Klage gegen Minarett in Bielefeld

Am kommenden Donnerstag wird das Verwaltungsgericht Minden über die Klage eines Anwohners einer Bielefelder Moschee verhandeln. Im Stadtteil Brackwede hat die Stadtverwaltung die Baugenehmigung für ein 19 Meter hohes Minarett erteilt. Der Anwohner befürchtet negative Folgen des Baus in der Zukunft.

Die Neue Westfälische berichtet:

Hintergrund ist nach Medienberichten die Befürchtung des Anwohners, dass früher oder später von dem Turm auch die Gebetsaufrufe des Muezzins erschallen könnten. Dem Antrag und der Genehmigung zufolge soll der Turm aber nicht für Gebetsaufrufe genutzt werden, sagte eine Gerichtssprecherin. „Der Muezzin-Ruf ist nicht Gegenstand des Verfahrens.“

Im noch offenen Kommentarbereich der regionalen Tageszeitung ist eine heftige Diskussion zwischen Befürwortern des Minarettbaus und islamkritischen Bürgern im Gange, die beweist, dass es bei diesem Thema in Deutschland keine „Normalität“ gibt.

(Spürnase: Alex W.)