Moskau jagt den Terrormoslem

Mindestens 38 Tote, mehr als 60 Verletzte nach den Terroranschlägen in Moskau, und es hätten offenbar nach dem Willen der Mohammedaner noch viel mehr zerfetzte Leichen werden sollen. Ein nicht explodierter Sprengstoffgürtel wurde gefunden und entschärft. Ausgeführt wurde die Tat von Frauen, vermutlich schwarzen Witwen, deren Leben in den moslemischen Gesellschaften des Kaukasus ohnehin nur noch zum Wegwerfen taugt. Der Drahtzieher im Hintergrund aber soll nach ersten Ermittlungen der Kindermörder von Beslan sein.

BILD-online berichtet:

Besonders ins Visier geraten ist Doku Umarow (46), Kampfname: Doku Abu Osman, seit 2006 Anführer der tschetschenischen Rebellen.

Bei mehreren Terror-Attacken soll Umarow eine Schlüsselrolle gespielt haben. So soll er an den Anschlägen im Juni 2004 in Inguschetien beteiligt gewesen sein. Damals kamen mehrere Dutzend Menschen ums Leben, unter ihnen auch der Innenminister Inguschetiens.

Angeklagt wurde Umarow wegen Beteiligung an der Geiselnahme an einer Schule in Beslan 2004. Mehr als 300 Menschen wurden getötet. Die Anschuldigung gegen Umarow wurde nie bewiesen, obwohl Geiseln sagten, er sei der einzige Attentäter gewesen, der keine Maske getragen hätte.

Zudem soll er an einer Reihe von Entführungen mit Lösegeld-Forderungen in Tschetschenien beteiligt gewesen sein.

Laut „Intelcenter“ drohte er sowohl am 28. Dezember 2009 wie auch am 14. Februar 2010 mit Anschlägen gegen die „Russen-Besatzer“.

„Die Russen verstehen nicht, dass der Krieg heute in ihre Häuser kommt, in ihre Städte … weit weg vom Kaukasus. Aber wir werden, so Gott es will, beweisen, dass der Krieg zu ihnen kommt“, sagte Umarow im Februar. Russische Städte würden attackiert werden und die Anschläge über die Kaukasus-Region hinausgehen, teilte er in einer Video-Botschaft mit.

Im Dezember warnte er vor bevorstehenden Anschlägen gegen russische „Besatzer“ und versprach, weiterhin „Freiheit und Religion“ zu verteidigen.

Bei einem Anschlag im November 2006 auf den Schnellzug „Newski Express“ kamen 26 Menschen ums Leben. Tage später bekannten sich islamistische Extremisten zu dem Attentat. Sie kündigten einen „Sabotagekrieg“ gegen die „blutige Besatzungspolitik“ Moskaus im Kaukasus an. Ziel der Islamisten ist ein unabhängiges Kaukasus-Emirat.

In der Konfliktregion, in der auch das frühere Kriegsgebiet Tschetschenien liegt, hatten russische Sicherheitskräfte zuletzt Dutzende Rebellen getötet. Der Kampf gegen die Untergrundkämpfer wird maßgeblich auch vom Inland-Geheimdienst FSB gesteuert.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatte eine verstärkte „Jagd“ auf die Banditen, wie sie offiziell genannt werden, gefordert.

Immer wieder erschüttern schwere Terror-Anschläge Russland. Oftmals passieren die Anschläge im Nordkaukasus, weit weg von Moskau. Daher nehmen viele Russen kaum Notiz davon, auch die Medien berichten nur wenig über die Konflikte in der Krisenregion.

Die Islamisten hatten immer wieder angedroht, den Terror in das russische Kernland zu tragen.

Die Anschläge haben weltweit für Empörung und Erschütterung gesorgt. Nicht ganz weltweit. Die islamische Welt übt sich wieder einmal in großer Toleranz gegenüber den fehlgeleiteten tschetschenischen  Brüdern und Schwestern, die die Friedenslehre des Propheten trotz Unterweisung durch saudi-arabische Religionslehrer so unglücklich missverstanden haben.