Zigeuner wollen keine Negativ-Berichte mehr

Zigeuner, äh Sinti und Roma, äh Rotationseuropäer verlangen eine Selbstzensur von der Presse. Die dauernde negative Berichterstattung würde „Vorurteile gegen ethnische Minderheiten schüren“, sagte Romani Rose vom Zentralrat der Sinti und Roma auf einer im Auswärtigen Amt in Berlin durchgeführten Medientagung.

Wenn man auch sonst gegen den offenen Dialog ist, hierüber wollte man einen führen.

Der renommierte Experte und Angehörige der Roma-Minderheit aus Bulgarien, Rumyan Russinov, schilderte die besorgniserregende Situation der Roma-Minderheiten insbesondere in den neuen Beitrittsländern der Europäischen Union und beleuchtete deren überwiegend negatives Bild in den öffentlichen Medien. Er appellierte dringend an eine verstärkte Sensibilität bei den Journalisten und Medienmachern und unterstützte die Forderung nach Aufnahme von Vertretern der Minderheiten in die Aufsichtsgremien der Rundfunk- und Fernsehanstalten, damit Diskriminierungen schon im Vorfeld entgegen gewirkt werde.

Sich so zu benehmen, dass es für negative Berichte keinen Grund gibt, wäre eine echte Alternative. Aber das geht wohl zu weit…

(Spürnase: Klaus)