Ehen mit Risiko

In bestimmten „Kulturen“ heiratet man gerne innerfamiliär. PI berichtete darüber bereits im letzten Jahr. Das Risiko schwerster Missbildungen oder Krankheiten ist bei den Kindern, die aus solchen Verbindungen hervorgehen, mehr als doppelt so hoch wie bei nicht miteinander verwandten Eltern. Dennoch wird, statt aufzuklären, lieber nach Kräften vertuscht.

„Normalerweise in der Bevölkerung sehen wir fötale Fehlbildungen ca. zwei bis vier Prozent. Bei den Familien, die Verwandtenehen haben, diese Zahl verdoppelt sich. Das heißt, bei diesen Familien haben wir ein Risiko von sechs bis acht Prozent. Das ist enorm hoch.“

weiß der Pränataldiagnostiker Ömer Kilavuz, der in Kreuzberg arbeitet, wo viele Türken und Araber leben, die traditionell gerne Verwandtenehen arrangieren und der dem Namen nach wohl eher unverdächtig ist, von neonazistisch-rassistischen Motiven getrieben zu werden oder Vorurteile schüren zu wollen. Unsere verantwortlichen Politiker sehen keinen Handlungsbedarf, weil man ja Gott sei Dank keine Zahlen habe und auch um Himmels Willen keine haben möchte.

Die Integrationsbeauftragte im Kanzleramt, Maria Böhmer, steht zu diesem Thema nicht für ein Interview zur Verfügung.

Die Jugend und Familienministerin Ursula von der Leyen auch nicht. Ihre Pressestelle erklärt uns den Grund, Zitat:
„Über das Ausmaß von Verwandtenehen in Deutschland liegen keine belastbaren Daten vor.“

Deshalb sehe man auch keinen Handlungsbedarf und ignoriert mit aller Kraft die Tatsache, dass es an der verordneten islamischen Bereicherung (noch) etwas zu kritisieren gebe. Denn schließlich, so die AOK, könne Berichterstattung zu dem Thema verdächtig sein

einer von interessierter Seite angezettelten ausländerfeindlichen Kampagne zu dienen.“

Na dann gute Nacht!

(Allen Spürnasen zum Thema herzlichen Dank)