Der Islamische Zentralrat und seine Gäste


Der Islamische Zentralrat der Schweiz wird im März in Disentis tagen. Zu Gast ist unter anderem der Prediger Mohammed Ciftci, alias Abu Anas, aus deutschen Landen. Der findet, dass man Apostaten enthaupten sollte und befürwortet Gewalt gegen Frauen. Nicht schlimm, findet der Zentralrat. Ist doch nur Theorie.

Schweiz aktuell vom 10.03.2010

Das Schweizer Fernsehen berichtet:

Laut Ciftci müssen vom Islam Abtrünnige mit dem Schwert geköpft werden. Der Prediger betont in dem Video, dass die Enthauptung jedoch nicht von privaten Personen vorgenommen werden dürfe, sondern ausschliesslich vom islamischen Staat. Weiter rechtfertigt Ciftci in seiner Rede Gewalt gegen Frauen.

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) versteht «die Aufregung» nicht. Ciftci äussere sich in dem Video zur theoretischen Frage der Apostasie (Abkehr von einer Religion, Anm. d. Red.), die Teil der systematischen Theologie des sunnitischen – wie auch schiitischen – Islams sei.

Er habe also zu gar nichts aufgerufen, sondern lediglich ein Kapitel systematische Theologie abgehandelt. «Bemerkenswert ist und dies spricht für den Referenten Ciftci, dass er sich klar von nicht-institutionalisierter Gewalt distanziert», hält der IZRS in einer Stellungnahme fest.

Die Behörden in Disentis halten sich derweil weiterhin zurück und erachten es nicht als ihre Aufgabe, Zensur zu üben. Auch die Bündner Kantonspolizei sieht keinen Handlungsbedarf, wie «Schweiz aktuell» berichtet.

Die Tagung in Disentis wird vom 26. bis zum 28. März stattfinden.

Na das beruhigt uns sehr, dass Köpfe nur von autorisierten Personen abgeschnitten werden dürfen. Und natürlich nur theoretisch.

(Spürnase: Simon)