FDP-Innenexperte will “Turbo-Einbürgerungen”

Der FDP-Innenexperte Hartfrid WolffNoch immer nicht schnell genug geht es den Liberalen mit dem demografischen Wandel Deutschlands. Der FDP-Innenexperte Hartfrid Wolff (Foto l.) forderte jetzt in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung eine noch schnellere Einbürgerung als bisher: „Die Möglichkeit der beschleunigten Einbürgerung ist ein wichtiges Signal der Offenheit und des Aufnahmewillens an alle Migranten.“

Die BILD berichtet:

Wer sich vorbildlich in Deutschland eingliedere solle künftig bereits nach vier Jahren anstatt wie bisher nach acht Jahren eine Einbürgerung beantragen können, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung” unter Berufung auf ein Positionspapier der Bundestagsfraktion. Der FDP-Innenexperte Hartfrid Wolff sagte der Zeitung: „Die Möglichkeit der beschleunigten Einbürgerung ist ein wichtiges Signal der Offenheit und des Aufnahmewillens an alle Migranten.” Damit werde ein Anreiz geschaffen, sich sprachlich und beruflich rasch zu integrieren. Angesichts des fortschreitenden Fachkräftemangels sei dies auch im deutschen Interesse. Der integrationspolitische Sprecher der FDP, Serkan Tören, fordert zudem, mehr doppelte Staatsbürgerschaften zuzulassen. „Für viele Migranten ist es ein Riesenschritt, die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes aufzugeben”, sagte er dem Blatt.

Im Spiegel heißt es dazu weiter:

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur DAPD fordert die FDP-Fraktion in dem sechsseitigen Papier mit dem Titel „Integration: Chancen nutzen – Zusammenhalt stärken“ zahlreiche weitere integrationspolitische Maßnahmen: Demnach sollen muslimischer Religionsunterricht in deutscher Sprache, Elternarbeit und Lehrstühle für islamische Theologie sowie Personal aus Einwandererfamilien für den öffentlichen Dienst gefördert werden.

Deutschland schafft sich ab…

» hartfrid.wolff@bundestag.de