Bericht aus dem Hexenkessel von Frankfurt

Pierre Vogel in FrankfurtAm 20.04.2011 hatte Mina Ahadi vom Internationalen Komitee gegen Steinigung zu einer Gegendemonstration gegen die von Pierre Vogel angekündigte Veranstaltung „Islam die missverstandene Religion“ aufgerufen. Als wir bei der Gegendemonstration von Mina Ahadi ankamen, waren etwa 150 Personen dort. Ahadi war wie immer sehr engagiert in ihrem Auftreten. Sie machte deutlich, dass es ihr nicht um fremde Menschen geht, dass sie Rassismus jeglicher Art ablehnt. Insbesondere die Frauenrechtssituation in den meisten „sogenannten islamischen Ländern“ sprach sie an.

(Von Eternia, PI-Koblenz)

Besonders eifrig tat sich die örtliche Antifa hervor, die – in ihrer ganz eigenen Art den Rechtsstaat abzulehnen – zeigt, dass sie alles ist, aber bestimmt nicht gegen Faschismus. Anders ist es nicht zu erklären, dass man vor allem die Aktivisten der Partei DIE FREIHEIT attackierte. Die mutigen Freiheitlichen mussten, von der Polizei beobachtet, so manchen Schlag der Linken Nazis einstecken. Daneben hatten die Linksextremisten noch die Menschenrechtsorganisation Pax Europa diffamiert, die an diesem Tag unter anderem die Sicherheit von Ahadi und ihren Mitstreitern garantierte.

Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime.

Auf der anderen Seite waren Pierre Vogels Anhänger gekommen, um unter anderem den Islamisten Bilal Philips zu hören. Erstaunlich versöhnlich gaben sich die Extremisten an diesem Tag. Von Vorurteilen war die Rede und von einem Islambild, das noch aus der Zeit der Kreuzfahrer stammt. Der Islam als Opfer von Diffamierung sozusagen. Getrennt nach Geschlechtern verfolgten rund 2000 Fans das Spektakel. Philips sprach sich auf der Kundgebung gegen die schlimme Sünde der Homosexualität aus. Von Todesstrafe für Homosexuelle war diesmal aber nichts zu hören.

Rund 2000 Anhänger verfolgten das Salafisten-Spektakel

Neben Mina Ahadi und Pax Europa-Anhängern demonstrierten hier auch etwa 100 Antifaaktivisten gegen Vogel und Philips. Sie konnten die Reden von ihnen aber kaum stören, weil sie auch zu sehr damit beschäftigt waren, andere Gegendemonstranten zu mustern und diese für ihre Plakate zu kritisieren. So musste sich eine ältere Pax Europa-Aktivistin anhören, sie würde mit ihrem Plakat „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ die Gesellschaft spalten. Anscheinend hatten die Linken Nörgler die „Allahu Akbar“-Rufe der Islamisten nicht gehört, sonst wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass die Gesellschaft längt gespalten ist.

Auch einige Anhänger der Grünen waren gekommen, um sich am Protest gegen Vogel zu beteiligen. Dass gerade die Politik der Grünen für das Desaster des radikalen Islam in Deutschland im Wesentlichen mit verantwortlich ist, hatten die Demonstranten anscheinend noch nicht mit bekommen. Jegliche Verschärfung des Ausländerrechts wurde bisher von dieser Partei als „rassistisch“ abgelehnt. Einziger „Lichtblick“ des Tages war, dass Philips im Anschluss an die Kundgebung sofort aus Deutschland ausgewiesen wurde – eigentlich hätte man ihn aber erst gar nicht einreisen lassen dürfen!

Ein kleines Highlight wollen wir unseren Lesern aber noch zeigen. Eine uns unbekannte Frau zeigte lautstark ihre Abneigung gegen die Salafisten-Veranstaltung und wurde daraufhin auch gleich von Muslimen bedrängt. Sie hat jedenfalls begriffen, dass die Faschisten von Heute nicht mehr Heil Hitler rufen, sondern „Allahu Akbar“. An ihrer Zivilcourage, sich in dem Hexenkessel verbal so zu positionieren, sollten wir uns alle ein Beispiel nehmen!

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