Reichensteuer soll Staatsbankrott verhindern

Nachdem der Staat sich durch eine desaströse Zuwanderungspolitik und die Verteilung sozialer Leistungen nach dem Gießkannenprinzip zwar ein Heer Abhängiger geschaffen, selbst aber an den Rand der Handlungsfähigkeit katapultiert hat, sucht er nun händeringend nach Geldquellen. Und wer würde sich da nicht besser zum Schröpfen anbieten als er, der Reiche. Ihn hassen alle.

Vermögenssteuer heißt das Geheimrezept. Schließlich machen es andere doch auch. Damit kann man zwar nicht den Haushalt sanieren, aber wenigstens ein paar Löcher stopfen und weiter Gelder, die einem nicht gehören über Bedürftigen und solchen, die es sein wollen, ausgießen. So schafft man sich Wähler oder wenigstens Ruhe im Land, denn wer in der sozialen Hängematte ruht, ist zu bequem, um Ärger zu machen. Die Neidsteuer kommt gut an in Deutschland, denn schließlich geht es mir nur so schlecht, weil es denen da oben so gut geht. Also macht sich jetzt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung die Forderung der SED (heute die Linke) und der Grünen nach einer Einführung der Vermögenssteuer zu eigen:

Der deutsche Fiskus könnte durch eine stärkere Besteuerung von Vermögen rund 25 Mrd. Euro mehr im Jahr einnehmen. Dazu müsste die Regierung nur die Belastung von Vermögen auf das Durchschnittsniveau der EU-Länder und der wichtigsten Industrieländer der Welt anheben.

Man nennt die Abzocke „Harmonisierung der Steuersätze“ und fühlt sich dadurch gleich besser. Man tut ja nur Unvermeidliches. Größte Angst ist, dass der Reiche sich dadurch geschickte Manöver vor seiner Mehrbelastung retten könnte. Dabei kommen die oberen 10% schon heute für mehr als die Hälfte des Steueraufkommens auf und 1% alleine sogar für 22,2%.

Für einige mag es sicherlich erstaunlich sein, dass es gerade die Spitzenverdiener sind, die den Löwenanteil des Steueraufkommens tragen. Ganze 10 Prozent der Steuerzahler bringen mehr als die Hälfte (55 Prozent, um genau zu sein) der Einkommenssteuer auf. Und wenn man die Verteilung unter den Spitzenverdienern betracht so fällt auf, dass gerade einmal 1 Prozent der Steuerzahler ganze 22,2 Prozent der Einkommensteuer entrichten.

Die Leistung des „kleinen Mannes“ zum Steueraufkommen ist verhältnismäßig gering. Rund 50 Prozent der Steuerzahler sind mit ihren Steuerzahlungen für gerade einmal 5 Prozent des Steueraufkommens verantwortlich.

Aber darüber reden wir normalerweise nicht. Es würde die Harmonie der Neider stören. Und wir reden auch nicht davon, dass die, die wirklich nicht können, zwangsläufig weniger bekommen, wenn die, die einfach nur nicht wollen, auch das Rundum-sorglos-Paket erhalten.

(Spürnase: Werner H.)