Steinigung in der Ukraine?

Mordopfer Katya Koren

Seit Tagen kursiert die Geschichte schon im Internet – jetzt wird sie auch von Zeitungen berichtet. In der Ukraine soll eine junge Frau von jugendlichen Moslems gesteinigt worden sein, weil sie ein unislamisches Leben führte. Der SPIEGEL hat noch Zweifel an der Darstellung der örtlichen Presse, die auch von der Polizei verharmlost wird, muss aber auch zugeben, dass der Hauptverdächtige unter starkem Einfluss eines muslimischen Vaters stand und sich bei seinem Geständnis ausdrücklich auf die Sharia, das islamische Recht,  berufen hat.

Klarer  ordnet BILD das Verbrechen der angeblichen „Religion des Friedens“ zu:

Die junge Frau nahm an einem Schönheitswettbewerb teil, landete auf dem siebten Platz. Sie zog sich gerne modern an, zeigte dabei viel Haut. Doch in den Augen dreier muslimischen Jugendlichen war das nicht richtig.

Sie meinten, Katya habe die Sharia-Gesetze missachtete, gegen sie verstoßen.
Darum töteten die drei jungen Männer die junge Frau. Sie bewarfen sie solange mit Steinen, bis Katya starb. Ihren zerschundenen Körper schleppten sie in einen Wald. Eine Woche später wurde die Leiche dort entdeckt.

Unfassbar: Einer der drei Verdächtigen ist erst 16 Jahre alt, sagt, er bereue ihren Tod nicht.
Nach islamistischen Gesetzen habe Kaya falsch gehandelt, zitiert ihn die britische „Daily Mail“.

Kein Einzelfall in der Ukraine, wo sich immer mehr „gemäßigte Muslime“ radikalisieren – also auf den aggressiven Kern ihrer Religion besinnen, wie auch der SPIEGEL eingestehen muss:

Der ukrainische Geheimdienst beobachtet seit längerem eine gewisse Radikalisierung unter den Krim-Tataren, die ansonsten einer sehr gemäßigten Ausprägung des Islam anhängen.
Im Sommer 2010 gab es Medienberichten zufolge auf der Krim einen ähnlicher Fall: In der im Norden der Halbinsel gelegenen Stadt Dschankoj soll ein 27-jähriger Tatar einen Fünfjährigen erstochen haben, währen dieser mit seiner kleinen Schwester in der Sandkiste spielte. Laut den Behörden ist der Täter psychisch krank. In der Öffentlichkeit kursierten aber immer wieder Gerüchte über einen Ritualmord des angeblich einer wahhabitischen Sekte angehörenden Mannes.

Kurz zuvor war es im Kreis Bachtschyssaraj zu einer Gewalttat gekommen: Dort wurde ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigt und getötet. Dann schnitt der Täter seinem Opfer den Kopf ab. Auch hier stuften Gutachter den Täter als psychisch krank ein.

Vielen Dank den zahlreichen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN