CDU drohen schwere Verluste

abwaertsIm Wahljahr 2009 drohen der CDU schwere Verluste. Obwohl Kanzlerin Merkel sich hoher Sympathie erfreut, folgt die Partei offenbar dem Abwärtstrend der SPD. Nach einer Emnid-Umfrage werden zahlreiche Stammwähler, denen die gegenwärtige CDU nicht konservativ genug ist, der Wahl ganz fern bleiben oder zur FDP wechseln.

Der FOCUS berichtet:

Ein Drittel der bisherigen Unions-Wähler will künftig für die FDP stimmen oder nicht mehr zur Wahl gehen, ergab eine Emnid-Erhebung für N24. Nur 60 Prozent wollen wie im Jahr 2005 wieder die Union wählen. 14 Prozent der damaligen Unterstützer von CDU und CSU kündigten an, jetzt der FDP ihre Stimme zu geben. Sogar 19 Prozent wollen bei der nächsten Wahl zu Hause bleiben. Zur SPD wechseln laut der Umfrage drei Prozent der Unions-Wähler von 2005. Für die Grünen und die Linkspartei entscheiden sich nun jeweils zwei Prozent.

In der Wählergunst liegt die Union derzeit bei 33 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt mehr als vor einer Woche. Die FDP legte den Angaben zufolge von 15 auf 16 Prozent zu. Die SPD blieb unverändert bei 26 Prozent. Dagegen verschlechterten sich die Linkspartei von 12 auf 11 und die Grünen von 11 auf 10 Prozent.

Zeit für eine demokratische Wahlalternative rechts der CDU. Deren Fehlen dürfte mit verantwortlich sein, dass die CDU immer weiter nach links verrutschte. Nicht zur Wahl zu gehen ist dabei immer die schlechteste Entscheidung. Wenn nur noch die Hälfte der Wähler zur Wahl geht, stärkt das die radikalen Kräfte extremistischer Gruppen wie der Linkspartei und der NPD. Zum Schaden für Deutschland.