Ullalalas Auto geklaut

alicanteEine deutsche Karriere: Von der Bardame im Rotlichtmilieu zur Gesundheitsministerin. Das klappt, wenn Frau sich im Kommunistischen Bund Westdeutschland engagiert und zur rechten Zeit die Fahrspur zur SPD wechselt. Jetzt aber bekommt die altgediente Kommunistin Ullalala Schmidt ein Problem. Ihr S-Klasse-Mercedes, ein Geschenk des Steuerzahlers, wurde geklaut. Und einige fragen sich, was die Dienstlimousine nebst steuerfinanzierten Fahrer tausende Kilometer von Berlin im spanischen Alicante wohl Wichtiges zu erledigen hatte?

BILD online berichtet:

Dieser Diebstahl kann Gesundheitsministerin Ulla Schmidt den Spanienurlaub verderben. Während ihres Ferienaufenthalts nahe der Stadt Alicante wurde in dieser Woche ihr teurer Dienstwagen geklaut.

„Die Diebe brachen in die Unterkunft des Fahrers ein und entwendeten den Autoschlüssel“, bestätigte eine Ministeriumssprecherin die „Focus“-Meldung. Bei dem Auto soll es sich um einen S-Klasse-Mercedes handeln.

Doch was hatten Fahrer und Auto am Urlaubsort, 2386 Kilometer von Berlin entfernt, zu suchen?

Die Sprecherin: „Die Ministerin nimmt in ihrem Urlaub Diensttermine wahr.“ Montag rede sie bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft über Gesundheitsversorgung für deutsche Rentner in Spanien.

Während Ulla Schmidt per Flugzeug – laut Ministerium auf eigene Kosten – nach Alicante reiste, sei ihr Dienstwagen „von einem Ministeriumsfahrer von Berlin nach Spanien gebracht worden“.

Wie lange der Fahrer unterwegs war, wie lange er bei der Ministerin in Spanien bleibt, wie viel das den Steuerzahler kostet, konnte oder wollte das Ministerium nicht sagen.

Die Sprecherin teilte nur mit: „Für private Termine am Urlaubsort nutzt sie einen Mietwagen. Sofern im Einzelfall der Dienstwagen privat genutzt wird, wird das genau wie in diesen Fällen im Inland üblich auch privat abgerechnet.“

Nächste Woche kehrt Ulla Schmidt nach Berlin zurück. Dort wird ihre Urlaubsreise ein Nachspiel haben.

Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Haushaltsauschusses: „Ich möchte wissen, für welche Termine Frau Schmidt Dienstwagen und Fahrer in Alicante benötigt hat und warum es nicht möglich war, dass ihr die Botschaft Transportmöglichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Dazu muss Frau Schmidt Auskunft im Ausschuss geben.“

Der Bund der Steuerzahler schickt der Ministerin morgen einen bösen Brief. Geschäftsführer Reiner Holznagel: „Wir verlangen Aufklärung, warum ihr Dienstwagen knapp 5000 Kilometer durch Europa gebracht werden muss. Nur für den Fahrtkomfort einer Ministerin dürfen keine Steuergelder verschwendet werden.“

(Spürnase: Gottesrechterarm)