Hasspredigt oder Missverständnis?

Großbritannien kämpft heftig mit den Folgen seiner Toleranz. Wie schwer der Rechtsstaat sich dabei mit den Anhängern der Religion des Friedens™ tut, zeigt der Prozess gegen den Hassprediger Abu Izzadeen (Foto, PI-Bericht hier), wo man sorgfältig zu differenzieren versucht, wann eine Hasspredigt noch unter die Meinungsfreiheit fällt, und wann sie zu Gewalt und Terror führt.

„Allah wird alle Kufr (Ungläubige) von der Erde entfernen, und zwar wie?“, so predigte Izzadeen auf einer DVD. „Durch Gebete und ein paar Bücher? Nein, meine lieben muslimischen Brüder – mit Jihad für Allah. Wir sind Terroristen, wir terrorisieren die Feinde Allahs.“ Und weiter sagte er in Anlehnung an den U-Bahn-Anschlag vom 7. Juli 2005: „Seid ihr bereit für einen weiteren 7. Juli?“

Da muss man natürlich schon genau abwägen, ob es sich hier um einen Dialogversuch handelt. Wir wissen ja jetzt, dass im Islam manchmal „anders formuliert“ wird.

(Spürnase: Ghostwriter)