Der Iran will ohne Bombe nicht „verhandeln“

Gemäß Aussagen des Generalsekretärs der iranischen Hisbollah, Ayatollah Seyyed Mohammad Baqer Kharazi (Foto), ist der Iran erst dann bereit, in einen DiaLÜG mit den USA zu treten, sobald er im Besitz der Atombombe sei. Der Ayatollah meint: „Wenn es nicht erlaubt ist, Atombomben zu haben, dann darf man auch keine Verbindungen (Beziehung) haben. Und wenn wir Verbindungen (Beziehungen) haben müssen, dann brauchen wir auch eine Atombombe.“

Der Iran braucht demnach erst die nukleare Drohpotenz, bevor man sich dem Westen zu stellen traut. Doch auch diese Ankündigung könnte eine Täuschung sein, um Zeit zu schinden, denn nach israelischer Einschätzung, ist der Iran theoretisch schon jetzt in der Lage, Atomwaffen herzustellen.

Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatolla Ali Khamenei, ist so oder so nur zu Gesprächen mit den USA geneigt, wenn diese die seit der islamischen Revolution bestehenden Sanktionen gegen den Iran aufheben und „das zionistische Regime“ nicht mehr unterstützen – was hoffentlich nie eintreffen wird.