Zensur pur im Münchner Rathaus

SaalIm Großen Rathaussaal der Stadt München fand die zweite Folge der Veranstaltungsreihe „Islam entdecken“ statt. Organisiert von der städtischen Stelle für interkulturelle Arbeit, zusammen mit dem Muslimrat. Da sich die Münchner PI-Gruppe immer aufgeschlossen zeigt, wenn es etwas Neues am Islam zu entdecken gibt, traten wir in Mannschaftsstärke mit dreizehn Aktivisten an.

Vor dem Rathaus

Wer vor Veranstaltungsbeginn die Herrentoilette im Rathaus aufsuchte, konnte folgende Szenerie erleben: Ein offensichtlich muslimischer Besucher hatte von einem Becken, in dem normalerweise Putzeimer aufgefüllt werden, den Abstellrost für die Eimer hochgeklappt – um sich darin die Füße zu waschen. Wir dagegen begaben uns „ungereinigt“ in den Großen Rathaussaal und erlebten dort wahrhaft DDR-ähnliche Zustände. Schon bei der Begrüßung gab die Rednerin Dr. Margret Spohn ordentlich Gas:

„Das ist eine städtische Veranstaltung. Als solche übe ich hier das Hausrecht aus. Rassistische oder fremdenfeindliche Äußerungen werde ich nicht zulassen. Solche Personen werde ich mit Hilfe der hier anwesenden Polizei des Saales verweisen.“

Spohn

Starker Tobak gleich zu Beginn. Sollten wir uns etwa eingeschüchtert fühlen und keine Kritik mehr am Islam aussprechen, wie es der Rot-Grünen Rathausclique wohl am liebsten ist? Aber es kam noch besser: Der Sprecher des Muslimrates fügte mit einem überfreundlichen Dauergrinsen hinzu:

„Nach dem Vortrag von Frau Dr. Spohn haben Sie Gelegenheit, Fragen zu stellen. Aber nur schriftlich. Die Zettel werden eingesammelt und nach Auswahl anschließend beantwortet.“

Muslimrat

Wir dachten, wir befinden uns im falschen Film. Und ahnten, was uns bei dieser Veranstaltung erwartet: Eine Allianz von Linken und Moslems will ihre Islam-verharmlosende Propaganda durchdrücken und kritische Töne gar nicht erst aufkommen lassen. Hochinteressant vor allem auch die Tatsache, dass neben dem Vertreter des Muslimrates der Soziologe und Freie Journalist Robert Andreasch saß, der unter anderem bei der linken Internet-Postille „Indymedia“ ausgiebig über Rechtsextremismus schreibt. Andreasch schoss fleißig Fotos vom Publikum. Hoffte er vielleicht, im Saal verkappte Nazis zu finden? Bei uns war jedenfalls keiner. Pech gehabt, selbsternannter Antifaschist.

Andreasch

Dr. Margret Spohn begann dann ihren Vortrag über „Das Türkenbild der Deutschen im Lauf der Jahrhunderte“. Offensichtlich soll nun also das durch die schrecklichen Angriffe auf Europa im 16. und 17. Jahrhundert geprägte und nach wie vor negative Türkenbild relativiert werden. Wir sind äußerst gespannt.

Zuhörer

Spohn trug vor, wie die zeitgenössische Literatur des Mittelalters die damals immer wieder Europa angreifenden Türken beschrieb. Das hörte sich alles recht plausibel an: „Furchterregende grausame Krieger, die ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachen und deren Bewohner töten“. Martin Luther sah die Eindringlinge, die 1453 Konstantinopel eroberten und 1529 sowie 1683 Wien belagerten, als „Apokalyptische Reiter“.

Türke mit Säbel

An dieser Stelle kam ein Zwischenruf von einem der zahlreichen türkischen Anwesenden: „Bitte langsamer sprechen“. Man kam offensichtlich angesichts der Fülle der Schauergeschichten nicht recht mit. Margret Spohn lief aber jetzt zu ganz großer Form auf: All die Beschreibungen seien überzogen und sogar verfälscht gewesen. Denn das Christentum brauchte damals „ein religiös geprägtes Feindbild“. Luther hatte die Türken als von Gott geschickte Strafe bezeichnet, da die Christen moralisch verlotterten. Man müsse wieder geistig gesunden, um der Bedrohung Widerstand entgegensetzen zu können. Der gefährliche Türke sei von der Kirche also gewissermaßen als Druckmittel geschaffen worden, um die zerstrittene Christenheit zu einen.

Saal von Seite

Laut Frau Spohn seien die Vorgänge um die Türkenkriege auch deutlich komplexer gewesen. Das Osmanische Reich habe die deutsche Ständegesellschaft bedroht, und das hätte beispielsweise auf die Bauern anziehend gewirkt. Schließlich seien sie Benachteiligte des Ständesystems gewesen. Um einem Schulterschluss von Osmanischen Aggressoren mit deutschen Bauern entgegenzuwirken, sei eine umfassende Propaganda mit „unrealistischen“ Bildern von türkischen Massakern und Greueltaten gestartet worden. Außerdem seien Briefe des türkischen Sultans gefälscht worden, in denen er die Vernichtung des Christentums forderte.

Erinnert das alles nicht frappierend an heutige Verschwörungstheorien, die 9/11 den Amerikanern als „Inside Job“ in die Schuhe schieben wollen? Vielleicht könnte man die türkischen Invasionsversuche auch noch irgendwie als Freiheitsbewegung für die armen unterdrückten Bauern verkaufen. Nun, eine solche türkenpositive Darstellung passt dem Roten Oberhäuptling des Münchner Rathauses natürlich bestens ins Konzept: Der Ehrenbürger der türkischen Stadt Pülümür und Namenspatron des dortigen „Christian Ude Kulturzentrums“ ist bekanntlich ein vehementer Befürworter des Großmoscheebaus in München-Sendling. Da hilft es natürlich, wenn man fleißig das Image der türkischen Mitbürger frisiert und dabei auch gleich noch unerfreuliche Erinnerungen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert historisch umdeutet.

Dia Türke + Spohn

Aber diese gespenstische Veranstaltung lieferte auch ein paar interessante Fakten: So erfuhren wir beispielsweise, dass das kirchliche Glockenläuten 1456 zur Warnung vor türkischen Attacken eingeführt wurde. Die Christen sollten dabei kurz in der Arbeit innehalten und zur Erlösung von der Türkengefahr beten, wozu es sage und schreibe 150 verschiedene Gebete gab. Nach dem Sieg in Wien 1683 wurden die Glocken als Dankeschön für die Errettung anhaltend geläutet. Jahrhundertelang habe die Bevölkerung das Glockenläuten untrennbar mit den Türken verbunden

Die Mutter Gottes wurde ebenfalls für den Widerstand „benutzt“. Auf dieser Abbildung hält das Jesuskind auf Marias Arm einen abgeschlagenen Türkenkopf in der Hand. Dies galt als Symbol für den heiligen Beistand während der Seeschlacht vor Lepanto 1571, als die türkische Flotte besiegt wurde. Dieser Sieg ist übrigens dem strategischen Genie des unehelich geborenen Don Juan d’Austria aus Regensburg zu verdanken und bedeutete das Ende der Vorherrschaft der osmanischen
Kriegsflotte im Mittelmeer.

Maria mit Türkenkopf

Dieses grausame Bild sei der Bevölkerung laut Spohn eingebleut worden, um die Türken als „brutale Schlächter“ erscheinen zu lassen. Wahrscheinlich genauso, wie den Westdeutschen die scheinbar völlig unrealistische Gefahr des Sowjet-Kommunismus eingetrichtert worden ist, wie linke 68er immer wieder behaupteten. Nun, Sozialisten haben sich immer schon die Realität so zurechtgedreht, bis sie in deren linksverdrehtes Weltbild hineinpasste.

In dem Tenor geht es weiter: Türken seien zur Bedrohung der gesamten christlichen Menschheit „hochstilisiert“ worden. Um dann daraus Zusatzeinnahmen wie die Türkensteuer eintreiben zu können, mit deren Hilfe unter anderem die Nürnberger Stadtmauer errichtet wurde. Nachdem bis zur Schlacht von Wien die Eindringlinge aus Anatolien hauptsächlich als „Bluttürken“ beschrieben wurden, seien über sie nach dem Sieg dann hauptsächlich Spottlieder geschrieben worden. Aber selbst im 18. Jahrhundert habe die Kirche noch weiter an dem negativen Türkenbild gearbeitet, obwohl die Gefahr ja eigentlich gebannt worden sei. Spohn vergisst wohl, dass das Osmanische Reich weiterhin expansiv ausgelegt war, was auch die Belagerung von Belgrad 1739 zeigt.

Spohn 2

Aber die linke Rathaus-Angestellte meint, dass die Türken damals doch ganz nette Menschen gewesen seien. Als Beispiel werden viele „Beutetürken“ genannt, die auf dem Schlachtfeld gefangengenommen und in Deutschland anschließend als Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Interessanterweise klappte damals die Integration. Wie? Nun, man gab ihnen deutsche Namen, und so mutierte ein Ibrahim“ zu einem „Johannes Gottlieb Christian“ und ein „Mehmet“ zu einem „Johann Mahler“. Gleichzeitig forderte man sie auf, die islamische Religion aufzugeben und die christliche anzunehmen. Auf diese Weise wurde beispielsweise aus „Yusuf“ anschließend der christliche Pfarrer „Johann Christian Borg“, der von 1720-1735 in Rüdisbronn wirkte.

Dies war im Prinzip die Schlüsselstelle des gesamten Vortrags: Durch die Aufgabe ihrer Religion wurden die Türken im 17. und 18. Jahrhundert also komplett integriert und waren nicht mehr als Fremdkörper in der deutschen Gesellschaft erkennbar. Was man nicht alles aus der Geschichte lernen kann..

Yusuf - Borg

In dem Vortrag wurde bezeichnenderweise nicht erwähnt, dass die Osmanen gefangene Christen versklavten. Weiterhin wurde verschwiegen, dass im Osmanenheer auch Christen aus den eroberten Gebieten mitkämpfen mussten. Sie trugen ein Kreuz auf ihren Standarten, woher auch der Begriff ‚Kruzitürken‘ stammt. All dies passt natürlich nicht so gut in einen Propaganda-Feldzug für ein positives Türkenbild.

Nun vollzieht Frau Dr. Spohn noch einen Schlenker in die Welt der Musik. Die Mozart-Oper „Entführung aus dem Serail“ wird als Beispiel angeführt, wie schlimm doch Türkenfiguren immer wieder dargestellt wurden. So singt der Türke „Osmin“ unter anderem folgende Texte, wie er Christen zu behandeln gedenkt: „Verbrennen sollte man die Hunde“, oder auch „Erst geköpft, dann gehangen, dann gespießt auf heiße Stangen“

Serail

1653 wurde das Buch „Konstantinopel und Jerusalem“ von Salomon Schweigger herausgegeben, in dem er das Wort „Türke“ mit „wild, viehisch, grausamer Zerstörer“ übersetzte. Die Begründung für den permanenten Expansionsdrang der Türken sah er in einer Flucht vor deren zänkischen Weibern. Dies löste im Saal natürlich große Heiterkeit aus. Was Spohn an weiteren Informationen verschweigt: Für Schweigger erschien das Regiment der Sultane, welche in ihrem „brutalen Bauernstolz“ den Repräsentanten der so hoch über ihnen stehenden abendländischen Mächte die empfindlichsten Demütigungen bereiteten, als eine „greuliche Tyrannei“. Salomon Schweigger konnte den Fortbestand desselben sich von seinem theologischen Standpunkt aus in erster Linie nur so zurechtlegen, dass es von Gott als eine mächtige Zuchtrute für die Christenheit hingestellt war.

Konstantinopel und Jerusalem

Spohn bringt als nächstes die Frau des englischen Botschafters am Osmanischen Hofes in Istanbul, Lady Mary Wortley Montagu, ins Spiel. Sie schrieb bei ihrem Aufenthalt von 1717-1719 eine Serie von Briefen, die über ihre Reise und die Beobachtungen, die sie als Frau in einem islamischen Land machte, berichten. Laut Spohn sei Lady Mary gegenüber der muslimischen Lebensweise anscheinend sehr aufgeschlossen gewesen. Ihrer Meinung nach wäre beispielsweise der Schleier doch sehr praktisch, denn nun könne die Frau nicht mehr von ihrem Mann erkannt werden. So habe sie dadurch auf der Straße alle Freiheiten, zu machen, was sie wolle. Der Islam als Befreier der Frau, eine groteskere Darstellung kann man sich kaum vorstellen. Es ist eher anzunehmen, dass diese Formulierungen dem englischen Sinn für Humor entspringen.

Lady Mary

In dem Galopp durch die Geschichte wird uns auch ein Ausschnitt aus einem Artikel des Zentrums-Politikers und Kirchengeschichtlers Georg Schreiber mit dem Titel „Das Türkenmotiv und das deutsche Volkstum“ gezeigt, das 1938 im „Jahrbuch für Volkskunde“ veröffentlicht wurde. Dort sind folgende Bezeichnungen für Türken zu erkennen: „Apokalyptische Würger“ und „Hart zugreifendes Fremdvolk“.

Das Türkenmotiv

Als relativ zeitgenössisches Buch zitiert Spohn „Die verkauften Bräute – Türkische Frauen zwischen Kreuzberg und Anatolien“ aus dem Jahr 1983. Sie moniert, dass dort beschrieben werde, wie türkische Frauen nach Deutschland verschleppt würden und dort hilflos sowie völlig überfordert seien. So habe sich die Vorstellung des türkischen Mannes von einem mittelalterlichen Schlächter zu einem Macho verändert, der prügelt und seine Frau unterdrückt.

Die verkauften Bräute-2

Diskriminierend seien laut Spohn auch Äußerungen, dass Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland am schlechtesten integriert wären. Das Bild von rückständigen Türken, die kein Interesse an Bildung und Integration hätten, habe sich festgezurrt. Eine Diskriminierungsstudie habe im weiteren gezeigt, dass Türken wegen ihrer Religion benachteiligt würden. Es gebe die Assoziierungskette: „Türke-Moslem-Rückständig-Bedrohung“. Der Türke löse seine Eheprobleme, indem er seine Frau wahlweise ersteche oder erschieße. Die Zuhörer können sich an dieser Stelle nicht recht entscheiden, ob sie betroffen sein sollen oder lachen dürfen.

Zuhören

Offensichtlich sitze das negative Türkenbild auch heutzutage noch in den Köpfen der Menschen, denn selbst ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zu EU-Verhandlungen über den Beitritt der Türkei aus dem Jahr 2005 zeigte ein Bild des osmanischen Angriffs auf Wien. Mit dem Hinweis: „Österreichs Urangst“:

Süddeutsche Zeitung

Unsere Schweizer Nachbarn seien genauso türkophob. In der Diskussion über soggenannte Ehrenmorde brachte die Basler Zeitung 2004 ein Massakerbild des Osmanenheeres. Unter dem Leitthema „Ethnisierung der Gewalt“:

Ehrenmord - Basler Zeitung

Angesichts so vieler negativer „Klischees“ möchte die Referentin dann auch Positives berichten. So zeigt sie ein Bild der Tabakfabrik Jenidze in Dresden, in der ab 1909 „Salem Aleikum“ Zigaretten hergestellt wurden und die sehr an eine Moschee erinnert.

Zigarettenfabrik

Zum Schluss demonstriert Margret Spohn, dass manche Begriffe der deutschen Sprache aus dem Türkischen übernommen wurden: „Mach doch keinen Heckmeck“ beispielsweise stammt aus dem 17. Jahrhundert, als türkische Kriegsgefangene nach Brot riefen, das auf türkisch „ekmek“ heißt.

Das war’s dann mit dem volkspädagogischen Vortrag. Jetzt sollten wir unsere Fragen auf Zettel schreiben. Sogleich begann eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme. „Warum können wir nicht offen diskutieren? Wozu diese Zensur?“

Zensur-Diskussion

Wir kamen uns vor wie in einer Sitzung des SED-Politbüros. Ein Hauch von sozialistischer Meinungsdiktatur mitten in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Partei hat immer Recht, das Volk hat still zu sein und alles Vorgegebene immer schön abzunicken. So sieht also der immer wieder propagierte „offene und kritische Dialog“ aus. Tatsächlich war es wohl eher eine Szene aus Orwells 1984. Oder doch wohl von Heines Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen: „Euch geziemt es, stets das Maul zu halten“. 

Muslimrat 2

Der überfreundliche Vertreter des Muslimrates erklärte, dass hier keineswegs Zensur betrieben werde. Man möchte „nur unter den Fragen auswählen können“. In einem sind Moslems zugegebenermaßen wahre Meister: Knallharte Sachverhalte immer wieder so schön zu umschreiben, bis alles nicht mehr so schlimm erscheint wie es wirklich ist..

Zensur-Duo

Skurril die Behauptung der beiden, dass es auf diese Weise schneller gehe und „irrelevante“ Fragen gleich aussortiert werden könnten. Den Einwand, dass dies doch auch mündlich gehe und es doch wohl wirklich nicht nötig sei, einen Kummerkasten zu eröffnen, wischten sie beiseite. Also schrieben wir unsere Fragen auf und gaben sie bei der „Zensurbehörde“ ab.

Abgabe Fragen

Diese wurden jetzt erstmal durchgelesen und sortiert. Viele ließen sie nicht zur Beantwortung zu, beispielsweise die Frage: „Was war eigentlich das Motiv für den türkischen Expansionsdrang über all die Jahrhunderte?“. Die Islamschutz-Kommission, bestehend aus einer Linken und einem Moslem, lief auf Hochtouren.

Zensurkommission

Die schriftlich formulierte Frage, ob die Anwesenden womöglich den offenen Dialog fürchteten, wurde mit dem Argument abgetan, mit dieser Verfahrensweise angeblich gute Erfahrungen gemacht zu haben. Komisch nur, dass man bei der letzten Veranstaltung dieser „Islam entdecken“-Serie die Fragen noch verbal stellen konnte. Was den angeblichen Zeitvorteil anbelangt: Bei einer Frage beugten sich die beiden Zensoren minutenlang über den Zettel, um das Geschriebene zu entziffern und sich auszutauschen, ob es aus ihrer Sicht zur Beantwortung geeignet ist. Um diese mühselige Prozedur abzukürzen, kam aus unseren Reihen der Vorschlag, den Fragesteller dies doch selbst mündlich vortragen zu lassen. Auch das wurde abgelehnt.

Frage aus Publikum

Auch wenn aus den Reihen der Kritiker nur eine Ergänzung zu ihrer Frage kam oder diese erläutern wollten, da die Antwort eine etwas eigenartige Richtung annahm, wurden sie abgewürgt.

Einzig ein anwesender Türke durfte „Ergänzungen“ zu den Ausführungen von Margret Spohn anbringen. Manche Teilnehmer reichten nun ihre Beiträge schon aus Protest gegen diese lachhafte Vorgehensweise auf PI-Zetteln ein, die in der Hand des Muslimrates für unfreiwillige Komik sorgten:

Islam ist Frieden

Eine Frage zielte auf den bemerkenswerten Umstand ab, dass im 17. Jahrhundert viele türkische Kriegsgefangene nach Aufgabe ihrer Religion perfekt in die deutsche Gesellschaft integriert werden konnten. Im Umkehrschluss bedeutet dies ja schließlich, dass der Islam einer Integration im Weg steht. Doch dies verneinte Frau Spohn. Die Türken des Mittelalters seien assimiliert worden, nicht nur integriert. Der Islam könne daher nicht als Ursache für Integrationsprobleme angesehen werden. Eine weitere Vertiefung dieses Sachverhaltes auch hinsichtlich der Aussagen des Korans blockte sie ab.

Wortmeldung

Eine Zuhörerin brachte das Buch „Die Brücke über die Drina“ des serbischen Nobelpreisträgers Ivo Andric ins Spiel, in dem die blutige Geschichte der türkischen Besetzung Bosniens dargestellt wird. Dort kommen die Türken ebenfalls nicht gut weg. Margret Spohn ging auf diese Problematik überhaupt nicht ein, sondern wich bei ihrer Beantwortung auf die Geschichte von Neuseeländern aus, die von Briten im Kampf gegen das Osmanische Reich als Kanonenfutter missbraucht wurden. Als dann immer mehr kritische Nachfragen gestellt wurden, brach Frau Spohn die Veranstaltung zehn Minuten vor dem offiziellen Ende kurzerhand ab.

Ende

Auf die Frage, warum wir nicht weiterdiskutieren können, zumal es jetzt erst richtig interessant werde und ja noch Zeit übrig sei, meinte der Vertreter des Muslimrates, dass eine Folgeveranstaltung im Großen Rathaussaal anstünde und wir jetzt aufhören müssten. Seltsam aber, dass die türkische Community anschließend noch lange untereinander im Raum diskutierte. Die Sache war der Links-Muslimischen Allianz ganz offensichtlich zu kritisch geworden.

Diskussion 5

Diskussion 2

Uns reichte es jetzt mit dieser lachhaften Vorführung. Uns war klar geworden, wie weit die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Rede unter Rot-Grün-Islamischer Oberhoheit geschliffen werden. Wir fragten uns ernsthaft, ob wir angesichts solcher Zustände noch in einer freien Demokratie leben.

Gruppe diskutiert

Uns wurde selbst das Zurückholen unserer Fragezettel erschwert. Der Lächler vom Muslimrat wollte die Zettel zunächst nicht herausgeben.

Streit

Streit um die Fragen

Wir von PI München gingen anschließend zusammen in ein Wirtshaus, um unsere Erlebnisse schön haram bei Wein und Bier zu besprechen. Alle waren wir uns einig, dass unser Widerstand gegen die Islamisierung immer stärker wird, je generalstabsmäßiger sie offensichtlich von Rot-Grün sekundiert wird.

Ein Bier danach

(Text: byzanz /Fotos: RChandler / Mit Dank für ihre Unterstützung an nockerl, Coolkeeper, La Valette, erwin mustermann und epistemology)