Die schöne und der atomare Giftzwerg

Sigmund Freud würde das Phänomen faszinieren: Schöne Frauen, die auf hässliche, machtgeile Giftzwerge stehen, aber „die Schöne und das Biest“ gibt’s tatsächlich nicht nur im Märchen. So hat die 19-jährige Italienerin Silvia Valerio (Foto) keinen sehnlicheren Herzenswunsch, als sich vom 53-jährigen iranischen Diktator Mahmud Ahmadinedschad entjungfern zu lassen. Ihre Mädchenträume hat sie sogar in einem Buch „C´era una volta un presidente” (Es war einmal ein Präsident) niedergeschrieben.

Die Bild beschreibt Valerios Sehnsüchte:

„Ich möchte ihm meine noch unberührte, reine Blume anbieten. Meine langen Beine und der ganze Rest sind für ihn”, so die junge Autorin.

Silvia Valerio selbst beschreibt sich als „eiserne Jungfrau“, die den Islam-Diktator auf keinen Fall mit ihrem Erotik-Thriller herausfordern wolle.

Die Autorin gerät in eine perverse Schwärmerei, teilt offenbar sogar die üblen Ansichten des Diktators: „Wenn ich hätte provozieren wollen, hätte ich geschrieben, dass ich mich Osama bin Laden anbieten wolle, aber in Wirklichkeit fasziniert mich Ahmadineschad. Er ist der letzte Anti-Konformist, er leugnet sogar den Holocaust, will die Atombombe einsetzen, er verbietet den Frauen, dass sie den Wind in den Haaren spüren, weil er sie zwingt, ein Kopftuch zu tragen. Er ist ein bisschen wie Alexander der Große, der auch die Opposition gegen ihn zum Schweigen brachte, ein ungewöhnlicher Mensch.” …

Was sie tun würde, wenn der Diktator ihr Angebot annehme und sie nach Teheran holen würde, verrät die Blondine … : „Im Iran brauche ich keine Bücher mehr zu schreiben, natürlich würde ich auch einen Schleier tragen. Nackt wäre ich nur für ihn da.”

Über schöne Frauen und ihre Gartenzwerge hat die musische Kunst bereits ein epochales Werk erschaffen, das so manche Band im Repertoire hat – den Gartenzwergenmarsch – vielleicht bald die neue inoffizielle Hymne des Iran:

Ahmadinedschad der Angebetete selbst macht indessen lieber mal den Satellitenschirm zu, um gar nicht von Nachrichten aus dem sündhaften Europa bei seinen Bombenplänen für die genuin islamische Zukunft gestört zu werden.