläuft.

Was also tun?

Von den etablierten Parteien und Medien ist niemand gewillt, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Man scheint der Meinung zu sein, dass eine bloße Diskussion über solche Fakten schon anstößig ist. Dabei gibt es Möglichkeiten, diese Entwicklung einzudämmen, der Islam ist längst zu einem Teil Deutschlands geworden. Viele Muslime sind bereits Deutsche, aber wie viel Islam wir in unserer Heimat wollen, sollten wir doch wohl selbst bestimmen dürfen.

Wie es richtig geht hat unlängst Dänemark vorgemacht. Und um die Geburtenzahlen in Deutschland wieder ansteigen zu lassen, benötigen wir viel mehr Krippenplätze und einen weiteren Ausbau des Elterngelds, sowie die Aufstockung des Kindergelds. Die Gegenfinanzierung wäre übrigens kein Problem, zum Beispiel wenn die überhöhten Freibeträge der Erbschaftsteuer beim Erben von Gebäuden reduziert würden.

Es gäbe viele Möglichkeiten um zu verhindern, dass Europa ein neues Tibet wird, jedoch sehe ich noch nicht den Wilders, den wir hier dringend bräuchten.

(Gastbeitrag von Daniel)