3000 Teilnehmer bei Mor Gabriel-Demo in Köln

Mor Gabriel DemoHeute, genau zwei Wochen vor dem geplanten Antiislamisierungskongress, fand in Köln eine Solidaritätskundgebung mit dem von der Enteignung bedrohten christlichen Kloster Mor Gabriel in der Türkei statt. Mehrere Organisationen türkischstämmiger Migranten hatten zu der Kundgebung aufgerufen und knapp 3000 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt. Vom Ebertplatz zogen sie in einem großen Demonstrationszug bis zum Kölner Dom, wo mehrere Reden gehalten wurden. Die Veranstaltung dauert zur Stunde noch an – uns erreichten aber soeben schon die ersten Videos. Updates folgen.

Fotos:

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Mor Gabriel Demo in Köln

Videos:

Eröffnung und Schweigeminute für die Opfer des türkisch- islamischen Genozids in Armenien 1915:

Redebeitrag des Sprechers der Initiative Mor Gabriel:

Redebeitrag eines CDU-Abgeordneten:

Aufnahmen vom Demonstrationszug:

Statement eines Christen der aramäischen Gemeinschaft:

Wird Theo Koll, Moderator des ZDF auslandsjournal, über die Kundgebung berichten?

„Freiheit für das Christentum in der Türkei“-Rufe:

Transparente: „Gestern Hagia Sophia, heute Mor Gabriel, morgen Kölner Dom“

UPDATE:Bei den Leuten die da demonstriert handelt es sich um Aramäer und KEINE Türken (auch keine liberalen Türken), erkennbar ist dies an der Aramäischen Flagge (gelber Adler, roter Hintergrund). Die Aramäer leben seit mehr als 4000 Jahren in Mesopotamien und in der heutigen Türkei. Sie gehören zu den ersten Christen überhaupt, ihre Konfession ist syrisch-orthodox. Das besondere ist ihre aramäische Sprache, die ja bekanntlich auch Jesus sprach und auf der er predigte. Die Kirchen und Klöster der Aramäer gehören zu den ältesten überhaupt. Leider wissen viele Europäer nicht das das Christentum im Nahen Osten entstanden ist und von dort aus verbreitet wurde. Daher können viele nichts mit „Schwarzköpfen“ anfangen die für das Christentum kämpfen oder bezeichnen diese als christliche Türken.
Die Türken sind erst im 11. Jahrhundert (also erst vor 900 Jahren) in Anatolien eingedrungen und haben die Aramäer und das Christentum bekämpft. Heute tun die Türken alles um die letzten Aramäer und andere Urvölker aus Anatolien zu vertreiben oder zu islamisieren. In den 60er Jahren lebten noch ca. 200.000 Aramäer im Tur Abdin, einem Gebiet in der Südosttürkei, es gab damals kaum Moslems in diesem Gebiet. Heute leben nur noch 2000 Aramäer in ihrer Heimat und werden von türkischen und kurdischen Islamisten unterdrückt. , z.B. ist die aramäische Sprache verboten und darf nicht gelehrt werden. Der türkische Staat versucht alles um die Aramäer zum Türkentum zu zwingen, d.h. die Aramäer sollen türkisch Sprechen, türkisch Schreiben und zum sunnitischen Islam übergehen. Wer sich dieser Leitkultur nicht unterwerfen will muss um sein Leben fürchten. Daher sind die meisten Aramäer in den 60er-80er Jahren aus ihrer Heimat geflohen. Das selbe wird auch in Deutschland passieren wenn die Bürger nicht endlich aufwachen, es ist nur eine Frage der Zeit wann der Kölner Dom eine Moschee geworden ist. Heute leben in Deutschland 80.000 Aramäer, die für die Rechte der Christen im Orient Kämpfen. Das der Islam intolerant ist kann man an der Lage der Christen in moslemischen Ländern sehen. Kein moslemisch geprägter Staat gewährt seinen einheimischen Christen, die es ja dort schon vor den Moslems gab, auch nur annähernd die Rechte die eingewanderte Moslems in christlich geprägten Ländern (Amerika, Europa, Australien) genießen. Sprich, in Deutschland werden 100 Moscheen gebaut und in der Türkei wird versucht die letzten Kirchen und Klöster zu beseitigen, siehe Beispiel Mor Gabriel. Der Türkische Staat kann hier getrost als „Christenkiller“ bezeichnet werden, denn zu Anfang des 20. Jahrhunderts bestanden noch 20-30 Prozent der Bevölkerung in der Türkei aus Christen!
Bei Mor Gabriel wird sogar behauptet, dass das Kloster auf einer Moschee gebaut wurde und das obwohl das Kloster schon 300 vor Mohammed und dem Islam gebaut wurde !?!
Wenn besorgte Bürger in Deutschland Argumente gegen den Bau von Moscheen, türkischen Schulen etc. suchen, dann sollen sie ruhig auf die Lage der Aramäer in der Türkei aufmerksam machen. Bei so stichhaltigen Argumenten braucht kein Bürger Angst zu haben in die Rechte Ecke gedrängt zu werden.