Vorarlberg um weiteren Ehrenmord reicher?

Vorarlberg um weiteren Ehrenmord reicher?Scheinbar hat Österreich diesmal den Migrations-Superjocker gezogen – ein 55-jähriger Türkeistämmiger steht unter Verdacht, nicht nur für einen, sondern gleich für zwei Ehrenmorde verantwortlich zu sein. Nachdem er bereits Hauptverdächtiger des Mordes per Kopfschuss an seinem Schwiegersohn im Mai dieses Jahres ist, wird nun auch in einem zweiten Fall gegen ihn ermittelt.

Vorarlberg Online schreibt dazu:

Laut einem Abschlussbericht des Landeskriminalamts (LKA) gibt es neue Erkenntnisse im Mordfall von Hittisau: Gegen den 55- jährigen Tatverdächtigen aus Langenegg wird nun auch in einem zweiten Fall ermittelt. Seit 2005 gilt nach Ermittlungen des Landeskriminalamts eine 1982 geborene Tochter des Langeneggers „innerhalb der Familie als offiziell abgängig“. Der 55- Jährige könnte laut LKA „mit deren Ermordung in der Türkei in Verbindung gebracht werden“. Das LKA hat Interpol Ankara darüber informieren lassen, bislang aber noch keine Rückmeldung erhalten.
(…)
Laut LKA glauben manche Mitglieder der betroffenen Familie, dass der Mann seine als abgängig gemeldete Tochter selbst umgebracht oder sie von einem seiner Brüder hat ermorden lassen. Wie auch bei der Hittisauer Bluttat könnte es sich dabei um einen Ehrenmord handeln: Die abgängige Tochter soll sich in Vorarlberg mit zumindest einem verheirateten Mann eingelassen haben.

Wer aufmerksam liest, wird feststellen, dass sich die kriminelle „Karriere“ des Hauptverdächtigen schon früher abzuzeichnen schien: „Der Mann sei der Polizei nicht unbekannt (…)“, heißt es in dem Artikel vom Mai diesen Jahres. Zwar geht der Bericht nicht näher auf das „Nicht-Unbekanntsein“ des 55-Jährigen ein, doch unter Umständen hätte dies in der Schweiz bereits zum Direktverweis des Landes geführt und folglich dem Land – sollte sich der Mordverdacht erhärten – zwei Tote weniger in der Kriminalstatistik beschert.

Dass der Hauptverdächtige nicht aus Ländern wie Peru, China oder Namibia stammt, sondern aus dem islamischen Kulturkreis, scheint auch in diesem Fall reiner Zufall zu sein.

(Autor: Streudienst)