Muttertagsglück in Palästina

„The best Mother’s day present I got this year was the death as a shahid [martyr] of Abbas“ as quoted in the official Palestinian Authority daily, Al-Hayat Al-Jadida, on March 21, 2001 (cited Pipes, 2001).“ Und mit dieser Freude über den Liebesbeweis ihres Sohnes steht die palästinensische Mutter in der islamischen Welt nicht alleine da. Einen Selbstmordattentäter in der Familie zu haben, erfüllt das Mutterherz mit Stolz. Mit dem Islam hat das trotzdem nichts zu tun, denn Islam ist Frieden™!

(Spürnase: Christian)




Gore: Myanmar-Zyklon Folge des Global Warming

MyanmarFür den überzeugten Ökologisten gibt es nichts Schöneres als große Wirbelstürme. Ok, das stimmt so nicht ganz. Wirbelstürme der Stärke 3-5, die ein bis zwei Wochen lang dumm und planlos durch den Pazifik geistern, findet der Ökologist nicht so toll, nein, er beachtet sie nicht mal. Dagegen entzückt es ihn so richtig, wenn mal einer über bevölkerte Gebiete zieht und dabei möglichst viele Opfer hinterlässt, denn dann lohnt es sich erst, wenn man sich auf den medialen Marktplatz stellt und mit dem moralintriefenden Zeigefinger auf andere zeigen kann.

So war das 2005 bei Kathrina, als Jürgen Trittin drei Tage nach New Orleans die Amerikaner über ihr klimatologisches Sündenregister belehrte, so ist es auch heute mal wieder: Während in Birma nach inoffiziellen Angaben bis zu eine Million Opfer befürchtet werden, die (vielfach westlichen) Hilfskräfte aufgrund einer scheußlichen Militärjunta nicht zum Einsatz kommen, belehrt Al Gore uns über die Klimaerwärmung, und so sieht er den Wirbelsturm Myanmar, der über Birma hinweg zog, selbstverständlich als “Konsequenz der globalen Erwärmung” an.

Auch diesmal wird man an Al Gores Verhalten allenfalls in Randnotizen Anstoß nehmen, vielmehr wird ihm seine Dreistigkeit später Recht geben. Seine Bücher werden sich besser verkaufen und es wird wieder mal leichter sein, an großzügige Schecks für neue Klimastudien, die uns wieder mal eine Katastrophe vorhersagen, heranzukommen.

(Gastbeitrag von Ocelldefoc)




„Hitler war zu gutherzig“

In Köln bezichtigt Bürgermeisterin Scho-Antwerpes die politische Konkurrenz des Antisemitismus, ohne dafür mehr Belege zu haben, als ein dumpfes Vorurteil. Ein Medienjournalist macht sich gar die Mühe, tausende PI-Kommentare zu durchforsten, um Islamkritikern braunen Dreck ankleben zu können. Wenn es solchen Heuchlern wirklich ernst wäre mit ihrer Sorge über braunes Gedankengut, könnten sie es leichter haben. Sie müssten nur genug multikulturelles Interesse aufbringen, um in den Foren ihrer muslimischen Schützlinge zu lesen.

Zum Beispiel im Forum der deutschprachigen muslimischen Seite Maroczone.com. Dort schrieb „Sweetmarokkanerin“ am Freitag abend:

Oh mein Gott erst hier merkt man wieviele Juden sich unter uns verstecken….Wieso läuft ihr nicht in marokko mit einem Mützchen da rum (siht im übrigen aus als ob ne Taube auf euch geschissen hätte) oder DAvidkreuze an der Kette…Was? In Marokko könnt ihr das nicht? Tja, ihr seit eben ein feiges unaxeptabeles Volk ihr Juden…..Ganz ehrlich Hitler war zu gutherzig, der hat vergessen alle zu radieren. Tut mir einen gefallen alle die juden sind sollen sich net mt moslems in einem Ruam aufhalten den dasverunreinigt uns und verlässt Länder in dennen euch es ne passt-
:arrow:Quelle der BEhauotung der Vergewaltigungen suchst du dann such mal im Internet i bin fündig geworden will das aber bei ALlah keinem gläubigen Moslem antun.

Der antisemitische Hetztext blieb laut Zeugenaussagen fast 24 Stunden online, bevor er nach Protesten nichtmuslimischer User gelöscht wurde.




Phoenix: Böses Israel, arme Palis!

Gerd Helbig und Karin StrochDer TV-Sender Phoenix hat sich zum 60. Geburtstag Israels ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: Die Dokumentation „Israel – die Besatzungsmacht“ von Gerd Helbig und Karin Storch ist wirklich ein Muster an journalistischer Hochkultur. Man konnte sich diesen nicht-antisemitischen, neutralen unfassbaren Beitrag in den letzten Tagen bereits vier Mal (!) auf Phoenix antun, heute um 18 Uhr erneut.

» Beschwerde-Emails ausdrücklich erwünscht: info@phoenix.de

(Spürnase: schmibrn)




Frauen-Basketball nicht islamkompatibel

Jeddah UnitedWeil es einigen Vertretern der Religion des Friedens™ in Jidda (Saudi-Arabien) missfiel, dass in der Hafenstadt erstmals ein Basketballturnier für Frauen stattfand, musste die Veranstaltung nach Drohungen gegen den Direktor des Fitnessclubs abgebrochen werden.

» USA Today: Saudi women shed veils to play basketball

(Spürnase: Bernd)




Saarland: Türkisches Kinderfest an Pfingsten

Türk FestIrgendwie ist Pfingsten (an dieser Stelle: Ein frohes Pfingstfest allen PI-Lesern!) auch nicht mehr das, was es einmal war: Während das multikulturelle Kreuzberg heute standesgemäß den „Karneval der Kulturen“ feiert, findet passend zum christlichen Pfingstereignis – das bekanntlich auch als „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet wird – in Dillingen mit tatkräftiger Unterstützung von Bürgermeister Franz-Josef Berg (CDU) das größte türkische Kinderfest des Saarlands statt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

Die Saarbrücker Zeitung ist außer sich – vor Freude:

In der Türkei ist das Kinderfest ein gesetzlicher Feiertag. Sein Motto „Von den türkischen Kindern an die Kinder der Welt“ greifen die türkischen Familien auch im Saarland auf. Die dritte Auflage soll nach Völklingen und Homburg nun in Dillingen am Sonntag, 11. Mai, ab zwölf Uhr im Parkstadion das größte und schönste Fest werden. „Letztes Jahr kamen mehr als 3000 Teilnehmer, jetzt erwarten wir noch einige Tausend mehr, weil viele aus Frankreich und Luxemburg kommen“, sagt der Vorsitzende des Organisationskomitees Fevzi Cakmak vom Türkischen Elternbund in Dillingen.

„Es treten allein schon 600 Kinder auf, die ihre Geschwister, Eltern und Verwandten mitbringen. Und viele Gäste kommen wegen der Musik“, sagt sein Stellvertreter Nihat Ünal vom Türkisch-Islamischen Kulturverein Dillingen. Die verschiedenen Ortsvereine des Elternbundes bekommen als Initiatoren viel Unterstützung von den Kulturvereinen der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) und weiteren Vereinen, insgesamt helfen 22 mit.

Wer nur zuschauen will, bekommt kostenlos vielfältige Eindrücke türkischer Kultur. Die Moderation ist auf Türkisch und Deutsch. Den Auftakt bildet eine Parade mit Kindern aller Vereine sowie Folkloregruppen. Fallschirmspringer bringen deutsche und türkische Fahnen ins Stadion. Später zeigen Kinder deutsche, türkische und indische Tänze. Nach Folklore-Darbietungen tragen sie türkische Gedichte und Lieder vor und nach einer Fahnenshow ein Theaterstück.

Den krönenden Abschluss bildet das Konzert des beliebten Volksmusiksängers Orhan Hakalmaz (ab zirka 18 Uhr). Ein Erlebnis ist zuvor schon die Bielefelder Gruppe Fatih Mehter. In den ungewöhnlichen Gewändern osmanischer Tradition spielt sie auf Blasinstrumenten und Schlagzeug urtümliche Klänge. Mehter gilt als älteste Form von Militärmusik weltweit, die die Janitscharen (die Elite der osmanischen Infanterie) bei Kämpfen aufmunterte und antrieb. Es gibt aber auch Hüpfburg, Luftballon-Aktion, Kinderkarussell und eine türkische Essensmeile.

„Wir hoffen, dass immer mehr deutsche Schulen und wie in der Türkei Kinder aus aller Welt teilnehmen“, sagt Ünal. „Das Fest zeigt die Wertschätzung für die Kinder, denen wir die künftige Gestaltung des Landes anvertrauen.“ Die türkische Generalkonsulin in Mainz hat die Schirmherrschaft: „Es ist unser größter Wunsch, dass unsere Kinder zu Persönlichkeiten heranwachsen, die gebildet, gut ausgestattet und selbstsicher sind“, sagt Aydan Yamancan, „die ihre Rechte und Verantwortung kennen, ihren wohlverdienten Platz in der Gesellschaft einnehmen und für das Land, in dem sie leben, nützliche Persönlichkeiten werden.“

Der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg sagt: „Gerne haben wir das Parkstadion zur Verfügung gestellt. Bildung, gemeinsame Aktionen und gute Nachbarschaft sind die Garanten für Integration, ein tolerantes Miteinander und eine gemeinsame Zukunft.“

» Email an Franz-Josef Berg: bergfj@aol.com

(Spürnase: Manfred P.)




Mit Muslimen gegen Islamophobie

Nach dem Motto „sie sind gar nicht alle schlecht“, will Schottland mit Hilfe muslimischer Polizisten die „Islamophobie“ bekämpfen und Vorurteile in der ungläubigen Bevölkerung abbauen. Außerdem will man Muslime dazu ermutigen, ebenfalls die Polizeilaufbahn einzuschlagen.

Eine wirksame vertrauensbildende Maßnahme zur Bekämpfung von „Vorurteilen“ wäre die konsequente Distanzierung von Verbrechen im Namen des Islam, das Einstellen von Hasspredigten und die Achtung elementarer Menschenrechte. Aber das wäre wohl zu einfach – oder etwa undurchführbar? (Foto: Ägyptische Polizei überzeugt einen Kopten von der Schönheit des Islam)

(Spürnase: Bariloche)