CIA-Attentäter war Al-Kaida Doppelagent

Der Attentäter Humam Chalil Abu Mulal al-Balaui, der in Afghanistan sieben CIA-Agenten und seinen eigenen Komplizen durch einen Selbstmord-Anschlag tötete, war, wie die Ermittlungen zeigen, ein Al-Kaida Doppelagent aus Jordanien. Balaui war nach Afghanistan gereist, um die Nummer zwei des Terrornetzwerks, den Ägypter Aiman as-Sauahiri, zu finden und zu treffen, berichtete der US-Fernsehsender NBC am Montag unter Berufung auf westliche Geheimdienstkreise.

Nach seiner Ankunft auf dem US-Stützpunkt Chapman am Mittwoch hat Balaui sich schließlich mit seiner Bombenweste in einem Fitnessraum in die Luft gesprengt. Sein Mittelsmann, der bei dem Anschlag ebenfalls ums Leben kam, war den Berichten zufolge ein Mitglied der jordanischen Königsfamilie. Unklar ist, ob der Attentäter direkt von Sauahiri beauftragt wurde oder von den Taliban, die sich zu dem Anschlag bekannt haben.