Einigkeit über Recht auf Meinungsfreiheit

…herrscht unter den hunderten Demonstranten vor dem Gerichtsgebäude in Amsterdam zum Prozessauftakt gegen Geert Wilders. „Danach lasst uns alle streben“, würde er uns zurufen. Wer möge an dieser Forderung zweifeln? Anderthalb Monate nach der Schweizer Minarettinitiative wird der Spieß nun umgedreht. Durch das Verbot von Minarettneubauten wird keinem Muslim das Recht auf freie Ausübung seiner ‚Religion’ verwehrt.

(Von StaderGeest)

Es ging bei dieser Abstimmung nicht um irrationale Ängste vor den Gläubigen des Islam, sondern um die weise Voraussicht, wie das eigene Leben in einem halben Jahrhundert aussehen könnte, wenn man nicht zur Aufklärung über diese politische Ideologie beiträgt.

Doch seit gestern wird vor einem niederländischen Gericht darüber entschieden, ob man seine freie Meinung über bewegende und umstrittene Themen sachlich äußern darf, ohne dafür staatliche Repressionen befürchten zu müssen. Darüber, ob das Recht auf freie Meinungsäußerung, welches mutigere Generationen vor uns blutig erkämpfen mussten, heute höher gehandelt wird als die Kritikunfähigkeit islamisch geprägter oder linksreaktionär-gutmenschlicher Bevölkerungsgruppen. Zur Verteidigung dieses elementaren abendländischen Wertes setzt Geert Wilders seine persönliche Freiheit aufs Spiel. Da stellt sich einem die Frage, wer Opfer und wer Täter ist, wer Kritik übt an einem unser aller Freiheit bedrohenden System und wer andere auf offener Straße hinrichtet (Theo van Gogh), mit Äxten in privaten Gefilden hinrichten möchte (Kurt Westergaard) oder die Emanzipation in einer genehmeren Zivilisation zu verhindern versucht (Ayaan Hirsi Ali, Seyran Ates, Necla Kelek etc.).

Geert Wilders tut dies, weil er den Intellekt, das Charisma und die nötige Unabhängigkeit dazu hat. Schließen wir uns diesem Kampf für die Freiheit an. Die Gedanken sind frei. Sie brauchen nur Luft zum Atmen.